Die 98. Auflage der Tour de France beginnt am Samstag, 30. Juni 2012, in Passage du Gois La Barre-de-Monts an der französischen Atlantikküste und endet am Sonntag, 22. Juli 2012 in Paris. Sie umfasst 21 Etappen mit einer Gesamtlänge von 3.430,5 Kilometern.
Radprofi Christopher Fromme gewinnt die fünfte Etappe der Dauphiné-Rundfahrt gegen seinen Rivalen Contador. Mercedes und Pirelli müssen sich vor der Fia verantworten. Der ehemalige HSV-Keeper Frank Rost steht vor einem Engagement im Handball. Heiko Herrlich bekommt einen Job beim FC Bayern.
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Der Brite erklärt wegen Knieproblemen seinen Verzicht auf die Tour de France 2013. Louis van Gaal will 2014 als Bondscoach aufhören. Der SC Freiburg stellt Mike Hanke als neuen Stürmer vor - und verliert Cedrik Makiadi an Werder Bremen.
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Der Start des Prozesses gegen den spanischen Mediziner Eufemiano Fuentes ist missglückt: Die Vernehmung des mutmaßlichen Dopingarztes wird um mindestens einen Tag verschoben. Grund sind strittige Beweismittel und andere Verfahrensfragen.
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Der deutsche Radsport hat seinen nächsten prominenten Dopingfall: Der neunmalige Tour-de-France-Teilnehmer Grischa Niermann gesteht kurz nach seinem Rücktritt den jahrelangen Gebrauch von Epo. In seinem früheren Team Rabobank ist Niermann kein Einzelfall.
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Geständnis vor Millionen: In einem Interview mit Talkmasterin Oprah Winfrey hat Lance Armstrong jahrelanges Doping zugegeben. "Ich war ein arroganter Sack", entschuldigte sich der Ex-Radprofi. Den Weltverband UCI nahm der gefallene Tour-de-France-Held aber in Schutz. Korruption hätte es nicht gegeben.
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Lance Armstrong gibt in der TV-Show von Oprah Winfrey erstmals zu, seine Erfolge mit Dopingmitteln errungen zu haben. Doch was ist das Geständnis wert? Der Auftritt dient dem bereits zuvor überführten Ex-Radprofi vor allem dazu, die amerikanische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass er doch ein prima Kerl ist.
Von Jürgen Schmiedermehr...
Lange schwieg Lance Armstrong zu seiner Dopingsperre. Jetzt will sich der ehemalige US-Radsportler doch äußern - und betritt dafür eine große Talk-Bühne. Die Ankündigung kommt zeitgleich mit einem Statement der US-Anti-Doping-Agentur, der im Jahr 2004 angeblich eine hohe Spendensumme angeboten worden sein soll - von Armstrong.
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Meinung
Eine umfassende Doping-Beichte von Lance Armstrong ist aus vielerlei Gründen unwahrscheinlich, zuzutrauen wäre sie dem Texaner trotzdem. Nur, wenn er jedes Detail seines Schwindels nennt, wäre Armstrongs Geständnis wertvoll. Ansonsten möge er bitte weiter schweigen.
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Stets hat Lance Armstrong alle Doping-Vorwürfe geleugnet. Selbst dann noch, als er durch den Radsportweltverband lebenslang gesperrt wurde. Jetzt berichtet die "New York Times", der gefallene Radsport-Star erwäge, reinen Tisch zu machen. Juristisch könnte ein Geständnis für Armstrong allerdings schwerwiegende Folgen haben.
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Auch der deutsche Radprofi müsse von den Doping-Praktiken in seinem Team gewusst haben, sagt Hamilton. Die ARD weist die Kritik von Boxer Firat Arslan zurück. Ein Spiel Sperre für Leverkusens Simon Rolfes, Lazio Rom geht ohne Miroslav Klose in Catania unter. Kölner Haie verlieren zum dritten Mal in Serie.
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Mit der Aberkennung der Tour-Titel von Lance Armstrong durch den Radweltverband ist es noch nicht getan. Denn von 1999 bis 2005 kamen direkt hinter Armstrong nur wenige Fahrer ins Ziel, die nicht unter Dopingverdacht stehen.
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Der Fall Lance Armstrong offenbart erstmals das Gesamtpaket des Betrugs: Politik, Sport, Sponsoren, Kriminalität von Drogenbeschaffung bis zum Steuerbetrug. Dass der Radsport-Weltverband UCI nun jede Aufklärung der Affäre Armstrong abwürgt, indem er seine Ägide zur "schwarzen Ära" erklärt, zeugt von Panik.
Von Thomas Kistnermehr...
Am Freitag wird entschieden, ob die aberkannten Tour-Titel von Lance Armstrong neu vergeben werden - und immer mehr Details kommen ans Licht. Auch die Verantwortlichen des Verbands rücken in den Fokus. Der früherer Toursieger Greg LeMond fordert jetzt offen den Rücktritt von UCI-Chef Pat McQuaid.
Von Andreas Burkertmehr...
Bei der Präsentation der Tour-de-France-Strecke 2013 wird der Sündenfall Lance Armstrong nur sehr allgemein thematisiert. Zugleich soll die 100. Rundfahrt zu einem Spektakel werden, die Fahrer müssen an einem Tag gleich zweimal hinauf zum berüchtigten Bergort L'Alpe d'Huez.
Von Thomas Kistnermehr...
Organisatoren der Tour de France stellen den Kurs für die Rundfahrt 2013 vor - gleich zweimal müssen die Fahrer nach Alpe d'Huez. Bayern-Trainer Jupp Heynckes hofft auf Arjen Robben im DFB-Pokal, Dirk Nowitzki glaubt nicht an ein baldiges Comeback, Titelverteidigerin Petra Kvitova gibt bei der Tennis-WM auf.
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Der Radsport-Weltverband UCI hat die Sanktionen gegen den überführten Lance Armstrong akzeptiert - nur widerwillig, wie er nach und nach zu erkennen gibt. Präsident McQuaid nennt die Kronzeugen Tyler Hamilton und Floyd Landis "Drecksäcke".
Von Andreas Burkert, Genfmehr...
Jan Ullrich als vierfacher Toursieger? Lance Armstrong muss ab sofort auf seine Titel bei der Tour de France verzichten. Ob es zu einer Neuverteilung der Erfolge kommt, ist noch offen. Schließlich ist keiner der einstigen Armstrong-Gegner sauber geblieben. Stehen ihnen die Siege zu? Ein Überblick über die Zweit -und Drittplatzierten.
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"Lügner", "Doper", "Ruf in Trümmern": Nach Offenlegung der Beweise der US-Doping-Agentur Usada gegen den ehemaligen Radprofi Lance Armstrong urteilen die internationalen Medien drastisch. Pressestimmen zum Dopingfall Armstrong.
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Es könnte die Woche der Wahrheit für Lance Armstrong werden. Wenn die US-Dopingagentur Usada diese Woche ihre Akten zum Dopingfall Armstrong dem Radsportverband UCI übergibt, ist für den siebenmaligen Tour-Sieger die Frage: Wird der Verband die lebenslange Sperre bestätigen? Experten sprechen derweil von Anzeichen für Blutdoping im Jahr 2009.
Von Thomas Kistnermehr...
Die Enthüllungen im Fall Lance Armstrong setzen sich fort: Viele der Betrugsbelege, die dem siebenmaligen Tour-Sieger von der amerikanischen Anti-Dopingagentur drohten, stehen im Buch seines früheren Teamkollegen Tyler Hamilton. Der einstige Gefährte beschreibt Armstrong nicht nur als Mitläufer in Sachen Doping - seine Vorwürfe gehen viel weiter.
Von Thomas Kistnermehr...
Zwölf oder dreizehn Pints im Pub: Der souveräne Sieg des Briten Bradley Wiggins bei der Tour de France beruht auch auf einer komplizierten Familiengeschichte zwischen Alkoholismus und Spielkasinos - und sie wirft Fragen auf.
Von Andreas Burkert, Chartresmehr...
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