Saudi-Arabien: 82 Ziele der Huthi-Miliz angegriffen
Als Antwort auf mutmaßliche Angriffe der Huthi greifen Streitkräfte 82 militärische Ziele der Miliz in Jemen an. Zu den Zielen sollen Raketenstellungen, Kommandozentralen, Raketen- und Waffenlager gezählt haben.
Zum dritten Mal erinnert Israel an das Massaker, bei dem etwa 1200 Menschen getötet und 251 nach Gaza verschleppt wurden. Ohne Aufarbeitung der Geschehnisse, sagen die Angehörigen, „können wir nicht heilen“.
Newsblog zum Nahost-Krieg
:Drei Tote bei Angriffen auf Flughäfen in Saudi-Arabien
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz beschießt derzeit im Zuge der Eskalation des Jemen-Kriegs wieder verstärkt Ziele im Golfstaat. Offen ist, ob sie auch hinter diesem Angriff steckt.
Israel
:„Dieser schwarze Tag des Horrors“: Berlin gedenkt der Opfer des 7. Oktober
Am Jahrestag des Angriffs der Hamas zeigt sich die Politik solidarisch mit Israel. Das Leid der palästinensischen Bevölkerung kommt nur am Rande zur Sprache.
Globale Handelsrouten
:Warum der Vorstoß der Huthi ans Rote Meer so gefährlich ist
Der Vormarsch der mit Iran verbündeten Huthi-Miliz in Jemen bedroht die Passage durch das Rote Meer. Das treibt die Spritpreise in die Höhe. Doch es gibt noch mehr Akteure – und das Schlimmste könnte noch bevorstehen.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Israel nach dem 7. Oktober: Das kollektive Trauma wirkt nach
Auch drei Jahre nach dem Überfall der Hamas auf Israel herrscht kein Frieden in der Region. Wie schauen Israelis auf die humanitäre Lage in Gaza?
Gaza
:Selbst wenn keine Bomben fallen, geht der Krieg weiter
Kindergartenkinder, die vor Drohnen flüchten, Zivilisten, die von ausgebombten Häusern begraben werden – und jetzt noch die Angst vor dem Winter: Für die Menschen in Gaza ist der Stillstand der Verhandlungen tödlich.
Syrien
:Pipelines und Militärdepots explodieren. Wer steckt dahinter?
In Syrien häufen sich die Anschläge, mal geht ein Waffenlager in die Luft, mal eine Erdgasleitung. Viele Syrer sind verunsichert – und hegen einen konkreten Verdacht.
Israel nach dem 7. Oktober
:„Etwas im Inneren ist zerbrochen“
Das Trauma des 7. Oktober hat die Menschen in Israel verändert: Seit Irene Nurith Cohn Leichenteile barg, fürchtet sie Muslime. Und die Friseurin Tal Weinberger schwatzt nicht mehr mit dem arabischen Straßenarbeiter.
Laut Medienberichten
:Flydubai-Co-Pilot wollte wohl Tel Aviver Flughafen treffen
Der Flughafen Ben Gurion soll das Ziel des mutmaßlichen Angreifers gewesen sein. Zuvor war der Co-Pilot laut US-Medien wegen Sicherheitsbedenken aufgefallen – offenbar galt für ihn in Oman sogar ein Flugverbot.
Irankrieg
:USA ziehen überraschend Bomber aus Großbritannien ab
Wohl aus Angst vor iranischen Anschlägen hat die US-Luftwaffe zwölf „B-1“-Flugzeuge vom südenglischen Stützpunkt Fairford abgezogen. Gewarnt wird auch vor Attacken auf US-Flugplätze in Deutschland.
Offensive
:Jemenitische Truppen melden Erfolge gegen Huthi
Mit massiver militärischer Unterstützung aus Saudi-Arabien treiben die jemenitischen Regierungstruppen ihre Offensive gegen die Huthi-Rebellen voran. Sie griffen die mit Iran verbündete Miliz am Montag von drei Fronten aus im Norden, Westen und ...
Großbritannien
:Grüne setzen Zionismus mit Rassismus gleich
Die britischen Grünen haben ein spektakulär erfolgreiches Jahr hinter sich. Auf dem Parteitag wird sogar von einer Regierungsbeteiligung geträumt. Aber die Haltung zu Israel spaltet die Partei.
Das Zentrale Wahlkomitee hatte sämtliche arabischen Parteien von der Parlamentswahl im Oktober ausgeschlossen, nicht aber eine rechtsextreme jüdische Partei.
Arabische Halbinsel
:Sie gehen als Kuwaiter ins Bett und wachen als Staatenlose auf
Mehr als 70 000 Kuwaitern wurde der Pass entzogen. Die Behörden sagen, man wolle Betrugsfälle bei der Staatsangehörigkeit beenden. Aber es trifft vorwiegend Frauen und Kritiker des Systems.
Podcast „In aller Ruhe“
:Mord, Folter, Vergewaltigung – Repression in Iran
Vor vier Jahren ließ das iranische Regime Proteste für Frauenrechte gewaltsam niederschlagen. Menschenrechtsanwältin Raha Bahreini spricht im Podcast über das Ausmaß der Gewalt.
Auf dem Weg nach Tel Aviv
:Wie Flug FZ1073 nur knapp der Katastrophe entkam
Gut 180 Passagiere eines Flydubai-Flugs nach Tel Aviv sind wohl gerade so einer Entführung entgangen. Videos zeigen Verletzte an Bord und die Angst der Passagiere. Israels Regierung spricht von Terror. In Saudi-Arabien, wo die Maschine notlandete, wird noch ermittelt.
Vorfall bei britischem Militärstützpunkt
:Terrorvorwürfe: Iran bestellt britischen Botschafter ein
Nach der Festnahme von fünf Männern unter Terrorverdacht hatte der britische Premierminister Andy Burnham Anzeichen für eine mögliche Verbindung zu Iran bestätigt. Teheran protestiert gegen die Vorwürfe. Es gibt eine weitere Festnahme.
Terrorvorwürfe
:Iran bestellt britischen Botschafter ein
Nach Terrorvorwürfen gegen Iran hat das Außenministerium in Teheran den britischen Botschafter einbestellt. Irans Vizeaußenminister Madschid Tacht-Rawantschi forderte die Regierung in London zu einer „Korrektur“ auf, wie der staatliche Rundfunk ...
MeinungDeutschland
:Wenn die Linke jetzt noch das Vermitteln lernen würde
Die Partei setzt sich wie keine andere für Menschen mit Migrationshintergrund ein – besonders in Berlin. In einem sich ständig wieder vereinigenden Land wäre sie eigentlich geeignet, Gruppen zusammenzuführen. Eigentlich.
Gewalt im Cockpit
:Was wir über den FlyDubai-Flug wissen
Nach der gewaltsamen Auseinandersetzung im Cockpit einer Maschine der emiratischen Fluggesellschaft auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv spricht Israels Regierung von Terror - doch viele Fragen sind noch offen.
Nahost
:USA ziehen letzte Soldaten aus Irak ab
Das US-Militär ist vollständig aus dem Irak abgezogen. Die letzten US-Soldaten hätten das Land verlassen, teilte das Pentagon mit. Damit endet eine Zeit von teils heftig umstrittenen US-Militäreinsätzen in dem Land im Nahen Osten, mit denen der ...
Neukölln
:Links, linker, Neukölln
Es gibt die Linke Berlin, und als eine Art Steigerung gibt es noch die Linke Neukölln. Seit ihrem Wahlsieg hört man über sie alle nur das Schlechteste. Zeit, mal hinter all die Warnungen und Beleidigungen und Klischees zu schauen.
Iran-Krieg
:Öllieferungen durch die Straße von Hormus nehmen zu
Öllieferungen durch die umkämpfte Straße von Hormus nehmen zu. Derzeit flössen etwa 65 bis 70 Prozent der Ölmenge verglichen mit Vorkriegsniveaus durch die Meerenge, schrieb der Energie-Datenanbieter Vortexa auf Anfrage der Deutschen ...
Israel
:Ex-Geheimdienstchef: Netanjahu hat Hinweise auf 7. Oktober ignoriert
Der frühere Schin-Bet-Direktor Ronen Bar bestätigt Berichte, denen zufolge der israelische Premier kurz vor dem Angriff der Hamas gewarnt worden sei. Die Nachricht kommt vier Wochen vor der Wahl in Israel.
Nahostkonflikt
:Mehr als 100 Siedler greifen Ort in Westjordanland an
Die radikalen Siedler blockierten in Dschalud Straßen, setzten Gebäude in Brand und warfen Steine auf israelische Sicherheitskräfte, die gegen die Ausschreitungen vorgingen.
Von USA genutzter Stützpunkt
:Britische Männer unter Terrorverdacht auf Kaution wieder frei
Die britischen Behörden ermitteln nach den Festnahmen von fünf Männern nahe einer Militärbasis unter Hochdruck. Alle Männer sind britische Staatsbürger.
Fall Giulio Regeni
:Nach Tod eines 28-jährigen Italieners: Zehn Jahre Haft für ägyptische Agenten
Der Doktorand Giulio Regeni wurde 2016 in Kairo gefoltert und getötet, jetzt verkündet die Anwältin einen „Sieg“: Ein Gericht in Rom verurteilt drei Geheimdienstmitarbeiter. Doch ihrer Strafe werden sie wohl entgehen.
Terrorismus
:London vermutet Irans Revolutionsgarde hinter Anschlagsversuch
Britische Sicherheitskräfte verhindern wohl knapp einen Anschlag auf eine US-Luftwaffenbasis. Verteidigungsminister Streeting macht „staatlich gestützte Akteure“ verantwortlich – allerdings sind die Festgenommenen allesamt Briten.
Der renommierte Václav-Havel-Preis des Europarats geht in diesem Jahr an die bekannte iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotudeh. „Eines Tages wird die Sonne der Freiheit auch über unserem Land scheinen“, sagte Sotudeh, die nicht bei der ...
Vor der Parlamentswahl im Oktober
:In Israel kämpfen arabische Parteien um ihre Zulassung zur Wahl
Der Wahlausschuss in Jerusalem hat auf Antrag der Regierung sämtliche arabischen Parteien von der Wahl am 27. Oktober ausgeschlossen. Sie klagen nun dagegen, ihre Aussichten sind gut.
Gazastreifen
:Israel meldet Tötung von Hamas-Kommandeur
Israels Armee hat nach eigenen Angaben einen Hamas-Kommandeur getötet, der während des Kriegs Geiseln im Gazastreifen festgehalten haben soll, darunter mehrere Deutsch-Israelis. Der Kommandeur sei bereits am Dienstag bei einem Angriff im nördlichen ...
USA
:Trumps Schatten
Amerikas Vizepräsident reist durchs Land, als wäre schon Wahlkampf. Doch zwischen Beleidigungen, Iran-Krieg und miserablen Umfragewerten muss J. D. Vance vor allem eines fürchten: Donald Trumps Eifersucht.
Israel
:Neuer Bericht: Netanjahu soll vor Hamas-Angriff gewarnt worden sein
Recherchen der „New York Times“ bestätigen einen Bericht der Zeitung „Haaretz“. Die Aufarbeitung des Angriffs vom 7. Oktober 2023 spielt eine wichtige Rolle im israelischen Wahlkampf.
Iran
:Drohung an Nachbarstaaten
Nach der Einschränkung zahlreicher Flugverbindungen durch US-Sanktionen hat Iran seinen Nachbarstaaten gedroht. „Entweder ist das Fliegen in der Region für alle frei oder für niemanden“, schrieb Mohammed Mochber, Berater des obersten Führers, auf ...
Jemen
:Hungerkrise spitzt sich zu
In Jemen verschärft sich aufgrund neuer Kämpfe zwischen der Huthi-Miliz und der Regierung die ohnehin schwere Hungerkrise. Das Personal mobiler Gesundheitskliniken habe von Hunderten vertriebenen Kindern berichtet, die an der tödlichsten Form der ...
MeinungNahost
:Nicht die Bibel regelt, wer im Westjordanland leben darf, sondern das Völkerrecht
Ministerpräsident Netanjahu erklärt vor den Vereinten Nationen den „Krieg um die Wahrheit“ zu Israels „achter Front“. Dabei muss man die Wahrheit oft nicht lange suchen, sondern nur sehen wollen.
Vereinte Nationen
:Netanjahu und die „größte Lüge des Jahrhunderts“
Wenige Wochen vor der Wahl in Israel spricht Benjamin Netanjahu vor den Vereinten Nationen – und wähnt sich in einem „Krieg um die Wahrheit“.
New York
:Netanjahu redet vor leeren Reihen – Festnahmen draußen vor den UN
Zahlreiche Delegierte verlassen den Saal, als der israelische Premier seine Rede hält. Bei Protesten rund um das UN-Gebäude nimmt die New Yorker Polizei auch Hollywood-Stars fest.
Nahost
:Sohn von Israels US-Botschafter nach Anschlag in Lebensgefahr
Der bei einem Anschlag im Westjordanland schwer verletzte Sohn des israelischen Botschafters in den USA schwebt weiter in Lebensgefahr. Botschafter Jechiel Leiter sagte vor Journalisten im Krankenhaus Schaarei Zedek in Jerusalem, es sei eine ...
MeinungNahost
:Am Tor der Tränen triumphieren die Feinde des Westens
US-Präsident Donald Trump lässt den Verbündeten Saudi-Arabien gegen die Huthi im Stich, die nun den wichtigen Seeweg über das Rote Meer kontrollieren wollen – mit gravierenden Folgen für Europas Wirtschaft.
Vereinte Nationen
:USA und Iran greifen einander an – diesmal mit Worten
US-Präsident Trump spricht während der UN-Generaldebatte von der Auslöschung Irans. In seiner Antwort fordert Teheran ein Ende der US-Seeblockade und die Freigabe eingefrorener Gelder. Hinter den Kulissen wird verhandelt.
Berlin
:Issa Remmo ist der Linken-Freund, der nun kein Freund mehr sein soll
Nach ihrem Wahlsieg sagt die Partei, zu dem Oberhaupt einer Familie mit vielen Kriminellen bestünden weder politische noch persönliche Beziehungen. Von so viel Distanz hält diese Familie aber gar nichts.
Iran-Krieg
:Frachtschiff in der Straße von Hormus in Flammen
In der Straße von Hormus ist erneut ein Frachtschiff unter Beschuss geraten. Wie die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) mitteilte, wurde ein Schiff von einem unbekannten Projektil getroffen. Das Schiff stehe treibend in ...
MeinungNahost
:Die Welt sieht das Unrecht. Nur Deutschland schaut lieber weg
UN-Generalsekretär Guterres warnt vor dem Ende der Zweistaatenlösung zwischen Israelis und Palästinensern. Der Saal applaudiert – bis auf die Delegation aus Berlin. Wie feige.
Vereinte Nationen
:Gaza, Gaza und nochmals Gaza
Am ersten Tag der UN-Generaldebatte steckt in vielen Reden Kritik an Israel und ein Appell für einen palästinensischen Staat. Deutschland steht dabei zunehmend im Abseits.
Trump bei den UN
:„Soll ich sie zur Hölle schicken?“
Einmal mehr legt der US-Präsident einen bizarren Auftritt vor den Vereinten Nationen hin – und kündigt ein mögliches Kriegsverbrechen gegen Iran an.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Kann die Linke in Berlin regieren?
Elif Eralp hat die Wahl in der Hauptstadt gewonnen. Doch ihr Sieg wird von Kontroversen um Antisemitismus und Enteignungen überschattet.
Saudi-Arabien
:Ölpipeline wohl wieder in Betrieb
Nach Angriffen der Huthi-Miliz musste Saudi-Arabien seine Pipeline zum Roten Meer abschalten. Nun ist sie wohl wieder repariert und einsatzbereit.
MeinungBerlin
:Eine Linke, in der so gewaltgeil geredet wird, ist ein Problem für Deutschland
Freilich ist nicht alles, was gegen Israel gesagt wird, antisemitisch. Doch bei vielen Tönen, die aus Teilen der Partei kommen, ist die Sache klar: Sie sind kriegstreiberisch und verherrlichend.
Linke
:Wenn in Neukölln mal wieder die Intifada verherrlicht wird
Die Linke Elif Eralp klingt, als wäre sie schon Regierende Bürgermeisterin in Berlin. Aber da wären noch ein paar Dinge, die geklärt werden müssen. Stichwort: Antisemitismus.