Viktor Orbán

Demokratie in Gefahr
:Was tun gegen die „blaue Welle“?

Demokratieverteidiger fordern in ihren Büchern Widerstand, Vernetzung und Geduld. Vier Beispiele zwischen To-do-Listen und Aha-Erlebnis.

SZ PlusRezension von Tanjev Schultz

Der ungarische Autor Márió Z. Nemes
:„Orbán ist weg, aber du bist noch im Stockholm-Syndrom“

Was haben Plüschaffen mit Viktor Orbán zu tun? Der ungarische Schriftsteller Márió Z. Nemes findet da so manche Verbindung – und sieht auch die politische Entwicklung in Deutschland mit Sorge.

SZ PlusVon Sophie-Marie Ahnefeld

Bildung und Wissenschaft
:So könnte Orbán der AfD als Vorbild dienen

In Ungarn hat sich gezeigt, wie leicht eine autoritäre Regierung Bildung und Wissenschaft unter Kontrolle bekommen kann – und wie schwer es ist, die Schäden zu beheben.

Von Verena Mayer

Kultur in Ungarn
:Lernen, vergeben, neu anfangen

Der Pianist András Schiff hat seine Heimat wegen Viktor Orbán boykottiert. Nun tritt er erstmals wieder in Budapest auf – und wird euphorisch empfangen.

Von Verena Mayer

Interview mit András Schiff
:„Ich bin euphorisch, aber auch ein wenig vorsichtig“

Der Pianist András Schiff ist in seiner Heimat Ungarn 16 Jahre nicht aufgetreten – wegen Viktor Orbán. Nun kehrt er dort auf die Konzertbühne zurück. Ein Gespräch über die politische Verantwortung von Künstlern.

SZ PlusInterview von Verena Mayer und Alex Rühle

Demokratie in Europa
:Die Schäden am System bleiben

Länder wie Ungarn und Polen zeigen: Man kann Autoritäre wieder loswerden. Doch nach der Abwahl von Demokratiegefährdern wird es erst richtig anstrengend.

SZ PlusVon Viktoria Großmann und Verena Mayer

Wirtschaftspolitik
:Wie eine AfD-Regierung den deutschen Wohlstand schrumpft

Die AfD führt bundesweit und in Sachsen-Anhalt in den Umfragen. Was passiert wirtschaftlich in Deutschland, wenn sie an die Macht kommt?

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Nach dem Machtwechsel
:Ungarns neuer Staatspräsident ist ein Orbán-Gegner der ersten Stunde

Es ist eine Wahl von hoher Symbolkraft: Unter der autoritären Vorgängerregierung war der Jurist András Baka entlassen worden. Nun soll er für einen rechtsstaatlichen Neuanfang stehen.

SZ PlusVon Verena Mayer

Ungarn
:Dieser Richter soll das Land wieder versöhnen

András Baka soll am Dienstag zum Staatspräsidenten gewählt werden – und eine bessere Besetzung als den langjährigen Widersacher von Viktor Orbán gibt es kaum.

SZ PlusVon Verena Mayer

Energiekrise
:Strommangel zwingt Ungarn zu großen Einschränkungen

Ungarn musste infolge der Trockenheit sein einziges AKW drosseln und erlebt eine beispiellose Energiekrise. Das hat Auswirkungen bis in den kleinsten Haushalt.

Von Verena Mayer

Ungarns neue Regierung
:„Wir streben eine pragmatische Beziehung zu Moskau an“

Wie kann man Ungarn wieder zu einer rechtsstaatlichen, prowestlichen Demokratie machen? Vizeregierungschefin Anita Orbán über die Rückabwicklung von 16 Jahren Fidesz-Herrschaft und den Umgang mit Russland.

SZ PlusInterview von Tobias Zick

Ungarn
:Orbán ruft zu Widerstand auf

Nach der Razzia in den Büros der Fidesz-Partei des früheren Ministerpräsidenten Viktor Orbán hat dieser zum Widerstand aufgerufen. Er warf der neuen Regierung von Péter Magyar am Mittwoch Tyrannei vor und kündigte an, dass seine Partei alle ...

Ungarn
:Die Schach-Großmeisterin soll für den politischen Neustart stehen

Premier Magyar will die Schach-Olympiasiegerin Judit Polgár zum Staatsoberhaupt machen. Den bisherigen Präsidenten hat er per Verfassungsänderung und mit einer Drohung aus dem Amt gedrängt.

SZ PlusVon Tobias Zick

Ungarn nach dem Regierungswechsel
:„Ein ganzes Land wurde aus 200 Metern an die Oberfläche gerissen“

Haben die Ungarn wirklich die Populisten besiegt? Márton Gergely, Chefredakteur des unabhängigen Magazins HVG, über die Widersprüche Péter Magyars und sein Fremdeln damit, dass ein Teil der Gesellschaft jetzt so heiter jubelt.

SZ PlusInterview von Verena Mayer und Alex Rühle

MeinungÖsterreich
:Wie sich die AfD von der FPÖ inspirieren lässt

Die FPÖ feiert in Wien ihr 70-jähriges Bestehen. Die Gästeliste zeigt, welchen Stellenwert die Partei international hat. Doch es gibt jemanden, zu dem selbst die FPÖ ehrfürchtig aufschaut.

Kolumne von Verena Mayer

Budapest
:Eine Stadt atmet auf

Das liberale Budapest wurde lange von Orbán drangsaliert. Besonders stark war der ultrakonservative Druck auf die LGBTQ-Community. Jetzt schöpfen viele Hoffnung. Doch auch mit der neuen Regierung könnte es Konflikte geben.

SZ PlusVon Verena Mayer

Ungarn
:Verfassungsänderung hält Orbán von der Macht fern

Das Parlament in Budapest beschließt: Wer mehr als acht Jahre regiert hat, darf kein Ministerpräsident mehr werden. Das gilt für den Langzeit-Premier Orbán, aber auch für seinen Nachfolger Magyar.

Österreich
:Ist das eine unabhängige Wahl?

Der ORF soll nach dem unrühmlichen Abgang von Roland Weißmann eine neue Führung bekommen. Doch dass die Politik sich offenbar einmischt, erinnert viele an eine schlechte, alte Zeit.

SZ PlusVon Verena Mayer

Ungarn
:Greift Magyar zu den gleichen Mitteln wie Orbán?

Ungarns Regierungschef Magyar will Staatspräsident Sulyok aus dem Amt jagen, weil dieser den antidemokratischen Kurs seines Vorgängers geduldet habe. Der Machtkampf ist eröffnet.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit und Henrike Roßbach

Magyar gegen Staatspräsident Sulyok
:Machtkampf in Ungarn

Der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar will Staatspräsident Tamás Sulyok durch eine Verfassungsänderung aus dem Amt entfernen. „Die nötigen Entscheidungen werden wir zeitnah treffen“, sagte Magyar vor Journalisten, nachdem er das ...

Ungarn
:Endlich frei!

Rauschhaft hat Ungarn im April den Sturz Viktor Orbáns gefeiert. Doch lässt sich das alte System so schnell abschütteln? Reise durch ein Land, das gerade versucht, sich die Demokratie zurückzuholen.

SZ PlusVon Verena Mayer und Alex Rühle (Text) und Robert Laszlo Bácsi (Fotos)

MeinungKrieg in der Ukraine
:Soll Merkel für Europa verhandeln? Das ist die falsche Frage

Die öffentliche Suche nach einem europäischen Unterhändler lenkt davon ab, dass Wladimir Putin immer noch nicht zu Verhandlungen bereit ist. Der Druck auf ihn aber steigt.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

MeinungEuropa
:Das Prinzip der Einstimmigkeit ist keine Schwäche, sondern eine Stärke der EU

Ja, Viktor Orbán hat die Union allzu oft mit seinem Veto erpresst. Ist es also höchste Zeit, diesen „Konstruktionsfehler“ zu beseitigen? Auf keinen Fall, aus drei gewichtigen Gründen.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Machtwechsel in Ungarn
:Demokratie-Reparatur

SZ-Leser äußern Freude über Orbáns Ablösung, Hoffnung auf EU-Stabilität – und Genugtuung, dass die USA mit dem Versuch der Wahlbeeinflussung scheiterten.

Podcast: „Auf den Punkt“
:Regierungswechsel: Ungarn tanzt Orbáns Geister weg

Péter Magyar ist Ungarns neuer Regierungschef. Was er alles anders als sein autoritärer Vorgänger machen will.

Von Verena Mayer und Lars Langenau

Ungarn
:Auf dem ungarischen Parlament weht wieder die Europaflagge

In Budapest wird Péter Magyar als neuer Ministerpräsident vereidigt. Ein Tag voller Symbolkraft – und mit einem tanzenden Minister.

Von Verena Mayer

Ungarn
:Peter Magyar zum neuen Ministerpräsidenten gewählt

Der neue Regierungschef will Ungarn verändern und mit Brüssel verhandeln. Der Kampf gegen die Korruption und die „Heimholung“ der gesperrten EU-Hilfen stehen auf Magyars To-do-Liste ganz oben.

Ungarn
:Was wird aus Viktor Orbán?

Der scheidende ungarische Premier verkündet überraschend seinen Rückzug aus dem Parlament. Wie wird er seine Partei aufstellen? Und zieht es ihn nun womöglich ins Ausland wie schon andere, die vom bisherigen System profitierten?

SZ PlusVon Verena Mayer

ExklusivKorruption in Ungarn
:Europa und Ungarn wollen erschlichenes EU-Geld zurück

Ungarns designierter Premier Magyar will mit dem System der Orbán-Ära brechen und in Brüssel Vertrauen schaffen. Der designierte Europäische Generalstaatsanwalt mahnt zur Eile. Andernfalls werde es schwer, an veruntreutes Vermögen zu gelangen.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Polen und die Folgen der Ungarn-Wahl
:Jetzt erst recht radikal

Die rechtsnationale oppositionelle PiS in Polen ist verunsichert von Viktor Orbáns Wahlniederlage in Ungarn. Und am rechten Rand wächst Konkurrenz. Parteichef Kaczyński setzt auf mehr Radikalität. Nicht alle machen mit.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

Ungarn
:Orbán verlässt ungarisches Parlament nach Wahlniederlage

Nach seiner Wahlniederlage kündigt der langjährige Regierungschef an, sein Abgeordnetenmandat niederzulegen. Er werde „derzeit“ nicht im Parlament gebraucht, erklärt er.

MeinungHorsch
:Leichter ohne Orbán

Bayerisch-ungarische Parallelen
:Was den Schußreima Sepp mit Viktor Orbán verbindet

Die Stämme Bayern und Ungarn sind seit einem Jahrtausend eng verbandelt. Zu den vielen Gemeinsamkeiten zählen nicht zuletzt die Kuriositäten der Namensnennung.

Glosse von Hans Kratzer

Europa
:Milliarden für Kiew, neue Strafen gegen Moskau

Nach langer Blockade durch Ungarn kann die EU zwei Vorhaben zur Unterstützung der Ukraine umsetzen: den 90-Milliarden-Euro-Kredit und das 20. Sanktionspaket. Für einen Gast beim Gipfel ist das ein Triumph.

Von Hubert Wetzel

Außenpolitik am rechten Rand
:Was macht die AfD ohne Orbán und Trump?

Der Verbündete in Ungarn ist abgewählt, die Beziehung zum US-Präsidenten inzwischen kompliziert, die zu Russland ohnehin. In der AfD ist kaum eine Frage so umstritten – und so wichtig – wie die nach ihrer Außenpolitik.

SZ PlusVon Tim Frehler und Roland Preuß

Sanktionen
:Zieht die EU die richtigen Lehren aus dem Fall Ungarn?

Am Ende von 16 Jahren Orbán weiß man: Geldentzug funktioniert als Druckmittel. Es ist jedoch nicht sicher, dass die EU es auch in Zukunft effektiv nutzt. Denn manche Regierungen könnten versuchen, einander zu schonen.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

EU
:Verabschiedet sich Orbán mit einem Geschenk für die Ukraine?

Jahrelang hat der ungarische Regierungschef die europäische Hilfe für das von Russland überfallene Land nach Kräften torpediert. Nun ist das Ende seiner Amtszeit absehbar.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Demokratie
:„In Deutschland sind die Möglichkeiten für Manipulation begrenzt“

Ein Trick von Viktor Orbán, sich in Ungarn an der Macht zu halten, war der Zuschnitt der Wahlkreise. Auch hierzulande zählen manche Stimmen mehr als andere, sagt die Verfassungsrechtlerin Sophie Schönberger. Aber es gibt Unterschiede.

SZ PlusInterview von Ronen Steinke

Ungarns Außenpolitik
:Magyar sagt Orbáns Verbündeten auf dem Balkan den Kampf an

Der ungarische Wahlsieger Péter Magyar sendet auch in die Länder des westlichen Balkans selbstbewusste Signale. Vor allem ein prominenter Schützling von Viktor Orbán muss sich Sorgen machen.

SZ PlusVon Tobias Zick

MeinungDemokratie
:Auch wenn Rechtspopulisten wie Orbán die Wahl verlieren – ihr Erbe bleibt

Die Freude über die Abwahl des ungarischen Ministerpräsidenten sollte nicht täuschen: Im Westen sind die ihm nahestehenden Parteien Teil einer neuen Normalität. Vor allem dort, wo sie bisher nie regiert haben, haben sie einen Vorteil.

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

MeinungÖsterreich
:FPÖ-Chef Kickl gibt Brüssel die Schuld an Orbáns Abwahl

Nach der Niederlage von Viktor Orbán trauern Europas Rechte und verbreiten Verschwörungserzählungen. Wichtiger ist aber die Frage, wie weit Orbán den Umbau des Systems in Ungarn schon getrieben hat.

Kolumne von Verena Mayer

Medien in Ungarn
:Magyar will wieder ansehnliches Fernsehen

Der designierte ungarische Ministerpräsident kündigt an, scharf gegen die staatsnahen Medien der Orbán-Ära vorzugehen. Welche Umwälzungen er noch plant.

SZ PlusVon Verena Mayer

MeinungNach Machtwechsel
:Die EU darf Ungarn jetzt nicht einfach so Milliarden überweisen

Klar, der Orbán-Bezwinger Magyar verdient alle Hilfe und auch einen gewissen Vertrauensvorschuss. Doch noch wichtiger ist: Europa darf nie wieder seine rechtsstaatlichen Prinzipien verscherbeln.

SZ PlusKommentar von Josef Kelnberger

Ungarn
:Magyar sagt rechtskonservativen Denkfabriken den Kampf an

Premier Orbán hat Bildungseinrichtungen der neuen Rechten mit Steuergeldern aufgepumpt – sein designierter Nachfolger sieht darin ein Verbrechen. Auf seine Pläne wollen die Betroffenen „kreativ“ reagieren.

SZ PlusVon Tobias Zick

MeinungNach der Wahl in Ungarn
:Für die Autokraten auf dem Balkan besteht keine Gefahr

Ob Bosnien und Herzegowina, Serbien oder Albanien: Dass es bei den EU-Beitrittskandidaten nach dem Sturz von Viktor Orbán jetzt zu einem politischen Frühling kommt, ist nicht zu erwarten.

SZ PlusKommentar von Florian Hassel

Russland und Ungarn
:Putin verliert einen Freund – und jetzt?

Jahrelang hat Ungarns Premier in der EU die Interessen von Kremlchef Putin vertreten. Doch nach Orbáns historischer Abwahl muss sich Russland umstellen. Wie groß kann sein Einfluss als Öl- und Gaslieferant noch sein?

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

Wahl in Ungarn
:Wie Bayern die Beziehungen zu Ungarn neu sortieren will

Nach der Abwahl von Viktor Orbán in Ungarn distanzieren sich Ministerpräsident Söder und seine Staatskanzlei wortreich von dessen Regierung. Allerdings: Auf Eis lagen die Beziehungen nie.

Von Thomas Balbierer

Europäische Union
:Die Milliarden, von denen Ungarns Schicksal abhängt

Im Mai wird Péter Magyar sein Amt antreten, aber das System Viktor Orbáns besteht fort. Bekommt der neue Premier dringend benötigte EU-Gelder, bevor es umgebaut ist?

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Ungarn
:Den Populisten Orbán ist die EU los – doch was bringt das?

Kein EU-Regierungschef hat seine europäischen Kolleginnen und Kollegen so oft geärgert wie der Ungar. Jetzt, da er sein Amt verloren hat, hoffen viele, dass es in Brüssel besser läuft.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Debatte
:Ist der Ruf erst ruiniert

Viktor Orbán hat die Wahl in Ungarn zwar verloren – aber sein Wahlkampf war eine Warnung für die Zukunft: Seine Truppe versuchte nicht einmal mehr, so zu tun, als spiele sie nach den Regeln.

Von Cathrin Kahlweit

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