Sprache

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Oberpfälzer Marketing-Gag
:Wou! Ein Underdog ermittelt – kann aber nicht bellen

Der Oberpfalz-Underdog, die Identifikationsfigur des regionalen Marketingvereins, soll in einer neuen Kinderserie den Jüngeren ihre Heimat näherbringen. Nur das mit dem Dialekt hat er noch nicht ganz raus.

Kolumne von Alexander Kappen

Notizen aus meinem Leben
:Wörter, die neu aufblitzen

Jede Zeit bringt ihre eigenen Begriffe hervor, und es macht Freude, sie zu sammeln. „Inszenierungsgesellschaft“ zum Beispiel.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Bullshit-Sätze
:Was Kollegen sagen – und was sie wirklich meinen

Kein Tag im Büro vergeht ohne sie: Floskeln und Fragen, die lästige Aufgaben abmoderieren, manipulative Arbeitsverteilung verschleiern oder jegliche Kritik abblocken. Ein Glossar.

SZ PlusVon SZ-Autorinnen und -Autoren

Archäologie
:Warum es vor 3000 Jahren mehr Sprachen gab als heute

Zehntausende Sprachen könnte es in der Antike gegeben haben – so viele wie davor und danach nie wieder. Was setzte den Niedergang der Sprachenvielfalt in Gang?

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Minisprachkurs
:Blablabla

Minions versteht man auf der ganzen Welt, aber überall nur ein bisschen. Höchste Zeit, Minionesisch zu lernen – ein Crashkurs.

Von Josef Grübl

Debatte
:Das Denken lenken

Alice Weidel wirft der ZDF-Journalistin Dunja Hayali vor, ein Interview mit ihren Fragen zu „framen“. Wie mit einem akademischen Begriff gerade handfest Politik gemacht wird.

SZ PlusVon Jakob Biazza

Der Münchner Verlag Bilibri
:Mehrsprachige Kinderbücher - warum sie wichtig sind

Mehrsprachige Kinderbücher fristeten lange ein Nischen-Dasein, obwohl jedes dritte Kind nicht nur mit Deutsch aufwächst. Der Münchner Verlag bilibri veröffentlicht nun zweisprachige Bücher in sechzehn Sprachen.

SZ PlusVon Neele Fromm

SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Aneinander vorbeigeredet

Sind Schlussformeln von Moderatoren wie »Bleiben Sie zuversichtlich« nur harmlose Floskeln? Ein Leser stört sich daran und überlegt, wie er am besten damit umgeht.

Von Johanna Adorján

Internet-Slang
:Wer das liest, betreibt „Artikelmaxxing“

Die Nachsilbe „-maxxing“ nimmt in den sozialen Netzwerken überhand, anscheinend lässt sich jeder denkbare Aspekt des Lebens maximieren. Was hinter dem Slangwort steckt.

Von Joshua Beer

Schulen in Lettland
:Kein Platz für die Sprache des Gegners

Lettland verbannt Russisch aus dem Unterricht – die Muttersprache eines Drittels der Bevölkerung. Wie eine Schule in Riga versucht, zwei Identitäten zusammenzubringen.

SZ PlusVon Leonie Sanke, Riga

Dörfer, Weiler, Einöden
:„Ortsnamen entpuppen sich als kleine Zeitkapseln“

In Pumpernudel gibt es keine Pasta und Schweinersdorf hat nichts mit Landwirtschaft zu tun. Sprachwissenschaftler Stefan Hackl beschäftigt sich schon lange mit ausgefallenen Ortsnamen. Dabei hat er Überraschendes herausgefunden.

SZ PlusInterview von Iris Hilberth

Bundeskanzler
:Wie reden Sie denn mit uns?

Friedrich Merz galt in der Opposition als guter Redner, als Kanzler aber neigt er zum Belehren und zum Verplappern. Über einen, der die richtigen Worte als Mittel des Regierens noch immer nicht gefunden hat.

SZ PlusVon Daniel Brössler, Henrike Roßbach und Robert Roßmann

Bayerisch-ungarische Parallelen
:Was den Schußreima Sepp mit Viktor Orbán verbindet

Die Stämme Bayern und Ungarn sind seit einem Jahrtausend eng verbandelt. Zu den vielen Gemeinsamkeiten zählen nicht zuletzt die Kuriositäten der Namensnennung.

Glosse von Hans Kratzer

Volha Hapeyevas „Wörterbuch einer Nomadin“
:Wenn Identitäten ins Fließen geraten

Die Schriftstellerin Volha Hapeyeva denkt in ihrem „Wörterbuch einer Nomadin“ über Grenzen aller Art nach – von Sprache und Geschlecht bis zu den Grenzen Europas.

SZ PlusVon Antje Weber

Elias Hirschl
:Welche Macht hat Sprache über uns?

Wenn jedes Objekt ein eigenes Wort bekommt, wird’s irgendwann schwer, den Überblick zu behalten: Das Gespräch mit Elias Hirschl auf der Buchmesse führt in die Welt der Linguistik-Nerds. Es wird sprachphilosophisch - und herrlich absurd.

SZ PlusText von Moritz Baumstieger; Fotos von Friedrich Bungert

Künstliche Intelligenz und Dialekt
:Die KI kann viel, aber kein Bairisch

Angeblich erleichtert künstliche Intelligenz Journalisten ihre Arbeit. Doch wehe, wenn sich drei Dialektsprecher zum Interview verabreden. Über Rührscheiße, Schwanzheit und den Schnupfer-Xare.

Von Sebastian Beck

Ausstellung „Sweeter Than Honey“ in der Pinakothek der Moderne
:Die Macht der Schrift

Sprache kann die Türen zu verborgenen Welten öffnen. Das kann sehr befreiend, aber auch gefährlich sein, wie eine aktuelle Ausstellung in München zeigt.

SZ PlusVon Jürgen Moises

Tag der Muttersprache
:An der Grenze zum kulturellen Rassismus

Wer Dialekt spricht, wird im Zweifel immer noch für ein bisschen beschränkt gehalten. Das muss sich schleunigst ändern, sagt der Chef des Bunds Bairische Sprache – und er hat auch ein paar konkrete Ansätze dafür.

Sachbuch
:Der Mann, der sich an Wörtern stößt

David Hugendick ist erfolgreicher Journalist – und er stottert. Eine Eigenheit, die er in seinem Buch „Jetzt sag doch endlich was“ ergründet. So schön hat selten jemand über stockende Sprache geschrieben.

SZ PlusVon Patrick Bauer

Sprachenlernen
:Ach du grüne Eule!

135 Millionen Menschen sind der App mit dem Vogel verfallen. Auch unsere Autorin. Zwischen würzigen Spinnen und Wortpaar-Wundern fragt sie sich: Lernt man mit Duolingo wirklich Französisch? Oder ist das Daddeln mit gutem Gewissen?

SZ PlusVon Julia Rothhaas

Sprechstörung
:„Ich bin ja nicht nur ein Stotterer, ich bin noch ganz viel anderes“

David Hugendick hat ein heiteres Buch über sein Stottern geschrieben. Ein Gespräch über Bonuskonsonanten, übertrieben mitfühlende Blicke und Bud Spencer.

SZ PlusInterview von Claudia Fromme

Kommunikation
:Können Sie Small Talk?

Immer öfter begegnet man Menschen, die Probleme haben, ihrem Gegenüber zuzuhören. In Podcasts und Reels monologisieren alle vor sich hin. Dabei könnten Gespräche so schön sein!

SZ PlusVon Teresa Präauer

Jugendsprache
:Ist „unc“ das neue „Boomer“?

Ein neues Jugendwort macht sich über „Onkelhaftes“ lustig. Und manche fragen sich, ob das nur eine weitere Spielart von „Du nervst, Alter“ ist. Ganz und gar nicht!

Von Martin Zips

Sprache
:Bayern sucht dialektbegeisterte Jugendliche

Zum dritten Mal schreibt Bayerns Heimatministerium den „Dialektpreis Jugend“ aus. Bewerben kann man sich bis 17. April – wenn man ein bestimmtes Alter hat.

Sprache von Bekennerschreiben
:Von Zorro eins auf die Glocke

RAF, Vulkangruppe oder Gruppe Vulkan: Der Ton linksradikaler Bekennerschreiben wie nach dem Anschlag in Berlin erinnert an die legendären Satiriker von „Monty Python“. Ganz lustig. Und todernst.

SZ PlusVon Peter Richter

Wer spricht noch Bairisch?
:Ausgleichsbairisch statt echter  Dialekt: Was Sprachforscher per App herausgefunden haben

Mit der App „DaBay“ versuchen Forscher herauszufinden, wie intensiv in Bayern noch Bairisch, Fränkisch und Schwäbisch gesprochen wird. Eine Erkenntnis: Der Dialekt stirbt nicht aus – aber er verändert sich.

Sprachanalyse
:Es geschehe

Warum ist die kleinkindhafte Rhetorik des US-Präsidenten so erfolgreich? Weil er einen Redner performt, der fortwährend „Action!“ ruft. Zur Sprache Donald Trumps. Und weshalb es sinnlos ist, den Mann „entlarven“ zu wollen.

SZ PlusGastbeitrag von Stefanie Hennig

Sprache
:„KI-Ära“ ist Wort des Jahres 2025

Der Einfluss der KI stehe für einen „epochalen Wandel“, so die Jury. Auf dem zweiten Platz landet der Ausdruck „Deal“, eines der Lieblingswörter von US-Präsident Donald Trump.

SZ MagazinSprache
:Alles gut?

Gar nichts ist gut. Über die Karriere einer besonders trügerischen Floskel.

Von Ivana Sokola

Schreiben mit KI
:Die Gedankenstriche haben ihn verraten

Forscher sind sich sicher: Der Einfluss künstlicher Intelligenz verändert das Schreiben, das Sprechen und womöglich sogar das Denken. Woran man das merkt? Etwa an den Satzzeichen.

SZ PlusVon Philipp Bovermann und Natalie Sablowski

MeinungGesellschaft
:Wir brauchen eine politische Sprache, welche die Menschen mitreißt

Politik ist auch immer ein Kampf um Begriffe – die Rechtspopulisten haben das längst begriffen. Warum wir dagegen eine Grammatik der Freiheit stellen sollten.

SZ PlusGastkommentar von Karl-Rudolf Korte

Rom
:Nur bei Beischlafproblemen

Latein soll als erste Amtssprache des Vatikans weichen? Nun, in Wahrheit ist sie das längst. Warum es schon vor Jahrzehnten kaum möglich war, im päpstlichen Rom eine Uni-Vorlesung in der Sprache der alten Römer zu hören.

SZ PlusVon Gustav Seibt

Vatikan
:„Habemus papam“ war gestern

Spötter werden sagen, auch die Kirche sei mit ihrem Latein am Ende. Aber das hieße, die Tragweite dieser Entscheidung zu verkennen: Die bisherige Amtssprache des Vatikans verliert ihren exklusiven Status.

SZ PlusVon Willi Winkler

Kochbuch „Fei Guad“
:Soulfood aus dem Herzen Bayerns

Im Kochbuch „Fei Guad“ des Fotografen-Ehepaars Antonia und Alexander Feig finden Tradition, Mundart und gutes Essen aus der Oberpfalz und den benachbarten Regionen zueinander.

Von Dominik Fürst

Krieg gegen die Ukraine
:Russisch? Nie wieder ein Wort

Immer mehr Ukrainer weigern sich, russisch zu reden, obwohl viele von ihnen sogar in der Sprache der Angreifer träumen. Sie sprechen jetzt ukrainisch, auch wenn sie es erst lernen müssen. Denn Worte kann ihnen selbst Putin nicht nehmen.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

Mehrsprachigkeit
:Wie schafft man es, zehn Sprachen zu lernen?

Erika Tutzschky spricht mehr als 20 Sprachen, Christian Koch kann sie gar nicht mehr alle richtig zählen. Ist das nur Talent, oder könnte das jeder?

SZ PlusVon Katharina Maß

Wie die Generation Z tickt
:Sie tun es für den Plot

Die Gen Z ist schwer zu verstehen? Nur für die Boomer. Welche Gewohnheiten die Digital Natives haben und was sie bedeuten – eine Zoomerin klärt auf.

SZ PlusText von Lea Ehrenberg, Illustrationen von Katharina Wutta

Leute
:Und jährlich grüßt Tom Cruise

Dakota Fanning bekommt immer das gleiche Geschenk, Jeff Bezos vollzieht einen Look-Wandel, und ein Südtiroler reagiert gelassen auf deutsche Dialekt-Häme.

Medizin
:Wenn Kinder vor Fremden kein Wort sagen

Selektiver Mutismus ist ein gar nicht so seltenes Leiden, wird aber oft als Schüchternheit fehlgedeutet. Wie Kinder lernen können, auch in ungewohnten Situationen zu sprechen. Und was Eltern wissen sollten.

SZ PlusVon Christian Heinrich

Stottern bei jungen Menschen
:Wenn die Worte im Hals stecken bleiben

Wie ist es, wenn die Angst vor dem Sprechen zum ständigen Begleiter wird? Junge Menschen wie Julius, Maria und Vincent erlernen Techniken, mit dem Stottern umzugehen. Dennoch bedeutet jedes Gespräch eines: Stress.

SZ PlusVon Julinka Goetz

Archäologie
:Der mit den Toten spricht

Vor zweieinhalbtausend Jahren ging das Königreich Urartu im heutigen Ostanatolien unter, und mit ihm die Sprache der Urartäer. Bis Mehmet Kuşman, der Pförtner der Ausgrabungsstätte, anfing, die Keilschrift zu entziffern. Na dann, auf ein Wort.

SZ PlusVon Raphael Geiger (Text und Fotos)

Sprache
:„Das crazy“ ist Jugendwort des Jahres

Das hat der Langenscheidt-Verlag auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.

Dialekt
:Das oberfränkische „Wort des Jahres“ ist gekürt

Es gibt Wörter, die außerhalb Oberfrankens kaum jemand versteht. Deshalb kürt der Bezirk alljährlich ein „Wort des Jahres“. Heuer geht es um einen praktischen Helfer auf dem Bau oder im Garten.

Gruß aus der Linguistik-Küche
:Was Kochrezepte über Sprache und Kultur verraten

Die kulinarischen Angebote werden immer ausgefallener, doch die Wortwahl in den Rezepten bleibt meist nüchtern und karg. Eine linguistische Analyse zeigt jetzt, wann die Koch-Prosa doch emotional wird.

Von Werner Bartens

Vor Umzug nach Freimann
:BR findet Abnehmerin für über 100 000 CDs

Der Bayerische Rundfunk muss seine Bestände reduzieren. Eine frühere BR-Mitarbeiterin hat sich bereit erklärt, den CD-Bestand zu übernehmen – bis auf 1100 Tonträger mit Volksmusik. Die könnten beim Zentrum für Volksmusik unterkommen.

Von Alexander Kappen

Kolumne: „Wie redet ihr denn?“
:Sie können es kaum erwarten

„Zeitenwende“, „Epochenumbruch“: Warum reden in letzter Zeit so viele das Ende der Welt, wie wir sie kennen, herbei?

SZ PlusVon Teresa Präauer

Historischer Verein Erding
:Bairisch für Kenner und Laien

Host mi? Gerald Huber, Sprachforscher und BR-Journalist, widmet sich in Erding der Entstehung und Zukunft des Bairischen und wirbt zugleich für den selbstbewussten Einsatz des Dialekts.

Von Regina Bluhme

Unter Bayern
:Vom Wagnis, sein Gspusi Weibi zu nennen

In der Kernfrage, was man noch alles sagen darf, spielen die im Bairischen fantasievoll gestalteten und üppig vorhandenen Benennungen der Frauen eine Schlüsselrolle.

Von Hans Kratzer

Stilkritik
:Freiheit für den Apostroph

Auch in Österreich darf es künftig „Gusti’s Würstelstand“ oder „Bärbel’s Treff“ heißen. Pingeligen Worthütern stellen sich da freilich die Nackenhaare auf. Hilft aber nichts, Deppen sind längst Alltag.

Von Martin Zips

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