Sprache

Sprache

Sachbuch
:Der Mann, der sich an Wörtern stößt

David Hugendick ist erfolgreicher Journalist – und er stottert. Eine Eigenheit, die er in seinem Buch „Jetzt sag doch endlich was“ ergründet. So schön hat selten jemand über stockende Sprache geschrieben.

SZ PlusVon Patrick Bauer

Sprachenlernen
:Ach du grüne Eule!

135 Millionen Menschen sind der App mit dem Vogel verfallen. Auch unsere Autorin. Zwischen würzigen Spinnen und Wortpaar-Wundern fragt sie sich: Lernt man mit Duolingo wirklich Französisch? Oder ist das Daddeln mit gutem Gewissen?

SZ PlusVon Julia Rothhaas

Sprechstörung
:„Ich bin ja nicht nur ein Stotterer, ich bin noch ganz viel anderes“

David Hugendick hat ein heiteres Buch über sein Stottern geschrieben. Ein Gespräch über Bonuskonsonanten, übertrieben mitfühlende Blicke und Bud Spencer.

SZ PlusInterview von Claudia Fromme

Kommunikation
:Können Sie Small Talk?

Immer öfter begegnet man Menschen, die Probleme haben, ihrem Gegenüber zuzuhören. In Podcasts und Reels monologisieren alle vor sich hin. Dabei könnten Gespräche so schön sein!

SZ PlusVon Teresa Präauer

Jugendsprache
:Ist „unc“ das neue „Boomer“?

Ein neues Jugendwort macht sich über „Onkelhaftes“ lustig. Und manche fragen sich, ob das nur eine weitere Spielart von „Du nervst, Alter“ ist. Ganz und gar nicht!

Von Martin Zips

Sprache
:Bayern sucht dialektbegeisterte Jugendliche

Zum dritten Mal schreibt Bayerns Heimatministerium den „Dialektpreis Jugend“ aus. Bewerben kann man sich bis 17. April – wenn man ein bestimmtes Alter hat.

Sprache von Bekennerschreiben
:Von Zorro eins auf die Glocke

RAF, Vulkangruppe oder Gruppe Vulkan: Der Ton linksradikaler Bekennerschreiben wie nach dem Anschlag in Berlin erinnert an die legendären Satiriker von „Monty Python“. Ganz lustig. Und todernst.

SZ PlusVon Peter Richter

Wer spricht noch Bairisch?
:Ausgleichsbairisch statt echter  Dialekt: Was Sprachforscher per App herausgefunden haben

Mit der App „DaBay“ versuchen Forscher herauszufinden, wie intensiv in Bayern noch Bairisch, Fränkisch und Schwäbisch gesprochen wird. Eine Erkenntnis: Der Dialekt stirbt nicht aus – aber er verändert sich.

Sprachanalyse
:Es geschehe

Warum ist die kleinkindhafte Rhetorik des US-Präsidenten so erfolgreich? Weil er einen Redner performt, der fortwährend „Action!“ ruft. Zur Sprache Donald Trumps. Und weshalb es sinnlos ist, den Mann „entlarven“ zu wollen.

SZ PlusGastbeitrag von Stefanie Hennig

Sprache
:„KI-Ära“ ist Wort des Jahres 2025

Der Einfluss der KI stehe für einen „epochalen Wandel“, so die Jury. Auf dem zweiten Platz landet der Ausdruck „Deal“, eines der Lieblingswörter von US-Präsident Donald Trump.

SZ MagazinSprache
:Alles gut?

Gar nichts ist gut. Über die Karriere einer besonders trügerischen Floskel.

Von Ivana Sokola

Schreiben mit KI
:Die Gedankenstriche haben ihn verraten

Forscher sind sich sicher: Der Einfluss künstlicher Intelligenz verändert das Schreiben, das Sprechen und womöglich sogar das Denken. Woran man das merkt? Etwa an den Satzzeichen.

SZ PlusVon Philipp Bovermann und Natalie Sablowski

MeinungGesellschaft
:Wir brauchen eine politische Sprache, welche die Menschen mitreißt

Politik ist auch immer ein Kampf um Begriffe – die Rechtspopulisten haben das längst begriffen. Warum wir dagegen eine Grammatik der Freiheit stellen sollten.

SZ PlusGastkommentar von Karl-Rudolf Korte

Rom
:Nur bei Beischlafproblemen

Latein soll als erste Amtssprache des Vatikans weichen? Nun, in Wahrheit ist sie das längst. Warum es schon vor Jahrzehnten kaum möglich war, im päpstlichen Rom eine Uni-Vorlesung in der Sprache der alten Römer zu hören.

SZ PlusVon Gustav Seibt

Vatikan
:„Habemus papam“ war gestern

Spötter werden sagen, auch die Kirche sei mit ihrem Latein am Ende. Aber das hieße, die Tragweite dieser Entscheidung zu verkennen: Die bisherige Amtssprache des Vatikans verliert ihren exklusiven Status.

SZ PlusVon Willi Winkler

Kochbuch „Fei Guad“
:Soulfood aus dem Herzen Bayerns

Im Kochbuch „Fei Guad“ des Fotografen-Ehepaars Antonia und Alexander Feig finden Tradition, Mundart und gutes Essen aus der Oberpfalz und den benachbarten Regionen zueinander.

Von Dominik Fürst

Krieg gegen die Ukraine
:Russisch? Nie wieder ein Wort

Immer mehr Ukrainer weigern sich, russisch zu reden, obwohl viele von ihnen sogar in der Sprache der Angreifer träumen. Sie sprechen jetzt ukrainisch, auch wenn sie es erst lernen müssen. Denn Worte kann ihnen selbst Putin nicht nehmen.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

Mehrsprachigkeit
:Wie schafft man es, zehn Sprachen zu lernen?

Erika Tutzschky spricht mehr als 20 Sprachen, Christian Koch kann sie gar nicht mehr alle richtig zählen. Ist das nur Talent, oder könnte das jeder?

SZ PlusVon Katharina Maß

Wie die Generation Z tickt
:Sie tun es für den Plot

Die Gen Z ist schwer zu verstehen? Nur für die Boomer. Welche Gewohnheiten die Digital Natives haben und was sie bedeuten – eine Zoomerin klärt auf.

SZ PlusText von Lea Ehrenberg, Illustrationen von Katharina Wutta

Leute
:Und jährlich grüßt Tom Cruise

Dakota Fanning bekommt immer das gleiche Geschenk, Jeff Bezos vollzieht einen Look-Wandel, und ein Südtiroler reagiert gelassen auf deutsche Dialekt-Häme.

Medizin
:Wenn Kinder vor Fremden kein Wort sagen

Selektiver Mutismus ist ein gar nicht so seltenes Leiden, wird aber oft als Schüchternheit fehlgedeutet. Wie Kinder lernen können, auch in ungewohnten Situationen zu sprechen. Und was Eltern wissen sollten.

SZ PlusVon Christian Heinrich

Stottern bei jungen Menschen
:Wenn die Worte im Hals stecken bleiben

Wie ist es, wenn die Angst vor dem Sprechen zum ständigen Begleiter wird? Junge Menschen wie Julius, Maria und Vincent erlernen Techniken, mit dem Stottern umzugehen. Dennoch bedeutet jedes Gespräch eines: Stress.

SZ PlusVon Julinka Goetz

Archäologie
:Der mit den Toten spricht

Vor zweieinhalbtausend Jahren ging das Königreich Urartu im heutigen Ostanatolien unter, und mit ihm die Sprache der Urartäer. Bis Mehmet Kuşman, der Pförtner der Ausgrabungsstätte, anfing, die Keilschrift zu entziffern. Na dann, auf ein Wort.

SZ PlusVon Raphael Geiger (Text und Fotos)

Sprache
:„Das crazy“ ist Jugendwort des Jahres

Das hat der Langenscheidt-Verlag auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.

Dialekt
:Das oberfränkische „Wort des Jahres“ ist gekürt

Es gibt Wörter, die außerhalb Oberfrankens kaum jemand versteht. Deshalb kürt der Bezirk alljährlich ein „Wort des Jahres“. Heuer geht es um einen praktischen Helfer auf dem Bau oder im Garten.

Gruß aus der Linguistik-Küche
:Was Kochrezepte über Sprache und Kultur verraten

Die kulinarischen Angebote werden immer ausgefallener, doch die Wortwahl in den Rezepten bleibt meist nüchtern und karg. Eine linguistische Analyse zeigt jetzt, wann die Koch-Prosa doch emotional wird.

Von Werner Bartens

Vor Umzug nach Freimann
:BR findet Abnehmerin für über 100 000 CDs

Der Bayerische Rundfunk muss seine Bestände reduzieren. Eine frühere BR-Mitarbeiterin hat sich bereit erklärt, den CD-Bestand zu übernehmen – bis auf 1100 Tonträger mit Volksmusik. Die könnten beim Zentrum für Volksmusik unterkommen.

Von Alexander Kappen

Dialekt im Freistaat
:Wie fit sind Sie im Bairischen?

Zipfelbritschn? Breznsoiza? Keine besonders freundlichen Bezeichnungen für das Gegenüber – oder? Testen Sie, wie gut Sie Mundart verstehen.

Kolumne: „Wie redet ihr denn?“
:Sie können es kaum erwarten

„Zeitenwende“, „Epochenumbruch“: Warum reden in letzter Zeit so viele das Ende der Welt, wie wir sie kennen, herbei?

SZ PlusVon Teresa Präauer

Historischer Verein Erding
:Bairisch für Kenner und Laien

Host mi? Gerald Huber, Sprachforscher und BR-Journalist, widmet sich in Erding der Entstehung und Zukunft des Bairischen und wirbt zugleich für den selbstbewussten Einsatz des Dialekts.

Von Regina Bluhme

Unter Bayern
:Vom Wagnis, sein Gspusi Weibi zu nennen

In der Kernfrage, was man noch alles sagen darf, spielen die im Bairischen fantasievoll gestalteten und üppig vorhandenen Benennungen der Frauen eine Schlüsselrolle.

Von Hans Kratzer

Stilkritik
:Freiheit für den Apostroph

Auch in Österreich darf es künftig „Gusti’s Würstelstand“ oder „Bärbel’s Treff“ heißen. Pingeligen Worthütern stellen sich da freilich die Nackenhaare auf. Hilft aber nichts, Deppen sind längst Alltag.

Von Martin Zips

SZ MagazinDas Beste aus aller Welt
:Delulu ist die Solulu

Ein neues Wort taucht auf, sechs Buchstaben nur – und plötzlich ist klar, warum die Welt sich gerade so dreht, dass allen schwindelig wird.

SZ PlusVon Axel Hacke

Mutter des „Bergdoktors“
:Monika Baumgartner – Botschafterin des Bairischen

Die Gröbenzeller Schauspielerin wird als Repräsentantin des Dialekts geehrt. Um diesen habe sie auf der Schauspielschule regelrecht kämpfen müssen, erzählt sie.

SZ PlusVon Manfred Amann

Kolumne „Schön doof“
:Jetzt machen wir auch ’nen Deal!

Soll lustig sein, ist aber unendlich bitter: Wie sich die Sprache von Donald Trump auch in Deutschland ausbreitet.

Eine Kolumne von Tanja Rest

MeinungTolles Wording
:Gendern pfui, Denglisch hui? Eine kleine Sprachkritik

Gendern verunstaltet „unsere schöne deutsche Sprache“? Well, das macht auch der Kanzler, wenn er Sätze mit englischen Versatzstücken bildet. Sein hybrider Ausdruck drängt eine noch wichtigere Frage auf: Welche Sprache sprechen wir überhaupt?

SZ PlusEssay von Peter Littger

SZ JetztKrieg in Nahost
:Unerträglich, oder?

So beschreibt die deutsche Politik inzwischen die Lage in Gaza. Doch sie bleibt beim Reden.

SZ PlusEssay von Carim Soliman

Bildung
:Wie ich mein Kind zum Lesen bringe

Zwei ehemalige Rektorinnen und weitere Ehrenamtliche bieten ihre Mithilfe im Unterricht und Kurse zum richtigen Vorlesen an. Das Projekt beginnt an der Grund- und Mittelschule Lochham.

SZ PlusVon Annette Jäger

Kolumne „Schön doof“
:„Eigentlich müssten wir ja auch mal wieder zum Sport …“

Punkt is not dead. Im Gegenteil, die Alten werfen mit Ellipsen um sich. Woher kommt die Lust am ...?

SZ PlusKolumne von Max Scharnigg

SZ MagazinDas Beste aus aller Welt
:Katzenschwanzbissbegriff

Prägen die Menschen die Sprache – oder ist es eher umgekehrt? In dieser Kolumne beschäftigt sich Axel Hacke mit den wirklich wichtigen Dingen und einem Wort, das um die Welt geht.

SZ PlusVon Axel Hacke

Bairische Sprache
:Wenn Mundart in Mode kommt

Spricht die Jugend noch Bairisch? Ja, auch in den sozialen Medien. Das ist gut so, denn der Dialekt sollte gepflegt werden, sagen der Veranstalter des Dialekt-Stammtisches Altomünster, Siegfried Bradl, und der Linguist Peter Kaspar.

Von Carolin Luttinger

SZ MagazinSprachkritik
:Wer „unterkomplex“ sagt, ist nicht oberschlau

Plötzlich nennen Menschen ständig alles Mögliche „unterkomplex“. Machen sie es sich damit nicht zu einfach?

Max Fellmann

Archäologie
:Ist das des Rätsels Lösung?

Bisher konnte die Schrift des antiken Kreta –  Linear A – noch nicht entschlüsselt werden. Kommt mit diesem Kultgegenstand aus Elfenbein jetzt der Durchbruch?

SZ PlusVon Jan Krüßmann

Russland
:Kein Coffee mehr für Putin

Das russische Parlament beschließt ein Gesetz, das englische Modewörter in der Öffentlichkeit stark einschränkt. Es folgt damit einem Wunsch des Kremlchefs.

Von Frank Nienhuysen

MeinungSprachmodelle
:Man kann sich kaum noch vor der pappsüßen KI retten

Nachrichten, die vor Freundlichkeit triefen, überfluten unsere Postfächer. Selbstgeschriebene, ungeschliffene Texte sind bald nur noch Liebhaberstücke.

SZ PlusKommentar von Elisabeth Gamperl

Bildung in Bayern
:Alte Sprachen haben viel zu sagen

An fast allen bayerischen Gymnasien wird das Fach Latein unterrichtet, viele Gymnasien bieten zudem Altgriechisch an. Warum gilt humanistische Bildung im digitalen Zeitalter weiterhin als wichtig?

Kolumne „Wie redet ihr denn?“
:Ich liebe dich. Nicht.

Eine rhetorische Mode spielt mit unseren Gefühlen – und die deutsche Satzstellung ist schuld daran: Auf so viele Versprechungen folgt heute eine Verneinung.

SZ PlusVon Teresa Präauer

Ein rätselhafter Buchstabe
:Hypfkyssenglyck

Bald werden das Hochdruckgebiet „Yvonne“ und das Tief „Yannick“ erwartet. Warum das Ypsilon ein besonderer Buchstabe ist.

Von Martin Zips

MeinungSZ JetztDeutsche Eigenheiten
:Wieso imitieren Deutsche so gerne Dialekte?

Mundart, stellt unser Autor fest, löst in seinen Landsleuten viel aus, und sichert nicht nur ihm auf Partys zuverlässig Lacher. Von Schrippen und Semmeln – und Überheblichkeit.

SZ PlusKolumne von Kolja Haaf

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