Kratzers Wortschatz Wenn einer maßlos erschrickt

"Da bin i gescheid dakemma", sagt der Bayer, wenn er so erschrickt, dass es ihm die Sprache verschlägt. Das alte bairsche Verb "derkemmen" oder "dakemma" wird immer dann verwendet, wenn sich plötzlich beunruhigende Nachrichten verbreiten mehr...

Kratzers Wortschatz Mick Jagger und die Weiberer

Briten und Amerikaner brauchen sich auf ihre prominenten Womanizer nichts einbilden. Auch Bayern hat seit grauer Vorzeit eine illustre Reihe von Männern hervorgebracht, die keiner Frau widerstehen konnten Von Hans Kratzer mehr...

Voralpenland im Morgendunst Kratzers Wortschatz Obacht vor waxen Damen

Sie sind am besten weiträumig zu meiden. Alles andere als meiden sollte man hingegen die frisch gemähten Wiesen, die sich ebenfalls wax unter den Füßen anfühlen. Von Hans Kratzer mehr...

Kratzers Wortschatz Gamskampler und waxe Damen

Originelle Bandnamen sind im besten Fall sprachlich lehrreich, bestimmte Frauen sind im schlechtesten Fall zu meiden mehr...

Kratzers Wortschatz Was Fußballernamen alles verraten

László Kleinheisler rückte mit der ungarischen Nationalmannschaft ins Rampenlicht der Fußball-EM. Sein Name besaß früher weniger Renommee mehr...

Kratzers Wortschatz Heit amoi anders rum

Unsere Kolumne legt eine Pause ein - in der Zwischenzeit sind die Leser dran mehr...

Kratzers Wortschatz Heit amoi anders rum

Die bairische Lexikon-Kolumne macht Pause - eine gute Gelegenheit, gemeinsam die Schatztruhe wieder aufzufüllen mehr...

Kratzers Wortschatz Europa ist ein Varreckerl

Immer mehr Menschen hegen Zweifel, ob Europa noch eine Zukunft hat. Auch in Bayern gibt es Bedenken, nur dass diese dort viel niedlicher klingen Von Hans Kratzer mehr...

Kratzers Wortschatz Sportler und Politiker schneiden gerne Gfrieser

Der Autor Josef Wittmann hat kürzlich erzählt, ihm blicke jeden Morgen im Spiegel ein "hoibe sieme Gfries" entgegen. Das Dialektwort Gfries ist etymologisch mit der Fresse (Mund) verwandt mehr...

Kratzers Wortschatz Fagge, Fackebuck und Fackebärle

Wenn jemand bei einem schweren Delikt erwischt werde, "da würde ich nicht lange fackeln, sondern dann sollen die Menschen dorthin zurückkehren, woher sie gekommen sind", sagte Horst Seehofer kürzlich. Dieser Satz war nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich interessant Von Hans Kratzer mehr...

Brezen beim Bäcker Kratzers Wortschatz Verstehen Sie Bairisch?

Gruamzinsler, Huisnblasi oder Blochantrenzer: die urigsten, lustigsten und rätselhaftesten Begriffe. Eine Auswahl aus der bairischen Sprache. mehr... Bilder

Kratzers Wortschatz Ein Scherzl schmeckt auch ohne Mascherl

Das Endstück vom Brot nennt der Bayer gerne "Scherzl". "Aufbrezeln" hat indes weniger mit Backkunst zu tun mehr...

Kratzers Wortschatz Es hat geregnet und geschneibt

Für Standarddeutsche hat es dieser Tage einfach geschneit. Doch die Bayern sind sich da nicht einig Von Hans Kratzer mehr...

Kratzers Wortschatz Der Prinz von Homburg war der größte Stoffel

In der SZ wurde Seehofer als Stoffel tituliert, was für ihn schlecht, für die Zeitungssprache aber gut ist, da dieses selten gebrauchte Wort unbedingt weiterleben sollte mehr...

Kratzers Wortschatz Das lutherische Madl katholisch machen

Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten begleiten nicht nur durch die deutsche Geschichte, sondern auch die Fortentwicklung der Sprache mehr...

Tausende warten vor dem Petersdom Kratzers Wortschatz Luthrische Zipfe katholisch machen

Vom Kabarettisten Gerhard Polt wissen wir, dass evangelisch getauft sein nicht überall in Bayern normal ist. SZ-Autor Hans Kratzer erklärt Begriffe der bairischen Sprache mehr...

Kratzers Wortschatz Allerseelenwecken heben das Lebensgefühl

Es sind nicht so sehr die Flüchtlinge, die unser Land verändern. Schon heute weiß kaum einer, was Allerseelen bedeutet mehr...

Kratzers Wortschatz Lateiner lieben Anten

Denn viele ähnlich lautende bayerische Ortsnamen kommen keineswegs vom Federvieh, sondern von römischen Siedlungen mehr...

Kratzers Wortschatz Leni dradantum, procenta!

Die Bedeutung der Kirchweih sank gleichzeitig mit dem Niedergang der Landwirtschaft - sieht man mal vom kulinarischen Wert des Festes ab. Ob das allerdings eine Zipfebritschn interessaiert - fraglich mehr...

Kratzers Wortschatz Zipfeklatscher und sonstige Helden

Was der Titel eines bayerischen Heimatkrimis mit einem spanischen Vulgär-Ausdruck zu tun hat mehr...

Kratzers Wortschatz Mit Karacho in die Steilwand

Auf der Wiesn wurde den Besuchern so mancher Nervenkitzel geboten. Besonders im Motodrom, wo das Publikum "wuide Hunde" bestaunte mehr...

Kratzers Wortschatz Ohne Buiva ist der Wiesngast arm dran

Warum am zweiten Montag des Oktoberfests früher häufig gerauft wurde und was Besuchern ohne das nötige Kleingeld auf dem größten Volksfest der Welt blüht mehr...

Kratzers Wortschatz Auf der Wiesn trägt man lederne Buxn

Die kurze Lederhose war früher die tägliche Strapazierhose für Buben jeglicher Herkunft. Damals hat sie noch Bux geheißen, abgeleitet vom alten Wort Buckhose, einer Hose aus Bocksleder mehr...

Kratzers Wortschatz Wie die Jünger ans andere Ufer schifften

Das Verbum schiffen klingt zwar derb, hat aber eine bewegte Vergangenheit mehr...

Kratzers Wortschatz Zermalmtes Zeitlang

"Ich hab' so Zeitlang nach Dir!" - das haben Scharen verliebter Jünglinge ihren Angebeteten geschrieben. Jetzt dürfen sie das nicht mehr mehr...