Filmfestival:Was die Hofer Filmtage zu bieten haben

Filmfestival: In Georgien entstand das Liebesmärchen "Gondola".

In Georgien entstand das Liebesmärchen "Gondola".

(Foto: Hofer Filmtage)

Das Traditionsfestival zeigt in seiner 57. Ausgabe 154 Filme.

Jedes Jahr im Oktober wird die Frankenmetropole Hof sechs Tage lang zur Filmhauptstadt Deutschlands. Oder wie Wim Wenders einst sagte: "Hof, das steht für Home of Films." Das soll auch bei der 57. Ausgabe so bleiben, Eröffnungsfilm ist das deutsche Melodram "15 Jahre". Insgesamt werden 154 Filme aus aller Welt gezeigt, darunter sind viele Kurzfilme, aber auch hochkarätig besetzte Spielfilme sowie Dokumentarfilme über Mies van der Rohe oder den gefallenen österreichischen Kanzler Sebastian Kurz.

Der Schauspieler Robert Gwisdek präsentiert gleich zwei Regiearbeiten: Neben dem Kurzfilm "The Alchemist" steht sein Langfilm-Debüt "Der Junge, dem die Welt gehört" auf dem Spielplan. Seine Schauspieler Denis Lavant und Corinna Harfouch bringt Gwisdek gleich mit. Auch Julia Jentsch und Florian Lucas wollen zur Premiere des Spielfilms "8 Tage im August" anreisen, ebenso der österreichische Schauspieler Philipp Hochmair ("Jedermann und ich").

Der Blick auf das internationale Programm lohnt ebenfalls, auf Filme wie das französische Sci-Fi-Drama "Tropic", den auf einer griechischen Insel spielenden Flüchtlingsfilm "Drift" oder das in Georgien entstandene Liebesmärchen "Gondola". Die Retrospektive ist der Regisseurin und Schauspielerin Maria Schrader gewidmet.

57. Internationale Hofer Filmtage, Di., 24., bis So., 29. Okt., Scala und Central Kino Hof, Streaming bis 5. Nov.

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