Wirecard

Beiratswahl
:Wirtschaftsprüfer fürchten um ihre Unabhängigkeit

Zwischen vielen kleinen und mittleren Wirtschaftsprüfern sowie den internationalen Big Four bahnt sich ein Machtkampf an. Es geht darum, ob Finanzinvestoren Kanzleien übernehmen dürfen – und ob diese dann noch unabhängig sind.

Von Uwe Ritzer

MeinungÖsterreich
:Spionageprozess enthüllt unangenehme Wahrheiten

Das Urteil im Prozess gegen Egisto Ott ist ein Zeichen, dass Österreich Spionage nicht mehr länger als eine Art Folklore begreift. Und noch etwas gibt Anlass zur Hoffnung.

Kolumne von Verena Mayer

Österreich
:Marsalek-Komplize in Wien wegen Spionage für Russland verurteilt

Der Beamte Egisto Ott soll im Auftrag des früheren Wirecard-Managers Informationen für Moskau beschafft haben. Der Fall legt Österreichs Schwachstellen beim Thema Spionage offen.

SZ PlusVon Verena Mayer

Lieferdienste
:Einer der erfolgreichsten Gründer Deutschlands muss gehen

Niklas Östberg gründete vor 15 Jahren in Berlin den Lieferdienst Delivery Hero und führte das Unternehmen bis in den Dax. Jetzt verlässt er die Firma, aber nicht freiwillig.

Von Caspar Busse

Österreich
:Die lebenswerteste Stadt der Welt – auch für Spione

Wien war immer schon ein Agenten-Hotspot. Dass ein österreichischer Beamter für Russland und Jan Marsalek spioniert haben soll, hat dann aber doch eine neue Qualität. Eindrücke aus einem verstörenden Prozess.

SZ PlusVon Verena Mayer

MeinungKapitalismus
:Die Deutsche Post gibt’s weiterhin, aber nur in Deutschland

Am Ende aller Umbenennungen, vorerst zumindest: Die Ex-Bundespost heißt jetzt DHL Group. Immerhin eine Würdigung, die fast so schön klingt wie Haribo.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

Transparenzblog
:Warum die SZ einen KI-Sprachassistent für den Wirecard-Fall entwickelt

Wie die SZ mit Hilfe künstlicher Intelligenz Leserfragen zum Wirtschaftsskandal um Wirecard beantwortet.

SZ PlusVon Alessandro Alviani und Thomas Gröbner

ExklusivWirecard
:Frühere Marsalek-Vertraute will nicht im Wirecard-Prozess aussagen

Eine einst wichtige Managerin des Konzerns sitzt zwar in deutscher Untersuchungshaft – als Zeugin will sie aber nicht auftreten. Das Verfahren gegen ihren Ex-Boss Markus Braun könnte sich trotzdem noch hinziehen.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard und „Operation Chargeback“
:Ehemalige Marsalek-Vertraute nach Deutschland ausgeliefert

Die Polizei in Singapur hatte die frühere Wirecard-Managerin bereits im November festgenommen. Es geht um den Vorwurf eines millionenschweren Betrugs – und erst anschließend um den Skandal-Konzern.

SZ PlusVon Nils Heck und Stephan Radomsky

KI-Sprachassistent
:Was wollen Sie zum Fall Wirecard wissen?

1,9 Milliarden Euro, die es nie gab, ein Manager mit Geheimdienst-Verbindung: Der Wirecard-Skandal erschütterte ganz Deutschland. Unser KI-Assistent beantwortet Ihre Fragen.

SZ PlusAktuelll ist der Wirecard-Assistent offline

MeinungÖsterreich
:Hat ein Verfassungsschützer für Russland spioniert?

Ein Prozess geht der Frage nach, ob Wien eine Hochburg für Spione ist – und versucht gleichzeitig offenzulegen, was falsch läuft in Österreichs Sicherheitsapparat.

Kolumne von Verena Mayer

Spionage
:Hatte Russland einen Helfer beim österreichischen Nachrichtendienst?

In Wien steht ein Verfassungsschützer vor Gericht, der im Auftrag von Jan Marsalek für Russland spioniert haben soll. Am ersten Prozesstag bestreitet er wortreich die Vorwürfe.

SZ PlusVon Verena Mayer

ExklusivJan Marsalek
:„Leugnen, leugnen, leugnen“

Dass Jan Marsalek einen Platz im russischen Geheimdienst hat, gilt als sicher. Bislang unveröffentlichte Chats legen jetzt den Verdacht nahe, dass der frühere Wirecard-Vorstand auch Verbindungen zum Bundesnachrichtendienst gehabt haben könnte. Der BND bestreitet das.

SZ PlusVon Jörg Schmitt

Wirecard
:Zwei Geschäftsleute wegen Betrugs verurteilt

Die beiden Männer haben laut einem Gerichtsurteil Wirtschaftsprüfer getäuscht. Sie bestätigten Treuhandkonten bei der Buchhaltungsfirma ‌Citadelle in Singapur, die es gar nicht gab.

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Jan Marsalek: Von Wirecard in den hybriden Krieg gegen Deutschland

Seit 2020 ist Jan Marsalek in Moskau untergetaucht. Jetzt zeigen Chatnachrichten, was genau er 2022 für den russischen Geheimdienst gemacht hat.

Von Johannes Korsche und Ralf Wiegand

ExklusivRussische Desinformation
:Jan Marsalek und die gescheiterte „Operation Berlin“

Der ehemalige Wirecard-Manager wollte als russischer Agentenführer die deutsche Hauptstadt offenbar mit einer großen Desinformationskampagne überziehen. Doch dann ging alles schief.

SZ PlusVon Jörg Schmitt und Ralf Wiegand

Korrekturen
:Keine Musterklage, keine Brüder

Abgetretene Ansprüche im Wirecard-Prozess und ein Missverständnis um den Kulturstaatsminister.

Anleger-Klage
:Die nächste Geduldsprobe für Wirecard-Aktionäre

In München startet ein neues Verfahren, in dem Wirecard-Anleger Geld von den Wirtschaftsprüfern von EY fordern. Ob diese Klage Erfolg hat, erscheint offen – das Gericht hat jedenfalls einige Fragen.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Anlegerschutz
:Dritter Anlauf für die Wirecard-Aktionäre

In München startet ein Prozess, mit dem frühere Anteilseigner des Skandal-Konzerns Geld zurückerstreiten wollen. Was unterscheidet dieses Verfahren von anderen Klagen und wie sind die Erfolgsaussichten? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Bettina Orlopp
:Dem italienischen Angriff cool widerstanden

Vor einem Jahr bei der Commerzbank überraschend Chefin geworden, ist der Druck auf Bettina Orlopp von Beginn an hoch: eine drohende Übernahme abwenden, dazu die Belegschaft und die Bundesregierung hinter sich bringen. Wie hat sie das geschafft?

SZ PlusVon Meike Schreiber

BGH-Urteil
:Wirecard-Aktionäre bekommen nichts zurück

Rund 50 000 Anteilseigner des insolventen Zahlungsdienstleisters haben Ansprüche von vielen Milliarden Euro, doch die Insolvenzmasse ist nur ein Bruchteil so groß. Der Bundesgerichtshof hat nun eine Klage von Kapitalanlegern abgewiesen.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch und Stephan Radomsky

Großrazzia wegen Kreditkartenbetrugs
:Codename: „Operation Chargeback“

BKA, Zoll, Bafin und die Staatsanwaltschaft Koblenz haben Gebäude auf der ganzen Welt durchsucht. Mutmaßliche Betrüger sollen mehr als 300 Millionen Euro von nichts ahnenden Opfern erbeutet und das Geld in Deutschland gewaschen haben.

SZ PlusVon Nils Heck, Claus Hulverscheidt und Meike Schreiber

Aussage in München
:Zeuge widerspricht Brauns Version vom Wirecard-Skandal

Im Wirecard-Prozess sagt ein Mann aus, der Kunde jener ominösen Firmen in Asien gewesen sein soll, um die sich hier alles dreht. Der Zeuge aber weiß von nichts. Das passt zum größeren Bild.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Marsalek in Moskau: Russlands Trophäe

Der Ex-Wirecard-Manager hält sich wohl in Moskau auf. Wie gefährlich ist Marsalek?

Von Justin Patchett und Ralf Wiegand

Wirecard-Skandal
:Neue Haare, neue Freundin – Marsaleks Leben in Moskau

Der „Spiegel“ und weitere Medien haben den flüchtigen Ex-Wirecard-Manager aufgespürt. Deutsche Ermittler dürften staunen, was in russischen Datenbanken so alles über ihn gespeichert ist.

SZ PlusVon Ralf Wiegand

Ex-Wirecard-Manager
:Journalisten machen Marsalek in Moskau ausfindig

Medienberichten zufolge hat der ehemalige Wirecard-Manager unter anderem Namen einen echten russischen Pass und arbeitet wohl regelmäßig für den Inlandsgeheimdienst FSB.

MeinungBörse
:Europäische Anleger können sich nicht mehr auf die USA verlassen

Lange haben die USA mit ihren strengen Börsenregeln auch Anleger hierzulande geschützt. Donald Trump ändert das gerade mit seiner Günstlingswirtschaft. Ohnmächtig sind die Europäer dennoch nicht.

SZ PlusKommentar von Meike Schreiber

Wirecard-Prozess
:Mit Hausaufgaben in die Ferien

Kurz vor der Sommerpause gibt das Gericht einen Fingerzeig, wann der Wirecard-Prozess enden könnte. Vorher aber müssen alle Beteiligten noch viel lesen.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Spirit und Spirituosen
:Brennpunkt Aschheim

Befeuert der Geist der Gemeinde im Münchner Osten den Hang zu unlauteren Machenschaften? Nach Wirecard und einem Cannabis-Aktivisten ist nun eine Gin-Destillerie im Fokus. Sie wurde von einem Abmahnverein erfolgreich verklagt.

SZ PlusKolumne von Udo Watter

MeinungWirecard-Prozess
:Markus Braun spielt noch immer das alte Spiel – aber er bestimmt die Regeln längst nicht mehr

Der Ex-Wirecard-Boss gewährt einen tiefen Einblick in den Stand des Verfahrens und vor allem in seine Sicht auf sich selbst. Dabei wird klar: alles beim Alten, schuld sollen die anderen sein. Beim Gericht dürfte das aber nicht verfangen.

SZ PlusKommentar von Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Markus Braun verliert die Kontrolle

Im Wirecard-Prozess sagt der Insolvenzverwalter aus. Den Hauptangeklagten bringt das so aus der Fassung, dass er plötzlich Dinge sagt, die ihm mehr schaden als nützen könnten.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard
:Jetzt spricht der Insolvenzverwalter

Was Michael Jaffé von den Trümmern des Konzerns berichtet, ist eindrücklich – und für Ex-Konzernboss Markus Braun höchst unangenehm.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Bezahlsysteme
:Sparkassen-Tochter Payone soll in dubiose Geschäfte verwickelt gewesen sein

Sind zwielichtige Kunden von Wirecard zu Payone abgewandert? Ein neuer Bericht legt das nahe.

Von Meike Schreiber

Wirecard-Prozess
:Für Markus Braun ist weiterhin gar nichts klar

Seit fast zweieinhalb Jahren läuft der Wirecard-Prozess inzwischen. Ex-Konzernboss Markus Braun fordert nun erneut zusätzliche Beweise ein. Ob ihm das Gericht folgt, ist offen.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard
:„Weil alle im Rausch waren“

Wer muss zahlen für das Wirecard-Desaster? Die Commerzbank findet: die Wirtschaftsprüfer von EY – und verlangt 190 Millionen Euro Schadenersatz.

SZ PlusVon Stephan Radomsky und Meike Schreiber

ExklusivSpionage für China
:Jan Marsalek wollte Uiguren in München bespitzeln

Der frühere Wirecard-Vorstand, seit Jahren Agent für Moskau, hatte auch enge Kontakte nach China – das belegen nun Chats. Offenbar bot er Peking an, die Münchner Uiguren-Gemeinde auszuspähen.

SZ PlusVon Manuel Bewarder, Florian Flade und Jörg Schmitt

KapMuG-Prozess
:Die Aussichten für Wirecard-Anleger werden unsicherer denn je

Im Kampf der früheren Wirecard-Aktionäre um Schadenersatz schmeißt der Anwalt des Musterklägers im Streit hin. Das Zerwürfnis hatte sich angedeutet.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard
:Wo Marsaleks Spione ihr Netz auswarfen

Was jahrelang von einem britischen Küstenstädtchen aus geplant wurde, erinnert an einen Spionage-Thriller. Auftraggeber war Russland, Drahtzieher der Wirecard-Manager Jan Marsalek. Nun wurden die Agenten verurteilt.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Wirecard-Prozess
:Braun scheitert, gleich zweifach

Der frühere Wirecard-Boss sitzt weiter im Gefängnis, und die Richter im Strafprozess wurden als nicht befangen befunden. Für Brauns früheren Chefbuchhalter läuft es auch schlecht.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Großbritannien
:Spionagering um Jan Marsalek verurteilt

Ein Gericht in London hat drei Bulgaren der Spionage für schuldig befunden. Sie sollen für Moskau russlandkritische Journalisten und eine Militärbasis in Stuttgart ausgespäht haben. Beauftragt wurden sie von Jan Marsalek.

Von Martin Wittmann

Musterklage
:Ein Dämpfer für die Wirecard-Aktionäre

Über Jahre fiel niemandem auf, dass die Wirecard-Bilanzen falsch waren. Anleger verloren Milliarden und fordern Schadenersatz von den Wirtschaftsprüfern von EY. Die Entscheidung des Gerichts dazu wird den Aktionären nicht gefallen.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Das Gericht kürzt die Anklage, Braun ist sauer

Oft sind Angeklagte froh, wenn Vorwürfe gegen sie fallen gelassen werden – nicht so der Ex-Wirecard-Boss. Er ist sogar so erbost darüber, dass er den Richtern Befangenheit vorwirft.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Prozess am Landgericht München I
:Jens Lehmann investierte in Wirecard – und verliert 750 000 Euro

Der Ex-Nationaltorwart wollte nach der Pleite des Finanzdienstleisters gegen dessen Wirtschaftsprüfer klagen. Doch auf seinem Verlust bleibt er sitzen, weil er eine Frist vor Gericht versäumte.

SZ PlusVon Susi Wimmer

Wirecard-Prozess
:Das Rätsel um Markus Brauns Millionen

Haben die Angeklagten im Wirecard-Prozess noch irgendwo Geld versteckt? Zumindest beim früheren Boss des Konzerns hat ein Ermittler da offenbar einen Verdacht.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Wirecard-Prozess
:Wer den Schaden hat – und wie viel

Im Wirecard-Prozess geht es auch um einen Milliardenkredit, den Banken dem Konzern gewährten. Die Sache ist kompliziert – könnte aber zum wichtigen Puzzleteil werden, wenn ein Urteil gegen Ex-Boss Markus Braun fällt.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Markus Braun
:Staatsanwaltschaft kürzt Anklage im Wirecard-Prozess ein

Markus Braun und die anderen Angeklagten müssen sich ab sofort deutlich weniger Vorwürfen stellen. Für den Ex-Wirecard-Boss dürfte das kein gutes Zeichen sein, ein Urteil könnte noch in diesem Jahr fallen.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Großbritannien
:Vom Observieren und Abservieren

In London sind zwei Frauen und ein Mann aus Bulgarien der Verschwörung angeklagt. Sie sollen im Auftrag des früheren Wirecard-Managers Jan Marsalek für Russland spioniert haben. In dem Prozess nun geht es weniger um Staatsaffären als um Sex-Affären. Szenen einer juristischen Soap-Opera.

SZ PlusVon Martin Wittmann

ExklusivSpionage
:Wie Marsaleks Agenten eine US-Kaserne in Deutschland ausforschten

Der frühere Wirecard-Vorstand und mutmaßliche Russland-Spion Jan Marsalek ließ von seinen Agenten einen US-Stützpunkt in Stuttgart auskundschaften, in dem ukrainische Soldaten an „Patriot“-Systemen trainiert wurden. Auch der Generalbundesanwalt ermittelt inzwischen in diesem Fall.

SZ PlusVon Manuel Bewarder, Florian Flade und Jörg Schmitt

ExklusivWirecard
:Dax-Vorstand mit der Lizenz zu spionieren

Jan Marsalek baute womöglich schon während seiner Zeit bei Wirecard einen russischen Spionagering in Europa auf. Diesen Verdacht legen Recherchen von SZ und „Profil“ nahe.

SZ PlusVon Jörg Schmitt und Nils Heck

ExklusivWirecard-Prozess
:Gericht will einige Vorwürfe gegen Markus Braun fallen lassen

Fast 500 Seiten dick ist die Anklage gegen den Ex-Wirecard-Boss und zwei frühere Untergebene. Um schneller zu einem Urteil zu kommen, will das Gericht nicht mehr alle Vorwürfe verhandeln – sie fielen kaum ins Gewicht. Das könnte ein Fingerzeig sein.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

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