Literatur in München

Literatur in München
:Aus für den Kurzgeschichten-Wettbewerb?

Das Finale des Deutschen Kurzgeschichten-Wettbewerbs geht in der Villa Blofeld über die Bühne. Wer die Sieger sind, und warum der Wettbewerb womöglich zum letzten Mal stattgefunden hat.

SZ PlusVon Lena Mittermayr

„Glennkill“-Autorin Leonie Swann
:„Die Schafe haben gewonnen“

Leonie Swann wollte eigentlich ihre Doktorarbeit schreiben, als ihr die Idee für „Glennkill“ kam. Ihr Schafskrimi wurde zum Bestseller und läuft jetzt im Kino. Wie die Autorin die Verfilmung mit Hugh Jackman findet – und warum sie ihre Schafe wieder ermitteln lässt.

SZ PlusInterview von Michael Bremmer

Neues Buch über die Schriftstellerin
:Was Ingeborg Bachmann mit München verband

„Ich finde fast alles und fast jedes deprimierend“, schrieb Ingeborg Bachmann, als sie ein Jahr in München lebte. Doch fand sie die Stadt wirklich so schrecklich? Ein Buch von Nicola Bardola kommt zu anderen Schlüssen.

SZ PlusVon Antje Weber

Doppelbiografie von Frieda und Else von Richthofen
:So mutig war das Freiheitsstreben von Frauen im Schwabing der Jahrhundertwende

Das leidenschaftliche Leben zweier Schwestern um 1900: Gunna Wendt erzählt in ihrem Buch „Frauen von morgen“ die Geschichte von Frieda und Else von Richthofen im Umfeld der Schwabinger Bohème.

SZ PlusVon Sophie-Louise Gartmann

Was läuft in der Literatur im Juni
:Von Frauenhass und anderen Feindseligkeiten

Ildikó von Kürthy und Christiane Rösinger beschäftigen sich mit dem Älterwerden, Judith Hermann oder Eva von Redecker mit dem Faschismus – herausragende Lesungen in München im  Juni.

Von Antje Weber

Dagmar Nick zum runden Geburtstag
:100 Jahre und ein bisschen weise

So viel Leben, so viele feine Zeilen: Die Schriftstellerin Dagmar Nick wird 100 Jahre alt. Und ihr zu Ehren erscheinen zwei neue Bücher.

SZ PlusVon Antje Weber

Schriftstellerin Gabriele von Arnim
:„Seien wir aufmerksam!“

Bei einer „Erika Mann Lecture“ der LMU München bezieht die Schriftstellerin Gabriele von Arnim unmissverständlich politisch Stellung, beschwört das „Prinzip Zuversicht“ – und ruft jeden dazu auf, Verantwortung zu übernehmen.

SZ PlusVon Antje Weber

Inspirierende Bücher
:Was wir von Katzen und Schafen lernen können

Es müssen nicht immer ernste Ratgeber oder Romane sein – manchmal sind es verschmitzte Bücher über Tiere, die Menschen inspirieren. Sechs unterhaltsame Neuerscheinungen mit Lerneffekt.

Von Bernhard Blöchl und Barbara Hordych

Wie Schüler „Lust auf Lyrik“ bekommen
:„Meine Sehnsucht ist wie ein Satellit, der alleine im Weltraum spielt“

Wie Schüler lernen, mit Sprache zu spielen – und Institutionen wie Lyrik Kabinett und Literaturhaus sie dabei in Workshops unterstützen. Und warum das wichtig ist.

SZ PlusVon Jasper Eckhof

Jüdisches Leben
:Baumeisterin eines säkularen Tempels

Mit ihrer Münchener „Literaturhandlung“ riskierte Rachel Salamander eine Grenzüberschreitung und machte jüdisches Denken wieder sichtbar. Wenn ihr Wirken nun in ein Archiv geht, dann hoffentlich für eine bessere Zukunft.

SZ PlusGastbeitrag von Dan Diner

Literatur und KI
:Wer hat dieses Buch geschrieben?

Verlage warnen vor einem Tsunami der künstlich generierten Bücher. Gleichzeitig nutzen Autorinnen bereits künstliche Intelligenz für Plot, Dialoge und Lektorat. Wo verläuft die Grenze zwischen Hilfe und Täuschung?

SZ PlusVon Michael Bremmer

Literatur
:Lässige Frau, dabei spektakulär

Jahrzehntelang dokumentierte Rachel Salamander in Ton, Bild und Texten die Auftritte ihrer berühmten Gäste in der jüdischen „Literaturhandlung“. Eine Ausstellung in der Münchner Monacensia zeigt nun dieses erstaunliche „Archiv Salamander“.

SZ PlusVon Nils Minkmar

Was läuft in der Literatur
:Eine Friedensnobelpreisträgerin gibt Einblicke

Aus der Vergangenheit für die Gegenwart lernen – an Abenden mit Irina Scherbakowa oder Gabriele von Arnim ist es möglich, oder in einer Ausstellung zu Rachel Salamanders Archiv.

Von Antje Weber

Anne Freytags Roman „Laute Nächte“
:Wenn der Tod ins Leben einbricht

Tod, Trauer, Freundschaft, Liebe und Selbstfindung – das klingt nach etwas vielen Themen für ein Buch. Doch Anne Freytag gelingt  mit „Laute Nächte“ ein Roman für insbesondere junge Erwachsene, der leise nachwirkt.

SZ PlusVon Sonja Ganzenmüller

Amelie Fried im Gespräch über den Zustand der Emanzipation
:„Diese Tradwife-Bewegung macht mich fassungslos“

Er macht Karriere, sie kümmert sich um den Haushalt – Amelie Fried warnt junge Frauen, sich in diese Abhängigkeit zu begeben, wie die Hauptfigur ihres neuen Romans, und hat Ideen, wie mehr Gerechtigkeit möglich wäre.

SZ PlusInterview von Christian Jooß-Bernau

Autor Hans Pleschinski über Münchens queere Szene
:„Wir haben die Stadt enorm bereichert“

Keiner hat Münchens schwule Community so fulminant beschrieben wie Hans Pleschinski in „Bildnis eines Unsichtbaren“. Ein Gespräch über widersprüchliche Entwicklungen der Stadt – und die Bedeutung des ersten homosexuellen Oberbürgermeisters.

SZ PlusInterview von Antje Weber

Literaturfest München
:Peter Sloterdijk singt

Der Philosoph diskutiert beim Literaturfest nicht nur mit der Schriftstellerin Dana Grigorcea über Freiheit in der Oper – er stimmt auch selbst den „Rosenkavalier“ an. Wie das geklungen hat.

SZ PlusVon Paul Schäufele

Highlights vom Literaturfest München
:„Freiheit ist ein Tu-Wort“

Vom Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck bis zum Liedermacher Daniel Kahn oder den Zeichnern Maren und Ahmadjan Amini: Wie das Literaturfest München um das Motto „Freiheit“ kreist.

SZ PlusVon Antje Weber

Auftakt der „Münchner Schiene“ beim Literaturfest
:Warum Schriftsteller schreiben

Mit einer Ausstellung und einem Überraschungsabend beginnt die „Münchner Schiene“ beim Literaturfest. Sie will den oft verborgenen Aufwand hinter der Entstehung von Literatur sichtbar machen.

Von Lena Matuschik

Der neue historische Roman von Regina Denk
:Überlebenskampf an den Ufern der Salzach

Regina Denk hat mit „Der Fährmann“ einen Roman geschrieben, in dem man die Wut über die Brutalität der Männer spürt.

SZ PlusVon Christian Jooß-Bernau

Auszeichnung
:Münchner Theaterpreis für Nora Abdel-Maksoud

Die Autorin und Regisseurin Nora Abdel-Maksoud erhält den mit 10 000 Euro dotierten Münchner Theaterpreis. Die Stadt würdigt sie als Autorin, die die Gesellschaft zusammenbringt – im Lachen wie im Nachdenken.

Von Yvonne Poppek

Eröffnung des Literaturfests München mit Maria Kalesnikava
:„Es gab viel Platz für Humor im Gefängnis“

Bei der Eröffnung des Literaturfests München spricht die belarussische Bürgerrechtlerin Maria Kalesnikava darüber, wie Bücher sie während der Haft retteten – und über die Macht des Lachens.

SZ PlusVon Antje Weber

Was läuft an Vorträgen in München
:Die spätamerikanische Dekadenz setzt die Segel

Yachten als Distinktionsmerkmal für die Superreichen, der Niedergang einer Lübecker Unternehmerfamilie und die Auswirkungen des Übertourismus: die spannendsten Vorträge und Diskussionen im April.

Von Barbara Hordych

Auszeichnung für Gesamtwerk
:Friedrich Ani erhält Münchner Literaturpreis

Für sein „vielseitiges, tiefgründiges Lebenswerk“ wird der Schriftsteller Friedrich Ani mit dem alle drei Jahre vergebenen Literaturpreis der Stadt München gewürdigt.

Von Antje Weber

Neues Stipendium für Schriftsteller
:Wohnen im Haus von Hanne und Hermann Lenz

Das einstige Heim des Schriftstellers Hermann Lenz und seiner Frau Hanne nahe der Münchner Freiheit soll künftig als Stipendiaten-Haus für Autorinnen und Autoren dienen. Eine Stiftung und die Stadt machen das möglich.

Von Antje Weber

Münchner Schriftstellerin
:Vom Bauernhof zum Bestseller: Martina Bogdahn und ihre Romane

Sie backt Brot, fotografiert Kabarettisten und schreibt Romane – und fühlt sich beim Schreiben trotzdem wie beim Nichtstun. Martina Bogdahn über ihr neues Buch „Mirabellentage“, das Leben auf dem Land und die Frage, was einen wirklich zufrieden macht.

SZ PlusVon Sabine Reithmaier

Was läuft in der Münchner Literaturszene
:Kampf allem Toxischen!

Lesungen von Dana von Suffrin bis Norbert Gstrein, Literaturfest-Diskussionen oder Gedenklesungen zu den Bücherverbrennungen: ein Überblick über herausragende Literaturveranstaltungen bis Mitte Mai.

Von Antje Weber

Programm 2026
:Was das Literaturfest München bietet

„Freiheit!“ ist das Motto des Literaturfests München. Lesungen und Diskussionen sowie Konzerte oder Comic-Workshops sollen die Möglichkeiten der Kunst ausloten. Auch eine „Münchner Schiene“ nimmt sich allerlei Freiheiten. Ein Überblick.

Von Antje Weber

Italienisches Literaturfestival München
:Welche Bücher lesen die Italienerinnen und Italiener?

In welche Richtung treibt die italienische Literatur? Ein dreitägiges Festival in München gibt Orientierung im Meer der Neuerscheinungen.

Von Jutta Czeguhn

Krimi von Alexander Eden
:Eine Detektivin im Berliner Luxushotel

Alexander Eden lässt seine Detektivin 1913 zwischen Personen der Historie und vor glamouröser Hotelkulisse ermitteln.

SZ PlusVon Sabine Reithmaier

Lyrik zum Hören
:Ukrainische Poesie mit Elektro-Beats

Olha Borovyk übersetzt ukrainische Poesie ins Englische und unterlegt sie mit elektronischen Beats. Nun gibt es eine Audioserie, die die ukrainische Kultur mit ihren Werten hörbar und zugänglich macht.

SZ PlusVon Sandra Langmann

Interview mit der Filmautorin Lilly Bogenberger
:„Scham ist ein Gefühl, das verhindert, dass du dich anderen anvertraust“

Die Filmautorin Lilly Bogenberger war als Jugendliche selbst psychisch gefährdet und lebte später in einer toxischen Beziehung. Wie viel von ihr steckt in ihrem Romandebüt „Narbenmädchen“ über ein Ritzerinnen-Schicksal?

SZ PlusInterview von Barbara Hordych

Anika Landsteiners neuer Roman
:Mythisches Raunen auf der griechischen Insel

In Anika Landsteiners neuem Roman „Träume aus Salz“ macht ein junges Paar Urlaub am Meer. Die Stimmung kippt ins Unheimliche, aber der Psychothriller bleibt aus.

SZ PlusVon Anna Steinbauer

Ludwig Steinherrs Band „Gottes Nähmaschine“
:Stürzen wie Christus vom Kreuz

Gott ist ein häufiger Gast in den Gedichten des promovierten Philosophen Ludwig Steinherr, er entdeckt ihn überall – und macht sich in seinem neuen Band „Gottes Nähmaschine“ überhaupt so seine Gedanken über die Schöpfung.

SZ PlusVon Sabine Reithmaier

Zum 100. von Elisabeth II.: ein Roman von Lea Singer
:Die Queen und der Maler des Fleisches

Worüber haben sich Elisabeth II. und der Skandalkünstler Lucian Freud unterhalten, als sie für ihn Porträt saß? Das weiß höchstens der britische Geheimdienst. Oder die Münchner Autorin Lea Singer in ihrem neuen Roman „Eine Frage des Formats“.

SZ PlusVon Jutta Czeguhn

Comic von Frank Schmolke
:Sebastian Fitzeks „Augenjäger“ als Graphic Novel

Der Zeichner Frank Schmolke hat aus einem weiteren Buch des deutschen Bestseller-Autors Sebastian Fitzek einen bildstarken Comic-Thriller gemacht.

SZ PlusVon Jürgen Moises

US-amerikanische Schriftstellerin in München
:Siri Hustvedt: „Es gibt Widerstand!“

Die New Yorker Star-Schriftstellerin stellt in der Großen Aula der LMU ihr Memoir „Ghost Stories“ vor –  und spricht über die innige Beziehung zu ihrem verstorbenen Mann Paul Auster ebenso wie über die Regierung Trump.

SZ PlusVon Antje Weber

Volha Hapeyevas „Wörterbuch einer Nomadin“
:Wenn Identitäten ins Fließen geraten

Die Schriftstellerin Volha Hapeyeva denkt in ihrem „Wörterbuch einer Nomadin“ über Grenzen aller Art nach – von Sprache und Geschlecht bis zu den Grenzen Europas.

SZ PlusVon Antje Weber

Literaturfest-Kuratorin Dana Grigorcea im Gespräch
:„Kunst öffnet das Tor zur Freiheit“

Die Schriftstellerin Dana Grigorcea kreist nicht nur in ihren Büchern um die Freiheit, sie kuratiert auch das nächste Literaturfest München zum Thema. Ein Gespräch über Heroismus in politischen Kämpfen – und die Freiheit in der Literatur und der Liebe.

SZ PlusInterview von Antje Weber

Petra Huckes Roman „Unterwasserblau“
:Abtauchen zu dunklen Familiengeheimnissen

Die Autorin Petra Hucke erzählt in ihrem Roman „Unterwasserblau“, wie stark Kindheitserfahrungen unser Leben beeinflussen.

SZ PlusVon Melanie Fix

Kultur- und Freizeittipps des Verlagsleiters Alexander Strathern
:Inspiriert durch die Osterferien

Alexander Strathern, der Leiter des Allitera-Verlags, freut sich in der Woche von 30. März bis 5. April auf spannende Begegnungen mit Autoren, einen „Tatort“-Kommissar und erholsame Ausflüge.

Spoken-Word-Szene
:Die besten Poetry-Slams in München

Was zeichnet die Poetry-Slam-Szene in München aus? Seit etwa 40 Jahren duellieren sich Poetinnen und Poeten auf der Bühne. Die besten Slams und ihre Besonderheiten – ein Überblick.

Von Lena Matuschik

Was läuft in der Literatur in München
:Lesungen von Salman Rushdie bis Siri Hustvedt

Resilienz zeigen in allen Lebenslagen: Schriftsteller wie Salman Rushdie, Siri Hustvedt oder Tupoka Ogette demonstrieren das Ende März und in der ersten Aprilhälfte in ihren Lesungen in München.

Von Antje Weber

Auschwitz-Überlebende Eva Umlauf
:„Achtet auf die Wahrheit. Sie ist die Erste, die verloren geht“

Eva Umlauf war zwei Jahre alt, als man ihr in Auschwitz die Häftlingsnummer auf den Unterarm tätowierte. Heute ist die Münchner Psychotherapeutin eine unermüdliche Zeitzeugin, die auch den Kanzler in die Pflicht nimmt. „Genau so fängt es an“ heißt ihr neues Buch.

SZ PlusVon Jutta Czeguhn

Ernährungs-Bestsellerautor Bas Kast
:„Manchmal gab’s zum Abendessen Chips und Bitter Lemon“

Wer sich mit Ernährung und Selfcare beschäftigt, landet schnell bei Bestsellerautor Bas Kast. Bei einem Abend im Literaturhaus spricht er von seiner Kindheit, übers Eisbaden und warum man Calcium nicht über Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen sollte.

SZ PlusVon Thomas Becker

Debütroman von Sophia Merwald
:Eine feministische Utopie

Sophia Merwald erzählt in ihrem ersten Roman „Sperrgut“ mit Wut und Kraft von einem Haus der Zuflucht und Gemeinschaft.

SZ PlusVon Anna Steinbauer

Tag der Archive in Bayern
:Seltener Zutritt zu Schätzen der Erinnerung

„Was? Archiv?“ – Am 7. März lohnt es sich, Zeit zum Stöbern und Entdecken einzuplanen. Neugierige können an diesem „Tag der Archive“ auf eine spannende Reise durch die vielfältigen Institutionen Bayerns gehen. Eine Auswahl.

Von Melanie Fix und Lena Matuschik

Was läuft in der Literatur in München
:Hommagen an Mütter und Väter

Das Thema Familie ist unerschöpflich – das beweist im März nicht nur eine Buchpremiere von Lena Gorelik, sondern auch das dreitägige Festival Wortspiele für junge Literatur.

Von Antje Weber

Peter Probsts neuer Krimi „Am helllichten Tag“
:Das Rätsel um die verschwundenen Kinder von Pirmasens

Für seinen neuen Krimi „Am helllichten Tag“ hat der Münchner Autor Peter Probst einen unheimlichen Fall der deutschen Nachkriegsgeschichte ausgegraben.

SZ PlusVon Christian Jooß-Bernau

Programm 2026 steht fest
:Literaturfest München mit Maria Aljochina und Peter Sloterdijk

„Freiheit!“, hat Kuratorin Dana Grigorcea als Motto für das Literaturfest 2026 gewählt. Das Festival öffnet sich stärker als bisher anderen Sparten wie Musik und Kunst – und eine „Münchner Schiene“ gibt Einblicke in den Werkraum der Literatur.

Von Antje Weber

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