Mittelamerika - Zwischen Mexiko und Panama - SZ.de

Mittelamerika

Zwischen Mexiko und Panama

Evolution
:Not macht Affen toleranter

Nicht immer gilt das Recht des Stärkeren: Nach einem Hurrikan haben sich auf einer Karibik-Insel besonders solidarische Makaken evolutionär durchgesetzt.

SZ PlusArchäologie
:Zerstückelungen und Zwillingsopfer

Die Maya opferten ihren Göttern reihenweise Menschen. Forscher haben nun Knochen aus Massengräbern analysiert – und Überraschendes gefunden.

Von Jakob Wetzel

Artenschutz
:Bizarre Seuche tötet Seeigel

Ein weltweites Massensterben von Seeigeln gefährdet auch Korallenriffe. Wie es dazu kam – und wie Forscher die stacheligen Tiere retten wollen.

Von Tina Baier

SZ PlusFavoriten der Woche
:Völlig losgelöst

Die Songs von Angela Aux machen ein bisschen high, ein Podcast führt zum eigentlichen Werk Franz Kafkas und eine Doku bringt Bewegung in Frida Kahlos Malerei: Empfehlungen der SZ-Redaktion.

Von Stefan Fischer, Christiane Lutz, Susan Vahabzadeh

Mexiko
:Weltweit erster Todesfall durch Vogelgrippe-Subtyp

Vogelgrippeviren breiten sich weltweit aus. Hunderte Menschen sind daran weltweit in den vergangenen 20 Jahren gestorben. Jetzt hat die WHO in Mexiko-Stadt den ersten bestätigten Todesfall eines Menschen durch den Virus Typ H5N2 nachgewiesen.

SZ PlusSZ MagazinEssen und Trinken
:»Ich wusste gar nicht, was ein Michelin-Stern ist«

Carlos Gaytán stieg vom Tellerwäscher in den USA zum ersten mexikanischen Sternekoch auf. Im Interview erzählt er von seinem Beinahe-Ruin, warum er lange keinen Reis anbot und wie er heute selbst mit Küchenpersonal umgeht (ein mexikanisches Gericht, das jeder mal probiert haben sollte, verrät er ebenfalls).

Interview: Bjarne Overkott

SZ PlusMeinungEinwanderung in die USA
:Biden lässt sich von den Republikanern treiben

Der Präsident setzt ein willkürliches Limit für die unkontrollierte Immigration aus dem Süden. Eine Lösung ist das nicht.

Kommentar von Peter Burghardt

SZ PlusUSA
:Biden verschärft Zugang für Einwanderer an Grenze zu Mexiko

„Wir müssen der Wahrheit ins Auge sehen“: Der US-Präsident will die irreguläre Einreise mit einer neuen Grenzregelung eindämmen. Zwar kommt er damit auch Teilen seiner Wählerschaft entgegen, aber Menschenrechtler warnen.

Von Peter Burghardt

SZ PlusMeinungMexiko
:Die erste Präsidentin des Landes und ihre große Chance

Die Wahl von Claudia Sheinbaum ins höchste Amt des Staates könnte ein Wendepunkt sein. Aber wird die Umweltwissenschaftlerin diese historische Möglichkeit nutzen?

Kommentar von Christoph Gurk

SZ PlusMexiko
:Eine Präsidentin für das Macholand

Claudia Sheinbaum gewinnt in Mexiko die Präsidentschaftswahlen – als erste Frau in der Geschichte des lateinamerikanischen Landes. Ein Porträt.

Von Christoph Gurk

Mexiko
:Hochrechnung: Claudia Sheinbaum gewinnt Präsidentschaftswahl

Erstmals wird eine Frau Mexiko regieren: Regierungskandidatin Claudia Sheinbaum liegt bei der Präsidentenwahl in Mexiko in Führung.

SZ PlusFrauen in Mexiko
:Die verachtete Hälfte

Sie werden vergewaltigt, verprügelt, erstochen: Für Frauen ist Mexiko fast schon mörderisch gefährlich. Ist es da kein Hoffnungsschimmer, dass das Land bald wohl von einer Präsidentin regiert wird? Begegnung mit zwei Frauen, die sagen: Schön wär’s.

Von Christoph Gurk

SZ PlusMexiko
:Mit Tacos zum Michelin-Stern

Vier Gerichte, zwei Soßen, Plastikteller: Der berühmteste Gourmetführer der Welt hat einen einfachen Straßenimbiss in Mexiko Stadt ausgezeichnet. Ein Besuch in der Warteschlange – und eine überraschend kurze Antwort auf die Frage nach dem Erfolgsgeheimnis.

Von Christoph Gurk

SZ JetztKlima-Tagebücher
:"Die Klimakrise muss in die Klassenzimmer"

Maria, 24, erlebt die Klimakrise in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa. Warum sie mehr Angst vor Untätigkeit hat als vor stärker werdenden Hurrikanen.

Protokoll von Leonie Fößel

SZ PlusPräsidentschaftswahl in Panama
:Sieg der Nummer Zwei

Noch vor wenigen Tagen war unklar, ob er überhaupt antreten darf - nun wird José Raúl Mulino neuer Präsident von Panama. Doch das Land leidet unter Korruption und Krisen.

Von Christoph Gurk

SZ PlusMeinungDeutschland
:Für einen Erfolg vor Gericht reicht's

Die Bundesregierung verteidigte sich in Den Haag schmallippig und arrogant gegen den Vorwurf, Israel "Beihilfe zum Völkermord" zu leisten. Hat funktioniert. Aber die Debatte wird weitergehen.

Kommentar von Ronen Steinke

Völkerrecht
:Internationaler Gerichtshof weist Eilantrag gegen Deutschland ab

Nicaragua hatte der Bundesrepublik vorgeworfen, mit Rüstungsexporten nach Israel "Beihilfe zum Völkermord" zu begehen. Abgeschlossen ist der Fall mit dieser Entscheidung jedoch nicht.

Von Ronen Steinke

Frauenfußball
:Deutschlands Chancen auf die Ausrichtung der WM 2027 steigen

Die USA und Mexiko ziehen ihre gemeinsame Bewerbung zurück. Einziger Konkurrent für das Bewerber-Trio Deutschland, Belgien, Niederlande ist nun Brasilien.

SZ PlusArchäologie
:"Feuer betritt sein Grab"

Archäologen sind auf einer Pyramide in Guatemala auf Spuren eines morbiden Brandrituals der Maya gestoßen. Zeugnis einer Revolution?

Von Jakob Wetzel

Haiti
:Sektempfang und Schüsse in Port-au-Prince

Der bitterarme Karibikstaat Haiti hat eine neue Übergangsregierung. Aber wann kommt die internationale Polizeitruppe, um die Gewalt der Banden einzudämmen?

Von Christoph Gurk

Venezuela
:Vom Platzhalter zum Präsidentschaftsbewerber

Die chronisch zerstrittene Opposition in Venezuela einigt sich auf einen gemeinsamen Kandidaten. Dass den kaum irgendjemand im Land kennt, ist dabei fast nebensächlich.

Von Christoph Gurk

Geldwäsche
:Panama Papers: Hohe Haftstrafen für Mossack und Fonseca gefordert

Die Partner der panamaischen Steuervermeidungskanzlei "Mossfon" sollen für jeweils zwölf Jahre ins Gefängnis. Der Deutsche Jürgen Mossack klagt, die Entwicklung der letzten acht Jahre seit den Enthüllungen der Panama Papers sei "eine große Ungerechtigkeit" gewesen. Das Urteil soll schon bald fallen.

Von Mauritius Much

SZ PlusIrans Verbündete
:Das Anti-USA-Netzwerk

Nicht nur im Nahen Osten hat Iran Verbündete: Warum das Mullah-Regime auch auf Unterstützung aus Lateinamerika und Nordkorea zählen kann.

Von Christoph Gurk und Thomas Hahn

SZ PlusLateinamerika
:Schimpf und Schaden

Ecuadors Präsident Noboa wollte sich wohl profilieren, indem er Sicherheitskräfte in die mexikanische Botschaft eindringen ließ. Oder wird so etwas in Lateinamerika gerade zur Normalität?

Von Christoph Gurk

SZ PlusMeinungHilfe für Israel
:Allein die Anklage erzielt den Effekt

Wenn Nicaragua die Bundesrepublik wegen Beihilfe zum Völkermord vor Gericht bringt, dann sicherlich nicht aus Sorge um die Menschenrechte.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

SZ PlusLateinamerika
:Dieser autoritäre Machthaber steckt hinter der Klage gegen Deutschland

Daniel Ortega kämpfte einst, um Nicaragua von der Somoza-Diktatur zu befreien. Heute hält er es selbst nicht so genau mit den Menschenrechten. Und vielleicht liegt darin ein Grund für das Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof.

Von Christoph Gurk

Aktuelles Lexikon
:Botschaft

Gebäude, das im Völkerrecht als unverletzlich gilt. In der Praxis jedoch nicht, wie nun in Ecuador zu erleben war.

Von Detlef Esslinger

Festnahme in Botschaft
:Mexiko bricht diplomatische Beziehungen zu Ecuador ab

Mexiko kündigt an, dem wegen Korruption gesuchten Ex-Vizepräsidenten Ecuadors Asyl zu gewähren. Das will man sich in Quito nicht gefallen lassen - und dringt in die mexikanische Botschaft ein.

SZ PlusHistorie
:Die eiserne Hand

El Salvador galt wegen seiner brutalen Gangs als eines der gefährlichsten Länder der Welt. Eine Politik maximaler Repression hat das beendet. Aber wie konnte es so weit kommen, dass kriminelle Banden stärker waren als der Staat?

Von Christoph Gurk

SZ PlusKerzenkunst in Mexiko
:Leuchtende Rettung

Als Waisenkind lernt Viviana Alavéz die Kunst der Kerzenherstellung. So erarbeitet sie sich nicht nur selbst ein zweites Leben, sondern ermöglicht auch den Söhnen ein Auskommen. Eine Geschichte über unerschütterlichen Glauben und die Kraft der eigenen Hände.

Text und Videos: Roland Schulz, Fotos: Eva Lépiz

Internet
:Warum es KI-Unternehmen nach Anguilla zieht

Wer in der Branche der künstlichen Intelligenz etwas auf sich hält, bewirbt sich um die Top-Level-Domain ".ai". Sie gehört dem kleinen Inselstaat Anguilla - und verhilft ihm zu unerwartetem Reichtum.

Von Christoph Gurk

SZ PlusMigrationspolitik in Texas
:Aufstand mit Stacheldraht

Erst billigt der Supreme Court ein Migrationsgesetz, wonach Texas Eingewanderte eigenmächtig abschieben darf - dann wird der Alleingang des Südstaats gestoppt. Doch Gouverneur Abbott rebelliert.

Von Peter Burghardt

SZ PlusUS-Wahl
:"Wir wollen Trump wieder"

Der frühere US-Präsident hat Migranten schon als "Tiere" und "Invasion" bezeichnet, trotzdem verehren viele Latinos den Kandidaten der Republikaner und wollen für ihn stimmen. Warum? Unterwegs im Swing State Arizona, wo jeder vierte Wähler hispanische Wurzeln hat.

Von Peter Burghardt

SZ PlusDem Geheimnis auf der Spur
:Das letzte Abenteuer

Wie der amerikanische Schriftsteller und Kriegsheld Ambrose Bierce in den Wirren der mexikanischen Revolution 1914 spurlos verschwand.

Von Josef Schnelle

Karibik
:Haitis Premier weicht dem Druck

Zuletzt konnte er nicht einmal mehr zurück in seine Heimat: Ariel Henry, der umstrittene Chef der Interimsregierung, ist zurückgetreten. In seinem Krisenstaat herrscht Erleichterung - und große Sorge.

Von Christoph Gurk

Nicaragua
:Hoch die internationale Solidarität!

Warum die Regierung in Managua Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag wegen Beihilfe zum Völkermord verklagt.

Von Celine Chorus

Bandenkriminalität
:Haiti verhängt den Ausnahmezustand

Nach Angriffen bewaffneter Gangs auf Gefängnisse des Landes ist Häftlingen eine Massenflucht gelungen. Wie die Regierung in Port-au-Prince versucht, die Kontrolle zurückzugewinnen.

Nach Gewalteskalation
:Haiti ruft den Ausnahmezustand aus

Nachdem Banden das Nationalgefängnis angegriffen und zahlreiche Inhaftierte geflohen sind, reagiert die Regierung mit einer 72-stündigen Ausgangssperre.

Mexiko
:Tausende demonstrieren für Demokratie und freie Wahlen

Knapp dreieinhalb Monate vor den Präsidenten- und Parlamentswahlen fordern die Demonstranten eine freie und faire Abstimmung. Sie werfen dem Präsidenten vor, durch eine Wahlreform seine Macht konsolidieren zu wollen.

Mexiko
:Unterwegs auf dem "Highway des Todes"

Fernfahrer leben gefährlich in Mexiko: Pro Stunde werden ein bis zwei Lastwagen überfallen. Für die Täter ein lukratives und risikoarmes Geschäft.

Von Christoph Gurk

SZ PlusUSA
:Bis es knallt

Seit Wochen tönen die Republikaner, dass die Grenze zu Mexiko dicht sein wird, sobald Trump an der Macht ist. Wahlkampfgetöse, aber auch deswegen kommen immer mehr Migranten nach Eagle Pass, Texas. Entscheidet sich an Orten wie diesen die US-Wahl?

Von Peter Burghardt

El Salvador
:Großteil der Wahlstimmen muss wegen technischer Probleme neu ausgezählt werden

Seitdem Nayib Bukele bekannt gegeben hat, dass er mit 83 Prozent erneut zum Präsident gewählt worden ist, sind die Ergebnisse im System der Wahlbehörde nicht mehr aktualisiert worden. Nun will das oberste Wahlgericht den Vorgang prüfen.

Präsidentschaftswahl in El Salvador
:Bukele erklärt sich frühzeitig selbst zum Wahlsieger

Nur wenige Stunden nach der Schließung der Wahllokale erklärt der amtierende Präsident die Wahl für gewonnen. Die offiziellen Wahlergebnisse geben ihm nun recht.

SZ PlusEl Salvador
:Ein Alleinherrscher als Volksheld

Nayib Bukele nennt sich "coolster Diktator der Welt". Er hat den Bitcoin als Zahlungsmittel eingeführt und Zehntausende in den Knast gesteckt. Wie die anstehende Präsidentschaftswahl ausgehen wird, gilt dennoch als sicher.

Von Christoph Gurk

SZ PlusUSA
:Der Grenzfall der Republikaner

Donald Trumps Thema sind die Migranten. Aber nun will er verhindern, dass seine Partei im Kongress ein Gesetz zur Grenzsicherung mitträgt, weil es der Ukraine und Joe Biden helfen würde.

Von Peter Burghardt

Mittelamerika
:Guatemalas Präsident Arévalo nach Verzögerungen vereidigt

Interne Streitigkeiten und Formfragen im Kongress haben die ursprünglich für den Sonntagnachmittag geplante Amtseinführung um mehrere Stunden verzögert. Die Generalstaatsanwaltschaft spricht von einem rechtmäßigen Vorgehen, der neue Präsident von einem "Putschversuch".

SZ PlusKlimawandel
:Die Opfer zu Rettern machen

Menschen in armen Ländern haben oft gute Ideen, wenn es darum geht, ihr Zuhause und ihre Zukunft zu sichern. Was sie brauchen, ist Vertrauen und Geld für Selbsthilfe.

Von Lea Hampel, Silvia Liebrich, Kathrin Werner

SZ PlusLateinamerika
:Das Comeback der Generäle

Seit einem Jahrhundert gibt es in Lateinamerika kaum Kriege zwischen Staaten, und nach brutalen Diktaturen hatten sich die meisten Armeen in ihre Kasernen zurückgezogen. Nun aber wächst die Macht der Militärs wieder.

Von Christoph Gurk

SZ MagazinGetränkemarkt
:Wie ein als Rum verkleideter Whisky

Der »Ti Punch« besteht nur aus drei Zutaten. Das Verhältnis? Nicht so wichtig: Soll sich doch jeder seinen Tod selbst zubereiten, sagen die Menschen von den Französischen Antillen. Und wie schmeckt er?

Von Tobias Haberl

SZ PlusTren Maya in Mexiko
:Zerschnittenes Paradies

Quer durch den Dschungel hat Mexikos Präsident eine Bahnstrecke bauen lassen, um Touristen von den Karibikstränden zu den Maya-Stätten bringen zu lassen. Dafür wurden Millionen Bäume gefällt, Maya-Höhlen mit Zement aufgefüllt und Jaguare und Tapire müssen nun um ihr Leben fürchten.

Von Christoph Gurk

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