Chemieindustrie

Übernahme
:Araber kaufen früheres Dax-Mitglied Covestro

Das Geschäft ist vollzogen: Der Öl- und Gaskonzern Adnoc aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hat den Leverkusener Kunststoffhersteller Covestro übernommen.

SZ PlusVon Björn Finke

Chemiekonzern
:Trump-Regierung unterstützt Bayer im Glyphosat-Streit

Die US-Regierung hat dem Obersten Gerichtshof empfohlen, Bayers Berufung gegen ein Glyphosat-Urteil aus Missouri anzunehmen. Die Aktie des Konzerns legte daraufhin um fast 15 Prozent zu.

Krise in der Chemieindustrie
:Wacker streicht 1500 Stellen

Der Chemiekonzern aus Bayern stellt in Burghausen hochreines Silizium für Halbleiter her und beliefert damit die halbe Welt. Doch die Produktion erfordert riesige Mengen Energie – und weil die teuer ist, will Wacker nun beim Personal sparen.

Von Matthias Köpf

Chemiebranche
:Araber dürfen früheren Dax-Konzern kaufen

Der Kunststoffhersteller Covestro aus Leverkusen wird von einer Staatsfirma aus den Emiraten übernommen. Die EU-Kommission befürchtete Nachteile für Wettbewerber, gibt sich nun aber mit Zusagen zufrieden.

SZ PlusVon Björn Finke

Klimaschutz
:Grüner Wandel durch Handel – wie geht das?

Seit 20 Jahren betreibt die EU Klimaschutz über den Emissionshandel. Doch je besser das klappt, desto schärfer wird die Kritik. Was ist da eigentlich das Problem?

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Björn Finke

Konjunktur
:Chemieverband sieht Branche im „Ausnahmezustand“

Droht Deutschland zum industriellen Sanierungsfall zu werden? Der Chemieverband beklagt fehlende Aufträge und kritisiert Emissionshandel und Bürokratie.

SZ PlusVon Elisabeth Dostert

MeinungStahlgipfel im Kanzleramt
:Deutschlands ganzes Wirtschaftsmodell ist in Gefahr

Kanzler Friedrich Merz will bei einem Gipfel über Hilfen für den kriselnden Industriezweig beraten. Die Probleme betreffen aber nicht nur diese Branche.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Klimaschutz
:Wieso Deutschlands Industrie am Emissionshandel rüttelt

Weil die Klimaschutz-Auflagen strenger werden, steigen die Preise für den CO₂-Ausstoß. Vor allem die Chemieindustrie verlangt eine Lockerung der Regeln. Doch Experten warnen davor.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Björn Finke

Chemieindustrie
:BASF trennt sich vom Lackgeschäft

BASF gibt die Mehrheit am Lack-Geschäft an den US-Finanzinvestor Carlyle ab. Mit dabei ist auch der katarische Staatsfonds QIA.

Handelspolitik
:Wer sind die Verlierer der Stahlzölle?

Die EU-Kommission verteuert Stahlimporte. Manche Branchen und Länder reagieren sauer bis entsetzt. Dabei kommt bald sogar noch ein weiterer Zoll hinzu.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Björn Finke

Chemieindustrie
:Covestro steht kurz vor Verkauf an arabischen Gaskonzern

Eine Tochter des arabischen Staatskonzerns Adnoc will den Kunststoffhersteller Covestro für bis zu 16 Milliarden Euro übernehmen. Doch die EU-Kommission befürchtet Nachteile für Konkurrenten der Leverkusener.

SZ PlusVon Björn Finke

MeinungWeltwirtschaft
:Zum Glück kaufen Asiaten deutsche Industriekonzerne

Ein Inder will Deutschlands größten Stahlhersteller kaufen, Emirater übernehmen ein früheres Dax-Mitglied. Proteste bleiben aus, anders als bei Avancen chinesischer Rivalen. Dafür gibt es gute Gründe.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

MeinungNordrhein-Westfalen
:Die demokratischen Parteien haben den Aufstieg der AfD im Westen selbst begünstigt

Die in Teilen rechtsextreme Partei wird in Nordrhein-Westfalen den Umfragen zufolge kräftig zulegen. Das hat vor allem drei Ursachen.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Industrie
:Schwache Nachfrage bei Chemie- und Pharmabranche

Die deutsche Chemie- und Pharmabranche steckt in einem Tief, so schwach ausgelastet wie im zweiten Quartal waren ihre Anlagen seit 30 Jahren nicht mehr. Was da los ist.

Bayerisches Chemiedreieck
:Chemiepark Gendorf streicht Pläne für Biomasse-Kraftwerk

Die Industrie im bayerischen Chemiedreieck hat einen immer weiter wachsenden Hunger nach Energie. Dennoch verabschiedet sich der Chemiepark Gendorf bei Burgkirchen nun von Planungen für ein riesiges Biomasse-Kraftwerk.

Von Matthias Köpf

UN-Verhandlungen
:Harte Plastik-Fronten

Die einen wollen mehr Kunststoffe produzieren, die anderen weniger von dem teils gefährlichen Müll. Und dazwischen eine schlechte Verhandlungsführung. Warum die Vereinten Nationen wieder kein Plastikabkommen hinkriegen.

SZ PlusVon Thomas Hummel

Pharmakonzern
:Bayer prüft Optionen gegen Klageflut

Wie sich Bayer allmählich von den Problemen mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat befreien will.

MeinungStandort Deutschland
:Was Schwarz-Rot unternimmt, ist ein guter Anfang

Gleich drei Säulen der Wirtschaft sind weggeknickt. Nun muss das Land sich neu erfinden, um den Wohlstand zu halten.  Die Koalition hätte viele Möglichkeiten, den Firmen und Bürgern zu helfen. Sie muss sie nur nutzen.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

BASF
:„Wir sind jetzt nicht auf Shoppingtour“

In China laufen die Geschäfte für BASF noch gut. Doch der deutsche Chemiekonzern bleibt von Trumps Zolltiraden auch nicht verschont. Einblicke in eine Industrie, die viel über den Zustand der Wirtschaft verrät.

SZ PlusVon Elisabeth Dostert

Kriselnde Branche
:Chemiekonzern Dow schließt Anlagen in Ostdeutschland

Die Befürchtungen in Sachsen und Sachsen-Anhalt sind wahr geworden: Der US-Konzern Dow will einen Teil seiner Anlagen nicht weiterbetreiben, 550 Beschäftigte bangen um ihre Jobs.

Von Saskia Aleythe

Klimaschutz
:CO₂ abfangen und einspeichern – ist das die Lösung?

Manche Industrien hoffen darauf, ihre Emissionen plötzlich loszuwerden: CO₂ soll abgeschieden, weiterverwendet oder tief im Erdboden versenkt werden. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Björn Finke und Nakissa Salavati

ExklusivDeutscher Chemiekonzern
:Von wegen Krise: Wieso es Altana prächtig geht

Viele Chemieunternehmen streichen Jobs und schließen Anlagen. Doch Altana verzeichnet Rekordgewinne. Das hat mit Umweltschutz zu tun –  und mit der ehemaligen Eigentümerin, die die Firma vor 15 Jahren von der Börse genommen hat.

SZ PlusVon Björn Finke

Industrie
:Bei Evonik ist Chemie Frauensache

Der Essener Spezialchemiekonzern hat nun mehr weibliche als männliche Vorstände. Die Managerinnen müssen die Kosten weiter senken – und sie wollen mehr Tempo machen.

SZ PlusVon Björn Finke

ExklusivWirtschaftsstandort
:„Die neue Regierung muss in den ersten hundert Tagen Reformen raushauen, als gäbe es kein Morgen“

Markus Steilemann ist Präsident des Chemieverbands und Chef des Kunststoffherstellers Covestro. Der Manager fordert niedrigere Steuern, warnt vor russischem Gas und verteidigt den Verkauf seiner Firma an arabische Investoren.

SZ PlusInterview von Björn Finke

Dax-Konzern
:Schickt Bayer die US-Tochter in die Pleite?

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern schlägt sich in den USA mit Schadenersatzklagen wegen des Unkrautvernichters Glyphosat herum. Das Management erwägt offenbar radikale Schritte.

SZ PlusVon Björn Finke

Chemiekonzern
:Bayer leidet unter hohen Rechtskosten

Den Chemiekonzern belasten nach wie vor die Rechtsstreitigkeiten um das Herbizid Glyphosat. Es gibt aber auch positive Entwicklungen bei Bayer.

Chemieindustrie
:„Der Dinosaurier BASF lebt“

Investoren loben die neue Strategie von BASF, sie sei eine Frischzellenkur. Dazu gehört allerdings auch, Anlagen in Deutschland zu schließen.

Von Elisabeth Dostert

BASF
:„Donald Trump hat alle  wachgerüttelt“

Markus Kamieth will sich nicht verrückt machen lassen, auch nicht von US-Präsident Donald Trump.  Der BASF-Chef erklärt, wie er mit den vielen Krisen in der Welt umgeht und warum Deutschland ein großer Chemie-Standort bleiben muss.

Interview von Elisabeth Dostert und Thomas Fromm

ExklusivBASF
:„Donald Trump hat alle wachgerüttelt“

Der BASF-Chef will sich nicht verrückt machen lassen, auch nicht von der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Markus Kamieth empfiehlt: Ruhe bewahren und weiter arbeiten. Im Interview erklärt er, wie er mit den vielen Krisen in der Welt umgeht und warum Deutschland ein großer Chemie-Standort bleiben muss.

SZ PlusVon Elisabeth Dostert und Thomas Fromm

ExklusivBASF in Ludwigshafen
:Was ist mit uns?

Sinischa Horvat arbeitet seit drei Jahrzehnten für den Chemiekonzern BASF, seit 2016 ist er Betriebsratschef. Kein leichter Job in diesen Zeiten. Der Konzern muss sparen und will Stellen abbauen. Über einen Mann und seinen Kampf für den Industriestandort.

SZ PlusVon Elisabeth Dostert und Oliver Klasen

Binnenschifffahrt
:Notruf Hafenkante

Binnenschiffe sind leiser als Züge und klimafreundlicher als Lastwagen. Doch die Kanäle verfallen, die Schleusen sind marode. Unterwegs mit einem Schiffer, der am Zustand der Wasserwege verzweifelt.

SZ PlusVon Björn Finke

BASF, Merck, VCI
:Wie Pharma- und Chemieindustrie aus der Krise kommen wollen

Steigende Energiekosten und Deindustrialisierung: Pharma-Manager und Chemie-Lobbyisten klagen über den Standort Deutschland – und sie fordern mal wieder Reformen.

SZ PlusVon Elisabeth Dostert

Industrie im Chemiedreieck
:Rohbenzin aus Plastikmüll

Ein junges bayerisches Unternehmen hat ein Verfahren zum thermochemischen Recycling von Kunststoffabfällen entwickelt, die mechanisch nicht mehr weiter trennbar wären. In Gendorf bei Burgkirchen soll eine Anlage im industriellen Maßstab entstehen.

Von Matthias Köpf

Dax
:Emirater besitzen mehr als 90 Prozent von Covestro

Das Dax-Mitglied wird von einem Staatskonzern aus Abu Dhabi übernommen. Die meisten Aktionäre haben dem Käufer ihre Papiere nun angedient.

Von Björn Finke

SZ-Podcast „Das Thema“
:Rettet ein Texaner die Bayer AG?

Das Traditionsunternehmen aus Leverkusen ist im Sturzflug. Wieso sich Bayer mit dem Kauf von Monsanto übernommen hat.

Thomas Fromm, Lars Langenau

Deindustrialisierung
:Sparen in der Chemieindustrie: „Was weg ist, ist weg“

Die Chemieindustrie steckt in einer tiefen Krise: Anlagen werden dauerhaft stillgelegt, Jobs abgebaut. Es gibt Übernahmen, Insolvenzen und Sparprogramme – so wie bei Evonik.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller, Elisabeth Dostert und Björn Finke

Industrie
:Essener Chemiekonzern Evonik baut Tausende Stellen ab und steht vor größtem Umbau seiner Geschichte

Das M-Dax-Mitglied streicht Jobs, verkauft Sparten – und befördert Frauen in Top-Jobs. Für den Welthandel sieht der Firmenchef schwarz.

Von Björn Finke

Natur und Umwelt
:Urnengräber mit Giftbeigabe

Die „Ewigkeitschemikalie“ PFOA gilt als gesundheitsgefährdend. Jahrzehntelang wurde sie im Chemiepark Gendorf produziert. Damit steht der Landkreis Altötting vor gewaltigen Problemen.

Von Matthias Köpf

MeinungWirtschaftspolitik
:Die Stahlindustrie braucht einen Staat, der flexibel hilft

Kanzler Scholz lädt zum Branchengipfel und verspricht pragmatische Hilfe beim Abschied von Koks und Kohle.  Dieser Realismus ist richtig und wichtig.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Kunststoffe
:Die gewollte Plastikflut

Erneuerbare Energien bedrohen die Gewinne der Ölkonzerne. Ihre Gegenstrategie lautet oft: mehr Kunststoffe herstellen. Dass die Vereinten Nationen auf ihrer Konferenz in Südkorea damit gescheitert sind, die Plastikproduktion zu begrenzen, bestärkt sie.

SZ PlusVon Christoph von Eichhorn

Dax-Konzern
:Brenntag-Chef geht

Christian Kohlpaintner verlässt den weltweit größten Chemikalienhändler aus persönlichen Gründen. Zuletzt musste er sich mit aggressiven Investoren herumschlagen.

Von Björn Finke

Dax-Konzern
:Der Mann, der Bayer retten soll

Glyphosat vernichtet nicht nur Unkraut, sondern auch Milliarden: Das wissen sie bei Bayer seit der Übernahme der US-Firma Monsanto. Jetzt soll ein Amerikaner den deutschen Traditionskonzern vor dem Untergang retten. Na dann, good luck!

SZ PlusVon Elisabeth Dostert, Björn Finke und Thomas Fromm

MeinungKlimaschutz
:Die Umstellung auf grünen Wasserstoff braucht mehr Pragmatismus und weniger Regeln

Stahlkonzerne wie Thyssenkrupp zweifeln daran, dass sie ihre Werke auf klimafreundlichen Wasserstoff umstellen können. Das ist eine dramatische Entwicklung. Die Politik muss gegensteuern.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Chemieindustrie
:Araber kaufen erstmals Dax-Konzern

Nach langem Werben einigen sich die Staatsfirma Adnoc aus Abu Dhabi und der Leverkusener Kunststoffhersteller Covestro auf eine Übernahme. Die kostet bis zu 16 Milliarden Euro – und doch wäre sie früher deutlich teurer gewesen.

SZ PlusVon Björn Finke

Industrie
:„Es trifft den Kern des deutschen Geschäftsmodells“

Vorzeigebranchen wie Auto und Chemie fallen international zurück. Das gefährdet den Wohlstand aller. Aber es gibt Ideen, wie Deutschland wieder aufholen kann.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller, Elisabeth Dostert, Björn Finke, Alexander Hagelüken, Christina Kunkel

Industrie
:Der Kanzler flieht nach vorn

Probleme gibt es in der deutschen Wirtschaft derzeit genug. Doch bei einer Rede vor der Chemieindustrie widmet sich Olaf Scholz vor allem der Zukunft. Das kommt nicht schlecht an.

Von Michael Bauchmüller

ExklusivKlimaschutz
:Der deutschen Industrie droht Wasserstoffmangel

Das Gas soll Stahl- und Chemiefabriken in eine klimafreundliche Zukunft führen. Die Bundesregierung will die Moleküle im großen Stil importieren. Doch das wird nicht klappen, warnt eine Studie.

SZ PlusVon Björn Finke

Henkel-Chef Knobel
:„Trump ist unberechenbarer als Harris“

Henkel-Chef Carsten Knobel erklärt, warum der Ausgang der US-Wahl für die deutsche Wirtschaft so entscheidend ist und eine eigene Produktion in den USA hilft, Risiken zu senken.

SZ PlusInterview von Björn Finke, Thomas Fromm

Chemiekonzern
:Stellenabbau und weniger Gewinn bei Bayer

Der Chemiekonzern Bayer vermeldete für das zweite Quartal schlechte Zahlen.

Chemieindustrie
:Getrübte Stimmung in der Chemieindustrie

Sowohl Wacker-Chemie als auch BASF melden schwache Zahlen. Der Preisdruck ist hoch, und die Erholung in der Branche lässt auf sich warten. BASF leidet zusätzlich an der Absatzkrise bei E-Autos.

Von Elisabeth Dostert

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