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22. Mai 2012, 00:08 \ Von Stefan Plöchinger \ jj-Reportagepreis 2012
Wir prämieren Nachwuchsreporter
Manche Menschen leben nicht nur am Rande unserer Gesellschaft. Siearbeiten auch dort - um zu überleben. Wer schreibt ihre Geschichte auf?
Wer spricht mit den modernen Wirtschaftsflüchtlingen Europas: denMigranten der Euro-Krise, die aus dem Süden des Kontinents in den Nordenfliehen?
Oder, anderes Thema, wer begibt sich mal in die Welt jener Männer, dieKind und Karriere entkoppeln - und sich für Ersteres entscheiden?
Süddeutsche.de, das Netzwerk Jungejournalisten.de und die Heinrich-Böll-Stiftungwollen Nachwuchsschreiber dafür auszeichnen, dass sie in die Lebensweltendieser Menschen eintauchen.
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18. April 2012, 10:33 \ Von Gökalp Babayigit \ Zu unserer Berichterstattung über den Prozess in Norwegen
Wieso wir den Attentäter zeigen
Der 22. Juli 2011 und die Wochen danach sind wieder präsent. Nicht nur, dass wir uns erneut mit den schrecklichen Geschehnissen in Norwegen auseinandersetzen müssen, jetzt, da der Massenmörder vor Gericht steht. Auch die Diskussion, wie wir als Süddeutsche.de nachrichtlich mit der Person, mit ihrer kruden Propaganda, ihrer Selbstdarstellung umzugehen haben, auch diese umstrittene Diskussion ist zurück.
Wir haben lange debattiert über dieses Thema, haben beobachtet, wie manche norwegische Zeitungen den Prozess weitgehend ignorieren, um dem geständigen Täter keineswegs eine Öffentlichkeit zu geben. Wir haben uns auch die Live-Übertragung aus dem Gerichtssaal angesehen. Und wir kamen zu dem Schluss, dass wir so berichten müssen, wie unsere Leser das nun auf unseren Seiten sehen können.
Nils Minkmar hat in der FAZ in klugen Zeilen die Frage bejaht , ob man das Gesicht des Massenmörders zeigen solle. Wäre ja noch schöner, wenn man ihm zuliebe "den Grundsatz der Öffentlichkeit von Strafverfahren hintergehen würde", schreibt Minkmar. Er hat recht. Die richtige und genaue Auseinandersetzung mit dem Fall gehört zu unserem Beruf - eine Auseinandersetzung, ohne etwas zuzuspitzen und ohne etwas zu verharmlosen. Das ist nicht immer schön, das ist nicht immer angenehm für die Beteiligten (weder für Journalisten, noch für die Leser, schon gar nicht für die Betroffenen), aber es gehört zum Beruf. Natürlich ließe sich jetzt anbringen, die Medien machten nun genau das, was der Mörder vorhergesagt und was er sich auch gewünscht hat.
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13. April 2012, 07:51 \ Von Stefan Plöchinger \ Bahn-Verspätungen
Der Zugmonitor kommt an - auch auf Englisch
Hätte es noch eines Beweises bedurft, wie gern sich die Deutschen mit den Verspätungen ihrer gehassliebten Bahn beschäftigen, der Zugmonitor der SZ hat ihn erbracht.
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10. März 2012, 18:47 \ Von Stefan Plöchinger \ Datenjournalismus-Projekt Zugmonitor
Wir speichern, Sie stöbern
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Zugmonitor-Ausschnitt: Sehen Sie auf dieser Karte etwas, das Sie uns crowdsourcen wollen?
(© )
Es sieht so simpel aus. Pfeile rasen über eine Deutschlandkarte, färben sich erst gelb, dann rot. Ein Klick, dann die Information: Der Pfeil ist ein Zug aus Paris. Und er ist 50 Minuten zu spät, schon seit vier Haltstellen.
Wie kompliziert wäre es sonst, an diese Information zu kommen! Der jetzt in Betrieb genommene SZ-Zugmonitor leistet auf ungekannte Art eine Übersetzungsarbeit, die in einem sehr traditionellen Sinne journalistisch ist: Ein kompliziertes Geschehen wird vereinfacht und der Öffentlichkeit nahe gebracht. Gigantische, komplexe Datenmengen werden aus bis dato nicht erschließbaren Quellen gesammelt, sortiert, gefiltert, neu verpackt und in plötzlich verständlicher Form ausgespuckt.
Datenjournalismus heißt diese innovative Art der Recherche und Aufbereitung riesiger Informationsmengen. Sie ist deshalb so besonders, weil sie nur mit Computertechnik und den Möglichkeiten des Internets denkbar ist. Was Süddeutsche.de jetzt mit der führenden Datenjournalismusagentur OpenDataCity umgesetzt hat, war noch vor wenigen Jahren unmöglich. Erst die digitale Welt erschließt dem Journalismus solche ungekannten Präsentationsmöglichkeiten.
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10. März 2012, 12:00 \ Werkstattbericht
Wie der Zugmonitor entstanden ist
Die Berliner Datenjournalismusagentur OpenDataCity hat im Auftrag von Süddeutsche.de den Zugmonitor aufgebaut und die statistische Auswertung der Verspätungsangaben ermöglicht. Lorenz Matzat von der Agentur beschreibt, wie das Projekt entstanden ist, was das Komplizierteste war - und was für ihn die Lehren daraus sind.
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09. März 2012, 16:27 \ Tabellen und API zur Bahn-Verspätung
So kommen Sie an alle Daten
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Zugmonitor-Tabellen: Werten Sie die Statistik gerne mit aus
Der SZ-Zugmonitor ist nicht nur unser Projekt — auch Sie können mitrecherchieren, denn wir stellen Ihnen die Daten über die Bahn-Verspätungen zur Verfügung.
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24. Februar 2012, 16:52 \ Süddeutsche.de für Firefox, Chrome, iGoogle
Alarm in Ihrem Browser
Liebe Leserinnen und Leser,
es ist ziemlich stressig geworden, auf dem neuesten Stand der Weltlage zu bleiben. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Sie im Internet durch die Informationsvielfalt unserer Zeit zu leiten - und mit drei kostenlosen News-Hilfsprogrammen für Ihren Browser machen wir Ihnen das jetzt ein bisschen leichter.
Die Erweiterungen - sogenannte Widgets - funktionieren in 1. Firefox und 2. Chrome sowie auf 3. der personalisierten Google-Startseite iGoogle. Klicken Sie oben das Symbol der Plattform an, auf der Sie die Süddeutsche.de -Erweiterung nutzen wollen, und installieren Sie sich das kleine Programm gratis. Danach wird das sogenannte Widget mit einem kleinen SZ-Logo in Firefox oder Chrome angezeigt oder mit einem eigenen Feld in iGoogle. Mit einem Klick bekommen Sie dann die Top-News von Süddeutsche.de zu sehen, ohne dass Sie dafür unsere Seite aufrufen müssen. Und wenn Neuigkeiten einlaufen, werden Sie im Browser mit einem dezenten Hinweis informiert.
Noch schnell zwei wichtige Fragen:Wie funktioniert ein Widget - was lädt es, surft man damit sicher? Ganz einfach: Die Erweiterung fragt auf unseren Servern lediglich regelmäßig ab, ob es neue Top-News gibt, um Ihnen den Hinweis darauf geben zu können. Erst wenn Sie in Firefox oder Chrome auf das SZ-Logo klicken, präsentiert die Erweiterung Ihnen den vollen Überblick.
Und wieso gibt es die Erweiterung nicht für den Internet Explorer und andere Browser? Ebenfalls einfach:Diese Browser unterstützen nicht im gleichen Maße Standardlösungen, wie es Firefox und Google tun. Daher werden wir Widgets für diese Plattformen erst in weiteren Schritten angehen.
Jetzt aber wünsche ich erst mal gute Information - Ihr
Stefan Plöchinger
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01. Februar 2012, 15:58 \ Von Stefan Plöchinger \ Social-Media-Groteske
Wieso die SZ plötzlich doppelt auf Facebook ist
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Daumen runter: Facebooks "Gefällt mir" auf den Kopf gestellt
(© REUTERS)
Liebe Leserinnen und Leser,
wie nennen Sie die Nachrichtenseite, die Sie gerade lesen?
"Die SZ im Netz", sagen viele Leser. Manche sagen wortwörtlich " Süddeutsche.de ", manche "die Süddeutsche ", einige fügen dann hinzu: "also, die Internetseite". Unser Name wird auf viele Arten variiert. Nur eines ist für alle offensichtlich: Die Nachrichtenseite namens Süddeutsche.de steht für nicht mehr und nicht weniger als die Süddeutsche Zeitung . Nämlich in der Darreichungsform eines kostenfreien, minutenaktuellen Informationsportals.
Nicht allerdings, wenn es nach Facebook geht. Dort darf Süddeutsche.de nicht Süddeutsche Zeitung sein.
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12. Januar 2012, 14:18 \ Von Stefan Plöchinger \ Angebliche Leichenschändung in Afghanistan
Wieso wir diese Bilder nicht zeigen wollen
Journalisten erzählen sich in ihrem berufsständischen Zynismus gerne folgenden Witz, der nur aus sieben Worten besteht: "Diese Bilder wollen wir nie wieder sehen."
Weil diesen Witz vermutlich nur Journalisten verstehen, muss man ihn erklären. Wenn ein Fotograf widerwärtige Dinge aufnimmt, dann ist uns Journalisten klar, dass eigentlich kein Leser das Widerwärtige sehen will. Eigentlich. Denn in Wahrheit schauen die meisten schon mal hin. Das ist der gleiche Gaffer-Effekt wie bei einem Unfall auf der Autobahn: Unheil zieht die Blicke an.
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05. Januar 2012, 17:25 \ Von Stefan Plöchinger \ Online-Kontakt zur SZ
Danke für Ihr Feedback
Mehr als 3000 neue Follower auf Twitter binnen zwei Tagen: Der enorme Zuspruch für unseren neuen Account @SZ freut uns sehr. Hier twittern Mitarbeiter unseres Hauses im Namen der Redaktion über die Weltlage, und es ist ein schöner Vertrauensbeweis, dass Sie, unsere Leserinnen und Leser, daran so großes Interesse haben.
Wir finden es schon nach der kurzen Zeit ziemlich spannend, wie unkompliziert wir hier mit Ihnen ins Gespräch kommen. Fragen zu unserem Redesign zu Wochenbeginn, Beschwerden über technische Probleme, Nachfragen zu Artikeln — alles in 140 Zeichen zu adressieren. Und das nicht nur mit Hilfe der neuen Redaktionsadresse, sondern auch über die persönlichen Accounts unserer Mitarbeiter, die Sie hier gebündelt finden.
In den vergangenen Tagen habe ich Hunderte Mails, Tweets, Facebook- und Google-Plus-Posts allein zu unserem Redesign (Details...) bekommen und die allermeisten beantwortet. Mehr als zwei Drittel der Leser fanden in unseren Internetumfragen die Überarbeitung der Homepage gut, was ein enormer Wert bei solch großen Veränderungen ist — uns aber deshalb nicht so sehr überrascht hat, als wir bei dem Redesign auf viele Leserwünsche aus den vergangenen Monaten eingegangen sind. Wir haben schon bei vorherigen Layoutänderungen viele Impulse bekommen und in die jetzt umgesetzten Pläne aufgenommen.
Auch jetzt wünschen wir uns Feedback für die Weiterentwicklung. Gerne unter @SZ oder auch @ploechinger , per Mail , auf Facebook oder Google Plus , wo immer Sie wollen.
Bei der Gelegenheit: Wir haben heute unser neues Impressum publiziert, in dem wir Ihnen alle Möglichkeiten der Kontaktaufnahme präsentieren. Zu jedem Redakteur finden Sie eine Mailadresse, bei einigen auch gleich den Twitter-, Facebook- oder Google-Plus-Account. Lassen Sie uns also im Gespräch bleiben.
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04. Januar 2012, 16:47 \ Von Stefan Plöchinger \ Neue Vize-Chefredaktion
Süddeutsche.de baut um
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Knappmann, Lindner, Bönisch mit Plöchinger (v.l.): Die neue Vize-Chefredaktion für Süddeutsche.de
(© Daniel Hofer)
Die Online-Redaktion der Süddeutschen Zeitung hat seit Januar drei stellvertretende Chefredakteure. Chefin vom Dienst Julia Bönisch, Politikchef Peter Lindner und Nachrichten-/Wirtschaftschef Lutz Knappmann rücken in die neuen Positionen auf. Ich freue mich sehr auf die vertiefte Zusammenarbeit mit den Kollegen. Zu dritt decken sie mit ihren Schwerpunkten die größten Themenbereiche ab.
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02. Januar 2012, 17:24 \ Von Stefan Plöchinger \ Unsere neue Seite
Schöner, schlichter, besser
Das neue Logo unserer Seite - schwarz-weiß, schön schlicht.
(© Süddeutsche.de)
Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen bei Süddeutsche.de!
Wir haben zum Jahreswechsel für Sie aufgeräumt: den Kopf unserer Seite entschlackt, den Namen leicht verändert, die Rubriken in der unteren Hälfte der Seite logischer und übersichtlicher angeordnet, und wir starten unter anderem ein Digitalblog sowie die Rubriken Gesundheit und Bildung. Aber von vorne:
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