Nahost

Schlagzeilen

  1. SZ PlusKino
    :Live aus dem Gazakrieg

  2. Eurovision Song Contest in Wien
    :Teilnehmer, Songs, Termine: Alles zum ESC 2026

  3. SZ PlusMeinungProteste gegen das Regime
    :Iran ist ein schwarzes Loch

  4. Demonstrationen
    :Demonstration zu Syrien - Polizist in Leipzig verletzt

  5. Angriff auf syrisches Kurdengebiet
    :Prokurdische Demonstranten ziehen mit Pyrotechnik durch München

  6. Migration
    :Weiterer Straftäter nach Syrien abgeschoben

  7. Diplomatie
    :Netanjahu nimmt Trumps Einladung zum „Friedensrat“ an

  8. SZ PlusSyrien
    :Wie die USA die Kurden im Stich lassen

  9. Alle Schlagzeilen

Weitere Artikel

MeinungProteste gegen das Regime
:Iran ist ein schwarzes Loch

Jeder kann sich nur wünschen, dass die Gewaltherrscher in Teheran fallen. Aber was, wenn der Ayatollah tatsächlich stürzt? Genau da liegt das Problem: Es stehen keine handlungsfähigen Kräfte bereit.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

Syrien
:Wie die USA die Kurden im Stich lassen

Als Verbündete der Amerikaner waren die Kurden weitgehend unabhängig, jetzt drängen die Truppen des syrischen Regimes sie immer weiter zurück. Davon könnte die Terrororganisation IS profitieren.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Wegen Lage in Syrien
:Ausschreitungen bei prokurdischer Demonstration in Stuttgart

Statt der angemeldet 20 demonstrieren 2000 Menschen in Stuttgart laut Polizei gegen Gewalt an Zivilisten in Syrien. Dabei wird auch Pyrotechnik gezündet. Nun ermittelt der Staatsschutz.

Syrien
:Regierung und Kurdenmilizen vereinbaren Waffenstillstand

Zwischen den Milizen und den Regierungstruppen sollen die Kämpfe vier Tage ruhen. Die Kurden ziehen als Bewacher des berüchtigten Lagers al-Hol ab, in dem Tausende Angehörige von IS-Kämpfern untergebracht sind.

Ostjerusalem
:Israel reißt Gebäude auf UNRWA-Gelände ab – Kritik aus Deutschland

Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan bezeichnet das Vorgehen Israels als Eskalation.

MeinungNaher Osten
:Die Technokraten werden Gaza helfen, nicht Trumps seltsamer Friedensrat

Der amerikanische Präsident will eine Art Aufsichtsrat der Länder der Welt ins Leben rufen. Wer dauerhaft dabei sein möchte, soll eine Milliarde Dollar zahlen. Dabei ist ein anderes Gremium viel nützlicher.

SZ PlusKommentar von Bernd Dörries

Syrien
:Kurdenmilizen ziehen von berüchtigtem IS-Lager ab

Die von Kurdenmilizen angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) ziehen nach eigenen Angaben von dem berüchtigten Lager al-Hol in Syrien ab. In dem Lager, das die SDF bisher bewachten, sind Tausende Angehörige von Kämpfern der Terrormiliz ...

LiveIran
:Justiz geht gegen Unterstützer der Proteste vor

Die iranische Staatsanwaltschaft eröffnet Verfahren gegen Menschen aus Sport und Kultur, auch 60 Cafés sind im Visier. Demonstranten sollen sich bei den Behörden melden.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Mullah?

Er ist formal nichts anderes als ein islamischer Geistlicher oder Rechtsgelehrter. Seit der Islamischen Revolution 1979 sind die so Titulierten Teil des Machtapparats in Iran.

Von Sara Maria Behbehani

Kämpfe in Syrien
:Unabkömmlich in der instabilen Heimat

Syriens Präsident al-Scharaa wollte in Berlin um Investitionen werben, Kanzler Merz wollte mit ihm über die Rückkehr syrischer Flüchtlinge aus Deutschland sprechen. Die Absage seines Besuchs zeigt, dass beide Ziele nicht leicht zu realisieren sein dürften.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Iran
:Weitere Proteste scheitern an der Angst

Auf Irans Straßen ist es ruhig, das Land steht unter Schock. US-Präsident Trump lässt wissen, Teheran brauche „eine neue Führung“. Doch von einer Militärintervention spricht er nicht mehr.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Naher Osten
:Putin soll offenbar in Trumps Gaza-„Friedensrat“

Das vom US-Präsidenten erfundene Gremium soll die Zukunft des Küstenstreifens gestalten. Laut Kreml hat der russische Machthaber eine Einladung erhalten. Israel kritisiert die Zusammensetzung.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig und Sina-Maria Schweikle

Al-Schaara
:Syrischer Übergangspräsident verschiebt Deutschlandbesuch kurzfristig

An der geplanten Reise al-Schaaras hatte es in Deutschland Kritik gegeben. Nun bleibt er allerdings aus innenpolitischen Gründen in Syrien.

Nahost
:Dauerhafter Sitz in Trumps „Friedensrat“ soll eine Milliarde Dollar kosten

Der Rat soll sich eigentlich mit dem Wiederaufbau Gazas beschäftigen, jetzt scheinen die Ziele doch breiter gestreut zu sein. Mehrere Staatschefs haben Einladungen erhalten. Die Besetzung eines untergeordneten Exekutiv-Gremiums verärgert Israels Premier Netanjahu.

Proteste in Iran
:„Sie haben mit Maschinengewehren in die Menge geschossen“

Aus Iran dringt momentan kaum etwas nach außen. Die SZ hat einen Deutsch-Iraner getroffen, der die Proteste in Teheran selbst erlebt hat. Was Augenzeugen und Ärzte erzählen, deckt sich mit den wenigen Videos und Fotos, die es bisher gibt: Die Revolutionsgarden gehen offenbar mit unvorstellbarer Brutalität vor.

SZ PlusVon Bamdad Esmaili, Saimah Jiwa, Leonard Scharfenberg und Lea Weinmann

Syrien
:Offensive in Kurdengebiet

Nach monatelangen Bemühungen um eine Einigung spitzt sich der Konflikt zwischen Syriens Zentralregierung und den Kurden immer weiter zu. Regierungstruppen brachten bei einem schnellen Vorstoß strategisch wichtige Gebiete im Norden und Osten unter ...

Weltwirtschaftsforum
:In Davos könnte Trump die Weltordnung neu schreiben

Diese Woche trifft sich die globale Geld-Elite beim Weltwirtschaftsforum. Auch Donald Trump kommt persönlich vorbei und mit ihm die Aussicht auf eine neue Eskalationsstufe der Weltpolitik – sei es in Grönland, in der Ukraine oder in Iran.

SZ PlusVon Nicolas Freund, Alexander Mühlauer und Angelika Slavik

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Iran: „Nur noch eine Frage der Zeit, bis das Regime fällt“

Daniela Sepehri ist Deutsch-Iranerin und Aktivistin. Wie sie auf die Proteste blickt.

Von Justin Patchett

Iran
:Die Strategie der Furcht geht auf – vorerst

Das iranische Regime hat die Proteste im Land mit mörderischer Gewalt erstickt und vorerst verhindert, dass die USA eingreifen. Langfristig gefährdet es damit seinen Fortbestand.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Syrer in Deutschland
:Die Bundesregierung plant Abschiebungen im großen Stil

Beim umstrittenen Besuch des syrischen Übergangspräsidenten wird es auch um die Rückkehr Geflüchteter aus Deutschland gehen. Das Bundesamt für Migration hält die Lage in Syrien zwar für desolat, hat den Kurswechsel aber schon eingeleitet.

SZ PlusVon Markus Balser und Claudia Henzler

MeinungVenezuela, Iran, Grönland
:Trump wühlt die Weltwirtschaft so sehr auf, dass es gefährlich werden kann

Der US-Präsident verursacht mit seinem imperialistischen Gehabe globale Unsicherheit. Daran haben sich die Märkte gewöhnt. Und doch gibt es starke Signale, die zeigen, wie riskant sein Kurs ist.

SZ PlusKommentar von Alexander Mühlauer

Syrien
:Menschen fliehen vor Kämpfen in Aleppo

Tausende Menschen sind nach syrischen Behördenangaben aus dem östlichen Umland der Millionenstadt Aleppo geflohen. Sie wollen weiteren Kämpfen zwischen Regierungstruppen und der überwiegend kurdisch geprägten Miliz SDF (Syrian Democratic Forces ...

MeinungGeflüchtete
:Deutschland sollte den hier lebenden Syrern ein Angebot machen

Die Behörden beginnen damit, Asylanträge von jungen Männern abzulehnen. Und was ist mit den Menschen, die bereits da und integriert sind? Sie haben eine Perspektive verdient.

SZ PlusKommentar von Claudia Henzler

Geschichtsbild
:Schah Mohammad Reza Pahlavi

1979 stürzten die Iraner ihren Monarchen von seinem Thron. 47 Jahre später richten sich viele Augen auf seinen Sohn, während die Menschen im Land noch einmal aufbegehren – dieses Mal gegen das Mullah-Regime.

SZ PlusVon Sara Maria Behbehani

US-Plan
:Der steinige Weg zum Frieden in Gaza

Die US-Regierung startet die zweite Phase ihres Gaza-Plans, der zum Wiederaufbau führen soll. In Kairo hat sich die neue palästinensische Technokratenregierung getroffen. Doch Israelis wie Palästinenser sind skeptisch.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Mullah-Regime
:Warum Russland Iran kaum helfen kann

Erst Syrien, dann Venezuela, jetzt auch das Regime in Teheran: Moskau verliert bei vielen Verbündeten an Einfluss. Trotzdem hält sich der Kreml mit Worten zurück. Das hat offenbar mit Trump zu tun.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

Naher Osten
:Nervöse Funkstille in Iran

Nach Warnungen aus Washington hat das Mullah-Regime geplante Hinrichtungen offenbar ausgesetzt. Jetzt warten viele Menschen im Land darauf, wie die USA sich weiter verhalten. Das Internet bleibt abgeschaltet.

SZ PlusVon Raphael Geiger

MeinungIran
:Das Regime hat verstanden, wie man mit Trump umgehen muss

Die Islamische Republik verkündet, es stünden keine Hinrichtungen an, und der US-Präsident glaubt den „sehr wichtigen Quellen“. Es ist ein Handschlag der Zyniker.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

Nahostkonflikt
:Friedensplan für Gaza soll in die nächste Phase gehen

Unter anderem sind eine Übergangsregierung und eine internationale Stabilisierungstruppe geplant.  Auch mit dem Wiederaufbau des Gazastreifens soll begonnen werden. Viele Punkte sind noch ungeklärt.

USA
:Zweite Phase im Gaza-Friedensplan

Die Umsetzung des Gaza-Friedensplans geht nach Angaben der USA in die zweite Phase. Darin gehe es um die Entwaffnung der Hamas, die Einsetzung einer technokratischen Übergangsregierung und den Beginn des Wiederaufbaus des Gazastreifens, teilte der ...

Krise in Iran
:Alle warten, ob Trump Iran angreift

Das Regime in Teheran scheint die Proteste mit massiver Gewalt vorerst unterdrückt zu haben. Wie reagiert jetzt der US-Präsident? Auch seine Verbündeten am Golf sind nervös.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Aktuelles Lexikon
:Brics

Diese Gruppe setzt ein Gegengewicht zu den USA und Europa und wird immer attraktiver. 2026 koordiniert Indien den Austausch zu Themenfeldern wie Politik und Sicherheit, Wirtschaft und Finanzen.

Von Matthias Kolb

MeinungBrics-Staaten
:Südafrika hält ein Marinemanöver ab – mit den falschen Freunden

„Will for Peace“ heißt die große Übung zur See, mit der das Land am Kap geopolitisch einen großen Fehler macht. Denn vor allem solche Staaten haben Kriegsschiffe geschickt, die mit Frieden wenig im Sinn haben.

SZ PlusKommentar von Paul Munzinger

Weltwirtschaft
:Wie Trump Chinas Strategie durchkreuzt

Jahrelang investierte China dort, wo sich der Westen zurückzog. Doch greift Washington nun immer unverhohlener in dieses System ein. Venezuela und Iran werden zu Stresstests für die chinesische Planwirtschaft.

SZ PlusVon Gregor Scheu

MeinungPismestrovic
:Im Untergang

MeinungProteste in Iran
:Sie zeigen einen Mut, der den meisten Menschen zum Glück fremd sein darf

Die Iranerinnen und Iraner gehen zu Tausenden auf die Straße und riskieren es, festgenommen, gefoltert, gehängt oder erschossen zu werden. Weil sie nach etwas streben, das größer ist als ihre Angst.

SZ PlusKommentar von Sara Maria Behbehani

Iran
:"Wie sollen wir gewinnen, ohne Waffen?"

Ob in den USA oder an der türkisch-iranischen Grenze, die in der ganzen Welt verstreuten Iraner schauen auf das Wenige, das aus ihrer Heimat dringt. Immer öfter geht es jetzt darum, wie die Zukunft ihres Landes aussehen sollte, falls sie jemals kommt.

SZ PlusVon Peter Burghardt und Raphael Geiger

Waffenruhe im Gazastreifen
:Unicef meldet mehr als 100 tote Kinder

Seit Beginn der Waffenruhe Anfang Oktober sind im Gazastreifen laut dem Hilfswerk Unicef mehr als 100 Kinder durch Gewalt getötet worden. Zwar hätten die Bombardierungen und Schießereien nachgelassen, doch sie hätten nicht aufgehört, erklärte ...

Aktuelles Lexikon
:Pfauenthron

Ein persischer Schah eroberte das Prunkstück im Jahr 1739. Seitdem ranken sich Mythen darum. Der Thron, von dem Reza Pahlavis Vater gestürzt wurde, war dennoch ein anderer.

Von Tobias Matern

Lage in Iran
:Wohl Tausende Tote bei Protesten in Iran

Das Regime geht mit ungekannter Härte gegen Demonstranten vor, nur wenige Informationen dringen durch die Nachrichtensperre. Bundeskanzler Merz rechnet mit einem baldigen Kollaps der islamistischen Führung, Donald Trump verspricht den Demonstranten Hilfe.

SZ PlusVon Daniel Brössler, Raphael Geiger und Reymer Klüver

Libanon und Iran
:Die Hisbollah verliert ihre wichtigsten Unterstützer

Fällt mit der Schwäche des iranischen Regimes auch die Macht der Hisbollah? Aus Teheran kommt kaum noch Hilfe – und auch die Freunde in Venezuela sind nicht mehr da.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Proteste gegen das Mullah-Regime
:Warum Israel sich in Iran noch zurückhält

Ein Sturz des iranischen Regimes wäre für Israel eine glückliche Wendung im Kampf gegen den Erzfeind. Doch eine militärische Intervention birgt für Premier Netanjahu Risiken.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Proteste in Iran
:Die Mullahs verordnen Stille

In Iran sollen Hunderte Protestierende gezielt erschossen worden sein, für die nächsten Tage werden Hinrichtungen angeblicher „Anführer“ erwartet. Das Internet bleibt abgeschaltet.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Iran
:Wie Diktaturen dem Internet den Stecker ziehen

Nichts fürchten autoritäre Regimes mehr als die freie Kommunikation rebellierender Bürger. Oft schränken sie die Möglichkeiten ein oder schalten die Netze ganz ab wie aktuell in Iran. Aber wie geht das? Und: Ginge das auch in Deutschland?

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung

Bundeskanzler Merz über Iran
:„Wir sehen die letzten Tage und Wochen dieses Regimes“

Friedrich Merz äußert sich in Indien zur Lage in Iran – und der Kanzler klingt, als ziele die Bundesregierung jetzt aktiv auf einen Regimewechsel in Teheran ab.

SZ PlusVon Daniel Brössler

MeinungMassenproteste in Iran
:Seit wenigen Tagen erscheint es realistisch, dass in Iran eine neue Zeit beginnt

Die geistliche Führung hat sich Jahrzehnte an der Macht gehalten – aber jetzt gerät die Diktatur der Mullahs ernsthaft in Gefahr. Sie haben die Situation selbst geschaffen, über die sie stürzen könnten.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

Iran
:Merz: Sehen die letzten Tage und Wochen des iranischen Regimes

Eine Staatsführung, die sich nur mit Gewalt an der Macht halte, sei faktisch am Ende, sagt der Kanzler in Indien – und würdigt den Mut der Demonstranten. US-Präsident Trump droht Irans Geschäftspartnern mit hohen Zöllen.

Wadephul in Washington
:Hören die USA den Deutschen überhaupt noch zu?

Themen von Venezuela bis Nahost in 90 Minuten. Nach ihrem Termin betonen Außenminister Wadephul und sein US-Amtskollege Rubio das freundschaftliche Verhältnis. Doch welche Werte verbinden beide Länder noch?

SZ PlusVon Peter Burghardt und Sina-Maria Schweikle

MeinungIran
:Freiheit lässt sich nicht herbeibomben

Donald Trump droht dem Mullah-Regime, aufseiten der Demonstranten einzugreifen – „dort, wo es wehtut“. Aber was könnten die Amerikaner wirklich tun?

SZ PlusKommentar von Reymer Klüver

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