Chemieindustrie

SZ PlusChemie-Industrie
:Zweifel am Kohleausstieg

Markus Steilemann ist Vorstandschef des Kunststoffherstellers Covestro und Präsident des Chemieverbands. Er hält einen schnellen Verzicht auf die klimaschädlichen Kraftwerke für unrealistisch. Eine Meinung, mit der er in der deutschen Industrie nicht alleine da steht.

Von Björn Finke

Chemieindustrie
:BASF verschärft Sparkurs

Der Chemiekonzern muss mehr Stellen abbauen als bislang angekündigt. Am Stammsitz in Ludwigshafen werden wohl weitere Anlagen stillgelegt. Aus Sicht des Betriebsrats ein "harter Schlag."

Von Elisabeth Dostert

Neuer Deal
:Was die Industrie von der EU fordert

Mit einer langen Wunschliste drängen Konzerne wie BASF oder Heidelberg Materials auf Deregulierung und neue Fördertöpfe, um den grünen Wandel zu finanzieren. Der Zeitpunkt ist geschickt gewählt.

Von Jan Diesteldorf

SZ PlusMeinungIndustrie
:Eine freundlich formulierte Erpressung

Die Lobby der energieintensiven Industrie fordert: Gebt uns mehr Geld und senkt die Auflagen, oder wir sind weg und hinterlassen euch die Arbeitslosen. So leicht darf Ursula von der Leyen es ihr nicht machen.

Kommentar von Jan Diesteldorf

SZ PlusBASF
:Der Sheriff der deutschen Industrie

Keiner Branche in Deutschland geht es derzeit so schlecht wie der Chemieindustrie. Ihr lautester Vertreter ist der scheidende BASF-Chef Martin Brudermüller. Nach Russland setzt er ausgerechnet auf China. Was treibt ihn an?

Von Elisabeth Dostert

Pharma- und Chemieindustrie
:Bayer plant großen Personalabbau

Vorstandschef Bill Anderson will den Konzern von alten Strukturen befreien - und bis Ende 2025 Stellen abbauen. Unklar ist noch, wie viele genau gehen müssen.

Von Elisabeth Dostert

SZ PlusWindpark im Staatsforst
:Ja oder nein zum größten Windpark Bayerns?

Im kleinen Mehring bei Burghausen sollen demnächst die Bürger über einen riesigen Windpark für das bayerische Chemiedreieck abstimmen. Das Ergebnis wird Signalwirkung für das gesamte Großprojekt haben.

Von Matthias Köpf

SZ PlusMarkus Kamieth
:Das ist der neue BASF-Chef

Markus Kamieth löst Martin Brudermüller an der Spitze des Chemiekonzerns ab. Er hat nie für eine andere Firma gearbeitet, steht seinem Vorgänger in Sachen China-Euphorie in nichts nach - und ist ein Typ für öffentliche Liebeserklärungen.

Von Elisabeth Dostert

Energiewende
:Thyssenkrupp-Tochter wächst mit Wasserstoff

Die Dortmunder Firma Nucera stellt Anlagen her, die den grünen Energieträger produzieren. Die Umsätze steigen rasant, dennoch erwartet der Chef nun einen Verlust.

Von Björn Finke

SZ PlusKonjunktur
:Schlechte Stimmung in der Chemieindustrie

Die Produktion geht zurück, die Kapazitäten sind viel zu wenig ausgelastet und eine schnelle Erholung ist nicht in Sicht. Die Manager fordern deshalb einen Politikwechsel.

Von Elisabeth Dostert

Chemikalienhändler
:Brenntag spaltet sich auf

Der Dax-Konzern stellt seine Geschäftsbereiche als weitgehend eigenständige Firmen auf. Investoren fordern sogar die Zerschlagung des Chemikalienhändlers. Doch darüber will der Chef erst später entscheiden.

Von Björn Finke

SZ PlusExklusivEvonik-Chef Kullmann
:"Wer AfD wählt, gefährdet Jobs"

Christian Kullmann, Chef des Chemiekonzerns Evonik, warnt nach Wilders' Wahlerfolg in den Niederlanden vor dem Erstarken der Rechtspopulisten. Er erinnert an das Versagen deutscher Eliten während des Aufstiegs Hitlers und fordert, die Wirtschaft müsse endlich Farbe bekennen für die Demokratie.

Interview von Björn Finke und Christian Wernicke

Asundexian
:Bayer-Aktienkurs bricht nach Medikament-Flop ein

Der Pharma- und Chemiekonzern muss überraschend die Entwicklung eines wichtigen Blockbusters abbrechen. Die Aktie rauscht in die Tiefe wie noch nie.

Von Elisabeth Dostert

SZ PlusMeinungSerie Standort Deutschland
:Wieso die Industrie nicht am Klimaschutz sparen kann

Die Unternehmen leiden unter hohen Energiepreisen. Trotzdem müssen sie in grüne Verfahren und Produkte investieren. Das liegt an einem EU-Gesetz. Doch Berlin kann helfen.

Kommentar von Björn Finke

Chemieindustrie
:Es war ein kurzer Gipfelsturm

Bei einem Gipfel im Kanzleramt wollten Manager aus der Chemieindustrie den Kanzler von einem Industriestrompreis überzeugen. Doch der bleibt erst einmal hart. Wie lange hält er das durch?

Von Michael Bauchmüller und Elisabeth Dostert

SZ PlusMeinungPFAS
:Verbietet endlich die Ewigkeits-Chemikalien

Man sieht sie nicht, man riecht sie nicht - und doch sind sie überall: Chemikalien, die ewig bleiben, auch PFAS genannt. Ein Verbot wäre folgenreich, aber notwendig.

Kommentar von Hanno Charisius

Chemieindustrie
:Eine Branche macht Druck

Die Chemieindustrie fordert einen staatlich subventionierten Industriestrompreis. Bei einem Treffen im Kanzleramt an diesem Mittwoch sitzen die Manager wohl am längeren Hebel.

Von Elisabeth Dostert, Björn Finke und Thomas Fromm

SZ PlusGeplantes PFAS-Verbot
:Die Chemikalien, ohne die fast nichts geht

PFAS stecken in Pizzakartons, Textilien und Teflonpfannen, aber auch in Beatmungsgeräten. Die EU will die sogenannten Ewigkeits-Chemikalien verbieten. Die Industrie läuft dagegen Sturm.

Von Elisabeth Dostert

Pestizide
:Der Glyphosat-Streit geht jetzt richtig los

Die Zulassung des Pestizides soll um zehn Jahre verlängert werden. Das schlägt die EU-Kommission vor. Der deutsche Landwirtschaftsminister Cem Özdemir ist nicht begeistert.

Von Elisabeth Dostert und Josef Kelnberger

Landwirtschaft
:Glyphosat soll bis 2033 verspritzt werden dürfen

Die EU-Kommission schlägt vor, die Zulassung des Unkrautvernichters um weitere zehn Jahre zu verlängern. Kritiker bewerten ihn als krebserregend. Entscheiden müssen nun die Mitgliedstaaten.

MeinungIndustriepolitik
:Covestros Verkauf geht in Ordnung

Ein arabischer Staatsbetrieb möchte den Dax-Konzern, einen Kunststoffhersteller, übernehmen. Die Politik sollte das nicht blockieren. Es gab in der Vergangenheit andere Fälle, bei denen mehr Vorsicht dringend angebracht gewesen wäre.

Kommentar von Björn Finke

Chemiebranche
:Dax-Konzern verhandelt mit Arabern über Verkauf

Der Kunststoffhersteller Covestro leidet unter den hohen Energiepreisen. Ein Staatsbetrieb aus den Emiraten will die Leverkusener übernehmen. Jetzt beginnt das Feilschen.

Von Björn Finke

SZ PlusMeinungWirtschaftspolitik
:Das Betteln der Industrie um Staatshilfen ist erbärmlich

Wer jetzt nicht Geld in Berlin einfordert, ist selbst schuld. So erscheint es. Doch das ist übertrieben und auch ein miserables Zeugnis für die Bundesregierung und Europas größte Industrienation.

Essay von Karl-Heinz Büschemann

SZ PlusExklusivEnergie
:Soll die Industrie Strom billiger bekommen?

Wirtschaftsminister Habeck will für energieintensive Firmen den Strompreis deckeln. Das würde viele Milliarden kosten. Das Geld könnte man stattdessen in den schnelleren Ausbau von günstigem Öko-Strom stecken. Doch die Sache hat einen Haken.

Von Tobias Bug, Björn Finke und Roland Preuß

SZ PlusWirtschaft
:Chemieindustrie und Energiewende: "Wir sind nicht verzweifelt"

Wacker in Burghausen mit seinen gut 8000 Mitarbeitern muss sich in den nächsten Jahren neu erfinden - wieder einmal. Werksleiter Peter von Zumbusch ist sich sicher, dass die Transformation zum klimaneutralen Konzern gelingt. Unter einer Bedingung.

Interview von Sebastian Beck

Industrie
:Chemiebranche rechnet mit Umsatzeinbruch

Der wichtigen deutschen Industrie macht die schwächelnde Wirtschaft zu schaffen. Im ersten Halbjahr sank die Produktion in der Chemie- und Pharmabranche um 10,5 Prozent.

SZ PlusExklusivChemie
:Wie ein Konzern versucht, die eigene Zerschlagung abzuwenden

Investoren wollen den Dax-Konzern Brenntag aufspalten. Das Management behielt bei einer dramatischen Hauptversammlung die Oberhand - und erklärt nun, welche Zukunft der Chemiehändler hat.

Von Björn Finke

Börse
:Brenntag wehrt Angriff der Investoren ab

Die Mehrheit der Hauptversammlung stützt den Kurs des Dax-Konzerns. Ein Londoner Investor wollte eigene Kandidaten in den Aufsichtsrat schicken, um den Chemikalienhändler zu zerschlagen. Doch das misslang.

Von Björn Finke

SZ PlusBörse
:Bei Brenntag brennt die Bude

Dem Dax-Konzern Brenntag droht bei der Hauptversammlung am Donnerstag eine Machtprobe: Aktivistische Fonds wollen den weltweit größten Chemikalienhändler zerschlagen. Was das für Deutschland bedeutet.

Von Björn Finke und Meike Schreiber

Konjunktur
:Chemie in Not: höhere Kosten, weniger Umsatz

Nach BASF verzeichnet auch der Leverkusener Rivale Covestro schwächere Geschäfte. Zugleich machen die Energiepreise den Firmen zu schaffen.

Von Björn Finke

SZ PlusExklusivGüterverkehr
:Die Industrie wartet vergebens auf die Bahn

Nicht nur die Passagiere in ihren ICEs verzweifeln an der Deutschen Bahn. Ohne Güterverkehr geht in der Wirtschaft wenig. Doch die Zuverlässigkeit schwindet - und der Ärger wächst.

Von Markus Balser

Energieversorgung
:LBV fordert Dialog über Windräder

Naturschutzverband zeigt sich angesichts des großen Windkraft-Vorhabens im bayerischen Chemiedreieck skeptisch, aber gesprächsbereit.

Chemische Industrie
:"Wir werden härter malochen müssen"

Chemiekonzerne leiden enorm unter den hohen Energiekosten. Dementsprechend mau läuft das Geschäft. Evonik-Chef Kullmann sieht aber auch Versäumnisse bei der Bundesregierung.

Von Björn Finke

Energieversorgung
:Grüner Strom aus dem Wald

Die Staatsforsten suchen Projektentwickler für einen Windpark, der die energiehungrige Industrie im bayerischen Chemiedreieck etwas unabhängiger und klimafreundlicher machen soll.

Oberbayern
:Zwei Brunnen nach PFAS-Fund abgestellt

Ein Chemikalienwert war im Trinkwasser in Neuötting leicht überschritten worden. Eine Gefahr für die Gesundheit besteht laut Landratsamt nicht.

Was sind PFAS?
:Nützlich, giftig, unverwüstlich

PFAS sind Chemikalien, die in Pfannen, Regenjacken und Dichtungen vorkommen. Wo sie sonst noch verwendet werden, wie schädlich sie wirklich sind und warum die Industrie nicht auf sie verzichten möchte.

Von Daniel Drepper und Andrea Hoferichter

SZ PlusExklusivForever Pollution Projekt
:PFAS, ein Jahrhundertgift

Man kann sie nicht riechen, nicht schmecken, nicht sehen, sie werden für die Herstellung hunderter Produkte gebraucht – und stehen im Verdacht, die Gesundheit zu schädigen. Diese Recherche zeigt erstmals, welche Orte in Deutschland mit den Chemikalien verseucht sind - und wo ein hohes Risiko besteht.

Von Manuel Bewarder, Lea Busch, Daniel Drepper, Catharina Felke, Christian Helten, Andrea Hoferichter, Stefan Kloiber, Isabel Kronenberger, Sarah Pilz, Isabel Schneider, Nadja Tausche, Ralf Wiegand und Sarah Wippermann

Unternehmen
:Vorständin verlässt Hals über Kopf BASF

Sie wurde als mögliche Nachfolgerin von BASF-Chef Martin Brudermüller gehandelt. Nun verlässt Saori Dubourg überraschend den Konzern. Das dürfte mit ihrer kritischen Haltung zur China-Strategie zu tun haben.

Von Elisabeth Dostert

Burghausen
:Unternehmen im bayerischen Chemiedreieck schlagen Alarm wegen teurem Strom

Viele Beschäftige der energieintensiven Branche fürchten um ihre Arbeitsplätze. Ein Gewerkschaftsvertreter fordert massive Subventionen.

Schließung im Chemiedreieck
:Söder und Aiwanger warnen vor "wirtschaftspolitischem Desaster"

Batteriespeicher, Windräder, Chips: An den Kunststoffen von Dyneon hängen wichtige Technologien. Dennoch will der US-Mutterkonzern das Werk in Burgkirchen stilllegen - mit weitreichenden Folgen.

Von Matthias Köpf

Erneuerbare Energie
:Warum gegen die Pläne für Bayerns größten Windpark der Widerstand wächst

Im Altöttinger und Burghauser Forst sollen bis zu 40 Windräder den dringend benötigten grünen Strom für das bayerische Chemiedreieck liefern. Ein Vorhaben von ganz neuer Größe für den Freistaat - doch nicht alle Gemeinden ziehen mit.

Von Matthias Köpf

Umwelt
:Wie Kunstdünger klimafreundlich werden kann

Ammoniak wird als Rohstoff für Dünger und als Transportform von Wasserstoff gebraucht. Aber die Herstellung verschlingt viel Energie. Ein waldgrünes Molekülkettenknäuel könnte das Problem lösen.

Von Andrea Hoferichter

Wirtschaft in Oberbayern
:Altlasten und Zukunftsängste im Chemiedreieck

Die Belastung der Menschen im Landkreis Altötting mit der gefährlichen Perfluoroktansäure geht laut jüngsten Untersuchungen zurück. Zugleich wächst dort die Sorge um Hunderte Arbeitsplätze in der Chemieindustrie.

Von Matthias Köpf

BASF-Tochter
:Wintershall Dea verlässt Russland

Der Öl- und Gaskonzern zieht nach monatelanger Kritik Konsequenzen. Unternehmenschef Mehren spricht von einer De-facto-Enteignung.

Wirtschaft
:Versorgung mit bestimmten Rohstoffen "sehr kritisch"

Die wachsende Nachfrage nach Rohstoffen, die hohen Preise und die Abhängigkeit von einzelnen Ländern machen der Wirtschaft Sorgen. Das Forschungsinstitut der deutschen Wirtschaft (IW Consult) schätzt die Verfügbarkeit von 27 wichtigen Metallen ...

Umweltschutz
:Chemiekonzerne tun zu wenig gegen gefährliche Substanzen

Stoffe aus der PFAS-Gruppe sind praktisch unzerstörbar und stecken in vielen Produkten. Sie sind ein Risiko für Mensch und Natur. Nun machen nicht mehr nur Umweltschützer Druck auf die Hersteller, sondern auch Investoren.

Von Elisabeth Dostert

Umweltschutz
:Das nächste Gift in Altötting

Nach dem mutmaßlich krebserregenden Stoff PFOA ist im Trinkwasser im bayerischen Chemiedreieck nun auch das Nachfolge-Produkt GenX nachgewiesen worden.

Pullach
:Verwaltungsgericht erklärt Bürgerbegehren für unzulässig

Wie es mit der Erweiterung des Chemiewerks von United Initiators weitergeht, ist aber völlig offen.

Von Michael Morosow

Altlast im Chemiedreieck
:Das ewige Gift

Der Landkreis Altötting braucht eine eigene Deponie für das viele Erdreich, das dauerhaft mit der gefährlichen Chemikalie PFOA verseucht ist. Die Ergebnisse einer neuerlichen Blutuntersuchung an Hunderten Bürgern sollen Anfang 2023 vorliegen.

Von Matthias Köpf

Tarifrunde
:Bis zu 15,6 Prozent mehr für Chemiearbeiter

Wegen Inflation und Krise gehen manche Arbeitgeber und Gewerkschaften wild aufeinander los. Die Chemie- und Pharmaindustrie dagegen verständigt sich geräuschlos auf einen Abschluss. Das sind die wichtigsten Punkte.

Von Alexander Hagelüken und Benedikt Peters

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