KZ Dachau

Gedenken ohne Zeitzeugen
:"Symbol für das Grauen"

Wegen der Corona-Pandemie wird in Dachau in anderer Form als ursprünglich geplant an die Befreiung des Konzentrationslagers vor 75 Jahren erinnert

Von Christiane Bracht

SZ-Serie: Das Weltkriegsende
:Ankunft in der Hölle

Am 29. April 1945 erreichen US-Truppen das KZ Dachau. Was die Soldaten sehen, versetzt sie in einen Schockzustand: Tausende Tote im Güterzug, ausgemergelte Häftlinge. Aber es gibt auch den überschwänglichen Jubel der Geretteten.

SZ PlusVon Helmut Zeller

Schauplatz
:Todesmarsch Richtung Süden

Wenige Tage vor der Befreiung trieb die SS fast 7000 KZ-Häftlinge in Richtung Südtirol. Mehr als 1000 Gefangene überlebten den Marsch nicht

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Vortrag über die Täter im KZ-System

Die Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau lädt zu einem Vortrag über die Sozialstruktur und Karrierewege von Tätern im KZ-System und die Personalpolitik der SS-Führung ein. Andrea Riedle, wissenschaftliche Leiterin der ...

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Strategien zum Überleben

Was half den Häftlingen in Dachau, bei menschenverachtenden Schikanen, dem Hunger, dem Leid und angesichts des Sterbens so vieler nicht zu resignieren? Was gab ihnen die physische, vor allem aber psychische Widerstandskraft und ließ sie durchhalten ...

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Dokufilm über "Verbrechen Liebe"

Der Dokumentarfilm "Verbrechen Liebe - von polnischen Männern und deutschen Frauen" erzählt von Liebesbeziehungen zwischen polnischen Zwangsarbeitern und deutschen Frauen. Der BR-Journalist Thomas Muggenthaler zeigt, wie der NS-Staat mit diesen ...

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Eine schwierige Beziehung

Veranstaltung zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen

Von Helmut Zeller

Erinnerungsarbeit an der KZ-Gedenkstätte
:"Ich habe oft geweint"

Anastasiia Lapteva und Maeva Keller haben als Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ein Jahr lang die Erinnerungsarbeit an der Gedenkstätte unterstützt und Biografien ehemaliger KZ-Häftlinge recherchiert. Deren Schicksale gingen den jungen Frauen sehr nah.

Von Franziska Stolz

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Kultur im KZ

Was wie ein Widerspruch klingt, gehört doch zur Geschichte: Von 1943 an gab es in Dachau etwa 200 Theater- und Kabarettaufführungen, Opern, Operetten und Revues. Häftlinge und SS-Männer sahen sie zusammen an. Dominik Frank klärt über die Hintergründe auf

Von Renate Zauscher

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Von Zeitzeugen lernen

Versöhnungskirche bietet Führungen und Vorträge an

Jugendbegegnung
:Veranstaltung mit Nachfahren von NS-Tätern sorgt für Irritationen

Der Förderverein lädt Katrin Himmler und Niklas Frank, zwei Nachfahren von Nazitätern, zur Jugendbegegnung ein. Das verärgert die zweite Generation der NS-Opfer.

Von Thomas Radlmaier

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Gottesdienst für Widerstandskämpfer

Anlässlich des 75. Jahrestags des 20. Juli 1944 laden die katholische und evangelische Seelsorge in der KZ-Gedenkstätte Dachau zum gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag, 21. Juli, um 11 Uhr in der Versöhnungskirche ein. Es wird an die Protagonisten ...

Zeitgeschichte
:"Wir haben die Pflicht zur Wachsamkeit"

Joëlle Delpech-Boursier erzählt die Geschichte ihres Vaters André, der als Résistance-Kämpfer 1944 ins KZ Dachau verschleppt wurde. Später war er Präsident des Comité International de Dachau.

Von Anika Blatz

Zeitzeugen erinnern sich
:Befreiung ohne Jubel

Im Waldramer Badehaus erinnern Wolfratshausen und Geretsried gemeinsam an den Todesmarsch im April 1945. Otto-Ernst Holthaus spricht von der wichtigsten Erfahrung in seinem Leben

Von Felicitas Amler

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Erinnern statt Verdrängen

Zum zwanzigsten Mal werden in der Klosterkirche die Gedächtnisblätter über ehemalige KZ-Häftlinge präsentiert. Die tragischen Geschichten zeigen die Willkür des NS-Regimes, sind aber auch von Bedeutung für die Gegenwart

Von Maximilian Kiessl

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Familientrauma

Jörg Watzinger arbeitet das Schicksal seines Vaters auf

Von Laura Winter

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Erinnerung und Familiengedächtnis

Die Veranstaltungsreihe "Erinnerung und Familiengedächtnis" an der KZ-Gedenkstätte Dachau wird fortgesetzt: Am Donnerstag, 15. März, berichtet Jörg Watzinger im Gespräch mit der Gedenkstättenleiterin Gabriele Hammermann vom Leben mit seinem Vater ...

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Beweise für die Nachwelt

Finissage der Ausstellung mit Bildern von Georg Tauber

Von Nazis inhaftiert
:Die rote Oppositionsgruppe aus Hohenkammer

Sie wollten sich 1933 nicht den Nazis unterwerfen und mussten dafür ins KZ nach Dachau: Jetzt wird Korbinian Geisenhofer, Thomas und Anton Held sowie Thomas Groß aus Hohenkammer eine Ausstellung gewidmet.

Von Peter Becker

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Lädiertes Mahnmal

Das echte KZ-Tor ist nun konserviert und kann in einer Vitrine am Ende der Ausstellung über die Geschichte des Lagers betrachtet werden. "Das ist ein guter Platz", sagt der Holocaust-Überlebende Abba Naor

Von Viktoria Großmann

KZ-Gedenkstätte
:Dachauer Befreiungsfeier gegen die "braune Renaissance"

Vor 72 Jahren wurde das KZ Dachau befreit. Bei der Gedenkfeier sind die Redner dieses Jahr politisch wie selten.

Von Walter Gierlich, Robert Stocker und Helmut Zeller

KZ-Gedenkstätte
:Gestohlenes KZ-Tor ist zurück in Dachau

Als Teil eines Kunsttransports wurde das historische Tor in der Gedenkstätte angeliefert. Man werde es jetzt nicht mehr aus den Augen lassen, sagen die Verantwortlichen.

Dachau
:Fund der KZ-Tür: "Als ob man ein vermisstes Kind wieder findet"

Michael Poitner hat die Replik der gestohlenen KZ-Tür die Gedenkstätte in Dachau gefertigt - aber jetzt ist der Kunstschmied froh, dass das Original wieder da ist.

Von Helmut Zeller

Fund in Norwegen
:Wie das KZ-Tor auf der Müllhalde landete

Das ist die zentrale Frage für die Ermittler, nachdem das gestohlene Eisentor der KZ-Gedenkstätte Dachau wieder aufgetaucht ist. Eine zwei Jahre alte Zeugenaussage könnte wieder wichtig werden.

Von Silke Bigalke, Bergen, Susi Wimmer und Helmut Zeller

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Das Tor zur Hölle

Die eiserne Lagertür, die vor zwei Jahren aus Dachau gestohlen wurde, scheint wieder aufgetaucht zu sein: Sie wurde offenbar in Norwegen entdeckt.

Von Helmut Zeller

Polizei
:Gestohlenes KZ-Tor aus Dachau in Norwegen gefunden

Die Tür mit dem Schriftzug "Arbeit macht frei" war vor zwei Jahren aus dem Konzentrationslager gestohlen worden. Nun bekam die Polizei einen anonymen Hinweis.

Reaktionen
:"Es liegt nun an uns, sein Vermächtnis fortzuführen"

Der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer war eine der wichtigsten Stimmen für die im Nationalsozialismus ermordeten Juden. Seine Mahnung, nicht zu vergessen, bleibe unser Auftrag, sagte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer.

KZ-Gedenkstätte Dachau
:Mehr als ein Parkplatz

Nach jahrelangem Ringen bekommt die Gedenkstätte ein neues und angemessenes Entreé. Die Anlage soll nicht nur funktional sein, sondern auch ästhetisch auf den Besuch des Gedenkorts vorbereiten

Von Helmut Zeller

Priester
:Engel von Dachau wird seliggesprochen

Pater Engelmar Unzeitig pflegte im Konzentrationslager Typhus-Kranke und starb dabei.

Dachau
:Auf der Suche nach den verlorenen Kompositionen aus dem KZ

Der italienische Pianist und Musikwissenschaftler Francesco Lotoro sammelt Werke, die ehemalige Gefangene in Konzentrationslagern komponiert haben. Sein Ziel: Sie sollen "normale Musik" werden.

Von Benjamin Emonts

Wanderausstellung
:Gegen den "kollektiven Verdrängungsprozess" beim FC Bayern

Mindestens 56 Mitglieder des FC Bayern wurden in der NS-Zeit verfolgt. Mit einer Wanderausstellung will der Verein seine teils vergessene Historie aufarbeiten.

Von Benjamin Emonts

Gedenken an Pogromnacht
:Die jüdischen Bürger Dachaus

Heute gedenkt die Stadt der Vertriebenen und Ermordeten.

Zum Tod von Uri Chanoch
:Ein Mann mit einem Augenzwinkern

Er warb mit Charme für das Gedenken: Uri Chanoch, Häftling in einem Außenlager des KZ Dachau und später Sprecher der Überlebenden, ist gestorben.

Nachruf von Viktoria Großmann

Zukunft der KZ-Gedenkstätten
:"Die Menschen sollten sehen, was wir erleiden mussten"

Ein Überlebender fordert den Nachbau einer Erdhütte in einem KZ-Außenlager, Historiker wollen die Authentizität des Ortes bewahren. Wie Erinnerungsorte mit den Fragen fertig werden, die jede Generation neu stellt.

Von Helmut Zeller

Dokumentation
:Versöhnliche Momente am Ort des schlimmsten Grauens

Der Film "Die Befreier" begleitet, exakt 70 Jahre nachdem US-Soldaten das KZ Dachau erreichten, eine Gruppe ehemaliger Häftlinge und GIs in das Lager. Die Dokumentation kann aber nur einen Teil der Emotionen vermitteln, die dieser Moment mit sich bringt.

Von Susanne Hermanski

Zweiter Weltkrieg
:"Auschwitz hat sich in meine Seele eingebrannt"

Als zweijähriges Kind war Eva Umlauf in Ausschwitz inhaftiert - das prägt ihr Leben bis heute. Im SZ-Forum diskutiert sie mit anderen Zeitzeugen darüber, was Europa aus dem Zweiten Weltkrieg gelernt hat.

Von Helmut Zeller

Ehemaliges KZ Dachau
:Anhänger der "Nachtwölfe" besuchen Gedenkstätte

Es ist ein unerwünschter Auftritt: Anhänger der russischen Motorradgang "Nachtwölfe" veranstalten in der KZ-Gedenkstätte in Dachau ein merkwürdiges Schauspiel - angeblich in ganz harmloser Mission.

Von Gregor Schiegl

70 Jahre Befreiung des KZ Dachau
:"Wir wurden umarmt, immer wieder umarmt"

Alan W. Lukens war 21 Jahre alt, als er mit einer Einheit der 7. US-Armee das KZ Dachau befreite. Im Gespräch erzählt er von der kurzen Schlacht mit den SS-Männern - und wie die amerikanischen Soldaten von den Überlebenden empfangen wurden.

Interview von Anna-Sophia Lang

70 Jahre Befreiung KZ Dachau
:Symbol der Schande, Symbol der Hoffnung

Zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers in Dachau erinnern Zeitzeugen an die Nazi-Verbrechen - und an die überwältigenden Emotionen, als die Amerikaner das Lager einnahmen.

Von Viktoria Großmann

70 Jahre Befreiung des KZ Dachau
:"Ich hatte beschlossen, Dachau zu vergessen"

Über ihre KZ-Erlebnisse zu sprechen, verlangt Überlebenden viel ab - sie müssen sich dem Schrecken erneut stellen. Doch ihr Zeugnis ist wichtig. Bei der Gedenkfeier in Dachau würdigt auch Kanzlerin Merkel die Opfer des NS-Terrors.

Von Barbara Galaktionow

70 Jahre Befreiung des KZ Dachau
:Gedenken an das "Zentrum des Schreckens"

Zum 70. Jahrestag der Befreiung besucht Kanzlerin Merkel das ehemalige Konzentrationslager in Dachau. Auch 138 Überlebende nehmen an der Gedenkfeier teil - manche nehmen dafür große Mühen auf sich.

Gedenken an Befreiung des KZ Dachau
:Merkel würdigt Engagement der Überlebenden

"Es ist ein großes Glück, dass Menschen wie Sie bereit sind, uns Ihre Lebensgeschichte zu erzählen": 70 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau dankt die Kanzlerin den Überlebenden. Merkel ist die erste amtierende Regierungschefin, die an der Gedenkfeier teilnimmt.

Befreiung des KZ Dachau vor 70 Jahren
:Die letzten Zeugen

Sie waren noch Kinder, als die Nazis sie ins Konzentrationslager Dachau verschleppten. Zehn Überlebende berichten.

Dachau
:KZ-Gedenkstätte bekommt Ersatz für gestohlene Tür

"Arbeit macht frei": Die Tür mit der zynischen Nazi-Parole wurde im November in Dachau gestohlen - mit ihr ein Teil des Gedenkens an die NS-Verbrechen. Pünktlich zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers wird die Lücke wieder geschlossen.

Von Viktoria Großmann

KZ-Überlebender
:"Der Tod umringte uns überall"

Mit 14 ins KZ Dachau, zwei Todesmärsche überlebt und am 29. April 1945 von US-Truppen befreit. Andrej Korczak Branecki erzählt seine Geschichte.

Protokoll: Lars Langenau

Befreiung am 29. April 1945
:Was die Dachauer über das KZ wussten

Mehr als 30 000 Häftlinge sind am 29. April 1945 aus dem Konzentrationslager befreit worden. Zehntausende starben zuvor einen grausamen Tod. Was wussten die Dachauer Bürger davon? Und an was erinnern sie sich noch heute?

Von Annegret Braun

Kriegsende 1945
:Als die Amerikaner München befreiten

Nur eine Handvoll Offiziere wagt in den letzten Apriltagen 1945 den Aufstand gegen die NS-Statthalter in München. Doch die Aktion misslingt. Erst mit dem Einmarsch der US-Armee endet der Krieg - am 30. April 1945.

Von Wolfgang Görl

Dachau
:Gedenken an ermordete Kommunisten und Juden

Landesbischof Bedford-Strohm erinnert an die ersten Opfer im KZ Dachau und kritisiert das kirchliche Versagen.

Helmut Zeller

BR-Portrait über Max Mannheimer
:Ganz nah dran

Mit fast 93 Jahren ist Max Mannheimer immer noch als Mahner und Erinnerer unterwegs. Der Journalist Peter Dermühl hat ihn mit einem Kamerateam begleitet - Ergebnis ist das Porträt "Ich kann nicht hassen".

Gregor Schiegl

Holocaust-Gedenktag
:"Ich konnte nicht Lebewohl sagen"

Als Bill Glied am Holocaust-Gedenktag erzählt, wie er in Ausschwitz von seiner Familie getrennt wurde, wie er erfuhr, das Mutter und Schwester in der Gaskammer umkamen, ist es im Rathaus-Foyer ganz still.

Andreas Glas

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