Deutsche Sprache

Notizen aus meinem Leben
:Wörter, die neu aufblitzen

Jede Zeit bringt ihre eigenen Begriffe hervor, und es macht Freude, sie zu sammeln. „Inszenierungsgesellschaft“ zum Beispiel.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Notizen aus meinem Leben
:Was will uns all dieser Unfug sagen?

Gut Ding will Weile haben, klar, und Rom wurde nicht an einem Tag gebaut! Über Sätze, die man immer wieder hört – und die man wirklich nie mehr hören möchte.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Podcast „Ist das gerecht?“
:Juristendeutsch ist (teils) ein Problem für die Demokratie

Bei der „Tagesschau“ kommt nur etwa die Hälfte der Zuschauer sprachlich mit – die juristische Sprache ist noch spezieller. Ronen Steinke spricht mit der Richterin Lisa Jani darüber, was das für den Rechtsstaat bedeutet.

Podcast von Ronen Steinke

Glosse: Das Streiflicht
:Eine männliche Politesse? Ach, alles ist so kompliziert

Die Stadt München weiß zwar nicht, wie sie den Parkraum fachgerecht bewirtschaften soll, findet aber immer die richtigen Worte in der Kundenansprache.

SZ Plus

Bundesverfassungsgericht
:Sprachkurse für Asylbewerber? Nicht nötig

Das Bundesverfassungsgericht erlaubt, dass Asylbewerber ohne Bleibeperspektive weniger Geld bekommen als andere Bedürftige. Eine wichtige Frage lässt es aber unbeantwortet.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch

Sprache
:Das Ende des Damenrads

Fast niemand sagt mehr „Damenrad“. Während der Begriff verblasst, nimmt die Zahl der Modelle mit tiefem Einstieg zu. Doch eine Frage bleibt.

SZ PlusVon Andreas Remien

Debatte
:Was soll das eigentlich sein, ein Influencer?

Warum viele Medien nicht auf Augenhöhe über die digitale Welt berichten – und nicht jede kleine Online-Aufregung ein „Shitstorm“ genannt werden sollte. Ein Plädoyer für mehr Genauigkeit in der Sprache für „das Internet“.

SZ PlusEssay von Marie Gundlach

Reicht es schon für den Unterricht?
:Warum Vorschulkinder in Bayern zum Sprachtest müssen

Sprache gilt als Schlüssel zur Welt, doch bei Vorschulkindern zeigen sich oft Defizite. In Bayern gibt es darum die Sprachstandserhebung. Wird der Termin versäumt, droht ein Bußgeld.

Von Lena Luisa Jaumann

Notizen aus meinem Leben
:Akkordeon-Amore

Unsere Kolumnistin spielte schon das Instrument des Jahres 2026, als Mädchen noch Röcke tragen mussten und Musiklehrer das „Horst-Wessel-Lied“ üben ließen: Folge sechs von „Heidenreichs Fundstücken“.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Notizen aus meinem Leben
:Dafür habt ihr Geld

Rätselhafte Botschaften im öffentlichen Raum regen zum Nachdenken an: Wer liebt mich – und wie gut kennt mich eigentlich Jesus? Folge fünf von „Heidenreichs Fundstücken“.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Notizen aus meinem Leben
:Kennt der Schmerz die Liebe?

Sprüche aller Art führen schnell zu existenziellen Fragen – besonders, wenn sie auf Toilettenwänden stehen. Folge vier von „Heidenreichs Fundstücken“.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Notizen aus meinem Leben
:Mein Mann der Stunde

Alte Aufzeichnungen von Albert Einstein oder Bob Dylan zum Krieg, zur Verzweiflung, zur Wut – wie sehr sie doch die Stimmung des Moments einfangen! Folge drei von „Heidenreichs Fundstücken“.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Volha Hapeyevas „Wörterbuch einer Nomadin“
:Wenn Identitäten ins Fließen geraten

Die Schriftstellerin Volha Hapeyeva denkt in ihrem „Wörterbuch einer Nomadin“ über Grenzen aller Art nach – von Sprache und Geschlecht bis zu den Grenzen Europas.

SZ PlusVon Antje Weber

Episodenroman
:Lieferanten aller Länder, vereinigt euch

Er schreibt auf Hebräisch und Deutsch, diesmal aber leider kein „Broken German“: Der Schriftsteller Tomer Gardi heftet sich im Roman „Liefern“ in sechs Städten an die Fersen von Fahrradkurieren. Sie sind menschlich, fast zu sehr für den Geschmack ihrer Kunden – noch.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Wolfram Lotz und David Hugendick
:Die Wunde zeigen

Der Journalist David Hugendick und der Dramatiker Wolfram Lotz schreiben beide - und stottern beide. Ein Gespräch über den mal mühsamen, mal komischen Kampf mit den Wörtern.

SZ PlusInterview von Christiane Lutz; Fotos von Friedrich Bungert

Notizen aus meinem Leben
:Was soll die Frage: „Schläfst du schon?“

Manche Ausdrücke und Sätze sind so absurd, dass sie schon wieder schön sind. Folge zwei von „Heidenreichs Fundstücken“.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Weniger Förderung für Integrationskurse
:Ohne die Sprache ist alles nichts

Innenminister Dobrindt will bei Deutschkursen sparen – Bildungseinrichtungen und Hilfsorganisationen sind entsetzt. Sie sehen in den Kürzungen einen Rückschlag für die Integration von Ausländern und die Qualifikation dringend benötigter Arbeitskräfte.

SZ PlusVon Irmengard Gnau und Annette Jäger

Nachruf
:Die KämpferIN

Marlies Krämer setzte sich für die Gleichbehandlung von Frauen ein, als das noch kaum jemand tat. Auch dank ihr tragen Tiefdruckgebiete jetzt auch Männernamen. Zum Tod einer Unermüdlichen.

SZ PlusVon Gianna Niewel

Tag der Muttersprache
:An der Grenze zum kulturellen Rassismus

Wer Dialekt spricht, wird im Zweifel immer noch für ein bisschen beschränkt gehalten. Das muss sich schleunigst ändern, sagt der Chef des Bunds Bairische Sprache – und er hat auch ein paar konkrete Ansätze dafür.

Sachbuch
:Der Mann, der sich an Wörtern stößt

David Hugendick ist erfolgreicher Journalist – und er stottert. Eine Eigenheit, die er in seinem Buch „Jetzt sag doch endlich was“ ergründet. So schön hat selten jemand über stockende Sprache geschrieben.

SZ PlusVon Patrick Bauer

Glosse
:Das Streiflicht

Playmobil-Figürchen waren bislang eiserne Schweiger. Jetzt wurde spruchreif, dass sie bald reden können. Ist das eine gute Nachricht?

SZ Plus

Sprachkritik
:Kulturschaffende: Schafft euch ab!

Ein Begriff aus dem Wörterbuch des Nationalsozialismus wird immer populärer als Selbstbezeichnung von Künstlern und Medienmenschen. Warum stört das keinen?

SZ PlusEssay von Claudius Seidl

SZ-Kolumne Typisch deutsch
:In Damaskus wird jetzt auffällig häufig Deutsch gesprochen

Millionen Syrer haben in den vergangenen Jahren in Deutschland gelebt, gelernt und gearbeitet. Für viele ist Deutsch Teil ihres Alltags, ihrer Identität -  und damit kehren sie nun zurück.

SZ PlusKolumne von Mohamad Alkhalaf

Nordrhein-Westfalen
:Wer nicht gut genug Deutsch spricht, muss ein Jahr früher zur Schule

Jeder dritte angehende Grundschüler in NRW fällt durch den vorschulischen Sprachtest. Künftig sollen alle, die das betrifft, schon mit fünf Jahren Deutschunterricht bekommen.

Von Christoph Koopmann

Sprache
:„Sondervermögen“ ist Unwort des Jahres

Der Gebrauch des Begriffs in der öffentlichen Kommunikation verdecke, was mit ihm eigentlich gemeint sei – nämlich die Aufnahme von Schulden, so das Urteil der Jury.

Deutscher Alltag
:Wann sind wir?

Das Jahr 2026 wird mancherorts Verspätung haben, weil das vorausfahrende Jahr 2025 noch nicht angekommen sein wird. Ein Rückblick mit Zukunft.

SZ PlusVon Kurt Kister

Wer spricht noch Bairisch?
:Ausgleichsbairisch statt echter  Dialekt: Was Sprachforscher per App herausgefunden haben

Mit der App „DaBay“ versuchen Forscher herauszufinden, wie intensiv in Bayern noch Bairisch, Fränkisch und Schwäbisch gesprochen wird. Eine Erkenntnis: Der Dialekt stirbt nicht aus – aber er verändert sich.

Sprache
:„KI-Ära“ ist Wort des Jahres 2025

Der Einfluss der KI stehe für einen „epochalen Wandel“, so die Jury. Auf dem zweiten Platz landet der Ausdruck „Deal“, eines der Lieblingswörter von US-Präsident Donald Trump.

Haftbefehl
:Ach du meine Goethe

Stehen die Texte des Rappers Haftbefehl auf einer Stufe mit den großen deutschen Klassikern? Was seine Sprache so besonders macht – und weshalb sie trotzdem nicht gleich auf den Stundenplan muss.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Lyrik und Rap
:„Deepe Message in die Fresse“

Rapper wie Haftbefehl haben die vulgäre Pöbelei auf Deutsch in Mode gebracht? Keineswegs. Ein Blick in die Literaturgeschichte zeigt: Leidenschaftlich beschimpft haben sich Dichter schon vor Jahrhunderten.

SZ PlusVon Alexander Estis

Georg-Büchner-Preis
:Zwischen allen Fronten

Die Akademie für Sprache und Dichtung verleiht ihre wichtigsten Preise an Ursula Krechel, Dan Diner und Ilma Rakusa, und ein Wochenende lang geht es um Wahrheit, Lüge und wie man der simplen Empörung widersteht.

SZ PlusVon Claudius Seidl

Interview mit Sprachforscher
:„Es gibt leider viele Vorurteile über die deutsche Sprache“

Was ist eigentlich schönes Deutsch? Ein Gespräch mit dem Sprachforscher Roland Kaehlbrandt über Weltschmerz, die Texte von Herbert Grönemeyer – und „Das crazy“, das Jugendwort des Jahres.

SZ PlusInterview von Leon Frei

Sprache
:„Das crazy“ ist Jugendwort des Jahres

Das hat der Langenscheidt-Verlag auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.

„Jugendwort des Jahres“
:Heute noch tuff, morgen schon cringe

„Das crazy“ heißt das neue „Jugendwort des Jahres“. Wahrscheinlich wird es genauso schnell wieder aus dem Sprachschatz verschwunden sein wie die meisten seiner Vorgänger. Warum erfinden Jugendliche eigentlich permanent neue Ausdrücke?

SZ PlusVon Martin Zips

Kolumne: „Wie redet ihr denn?“
:Sie können es kaum erwarten

„Zeitenwende“, „Epochenumbruch“: Warum reden in letzter Zeit so viele das Ende der Welt, wie wir sie kennen, herbei?

SZ PlusVon Teresa Präauer

Stilkritik
:Freiheit für den Apostroph

Auch in Österreich darf es künftig „Gusti’s Würstelstand“ oder „Bärbel’s Treff“ heißen. Pingeligen Worthütern stellen sich da freilich die Nackenhaare auf. Hilft aber nichts, Deppen sind längst Alltag.

Von Martin Zips

MeinungTolles Wording
:Gendern pfui, Denglisch hui? Eine kleine Sprachkritik

Gendern verunstaltet „unsere schöne deutsche Sprache“? Well, das macht auch der Kanzler, wenn er Sätze mit englischen Versatzstücken bildet. Sein hybrider Ausdruck drängt eine noch wichtigere Frage auf: Welche Sprache sprechen wir überhaupt?

SZ PlusEssay von Peter Littger

MeinungPro und Contra
:Ist es richtig, dass offizielle Stellen das Gendern verbieten?

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer untersagt in seiner Behörde Binnen-I und Gendersternchen. Für die einen ist dies ein Dienst an der Sprache, für andere schlicht Diskriminierung.

SZ PlusKommentare von Detlef Esslinger und Jonas Junack

Bedrohte Sprachen
:Halunder soll leben

Der Student Jakob Martens möchte das alte Helgoländer Friesisch mittels künstlicher Intelligenz retten. Doch warum sollte man eine sterbende Sprache überhaupt retten wollen?

Von Martin Zips

Aktuelles Lexikon
:Woher kommt das Wort Ferien?

„Feriae“ – das bezeichnete im alten Rom noch einzelne Feiertage. Doch schon Papst Silvester I. war der Meinung: Eigentlich ist jeder Tag ein „giorno feriale“.

Von Martin Zips

Schule
:Viele Schüler müssen erst einmal Deutsch lernen

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund haben oft nur geringe Kenntnisse der Landessprache. Ein neues Programm soll helfen, das zu ändern.  Ein Unterrichtsbesuch an der Mittelschule Lochham.

Von Annette Jäger

Pflegenotstand
:„Mei Knie tut weh wie d'Sau“

Warum spricht der Patient im Bett von einem Schwein? Viele ausländische Pflegekräfte tun sich schwer mit den Dialekten ihrer Patienten. In Markgröningen lernen sie jetzt Schwäbisch.

SZ PlusVon Christina Lopinski

MeinungSprachmodelle
:Man kann sich kaum noch vor der pappsüßen KI retten

Nachrichten, die vor Freundlichkeit triefen, überfluten unsere Postfächer. Selbstgeschriebene, ungeschliffene Texte sind bald nur noch Liebhaberstücke.

SZ PlusKommentar von Elisabeth Gamperl

MeinungSZ JetztDeutsche Eigenheiten
:Wieso imitieren Deutsche so gerne Dialekte?

Mundart, stellt unser Autor fest, löst in seinen Landsleuten viel aus, und sichert nicht nur ihm auf Partys zuverlässig Lacher. Von Schrippen und Semmeln – und Überheblichkeit.

SZ PlusKolumne von Kolja Haaf

Bayerisches R
:Rrrroll für mich, Bayern!

Die Bayern sind bekannt für ihr gerolltes Zungenspitzen-R. Vor 300 Jahren war das noch anders: Da wurde im gesamten deutschsprachigen Raum noch fleißig gerollt. Dann wanderte das R von der Zungenspitze in den Rachen – nur in Bayern blieb es ganz weit vorne. Warum eigentlich?

SZ PlusVon Joshua Sprenger

Dialekt im Freistaat
:Wie fit sind Sie im Bairischen?

Zipfelbritschn? Breznsoiza? Keine besonders freundlichen Bezeichnungen für das Gegenüber – oder? Testen Sie, wie gut Sie Mundart verstehen.

Sprachkritik
:Krieg den Phrasen! Aber proaktiv!

„Und scho sama wieda draußn!“: Wer in einem Wiener Kaffeehaus einen „Caffè Latte“ bestellt, muss damit rechnen, dass der Ober ihn des Hauses verweist. Richtig so?

SZ PlusGastbeitrag von Michael Maar

Gymnasien in Bayern
:Das waren die Aufgaben im Deutsch-Abitur 2025

5900 Schülerinnen und Schüler brüteten im Freistaat über diesen Prüfungsfragen. Hätten Sie die Antworten gewusst?

Von Anna Günther

Sprachlabor
:Wie entsteht Heu?

Ferner: Trump, der sich nun wie ein Monarch gebiert.

Von Hermann Unterstöger

Ostern
:Feiert die Eier!

Ostereiersuche mal anders: Diese Zeitungszeilen enthalten mehr als 200-mal den Laut „ei“. Wie fein!

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

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