18. März 2014, 09:09 ⁄ Aktuelle Daten für Anleger Das neue Börsenportal von SZ.de

Das neue Börsenportal von SZ.de

(Foto: sophie kaiser)

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25. Februar 2014, 18:49 ⁄ Facebook-Karikatur Stellungnahme des Zeichners

In der Fernausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 21.02.2014 wurde, bezugnehmend auf Facebooks Übernahme von Whatsapp, eine Karikatur von einer Datenkrake mit dem Gesicht von Mark Zuckerberg abgedruckt. Nach kurzer Beratung wurde diese Karikatur in der folgenden Ausgabe geändert.

In Anbetracht öffentlicher Reaktionen gibt der Zeichner, Burkhard Mohr, folgende Stellungnahme ab:

"Antisemitismus und Rassismus sind Ideologien, die mir völlig fremd sind. Umso mehr hat es mich erschüttert, dass eine meiner Karikaturen nun in diesem Licht erschienen ist. Wer meine Zeichnungen und mich kennt, weiß, dass es mir fernliegt, Menschen ob ihrer Nationalität, religiösen Einstellung oder Herkunft zu diffamieren. Dass die Karikatur zur WhatsApp-Übernahme durch Facebook, bei der ich eine überspitzte Zeichnung Mark Zuckerbergs in Kombination mit der Krake aus dem Film 'Fluch der Karibik' dargestellt habe, wie eine antijüdische Hetz-Zeichnung aussieht, ist mir nicht aufgefallen. Gemeint war eine karikaturistische Überzeichnung der Firma Facebook jenseits spezifischer Personen, so wie ich es dies dann auch in einer überarbeiteten Karikatur dargestellt habe, die im allergrößten Teil der Auflage der SZ erschienen ist. Mir ging es nicht um Herrn Zuckerberg, sondern um Facebook. Es tut mir sehr leid, dass es zu diesem Missverständnis gekommen ist und ich womöglich die Gefühle von Teilen der Leserschaft mit meiner Zeichnung verletzt habe."

7. Oktober 2013, 07:52Von Stefan Plöchinger ⁄ Neuer SZ.de-Newsticker Schneller scannen, was passiert ist

Neuer SZ.de-Newsticker: Überblick in Timeline-Form

(Foto: sz.de)

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27. September 2013, 15:20 ⁄ Neuer Liveticker, neues Datencenter So haben Sie Fußball noch nie erlebt
SZblog Neuer Liveticker, neues Datencenter

Die neue Heatmap verrät viel über das Bewegungsmuster eines Spielers

(Foto: )

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Fußballspiel bestand einmal aus sehr wenigen Zahlen. Es dauerte 90 Minuten, meistens ging es Elf gegen Elf, dazu kam ein Schiedsrichter. Gut, es gab noch Weisheiten wie "Drei Ecken, ein Elfmeter", aber schon da kamen die meisten Beobachter bald durcheinander. Entscheidend waren die Anzahl der Tore für die Heimmannschaft und die Anzahl der Tore für den Gast.

Letzteres ist tatsächlich auch 2013 noch so. Doch sonst hat sich das Verhältnis des Fußballs zu den Zahlen grundlegend verändert. Alles wird heute gemessen, gezählt, dokumentiert. Computertechnik macht's möglich. Kaum etwas auf dieser Welt ist so durchleuchtet wie ein professionelles Fußballspiel - und ab sofort präsentieren wir Ihnen alle Daten auf Süddeutsche.de so übersichtlich wie sonst nirgends.

Seit einiger Zeit schon bieten wir Ihnen ein umfassendes Liveticker- und Datenangebot zu allen Partien der 1. und 2. Bundesliga, zu DFB-Pokal, Champions League, Europa League und der WM-Qualifikation. Jetzt weiten wir unser Angebot aus und präsentieren das Datencenter und den Liveticker übersichtlicher, klarer strukturiert, kurz: für Sie leichter zu bedienen.  mehr...

11. September 2013, 17:01 ⁄ SZ.de in Hamburg, Frankfurt, Berlin, München Lassen Sie uns reden

Exklusiv für Sie, liebe Leserinnen und Leser: Treffen Sie in den kommenden Wochen Autoren und Experten, verfolgen Sie Debattenabende und Kongresse oder feiern Sie mit uns - in München, Berlin, Hamburg und Frankfurt. Unser Programm für den Herbst mit Ihnen.  mehr...

29. August 2013, 15:41 ⁄ In eigener Sache SZ für Android und iPhone

Liebe Leserinnen und Leser,

immer mehr SZ-Leser nutzen die Süddeutsche Zeitung auch oder nur noch in digitaler Form. Das starke Wachstum unserer Ausgabe für das iPad und Windows 8 freut uns sehr. Aber nicht alle unsere Leserinnen und Leser haben ein iPad oder ein Windows-Tablet. Deshalb gibt es die SZ App von sofort auch für alle Android-Geräte und für das iPhone.

Die digitale Ausgabe der SZ ist die Süddeutsche Zeitung - und sogar ein bisschen mehr und anders. Sie enthält all die Reportagen, Analysen, exklusiven Nachrichten, Glossen, Kommentare und Essays, die seit mehr als 50 Jahren Gesicht und Herz unserer Zeitung prägen. Darüber hinaus entstehen in der Redaktion nun täglich interaktive Grafiken, Videos, Bildergalerien und Tondateien, die wir dort, wo es journalistisch Sinn ergibt, in die digitale Ausgabe einbauen. Im besten Fall entstehen so ganz neue Formen, Geschichten zu erzählen, mit denen die SZ neue Facetten hinzufügt zu ihrer ganz besonderen Art, jeden Tag unterhaltsam, seriös und umfassend zu informieren.

Die Leser der digitalen SZ erhalten ihre Zeitung schon am Abend, sie kann von 19 Uhr an heruntergeladen werden. Jede Nacht wird die Ausgabe aktualisiert, so dass man die Zeitung von vorne bis hinten lesen und dann gut informiert in den Tag - oder in die Nacht - gehen kann. Das ist zum Beispiel dann wichtig, wenn in den USA etwas passiert, ein Fußballspiel in die Verlängerung geht oder eine Wahl erst spät ausgezählt ist.

Die digitale SZ kostet Geld. Man kann sie als Einzelausgabe kaufen, man kann sie abonnieren oder zum Abonnement der gedruckten Zeitung hinzufügen. Sie unterscheidet sich damit von anderen Angeboten im Netz, weil wir daran glauben, dass Sie, unsere Leser, unseren Anspruch teilen, dass die Süddeutsche Zeitung sich von vielem, auch von vielen Gratis-Angeboten im Netz, unterscheiden soll.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß, gute Information und spannende Lektüre mit unserer SZ - digital oder gedruckt, auf Ihrem Tablet oder ihrem Smartphone.

Beste Grüße

Kurt Kister

Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung

4. Juli 2013, 18:03 ⁄ In eigener Sache Missglückter Umgang mit Klischees

Die Kritik an und die Empörung über die Illustration auf der Seite "Das Politische Buch" vom 2. Juli sind beträchtlich. Wie wir bereits in der Süddeutschen Zeitung und auf Süddeutsche.de geschrieben haben, bedauern wir die Verwendung dieser Illustration. Sie war der missglückte Versuch, mit den Mitteln der Karikatur darzustellen, wie der Staat Israel von seinen Feinden gezeichnet wird.

Diese Intention aber wurde nicht deutlich, auch weil auf der Zeichnung zwar ein gehörntes Monster mit Messer und Gabel zu sehen ist, nicht aber der Zusammenhang hergestellt wird, dass es dabei um die Symbolisierung der Anti-Israel-Klischees geht. Im Gegenteil: Die Illustration lässt auch den Schluss zu, dass hier Israel als Monster gezeigt werden soll. Es wurde also ein Klischee verwendet, um Klischees anzuprangern, und das hat nicht funktioniert, auch wenn in der Bildunterzeile die Erklärung versucht wurde.

Wir bedauern sehr, dass wir diesen Fehler gemacht haben. Und wir bitten jene, die wir dadurch verärgert oder verletzt haben, um Entschuldigung. Zu Letzteren gehört auch der Illustrator Ernst Kahl, dessen Zeichnung in diesem Kontext verwendet wurde, obwohl sie eigentlich für eine Koch-Kolumne angefertigt worden war. Wir werden sehr darauf achten, dass sich ein solcher Fehler nicht wiederholt.

3. Juli 2013, 10:13 ⁄ Stellungnahme der Redaktion Zur Illustration auf der Seite "Das Politische Buch"

Die Süddeutsche Zeitung hat am Dienstag auf der Seite "Das Politische Buch", wo zwei Bücher über Israels Politik besprochen wurden, eine Illustration veröffentlicht, die im Zusammenhang mit dem Bilduntertitel zu Missverständnissen Anlass gab. Im Bilduntertitel stand zu lesen: "Deutschland serviert. Seit Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt. Israels Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch. Peter Beinart (der Buchautor, Anmerkung der Redaktion) beklagt, dass es dazu gekommen ist".

Leser haben die Darstellung, auf der ein Moloch mit Hörnern, im Bett auf sein Frühstück wartend, zu sehen war, als antisemitisch empfunden. Die Süddeutsche Zeitung bedauert, dass es zu solchen Missverständnissen kommen konnte. Die Veröffentlichung der Zeichnung in diesem Kontext war ein Fehler.

Die Redaktion

2. Juli 2013, 14:41 ⁄ Bebilderung der Seite "Das Politische Buch" Ist ein gehörntes Monster antisemitisch?

In der Großen Konferenz der Süddeutschen Zeitung wurde heute über das Bild auf der Seite "Das Politische Buch" diskutiert. Manche meinten, das sei geschmacklos, antiisraelisch. Andere fanden daran nichts auszusetzen. Auch im Internet hat sich daran eine Diskussion entzündet.  mehr...

27. Juni 2013, 12:24 ⁄ Neuer täglicher Newsletter Was morgens in München wichtig ist

Aktuelles aus München: Der neue SZ.de-Newsletter "München am Morgen" liefert täglich per E-Mail die wichtigsten News aus Stadt und Umland.

(Foto: istockphoto)

Liebe Leserinnen und Leser,

viele von Ihnen nutzen bereits unsere kostenlosen Newsletter, um sich von SZ.de zuverlässig per E-Mail mit aktuellen Nachrichten und Informationen beliefern zu lassen. Speziell für unsere Leser in München und dem Umland haben wir nun ein neues Angebot gestartet: den täglichen Newsletter "München am Morgen".

Von Montag bis Samstag pünktlich um 8.00 Uhr versorgt er Sie mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten aus Stadt und Umland, mit Service und Veranstaltungstipps - kurzum mit allem, was Sie morgens in München wissen sollten. Zusammengestellt von der München-Redaktion von SZ.de.

Donnerstags und samstags ergänzen wir den Newsletter um Ausgeh- und Ausflugstipps fürs Wochenende. Der tägliche München-Newsletter ersetzt daher auch den bislang immer donnerstags erscheinenden wöchentlichen Newsletter "München Extra".

Haben Sie diesen bereits abonniert, müssen Sie nichts weiter unternehmen, um nun unsere tägliche München-Mail zu erhalten. Wollen Sie den täglichen Newsletter neu abonnieren, können Sie sich hier registrieren.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserem neuen Angebot.

Ihr München-Team von Süddeutsche.de

17. Juni 2013, 09:01 ⁄ Neues Projekt auf SZ.de Werden Sie Partner bei Die Recherche
SZblog Neues Projekt auf SZ.de

Die Recherche - ein Experiment, das die Grenzen zwischen Leser und Journalisten auflösen soll.

(Foto: dpa)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die gewaltigste Errungenschaft des Internets ist, dass Grenzen zwischen Menschen überwunden werden - reale Grenzen und jene in den Köpfen. Das hat wiederum gewaltige Folgen für uns Journalisten, und wir wollen daraus das Beste machen - unter anderem in unserer neuen Serie Die Recherche.  mehr...

27. Mai 2013, 20:50Von Stefan Plöchinger ⁄ Neue Statistik auf SZ.de Lesen Sie, was andere Leser gerade lesen

Süddeutsche.de, 27. Mai 2013, 20.50 Uhr: Wie viele andere Leser da sind und was sie lesen — das steht ab sofort in der rechten Spalte der Startseite

(Foto: SZ.de)

Liebe Leserinnen und Leser,

das Internet ermöglicht uns Journalisten Einblicke in Ihre Interessen, wie sie früher unmöglich waren. In Echtzeit können wir mitverfolgen, welche Texte Sie gerade lesen. Und während manche Menschen ja vermuten, dass in diesem Netz nur billig verkaufte Boulevardthemen wirklich gut funktionieren, beweisen Sie jede Minute das Gegenteil.

Ab sofort sehen Sie in der rechten Spalte unserer Startseite eine neue Live-Statistik: "Leser lesen aktuell" - eine Liste der drei gerade meistgeklickten Geschichten auf unserer Seite. Direkt aus unserem internen Trendmonitor zeigen wir Ihnen, was Sie und andere Nutzer von Süddeutsche.de interessiert, und dazu die Gesamtzahl der Nutzer, die sich gerade ebenfalls bei uns befinden.  mehr...

10. Mai 2013, 12:33Von Stefan Plöchinger ⁄ Ausnahme für SZ.de Bitte deaktivieren Sie Ihren Adblocker für uns

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich freue mich, dass Sie Süddeutsche.de lesen. Leider benutzen Sie einen Adblocker, der uns Probleme macht - wir finanzieren unseren Journalismus im Internet vor allem durch Anzeigenerlöse und sind essentiell darauf angewiesen. Ich bitte Sie daher, das Programm zumindest für unsere Seite zu deaktivieren.  mehr...

2. Mai 2013, 05:38Von Dirk von Gehlen ⁄ Ihre SZ-Lieblingsorte Danke, liebe Leser, fürs #szlesen

Menschen lesen ihre Zeitung heute so, wie und wo es ihnen gefällt. Auf Papier, auf Tablets, auch in Gestalt einer Nachrichtenseite im Netz. Wer durch die sozialen Netzwerke surft, sieht allenthalben Bilder von Menschen bei der Lektüre: hier ein interessanter Satz abfotografiert, dort eine Leseecke im Café festgehalten, mal beim Frühstück, mal am Strand, immer öfter unterwegs, gern auch irgendwo daheim - und nicht selten sind wir darauf zu sehen: die SZ oder SZ.de.

Wir wollten Ihnen Danke für diese Ihre Treue sagen, und zwar mit Ihrer Hilfe. Wir kamen auf die Idee, aus den Aufnahmen von liebsten Leseorten eine Hommage an Sie zu basteln. Vor wenigen Tagen haben wir Sie unter sz.de/szlesen gebeten, Bilder einzuschicken: Wie und wo verbringen Sie den Tag am liebsten mit uns?

Die Resonanz war beeindruckend. Als wir Ihre vielen Dutzend Tweets, Postings und Mails durchstöberten, merkten wir einmal mehr: Die SZ ist für Sie eine Bereicherung des Alltags - egal ob auf Papier, im Netz, auf Smartphones oder sonst wo. Als Geschenk an Sie ist aus den schönsten Einsendungen ein Film entstanden, der klarmacht: Unsere Arbeit mag wertvoll sein wegen dem, was wir schreiben. Besonders wird sie erst durch Sie: unsere Leser.

Danke - und wenn Sie noch nicht mitgemacht haben: Unter sz.de/szlesen freuen wir uns jederzeit über neue Lieblingsorte. Wir wollen sie gerne verewigen.  mehr...

24. April 2013, 08:10Von Stefan Plöchinger ⁄ Datencenter zu Bundesliga und Champions League Diese Statistiken sollten Fußball-Fans kennen

Wie sehr hat Bayern Barcelona dominiert? Das neue Datencenter zeigt alle Details.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

welcher Torwart hat in der Bundesliga die meisten Schüsse pariert? Welcher Spieler die meisten Pässe abgefangen, welcher am öftesten aufs Tor gezielt? Welche Mannschaft ist die Foul-ste, welche macht am meisten aus ihren Chancen?

Kleiner Tipp: Nur in einer dieser Kategorien siegt der FC Bayern.

Aber in welcher?

In unserem neuen Bundesliga-Datencenter finden Sie es heraus. Klicken Sie hier, hier, hier, hier und hier für die Antworten auf die Fragen - und lernen Sie unser neues Statistikangebot für die Bundesliga und die Champions League kennen.  mehr...

16. April 2013, 11:11Von Stefan Plöchinger ⁄ Ihr Feedback Danke, liebe Leser ...

Feedback-Funktion in den Artikeln - etwa 1000 Mails haben wir bisher von Ihnen bekommen, Danke dafür!

(Foto: )

Liebe Leserinnen und Leser,

wir müssen Ihnen mal Danke sagen. Für Sätze wie diese:

"Ich wusste nicht, dass sechs Millionen US-Dollar acht Millionen Euro entsprechen. Wenn Sie mir mitteilen, wo ich so umtauschen kann, wäre ich sehr dankbar."

"In der Nähe des Olympiastadions in Berlin gibt es kein Maisfeld, sondern eine Grünfläche - genannt Maifeld."

"Es heißt Humbug und nicht Humburg."

Vor vier Monaten haben wir auf SZ.de unsere neue Feedback-Funktion gestartet, die Sie unter und links neben dem Text finden - und mit der Sie uns Humbug in Texten melden oder Anregungen zu Themen geben können. Seitdem haben uns geschätzt 1000 Mails mit Hinweisen erreicht, und wir ärgern uns zwar über jeden Fehler sehr, freuen uns aber auch über jede Ihrer Mails. Wir beantworten fast alle, und dabei haben wir eines gelernt: Wir haben äußerst akkurate Leser.  mehr...

10. April 2013, 18:52 ⁄ Dankeschön-Aktion für Sie Wie starten Sie den Tag mit uns?

Guten Tag aus dem SZ-Hochhaus! Wir wollen Ihnen, liebe Leser, für Ihre tägliche Treue Danke sagen - mit einer Hommage an Lieblingsorte für die Morgenlektüre. Werden Sie Teil unseres Films!  mehr...

5. April 2013, 15:01 ⁄ In eigener Sache Warum die SZ die Offshore-Daten nicht dem Staat geben wird

Es ist das bislang größte Datenleck der Geschichte, das nun etliche Steueroasen und ihre Kunden unter Druck setzt. Die Offshore-Leaks-Berichte sorgen weltweit für Aufregung. In Frankreich ist ein enger Mitarbeiter des französischen Präsidenten in Bedrängnis geraten, aber auch auf den Philippinen, in Georgien, Russland, Griechenland und weiteren Ländern haben die Erkenntnisse über geheime Firmen in Steueroasen eine breite Diskussion angestoßen. In Deutschland hat die Süddeutsche Zeitung zusammen mit dem NDR Zugang zu den Daten. Internationale Medienpartner sind unter anderem die Washington Post in den USA, der Guardian in Großbritannien, und Le Monde in Frankreich.

Das Projekt wurde koordiniert vom Internationalen Konsortium für investigative Journalisten (ICIJ). Der Journalistenverein mit Sitz in Washington ist ein Projekt des Center for Public Integrity. Finanziert wird die Organisation über Spender, die damit unabhängigen, investigativen Journalismus ermöglichen wollen. Über das ICIJ kamen auch die Daten überhaupt erst an die Medien: Eine anonyme Quelle hat dem Verein per Post eine Festplatte zugesandt. Der Datensatz ist enorm groß, 260 Gigabyte - darunter Urkunden, Verträge, Kundendaten und mehr als zwei Millionen E-Mails.

Am Donnerstag bat Finanzminister Wolfgang Schäuble über einen Sprecher die Medien, also auch die Süddeutsche Zeitung, die Daten den zuständigen Behörden zu übergeben. Dieser Bitte kann, darf und wird die Süddeutsche Zeitung nicht nachkommen. Von der Pressefreiheit ist die Beschaffung der Information geschützt. Zur Pressefreiheit gehört es, dass die Informanten der Presse vom Redaktionsgeheimnis geschützt werden und geschützt bleiben. Eine Weitergabe der Daten an Ermittlungsbehörden würde diesen Schutz gefährden und weitere Recherchen in Frage stellen. Die Presse ist kein Hilfsorgan der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder der Steuerfahndung. Würde sie diese Rolle einnehmen, könnte sie ihren ureigenen Aufgaben - für die es das Grundrecht der Pressefreiheit gibt - nicht mehr nachkommen.

4. April 2013, 14:44 ⁄ Werkstattbericht zu Offshore-Leaks Wie Computer-Forensik das Offshore-System entschlüsselte

Der Anfang war analog. Ausgerechnet per Post kam die Festplatte, auf der die geleakten Geheimdateien über die Offshore-Dienstleister in Steuerparadiesen lagen. Und zwar 260 Gigabyte Geheimdateien - ausgedruckt entspricht das etwa 500.000 Ausgaben der Bibel. Kein Mensch könnte das in seiner Lebenszeit lesen.  mehr...

4. April 2013, 10:49 ⁄ Die SZ erweitert ihr Team Arbeiten Sie mit uns an der digitalen Zukunft der Zeitung

Der 20. Stock des Hochhauses der Süddeutschen Zeitung im Osten Münchens bietet einen faszinierenden Blick über die Alpen und die Stadt - wer hier aus dem Fenster schaut, blickt weit in die Ferne. Und wer hier arbeitet, hat die Zukunft im Blick.  mehr...

27. März 2013, 14:15Von Stefan Plöchinger ⁄ Updates per RSS, Twitter, Newsletter... So bleiben Sie immer informiert

Immer zu Ihren Diensten: Die Update-Optionen am Ende jedes Artikels — wählen Sie aus, wie wir Sie auf dem Laufenden halten sollen

(Foto: SZ.de)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wer heute auf dem Laufenden über das Weltgeschehen bleiben will,  hat es so leicht wie nie. Ein Blick aufs Smartphone oder auf den Rechner, schon sind Sie informiert, auch dank Seiten wie Süddeutsche.de. Doch das Tempo der neuen Nachrichtenwelt ist so hoch, dass Leser uns immer wieder fragen: Wie kann ich sicher gehen, keine wichtige Information zu einem Thema zu verpassen, das mich wirklich interessiert? Jetzt haben wir dafür eine richtige Antwort — unsere neue Update-Funktion.  mehr...

20. März 2013, 08:14Von Stefan Plöchinger ⁄ Dubioser Follower-Boom Als @SZ plötzlich 30.000 falsche Freunde hatte

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie würden Sie es sich erklären, wenn Sie über Nacht 30.000 neue Freunde hätten? Genauer, wenn sich 30.000 Menschen zu Ihren Freunden erklären würden? Uns ist das passiert, auf Twitter, und wir glauben nicht, dass es sich bei den 30.000 um Freunde handelt, vermutlich nicht mal um Menschen.  mehr...

13. März 2013, 18:06 ⁄ Wächterpreis 17 Journalisten der SZ ausgezeichnet

17 Redakteure und Volontäre der Süddeutschen Zeitung werden mit dem "Wächterpreis der Tagespresse 2013" ausgezeichnet.  mehr...