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Newsblog zu Corona und Reisen:Ganz Schweden und Ungarn werden Hochinzidenzgebiete

Flughafen Berlin Brandenburg

Der Eingang zur Sicherheitskontrolle im Terminal 1 des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER). Für viele Länder gelten weiter besondere Reiseregeln.

(Foto: dpa)
  • Die Coronavirus-Pandemie hat das Reisen in ungekannter Weise verändert. Was müssen Urlauber beachten? Wo gelten welche Regeln, wo gibt es eine Reisewarnung? Welche Grenzen öffnen oder schließen sich wieder? Aktuelle Nachrichten im Überblick.
  • Das RKI hat seine internationale Risikoliste aktualisiert.
  • Ischgl in Österreich wird in dieser Wintersaison die Lifte nicht mehr öffnen.
  • Was Sie jetzt zum Reisen wissen sollten: Fragen und Antworten zu Urlaub in Zeiten der Pandemie finden Sie hier.

5. März: Das RKI weist in seiner neuen Liste mit Wirkung zum 7. März keine neuen Virusvarianten-Gebiete aus. Veränderungen gibt es aber in den anderen Kategorien. Als Hochinzidenzgebiete, also Gegenden mit besonders hohem Infektionsrisiko, gelten ab Sonntag die gesamten Länder Jordanien, Schweden und Ungarn.

Als "normale" Risikogebiete werden nun das gesamte Land Griechenland geführt sowie die norwegische Provinz Agder. Die USA werden vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet herabgestuft.

Entwarnung gibt das RKI für die finnische Region Mittelfinnland sowie die kroatischen Gespanschaften Bjelovar-Bilogora, Istrien, Krapina-Zagorje und Požega-Slawonien.

Ischgl gibt die Wintersaison verloren

3. März: Der österreichische Wintersportort Ischgl wird seine Lifte in dieser Wintersaison nicht mehr in Betrieb nehmen. "Diesen Winter haken wir ab", sagte Tourismuschef Andreas Steibl. Angesichts des nach wie vor beunruhigenden Infektionsgeschehens, der verschärften Reiserestriktionen und der noch immer fehlenden Perspektiven für Öffnungsschritte in Gastronomie und Hotellerie sei eine Aufnahme des Skibetriebes weniger denn je vertretbar, teilte die Silvrettaseilbahn AG mit.

Ischgl war im Frühjahr 2020 als Hotspot bei der Verbreitung des Coronavirus international in die Schlagzeilen geraten. Im Gegensatz zu vielen anderen Wintersportgebieten in Österreich hatte Ischgl dann aber auf den seit Ende Dezember 2020 wieder erlaubten Skibetrieb verzichtet. In der Wintersaison setzt der Tiroler Ort normalerweise 300 Millionen Euro um.

Der Ort mit seinen 45 Liften und 239 Pistenkilometern lebt dabei von vielen ausländischen Gästen, die wichtigste Gruppe sind deutsche Urlauber. Durch die Quarantänepflichten in Deutschland und Österreich ist das touristische Reisen aber praktisch zum Erliegen gekommen. Das umfangreiche Sicherheitskonzept, das man für einen etwaigen Start im Winter vorbereitet hatte, solle nun in der am 25. Juni startenden Sommersaison umgesetzt werden, hieß es. Dazu gehört unter anderem eine eigene Test-Station mit medizinischem Personal.

Einreise aus der Region Moselle nur noch mit Test

2. März: Mit der Einstufung der französischen Grenzregion Moselle als sogenanntes Virusvariantengebiet gelten nun strengere Regeln bei der Einreise nach Deutschland. Menschen aus dem Département müssen künftig bei der Einreise in das angrenzende Rheinland-Pfalz und ins Saarland einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Schnelltest ist dabei ausreichend. Dies gilt auch für Pendler.

Die Bundespolizei überwacht die verschärfte Testpflicht stichprobenartig im Grenzgebiet. Kontrollen auf der Grenzlinie wird es nicht geben. "Wir bleiben weiterhin in dieser verstärkten intensivierten Fahndung und Überwachung, also sprich in der Schleierfahndung wie gehabt", sagte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion in Trier. Diese Schleierfahndung finde jeden Tag statt. Eine "intensivierte Grenzschleierfahndung" gebe es auch im Grenzgebiet zu Luxemburg und zu Belgien, sagte der Sprecher der Bundespolizei. Luxemburg und Belgien sind vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete eingestuft.

Malta wird zum Hochrisikogebiet

26. Februar: Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung das beliebte Urlaubsland Malta ab 28. Februar als Hochrisikogebiet ein. Das bedeutet, dass dann schon bei der Einreise nach Deutschland ein negativer Corona-Test vorgezeigt werden muss. Die Pflicht zu einer zehntägigen Quarantäne, von der man sich erst nach fünf Tagen durch einen weiteren Test befreien kann, bleibt unverändert bestehen. Das Robert-Koch-Institut gab diese und weitere Änderungen der Corona-Risikoliste auf seiner Website bekannt. Als "Hochinzidenzgebiete" gelten die Länder, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen über 200 lag. Malta wird am Sonntag als 29. Land in diese Kategorie aufgenommen. Auch bei den "normalen" Corona-Risikogebieten mit einer Inzidenz von über 50 gibt es ab 28. Februar einige Änderungen. In diese Kategorie fallen dann der Karibikstaat Kuba, die französische Insel Réunion im Indischen Ozean, die griechische Region Peloponnes und eine Region in Finnland. Vom Hochrisiko- zum Risikogebiet zurückgestuft wurden das mittelamerikanische Panama sowie St. Vincent und die Grenadinen in der Karibik. Für "normale" Risikogebiete gelten dieselben Quarantäneregeln wie für Hochrisikogebiete. Den Test kann man aber auch noch 48 Stunden nach der Einreise machen.

Corona-Lage in Spanien und Litauen verbessert sich

21. Februar: Die Zahl der Neuinfektionen in den beiden Ländern sinken, daher werden Spanien und Litauen vom Robert-Koch-Institut und auch von der Bundesregierung wieder als "normales" Risikogebiet eingestuft. Das bedeutet, dass bei der Rückkehr aus Spanien oder Litauen nicht mehr sofort ein negativer Test vorzuweisen ist. Man muss sich allerdings 48 Stunden nach der Einreise in Deutschland testen lassen. Die Pflicht zu einer zehntägigen Quarantäne bleibt, davon kann man sich nach fünf Tagen durch einen weiteren negativen Test befreien.

Die Corona-Lage in Spanien hat sich seit Ende Januar nach strengen Einschränkungen der Bewegungs- und Versammlungsfreiheit stark verbessert. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen lag zuletzt bei 111. Damit ist die Sieben-Tage-Inzidenz zwar noch fast doppelt so hoch wie in Deutschland, liegt aber unter dem Grenzwert von 200 für die Einstufung als "Hochinzidenzgebiet".

Eine erfreuliche Entwicklung registrieren die Urlaubshochburgen. Mit Inzidenzen von 53 und 58 gehören die Kanaren und die Balearen inklusive Mallorca nach der Extremadura (50) im Westen des Landes zu den Regionen mit den besten Zahlen. Auf Mallorca gilt noch bis zum 1. März ein strenger Lockdown, Restaurants und Cafés müssen geschlossen bleiben.

Neben Spanien und Litauen wurde am 21. Februar auch Afghanistan wieder aus der Kategorie "Hochinzidenzgebiet" zurückgestuft. Damit gelten nur noch 28 Länder als Hochrisikogebiete und weitere 15 als Virusvariantengebiete mit besonders gefährlichen Mutationen des Coronavirus. Gar kein Risikogebiet mehr sind Französisch-Polynesien im Südpazifik und die Karibikinsel Curacao. Antigua und Barbuda in der Karibik kommt neu hinzu.

Alltours lässt nur geimpfte Gäste ins Hotel

19. Februar: Der Düsseldorfer Reiseveranstalter Alltours will von Herbst an in seinen eigenen Urlaubshotels der Marke Allsun nur noch Gäste mit einer Corona-Impfung beherbergen. Diese Regel solle voraussichtlich ab dem 31. Oktober gelten, teilte das Unternehmen mit. Der genaue Zeitpunkt hänge vom Verlauf der Impfungen ab. Alltours betreibt unter dem Namen Allsun 35 Hotels auf Mallorca, den Kanaren und in Griechenland. "Wir wollen allen Gästen höchstmögliche Sicherheit bieten, damit sie ihren Urlaub entspannt genießen können", sagte Alltours-Inhaber Willi Verhuven laut Mitteilung. Die großen Reiseveranstalter Tui, DER Touristik und FTI wollen anders als Alltours nicht von sich aus Corona-Impfungen zur Bedingung für Hotelbuchungen machen. "Bei Tui gibt es solche Pläne derzeit nicht. Wir richten uns nach den Vorgaben von Regierungen", sagte etwa der Sprecher von TuiDeutschland, Aage Dünhaupt.

Italien stoppt kurzfristig Öffnung der Skigebiete

14. Februar: Einen Tag vor der geplanten Öffnung vieler Skiregionen in Italien hat die Regierung aus Sorge vor den neuen Coronavirus-Varianten den Start doch noch gestoppt. Gesundheitsminister Roberto Speranza verlängerte am Sonntag in Rom das bestehende Wintersport-Verbot für Freizeitsportler bis zum 5. März. In ersten enttäuschten Reaktionen aus den Skigebieten hieß es, damit sei diese Saison vorbei. In Italien hatten die Skigebiete etwa in den Alpen Ende 2020 gar nicht erst aufmachen dürfen. Als Grund für die Kehrtwende nannte Speranza in seiner Anordnung erhöhte Risiken durch Virus-Mutanten, besonders die sogenannte britische Variante.

Tschechien, Slowakei und Tirol besonders riskante Gebiete wegen Virusmutationen

12. Februar: In der neuen internationalen Risikoliste des Robert Koch-Instituts werden Tschechien, die Slowakei sowie das österreichische Bundesland Tirol (mit Ausnahme des politischen Bezirks Lienz in Osttirol, der Gemeinde Jungholz sowie des Rißtals im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee) zu Gebieten mit besonders gefährlichen Virusmutationen erklärt. Die Bundesregierung weist zudem Bahrain, die Seychellen, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen als neue Hochinzidenzgebiete aus. Bei den "normalen" Risikogebieten verändert das RKI seine Liste erneut kaum: Neue Warnungen gelten für die finnischen Regionen Mittelfinnland und Österbotten sowie in Griechenland für die Region Westgriechenland. Entwarnung gibt es lediglich für die dänische Region Midtjylland und die griechischen Regionen Westmakedonien und Thessalien. Vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet heruntergestuft wird Namibia.

Die Einschätzung als Risikogebiet und die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Urlauber können bereits gebuchte Reisen stornieren. Für Einreisende aus Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten gelten an deutschen Grenzen verschärfte Regeln.

Einhergehend mit der neuen Kategorisierung von Tschechien und Tirol hat das Bundesinnenministerium ab 14. Februar an den betroffenen deutschen Grenzabschnitten Kontrollen angeordnet, um die Beförderungs- und Einreiseverbote durchzusetzen. Im Großen und Ganzen werde man sich wohl an den Regelungen orientieren, die es bereits für Einreisen aus anderen Virusmutationsgebieten wie Portugal oder Großbritannien gibt, hieß es. Von dort dürfen im Prinzip nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland sowie medizinisches Personal und - unter bestimmten Voraussetzungen - Transitpassagiere einreisen.

Afrikanische Staaten werden zu Virusvarianten-Gebieten

5. Februar: Anders als in den vergangenen Wochen weist die Bundesregierung derzeit keine weiteren Staaten als Hochinzidenzgebiete aus. In der neuen internationalen Risikoliste des Robert Koch-Instituts werden jedoch fünf zusätzliche Staaten in Afrika zu Gebieten mit besonders gefährlichen Virusmutationen erklärt, und zwar Botswana, Malawi, Mosambik, Sambia und Simbabwe. Bei den "normalen" Risikogebieten verändert das RKI seine Liste erneut kaum: Entwarnung gibt es lediglich für die norwegischen Provinzen Rogaland, Trøndelag und Vestfold og Telemark, neue Warnungen gelten ab 7. Februar für die griechischen Regionen Attika und Mittelgriechenland sowie das gesamte Land St. Lucia.

Österreich verschärft erneut Einreiseregeln

2./5. Februar: Österreich verschärft aus Sorge vor der Verbreitung der Coronavirus-Mutante erneut die Regeln mit einer Novelle der Einreise-Verordnung, die am 10. Februar in Kraft tritt. Dann muss bei der Einreise zusätzlich ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis vorgelegt werden, das nicht älter als 72 Stunden ist. Alternativ kann der Abstrich innerhalb von 24 Stunden in Österreich vorgenommen werden. Pendler müssen sich einmal in der Woche testen lassen. Wer in Österreich unterwegs ist, muss damit rechnen, auch bei einer Verkehrskontrolle nach den Test-Nachweisen gefragt zu werden. Alle Einreisenden, auch Pendler, müssen sich online registrieren. Erfasst werden Name, Geburtsdatum und Mail-Adresse sowie die Wohn- und die Aufenthaltsadresse in Österreich (hier finden Sie das Formular). Nach 28 Tagen sollen die Daten wieder gelöscht werden. An den Quarantäneregeln ändert sich - entgegen zunächst anderer Ankündigungen - nichts, das "Freitesten" nach fünf Tagen bleibt möglich. Die Durchreise durch Österreich bleibt ohne Einschränkungen möglich.

Die Grenzkontrollen zu den Nachbarländern Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien werden verlängert. Seit Beginn der Kontrollen im Dezember sind nach Angaben des Innenministeriums drei Millionen Menschen überprüft und 200 000 in Quarantäne geschickt worden. Um möglichst jeden Grenzübertritt von Touristen zu verhindern, sollen auch die Kontrollen in Skigebieten verstärkt werden. Zuletzt war bekanntgeworden, dass sich Einreisende als arbeitssuchend ausgegeben hatten, letztlich aber zum Skifahren ins Land gekommen waren. Die Strafen für die Verstöße gegen die Hygieneregeln werden deutlich erhöht. Wer keine FFP2-Maske trägt oder den Mindestabstand ignoriert, soll jeweils 90 Euro zahlen.

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Portugal schließt die Grenzen

31. Januar: Das Corona-Hochrisikogebiet Portugal hat sich zur Eindämmung der Pandemie abgeschottet. Seit Sonntag ist sind Ein- und Ausreisen ohne triftigen Grund untersagt. An der Grenze zum Nachbarn Spanien wurden Kontrollen eingeführt, an Häfen und Airports verschärft. Ausnahmen gelten unter anderem für Menschen, die zur Arbeit fahren, an ihren Hauptwohnsitz zurückkehren oder beruflich unterwegs sind, für den Warentransport sowie für medizinische Notfälle oder humanitäre Hilfe.

Die Corona-Lage in Portugal ist laut Ministerpräsident António Costa "sehr schlimm". Am Samstag wurden 12 435 Neuinfektionen und 293 weitere Corona-Tote registriert. Gemessen an der Bevölkerungszahl 10,3 Millionen gehören diese Werte zu den höchsten weltweit. Die Bundesregierung hatte Portugal bereits zum Hochrisikogebiet erklärt und eine Einreisesperre verhängt.

RKI weist neue Hochinzidenzgebiete und Virusvarianten-Gebiete aus

29. Januar: Wegen besonders hoher Coronavirus-Infektionszahlen hat die Bundesregierung - mit Wirkung ab 31. Januar - zehn weitere Länder in Afrika, Südamerika und Asien als Hochinzidenzgebiete eingestuft. Dabei handelt es sich um Afghanistan, Botswana, Ecuador, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia, Simbabwe, Sudan und Syrien.

Zudem wurden Eswatini und Lesotho im südlichen Afrika zu Gebieten mit besonders gefährlichen Virusmutationen erklärt, wie das Robert Koch-Institut bekanntgab. Für Gebiete dieser Kategorie plant die Bundesregierung eine weitreichende Einreisesperre. Dazu zählen bisher schon Großbritannien, Irland, Portugal, Südafrika und Brasilien. Bereits jetzt müssen Einreisende aus Mutationsgebieten an der Grenze einen negativen Corona-Test vorweisen, sich dann für zehn Tage in Quarantäne begeben, von der sie sich nach fünf Tagen befreien können. Das gilt auch für die Hochrisikogebiete, von denen es jetzt schon mehr als 20 gibt. Bei der Einreise aus "normalen" Risikogebieten - weitere rund 130 Länder - kann man sich auch erst bis zu 48 Stunden nach Ankunft in Deutschland testen lassen. Bei diesen verändert das RKI seine Liste Ende Januar kaum - es gibt lediglich Entwarnung für die dänischen Färöer-Inseln und die griechischen Regionen Ost-Makedonien und Thrakien.

Strengere Test-Pflichten nach Aufenthalt in Risikogebiet

13. Januar: Deutschland setzt im Kampf gegen das Coronavirus - wie schon im Sommer - auf verpflichtende Tests für Reiserückkehrer: Wer sich in den zehn Tagen vor seiner Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss künftig spätestens 48 Stunden nach seiner Rückkehr einen negativen Test vorweisen. Das sieht der Entwurf einer Verordnung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat. Sie soll am 14. Januar in Kraft treten.

Noch strenger sind die Regeln für Rückkehrer aus Staaten, in denen die Infektionszahlen besonders hoch sind oder neue ansteckendere Virus-Varianten kursieren. Sie müssen schon vor der Einreise zum Test gehen und das Ergebnis beispielsweise der Fluggesellschaft vorlegen. Als Gebiete mit besonders hohen Infektionszahlen sollen Länder gelten, in denen es mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen gibt.

Unverändert in Kraft bleibt die Quarantänepflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten: Frühestens nach fünf Tagen darf man sich testen lassen, um bei einem negativen Ergebnis die ansonsten zehntägige Selbstisolation vorzeitig zu beenden. Außerdem wird eine Online-Registrierung unter www.einreiseanmeldung.de verlangt. Ab 1. März erhalten Einreisende dann auch per SMS Informationen über die in Deutschland geltenden Einreise- und Infektionsschutzmaßnahmen.

© SZ.de/ihe/kaeb/edi/mit Material von dpa/Reuters/AFP
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