Als französischer Hitchcock hielt Filmemacher Claude Chabrol mehr als 50 Jahre der kleinbürgerlichen Seele den Spiegel vor. Nun ist er im Alter von 80 Jahren gestorben. Sein Leben und Werk in Bildern.
Von Luise Checchinmehr...
Man kann die Gesellschaft auf zwei Weisen angehen: revolutionär und radikal. Oder durch Versuche, sie nicht zu ändern, sondern ihr zu zeigen, warum sie sich nicht ändert. So hat es Claude Chabrol gemacht. Jetzt starb er im Alter von 80 Jahren.
Ein Nachruf von Fritz Göttlermehr...
Er nannte sich selbst einen "überzeugten Feministen", war ein Meister des Monströsen und drehte Filme wie "Stille Tage in Clichy": Claude Chabrol. Der französische Regisseur starb im Alter von 80 Jahren.
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Die bürgerliche Fassade überdeckt die Gier - und es geht nur darum, sich nicht erwischen zu lassen: Mit Sinn fürs Perverse und Zuneigung zu höflichen Monstern schrieb Claude Chabrol Filmgeschichte.
Von Susan Vahabzadehmehr...
Die Rolle der "Emmanuelle" machte sie international bekannt: Sylvia Kristel verkörperte in den siebziger Jahren die sexuelle Sehnsucht und Abenteuerlust einer aufgeklärten Generation. Im Alter von 60 Jahren ist die niederländische Schauspielerin jetzt gestorben.
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In "Bellamy" lebt Regisseur Claude Chabrol seine Lust an Unordnung aus: zauberhafte Mörder, doppelbödige Geschichten, ein Kommissar mit düsterer Seite.
Von Susan Vahabzadehmehr...
Er gilt als Mitbegründer der "Nouvelle Vague" und wirkte an mehr als 30 Filmen mit: Der französische Regisseur, Autor, Schauspieler und Oscargewinner François Truffaut wäre an diesem Montag 80 Jahre alt geworden. Der Ruhm war ihm nicht in die Wiege gelegt worden.
Von Martina Pockmehr...
Mario Adorf hat der Berliner Akademie der Künste sein Privatarchiv überlassen. Es zeigt, wie er in seinen Rollen vom kleinen Banditen zum gewichtigen Patriarchen wurde. Doch Adorf kann nicht nur den Schauspieler geben - die Ausstellung würdigt ihn auch als Foto-Künstler und Autor.
Von Anke Sterneborgmehr...
Er spielte die Unbequemen, die Außenseiter. Und wer sein markantes Gesicht einmal sah, behielt es in Erinnerung: Vadim Glowna brillierte in zahlreichen Literaturverfilmungen und arbeitete mit internationalen Regiegrößen wie Claude Chabrol und Sam Peckinpah zusammen. Nun starb er überraschend in Berlin.
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Zu Beginn seiner Karriere galt er lediglich als Sohn von Schauspielerin Senta Berger und Regisseur Michael Verhoeven - inzwischen hat sich Simon Verhoeven selbst als Filmemacher etabliert. Ein Gespräch über die jungen Talente der "Shocking Shorts" und Erfolgsaussichten im Filmgeschäft.
Interview: Ruth Schneebergermehr...
Der italienische Schriftsteller und Philosoph Umberto Eco wünscht sich eine stärkere europäische Identität. Er fordert ein verpflichtendes Austauschprogramm für Berufstätige - und will die Bildnisse von Thomas Mann, Roberto Rossellini und Claude Chabrol auf den Euro-Scheinen sehen. Nur gemeinsame Symbole könnten die Menschen wirklich begeistern.
Von Gianni Riotta ("La Stampa")mehr...
Rekordzahlen in den französischen Kinos: Während Hollywood das schlechte letzte Jahr möglichst schnell vergessen will, sind in Frankreich so viele Menschen in die Kinos geströmt wie seit 1966 nicht mehr. Ausschlaggebend sind starke einheimische Produktionen, die selbst Harry Potter klar geschlagen haben.
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Isabelle Huppert begibt sich in Claude Chabrols Film "Geheime Staatsaffären" über den Elf-Aquitaine-Skandal auch auf die Suche nach den Missoni-Kleidern.
Von Susan Vahabzadehmehr...
Die Schöne also, und das Biest: In seinem Biopic "Gainsbourg" portraitiert Joann Sfar den ketterauchenden, unrasierten Songschreiber, der Brigitte Bardot einst mit "Je t'aime" verführte.
Von Rainer Ganseramehr...
Wunderbare Chroniken des Scheiterns, eine apokalyptische Romanze und strahlende Beispiele des neuen Film Noir: welche Filme Sie am Wochenende nicht verpassen dürfen.
Von Arnold Hohmannmehr...
Es gibt in der Normandie ein "Magisches Dreieck", das die Städte Rouen, Le Havre und Dieppe bilden. Im Norden glänzt die "Alabasterküste" mit Etretat und seinen Kreideklippen. Dieser Triangel nennt sich das Pays de Caux.
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Mit sechs Preisen ist in Berlin der melancholisch-satirische Kassenschlager über den Untergang der DDR als bester europäischer Film 2003 ausgezeichnet worden. Es ist der erste Triumph einer deutschen Produktion in der 16-jährigen Geschichte des Preises.
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Ein Anruf bei Alain Cullier, dessen Handy ständig klingelt, weil seine Nummer in einem Depardieu-Film auftaucht. Nach jeder Ausstrahlnug bekommt er Dutzende Anrufe.
Interview von Lilith Volkertmehr...
Der sonderliche Ermittler Polonius Fischer - gespielt von Hanns Zischler - war früher Mönch und ergründet nun Mörderseelen im ZDF. Göttlicher Beistand erbeten.
Von Simon Feldmermehr...
In ihrem Buch "Le Téléprésident" entlarven zwei Soziologen Nicolas Sarkozy als Showmaster des Politikgeschäfts. Nach dem Vorbild von Reality-Formaten wie "Big Brother" werde ihm ganz Frankreich zur Kulisse.
Von Alex Rühlemehr...
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