Afrika

dpa-Nachrichten

  1. Lebensbedrohliches Virus
    :Gesundheitsbehörde: Ebola-Ausbruch im Kongo

  2. Seltene Tiere
    :Deutsche Bongo-Antilopen als tierische Auswanderer in Kenia

  3. Aufarbeitung
    :Berliner Museum will fast 600 Schädel zurückgeben

  4. Energieversorgung
    :Hoffnung für Europas Gaskrise: LNG aus Afrika

  5. Afrika Cup
    :Nach Titel-Aberkennung: Senegals Pokal-Parade in Paris

  6. Afrika Cup
    :Nach Titel-Aberkennung: Senegal zieht vor Sportgerichtshof

  7. Senegal Titel aberkannt
    :Afrika Cup: Verbandsboss wehrt sich gegen Korruptionsvorwurf

  8. Fußball
    :„Schande“ und „Zirkus“: Afrika-Cup-Skandal mit neuem Kapitel

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

Krieg im Sudan
:Mehr als 1000 Drohnenopfer

Im Sudan sind seit Jahresbeginn laut UN mehr als 1 000 Menschen durch Drohnen getötet worden. Der Konflikt weite sich aus, das zeige sich auch am verstärkten Einsatz von Drohnen, erklärte Menschenrechtskommissar Volker Türk vor dem Menschenrechtsrat ...

Fußball-WM
:Warum Curaçao zum ersten Mal und Deutschland zum letzten Mal in Adidas spielt

150 Euro für ein echtes Trikot: Weltweit könnten bei dieser WM bis zu 23 Millionen Leibchen verkauft werden, so viel wie noch nie. Der lukrative Markt ist hart umkämpft.

SZ PlusVon Caspar Busse und Uwe Ritzer

Nordirland
:Erneute Proteste in Belfast: Polizei setzt Wasserwerfer ein

Auch am Mittwoch versammelten sich laut BBC erneut rund 200 Menschen. Zwölf Polizisten wurden verletzt und 16 Demonstranten festgenommen.

UN-Bericht
:Ungewöhnlich viele Geflüchtete kehren zurück

Fast 15 Millionen Flüchtlinge traten 2025 die Rückreise in ihre Heimat an, eine sehr hohe Zahl im Vergleich mit früheren Jahren. Für viele Betroffene ist das keine gute Nachricht.

Von Arne Perras

Rassismus
:Südafrika sucht den Sündenbock

Durch das Land schwappt eine neue Welle ausländerfeindlicher Proteste, Geschäfte werden geplündert, Häuser angezündet, Menschen getötet. Afrikaner gegen Afrikaner. Aber von „Afrophobie“ will der Mob nichts hören.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Reden wir über Geld
:„Heute kann dich wahrscheinlich dein Kühlschrank im Schach besiegen“

Levy Rozman alias Gothamchess ist der erfolgreichste Schach-Influencer der Welt. Er spricht darüber, wie er als Kind wegen seines Hobbys gemobbt wurde, warum er gerne Rolex als Sponsor hätte und wieso KI das Schachspiel nicht zerstören kann.

SZ PlusInterview von Sebastian Astner und Mirjam Hauck

Debakel bei den UN
:Erst ist Wadephul fröhlich, dann blickt er in den diplomatischen Abgrund

An der deutschen Abstimmungsniederlage gegen Portugal und Österreich bei der Wahl in den Sicherheitsrat will der Außenminister nicht schuld sein. In New York muss er sich der Frage stellen: Wer dann?

SZ PlusVon Daniel Brössler

Ebola-Ausbruch in Afrika
:„Wenn es zu gefährlich für Amerika ist, ist es auch zu gefährlich für Kenia“

Das ostafrikanische Land verzeichnet bislang keine Ebola-Fälle. Doch nun will die US-Regierung dort eine Quarantänestation für amerikanische Bürger errichten. Der Widerstand ist groß.

Von Paul Munzinger

Literatur
:Sansal rechnet mit seinen Unterstützern ab

Ein Jahr lang saß der Schriftsteller Boualem Sansal in einem algerischen Gefängnis, als politischer Häftling des Regimes. In seinem ersten Buch nach der Haft gilt seine Kritik nun seinem Exilland Frankreich – und alten Freunden.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Kenia
:Tote bei Protesten gegen Ebola-Quarantänestation

Bei Protesten gegen eine geplante US-Ebola-Quarantänestation in Kenia sind nach Angaben von Organisatoren zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Demonstranten seien in der Stadt Nanyuki gestorben, nachdem die Polizei am Montag das Feuer auf Hunderte ...

Film
:Der wilde Strom des Lebens

Ein Begräbnis in Guinea-Bissau, eine Hochzeit in der Pariser Banlieue: Der wunderbare Kinofilm „Dao“ erzählt von einer Familie zwischen zwei Welten, mal tragisch, mal lustig, aber immer mit sehr viel Jazz.

SZ PlusVon Philipp Stadelmaier

Äthiopien
:Eure Verbrenner braucht hier keiner mehr

Äthiopien verbot als erster Staat der Welt den Import von Autos mit Verbrennern, und ist darauf jetzt in der Ölkrise ziemlich stolz. Nur: Viele im Land haben nicht mal Zugang zu Strom. Was bringt ein Quantensprung in die Zukunft, wenn so viele nicht mitkommen?

SZ PlusVon Paul Munzinger

Äthiopien
:„Wer die Regierung kritisiert, endet im Gefängnis – oder lebt in Angst, so wie ich“

In Äthiopien wird gewählt an diesem Montag, der Sieger steht längst fest: die Regierungspartei, die seit Jahren Opposition und unabhängige Medien drangsaliert. Mistresilasie Tamerat, 23 Jahre alt, fordert sie heraus. Warum tut sie sich das an?

SZ PlusVon Paul Munzinger

Dem Geheimnis auf der Spur
:Hilfe aus dem Paradies

Ein Brief aus dem Jahr 1165 behauptete, ein mächtiger Priesterkönig könne dem Abendland beistehen. Was hat es damit auf sich?

SZ PlusVon Josef Scheppach

Einmal im Leben
:Den Atlantik im Schiff überqueren

Wer sich zwei Wochen Auszeit auf dem Meer gönnt, verfällt in einen tiefenentspannten Gemütszustand, den Seefahrer den „Ocean State of Mind“ nennen. Also los! Dieses und andere Traumziele.

SZ PlusVon SZ-Autorinnen und Autoren

Lieferdienst
:Uber macht Übernahmeangebot für Delivery Hero

Der Fahrdienstleister will sich den Essenslieferanten an Bord holen. Ein Angebot an die Aktionäre liegt auf dem Tisch. Doch das könnte noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.

900 Verdachtsfälle
:Ebola in Kongo breitet sich aus

Nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo verzeichnen die Behörden einen weiteren Anstieg der Infektionen. Inzwischen seien mehr als 900 Verdachtsfälle registriert worden, teilte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO ...

Gesundheit
:WHO: Mehr als 900 Ebola-Verdachtsfälle im Kongo

Die Zahl der Infizierten steigt laut der Weltgesundheitsorganisation weiter an. Einen Impfstoff für den aktuellen Virus-Stamm gibt es nicht, Helfer vor Ort kämpfen zudem mit Misstrauen in der Bevölkerung.

Afrika
:WHO stuft Ebola-Ausbruch als „zutiefst besorgniserregend“ ein

Es gebe Fortschritte, doch Gewalt und Unsicherheit behinderten die Bekämpfung der Epidemie. Nach WHO-Angaben gibt es fast 750 Verdachtsfälle und 177 mutmaßliche Todesfälle – nun meldet Uganda neue Fälle.

Charité in Berlin
:Ebola-Patient sehr geschwächt, aber nicht in kritischem Zustand

Der US-Amerikaner zeigt der Charité zufolge deutliche Krankheitssymptome und wird weiter engmaschig überwacht. Seine Kinder können ihn so lange nur durch eine Scheibe sehen.

Hungersnot
:Wie der Irankrieg die Helfer im Sudan ausbremst

Die Blockade von Hormus stört den Seeverkehr und treibt die Preise für Energie und Nahrungsmittel hoch. Das bekommen jetzt auch die Hungernden in Darfur zu spüren. Ihnen zu helfen, wird immer schwerer.

SZ PlusVon Arne Perras

Psychologie
:Wer nichts schreibt, verrät sich auch

Weil Schreiben so viel Mühe kostet, könnte bereits die reine Textmenge politische Überzeugungen verraten – und zwar besser als klassische Umfragen.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Lebensgefährliches Virus
:Wie der Krieg in Kongo den Kampf gegen Ebola erschwert

Auch in den Nachbarländern wächst die Sorge: Uganda wappnet sich gegen einen möglichen Ebola-Ausbruch in seiner Fünf-Millionen-Hauptstadt Kampala. In Kongo selbst ist die Eindämmung ungleich schwieriger.

SZ PlusVon Arne Perras

Millionen Menschen mangelernährt
:Hungerkrise in Somalia

Etwa zwei Millionen Mädchen und Jungen in Somalia sieht Save the Children von Hunger bedroht. Erstmals seit vier Jahren gebe es am Horn von Afrika wieder das Risiko einer Hungersnot, warnte die Kinderrechtsorganisation in Mogadischu. Die Hälfte ...

MeinungEbola-Ausbruch
:Bundibugyo: Gegen den Virus-Stamm gibt es weder Impfstoff noch Heilmittel

Als Schutzmaßnahmen bleiben bislang nur die Nachverfolgung von Kontakten, Isolation und Quarantäne.

Von Theresa Palm

Lebensgefährliches Virus
:Ebola: WHO ruft internationale Gesundheitsnotlage aus

In der Demokratischen Republik Kongo sind mutmaßlich 80 Menschen an Ebola gestorben, die Zahl der Verdachts- und Todesfälle steigt. Gegen die Bundibugyo-Variante des Virus gibt es laut Weltgesundheitsorganisation keinen zugelassenen Impfstoff.

Von Theresa Palm

Frankreich
:Berufungsprozess: Anklage fordert sieben Jahre Haft für Sarkozy

Der französische Altpräsident beteuert erneut seine Unschuld in der Affäre um Wahlkampfgelder aus Libyen. In erster Instanz war er wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.

Lieferdienste
:Einer der erfolgreichsten Gründer Deutschlands muss gehen

Niklas Östberg gründete vor 15 Jahren in Berlin den Lieferdienst Delivery Hero und führte das Unternehmen bis in den Dax. Jetzt verlässt er die Firma, aber nicht freiwillig.

Von Caspar Busse

Klima
:El Niño erhöht das Risiko für bewaffnete Auseinandersetzungen

Trockene El-Niño-Jahre können laut Forschern bewaffnete Konflikte fördern. Doch Klima allein erklärt keine Kriege.

Von Hanno Charisius

Puma-Chef Arthur Höld
:„Bei einer Weltmeisterschaft will ich Top-Spiele sehen, nichts anderes“

Die Sportartikelmarke Puma ist in der Krise. Der neue Vorstandschef Arthur Höld erzählt, wie er da wieder rauskommen will und was er von der Fußball-WM erwartet.

SZ PlusInterview von Caspar Busse und Uwe Ritzer

Menschheitsgeschichte
:Schon Steinzeitmenschen wollten nur das beste Material

Bisher nahm man an, dass Homo sapiens einst zufällig zu Werkzeugen kamen. Doch Ausgrabungen in Südafrika zeigen: Ihre Ansprüche waren höher.

Von Jakob Wetzel

Südafrika
:Präsident droht Amtsenthebung

Südafrikas Verfassungsgericht hat den Weg für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Cyril Ramaphosa freigemacht. Das Gericht entschied am Freitag, das Parlament habe rechtswidrig gehandelt, als es 2022 die Bearbeitung eines Berichts ...

Äthiopien
:Er will nicht töten, er will leben

Äthiopien hat den letzten Krieg noch gar nicht wirklich verarbeitet, da droht schon der nächste. Der ehemalige Soldat Hailesilassie Mahari weiß nur eines: Diesmal will er am Gemetzel in seiner Heimat Tigray nicht beteiligt sein.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Bürgerkrieg
:Sudan wirft Äthiopien Beteiligung an Drohnenangriff vor

Die sudanesischen Streitkräfte haben Äthiopien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) eine Beteiligung an einem Drohnenangriff auf den Flughafen der Hauptstadt Khartum vorgeworfen. Die Attacke ist Teil einer Reihe von Angriffen, die eine ...

Profil
:Der „Kardinal“ schlägt zurück, gleich doppelt

Claude Guéant war der engste Vertrauensmann von Nicolas Sarkozy – und belastet den früheren Präsidenten Frankreichs nun schwer im Pariser Berufungsprozess.

Von Oliver Meiler

Kriminalität
:Somalias Piraten greifen wieder an

Drei Überfälle in einer Woche, zwei gekaperte Frachtschiffe: Wie Seeräuber am Horn von Afrika die Ablenkung durch die Iran-Krise ausnutzen, um erneut große Beute zu machen.

SZ PlusVon Arne Perras

MeinungEntwicklungspolitik
:Die Welt brennt, aber Deutschland spart an der Feuerwehr

Für den Finanzminister spart es sich am leichtesten dort, wo die wenigsten aufschreien: bei den internationalen Hilfen. Abermals werden die Budgets drastisch gekürzt – und damit der Einfluss der Bundesrepublik in einer immer fragileren Welt.

Kommentar von Michael Bauchmüller

SZ-Podcast „Das Thema“
:Getäuscht an die Front: Kenianer im Ukraine-Krieg

Moderner Menschenhandel: Wie ein junger Mann aus Kenia mit Lügen in den Ukraine-Krieg gelockt wurde.

Von Paul Munzinger und Lars Langenau

MeinungAfrika
:Die Russen werden Mali nicht retten

Statt auf Frankreich und die UN setzte die Junta in Bamako auf dubiose Kämpfer von Moskaus Gnaden. Das ganze Ausmaß dieses Fehlers zeigt sich in diesen Tagen, mit verheerenden Folgen für das Land.

SZ PlusKommentar von Arne Perras

Aktuelles Lexikon
:Wer sind die Tuareg?

Traditionsreiches nordafrikanisches Wüstenvolk, jetzt im Mittelpunkt neuer Kämpfe gegen die Regierung in Mali.

Von Arne Perras

Schwere Kämpfe im Sahel
:Aufständische in Mali demütigen russische Kämpfer

Dschihadisten und Separatisten greifen im großen Stil die Armee in Mali an. Im Norden muss Moskaus Schutztruppe fliehen, im Süden töten Angreifer den Verteidigungsminister. Was bedeutet das für das zerrüttete Land?

SZ PlusVon Arne Perras

Westafrika
:Malis Verteidigungsminister nach Angriff von Dschihadisten tot

Sadio Camara ist nach einer Explosion seinen Verletzungen erlegen. Bereits am Samstag hatten bewaffnete Terroristen Regierungsgebäude in Malis Hauptstadt Bamako angegriffen.

Mali
:Ausgangssperre in Bamako nach Islamistenangriff

Nach einem koordinierten Islamistenangriff in mehreren Städten Malis ist in der Hauptstadt Bamako eine nächtliche Ausgangssperre verhängt worden. Sie gelte in der Zeit von 21.00 Uhr bis 06.00 Uhr und könne bei Bedarf verlängert werden, hieß es in ...

Westafrika
:Angriffe und Explosionen in Mali

„Unbekannte bewaffnete Terroristen“ hätten Ziele in der Hauptstadt Bamako und anderen Orten attackiert, so das Militär. Der Flughafen ist geschlossen. Die deutsche Botschaft empfiehlt, an sicheren Orten zu bleiben.

Weltmeere
:Wo sind all die Fische hin? Nach China

Eine Spurensuche in den Ozeanen, im Wilden Westen der Hochseefischerei

SZ PlusVon Paul Munzinger und Lea Sahay (Text); Peter M. Hoffmann (Illustrationen)

Psychologie
:Böse Trittbrettfahrer? Warum die Zusammenarbeit wirklich scheitert, obwohl alle wollen

Soziale Kooperation kommt nicht aufgrund von Egoismus zum Erliegen. Eine ungewöhnlich aufwendige Feldstudie aus Sierra Leone zeigt, was passiert.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Westafrika
:Die Rückkehr der Stummelaffen

In kaum einem Land der Welt wurden in den vergangenen Jahren mehr Bäume gefällt als in Sierra Leone. Umso bizarrer ist die Schönheit der Insel Tiwai, die vor allem von einem Mann gerettet wurde: Tommy Garnett.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Sportartikel
:48 Trikots sollt ihr sein

Fußball-Leibchen als Milliardengeschäft:  Von falschen Schulternähten, umstrittenen Designs und von Sportartikelherstellern, die mit dem Enthusiasmus der Fans sehr viel Geld verdienen.

SZ PlusVon Caspar Busse

Podcast: „Auf den Punkt“
:Sudan-Konferenz: Milliardenhilfe, aber keine Aussicht auf Frieden

Seit drei Jahren herrscht im Sudan ein grausamer Bürgerkrieg – und die schwerste humanitäre Krise unserer Zeit. Was die Geberkonferenz in Berlin gebracht hat.

Von Johannes Korsche und Arne Perras

MeinungHilfskonferenz in Berlin
:Die Millionen für den Sudan offenbaren das ganze Versäumnis

Es ist schön, dass so viel Geld für das geschundene Land zugesagt ist. Klar ist aber auch: Viel davon bräuchte es nicht, hätten die USA und die EU mehr getan, diesen Krieg zu beenden.

SZ PlusKommentar von Arne Perras

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