SZ-Podcast "Auf den Punkt":Warum Viktor Orbán seine Blockade der Ukraine-Hilfen aufgegeben hat

SZ-Podcast "Auf den Punkt": "Auf den Punkt" - der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung.

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(Foto: SZ)

Die EU wird die Ukraine mit 50 Milliarden Euro unterstützen. Wie hoch war der Preis, dass auch Ungarn zustimmt?

Von Jan Diesteldorf und Franziska von Malsen

Viktor Orbán und die EU, das ist ein Drama mit vielen Kapiteln. Einen Höhepunkt gab es zuletzt kurz vor Weihnachten. Da ging es beim EU-Gipfel in Brüssel um die Frage, ob die EU Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine aufnimmt. Auch da hatte Orbán sich erstmal quergestellt. Nur dank eines diplomatischen Tricks gelangten die 26 anderen EU-Länder zu ihrem Ziel.

Aber, Orbán wäre nicht Orbán, hätte er nicht direkt die nächste Auseinandersetzung begonnen. Eigentlich wollten die Staats- und Regierungschefs bei dem Gipfel Dezember nämlich auch direkt die Finanzhilfen für die Ukraine freigeben. Da geht es um 50 Milliarden Euro, damit das Land seine durch den Krieg schwer angeschlagene Wirtschaft stabilisieren kann. Diese Abstimmung musste ins neue Jahr verschoben werden - weil Orbán in Aussicht gestellt hat, dass er das blockieren könnte.

Am Donnerstagmorgen war nach mehreren Beratungsrunden immer noch unklar, wie die ganze Sache ausgehen könnte.

Wie die EU-Länder und Orbán doch noch zu einem Deal gefunden haben und welcher Preis dafür an Orbán entrichtet worden ist, darüber spricht in dieser Folge Jan Diesteldorf, SZ-EU-Korrespondent in Brüssel.

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Weiterhören: Den Podcast Das Thema über die russischen Kriminellen, die für vorzeitige Entlassung in den Krieg ziehen, lesen Sie hier.

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Moderation, Redaktion: Franziska von Malsen

Redaktion: Nadja Schlüter

Produktion: Benjamin Markthaler

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