Afrika

dpa-Nachrichten

  1. Kritik an üblicher Darstellung
    :UN stimmen auf Antrag Togos für Reform der Weltkarte

  2. Fußball
    :Weiter Unterstützung für FIFA-Chef Infantino aus Afrika

  3. Studie
    :Zahl der Berggorillas in Zentral- und Ostafrika gewachsen

  4. Spanische Nordafrika-Exklave
    :Madrid bestreitet Warnung des Geheimdienstes vor Ceuta-Krise

  5. Spanische Nordafrika-Exklave
    :Ceuta kehrt zur Normalität zurück - Mindestens 72 Tote

  6. Exklave in Nordafrika
    :Sánchez: Migrantenandrang in Ceuta ist „Angriff“ auf Spanien

  7. Panne bei Konferenz
    :Elfenbeinküste ohne Küste: USA zeigen falsche Afrika-Karte

  8. Ceuta
    :Andrang von Migranten: Spaniens Afrika-Exklave schlägt Alarm

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

Debatte
:Was wäre falsch daran, diese Mädchen aufzunehmen?

Faten Ben Omar wollte frei sein. Dafür stieg die Marokkanerin ins Meer – und ertrank vor Ceuta. Ihre Geschichte erzählt von den vielen jungen Frauen, die alles riskieren, um vor patriarchalen Zwängen zu fliehen.

SZ PlusGastbeitrag von Güner Balci

Reden wir über Geld
:„Ich habe mich geschämt, dass meine Familie mit Gold Geld verdient hat“

Guya Merkle ist Schmuckunternehmerin und will die Bedingungen in den Goldminen verbessern. Ein Gespräch über das Scheitern – und die Frage, ob man für Schmuck noch echtes Gold braucht.

SZ PlusInterview von Gunnar Herrmann und Valerie Höhne

Journalismus
:Wie China afrikanische Medien beeinflusst

Mehr als 1000 Journalisten aus Afrika haben in den vergangenen 20 Jahren ein Medientraining in China absolviert, auf Kosten des Gastgebers. Ein Teilnehmer nennt es versuchte Manipulation – und würde es wieder mitmachen.

SZ PlusVon Lea Sahay und Paul Munzinger

Kartografie
:Afrikas wahre Größe

Es ist der zweitgrößte Kontinent, auf Weltkarten aber fällt das nicht auf. Nun haben die UN eine Resolution angenommen, die das ändern soll. Was bedeutet das für die Kartografie?

SZ PlusVon Paul Munzinger

Afrika
:UN stimmen für Antrag Togos auf Reform der Weltkarte

Die Afrikanische Union beklagte lange, ihr Kontinent werde auf Weltkarten zu klein dargestellt. Nun nimmt die UN-Vollversammlung eine Resolution an, nach der sich das ändern soll.

Migrationspolitik
:Fünf EU-Staaten treiben Pläne für Abschiebezentren in Afrika voran

Bis Ende des Jahres soll es Verträge mit geeigneten Partnerländern geben, sagt Deutschlands Innenminister Alexander Dobrindt. Als Favorit gilt Ruanda.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Migration
:Mehr als 80 Tote vor Kanaren befürchtet

Bei einer Überfahrt in einem kleinen Holzboot von Westafrika zu den Kanaren könnten mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen sein.

Spanien
:Wer steckt hinter der Migrationskrise von Ceuta?

Spanierinnen und Spanier protestieren landesweit gegen den Umgang ihrer Regierung mit der Eskalation in der Exklave. Konservative und Rechte sehen bei Premier Sánchez Versäumnisse.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Spanien
:Zehntausende demonstrieren gegen Sánchez’ Migrationspolitik

Die Opposition kritisiert scharf, wie der spanische Ministerpräsident mit den Tausenden Migranten in Ceuta und dem Nachbarland Marokko umgeht. Auch in der Exklave selbst fordern Tausende eine Rückkehr zur Normalität.

Russland vereitelt Putsch in Niger
:Ein dringend benötigter Erfolg für Moskau

Die Regime im Sahel setzen auf Russland als Verbündeten gegen die islamistische Bedrohung. In Niger lohnt sich das jetzt – ausnahmsweise.

Von Paul Munzinger

Niger
:Russland hilft Militärjunta gegen Meuterei

Russlands Africa Corps hat die Militärregierung im westafrikanischen Niger bei der Niederschlagung meuternder Soldaten unterstützt. Das teilte der russische Botschafter in Niger, Wiktor Woropajew, der Nachrichtenagentur Tass mit. Die Militärjunta ...

Spanische Exklave
:Proteste gegen Migranten in Ceuta

Demonstranten haben in einem Lager von Migranten in der spanischen Exklave Ceuta Feuer gelegt und die sofortige Rückführung der Menschen gefordert. Am Strand Benítez, wo die Menschen seit Wochen campieren, waren in Fernsehbildern Zivilisten zu ...

Migration
:Spanien bittet die EU um Hilfe in der Ceuta-Krise

Tausende Migranten harren weiter in der spanischen Exklave aus, die Regierung in Madrid gründet einen Krisenstab und wendet sich an die Europäische Kommission. Mit Marokko gibt es wieder Streit.

Von Patrick Illinger

Kongo
:„Ebola trifft uns dieses Mal wie eine Atombombe“

Im Osten Kongos sterben Tausende an Ebola. Die Gründe gehen über medizinischen Notstand hinaus: Wut und Misstrauen verschärfen die Epidemie in einer von Krieg und Gewalt verwüsteten Region.

SZ PlusGastbeitrag von Judith Raupp

Südsudan
:Zwei Blauhelmsoldaten getötet

Bei einem Angriff auf eine Patrouille der Vereinten Nationen (UN) im Südsudan sind zwei äthiopische Blauhelmsoldaten getötet worden. Sieben weitere Menschen seien verletzt worden, teilte die UN-Mission im Südsudan (Unmiss) mit. Unter den Verletzten ...

Gefährliche Friedensmission
:Zwei UN-Blauhelmsoldaten im Südsudan getötet

Bei den Toten handle es sich um zwei äthiopische Blauhelmsoldaten. Sieben weitere Menschen wurden bei dem Überfall auf einen UN-Konvoi verletzt. Die UN-Mission spricht von möglichen Kriegsverbrechen.

Krieg im Sudan
:„Abu Lulu wird dich holen“

Der Terror der Selfie-Krieger: Die Armeen im Sudan benutzen die sozialen Medien zur psychologischen Kriegsführung und flößen Hunderttausenden Angst und Schrecken ein.

SZ PlusVon Ben Heubl und Arne Perras

Demokratische Republik Kongo
:Rasante Ausbreitung des Ebola-Virus

Die tödliche Ebola-Krankheit breitet sich laut den UN im Osten der Demokratischen Republik Kongo exponentiell aus. Etwa 2 500 Menschen seien gestorben, die Hälfte davon in den vergangenen 20 Tagen, erklärte der Ebola-Koordinator der UN, Julian ...

MeinungMigration
:So machen die USA arme Länder zu Komplizen einer unmenschlichen Politik

Liberia verpflichtet sich, Washington 1200 Menschen abzunehmen, die sonst nirgendwohin abgeschoben werden können. Ein humanitärer Akt? Wohl kaum.

SZ PlusKommentar von Paul Munzinger

Donald Trump und Afrika
:Warum Liberia den USA 1200 Migranten abnehmen will

Für ihre rabiate Abschiebepolitik sucht die US-Regierung weltweit nach Partnern – und hat in Westafrika einen besonders aufnahmewilligen Drittstaat gefunden. Liberias Regierung spricht von einer „Geste rein humanitärer Natur“.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Migration
:Ceuta: Spanien will 500 Minderjährige aufs Festland bringen

Vorgesehen ist nach Medienberichten „die verbindliche und solidarische Aufnahme von Minderjährigen durch alle Regionen“ Spaniens.

Kriegsflüchtlinge
:Krise im Sudan verschärft sich

Im Sudan hat sich die Flüchtlingskrise laut den Vereinten Nationen (UN) verschärft. Seit Ende 2025 seien allein in der Region Kordofan 200 000 Menschen vor den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und RSF-Miliz geflüchtet, teilte die Internationale ...

Bundesregierung
:Regierungsflieger auf den Seychellen gestrandet

Die Maschine bekommt auf einem Trainingsflug technische Probleme und muss außerplanmäßig landen. Die Crew habe das Fliegen über unkontrolliertem Luftraum geübt, heißt es aus dem Verteidigungsministerium.

Ceuta
:Zurückgehen? Dann lieber sterben

Die meisten der 80 000 Marokkaner, die Ende Juli nach Ceuta kamen, sind zurückgegangen. Doch Tausende verstecken sich noch immer, hausen in den Gassen, den Wäldern. Sie kommen nur raus, wenn es bei Sabah Hamed Essen gibt.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Spanische Exklave
:Marokko nimmt mehr als 100 Migranten vor Ceuta fest

In sozialen Netzwerken verbreiteten sich in den vergangenen Tagen erneut Aufrufe zu einem massenhaften Grenzübertritt wie Ende Juli. Marokkanische und spanische Behörden verhinderten nun, dass Menschen die Grenze überquerten.

Migration
:Marokko boomt – und trotzdem wollen viele weg

Ein Land im wirtschaftlichen Aufschwung: Marokko baut Autofabriken und Hochgeschwindigkeitsstrecken. Doch wie Ashraf Bahlawan versuchen Tausende junge Marokkaner nach Europa zu gelangen. Was fehlt ihnen?

SZ PlusVon Bernd Dörries

Kongo
:Mehr als 2000 Ebola-Opfer

Die Zahl der Ebola-Toten in der Demokratischen Republik Kongo ist auf mehr als 2 000 gestiegen. Nach Angaben der Regierung sind drei Monate nach der Bekanntgabe des Ausbruchs 2 011 Menschen an der hochansteckenden Krankheit gestorben, 704 werden ...

Virus
:Mehr als 2000 Ebola-Tote in der Demokratischen Republik Kongo

Knapp drei Monate nach dem Ebola-Ausbruch sind in Kongo bereits 2011 Menschen an dem Virus gestorben. Bei keinem vorherigen Ausbruch ist die Zahl der Toten und Erkrankten so schnell gestiegen.

Glosse: Das Streiflicht
:Das 11. Gebot oder: Gehe niemals auf X oder der Himmel wird dich strafen

Leider hat ein ARD-Korrespondent genau diesen Wunsch der himmlischen Mächte missachtet, nun muss er die Folgen tragen.

SZ Plus

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
:Georg Restle und WDR räumen Fehler ein

Der ARD-Korrespondent und langjährige „Monitor“-Leiter verbreitet eine unbelegte Theorie zu den Ceuta-Ereignissen. Aufgebrachte Fragen dazu kommen auch aus dem WDR-Rundfunkrat.

SZ PlusVon Harald Hordych

MeinungInternationaler Strafgerichtshof
:Die Krise um den Chefankläger kam den USA und Israel gerade recht

Fünf Länder kündigen ihre Mitgliedschaft an dem Tribunal auf. Die Regierung Trump macht Fortschritte in ihrem Bemühen, eine der wichtigsten Institutionen des Völkerrechts zu zerstören.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Fluchtwelle nach Ceuta
:„Lass mich gehen“, sagte ihre Tochter. Jetzt liegt sie auf dem Friedhof

Als Rahma El-Azizi sah, dass die jungen Leute in Massen nach Ceuta fliehen, ließ sie auch ihre Kinder ziehen. Kurz danach war eine Tochter tot. Marokko und der tödliche Sog Europas.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Geschichtsbild
:Ceuta, die spanische Exklave

Ceuta, die Stadt an der Nordküste Marokkos, gehört seit Jahrhunderten zu Spanien – aufgrund einer komplizierten Geschichte.

SZ PlusVon Patrick Illinger

MeinungCeuta
:Die Verdammten dieser Erde sind heute die Migranten

Die kurze Krise in der spanischen Exklave taugt nicht, um schon wieder die Schicksalsarie über die angeblich zu moderate europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik zu singen. Notwendig wäre etwas viel Konstruktiveres.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Spanische Exklave Ceuta
:Wie ein Gerücht 50 000 Menschen in Bewegung setzte

Schwimmrouten auf Instagram, Aufrufe auf Facebook, Tiktok-Videos: Soziale Medien haben bei der plötzlichen Migrationswelle in die Exklave Ceuta eine zentrale Rolle gespielt. Auf den Spuren eines falschen Versprechens.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg und Lea Weinmann

Demokratische Republik Kongo
:Ebola-Lage „kritischer denn je“

Zweieinhalb Monate nach Beginn des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo ist die Lage nach Einschätzung der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen „kritischer denn je“. Die Krankheit verbreite sich in beispiellosem Tempo, berichtet die ...

MeinungCeuta
:Diese 72 Toten sind der Welt egal

Schicksale verschwinden hinter Wörtern wie „Massenandrang“, „Ansturm“ oder „Angriff“. Die Lehre der vergangenen Tage ist: Hautfarbe und Herkunft entscheiden wieder darüber, ob ein Mensch überhaupt als Mensch gesehen wird.

SZ PlusKommentar von Sara Maria Behbehani

Debatte
:Europa, du Opfer

Migration als Waffe: Nach den Bildern von Ceuta beschwören Medien die „Urängste“ der Europäer. Sie zeigen damit vor allem eines – wie leicht dieser Kontinent zu erpressen ist.

SZ PlusEssay von Sonja Zekri

Ceuta
:Marokko spricht von Falschinformationen

In ihrer ersten offiziellen Reaktion nach dem Vordringen Zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta hat die marokkanische Regierung das Geschehen mit Falschinformationen im Internet erklärt. Dieses sei nicht organisiert gewesen, sagte ...

Flucht und Migration
:Marokko macht Falschinformationen für Krise in Ceuta mitverantwortlich

Die Regierung in Rabat sieht die Verantwortung für den Andrang auf die spanische Exklave Ceuta nicht bei sich. Sie geht auch davon aus, dass es deutlich weniger Migranten waren als bislang angegeben.

Migration
:EU erhöht Druck auf Spanien

Nach dem Grenzübertritt von Zehntausenden Menschen aus Marokko nach Spanien herrscht Unruhe in der EU. Am Dienstag sollen die Innenminister der Mitgliedstaaten über die Situation beraten.

Von Josef Kelnberger und Sina-Maria Schweikle

Flüchtlingskrise in Ceuta
:Sie gehen so schnell, wie sie kamen

Als mindestens 50 000 Geflüchtete aus Marokko plötzlich nach Ceuta eindringen, schließt die spanische Exklave alle Bars und Geschäfte. Das Kalkül geht auf.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Geflüchtete in Ceuta
:Wie von fremder Hand gesteuert

Zehntausende wollen nach Ceuta und kommen durch normalerweise gut bewachte Grenzen. Das wirft Fragen auf, was hinter der Massenflucht steckt.

Von Bernd Dörries

MeinungCeuta
:Sánchez zu kritisieren, ist mehr als nur Populismus

Spanien aus dem Schengenraum ausschließen? Das ist Unsinn. Doch die Kritik von 22 Staats- und Regierungschefs am dortigen Ministerpräsidenten hat einen ernsthaften Kern.

SZ PlusKommentar von Josef Kelnberger

Migration
:Brief von EU-Staats- und Regierungschefs erhöht Druck auf Spanien

22 EU-Staaten werfen Madrid in dem Schreiben vor, mit jüngsten Entscheidungen unerwünschte Signale ausgesendet zu haben. Spaniens Regierungschef Sánchez wiederum klagt über Vorurteile und Falschmeldungen. In Ceuta selbst beruhigt sich die Lage.

Migration in Spanien
:Ceuta wird zum Stresstest für die europäische Migrationspolitik

Zehntausende Menschen, verschärfte Kontrollen, scharfe Töne aus den Hauptstädten: Die Ereignisse in der spanischen Exklave stellen die EU-Migrationspolitik auf die Probe und treffen Deutschland im Landtagswahlkampf.

Von Sina-Maria Schweikle

Spanische Exklave in Nordafrika
:Laut Madrid: Nahezu alle Migranten haben Ceuta verlassen

Mindestens 50 000 Menschen drängten nach Ceuta – jetzt sind der spanischen Regierung zufolge fast alle zurück in Marokko. Ministerpräsident Sánchez ermahnt die europäischen Partner zur Einhaltung der EU-Verträge.

Migration in Spanien
:Weder zu essen noch zu trinken, und alle Läden zu – wie Ceuta dichtmacht

Nach dem Andrang von Flüchtlingen aus Marokko schließt die spanische Exklave ihre Geschäfte – um Tausende Migranten zur Rückkehr zu bewegen. Das Kalkül geht auf. Ein Besuch in Ceuta.

SZ PlusVon Patrick Illinger

MeinungMigration
:In Ceuta bekommt Europa eine Ahnung, was ihm bevorstehen könnte

Zehntausende überqueren zu Land und zu Wasser die Grenzen der spanischen Exklave in Marokko. Es genügt ihnen nicht mehr, sich ein besseres Leben zu erträumen. Sie wollen es sich erkämpfen.

SZ PlusKommentar von Patrick Illinger

Nordafrika
:Zehntausende stürmen spanische Exklave Ceuta

Spaniens Ministerpräsident Sánchez muss sich massiver Kritik stellen. Die EU fordert ihn auf, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Die meisten Migranten kehren wieder zurück. Italien setzt Schengen-Abkommen gegenüber Spanien aus.

Von Bernd Dörries und Josef Kelnberger

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