München: Die zweite Stammstrecke - SZ.de

Zweite Stammstrecke

Zweite Stammstrecke

Eine zweite Stammstrecke für die S-Bahn soll den Münchner Nahverkehr entlasten. Das Projekt wird deutlich teurer werden als die geplanten 3,8 Milliarden Euro - aktuelle Informationen rund um den zweiten S-Bahn-Tunnel.

SZ PlusExklusivZweite Stammstrecke München
:Chronologie der Versäumnisse

Milliarden Euro teurer und viel später fertig: Die zweite S-Bahn-Stammstrecke in München wird zum Desaster. Einblicke in Unterlagen und Mails offenbaren, wer wann bereits davon wusste - und trotzdem nicht eingriff.

Von Lea Gardner, Klaus Ott und Katja Schnitzler

SZ PlusExklusivS-Bahn München
:Drei Gründe für die Kostenexplosion bei der zweiten Stammstrecke

Der Bau der S-Bahn-Röhre soll doppelt so teuer werden wie geplant. Woher die Mehrkosten kommen, dazu schweigen die Verantwortlichen. Doch nun liegen der SZ aufschlussreiche Zahlen vor.

Von Heiner Effern und Klaus Ott

MeinungMünchner S-Bahn-Desaster
:Meister der Ablenkung und Ausreden

Markus Söder weigert sich, die Fehler seiner Regierung bei der zweiten Stammstrecke der S-Bahn in München offenzulegen. Kritik tut er als "Gekreische" ab - und provoziert so einen Untersuchungsausschuss im Landtag.

Von Klaus Ott

SZ PlusExklusivMünchner S-Bahn-Desaster
:Trickreich rechnen für den Spatenstich

Bayerns Regierung konnte es mit dem PR-Auftritt für die zweite Stammstrecke nicht schnell genug gehen. Und im Bundesverkehrsministerium wurde Optimismus verordnet, obwohl es bei den Kosten frühzeitig deutliche Risiken gab - die aber weggerechnet wurden.

Von Klaus Ott

SZ PlusZweite Stammstrecke München
:Die Abfahrt verzögert sich um ein Vierteljahrhundert

Erst hieß es, dass die zweite Münchner Stammstrecke 2010 fertig sein soll. Jetzt reden sie von 2037. Da haben sie sich also ganz schön vertan. Von den Kosten ganz zu schweigen. Ein Untersuchungsausschuss soll sich jetzt kümmern. Eine Tiefenbohrung.

Von Heiner Effern, Klaus Ott und Jan Schmidbauer

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:„Ein Fußballfeld 40 Meter unter der Erde“

Wie geht es auf Münchens größter Baustelle voran? Zum Stadtgründungsfest darf die Öffentlichkeit einen Blick hinter den Bauzaun der zweiten S-Bahn-Stammstrecke werfen. Die Verantwortlichen haben eine gute Nachricht.

Von Sabine Buchwald

Entwarnung für Anwohner und Bahnverkehr
:Verdächtiger Gegenstand auf Stammstreckenbaustelle ist doch keine Bombe

Experten zur Kampfmittelräumung untersuchen am Freitagvormittag den bei Sondierungen entdeckten Gegenstand und melden: keine Bombe. Warum der Sonderfahrplan der S-Bahn trotzdem am Samstag in Kraft tritt – und was gefunden wurde.

Kampfmittelräumdienst
:Mögliche Weltkriegsbombe entdeckt: Es drohen bayernweit Einschränkungen beim Bahnverkehr

Bei der Sondierung des Baufelds für die zweite S-Bahn-Stammstrecke stoßen Spezialisten auf einen verdächtigen Gegenstand. Sollte eine Entschärfung nötig sein, könnte es am Samstag zu erheblichen Einschränkungen beim Bahnverkehr kommen. Bei der S-Bahn wird auf jeden Fall ein Sonderfahrplan gelten.

Zweite S-Bahn-Stammstrecke
:Bauarbeiten im Münchner Osten beginnen

Nach vielen Rückschlägen und Verzögerungen nimmt die Deutsche Bahn den letzten Abschnitt der zweiten S-Bahn-Stammstrecke in Angriff. 2037 soll die Trasse endlich fertig sein.

Von Andreas Schubert

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:Starke Einschränkungen bei der Stammstrecke am Pfingstwochenende

Grund sind Bauarbeiten im Tunnel. Welche Bahnen fahren und wo Ersatzbusse unterwegs sind.

Von Andreas Schubert

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:Tunnelarbeiten für zweite S-Bahn-Stammstrecke beginnen

Sieben Jahre nach den ersten Bau-Vorbereitungen haben am Mittwoch offiziell die ersten Tunnelarbeiten begonnen - mit einer Rettungsröhre nahe der Hackerbrücke, die auch schon einen Spitznamen hat.

Von Andreas Schubert

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:Brandanschlag unweit des Landtags: Polizei ermittelt in 29 ähnlichen Fällen

Nach dem Feuer auf einer Baustelle zur zweiten S-Bahn-Stammstrecke werten die Ermittler Videoaufnahmen aus. Wer steckt hinter den Attacken auf Baumaschinen, Brücken und E-Autos?

Von Stephan Handel

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:Tunnel an der Thalkirchner Straße wird gesperrt

Schon vom kommenden Montag an ist die wichtige Verbindung zwischen Sendling und der Isarvorstadt nicht mehr befahrbar. Welche Ausweichrouten es gibt und warum die Ankündigung so kurzfristig erfolgt.

Von Andreas Schubert

Oberleitung abgerissen
:Nach Bahnchaos in München: Baggerfahrer muss vierstellige Summe bezahlen

Der Mann hatte versehentlich eine Oberleitung abgerissen - und einen stundenlangen Stillstand im Bahnverkehr ausgelöst.

S-Bahn München
:Laimer Bahnhof ist nicht mehr barrierefrei

Die Deutsche Bahn hat den provisorischen Aufzug im Zuge der Bauarbeiten an der Station stillgelegt. Menschen mit eingeschränkter Mobilität müssen seither auf andere Bahnhöfe ausweichen.

Von Andreas Schubert

Spatenstich für Verlade-Terminal
:Münchens neuer Anschluss an die Autozüge

Am ehemaligen Südbahnhof an der Thalkirchner Straße sollen im kommenden Jahr Autos auf und von Zügen rollen. Ob es viele oder wenige sein werden, darüber gehen die Meinungen auseinander.

Nahverkehr in München
:Wo 2024 an der zweiten Stammstrecke gebaut wird

Die Bahn stellt einen Fahrplan für die Arbeiten an dem Milliardenprojekt vor. Neben den bereits laufenden Baustellen in Laim, am Marienhof und am Hauptbahnhof geht es nun erstmals auch auf dem östlichen Abschnitt voran.

Von Andreas Schubert

SZ PlusZweite Stammstrecke der Münchner S-Bahn
:Bahn soll 250 Millionen Euro zahlen - für jedes Jahr mehr Verspätung

Das Land Bayern und die Deutsche Bahn haben noch immer nicht geklärt, wer für welche Risiken beim Milliardenprojekt zweite Stammstrecke aufkommt. Eine Einigung sei "noch Lichtjahre entfernt", heißt es aus dem Landtag. Dort gibt es große Bedenken.

Von Klaus Ott

SZ PlusMünchen
:Das Baustellen-Desaster am Rosenheimer Platz

Der Umbau der S-Bahn-Station verzögert sich um Jahre, eine Fertigstellung ist nicht in Sicht. Es wächst der Groll auf die Deutsche Bahn - bei der man für die Umstände selbst keine gute Erklärung findet. Und nun?

Von Andreas Schubert

Das war 2023
:Die 13 wichtigsten Entwicklungen in Münchens Politik und Wirtschaft

Die Mieten explodieren und der Wohnungsbau liegt am Boden, die Grünen wechseln ihre Bürgermeisterin aus, die Kosten für den Nahverkehr steigen dramatisch - doch immerhin macht die zweite S-Bahn-Stammstrecke einen kleinen Fortschritt.

Von SZ-Autorinnen und -Autoren

SZ PlusMünchner S-Bahn-Stammstrecke
:Startsignal für die zweite Stammstrecke zwischen Isar und Ostbahnhof

Für den dritten Abschnitt eines der größten Schienen-Neubauprojekte Deutschlands liegt nach enormer Verzögerung nun die Baugenehmigung vor. Über Lärmschutz und was es mit dem Ersatzschlafraum für Anwohner auf sich hat.

Von Heiner Effern

Nahverkehr in München
:Erste Arbeiten für S-Bahn-Werk in Langwied beginnen im Februar

In den kommenden Jahren sollen an beiden Enden der Stammstrecke Werke zur Instandhaltung der Züge entstehen. Während der Neubau in Steinhausen noch geplant wird, sorgen sich Anwohner in Langwied schon über die Lärmbelästigung.

Von Ellen Draxel

Verzögerungen bei Bahn-Projekt
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Weil die Unterführung unter dem S-Bahnhof als Logistikfläche gebraucht wird, verzögert sich die Fertigstellung des Knotenpunkts. Welche Auswirkungen das auf die Tram-Westtangente hat.

Von Andreas Schubert

Nahverkehr
:Bahnhof in Laim wird zwei Jahre später fertig als geplant

Die Verzögerung beim Umbau hat Folgen für ein wichtiges Verkehrsprojekt der Stadt: Die neue Tram-Westtangente kann erst in Betrieb gehen, wenn die Deutsche Bahn den Tunnel unter dem Bahnhof freigibt.

Von Andreas Schubert

Aktuelles Lexikon
:Bagger

Was so ein Gerät leisten kann, wozu es aber leider auch fähig ist. Wie man nun am Münchner Hauptbahnhof sehen musste.

Von Joachim Becker

SZ PlusExklusivVerkehrswende in München
:Für Rolltreppen gibt's Geld, für neue U-Bahnen erst mal nicht

Die Stadt kann den Ausbau des Nahverkehrs kaum mehr bezahlen und hofft auf Zuschüsse vom Bund. Doch dort kursiert eine Liste, in der München ziemlich schlecht wegkommt. Es geht um mehr als vier Milliarden Euro, die aus Berlin kommen könnten - oder auch nicht.

Von Klaus Ott

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:Stammstrecke bleibt noch bis Montagmorgen gesperrt

Seit 11. August fahren zwischen Pasing und Ostbahnhof keine S-Bahnen. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten. So kommen Sie trotzdem ans Ziel.

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:Immerhin umsteigen in die zweite Stammstrecke kann man schon, fast

Das S-Bahn-Großprojekt ist noch lange nicht fertig - nun aber ein Bahnsteig, an dem die Passagiere ab 2037 von der ersten in die zweite Stammstrecke überwechseln können. Halb jedenfalls. Zur Feier des Tages schaute auch der Verkehrsminister persönlich vorbei.

Von Andreas Schubert

U-Ausschuss Stammstrecke
:"Bei diesem Projekt völlig versagt"

Die Landtagsparteien sind sich nach der Aufarbeitung des Stammstreckendebakels uneins: Die Staatsregierung sieht als Hauptverantwortliche die Bahn, die Opposition wirft der Koalition dilettantisches Vorgehen vor.

SZ PlusMeinungLandespolitik
:Sagt, wo die Milliarden sind

Bayern ist eh super, und die CSU kann mit Geld. Nun gut, es ist Wahlkampf, aber war da nicht was? Landesbank, GBW, Maut, Stammstrecke - jeweils mit dem Wort Desaster. Über eine Partei, die sich mit einem Wort so schwertut: Demut.

Kommentar von Klaus Ott

SZ PlusBilanz U-Ausschuss Stammstrecke
:Verkehrte Welt in Bayern: Wenn die SPD Seehofer lobt und die CSU ihn kritisiert

Im Untersuchungsausschuss zum Milliardendesaster bei der Münchner S-Bahn gab es einige ungewöhnliche Szenen. Jetzt zieht der Ausschuss Bilanz und hat viele Tipps für die Staatsregierung, was sie bei Großprojekten künftig besser machen kann.

Von Klaus Ott

SZ PlusMeinungS-Bahn-Stammstrecke
:Was Bayerns Grüne von Kretschmann lernen können

Die Dauer-Opposition gegen die zweite Stammstrecke in München ist überholt. Die Entscheidung für das Milliardenprojekt steht, und sollte endlich auch akzeptiert werden.

Kommentar von Klaus Ott

SZ PlusExklusivMilliardendesaster bei Münchner S-Bahn
:Bayerns Landtag wirft Ex-Verkehrsminister Scheuer Versagen vor

Der CSU-Politiker kommt im Entwurf für den Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses zur zweiten Stammstrecke schlecht weg. Das gilt auch für seinen Nachfolger Volker Wissing (FDP).

Von Klaus Ott

SZ PlusExklusivMilliardendesaster bei Münchner S-Bahn
:Ausschusschefs rügen Söders Zurückhaltung

Kurz vor der Landtagswahl wird aus den eigenen Reihen Kritik am Ministerpräsidenten laut. Der Entwurf für den Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses enthält zwei bemerkenswerte Vorwürfe.

Von Klaus Ott

SZ PlusExklusivMünchen
:Geheimniskrämerei um 15-Minuten-Takt bei der S-Bahn

Trotz Verzögerungen beim Bau der zweiten Stammstrecke könnten in München auf allen Linien bereits 2030 mehr Züge fahren. Das Projekt sollte geheim bleiben - nicht mal der Oberbürgermeister wusste davon.

Von Heiner Effern und Klaus Ott

SZ PlusMilliardendesaster zweite Stammstrecke
:Geheimakte bringt Söder in Erklärungsnot

Die Staatsregierung hatte mit dem Debakel beim Ausbau der Münchner S-Bahn mehr zu tun, als die Öffentlichkeit erfahren soll. Was bei einem Treffen mit Verkehrsminister Scheuer im Hinblick auf die Bundestagswahl festgelegt wurde, ist entlarvend.

Von Klaus Ott

SZ PlusSöder im Landtag
:"Ständiges Krakele stärkt die Demokratie nicht"

Bayerns Ministerpräsident gibt sich im Untersuchungsausschuss zum Münchner S-Bahn-Debakel ganz als Staatsmann und redet seine Rolle klein.

Von Klaus Ott

SZ PlusMilliardendesaster
:Der Freie Wähler, der die CSU piesackt

Im U-Ausschuss zum Münchner S-Bahn-Debakel lässt der Vorsitzende Bernhard Pohl kaum eine Gelegenheit aus, dem Koalitionspartner Versäumnisse vorzuhalten. Für Ministerpräsident Söder verheißt das vor seiner Aussage nichts Gutes.

Von Klaus Ott

S-Bahn-Ausbau in München
:Was Seehofer bei der zweiten Stammstrecke anders gemacht hat als Söder

Beim Umgang mit Bayerns größtem Verkehrsprojekt hat der damalige Ministerpräsident immer wieder Druck gemacht. Seine Aussage im Landtag lässt seinen Nachfolger alt aussehen.

Von Klaus Ott

SZ PlusSöder und die S-Bahn
:"Hier bahnt sich ein größeres Desaster mit Ansage an!" - "Alarm!!!"

Bayerische Regierungsakten belegen, dass Ministerpräsident Markus Söder und seine Staatskanzlei lange und eindringlich vor einem Debakel bei der zweiten Stammstrecke der Münchner S-Bahn gewarnt waren. Es ist ein Drama in zehn Akten, zu dem Söder jetzt im Landtag aussagen muss.

Von Klaus Ott

Zweite S-Bahn-Stammstrecke München
:Mahnen, bitten, fordern - abblitzen

Ex-Verkehrsministerin Kerstin Schreyer sagt im Untersuchungsausschuss Stammstrecke aus. Sie hat demnach zweimal eine Abfuhr erhalten, als sie Aufklärung forderte - auch von Ministerpräsident Söder. Sogar die Opposition zollt ihr Respekt.

Von Johann Osel

Zweite Stammstrecke
:Schnüffeln für die Deutsche Bahn

Um geschützte Tiere zu finden, die für Bauvorhaben umgesiedelt werden müssen, setzt das Unternehmen nun auf tierische Helfer: Hunde spüren auf, wo Zauneidechsen und Schlingnattern leben.

Von Andreas Schubert

SZ PlusExklusivGeld für die Bahn fehlt
:Milliardendesaster bei Stammstrecke führt zu Koalitionsstreit in Bayern

Die Freien Wähler wollen verhindern, dass die horrenden Mehrkosten beim Ausbau der Münchner S-Bahn zu Lasten anderer Nahverkehrsprojekte gehen. Doch Finanzminister Füracker stellt sich quer.

Von Klaus Ott

Verzögerung beim Bau der Stammstrecke
:Ein "Mega-Ärgernis" für die Münchner

Vor dem Untersuchungsausschuss zur zweiten Stammstrecke im Landtag kritisiert OB Dieter Reiter die Kommunikation von Bahn und Freistaat: "Ich habe von keiner Seite ausreichend Information bekommen."

Von Heiner Effern

S-Bahn
:Stellwerk-Ärger am Ostbahnhof bleibt

Mit der neuen Anlage sollte der S-Bahnverkehr zuverlässiger werden. Doch jetzt wird die Inbetriebnahme um etwa ein Jahr nach hinten verschoben und die Probleme für Pendler bleiben.

Von Andreas Schubert

SZ PlusBayerische Staatsregierung
:Söder hat das Oberkommando

Der Regierungschef hat seine Staatskanzlei zu einer Machtzentrale ausgebaut, die kräftig in Ministerien hineinregiert. Unter den CSU-Leuten in der Regierung gilt nur noch einer als eigenständig.

Von Klaus Ott

SZ PlusMeinungBahn-Desaster
:Scheuers Versagen ist auch Söders Schuld

Das Bundesverkehrsministerium war jahrelang in den Händen eines Mannes, dessen Ego größer ist als seine Sachkompetenz. Das rächt sich jetzt.

Kommentar von Klaus Ott

SZ PlusUntersuchungsausschuss
:Minister Wissing bringt Vorgänger Scheuer in Bedrängnis

Im Bundesverkehrsministerium aufgetauchte Mails passen nicht zur Version des CSU-Politikers, er habe vom Münchner S-Bahn-Debakel nichts gewusst. Es geht auch um ein ganz spezielles Dokument, das im Ministerbüro angekommen war.

Von Klaus Ott

SZ PlusZweite Stammstrecke
:"Stopp, stopp, stopp"

Ex-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wehrt im U-Ausschuss alle Vorwürfe rund um das Milliardendesaster bei der Münchner S-Bahn beinahe trotzig ab. Mit Vorgängen, bei denen sein Name auftaucht, habe er nichts zu tun gehabt. Einmal aber erinnert sich Scheuer auf den Cent genau.

Von Klaus Ott

SZ PlusExklusivMilliardendesaster zweite Stammstrecke
:Ein Hilferuf an Kanzler Scholz? Nicht von Markus Söder

Bayerns Regierungszentrale hatte ein Schreiben aufgesetzt, in dem der Ministerpräsident vom Kanzler Unterstützung beim Ausbau der Münchner S-Bahn fordern und sich über Bundesverkehrsminister Wissing beschweren sollte. Dazu kam es aber nicht. Warum eigentlich?

Von Klaus Ott

SZ PlusSöder und das Milliardendesaster
:"Der große Chef macht jetzt nur noch Corona"

Der bayerischen Staatsregierung war früh klar, dass die zweite Stammstrecke der Münchner S-Bahn Jahre später kommt. Das verdeutlicht die Aussage eines Spitzenbeamten im U-Ausschuss.

Von Klaus Ott

SZ PlusUntersuchungsausschuss
:Bahnchef Lutz hatte jahrelang keine Ahnung von Stammstrecken-Desaster

Der Konzernchef des Staatsunternehmens will erst spät erfahren haben, dass sich das Milliarden-Projekt der Münchner S-Bahn deutlich verzögert und teurer wird. Man habe im Vorstand die Philosophie, "nicht ständig über neue Zahlen zu reden".

Von Klaus Ott

SZ PlusExklusivMilliardendesaster
:Bayerns Landtag findet geschwärzten Prüfbericht "völlig in Ordnung"

Der Streit um Rügen des Rechnungshofes beim Ausbau der Münchner S-Bahn wird immer merkwürdiger. Die Finanzaufsicht hat die Staatsregierung längst öffentlich kritisiert. Viele Prüfergebnisse bleiben aber unter Verschluss. Aus der Opposition kommt noch mehr Kritik.

Von Klaus Ott

SZ PlusExklusivZweite Stammstrecke
:Staatsregierung will kritischen Bericht geheim halten und droht dem Rechnungshof

Bayerns Verkehrsministerium hält einen Report des Obersten Rechnungshofs zum Milliardendesaster bei der Münchner S-Bahn unter Verschluss. Im Fall einer Veröffentlichung könnte man die Zusammenarbeit mit dem Kontrollorgan "einschränken oder verweigern". Das sei "unerhört", schimpft die Opposition.

Von Klaus Ott

Stammstrecken-Desaster
:Pofalla bringt Bayerischen Landtag gegen sich auf

Der langjährige CDU-Spitzenpolitiker verärgert mit seinem Auftritt den Untersuchungsausschuss zur S-Bahn so sehr, dass er als Zeuge nochmal nach München kommen muss. "Noch arroganter und überheblicher geht es nicht", heißt es über den früheren Bahnvorstand.

Von Klaus Ott

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