Brauereien

Nach der Wiesn
:Hier können Oktoberfest-Marken noch eingelöst werden

Wer noch Bier- und Hendlmarken in der Hosentasche hat, muss sie nicht wegwerfen. In einigen Gaststätten können sie noch eingelöst werden. Ein Überblick.

Von Pauline Storz

Wiesnbedienung seit 25 Jahren
:„Wenn wir uns so verhalten würden wie auf der Wiesn, hätten wir keine Probleme auf der Welt“

Doris Gruschka arbeitet seit einem Vierteljahrhundert als Bedienung im Löwenbräuzelt. Einen schöneren Job kann sie sich nicht vorstellen. Eine kleine Wiesnschwärmerei.

SZ PlusVon Lisa Sonnabend und Johannes Simon (Fotos)

Neue Wirte des Paulaner-Festzelts
:Wie die Stiftls ihr erstes großes Wiesnzelt am Laufen halten

Der Start war wegen einer Klage besonders schwierig, doch nun fließt das Bier: Das Wirtspaar Christine und Lorenz Stiftl betreibt heuer das Paulaner-Festzelt auf dem Oktoberfest – mit einer klaren Aufgabenverteilung.

SZ PlusVon Sarah Maderer

Brauerei
:Warsteiner streicht etwa jede sechste Stelle

Bis Jahresende sollen 125 Arbeitsplätze wegfallen. Der Grund ist die sinkende Nachfrage nach Bier.

Immobiliengeschäft
:Auch das gibt es in München: Mieter reagieren erleichtert nach Hausverkauf

Augustiner-Bräu erwirbt für 7,7 Millionen Euro zwei Nachbargebäude von der Caritas.  Was die Brauerei vorhat und warum ein Bewohner von einem „wahren Glückstag“ spricht.

Von Sebastian Krass

Spaten-Löwenbräu
:Darf eine Brauerei in der Münchner Frischluftschneise bauen?

Das Hachinger Tal ist für Münchens Klima sehr wichtig, die Stadt will es von Bebauung freihalten. Dennoch gibt es dort ein „Sondergebiet Brauerei-Verlagerung Löwenbräu“.

SZ PlusVon Sebastian Krass

Oktoberfest
:Chefökonom hat nachgerechnet, wie viel teurer Bier auf der Wiesn wirklich geworden ist

Es gilt schon fast als Naturgesetz, dass der Preis für die Mass in jedem Jahr steigt. Nun belegt ein langjähriger Vergleich, wie krass diese „Wiesnflation“ ausfällt.

Neues Wirtshaus
:Weihenstephaner schenkt jetzt am Platzl aus

In der Altstadt, wo Alfons Schuhbeck einst seine Südtiroler Stuben betrieb, hat die Staatsbrauerei aus Freising ihr erstes Wirtshaus in München eröffnet. Auf der Speisekarte steht bayerische Küche mit asiatischen Einflüssen.

Von Sarah Maderer

Geheimtipp, wenn alle anderen Zelte voll sind
:Museumszelt auf der Oidn Wiesn

Wer einen freien Oktoberfest-Tisch sucht, denkt nicht unbedingt an diesen Ort. Genau darin liegt die Stärke des Museumszelts auf der Oidn Wiesn.

Es wird gesungen und musiziert
:Volkssängerzelt Schützenlisl auf der Oidn Wiesn

Seit 2022 steht die „Schützenlisl“ auf der Oidn Wiesn, wo sie die „Schönheitskönigin“ abgelöst hat. Die Betreiber sind auf dem Oktoberfest schon gut bekannt.

Oktoberfest wie in vergangenen Zeiten
:Festzelt Tradition auf der Oidn Wiesn

Das Festzelt Tradition ist das größte Zelt auf der Oidn Wiesn. Der Wirt wirbt mit dem Spruch „Zurück zur Gemütlichkeit“ – völlig zu Recht.

Wein statt Bier, das rat ich dir
:Weinzelt auf dem Oktoberfest

Das Dilemma mancher Wiesnbesucher: Nüchtern ist der lallende, schunkelnde Banknachbar nicht zu ertragen. Wenn aber das süffige Oktoberfestbier so gar nicht schmeckt? Dann ist das Weinzelt die Rettung.

Mitsingen ausdrücklich erwünscht
:Paulaner-Festzelt auf dem Oktoberfest

Im Paulaner-Festzelt trifft man Prominenz aus der Nachbarschaft – dank des überdimensionalen Paulaner-Krugs kann man das Bierzelt gar nicht verfehlen.

Das Musikantenzelt
:Boandlkramerei auf der Oidn Wiesn

In der Boandlkramerei gibt es klassische Volksmusik, angereichert durch schwungvolle Tanzmusik und moderne Klänge – und erstmals einen Musikwettbewerb.

Oktoberfest
:So unterschiedlich schmecken die sechs Wiesnbiere

Vor dem Anstich stellen die Braumeister der sechs großen Münchner Brauereien ihre Oktoberfestbiere vor. Eines hebt sich farblich ab, ein anderes bietet „keinerlei Trink-Widerstand“ – und hat trotzdem am meisten Alkohol.

Von Sarah Maderer

Führung und Verkostung
:Das Bier-Gefühl: Zu Besuch bei einer kleinen Bio-Brauerei

Schroten, mälzen, brauen: Die Bio-Brauerei Hadern setzt auf regionale Zutaten und Handwerk. Das lässt sich bestens bei einer Brauereiführung erleben.

Von Sophie-Marie Ahnefeld

Gestatten, Ihre Brotzeit!
:Ochsenbraterei auf dem Oktoberfest

Nur in der Ochsenbraterei auf der Wiesn gibt es die beliebten Ochsensemmeln. Und nur hier kennt auch jeder den Namen des Tieres, das er gerade verspeist. Aber Vorsicht, das Zelt ist schnell dicht.

Familien und Schickimicki
:Marstall-Zelt auf dem Oktoberfest

Die Wirtsfamilie Able und Strobl will eine andere Zielgruppe ansprechen als deren Vorgänger im Hippodrom-Zelt – zumindest tagsüber.

Mit den Promis feiern
:Käfer-Zelt auf dem Oktoberfest

Eine Mass mit der Münchner Schickeria und allen, die gerne dazugehören würden? Dafür ist Michael Käfers Wiesn-Schänke die richtige Adresse.

Hier wird ozapft
:Schottenhamel-Festzelt auf dem Oktoberfest

Erst wenn der Münchner Oberbürgermeister im Schottenhamel das erste Fass angezapft hat, fließt auch in den anderen Zelten das Bier: Ozapft is!

Gut gebrüllt, Löwe
:Löwenbräu-Zelt auf dem Oktoberfest

"Löööweenbrääu!" In regelmäßigen Abständen schallt der Lockruf des Maskottchens über die Wiesn. Wer ihm ins Löwenbräu-Zelt folgt, wird mit Stimmung wie im Stadion belohnt.

Für Jung und Alt
:Schützen-Festzelt auf dem Oktoberfest

Hier sitzen unter der rot-grün-gelben Decke vor allem Gäste aus dem Münchner Umland zusammen. Wer hinein will, muss aber früh aufstehen.

Der Braugersten-Anbau lohnt sich nicht mehr
:Ist für das Bier jetzt bald Hopfen und Malz verloren?

Sinkender Bierkonsum, Brauereisterben und jetzt auch noch das: Bayerns Bauern wollen keine Braugerste mehr anbauen. Wo soll das nur hinführen?

Kolumne von Alexander Kappen

Party, Eskalation und ein wenig Amore
:Hofbräu-Festzelt auf dem Oktoberfest

Das Hofbräu-Festzelt ist das Epizentrum der Oktoberfest-Eskalation: Wer feiern und Leute aus aller Welt kennenlernen will, ist hier richtig und findet rasend schnell Gleichgesinnte.

Unter weiß-blauem Himmel
:Hacker-Festzelt auf dem Oktoberfest

Unter dem "Himmel der Bayern" im Hacker-Zelt feiern gstandene Mannsbilder und junge Wiesnbesucher gemeinsam.

Steckerlfisch und Augustiner
:Fischer-Vroni auf dem Oktoberfest

Die Fische der Fischer-Vroni sind weltberühmt, braten an einem 15 Meter langen Spieß – und sind ziemlich lecker.

Traditionell und feierwütig
:Bräurosl auf dem Oktoberfest

Sagenhaft schön soll Rosi Pschorr gewesen sein, nach der das Wiesn-Zelt benannt wurde. Traditionalisten zieht es hierher, aber auch die homosexuelle Community.

Das Wohlfühl-Zelt
:Augustiner-Festhalle auf dem Oktoberfest

Das Augustiner ist das Lieblingszelt vieler Münchner. Hier sind nicht nur die Bedienungen fast immer gut gelaunt. Manche meinen auch, hier gäbe es das beste Bier der Welt.

Pfeil ins Herz
:Die Armbrustschützen-Festhalle auf dem Oktoberfest

Ob manche Promis im Umgang mit der Armbrust zielsicherer sind als bei der Auswahl des Dirndls, zeigt sich jedes Jahr im Armbrustschützenzelt.

Landwirtschaft
:Weniger Sommergerste – Was das für die Brauereien bedeutet

Zum Bierbrauen braucht es Sommergerste – und deren Anbaufläche ist in Bayern wieder gesunken. Eine schlechte Nachricht für Liebhaber des bayerischen Bieres? Es lohnt ein zweiter Blick.

Fanclub in Erding
:Wo der Star ins Bierglas passt

In aller Welt mundet bekanntlich das Weißbier aus Erding. In dessen Heimat sind seine Fans wieder zum alljährlichen Treffen zusammengekommen. Unter ihnen sogar ein „Bierfluencer“.

Von Regina Bluhme

Oktoberfest
:Was die Wiesn vom Stuttgarter Wasen lernen könnte

Ein Rechtsstreit in München um die Vergabe der Wiesnzelte wirft die Frage auf, wie viel Tradition bei der Auswahl zählen darf. Ein Vergleich mit dem Cannstatter Wasen zeigt: Auch Stuttgart schützt etablierte Betreiber – legt aber klarer fest, wann dieser Vorsprung endet.

SZ PlusVon Astrid Becker

Erdinger Herbstfest
:Fast wie in Ascot

Wer spannende Pferderennen und verrückte Hutkreationen liebt, muss nicht nach England reisen. Fans kommen auch beim traditionellen Herbstfestrennen in Erding auf ihre Kosten.

Öffentliche Trauerfeier mit Freibier
:Ein Abschied ganz auf Erdinger Art

Zur Trauerfeier für Werner Brombach lädt die Privatbrauerei Erdinger Weißbräu die Bevölkerung zu einem Freibierausschank in der Innenstadt ein.

Von Regina Bluhme

Trauerfeier für Werner Brombach
:Abschied von einem „Brauer mit Leib und Seele“

1200 Menschen kommen zur Trauerfeier von Werner Brombach, dem Chef der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu. Politiker und Sportler würdigen die Verdienste des Unternehmers. Günther Beckstein erinnert sich an einen gemeinsamen Gasthausbesuch.

Von Regina Bluhme

Oktoberfest
:Welches Bier in welchen Wiesn-Zelten ausgeschenkt wird

Sechs Münchner Brauereien beliefern die 38 großen und kleinen Zelte auf dem Oktoberfest. Welche von ihnen die meisten Fässer stellt und welches Bier beim Anstich zum Einsatz kommt.

Von Katharina Haase und Justin Patchett

Erding
:Trauerzug durch die Altstadt

Erding nimmt mit einem Trauerzug durch die Innenstadt von Werner Brombach Abschied. Anschließend gibt es Freibier am Schrannenplatz.

Geheimtraining
:Vor dem Oktoberfest: Wie Neu-OB Dominik Krause das Anzapfen übt

45 Minuten mit dem Braumeister von Paulaner, ein geliehener Wechsel und 99 Prozent Zuversicht: Was beim ersten Training des neuen OB passierte.

Von Heiner Effern

Hofbräu im Deutschen Theater
:Warum sind gute neue Wirtshäuser in München so selten?

Das Hofbräu im Deutschen Theater möchte die deftige Küche Bayerns neu aufleben lassen. Gelingt das? Und wie stressresistent ist das Lokal an der wuseligen Schwanthalerstraße?

Von Gene Tonic

Münchner Brauerei
:Paulaner bringt sein Spezi nach Österreich

Was wo Spezi heißen darf oder doch nur Cola-Mix ist eine komplizierte Sache. Nach mehreren anderen europäischen Ländern darf Paulaner sein Getränk nun auch im südöstlichen Nachbarland verkaufen.

Zum Tod von Werner Brombach
:Der Weißbier-Pionier

Er mischte mehr als sechs Jahrzehnte lang die Bierindustrie auf und machte ein Nischenprodukt weltberühmt: Werner Brombach schuf in Erding die größte private Weißbierbrauerei der Welt.

Von René Hofmann

Statistisches Bundesamt
:Wann ist ein Bier ein Bier?

In Deutschland wird immer weniger Bier getrunken, jede Woche macht im Durchschnitt eine Brauerei dicht. Die Zahlen sind schlecht – auch wegen einer statistischen Besonderheit.

SZ PlusVon Leopold Zaak

Ein Urlaubstag in Giesing
:Wo München ehrlich und ungeschminkt ist

In Giesing existiert die Vergangenheit neben der Gegenwart. Ein Rundgang durch das ehemalige Arbeiterviertel, in dem vieles einzigartig ist.

SZ PlusVon Lena Bammert und Robert Haas (Fotos)

Streit um Verschwendung
:Tiefengrundwasser zum Spülen? So erklären sich die Münchner Brauereien

Dürfen Paulaner, Augustiner und Co. auch künftig das wertvolle Tiefengrundwasser zur Reinigung von Tanks und Anlagen verwenden? Umweltverbände fordern ein schnelles Umsteuern, die Brauereien sagen, sie nähmen die Diskussion „sehr ernst“.

Von Bernd Kastner

Hitze
:Verschwendung von Tiefengrundwasser: Stadt will strengere Regeln für Brauereien

Jahrtausendealtes Wasser zum Flaschenspülen? Im Rathaus zeichnet sich ab, dass sich Münchens Bierproduzenten bald umstellen müssen.

Von Bernd Kastner

MeinungHitze
:Brauereien müssen die Verschwendung der eisernen Wasserreserve beenden

Das besonders reine Tiefengrundwasser ist geschütztes Gemeingut – und landet in München oft als Spülwasser im Gully. Statt zu handeln, versuchen Brauerei-Lobby und Behörden, Fragen auszuweichen.

SZ PlusKommentar von Bernd Kastner

ExklusivTrockenheit
:Wie Münchens Brauereien den Wasserschatz der Stadt verschwenden

Für ihr "Münchner Bier" dürfen die Konzerne jahrtausendealtes, besonders reines Tiefengrundwasser abpumpen, eigentlich die eiserne Reserve für Krisen. Nun kommt heraus: Sie nutzen es nicht nur zum Brauen.

SZ PlusVon Bernd Kastner

Gastronomie in Tutzing
:Exklusives Gebräu zur Fischerhochzeit

Die neu gegründete Brauerei Oberland hat extra für das größte Fest der Gemeinde Tutzing ein besonderes Bier gebraut. Ausgeschenkt wird es in einem Pop-up-Biergarten mitten im Ort.

Von Peter Haacke

Biermarkt
:Die Fußball-WM war „ein Flop“ für deutsche Brauer

Nicht mal die Weltmeisterschaft kann den Abwärtstrend beim Bierverkauf stoppen. Der Chef der Veltins-Brauerei erwartet weitere Pleiten. Dem Unternehmen selbst geht es aber recht gut – dank spezieller Biersorten.

SZ PlusVon Björn Finke

Getränke
:Trend zum alkoholfreien Bier hält an

Alkoholfreies Bier wird immer beliebter. 2025 ist die Produktion um 6,5 Prozent gestiegen. Der Markt für klassisches Bier nimmt ab – wenn auch auf deutlich höherem Niveau.

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: