Der Raketenangriff auf seinen Geländewagen kam für Abdel Asis Rantisi nicht überraschend. Vor zwei Wochen erst hatte der 55-jährige Führer der palästinensischen Terror-Organisation Hamas einem Reporter der New York Times gesagt: "Ich weiß, dass Israel mich töten möchte." Er warte darauf, als Märtyrer zu sterben.
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Mehr als 40 Länder haben Israel wegen der gezielten Tötung von Abdel Asis Rantisi verurteilt. Der deutsche Botschafter warnte vor einer neuen Spirale der Gewalt. Jordaniens König Abdullah sagte ein geplantes Treffen mit US-Präsident Bush vorerst ab.
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Die palästinensischen Untergrundorganisationen Hamas und Islamischer Dschihad wollen unter bestimmten Bedingungen ihre Angriffe auf Israel stoppen. Der Gewaltverzicht soll für drei Monate gelten.
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Wenige Tage nach dem Nahost-Friedensgipfel hat Israel mehrere Angriffe auf Palästinenser im Gaza-Streifen verübt. Bei einem gezielten Überfall, den der ranghohe Hamas-Vertreter Abdel Asis Rantisi überlebte, kamen zwei Menschen ums Leben. Am Abend tötete die Armee weitere vier Palästinenser, mindestens 30 wurden verletzt.
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Die militanten Palästinenserorganisationen drohen mit weiteren Anschlägen, wenn die Israelis weiter versuchen, ihre Führer zu liquidieren. Die Regierung in Jerusalem hat bereits angekündigt, "ohne Gnade gegen die Terroristen" vorzugehen. Die "Road map", der Straßenplan zum Frieden, scheint endgültig in einer Sackgasse zu enden.
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US-Präsident George W. Bush hat den israelischen Raketenangriff auf einen führenden Funktionär der militanten Hamas-Bewegung kritisiert. Beim vergeblichen Versuch, den Hamas-Sprecher Abdel Asis Rantisi zu liquidieren, hatten israelische Kampfhubschrauber in Gaza-Stadt drei Palästinenser getötet und 27 weitere verletzt, darunter Rantisi. Die Hamas kündigte umgehend Vergeltung an.
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Die gezielte Tötung des Hamas-Chefs Abdel Asis Rantisi durch einen israelischen Raketenangriff ist international auf große Empörung gestoßen. UN-Generalsekretär Kofi Annan forderte einen "unverzüglichen Stopp" der "außergerichtlichen Tötungen". Auch die Europäische Union und Russland verurteilten die Tat, dagegen wiegelte die US-Regierung ab.
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Die radikalen Palästinensergruppen Hamas, Islamischer Dschihad und die Al-Aksa-Brigaden haben Berichte zurückgewiesen, sie hätten sich zu einer dreimonatigen Waffenruhe bereit erklärt.
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Nach dem Dreiergipfel in Akaba versuchen Ariel Scharon und Mahmud Abbas, erste Punkte des Internationalen Friedensplans umzusetzen - gegen den Widerstand ultra-rechter Israelis und radikaler Palästinenser-Organisationen.
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Kampfhubschrauber feuerten in Gaza-Stadt mehrere Raketen auf Jassin ab. Jassin und acht seiner Anhänger starben. In Gaza gingen zehntausende Palästinenser auf die Straßen und zündeten Autoreifen an. Die Hamas kündigt schnelle Vergeltung an: Die Rache werde Israel wie ein Erdbeben erschüttern.
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Nach dem dritten israelischen Luftangriff auf Gaza innerhalb von 24 Stunden hat die radikale palästinensische Organisation Hamas neue Anschläge angekündigt. Israels Regierungschef Scharon bezeichnete die palästinensischen Führer um Abbas als "Heulsusen" und "Küken".
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In einer Rede vor Hamas Anhängern zum Gedenken an den vor einer Woche von Israel getöteten Scheich Jassin hat der neue Führer der Organisation, Abdel Asis Rantisi, weitere Anschläge angekündigt. Gott habe Bush, den USA und Israel "den Krieg erklärt", sagte Rantisi.
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Als Vergeltung für den Raketenangriff auf Scheich Ahmed Jassin will die Hamas offenbar "die prominentesten zionistischen Führer, darunter den israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon", töten. Israel hat unterdessen die Hamas und ihren neuen Führer Rantisi zu "strategischen Zielen" erklärt.
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Abdel Asis Rantisi, der neue Führer der palästinensischen Terror-Organisation Hamas hat mit einer Anschlagswelle auf Israel gedroht. "Alle Tore sind offen", sagte der Nachfolger des getöteten Scheichs Jassin. Derweil bleibt der Tod eines siebenjährigen Jungen in Nablus weiter ungeklärt.
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Nach dem Nahost-Friedensgipfel in Akaba haben in Jerusalem mehrere Zehntausend jüdische Siedler aus dem Westjordanland gegen die Umsetzung des Fahrplans zum Frieden demonstriert.
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Bereits am zweiten Tag nach dem Dreiergipfel in Akaba geraten die Friedensbemühungen des palästinensischen Ministerpräsidenten ins Stocken: Die radikalislamische Hamas hat die Gespräche mit Abbas abgesagt, weil er den Israelis zu viele Zugeständnisse gemacht habe.
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Bei dem Attentat an einer Sammelstelle für Soldaten nahe dem Armeestützpunkt Zrifin wurden mindestens sechs Israelis und der Attentäter getötet sowie etwa 30 Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt.
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Unmittelbar vor dem USA-Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon hat das Kabinett in Jerusalem der Freilassung Dutzender inhaftierter Mitglieder der militanten Organisationen Hamas und Islamischer Dschihad zugestimmt.
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Unter starkem internationalem Druck war Mahmud Abbas, der am Samstag seinen Rücktritt einreichte, erst im vergangenen März zum ersten Ministerpräsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde berufen worden. Stationen aus seiner Amtszeit.
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"Nur Märtyrer-Operationen können das palästinensische Volk vor den Israelis schützen", betonte Hamas-Führer Rantisi. 19 Israelis waren am Samstag Opfer eines Anschlags geworden, am Sonntag hatte die israelische Luftwaffe daraufhin ein mutmaßliches Trainingslager von Terroristen in Syrien angegriffen.
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Fast ein halbes Jahr sind die Menschen in Israel von Terroranschlägen verschont geblieben. Nun detonierten gleich zwei Sprengsätze in Pendlerbussen. Die Hamas bekannte sich zu dem doppelten Selbstmordanschlag.
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