Mittelamerika

Zwischen Mexiko und Panama

Kicker LogoFußball-WM
:Yirenkyi mitten ins Herz: Ghana verhindert ersten WM-Punkt von Panama

Ein lange Zeit zähes Spiel zwischen Ghana und Panama brauchte bis tief in die Nachspielzeit, um das Stadion zum Beben zu bringen. Am Ende jubelten die Afrikaner.

Ein Spielbericht der Kicker-Redaktion

Fußball-WM
:Warum Curaçao zum ersten Mal und Deutschland zum letzten Mal in Adidas spielt

150 Euro für ein echtes Trikot: Weltweit könnten bei dieser WM bis zu 23 Millionen Leibchen verkauft werden, so viel wie noch nie. Der lukrative Markt ist hart umkämpft.

SZ PlusVon Caspar Busse und Uwe Ritzer

MeinungFifa-Präsident
:Infantino liebt den Fußball. Aber Geld liebt er noch mehr

Die Gier des WM-Ausrichters hat ein neues Stadium erreicht. Es wird nicht nur der Weltmeister ermittelt, sondern auch die Frage verhandelt, wie lange die Völker diesem Volkssport noch treu bleiben.

SZ PlusKommentar von Philipp Selldorf

El Salvador
:Unsere Söhne, leben sie noch?

Sicherheit gegen Menschenrechte, das ist der Deal, den Präsident Nayib Bukele seinem Volk anbietet. Und ja, man wird in El Salvador jetzt nicht mehr aus Versehen auf der Straße erschossen, aber ein falsches Wort, und man verschwindet für Jahre.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Interview mit Bianca Jagger
:„Ruhm ist ein zweischneidiges Schwert“

Bianca Jagger setzt sich mit ihrer Stiftung für Menschenrechte ein. Im Interview erzählt sie, warum sie den Begriff „Aktivistin“ nicht mag, wie prägend die Diktatur in Nicaragua für sie war und was ihr Glamour bedeutet.

SZ PlusInterview von Silke Wichert

El Salvador
:Ihn hat Donald Trump abgeschoben in die Heimat, die seine nicht mehr ist

José Callejas hat eine Frau, drei Kinder und ein Haus – in Houston, Texas. Bis dieses Leben, für das er Jahrzehnte lang geschuftet hat, an einem Dienstagabend im November jäh endet.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Sportartikel
:48 Trikots sollt ihr sein

Fußball-Leibchen als Milliardengeschäft:  Von falschen Schulternähten, umstrittenen Designs und von Sportartikelherstellern, die mit dem Enthusiasmus der Fans sehr viel Geld verdienen.

SZ PlusVon Caspar Busse

MeinungUSA
:Kristi Noem war wie Trump – deswegen musste sie gehen

Die Ministerin für Heimatschutz fiel schon länger durch Kontroversen auf. Den Zorn des Präsidenten zog sie aber durch einen entscheidenden Fehler auf sich.

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

Haiti
:„Ich liebe dieses von Gott oder der Geschichte verfluchte Land noch immer“

Sein Vater ist in Haiti geboren, sein Großvater betrieb dort eine Apotheke: Für den Berliner Schriftsteller Hans Christoph Buch ist der Inselstaat eine zweite Heimat – das Familiengrab könne er aber nur noch unter Lebensgefahr besuchen.

SZ PlusInterview von Jan Heidtmann

Reisen in Zeiten des Klimawandels
:Nur noch schnell nach ..., bevor’s zu spät ist!

Massenhaft reisen Menschen zu Korallenriffen und Gletschern. Sie wollen sehen, was schon bald verschwunden ist. Geht das besser?

SZ PlusVon Benjamin von Brackel

Costa Rica
:„Keinesfalls war von einem Gefängnis die Rede“

2018 hat der deutsche Stiftehersteller Faber-Castell Costa Rica sein altes Werk übereignet. Dort sollten Geflüchtete würdig untergebracht werden. Doch dann kam Donald Trump an die Macht.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Kreuzfahrten
:Renditemaschinen auf hoher See

Kreuzfahrten sind ein hoch lukratives Geschäft für Tourismusunternehmen. Warum das so ist – und wie Reisende nicht auf die Verkaufstricks der Reedereien hereinfallen.

SZ PlusVon Sonja Salzburger und Paulina Würminghausen

Geschichtsbild
:Dänemark verkauft an die USA

Vor 109 Jahren: Die Jungferninseln in der Karibik werden für 25 Millionen Dollar zu den „Amerikanischen Jungferninseln“. Eine davon könnte Donald Trump bekannt vorkommen.

SZ PlusVon Detlef Esslinger

Spanien
:Strafanzeige gegen Julio Iglesias

Zwei Frauen haben Strafanzeige gegen den Sänger Julio Iglesias gestellt. Sie werfen ihm sexuelle Belästigung vor. Die Staatsanwaltschaft prüft nun die Vorwürfe.

Von Patrick Illinger

Historie: Venezuela
:Du kannst nirgendwohin

Wie nun in Venezuela entthronten die USA vor 36 Jahren schon einmal einen lateinamerikanischen Machthaber: Manuel Noriega in Panama. Doch zwischen beiden Militäraktionen gibt es große Unterschiede.

SZ PlusVon Christian Schmidt-Häuer

Geschichtsbild
:Die US-Justiz wartet schon auf ihn

Der Ex-Präsident von Honduras wurde 2022 nicht von den Amerikanern entführt, sondern wegen seiner Beteiligung am Drogenschmuggel an sie ausgeliefert.

Von Detlef Esslinger

MeinungNach der Entführung Maduros
:Trump hat für Venezuela keinen Plan

Die Clique um den bisherigen Herrscher regiert in Caracas seit mehr als einem Vierteljahrhundert, da wechselt man nicht mal im Handstreich die Strukturen aus. Ähnliche Interventionen der USA endeten stets desaströs. Und Russland und China werden nach Trumps Marschbefehl kaum zurückhaltender auftreten.

SZ PlusKommentar von Peter Burghardt

Honduras
:Trump-Kandidat gewinnt Präsidentenwahl nach holpriger Auszählung

Wochenlang zog sich die Auszählung, nun steht fest: Der Kandidat der rechten Nationalpartei, Nasry Asfura, geht als Sieger aus der Präsidentenwahl in Honduras hervor. Dem US-Präsidenten dürfte das gefallen.

Kolumne „Mitten in …“
:Karibische Weihnachten

Ein SZ-Autor paddelt auf Aruba mit dem Kajak an einen Strand – und findet sich plötzlich umgeben von Soldaten mit Gewehren und einem Weihnachtsmann. Drei Anekdoten aus aller Welt.

MeinungDrogen
:Auf den Straßen Lateinamerikas herrscht tödliche Stille

Auf dem Kontinent geht die Angst um vor der Macht und Gewalt der Kartelle. Das ist auch der Grund, warum dort so viele Menschen Kandidaten der extremen Rechten wählen – wie soeben in Chile: Die Populisten versprechen Sicherheit.

Kommentar von Jan Heidtmann

Aktuelles Lexikon
:Was ist Curaçao?

Insel der südlichen Antillen, die zum Königreich der Niederlande gehört. Bekannt durch den gleichnamigen Likör, aber auch wegen seines Hafens, den Friedensnobelpreisträgerin Maria Corina Machado zur heimlichen Ausreise aus Venezuela nutzte.

Von Johanna Pfund

USA
:Kräftesammeln in der Karibik

Die US-Marine zieht in der Karibik weiter Schiffe zusammen. Vieles deutet darauf hin, dass die Trump-Regierung Venezuela angreifen könnte. Was sich aus der Luft über die Lage erkennen lässt.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg

Abenteuerreise
:„Ich war sehr selbstbewusst. Und sehr naiv“

Nach dem Abitur ist Lasse Rusniok zwei Jahre durch Mittelamerika gereist. Mit dem Ziel, möglichst viel vom Alltag der Bewohner mitzubekommen. Gar nicht so einfach, wenn man noch nie auf eigene Faust unterwegs war.

SZ PlusInterview von Stefan Fischer

Honduras
:Nur wenige Tausend Stimmen Unterschied bei Präsidentschaftswahl

Der Abstand zwischen dem zentristischen und dem konservativen Kandidaten beträgt laut Wahlbehörde weniger als 14 000 Stimmen. Bei der Auszählung gibt es große Probleme. US-Präsident Trump erhebt ohne Belege Betrugsvorwürfe.

Literatur
:„Aber waren Sie schon mal im Kink?“

Jamaica Kincaid ist eine der bekanntesten amerikanischen Schriftstellerinnen – und unter den bekannten mit Sicherheit die unkonventionellste. Eine unterhaltsame Begegnung in der American Academy am Ufer des Wannsees.

SZ PlusVon Johanna Adorján

Operation Southern Spear
:US-Aufmarsch in der Karibik: Bis der Speer fliegt

Trumps Gefolgsleute rühmen ihren Chef dafür, dass er alle im Unklaren lässt über seine wahren Absichten in der Karibik. Aber kann es wirklich noch Zweifel geben? Eine Militäroperation gegen Venezuela erscheint immer wahrscheinlicher.

SZ PlusVon Peter Burghardt

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Trumps Drogenkrieg in der Karibik: Das Ziel ist Maduro

Die US-Regierung gibt vor, gegen Drogenkartelle vorzugehen. Dabei hat die tödliche Show eigentlich einen politischen Hintergrund.

Von Peter Burghardt und Ann-Marlen Hoolt

Lieferkettengesetz
:Bananenarbeiter in Costa Rica werden entschädigt

Das Lieferkettengesetz greift, das zeigt ein Beispiel aus der Bananenproduktion. Eine Untersuchung bestätigte Missstände im Anbau. Nun bekommen die Arbeiter eine Entschädigung.

EU-Lateinamerika-Gipfel
:Merz irritiert Kolumbien

Sehr kurzfristig sagt der Kanzler die Teilnahme am EU-Lateinamerika-Gipfel ab.  Grund soll die geringe Präsenz anderer Regierungschefs sein. Die Gastgeber sehen einen Kniefall vor Trump.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Georg Ismar

Karibik
:Hurrikan „Melissa“: Ärzte in Jamaika sind am Limit

Wegen der schweren Schäden und der vielen Verletzten ist das Gesundheitssystem am Anschlag. In Kuba sind nach wie vor viele Orte von der Außenwelt abgeschnitten. Die Zahl der Toten dürfte weiter steigen.

Karibik
:Hurrikan „Melissa“ fordert mindestens 50 Todesopfer

Während auf Jamaika, Kuba und den Bahamas die Aufräumarbeiten beginnen, zieht Hurrikan „Melissa“ weiter in Richtung Bermuda. US-Präsident Trump kündigt Unterstützung für die betroffenen Länder an.

Globalisierung
:Nadelöhre im weltweiten Handel

Eine Reise zu den wichtigsten Passagen im globalen Schiffsverkehr und den Konflikten, die die Weltwirtschaft bedrohen.

SZ PlusVon Elisa von Grafenstein, Jonas Jetzig und Markus Zydra

Karibik
:Nach Jamaika: Hurrikan „Melissa“ erreicht Kuba

Mehr als 735 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Präsident Díaz-Canel warnt: „Es wird eine sehr schwierige Nacht.“ Jamaikas Regierung erklärt den Inselstaat zum Katastrophengebiet.

Herbst in Bayern
:Gekocht, gebraten oder im Suppentopf – überall ist der Kürbis

Im Freistaat gilt das bunte Fruchtgemüse immer noch als invasive Art, mit dem kulinarisch kaum jemand etwas anzufangen weiß. Warum es trotzdem ganz großartig ist, dass es die Panzerbeere gerade wieder an jeder Ecke zu kaufen gibt.

Von Florian Fuchs

US-Präsident vor den Streitkräften
:„Wir sollten einige dieser gefährlichen Städte als Übungsgelände für unser Militär nutzen“

Donald Trump beschwört vor führenden US-Generälen den „Krieg im Inneren“ und meint damit vor allem die von Demokraten regierten Großstädte. Verteidigungsminister Pete Hegseth fordert mehr „Kriegerethos“.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Iran-Contra-Affäre
:Tatsächlich … Liebe

Oliver North und Fawn Hall, zwei Protagonisten der Iran-Contra-Affäre, die Ronald Reagan in den Achtzigerjahren fast seine Präsidentschaft kostete, haben geheiratet. Bei der Beerdigung von North’ Frau sollen sie sich wiederbegegnet sein.

SZ PlusVon Willi Winkler

Panama
:Die kalte Ozeanströmung im Pazifik bleibt erstmals aus

Vor Panama sprudelt regelmäßig kaltes Tiefenwasser an die Oberfläche. Doch 2025 ist das Phänomen zum ersten Mal seit Jahrzehnten nahezu ausgeblieben. Ist das ein Vorgeschmack auf die Zukunft?

Von Christoph von Eichhorn

Lebensmittelindustrie
:Nestlé feuert Vorstandschef wegen nicht offengelegter Beziehung

Weil er eine Beziehung zu einer Mitarbeiterin gehabt haben soll, muss Laurent Freixe nach kurzer Zeit den Chefposten räumen. Ein neuer CEO für die Leitung des Schweizer Unternehmens ist bereits gefunden.

Literatur
:„Es ist mein Körper, der da liegt“

Darf man nur erzählen, was einen persönlich betrifft? In ihrem für den Deutschen Buchpreis nominierten staunenswerten Roman „Die Holländerinnen“ erzählt Dorothee Elmiger von einem Selbstversuch mit dem „Echten“ in der Kunst.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Menschheitsgeschichte
:Studie gibt neue Hinweise auf Ende der Maya

Forscher haben an Stalagmiten in einer mexikanischen Höhle historische Dürren abgelesen. Sie könnten eine Rolle beim Untergang der Maya-Kultur gespielt haben.

Radsport in Guadeloupe
:Bei Betrug hilft die guade Loup

Bei einem Radrennen in der Karibik schummeln zwei junge Niederländer, indem sie die Strecke abkürzen. Doch sie werden überführt, weil die Schiedsrichter, nun ja, genau hinschauen.

Glosse von Korbinian Eisenberger

El Salvador
:Unbegrenzte Wiederwahl des Präsidenten

El Salvadors Parlament hat den Weg freigemacht für eine unbegrenzte Wiederwahl des Präsidenten. Amtsinhaber Nayib Bukele regiert seit 2019, schon seine Wiederwahl 2024 war rechtlich umstritten, da die Verfassung des mittelamerikanischen Landes eine ...

USA
:„Niemand von uns ist sicher“

US-Präsident Trump treibt die größte Abschiebeaktion der amerikanischen Geschichte voran. Der Fall von Kilmar Ábrego García zeigt, wie rücksichtslos die Behörden dabei vorgehen. Nach seiner widerrechtlichen Inhaftierung in El Salvador ist er endlich wieder in den USA – könnte aber mit Pech nach Mexiko oder Südsudan verfrachtet werden.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Belize
:Forscher finden das Grab des ersten Maya-Königs von Caracol

Kurz vor der goldenen Hochzeit entdeckt ein Archäologenpaar das Grab von Te K’ab Chaak. Was über den Herrscher und sein Reich bekannt ist – und welche Rolle der Nasenbär dabei spielt.

Von Jakob Wetzel

El Salvador
:Der selbsternannte „coolste Diktator der Welt“ macht Ernst

„Ein verdammt guter Präsident“, sagt Donald Trump über seinen Amtskollegen Nayib Bukele in El Salvador. Dort aber werden jetzt Aktivisten verhaftet und Journalisten fliehen aus dem Land.

SZ PlusVon Christoph Gurk

USA
:Nimm von den Schwachen

Donald Trump will eine Steuer auf die Auslandsüberweisungen erheben, mit denen Migranten ihren Familien Geld nach Hause schicken. Was das für die Empfänger in Lateinamerika und Afrika bedeutet – und warum es den USA schaden könnte.

SZ PlusVon Paul Munzinger und Benedikt Peters

Ökologie
:Warum Braunalgen gerade karibische Strände überschwemmen

Eine Rekordmenge stinkender Sargassum-Algen hat sich im Atlantik ausgebreitet.

Von Christoph von Eichhorn

Abschiebungen
:Trump spielt mit dem Obersten Gericht

Zu Unrecht hat die Regierung von Donald Trump einen Mann nach El Salvador ausgewiesen, urteilt der Supreme Court. Das Weiße Haus weigert sich dennoch, ihn zurückzuholen.

SZ PlusVon Fabian Fellmann

US- Migrationspolitik
:Kurzerhand in den Terrorknast

Präsident Trump geht hart gegen Immigranten vor, denen seine Regierung vorwirft, illegal im Land zu sein. Wer Pech hat, landet in El Salvador in einem riesigen Gefängnis. Nun entscheidet der Oberste Gerichtshof: Kilmar Armando Abrego Garcia aus Maryland soll zurück.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Autoritäre Politik
:In Trumps Windschatten

Die Lügen werden schamloser, das Vorgehen gegen Widersacher wird härter: Manch ein Staats- und Regierungschef fühlt sich vom neuen US-Präsidenten inspiriert. So bekommen autokratische Tendenzen eine neue Dynamik.

SZ PlusVon Raphael Geiger, Christoph Gurk, Peter Münch und Tobias Zick

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