Denkmalschutz

Debatte
:König, Klenze, Klimawandel

In München soll eine steinerne Prachtstraße klimaresilient begrünt werden. Ist das Öko-Futurismus, Majestätsbeleidigung oder Denkmal-Frevel? Die Antwort weist in die Zukunft aller Städte.

SZ PlusEssay von Gerhard Matzig

Wohnen in der Werkstatt
:Wie die Tankstelle zum Traumhaus wurde

Michael Jung und Waldemar Petker-Jung haben eine Tankstelle aus den 50er-Jahren in Gießen renoviert. Besuch in einem originellen Zuhause mit Möbel-Unikaten und Garten.

SZ PlusVon Stephanie Schmidt und Emily Piwowar (Fotos)

Günstige Wohnungen in München
:Denkmalschutz blockiert eines der größten Wohnungsbauvorhaben des Bundes

In der sogenannten „Ami-Siedlung“ sollten durch Nachverdichtung 1000 sehr günstige Apartments entstehen. Doch Bewohner protestierten. Was bleibt von dem Projekt?

SZ PlusVon Sebastian Krass

Archäologie
:Was war das Gore-Tex des Mittelalters?

Wie kleideten sich die Bajuwaren im Jahr 626? Wie schützten sie sich vor Regen und Kälte? Textilarchäologen wie Tracy Niepold suchen aus den Überbleibseln in Gräbern der Region München nach Antworten. Dabei helfen moderne Analysemethoden.

SZ PlusInterview von Bernhard Lohr

Nach Berggasthof Streichen nun Schloss Erkersreuth
:Kulturerbe Bayern: Wer soll das bezahlen?

Das „Kulturerbe Bayern“ will geschichtsträchtige Orte in Bayern erhalten – vergleichbar dem englischen National Trust. Doch interne Kritiker fürchten, dass das Stiftungsvermögen bald aufgebraucht ist.

Von Matthias Köpf

Einsiedelei von Väterchen Timofej
:Ein Schwarzbau wird zum Denkmal

Aus Kriegstrümmern erbaute Väterchen Timofej einst sein Reich im Olympiapark. Er trotzte bei Olympia 1972 auf fast wundersame Weise dem Abriss, nun steht das Gelände unter Schutz.

Von Patrik Stäbler

Immobilien
:Diese Holzbaracke darf nicht durch 19 Wohnungen ersetzt werden

Der Eigentümer plant einen Neubau mit nach eigenen Angaben erschwinglichen Mieten. Doch nun hat sich der Denkmalschutz eingeschaltet.

Von Patrik Stäbler

Denkmalschutz
:„Zur Öffnung herrschte Aufbruchstimmung“

Der Förderkreis Schacky-Park, der die Anlage in Dießen 2006 wieder zum Leben erweckt hat und seit 20 Jahren pflegt, hat die bayerische Denkmalschutzmedaille erhalten. Im Gespräch erinnert sich die langjährige Vorsitzende Christine Reichert an die Anfänge.

Interview von Peter Bierl

Innenstadt
:Der Bayerische Rundfunk und sein 250-Millionen-Euro-Problem

Der Sender will sein markantes Hochhaus sanieren und dafür den sogenannten Studiobau verkaufen. Klappt das trotz des Denkmalschutzes?

SZ PlusVon Sebastian Krass

Gasthof Streichen im Chiemgau
:Kulturerbe mit Bergblick und Perspektive

Gemeinde oder Investoren?  Fast hätte die Frage nach der Zukunft des Berggasthofs am Streichen ein ganzes Dorf gespalten. Jetzt wird er nach aufwendiger Sanierung wieder eröffnet – gesucht wird nur noch ein Wirt.

Von Matthias Köpf

Freisinger Altstadt
:Der Brunnen, der kein Wasser verträgt

Warum eine Brunnenfigur in Freising trocken bleiben muss – und was das mit dem Artensterben zu tun hat.

Von Kerstin Vogel

Stadtentwicklung
:Erding plant neue Gestaltungssatzung

Die Altstadt ist pittoresk und das soll auch so bleiben. Bausünden und überdimensionale Werbeanlagen sollen künftig mithilfe neuer Vorgaben verhindert werden.

Von Regina Bluhme

Denkmalschutz in Starnberg
:Bayerischer Hof entkernt

Jahrelang war das Schicksal des ältesten Starnberger Hotels ungewiss, sogar ein Abriss stand zur Debatte. Das ist nun kein Thema mehr: Der neue Eigentümer Peter Löw hat mit der Sanierung begonnen.

SZ PlusVon Peter Haacke

Starnberger Stadtentwicklung
:Neue Ideen für alten Bahnhof gesucht

Die Stadt möchte ihr historisches Bahnhofsgebäude am Seeufer und eine mehr als hundert Jahre alte Villa verpachten. Im Juli soll das Verfahren für interessierte Betreiber starten.

Von Peter Haacke

Lost Place
:Ein Herz für alte Schachteln

Allerorts verfallen leer stehende Gebäude. Ist eine Sanierung wirklich oft zu teuer? Ein junger Immobilienunternehmer aus München zeigt, dass es auch anders geht. Ein Rundgang durch das denkmalgeschützte Postamt in Markt Schwaben.

SZ PlusVon Anja Blum und Peter Hinz-Rosin (Fotos)

Denkmalschutz
:Wie Ering sein Erbe verspielt

In dem Dorf am Inn verfallen seit Jahrzehnten historische Bauten. Ein Lehrstück vom Versagen des Denkmalschutzes – und von Menschen, die das nicht hinnehmen wollen.

SZ PlusVon Sebastian Beck

Die Tücken des Denkmalschutzes
:Warum Burgherren der Ruin droht

Bayern schmückt eine große Anzahl an Burgen. Obwohl die alten Behausungen unzweifelhaft eine große Anziehung ausüben, muss der Kauf einer solchen Immobilie gut durchdacht sein.

Kolumne von Max Ferstl

Kritik an spektakulären Umbauplänen
:Bäume auf Münchens Prachtmeile? Dem König würde das nicht gefallen!

Bayerns oberster Denkmalschützer sieht durch die geplante Umgestaltung den monumentalen Charakter der Ludwigstraße in Gefahr – und beruft sich auf historische Untersuchungen.  Auch aus der Politik kommen Bedenken.

Von Martin Mühlfenzl

Stadtentwicklung
:Warten auf den großen Abriss

Vor sechs Jahren scheiterte ein kommunaler Denkmalschutz in Dachau. Nun soll das erste der alten Häuser am Amperweg einer Wohnanlage mit Tiefgarage weichen. Und Nachbarn fragen sich: Was wird aus dem historischen Viertel?

SZ PlusVon Gregor Schiegl

Preview mit Serge Dorny  zu den „Apollon Foyers“
:Flanieren und fläzen in der Staatsoper

Künftig öffnet das Nationaltheater mit den „Apollon Foyers“ seine Prunksäle freitags auch tagsüber. Fragt sich nur, wie sich ein neuer Ort etablieren soll, auf den es draußen keinerlei Hinweise gibt.

SZ PlusVon Michael Stallknecht

Sanierung in Bamberg
:Der Himmelsgarten ist wieder offen

Nach jahrelanger Sanierung ist ein Bamberger Wahrzeichen wieder zugänglich. Die Klosterkirche St. Michael birgt besondere Schätze.

Von Katja Auer

Moserbräu in Landshut
:Neues Leben kehrt ins alte Graffl ein

Jahrzehntelang wurde in Landshut über die Zukunft des denkmalgeschützten Moserbräu gestritten, mehrfach stand der Abriss zur Debatte. Nun wird doch saniert. Der erste Mieter steht auch schon fest.

Von Alexander Kappen

ExklusivArchitektur
:Die deutsche Villa Massimo

Was wird aus dem Haus, das Jürgen Habermas länger als ein halbes Jahrhundert am Starnberger See bewohnt hat? Abriss? Museum? Pilgerstätte? Eine Idee ist besonders überzeugend.

SZ PlusVon Gerhard Matzig

Berlin
:Ein Vorbild für gesundes Wohnen

Die Reformbausiedlung Alt-Tempelhof in Berlin vereint viele Ideen, die ein glückliches Leben ausmachen. Eine Erkundung.

SZ PlusVon Stephanie Schmidt und Norman Konrad (Fotos)

Aufgegebene Kirchen
:Frühstück am Altar

In den kommenden Jahren werden Kirchenimmobilien den Markt überschwemmen. Doch wie stark darf man sie verändern? Es ist kompliziert, wie am Fall der Glonner Christuskirche zu sehen ist.

Von Barbara Mooser

Streit um Durchfahrt
:Zu neuen Wohnungen führt kein Weg

Der Eigentümer eines alten Bahnwärterhäuschens im Münchner Süden würde gerne Wohnraum schaffen. Doch das geht nicht, weil die freie Fahrt zum Grundstück nicht dauerhaft gesichert ist. Wer den Plänen im Weg steht – und warum.

Von Sebastian Krass

Bestiarium – Von Tieren und Menschen
:Dackel gegen Holzwurm

Zwergdackel Strolchi kann Schädlinge aufspüren, die alten Gemäuern zusetzen. In Österreich untersucht das Tier Kirchen und andere denkmalgeschützte Bauten. Ganz wichtig dabei: Strolchis großer Appetit.

Von Max Fluder

Architektur auf dem Land
:Wo Bayerns schönste Tagespflege steht

Müssen Pflegeeinrichtungen eigentlich immer nach Krankenhaus aussehen? In Burghausen steht der Gegenbeweis. Über einen Ort, der weit älter ist als seine Gäste.

SZ PlusVon Nina von Hardenberg

Denkmalschutz versus Zugänglichkeit
:Die Posse um den Umbau des Karl-Valentin-Museums

Das „Valentin-Karlstadt-Musäum“ hat sein Zuhause im Isartor. Seit anderthalb Jahren ist es geschlossen und ausgeräumt, wegen millionenteuren Brandschutz-Einbauten. Doch noch bevor es wiedereröffnet ist, entscheidet der Stadtrat bereits einstimmig den nächsten Umbau.

SZ PlusVon Susanne Hermanski

Historische Gebäude
:Verein kürt den „Abriss des Jahres“

Mit dem Negativpreis zeichnet der Landesverein für Heimatpflege Häuser aus, deren Abriss besonders bedauerlich ist. Heuer auf Platz 1: eine Unternehmervilla am Chiemsee. Nicht das einzige geschichtsträchtige Haus, das nun verloren ist.

Klingsölde in Niederbayern
:Wie zwei junge Männer ein Denkmal zum gemütlichen Haus umbauten

Ein 320 Jahre altes Holz-Bauernhaus in Altdorf stand jahrelang leer und verfiel zusehends. Was für ein Juwel die Bauherren gekauft hatten, merkten sie erst, als sie schon mitten in der Sanierung steckten.

SZ PlusVon Christian Sebald (Text) und Robert Haas (Fotos)

Architektur
:Diese Münchner Gebäude sind nun Denkmäler

26 neue Einträge gibt es auf der Denkmalliste für die Stadt. Eine Auswahl – von der Heimat des wohl bekanntesten Kunstsammlers der jüngeren Vergangenheit bis zu historischen Tankstellen.

Von Patrik Stäbler

Historische Gebäude in Bayern
:Heimatschützer suchen wieder den „Abriss des Jahres“

Der Landesverein für Heimatpflege sammelt wieder traurige Beispiele verlorener Baukultur aus Bayern. Um welches abgerissene Bauwerk ist es besonders schade?

Denkmalschutz
:Restaurierung mit viel Fingerspitzengefühl

Mehr als 20 Jahre lang rührte sich am Hörhammerbräu nichts mehr. Nun wird dort fleißig gewerkelt. Das Projekt in der Dachauer Altstadt wirft ein Schlaglicht darauf, wie schwierig es sein kann, ein denkmalgeschütztes Anwesen neu mit Leben zu füllen.

Von Gregor Schiegl

Umstrittenes Vorhaben in Haimhausen
:Pläne für neues Wohnquartier treffen auf Denkmalschutz

Der neue Eigentümer der alten Schlossbrauerei hat seine Pläne für das Ensemble von Baudenkmälern vorgelegt. Im Gemeinderat herrscht Begeisterung – doch das Landesamt für Denkmalpflege hat Einwände.

Von Alexandra Vettori

Abriss des Kulmbacher Güterbahnhofs
:Stadt wehrt sich gegen „Debakel“-Vorwurf

Nach dem Aus eines Straßenbauprojekts attackieren Heimatpfleger die Stadt Kulmbach heftig. Diese erklärt den Abriss eines Erinnerungsorts für „weder voreilig noch sinnlos“.

Von Olaf Przybilla

Abriss eines geschichtsträchtigen Güterbahnhofs
:Das „Denkmal-Debakel“ von Kulmbach

In Kulmbach stand ein Kulturdenkmal im Weg, als man eine neue Straßen-„Tangente“ plante. Blöd nur: Der Erinnerungsort ist längst abgerissen – die „Tangente“ aber kommt jetzt wohl doch nicht.

Glosse von Olaf Przybilla

Konflikt um Ehrensaal
:„Ein unverzeihlicher Akt des Vandalismus“

Das Deutsche Museum wollte seinen Ehrensaal neu und zeitgemäß gestalten. Doch beim Ortstermin reagiert der Landesdenkmalrat entsetzt und verlangt die Wiederherstellung des Nachkriegszustands. Nun ist die Aufregung groß.

SZ PlusVon Sebastian Krass und Martina Scherf

Haus mit Geschichte: Forsthaus Diana
:Und oben wacht einsam der Waldkauz

1854 wurde das Forsthaus Diana mitten in den Ebersberger Forst gebaut und war einst Schauplatz von Wochenendgesellschaften und Familienleben. Jetzt steht es leer. Doch wie geht es mit dem denkmalgeschützten Gebäude weiter?

SZ PlusVon Alexandra Leuthner

Denkmalschutz
:Elogen und Spitzen gegen den BR

Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege zeichnet den FAZ-Kulturjournalisten Hannes Hintermeier mit dem Dieter-Wieland-Preis aus. Der 88-jährige Namensgeber nutzt die Gelegenheit, um seinen Heimatsender zu tadeln.

Von Sebastian Beck

Starnberger Seebahnhof
:Verschönerungsaktion in der Grauzone

Der Gilchinger Unternehmer und CSU-Kommunalpolitiker Manfred Herz hat den verwahrlosten Eingangsbereich der Unterführung am Starnberger Seebahnhof aufhübschen lassen – auf eigene Kosten und ohne Genehmigung. Ist das nun nachahmenswertes bürgerschaftliches Engagement oder eine rechtlich fragwürdige PR-Aktion in eigener Sache?

Von Peter Haacke

Denkmalpreis
:„So ein Haus bereichert das Ortsbild und damit uns alle“

Der Bezirk Oberbayern ehrt die Eigentümer von vier historischen Gebäuden aus der Region mit dem Denkmalpreis. Im Interview spricht Elke Wendrich vom Denkmalnetz Bayern über die Bedeutung des Erhalts alter Häuser und über die Probleme dabei.

SZ PlusInterview von Annette Jäger

Nachverdichtung in München
:„Ami-Siedlung“ ein Denkmal? 1000 günstige Neubau-Wohnungen auf der Kippe

Der Bund will die Siedlung am Perlacher Forst in München in großem Stile nachverdichten und die Wohnungen dann für zehn Euro pro Quadratmeter vermieten. Doch einflussreiche politische Kräfte arbeiten daran, dass das Areal unter Schutz gestellt wird – womit das Bauvorhaben hinfällig wäre.

Von Sebastian Krass

Denkmalschutz
:Würdigung der Kriegergedächtniskapelle in Biburg

Der Bezirk Oberbayern verleiht neben Denkmalpreisen auch Anerkennungen für vorbildlich sanierte Bauwerke. So auch für jenes in der Gemeinde Alling, für das nun noch eine historisch-kritische Einordnung folgen soll.

Von Stefan Salger

Rasen auf dem Max-Joseph-Platz
:Münchens neue grüne Mitte

Der Max-Joseph-Platz vor der Staatsoper wird noch bis Dezember umgestaltet. Statt der grauen Isarkiesel hat die Stadt große Rasenflächen verlegt.

Sanierung für 14 Millionen Euro
:Villa Stuck nach eineinhalb Jahren wiedereröffnet

Das berühmte Künstlerhaus von Franz von Stuck musste für 14 Millionen Euro saniert werden. Wieder einmal. Was ist neu? Was ist anders? Und was sieht man davon?

Von Evelyn Vogel

Nach Anwohnerbeschwerden
:Gericht stoppt Baupläne im Herzogpark

Eigentlich wollten die Eigentümer der Gebäude an der Mauerkircherstraße 17 und 19 im Hinterhof nachverdichten und aufstocken – unter Protesten der Anwohner. Nun signalisiert das Gericht: So bald darf dort wohl gar nichts gebaut werden.

Von Sebastian Krass

Zeitgeschichte in Moosburg
:Lösung für Stalag-Wachbaracken in Sicht

Denkmalschützer sagen in Moosburg Geld für eine Notsanierung der maroden Gebäude aus der NS-Zeit zu, um sie als Zeitzeugnis zu erhalten. Langfristig soll an der Schlesierstraße ein Dokumentationszentrum entstehen.

Von Petra Schnirch

Bund der Steuerzahler
:Sanierung des Augsburger Staatstheaters – „Fass ohne Boden“

Viele Bauprojekte brauchen länger als geplant, auch die Kosten laufen oft aus dem Ruder. Der Steuerzahlerbund veröffentlicht nun eine neue Negativ-Liste, auch Beispiele aus Bayern sind dabei.

Starnberg
:Stadt verkauft ihr marodes Hotel

Für das seit Jahren leer stehende Hotel „Bayerischer Hof“  zeichnet sich eine Lösung ab: Investor Peter Löw erwirbt das sanierungsbedürftige Gebäude.

SZ PlusVon Peter Haacke

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