Kino

Kritiken, Reports, Porträts und Interviews

Griechenland
:Eine gigantische Kulisse

Messenien? Nie gehört? Das dürfte sich bald ändern, denn Christopher Nolan hat auf dem Peloponnes seinen Blockbuster „Odyssee“ gedreht. Über das Phänomen „Set-Jetting“.

SZ PlusVon Silke Wichert

„Der Regenbogenfisch“ kommt ins Kino
:Die Augsburger Puppenkiste verfilmt einen Bilderbuch-Klassiker

„Der Regenbogenfisch“ von Marcus Pfister ist ein Weltbestseller. Derzeit entsteht, gemeinsam mit der Augsburger Puppenkiste und prominenten Schauspielern, eine Verfilmung fürs Kino. Ein Besuch am Set.

SZ PlusVon Barbara Hordych

Kino
:Son of a Beach

Von allen Disney-Realverfilmungen ist „Vaiana“ die schönste – weil sie nicht versucht, besonders real zu sein.

SZ PlusVon Kathleen Hildebrand

Kino
:Huch, hoppla, die Liebe

„Virginia Woolf’s Night & Day“ strickt aus Woolfs Romanvorlage die Emanzipationsgeschichte einer jungen Frau. Das ist mal leichtfüßig, dann wieder tapsig.

SZ PlusVon Fritz Göttler

Kino
:Wir werden uns einiges zu verzeihen haben

Eva Trobisch gehört spätestens mit „Etwas ganz Besonderes“ zur Spitze der deutschen Autorenfilmer. Sie meißelt darin eine fein beobachtete Thüringer Familiengeschichte aus den Ost-Klischees.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

Nachruf auf Moritz de Hadeln
:„Ich bin Kettenraucher, trinke Whisky und liebe meine Arbeit“

Moritz de Hadeln war mehr als zwanzig wilde Jahre Chef der Berlinale, leitete außerdem die Filmfestivals in Locarno und Venedig. Jetzt ist er im Alter von 85 Jahren gestorben.

SZ PlusVon David Steinitz

Ehrengast beim Filmfest München
:US-Star David Duchovny stellt sich gegen Donald Trump

Hollywood-Schauspieler David Duchovny erhält in München den Ehrenpreis des Filmfests. Bei seinem Auftritt widerspricht er Donald Trump und hinterfragt die Fähigkeiten künstlicher Intelligenz.

SZ PlusVon Bernhard Blöchl

Entertainerinnen in den Neunzigern
:„Klug und schön ging nicht, klug und lustig auch nicht“

Ein neuer Dokumentarfilm über Unterhaltungskünstlerinnen im Fernsehen zeigt den lange geduldeten Sexismus in der Branche. Gaby Köster, Esther Schweins und Kolleginnen warnen: „Alles, was von uns erkämpft wurde, geht wieder zurück.“

SZ PlusVon Josef Grübl

Zwangssterilisationen im KZ Auschwitz
:„Ich muss diesen Film in aller Härte machen“

In Block 10 des KZ Auschwitz wurden jüdische Frauen und Männer zwangssterilisiert – ein Verbrechen, für das nie jemand verurteilt wurde. Alice Brauner hat es verfilmt. Zur Uraufführung wird eine Seelsorgerin im Saal sein.

SZ PlusInterview von Susanne Hermanski

Filmfest München: Pauline Roenneberg
:Wie eine Filmemacherin ins Risiko geht

Auf dem Filmfest feiert die Tragikomödie „Kalter Hund“ von Pauline Roenneberg Premiere. Die junge Filmemacherin forderte vor drei Jahren mehr Mut der Branche zu ungewöhnlichen Stoffen – wie hat sie das selbst umgesetzt?

SZ PlusVon Anna Steinbauer

Film
:Wie der frühe Chaplin, aber in Gelb

„Minions & Monster“ ist eine Liebeserklärung an Hollywood. Der Film hat etwas, was es so bei den kleinen Chaoten noch nie gab: eine Story.

SZ PlusVon Josef Grübl

Preisverleihung beim Filmfest München
:Große Ehre für einen Minimalisten

Toni Servillo erhält auf dem Filmfest den „CineMerit-Award“. Er spielt Päpste, Mafiosi oder Ministerpräsidenten. Und auch im Leben ist er eine Autorität. Dementsprechend wird er behandelt.

SZ PlusVon Josef Grübl

Film
:Er hört da etwas knacken

Ein rundum gelungener Heist-Thriller: In „The Piano Tuner“ spielt Leo Woodall einen Klavierstimmer, der sein absolutes Gehör zum Öffnen von Safes nutzt.

SZ PlusVon Florian Kaindl

„Citizen Vigilante“
:So sieht also ein rechtsextremer Blockbuster aus

Elon Musk verhilft dem „schlechtesten Regisseur der Welt“ Uwe Boll zu seinem ersten Durchbruch – mit einem Film, in dem ein Rächer blonder Frauen Migranten jagt und ermordet.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

Kino
:Die Grenze zwischen Dummheit und Tapferkeit bleibt schmal

Seit 25 Jahren verstümmeln sich Johnny Knoxville und seine Kumpels für „Jackass“. Aus der Anarchie von einst ist längst ein Franchise geworden – das nun wohl wirklich endet. Ein Abschied.

Von Sofia Glasl

Kino
:Diese Frau hat ein Rotlichtproblem

Mit „Superman“ sah es so aus, als komme das DC-Franchise endlich auf eine bessere Spur. „Supergirl“ allerdings macht mit einem faulen Kniff alles wieder kaputt.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

Preisverleihung
:Wenn der Oscar-Kandidat weint

Beim Friedenspreis des Deutschen Films wird es emotional, als Filmemacher İlker Çatak geehrt wird, stehende Ovationen gibt es am Ende für eine deutsche Regie-Legende.

SZ PlusVon Josef Grübl

40 Jahre Breitwand-Kinos
:Erfolg mit anspruchsvollem Programmkino

Die Breitwand-Kinos in der Region südlich von München gibt es seit 40 Jahren, das wird gefeiert. Dabei begann diese Erfolgsgeschichte mit einem Trauerfall.

Von Josef Grübl

Kino
:Ihr wollt ein Liebeslied, ihr kriegt ein Liebeslied

Die Musikkomödie „Power Ballad“ erzählt auf höchst charmante Weise vom Gefühl, um sein Lebensglück betrogen worden zu sein – dafür aber etwas viel Tolleres bekommen zu haben: Kinder.

SZ PlusVon Josef Grübl

Expedition im Himalaya
:„Ich bin ein Meister im Umdrehen geworden“

Erst nach zwölf Jahren und fünf Versuchen hat es der Münchner David Göttler auf den Gipfel des Nanga Parbat geschafft. Das Alpen-Film-Festival zeigt darüber einen Dokumentarfilm. Im Gespräch erklärt der Bergsteiger, was ihn antreibt.

Interview von Jasmin Engel

Kino
:Dieses Pärchen hat ein Problem

Kann man eine andere Person zwingen, sich zu verlieben? Was in „Obsession“ passiert, hat schreckliche Konsequenzen. Es ist einer der besten Horrorfilme des Jahres.

SZ PlusVon Dominik Fürst

Film
:Was für ein Trip

Der Regisseur Wolf Gaudlitz erkannte im wilden Schwabing, dass er keine Lust auf „bürgerliche Scheiße“ hat. Also zog er in die Wüste und drehte einen irren Film, den er dann mehr als 30 Jahre im Keller verwahrte. Jetzt hat er ihn wieder rausgeholt.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer

Sommerfestival
:Von David Duchovny bis Angelina Jolie: Das sind die Höhepunkte des Münchner Filmfests

Beim Filmfest wird München zur Kinometropole. Stars wie David Duchovny, Sandra Hüller, Toni Servillo und Pedro Almodóvar sind Ehrengäste, Neues gibt es auch von Angelina Jolie. Der große Überblick.

Von Bernhard Blöchl, Josef Grübl und Barbara Hordych

Film
:Meine Mama ist tot, was mach’ ich denn jetzt?

In „Sechswochenamt“ ist eine  erwachsene Tochter allein mit dem Schmerz und der Bürokratie, die der Tod verursacht. Die Regisseurin Jacqueline Jansen hat um ihren Film gekämpft. Das hat sich gelohnt.

SZ PlusVon Anke Sterneborg

Film
:Scheidung auf isländisch

Ein Paar mit Kindern trennt sich – und jetzt? Das wunderbare Drama „The Love That Remains“ zeigt, wie eine Familie trotz neuer Lebensphase eine Einheit bleiben kann.

SZ PlusVon Philipp Stadelmaier

Kino
:Vorsicht, dieser Film macht Angst

Der Youtuber Kane Parsons ist erst zwanzig Jahre alt und schon eine Hollywoodgröße: Sein Horrorthriller „Backrooms“ ist ein Riesenhit. Kein Wunder, denn er handelt von einem Gefühl, das jeder kennt.

SZ PlusVon Fritz Göttler

Podcast: „Auf den Punkt“
:Space-X: Was macht Elon Musk mit seiner Billion?

War dieser fulminante Börsenstart nur Fomo? Oder was spricht für die hohe Bewertung der Aktie?

Von Gunnar Herrmann und Lars Langenau

Kino
:Tritt das Kino in die Manufactum-Phase ein?

Es wird wieder mehr analog gedreht, zumindest im Blockbustersegment. Positiver Nebeneffekt: Dadurch können die Filme von Christopher Nolan nicht noch länger werden.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

Film
:Eine Legende mit Altersdepression

Der düstere Kinofilm „The Death of Robin Hood“ dekonstruiert die Sage des strahlenden Retters. Hugh Jackman spielt den angeblichen Helden als brutalen, desillusionierten Killer.

SZ PlusVon Kathleen Hildebrand

Film
:Wie fremd alles ist, was man so sagt

Eine verheiratete Frau lernt einen Mann kennen, dann ist er tot. Angela Schanelecs neuer Film „Meine Frau weint“ ist rigoros, streng, komplett anders als das gewohnte Kino – aber absolut ernst gemeint.

SZ PlusVon Fritz Göttler

Film
:Eine ziemliche Unverschämtheit

Aliens? Leben längst unter uns, sagt Steven Spielberg in seinem Thriller „Disclosure Day“ – aber böse Mächte wollen uns das verheimlichen. Leider setzt er diese Idee komplett in den Sand.

SZ PlusVon David Steinitz

Kino
:Ein Film als Trauertherapie

Die französische Regisseurin Sophie Fillières starb, bevor sie ihre Tragikomödie „Mein Leben, mein Ding“ fertigstellen konnte. Das haben nun ihre Kinder getan. Eine Begegnung.

SZ PlusVon Johanna Adorján

Filmbranche
:Storyboard-Zeichner: Künstler, die Kopfkino sichtbar machen

Wie wird aus einem Drehbuch ein Film? Nils Eckhardt übersetzt Sprache in Bilder. Seine Storyboards kennt kaum jemand – aber für das finale Werk sind sie enorm wichtig.

SZ PlusVon Kari Egeling

SZ am Abend
:Nachrichten vom 3. Juni 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Kino
:Regisseur Wim Wenders zieht Film mit umstrittener Nacktszene von Nastassja Kinski vorerst zurück

Der Film der damals 13-jährigen Nastassja Kinski werde aus allen aktuellen Auswertungen zurückgezogen, teilt die Wim-Wenders-Stiftung mit. Der Regisseur entschuldigt sich ausdrücklich bei der Schauspielerin.

Kino
:Als hätte ein Kleinkind Regie geführt

Nach dem Erfolg von „Barbie“ verfilmt der Spielzeughersteller Mattel mit „He-Man“ die nächste Plastikpuppe: „Masters of the Universe“ macht viel Krach bei wenig Handlung – was man natürlich auch gut finden kann.

SZ PlusVon Florian Kaindl

Kino
:Wie kriegt man die Kids von Tiktok los?

Mit einem Schlagstock und Jane Austen vielleicht? Im Psychohorrorfilm „Good Boy“ von Jan Komasa testet eine britische Familie diesen Ansatz an einem im Keller angeketteten Influencer.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

Debatte
:Dokument eines Fehlverhaltens

Wim Wenders verhält sich in der Diskussion um eine Nacktszene mit der damals 13-jährigen Nastassja Kinski herablassend und unverschämt. Sein Werk „Falsche Bewegung“ sollte er dennoch nicht antasten.

SZ PlusEssay von David Steinitz

Film
:Der wilde Strom des Lebens

Ein Begräbnis in Guinea-Bissau, eine Hochzeit in der Pariser Banlieue: Der wunderbare Kinofilm „Dao“ erzählt von einer Familie zwischen zwei Welten, mal tragisch, mal lustig, aber immer mit sehr viel Jazz.

SZ PlusVon Philipp Stadelmaier

Kino
:Verdammt rührend

Wenn der Brite John Davidson nervös wird, sagt er Dinge, die ihn in Schwierigkeiten bringen. Der Film „Verflucht normal“ erzählt von seinem Leben mit Tourette – ist selbst aber leider verflucht vorhersehbar.

SZ PlusVon Susan Vahabzadeh

Debatte
:Zur Infamie von Wim Wenders

Der Regisseur, der die 13-jährige Nastassja Kinski nackt ausstellte, spielt der Schauspielerin die Verantwortung für Zensur im Kino zu. Dass es dafür Beifall gibt von der sich sonst so empfindsam gebenden Branche: Man fasst es nicht.

SZ PlusEssay von Claudia Tieschky

Kino
:Er will

Aber sie nicht. Und dann fährt er eben allein nach Italien. Kevin James spielt in der unbeschwert bella-vita-verliebten Komödie „Solo Mio“ einen Bräutigam auf Solo-Flitterwochen.

SZ PlusVon Fritz Göttler

Hollywood
:Einfach unwiderstehlich

Sie war die strahlendste Erscheinung des 20. Jahrhunderts und eine mutige Frau, die gegen ihr eigenes Image rebellierte. Zum 100. Geburtstag von Marilyn Monroe.

SZ PlusVon Anne Goebel und Christian Mayer

Debatte
:Ist Wim Wenders unantastbar?

Nastassja Kinski spricht über ihren Kampf, eine Szene mit ihr als entblößter 13-Jähriger aus einem Film von Wim Wenders entfernen zu lassen. Doch der Regisseur schweigt – und mit ihm die gesamte Filmbranche. Wie kann das sein?

SZ PlusEssay von Claudia Tieschky

Kinotipp
:Französische Sommerkomödie voll Lebensfreude

Ein alternder Star trifft auf seinen größten Fan: Die französische Komödie „Ticket ins Leben“ ist recht vorhersehbar, punktet aber mit sommerlicher Leichtigkeit.

Von Josef Grübl

Filmfestspiele Cannes
:Der Siegerfilm ist eine Zumutung – im besten Sinne

Das Drama „Fjord“ über eine tiefreligiöse Familie, der das Jugendamt die Kinder wegnimmt, gewinnt in Cannes die Goldene Palme. Sandra Hüller geht leer aus – aber eine andere Deutsche räumt ab.

SZ PlusVon David Steinitz

Filmproduktion
:„Die Bavaria Film in ihrer bisherigen Aufstellung ist dann Geschichte“

Einst wurde hier großes Kino gemacht: Nach mehr als hundert Jahren wird die Traditionsfirma im Süden Münchens in zwei Teile gespalten. Nun sollen potente Investoren für den Immobilienbereich gesucht werden. Aber das ist nicht so einfach.

SZ PlusVon Caspar Busse

Nastassja  Kinski und Wim Wenders
:„Er hat mich nicht beschützt“

Nastassja Kinski spielt mit 13 Jahren halbnackt für eine Filmszene von Wim Wenders. Heute kämpft der Weltstar dafür, dass das nicht mehr zu sehen ist. Begegnung mit einer Frau, die nicht mehr das entblößte Mädchen des deutschen Autorenfilms sein will.

SZ PlusVon Claudia Tieschky

Sommerfestival: erste Höhepunkte
:Schauspielstar Sandra Hüller eröffnet das Filmfest München

Von Cannes nach München: Die international gefeierte deutsche Schauspielerin Sandra Hüller wird Ende Juni das 43. Filmfest eröffnen. Auch der preisdekorierte Italiener Toni Servillo reist als Ehrengast an. Das sind weitere Höhepunkte des Sommerfestivals.

Von Bernhard Blöchl

Kino Breitwand
:Erinnerung an Korbinian Aigner

Am 22. Mai gibt es in Starnberg eine Sondervorführung des Films „Ein stummer Hund will ich nicht sein“ samt Gespräch mit Regisseur Walter Steffen.

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