Ungarn

Nach der Wahl
:Diese Pläne hat Magyar für Ungarn

Kampf gegen Korruption, Begrenzung der Amtszeit, Beitritt zur Euro-Zone: Péter Magyar will Orbáns Anti-EU-Kurs korrigieren. Ein Überblick seiner Reformvorhaben.

Von Juri Auel und Katja Guttmann

dpa-Nachrichten

  1. Überwundener Stillstand
    :Ungarns Wende öffnet Tür für EU-Beitrittsgespräche mit Kiew

  2. Nachbarschaftsdisput
    :Magyar: Ungarn einigt sich mit Ukraine in Minderheitenfrage

  3. Besuch in Berlin
    :Ungarns Regierungschef gönnt sich Currywurst und Pils

  4. Orban-Nachfolger in Berlin
    :Merz will Ungarn „zurück in die Mitte Europas“ helfen

  5. Streit ums höchste Staatsamt
    :Ungarn: Präsident soll Amt per Verfassungsänderung verlieren

  6. Streit um Rechtsstaatlichkeit
    :EU-Kommission will Milliarden für Ungarn freigeben

  7. Europäische Union
    :EU-Kommission will Milliarden für Ungarn freigeben

  8. Regierungswechsel
    :Peter Magyar ist Ungarns neuer Ministerpräsident

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

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Der von Polen wegen Korruptionsverdachts gesuchte Ex-Justizminister Zbigniew Ziobro hat sein Asyl in Ungarn verlassen und hält sich in den USA auf. „Gestern bin ich hierhergeflogen“, sagte der Politiker der rechtskonservativen PiS dem Sender ...

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Ungarn
:Die Frau, die den Spagat zwischen EU und Russland schaffen soll

Anita Orbán soll künftig die Außenpolitik im Kabinett von Péter Magyar verantworten. Wie dieser arbeitete die Managerin einst auch für die Fidesz-Partei.

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Ungarns Außenpolitik
:Magyar sagt Orbáns Verbündeten auf dem Balkan den Kampf an

Der ungarische Wahlsieger Péter Magyar sendet auch in die Länder des westlichen Balkans selbstbewusste Signale. Vor allem ein prominenter Schützling von Viktor Orbán muss sich Sorgen machen.

SZ PlusVon Tobias Zick

Geschichtsbild
:„Ruszkik haza“ – „Russen, geht nach Hause“

Im Oktober 1956 forderten Zehntausende Menschen in Ungarn die Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Moskau ließ den Volksaufstand brutal niederschlagen. Ein Trauma, das auch bei der Abwahl von Viktor Orbán eine Rolle gespielt hat.

SZ PlusVon Tobias Zick

MeinungDemokratie
:Auch wenn Rechtspopulisten wie Orbán die Wahl verlieren – ihr Erbe bleibt

Die Freude über die Abwahl des ungarischen Ministerpräsidenten sollte nicht täuschen: Im Westen sind die ihm nahestehenden Parteien Teil einer neuen Normalität. Vor allem dort, wo sie bisher nie regiert haben, haben sie einen Vorteil.

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Nach der Niederlage von Viktor Orbán trauern Europas Rechte und verbreiten Verschwörungserzählungen. Wichtiger ist aber die Frage, wie weit Orbán den Umbau des Systems in Ungarn schon getrieben hat.

Kolumne von Verena Mayer

Ungarn, Polen und Brasilien
:Das Erbe der Rechtspopulisten wiegt schwer

Nach 16 Jahren Orbán steht Ungarn vor einem Neuanfang. Leicht wird es nicht. In Polen etwa wirkt die achtjährige PiS-Ära noch immer nach, in Brasilien die vier Jahre unter Bolsonaro. Was lässt sich daraus lernen?

SZ PlusVon Viktoria Großmann und Jan Heidtmann

Medien in Ungarn
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Der designierte ungarische Ministerpräsident kündigt an, scharf gegen die staatsnahen Medien der Orbán-Ära vorzugehen. Welche Umwälzungen er noch plant.

SZ PlusVon Verena Mayer

MeinungNach Machtwechsel
:Die EU darf Ungarn jetzt nicht einfach so Milliarden überweisen

Klar, der Orbán-Bezwinger Magyar verdient alle Hilfe und auch einen gewissen Vertrauensvorschuss. Doch noch wichtiger ist: Europa darf nie wieder seine rechtsstaatlichen Prinzipien verscherbeln.

SZ PlusKommentar von Josef Kelnberger

Operettenabend in der Isarphilharmonie
:Jonas Kaufmann und die Tücken unpolitischer Lieder

Keiner singt die Melodien von Lehár und Co. so schön wie Jonas Kaufmann – nun auch auf Ungarisch. Aber kann man das „Wolgalied“ und Klischees über fiedelnde „Zigeuner“ noch genießen wie eh und je?

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Ungarn
:Magyar sagt rechtskonservativen Denkfabriken den Kampf an

Premier Orbán hat Bildungseinrichtungen der neuen Rechten mit Steuergeldern aufgepumpt – sein designierter Nachfolger sieht darin ein Verbrechen. Auf seine Pläne wollen die Betroffenen „kreativ“ reagieren.

SZ PlusVon Tobias Zick

MeinungNach der Wahl in Ungarn
:Für die Autokraten auf dem Balkan besteht keine Gefahr

Ob Bosnien und Herzegowina, Serbien oder Albanien: Dass es bei den EU-Beitrittskandidaten nach dem Sturz von Viktor Orbán jetzt zu einem politischen Frühling kommt, ist nicht zu erwarten.

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Russland und Ungarn
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Jahrelang hat Ungarns Premier in der EU die Interessen von Kremlchef Putin vertreten. Doch nach Orbáns historischer Abwahl muss sich Russland umstellen. Wie groß kann sein Einfluss als Öl- und Gaslieferant noch sein?

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Wahl in Ungarn
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Nach der Abwahl von Viktor Orbán in Ungarn distanzieren sich Ministerpräsident Söder und seine Staatskanzlei wortreich von dessen Regierung. Allerdings: Auf Eis lagen die Beziehungen nie.

Von Thomas Balbierer

Europäische Union
:Die Milliarden, von denen Ungarns Schicksal abhängt

Im Mai wird Péter Magyar sein Amt antreten, aber das System Viktor Orbáns besteht fort. Bekommt der neue Premier dringend benötigte EU-Gelder, bevor es umgebaut ist?

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

MeinungDemokratie
:Ungarn hat die Seite gewechselt, aber bedroht ist die EU noch immer

Populismus, Desinformation, Rechtsstaatsabbau gibt es überall in Europa. Was tun? Lernen – von unabhängigen Medien in der Slowakei, von polnischen Richtern oder von ungarischen Wählern.

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Ungarns Wahlsieger Péter Magyar
:Wenn Putin anruft, will er rangehen

Seine erste große Pressekonferenz gestaltet der Wahlsieger völlig anders als alles, was man aus der Ära Orbán kennt. Zu Russland und der Ukraine äußert der designierte Ministerpräsident aber ein Sowohl-als-auch.

SZ PlusVon Verena Mayer

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