KZ-Gedenkstätte Dachau - Aktuelle Nachrichten zum Thema - SZ.de

KZ-Gedenkstätte Dachau

KZ-Gedenkstätte Dachau

SZ PlusErinnerungskultur
:Auf der Suche nach den Spuren des Urgroßvaters

Nur rund 30 Menschen kommen zur Gedenkveranstaltung aus Anlass des Beginns des deutschen Vernichtungskriegs am 22. Juni 1941 zum ehemaligen SS-Schießplatz Hebertshausen. Dort berichten Angehörige, was ihren Familien einst widerfuhr.

Von Walter Gierlich

SZ PlusFortschreibung des Gedenkstättenkonzepts
:Der Berliner Erinnerungseintopf

Gedenkstättenleiter in Dachau und Flossenbürg kritisieren das „Rahmenkonzept Erinnerungskultur“ der Kulturstaatsministerin Claudia Roth – sie befürchten eine Relativierung der NS-Verbrechen. Für diesen Donnerstag ist eine Gesprächsrunde geplant.

Von Helmut Zeller

Erinnerungskultur
:Passiver Widerstand

In der KZ-Gedenkstätte Dachau stellt Christoph Wilker sein Buch „Die unbekannten Judenhelfer“ vor. Es erzählt die Geschichte der Zeugen Jehovas, die in der NS-Zeit selbst wegen ihres Glaubens verfolgt wurden – und doch immer wieder auch anderen Verfolgten halfen.

Von Renate Zauscher

SZ PlusNS-Vergangenheit
:Detektivarbeit gegen das Vergessen

Im Juni jährt sich zum 80. Mal das Kriegsverbrechen von Falzano di Cortona, für das ein Wehrmachtsoffizier aus Ottobrunn verurteilt wurde. Doch weder in dem Münchner Vorort noch in dem Dorf in Italien würde man an das Massaker erinnernt – wäre da nicht eine kleine Gruppe von Schülern.

Von Stefan Galler

SZ PlusLiteratur
:Im Osten Dachaus nichts Neues

Florian Göttler erstellt in seiner Romantrilogie „Dachau 1933 – 1945“ das Psychogramm von Kleinstadtbewohnern in der Zeit des Nationalsozialismus. Jetzt ist der zweite Teil erschienen. Er handelt davon, wie Menschen die Verbrechen im KZ vor ihrer eigenen Haustür ausblenden.

Rezension von Thomas Radlmaier

SZ PlusAbschied nach 27 Jahren
:Am Ende einer langen Reise in die deutsche Vergangenheit

Der Archivar der KZ-Gedenkstätte Dachau, Albert Knoll, hat den Toten des Konzentrationslagers ihre Namen zurückgegeben und als erster Historiker die Geschichte der homosexuellen Häftlinge erforscht. Jetzt geht er in Rente. Eine Würdigung.

Von Helmut Zeller

SZ PlusGaza-Krieg
:"Unter Israelis hat sich herumgesprochen, dass hier jemand ist, der hilft"

Auf kommunaler Ebene gibt es kaum Antisemitismusbeauftragte. Der Landkreis Dachau hat einen: Michael Holland. Er will über Judenhass und den Nahostkonflikt aufklären - und er erzählt, warum Menschen aus Israel ausgerechnet nach Dachau auswandern wollen.

Interview von Helmut Zeller

SZ PlusNationalsozialismus
:"Codename Kräutergarten"

Der Dokumentarfilmer Walter Steffen dreht einen Kinofilm über die Dachauer SS-Plantage. Erstmals kommt dazu auch der österreichische Jazz-Gitarrist Harri Stojka an jenen Ort, an dem sich sein Opa zu Tode schuftete. Zu Besuch bei den Dreharbeiten.

Von Jessica Schober

SZ PlusDokumentarfilm über KZ-Gedenkstätten
:Blick in den Maschinenraum der Erinnerung

Jonas Neumann zeigt mit seiner neuen Dokumentation "Heute ist das Gestern von Morgen", wie Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Dachau tagtäglich gegen das Vergessen ankämpfen. Jetzt hat der Film auf dem Dok-Fest in München Premiere gefeiert.

Von Thomas Radlmaier

Lesung
:Romane über Rechtsextremismus

Der ausgezeichnete Schriftsteller Peter Grandl liest in der Versöhnungskirche aus seinen Büchern "Turmschatten" und "Turmgold".

Von Thomas Radlmaier

SZ PlusErinnerungskultur
:"Ich komme nach Dachau, solange ich laufen kann"

Leslie Rosenthal wird kurz vor Kriegsende im KZ geboren. Heute ist er mit 79 einer der jüngsten Holocaust-Überlebenden. Mit seinem Sohn und Enkel besucht er die Befreiungsfeiern in Dachau. Hier erzählen sie, wie sie die Erinnerung an die NS-Zeit lebendig halten.

Von Lisa Nguyen

SZ PlusBefreiungsfeier in Dachau
:"Wir müssen junge Menschen stark machen gegen Hass"

Über 40 000 Häftlinge sind im KZ Dachau gestorben, daran wird bei der Befreiungsfeier in der Gedenkstätte erinnert. Doch Judenhass und Rassismus sind heute wieder präsenter denn je, sorgen sich die Redner.

Von Anna Schwarz

SZ PlusGedenkfeier in Hebertshausen
:"Das Erkennen der Dämonen muss immer im Heute geschehen"

100 Menschen kommen zum ehemaligen SS-Schießplatz, wo über 4000 sowjetische Kriegsgefangene ermordet wurden. Holocaust-Überlebender Ernst Grube erinnert daran, dass die Sowjetunion die Hauptlast der Befreiung vom Faschismus trug. Publizist Norbert Göttler schlägt die Brücke zu heute.

Von Walter Gierlich

Todesmarsch-Gedenken
:"Je weiter wir gingen, desto mehr Schüsse haben wir gehört"

Zum Gedenken an die Opfer der Todesmärsche vor 79 Jahren sprechen bei der Feier am Samstagabend auch drei Zeitzeugen. Einer ist Nick Hope - der Überlebende aus der Ukraine schildert eindrücklich seine Erinnerungen.

Von Gabriele Blaschko

SZ PlusHolocaustüberlebender Erich Finsches
:27 Kilogramm wog er am Tag der Befreiung

Die Gestapo hat Erich Finsches mehrmals gefasst, später deportierten sie ihn nach Auschwitz. Heute ist er 96 Jahre alt. Die schlimmen Erlebnisse im KZ-Außenlager Mühldorf und Kaufering bleiben unauslöschlich in seinem Gedächtnis.

Von Lisa Nguyen

SZ PlusHolocaust-Überlebender
:"Er war der glücklichste Mensch, den ich je getroffen habe"

Lilly Maier ist elf Jahre alt, als sie Arthur Kern kennenlernt, der den Nazis mit einem Kindertransport entkommen ist. Eine Begegnung, die ihr Leben verändert.

Von Gerhard Fischer

SZ PlusEnde April 1945
:Der Todesmarsch

Tausende Überlebende der KZ-Außenlager werden durch den Landkreis getrieben. Das faschistische Regime versucht, die Spuren seiner Verbrechen zu verwischen.

Von Peter Bierl

SZ PlusBefreiung des KZ Dachau vor 79 Jahren
:"Die Gedenkstättenarbeit muss politischer werden"

Die Zahl antisemitischer Vorfälle steigt, Erinnerungsorte werden fortgesetzt von Rechten angegriffen. Gabriele Hammermann, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, erklärt, wie ihre Einrichtung darauf reagiert.

Interview von Helmut Zeller

KZ-Gedenkstätte
:Dachauer Erinnerungswoche

Zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers findet eine ganze Reihe von Gedenkveranstaltungen statt. Ein Überblick zu allen Terminen.

Von Thomas Radlmaier

SZ PlusMeinungKZ-Gedenkstätte Dachau
:Erinnern heißt kämpfen

Zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau rückt der Fokus auf die Gedenkkultur, für die Deutschland auch international Lob erhält. Doch das Erinnern an die NS-Zeit ist fragil und muss heute so widerständig sein wie schon lange nicht mehr. Eine Bestandsaufnahme.

Essay von Thomas Radlmaier

Zum Jahrestag der KZ-Befreiung
:Gottesdienst von Sinti und Roma

Zum 79. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau findet am Sonntag, 28. April, um 14 Uhr ein Gottesdienst von Sinti und Roma in der Versöhnungskirche statt. Dieser ist öffentlich und findet in deutscher Sprache statt. Einige der ...

SZ PlusNationalsozialismus
:Idylle neben Horror

Im oscarprämierten Film "The Zone of Interest" genießt die Familie des Auschwitz-Kommandanten ihr Leben neben dem Lager. Auch im KZ Dachau prallten SS-Alltag und Gefangenen-Elend unmittelbar aufeinander. Ein historischer Faktencheck.

Von Jessica Schober

SZ PlusKZ-Gedenkstätte Dachau
:Gezerre um die Terror-Zentrale

In der Kommandantur entwickelte die SS das "Dachauer Modell", das anderen Konzentrationslagern zum Vorbild wurde. Heute steht das Gebäude auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei. Eine bis 2025 versprochene Übergabe an die Gedenkstätte ist vorerst geplatzt.

Von Thomas Radlmaier

SZ PlusNS-Gegner
:"Er war schon sehr furchtlos"

Tatjana Trögel erinnert in einer Ausstellung an der Versöhnungskirche an ihren Großvater Franz Stenzer, der den Nazis Paroli bot: 1933 wurde der KPD-Reichstagsabgeordnete aus Pasing in Dachau ermordet.

Von Gabriele Blaschko

Faschismusvergleich
:Endgültige Niederlage für Ex-Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte

Weil sie die Corona-Politik mit Faschismus verglichen hatte, verlor eine Referentin ihren Job an der KZ-Gedenkstätte Dachau. Jahrelang wehrte sie sich juristisch gegen die Kündigung. Jetzt hat auch das Bundesarbeitsgericht ihre Beschwerde abgeschmettert.

Von Thomas Radlmaier

KZ-Gedenkstätte
:Gedenken an KPD-Politiker

Tatjana Trögel ist die Enkelin des Kommunisten Franz Stenzer, der 1933 im KZ Dachau ermordet wurde. Jetzt zeigt sie eine Ausstellung über ihren Opa in der Versöhnungskirche.

Von Thomas Radlmaier

KZ-Gedenkstätte
:Ohne Worte alles sagen

Ein Film über den Zeitzeugen Abba Naor soll künftig im Schulunterricht eingesetzt werden.

Von Thomas Radlmaier

SZ Plus60 Jahre Heilig Kreuz
:Die Kirche, die mal ein Kino war

Aus dem einstigen Konzentrationslager Dachau ist ein ganzes Stadtviertel hervorgegangen - und mit ihm drei Gotteshäuser. Alle wurden 1964 geweiht, die ungewöhnlichste Geschichte hat die katholische Pfarrkirche.

Von Alexandra Vettori

KZ-Gedenkstätte
:Gedenken an KZ-Häftling Gosse Blijdorp

Mit einem Gottesdienst erinnert die Versöhnungskirche an den mutigen Pfarrer, der das Konzentrationslager Dachau überlebte.

SZ Plus"Namen statt Nummern"
:"Unsere Erinnerungsarbeit ist wichtiger denn je"

Seit 25 Jahren macht das "Gedächtnisbuch" die Menschen hinter den Häftlingsnummern des KZ Dachau wieder sichtbar. Nun sind zehn weitere Biografien hinzugekommen. Über ein historisches Projekt, das auch große Bedeutung für die Gegenwart hat.

Von Walter Gierlich

Nationalsozialismus
:Die Demokratie schützen

Zum Jahrestag der Errichtung des KZ Dachau vor 91 Jahren erinnert Stiftungsdirektor Karl Freller daran, wie schnell 1933 Freiheitsrechte ausgehebelt und Menschen deportiert wurden.

Von Thomas Radlmaier

SZ PlusErinnerungskultur
:Comic gegen das Vergessen

Eine neue Graphic Novel erzählt die Geschichte des Dachauer KZ-Häftlings Edgar Kupfer-Koberwitz. Sie soll vor allem Jugendliche über die Verbrechen des Nationalsozialismus aufklären. Szenen eines Überlebenskampfes.

Von Thomas Radlmaier

NS-Verfolgte
:Neue Blätter für das Gedächtnisbuch

Schüler und Schülerinnen präsentieren vergessene Biografien von KZ-Häftlingen.

Gedächtnisbuch
:Namen statt Nummern

Aus Anlass des 91. Jahrestages der Errichtung des Konzentrationslagers Dachau lädt der Trägerkreis Gedächtnisbuch am Freitag, 22. März, zur Vorstellung der neuen Biografien in die Kirche des Karmel Heilig Blut in der Alten Römerstraße 91 ein.

Erinnerungskultur
:Graphic Novel über Dachau-Häftling

Die KZ-Gedenkstätte Dachau präsentiert einen Comic über die Geschichte von Edgar Kupfer-Koberwitz.

SZ PlusRechtsextreme Übergriffe
:Bilanz der Provokationen

Eingeritzte Hakenkreuze, antisemitische Gästebucheinträge, Hitlergrüße vor dem Eingangstor - die KZ-Gedenkstätte Dachau sieht sich seit jeher rechtsextremen Übergriffen ausgesetzt. Einträge aus einer schier endlosen Liste an Ungeheuerlichkeiten.

Von Martin Wollenhaupt

Erinnerung an NS-Verbrechen
:"Geschichte entsteht aus Geschichten"

Schüler des Ignaz-Taschner-Gymnasiums haben die Biographien von 16 Opfern des Nationalsozialismus recherchiert. Diese werden nun in das "Gedächtnisbuch für die Häftlinge des KZ Dachau" aufgenommen.

Von Greta Kiso

Buchpräsentation
:Ein Trauma, das bis heute nachwirkt

Der katholische Pastoralreferent Ralph Walta, 62, aus Coburg hat für sein Buch "Der Onkel, den ich nie kennenlernte oder Das Trauma meiner Familie" die Verfolgungsgeschichte der Familie seines Vaters recherchiert. Weil dessen Mutter aus einer ...

SZ PlusBuch über Arthur Eichengrün
:Hitlers Nachbar

Er wohnte als Jude auf dem Obersalzberg und will das Medikament Aspirin erfunden haben: über das Leben des Chemikers Arthur Eichengrün.

Von Walter Gierlich

SZ PlusErinnerungspolitik
:Rettungsmission für KZ-Außenlager

Gabriele Triebel, Präsidentin der Europäischen Holocaustgedenkstätte Stiftung, will das ehemalige Außenlager Kaufering VII zu einem Gedenkort machen. Auch ein Stararchitekt aus New York soll an dem Projekt interessiert sein.

Von Helmut Zeller

SZ PlusNationalsozialismus
:Den Boden zum Sprechen bringen

Die Sonderausstellung "Zeitspuren" zeigt die Bedeutung des KZ-Außenlagers Allach, in dem mehr als 20 000 Häftlinge eingesperrt wurden. Nun hält ein Katalog und ein 360-Grad-Online-Rundgang die Ausgrabungsergebnisse fest.

Von Walter Gierlich

Gedenkstätte
:Buchvorstellung über den jüdischen Nachbarn Hitlers

Bei der Recherche über das Dorf Obersalzberg, den Wohnort und zweiten Regierungssitz Hitlers in der Nähe von Berchtesgaden, stößt Journalist und Sachbuchautor Ulrich Chaussy auf Dr. Arthur Eichengrün (1867-1949), er war der jüdische Nachbar Hitlers ...

SZ PlusErinnerungskultur
:Steinerne Zeitzeugen des Verbrechens

Wenn es keine menschlichen Zeugen der nationalsozialistischen Gräueltaten mehr gibt, werden die Original-Gebäude noch wichtiger. In der KZ-Gedenkstätte Dachau weiß man das. Doch die Sanierung und der Erhalt kosten Millionen.

Von Helmut Zeller

KZ-Gedenkstätte
:Ukrainische Geflüchtete spricht in Versöhnungskirche

Ökumenischer Gottesdienst zum zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine.

SZ PlusFilmgeschichte
:"Auch Henker sterben!"

Ein Vortrag in der Versöhnungskirche Dachau beleuchtet das Bild des Nationalsozialismus im internationalen Kino - und dessen Wandel über die Jahrzehnte.

Von Walter Gierlich

Nationalsozialismus
:Auf den Spuren der Verfolgten

Im Max-Mannheimer-Studienzentrum zeichnen Schüler aus Darmstadt das Leben von Menschen nach, die sich gegen das NS-Regime wehrten. Benotet wird ihre Arbeit nicht - und das finden sie auch gut so.

Von Lisa Nguyen

Erinnerungskultur
:Reise an einen Ort des Leids

Die KZ-Gedenkstätte Dachau präsentiert den Katalog zu ihrer Ausstellung "Zeitspuren" über den ehemaligen KZ-Außenlagerkomplex Allach. Dort mussten Tausende Häftlinge für BMW Zwangsarbeit leisten.

Von Helmut Zeller

KZ-Gedenkstätte
:Vortrag über "Nationalsozialismus im Film"

Zum Vortrag "Nationalsozialismus im Film - Kinofilme als historische Quellen erschließen" am Donnerstag, 8. Februar, um 19 Uhr laden die Versöhnungskirche und das Dachauer Forum ein. Referent ist Tobias Hof, Privatdozent für Neuere und Neueste ...

SZ PlusHomosexuelle im KZ Dachau
:Die Totgeschwiegenen

Im KZ-Dachau waren auch etwa 800 Homosexuelle inhaftiert, sie wurden von der SS besonders brutal behandelt. Danach blieb diese Opfergruppe noch 50 Jahre aus dem öffentlichen Gedenken ausgeschlossen.

Von Helmut Zeller

SZ PlusUnerschrockener Jurist
:Anwalt der Demokratie

Der junge Strafverteidiger Hans Litten nahm Adolf Hitler ins Kreuzverhör. Dafür bezahlte er in Dachau mit dem Leben. Jetzt zeigt die KZ-Gedenkstätte ein Theaterstück über den mutigen NS-Gegner.

Von Benjamin Stibi

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