Gesetzestexte Die Verordnung mit dem 49-Buchstaben-Titel Affäre um gekaufte Examenslösungen

Der Redaktionsstab Rechtssprache kämpft im Auftrag der Regierung gegen unverständliche Gesetze. Manchmal klappt es, manchmal nicht - etwa bei der Umsatzsteuerschlüsselzahlenfestsetzungsverordnung. Von Robert Roßmann mehr...

Phrasenmäher Setzung

Der Rekord-Kunstsommer neigt sich dem Ende zu. Kassel, Münster, Venedig - und jetzt auch noch die Bundestagswahl. Jawohl, richtig gelesen, nicht nur künstlerische Großereignisse, auch die Bundespolitik will kuratiert werden. Von Sonja Zekri mehr...

Democracy Lab "Democracy Lab" in Köln "Democracy Lab" in Köln Neue Welt, alte Schule

Wenn es darum geht, was falsch läuft in der Bildung, schauen viele nach Nordrhein-Westfalen. In Köln haben Lehrer, Eltern und Experten im "SZ Democracy Lab" über drei gesellschaftliche Entwicklungen diskutiert, auf die Schulen dringend reagieren müssen. Von SZ-Autoren mehr...

Sprachlabor Der Hase und die Lerche

Sitzt der Hase im Pfeffer oder liegt er? Darf man Lerchen zu Schnaps verarbeiten? Hermann Unterstöger lässt es nicht bleiben, weiter zu forschen. Von Hermann Unterstöger mehr...

Sprachlabor Verflixter Plural

Mit Eheleuten meinen wir nicht Ehemänner. Mit Kaufleuten aber Kaufmänner. Ist ein einzelner Twitterati eigentlich ähnlich verkehrt wie ein einzelner Mafiosi? Und wer es mit der Juristerei ehrlich ernst meint, sagt nicht Gegenklage, sondern Widerklage. Von Hermann Unterstöger mehr...

Anglizismus Sprache Manager Führungsspitzen Kratzers Wortschatz Der Duden nimmt Wörter auf, die es in Bayern schon lange gibt

"Futschikato" hieß sogar schon eine kabarettistische Revue. Weniger populär ist derzeit das "Brausen". Kolumne von Hans Kratzer mehr...

Sprachlabor Sprachpapst Goehte

Der einzige, der die Würde und Schönheit des guten, alten "dijenige, die", anstelle des umgangssprachlichen, neuen "jene, die" beherzigt, scheint Werther alias Goehte zu sein. Von Hermann Unterstöger mehr...

Sprachlabor Mehr Fokus, bitte!

Einfaches ist so einfach zu verwirren: Will die Regierung von der Industrie Geld? Ist es die Babuschka oder die Matroschka? Und muss Thea Dorn "Wahl-Watcherin" heißen? Von Hermann Unterstöger mehr...

Sprachlabor Gesteigerte Höchstform

Das Kreuz mit dem Superlativ: Trägt man am dickesten auf, dickstmöglichst oder einfach nur voll fett? Das sind meist debattierteste Themen, häufigst aber auch nicht. Von Hermann Unterstöger mehr...

Juncker und Merkel EU Man spreche Deutsch

Abgeordnete setzen sich in einem Brief an die Kanzlerin für einen stärkeren Gebrauch der Sprache in der EU und in der Wissenschaft ein. Die Antwort des Kanzleramtsministers dürfte sie eher enttäuschen. Von Robert Roßmann mehr...

Duden - Das Wort Selfie Neue Auflage des Duden "Filterblase", "Selfie" und "Hygge" kommen in den Duden

Alle drei bis fünf Jahre ist es so weit: Das Standardwerk für deutsche Rechtschreibung wird erweitert. Diesmal sind 5000 neue Wörter hinzugekommen. mehr...

Sprachlabor Eine Brücke für den Esel

Ein Paar kann nicht "scheinbar gebumst" haben. "Anscheinend", hätte der Berliner Polizeisprecher sagen müssen. Ein Uralt-Fehler, der wohl nie vergeht. Eselsbrücke zwecklos. Von Hermann Unterstöger mehr...

Sprachlabor Wo kommst du denn her?

Bei der Uni Vechta ging einmal die Anfrage ein, ob die Vechtaer wie die Hannoveraner nicht besser Vechtaraner heißen sollten. Und wie heißen die Menschen aus Weimar? Von Hermann Unterstöger mehr...

Sprachlabor Immer Ärger mit Trump

Bedient sich der US-Präsident einer "toughen" oder nicht eher einer "starken, groben, brutalen" Rhetorik? Und was ist der Unterschied zwischen "Gesinde" und "Gesindel"? Von Hermann Unterstöger mehr...

Buchstabensuppe Internet Vongolisch für Fortgeschrittene

Vor einem Jahr fingen Menschen im Netz an, Wörter zum Spaß falsch zu schreiben. Heute postet sogar die Polizei Sätze wie "Halo wir sims die Schlaucops". Alles ganz lustig? Von Jan Stremmel mehr...

Sprachlabor Schilder und Schilder

Im Deutschen gibt es ein paar ambivalente Wörter, wie der/das Junge, der/die See, der/das Wurm - und eben auch der/das Schild. Hermann Unterstöger erklärt ihren Gebrauch. mehr...

Phrasenmäher Alles gut

Man will keinen Streit, das wäre nicht zeitgemäß, aber die Unwahrheit darf man als Deutscher natürlich auch nicht sagen. Was tun? Man greift einfach zu "Alles gut!", jener universal einsetzbaren, nur ganz leicht vergifteten Beschwichtigungsformel. Von Jens-Christian Raabe mehr...

Das große Eszett Tastaturen Das große ß sucht ein Zuhause

Der Großbuchstabe ẞ ist vom Rat für deutsche Rechtschreibung abgesegnet. Auf Computertastaturen ist er aber kaum zu finden. Jetzt wird verhandelt: Welches Zeichen soll Platz machen? Von Marvin Strathmann mehr...

Sprachlabor Reich beschenkt

"Das Leuchten Tausender Armbänder, die jeder am Eingang erhalten hat, erfüllt das Stadion", hieß es jüngst in einem Artikel der SZ. Ein Leser hat dazu mal eine Frage... Von Hermann Unterstöger mehr...

Sprachlabor Vorvergangen gewesen

Was ist eigentlich das Plusquamperfekt? Dieser Frage widmet sich Hermann Unterstöger, nachdem uns eine Leserin "Gossensprache" vorgeworfen hatte. Der Niedergang der Sprache ist auch Thema der weiteren Punkte. Von Hermann Unterstöger mehr...

Sprachlabor Grammatik-Tücken

Heute: Lessings freie Übertragung der zwölften Ode Anakreons sowie der korrekte Gebrauch von Demonstrativ- und Relativpronomen. Von Hermann Unterstöger mehr...

Sprachlabor Seit oder seitdem?

Diesmal beschäftigen Hermann Unterstöger die allgegenwärtigen Pleonasmen, falsche Metaphern aus der Wissenschaft und die Streitfrage: seit oder seitdem? Von Hermann Unterstöger mehr...

Sprache Sprachgewohnheiten Sprachgewohnheiten Das R muss rrrollen

Unser Autor hat kein Problem mit der deutschen Sprache, aber das R klingt bei ihm trotzdem immer nach "Rammstein". Über einen Buchstaben, der für viele eine Prüfung ist. Von Tim Neshitov mehr...

Sprachlabor Von der Begrifflichkeit

Viel zu leichtfertig wird der Begriff durch die preziöse Begrifflichkeit ersetzt. Und dann gibt es auch noch den Umkehrschluss. mehr...

Sprachlabor Falsches Bekenntnis

Eine Leserin stört sich nach Terroranschlägen immer wieder an dem Ausdruck, jemand habe sich zu der Tat "bekannt". Sie schlägt vor, zu einem anderen Wort zu greifen. Von Hermann Unterstöger mehr...