Das Enrico Pallazzo ist noch ein Geheimtipp. In der kleinen Bar treffen sich lässige Münchner, die bisweilen bizzarre Drinks konsumieren und sich den Soundtrack für den Abend selbst zusammenstellen.
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Beate Wild
Sie stellen sich auf die Bühne - obwohl nicht jeder Ton sitzt. Seit 20 Jahren singen in Deutschland Kneipenbesucher Karaoke. Profis werden ausgebuht, Normalos sind hier die Stars. Doch der nächtliche Gesangssport ist in Gefahr. Ein Besuch in der Münchner Hopfendolde.
Von
Lisa Sonnabend
Tchisi ist wieder da - und mit ihm sein Platzhirsch. Mitten am Oberanger hat der Wirt das Lokal neu eröffnet - samt der grünen Stühle, der Kristall-Lüster und einem Bild mit röhrendem Hirsch an der Wand. Und bald auch wieder mit Kamin.
Von
Astrid Becker
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Im "Trader Vic's" im Bayerischen Hof spielt der Zeitgeist keine Rolle - dort ist alles noch so wie bei der Eröffnung vor 40 Jahren. Die Gäste kommen vor allem wegen der polynesischen Küche und des legendären Cocktails Mai Tai.
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Christian Mayer
Rustikal und gemütlich geht es im Pils-Doktor in Schwabing zu. Doch wer ein Stamperl Schnaps bestellt, wird mit einer Hightech-Bedienung belohnt.
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Tobias Dorfer
Der Rennsalon im Glockenbachviertel wird nicht von einem Wirt, sondern von zehn Freunden geführt - und das bekommen die Gäste zu spüren. So entspannt geht es in kaum einer anderen Münchner Kneipe zu.
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Lisa Sonnabend
Schon bei zwei Gästen gut gefüllt: Die Kunststudentin Eva Schleippmann verwandelt einmal die Woche ihren acht Quadratmeter großen Bungalow in eine Kneipe.
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Franziska Nicolay
Auch nach dem Pächterwechsel bleibt der Atzinger, was er immer war. Eine Studentenkneipe mit Vergangenheit: Hier soll schon Joseph Ratzinger Leberkäse gegessen haben.
Von
Christina Warta
Im Tresznjewski treffen heutzutage Studenten, Geschäftsleute und Wissenschaftler aufeinander, wo noch vor zwanzig Jahren die Münchner Zuhälter ihren Champagner schlürften. Berühmt wurde die Brasserie vor allem durch die Freizügigkeit einer jungen Kellnerin: Playmate Victoria Lauterbach.
Von
Stephan Handel
Der Charme des Temporären: Das Import-Export hat sich als Konzertbühne, Veranstaltungsort und Bar in der Szene einen Namen gemacht - im März droht der Auszug.
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Sebastian Krass
Das Import/Export ist tot. Es lebe das Import/Export. Der Mietvertrag der Interimslocation in der Goethestraße wird überraschend doch verlängert. Darüber freuen sich nicht nur die Betreiber.
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Beate Wild
Bier und Zigaretten am Kreuz: Das Flex will kein Wohnzimmer sein, sondern immer auch ein bisschen provozieren - auch wenn heute weniger Punks kommen als früher.
Von
Sebastian Gierke
Ob Schauspieler, Studenten, Künstler oder langjährige Stammgäste - das Cafe Ca Va ist seit 26 Jahren ein beliebter Treffpunkt im Westend.
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Elisa Holz
Aus der Absturzkneipe Lamm's ist das Irish Pub Kennedy's geworden. Damit ist es vorbei mit nächtichen Schnitzeln und Durchmachen bis zum Morgengrauen. Jetzt gibt es Karaoke und Fußball im TV.
Eine Kolumne von
Florian Fuchs
Das Jennerwein ist ein "Ort subtiler Exzesse" - seit einem halben Jahrhundert treffen sich in der Schwabinger Kneipe Menschen jeglicher Couleur.
Von
Lars Langenau
Einst mondänes Kaffeehaus, dann Rockerkneipe, heute gemütliches Stadtteillokal und Mütter-Treff: Das Voilà bleibt sich über all die Jahre treu.
Von
Annette Wild
Zaubermäuse, Campari-Hütchen und kopulierendes Gemüse: Inges Karotte ist so wie das Glockenbach früher einmal war: originell, abenteuerlich - und homosexuell. Nur: "Von verlassenen Frauen kann heute keine Kneipe mehr überleben." Ein Besuch in Münchens ältester noch existierender Lesbenbar.
Von
Anna Fischhaber
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"Die Drinks sind nur so eine Art Köder für die Gäste": Bars in München erleben derzeit einen bemerkenswerten Aufschwung - und das liegt nicht zuletzt an den vielen guten Barkeepern hier. Wir zeigen die besten.
Klub für Kerle: Der Ochsengarten in der Müllerstraße hat seit Jahrzehnten einen bundesweiten Ruf in der Schwulenszene. Er war das erste Fetischlokal Deutschlands, Mottonächte gibt es auch heute noch.
Von
Sabrina Ebitsch
Nerds, Sparfüchse, Hipster oder Schickis: Student ist nicht gleich Student. Doch Spaß haben kann trotzdem jeder auf seine Weise. Im Münchner Nachtleben gibt es für (fast) jeden Geschmack das Richtige. Hier unsere Tipps.
Von
Beate Wild
Ganz die Alte: Nach dem Abriss hat Wirt Manila die Absturzkneipe Schwabinger 7 einfach ein paar Häuser weiter neu eröffnet. Es ist genauso wie früher: lässig, dunkel, schmutzig und laut. Ein Besuch weit nach Mitternacht.
Von
Lisa Sonnabend
Morizz-Besucher mögen Rotwein und thailändisches Abendessen und hassen Veränderungen aller Art. Auch deshalb ist sich der Herrenclub in der Klenzestraße treu geblieben. Jetzt feiert das renovierte Morizz Geburtstag - und begrüßt seine Gäste mit provokanter Kunst.
Von
Tobias Dorfer
Frühstücken, Mittagessen, Cocktails trinken: Das Café Mozart ist viel mehr als ein gewöhnliches Kaffeehaus. Auch weil die Betreiber so erfolgreich mit einer Melange aus Oma-Charme und modernem Ambiente experimentieren.
Von
Sebastian Krass
Viele denken, wer ausgeht, will Leute kennenlernen. Wir sehen das anders. Auch in trauter Zweisamkeit lohnt ein Besuch in einer Bar oder in einem Club. Wir zeigen, in welchen besonders.
Naga, Schwasi oder Hölle: Manche Clubs und Kneipen haben zwei Namen - den offiziellen und einen, den Insider gebrauchen. Eine Übersicht der schönsten Spitznamen.