Afrika - SZ.de

Afrika

dpa-Nachrichten

  1. Fußball
    :Ex-FIFA-Chef Issa Hayatou gestorben

  2. Traumergebnis?
    :Ruanda: Kagame bei Präsidentschaftswahl deutlich vorne

  3. Toter Wagner-Chef
    :Prigoschins Erbe belastet Russland weiter

  4. Rettungsaktion
    :Kreuzfahrtschiff rettet vor Kanaren fast 70 Migranten

  5. Kommunikation unter Tieren
    :„Hey, Dumbo!“ - Geben sich Elefanten Namen?

  6. Flüchtlinge
    :Mehr als 500 Migranten vor Kanaren gerettet

  7. Krankheit
    :Weniger Malaria in Afrika?

  8. Tiere
    :Elefanten passen ihre Begrüßung laut Studie der Situation an

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

SZ PlusExklusivArbeitsbedingungen
:Sie wollen doch nur arbeiten, ohne zu sterben

In einer Mine in Marokko streiken Arbeiter. Wegen alter Ausrüstung, Unfällen – und weil sie derzeit kein Geld kriegen. Und BMW, das von dort Kobalt bezieht? Sagt, es habe sich doch schon einiges gebessert.

Von Christina Kunkel, Mauritius Much

SZ PlusMeinungSudan
:Von den Kriegsherren geopfert, von der Welt vergessen

Jeder Zweite in dem Land leidet an Hunger. Der Krieg ist der Vater dieses Elends. Nun sollen am Mittwoch in der Schweiz Verhandlungen über eine Waffenruhe beginnen, immerhin.

Kommentar von Arne Perras

SZ PlusSudan
:Blockierte Helfer, sture Kriegsherren

Die USA stoßen in der Schweiz Gespräche über eine überfällige Waffenruhe im Sudan an. Was für die Not leidenden Zivilisten in den Kampfgebieten nun auf dem Spiel steht.

Von Arne Perras

SZ PlusSaudi-Arabien
:Die letzte Reise

Mehr als tausend Pilger sind in diesem Jahr in der Hitze von Mekka gestorben. Viele von ihnen wurden illegal von kriminellen Banden nach Saudi-Arabien gebracht. Zu Besuch bei einer Familie, die nach dem Tod der Mutter gern klagen würde – aber gegen wen?

Von Bernd Dörries

SZ PlusBiologie
:Wie Forscher den Dodo wiederbeleben wollen

Geht es nach Gentechnikern in Texas, watschelt der im 17. Jahrhundert ausgerottete Vogel irgendwann wieder auf Mauritius herum. Kann das Projekt etwas für den Artenschutz leisten?

Von Win Schumacher

SZ PlusMeinungGeschichte
:Der deutsche Kolonialismus hat schwere Verbrechen begangen. Sie verdienen historisch mehr Beachtung

Der kamerunische König Rudolf Manga Bell wurde 1914 von der deutschen Justiz ermordet. Seine Rehabilitierung ist ein erster Schritt zur Aufarbeitung.

Kolumne von Heribert Prantl

Sudan
:Blinken will vermitteln

US-Außenminister Antony Blinken dringt auf die Teilnahme der sudanesischen Streitkräfte an Gesprächen über eine Waffenruhe. Wie ein Sprecher am Montag (Ortszeit) mitteilte, telefonierte Blinken mit Armeechef Abdel Fattah al-Burhan. Dabei habe er ...

SZ PlusGastbeitrag von Fatin Abbas
:Apokalypse Sudan

Der Machtkampf von zwei Generälen hat zu 150 000 Toten und zehn Millionen Vertriebenen geführt. Alle zwei Stunden verhungert ein Kind. Und die Welt? Hat gerade anderes zu tun.

Gastbeitrag von Fatin Abbas

Ägyptologie
:Half ein Fahrstuhl mit Wasserkraft beim Bau der Pyramiden?

Wie konnten Menschen vor etwa 4500 Jahren die Pyramiden bauen? Eine neue Theorie gibt eine spektakuläre Antwort – doch unter Fachleuten sind die Zweifel groß. Es ist nicht das erste Mal, dass sich Ägyptologen mit abenteuerlichen Ideen konfrontiert sehen.

Von Jan Krüßmann

SZ PlusMeinungSahel
:Putins Afrikapolitik bekommt einen Dämpfer, denn Mali wird zum Grab für russische Söldner

Ehemalige Wagner-Kämpfer und die Junta in Bamako erleiden offenbar hohe Verluste im Kampf gegen die Tuareg, sie können den Norden des Landes nicht dauerhaft kontrollieren. Warum das wenig überraschend ist – mit oder ohne Zutun der Ukrainer.

Kommentar von Arne Perras

Sahelzone
:Junta in Mali bricht mit der Ukraine

Bei Rebellenangriffen im Norden des Sahara-Staats sind viele russische Kämpfer und malische Soldaten gestorben. Warum die Putschisten nun die Beziehungen zu Kiew abbrechen.

Von Arne Perras

Sudanese author Fatin Abbas on the war
:Apocalypse Sudan

The power struggle between two generals has led to 150 000 deaths and ten million displaced people. A child starves to death every two hours. And the world? Is busy with other things.

Op-Ed by Fatin Abbas

Geopolitischer Atlas aus Frankreich
:Pessimistisches Panorama

Die Welt in der Krise: Émilie Aubry und Frank Tétart zeigen auf 100 Karten zahllose globale Konfliktherde und beleuchten die Hintergründe. Ein Schwerpunkt liegt zu Recht auf China.

Rezension von Werner Hornung

Nigeria
:Mindestens 13 Tote bei Protesten

Bei den Protesten in Nigeria gegen Hunger und Armut sind laut Amnesty International mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Auf der Internetplattform X rief die Menschenrechtsorganisation die nigerianischen Behörden am Freitag auf, die Vorfälle ...

Nigeria
:Massenproteste gegen Hunger und explodierende Preise

Kritiker der Regierung Tinubu haben im bevölkerungsreichsten Staat Afrikas zu „Tagen der Wut“ aufgerufen. Tausende zogen durch die Straßen, weil sie sich das Leben kaum noch leisten können.

Von Arne Perras

Die schönsten Reiseziele der Welt
:Mit dem Zug zur Hudson Bay

Alles wie auf den Postkarten? Na ja, fast. Reisen Sie mit der SZ an die außergewöhnlichsten Orte dieser Erde.

Sudan
:Machthaber überlebt Anschlag

Sudans De-facto-Präsident Abdel Fattah al-Burhan hat einen Drohnenangriff überlebt. Zwei Geschosse zielten auf eine Abschlussfeier der Militär-, Luft- und Marineschulen in Dschubait, wie die Armee mitteilte. Fünf Menschen seien getötet und mehrere ...

Südafrika
:ANC schließt Zuma aus

Südafrikas Regierungspartei, der Afrikanische Nationalkongress (ANC), hat den Ausschluss des früheren Präsidenten Jacob Zuma aus der Partei bestätigt. Wie der Mail and Guardian und weitere südafrikanische Medien berichteten, hat der ...

SZ PlusAfrika
:Nicht die Bohne

Der Kakaopreis ist explodiert, was am Klimawandel liegt, aber auch an absurden Spekulationen. Wer von alldem profitiert? Sicher nicht die Bauern. Besuch auf einer Plantage in Ghana, wo sie sich abarbeiten für den Reichtum der anderen.

Von Paul Munzinger

SZ PlusZypern
:Eine wie Emilia

Nirgendwo in Europa kommen auf 1000 Einwohner so viele Asylbewerber wie auf Zypern. Wer sind diese Schutzsuchenden? Eine Begegnung mit einer Frau aus Kamerun.

Von Raphael Geiger

Rüstung
:Internationale Waffenlieferungen befeuern den Krieg im Sudan

Amnesty International hat Daten und Fotomaterial zu Waffen im Sudan ausgewertet. Demnach stammen sie aus fünf Ländern. Die Internationale Gemeinschaft ist nicht in der Lage, die Lieferungen zu stoppen.

Von Arne Perras

Sudan
:Angriffe auf Militärbasen

Die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab versucht im Süden Somalias an Boden zu gewinnen. Zum Ergebnis der Angriffe auf drei Militärbasen der Armee gibt es widersprüchliche Berichte. Nach Armeeangaben konnten die Angriffe zurückgeschlagen werden ...

SZ PlusStrategische Rohstoffe aus Afrika
:Die düstere Seite der Energiewende

Der Kongo ist das wohl wichtigste Land für den Abbau von Kobalt. Was dort passiert, lässt den Soziologen Siddharth Kara verzweifeln. Für ihn klebt Blut an der E-Mobilität.

Rezension von Judith Raupp

SZ PlusHohe Zinsen
:Afrika ist in der Schuldenfalle

Die Proteste in Kenia machen auf ein globales Problem aufmerksam: Immer mehr Entwicklungsländer versinken in den Schulden. Woran liegt das? Und wie finden sie wieder heraus?

Von Paul Munzinger

SZ PlusBaerbock in Westafrika
:Deutschland sucht Partner gegen den Terror

Jahrelang hat die Bundesregierung versucht, Binnenstaaten der Sahelzone zu stabilisieren – vergebens. Nach dem Rauswurf der Bundeswehr wirbt Außenministerin Baerbock nun in zwei Küstenstaaten um Kooperation.

Von Paul-Anton Krüger

SZ PlusAusstellung zur Casablanca Art School
:Mit Pop gegen den Kolonialismus

Mit der Casablanca Art School emanzipierte sich die marokkanische Kunst in den Siebzigern vom französischen Einfluss. Die Frankfurter Schirn stellt die einflussreiche Bewegung vor.

Von Till Briegleb

Ruanda
:Wahlkommission: Mehr als 99 Prozent für autoritären Dauerherrscher Kagame

Der autoritäre Präsident regiert Ruanda mit harter Hand. Menschenrechtler machen Kagame massive Vorwürfe. Berichten zufolge werden Regimegegner und kritische Journalisten eingesperrt, verschleppt und ermordet.

Afrika
:Der Sieger steht schon fest

In Ruanda wird gewählt, aber es ist bereits sicher, dass der umstrittene Dauerherrscher Paul Kagame im Amt bleiben wird. Vom gekippten Migrationsdeal mit Großbritannien hat er profitiert.

Von Paul Munzinger

Kenia
:Präsident löst Kabinett auf

Nach teils gewaltsamen Protesten hat Kenias Präsident William Ruto mit sofortiger Wirkung sein Kabinett aufgelöst. Die Entlassungen der Minister seien eine Reaktion auf die seit Wochen von Kenianerinnen und Kenianern auf Demonstrationen und im ...

SZ PlusAfrika
:Jung, arbeitslos und wütend

Südafrika, Senegal, Sahel und nun Kenia: In Afrika begehrt die Jugend auf gegen den Mangel an Perspektiven für sie. Und die Jobkrise könnte sich weiter zuspitzen.

Von Paul Munzinger

Großbritannien
:Starmer will Wandel, aber bittet um Geduld

Der neue Premierminister erklärt das Gesundheitssystem, die Wirtschaft und die überfüllten Gefängnisse zu Prioritäten. Seine Regierung stoppt außerdem die Abschiebepläne nach Ruanda.

Von Michael Neudecker

SZ PlusSahelzone
:Deutschland zieht seine letzten Soldaten aus Niger zurück

Nach dem Militärputsch wollte die Bundeswehr ihren letzten Stützpunkt in Westafrika aufrechterhalten. Doch eine Einigung mit der Junta ist gescheitert. Ein Rückschlag für die Bundesregierung.

Von Daniel Brössler, Paul-Anton Krüger

Demokratische Republik Kongo
:25 Soldaten zum Tode verurteilt

Ein Militärgericht in der Demokratischen Republik Kongo hat 25 Soldaten der Armee zum Tode verurteilt. Wie der Sender Radio Okapi am Donnerstag berichtete, waren die Soldaten unter anderem wegen Flucht vor dem Feind, Verschwendung von Kriegsmunition ...

SZ PlusMeinungKlimawandel
:Die Jüngsten zahlen den höchsten Preis

Die Erderwärmung könnte Erfolge im Kampf gegen die Säuglingssterblichkeit zunichtemachen. Dabei lassen sich viele Leben mit einfachen Mitteln retten.

Kommentar von Christoph von Eichhorn

SZ PlusVor 280 Millionen Jahren
:Der Schrecken der Urzeit saugte seine Beute einfach ein

Lange vor den Dinosauriern beherrschte ein salamanderartiges Raubtier Sümpfe und Seen. Forscher haben seine Überreste nun in Namibia entdeckt. Was das mit einem Toilettensitz zu tun hat.

Von Michelle Köberer

Ägypten
:Regierungsumbau in Kairo

Inmitten regionaler Spannungen hat Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi eine neue Regierung vereidigt. Der ehemalige ägyptische Botschafter in Deutschland, Badr Abdelatty, übernimmt Staatsmedien zufolge das Amt des Außenministers von Samih ...

Kenia
:Proteste dauern an

Trotz Rücknahme eines umstrittenen Steuergesetzeses gehen in Kenia die Proteste gegen die Regierung von Präsident William Ruto weiter. Am Dienstag demonstrierten in Mombasa , der zweitgrößten Stadt des Landes, in der Innenstadt. Bei den Protesten ...

SZ PlusMeinungRegierungsbildung
:Wenn sich Südafrikas Präsident da mal nicht verrechnet hat

Der große Wahlverlierer Cyril Ramaphosa hat eine neue Regierung aus elf Parteien beisammen. Allerdings: Das Risiko ist groß, dass er noch über sein Verhandlungsgeschick stolpert.

Kommentar von Paul Munzinger

Südafrikas neue Regierung
:Elf Parteien, 32 Ministerien

Einen Monat nach der Wahl steht Südafrikas „Regierung der nationalen Einheit“. Sie ist sehr groß – und demonstriert schon jetzt, dass ihr Name mit der Realität wenig zu tun haben dürfte.

Von Paul Munzinger

Nigeria
:18 Tote bei Selbstmordanschlag

Bei drei Selbstmordattentaten im Nordosten Nigerias sind mindestens 18 Menschen getötet und 48 Personen schwer verletzt worden (Foto: AFP). Nach Angaben der regionalen Katastrophenschutzbehörde (SEMA) ereigneten sich alle drei Anschläge in der Stadt ...

Wilderei
:Schützende Strahlen

Warum südafrikanische Forscher Nashörnern eine radioaktive Substanz ins Horn spritzen.

Von Paul Munzinger

Kenia
:Unruhen dauern an

Bei Protesten gegen die Regierung in Kenia sind erneut mehrere Menschen von der Polizei erschossen worden. In der westlichen Stadt Rongai seien am Donnerstag mindestens drei Personen durch die Gewalt der Sicherheitskräfte gestorben, darunter ein ...

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Viele Tote und ein brennendes Parlament: Proteste in Kenia

Seit Wochen demonstrieren junge Menschen gegen geplante Steuererhöhungen. Inzwischen geht es bei den Protesten in Kenia aber um viel mehr.

Von Ann-Marlen Hoolt, Paul Munzinger

Sudan
:Größte Hungerkrise weltweit

Im Sudan hungern laut dem Welternährungsprogramm 26 Millionen Menschen. Damit ist der Kriegsstaat nach Angaben der Vereinten Nationen von Donnerstag das Land mit der größten Hungerkrise weltweit. Die Hälfte der Bevölkerung habe nicht genug zu essen ...

SZ PlusMeinungUnruhen
:Kenias Präsident lenkt ein. Spät, vielleicht zu spät

Nach dem Sturm auf das Parlament in Nairobi zieht William Ruto die geplanten Steuererhöhungen zurück. Doch für die Eskalation der Lage ist er maßgeblich mitverantwortlich.

Kommentar von Paul Munzinger

Ostafrika
:In Kenia brennt das Parlament

Bei Protesten gegen Steuererhöhungen setzen Demonstranten einen Teil des Gebäudes in Flammen, Abgeordnete flüchten. Auch in anderen Städten kommt es zu Ausschreitungen. Die Polizei reagiert mit großer Härte – nicht zum ersten Mal.

Von Paul Munzinger

Südafrika
:Neue Freundschaft braucht das Land

Südafrikas Präsident Ramaphosa sichert sich trotz Wahlschlappe eine zweite Amtszeit – indem er die schärfsten Gegner seiner Partei zu Verbündeten macht. Über eine Allianz am Kap, die es so noch nie gab.

Von Arne Perras

Kenia
:Proteste gegen Steuererhöhungen

In Kenias Hauptstadt Nairobi ist es bei Protesten gegen Steuererhöhungen zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen. Am Dienstag schoss die Polizei mit Tränengas auf Demonstrierende, die versucht hatten, sich dem Parlament zu nähern. Am Nachmittag ...

Mecklenburg-Vorpommern
:Vorfall von Grevesmühlen stellt sich anders dar: Mädchen unverletzt

Es hatte einen Zwischenfall mit Jugendlichen gegeben, dabei kam es zu fremdenfeindlichen Beleidigungen. Eine Achtjährige aus Ghana hat aber nach Angaben der Polizei keine körperlichen Verletzungen erlitten.

SZ PlusExklusivAsylpolitik
:Große Zweifel am Ruanda-Modell

Kann Deutschland Asylverfahren in Staaten wie Ruanda verlagern? Das Bundesinnenministerium hat Experten angehört – und will nun Ergebnisse vorlegen. Die fallen nach Informationen von „Süddeutscher Zeitung“, WDR und NDR überwiegend kritisch aus.

Von Manuel Bewarder, Kristiana Ludwig

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