:Nach Schüssen auf Frachtschiff: USA greifen Ziele in Iran an
Erneute Eskalation in der Straße von Hormus: Nachdem die Revolutionsgarden Schüsse auf ein Containerschiff abgegeben und die Meerenge geschlossen haben, reagieren die USA mit Angriffen.
Westjordanland
:EU erwägt Sanktionen gegen Israels illegale Siedler
Werden Produkte aus jüdischen Siedlungsgebieten in der Westbank künftig ausgesperrt? Die meisten Mitgliedstaaten wollen das – Deutschland nicht. Bald könnte es zum Schwur kommen.
Nahost
:Israel bereitet neue Angriffe auf Iran vor
Aus Sicht Benjamin Netanjahus wurde der Iran-Krieg vorzeitig beendet. Dass Trump die Verhandlungen mit den Mullahs stoppte, sieht der israelische Regierungschef jetzt als Chance.
Getötetes Staatsoberhaupt
:Irans oberster Führer Chamenei beerdigt
Lange galt Ayatollah Ali Chamenei als unantastbar. Ende Februar tötete das israelische Militär ihn bei einem Luftangriff. Nach tagelanger Staatstrauer wurde er nun in seiner Heimatstadt beigesetzt.
:Iran schließt Straße von Hormus – USA greifen wieder an
Die Iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben ein Schiff in der Straße von Hormus gestoppt und die Meerenge vorerst geschlossen. Das US-Militär reagiert seinerseits mit Angriffen.
Irak
:Wadephul: Wollen weiterhin Bundeswehr-Engagement in Erbil
Der multinationale Irak-Einsatz OIR endet im September. Deutschland räumt das Militärcamp, bietet dem Land aber Militärberater der Bundeswehr an.
Großbritannien
:Nie wieder schwitzen im Zug
Die Hitzewelle hat auch Großbritannien erfasst. Viele Züge werden gestrichen, in anderen fällt die Klimaanlage aus. Der Eurostar sorgt langfristig vor – und bestellt Züge, die 55 Grad aushalten.
MeinungAutoindustrie
:Volkswagen ist an seinem eigenen Erfolg gescheitert
All die Fehler, die der Konzern bei der Wende zum E-Auto gemacht hat, standen bereits vor 30 Jahren in einem berühmten Buch. An den Versäumnissen sind nicht nur Manager schuld – sondern vor allem die Eigentümer.
Thomas Piketty
:„Die Brutalität von Trumps USA ist ein Zeichen der Schwäche“
Bestseller-Ökonom Thomas Piketty sieht die Macht der USA und Chinas schwinden – und darin eine Chance für Europa. Eine globale Vermögensteuer soll die Klimakatastrophe abwenden.
Getöteter oberster Führer Irans
:Chamenei in Maschhad beigesetzt
Der getötete iranische Staatschef Ayatollah Ali Chamenei ist in seiner Heimatstadt Maschhad bestattet worden. Die Beisetzung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wie mehrere iranische Medien berichteten. Überschattet wurden die ...
MeinungChamenei-Begräbnis
:Die iranische Mehrheit passt auf kein Foto
Bei den Trauerzeremonien für den getöteten Obersten Führer der Islamischen Republik zeigte das Regime diese Woche Bilder von Menschenmassen. Man sollte sich von ihnen nicht täuschen lassen.
SZ-Podcast „In aller Ruhe“
:„Love is stronger than death“
Rachel Goldberg-Polins Sohn Hersh wurde von der Hamas entführt und ermordet. Ein Gespräch über die Trauer einer Mutter, ihre Beziehung zu Gott und über das Überleben.
Krieg in Nahost
:Schiffsverkehr in Straße von Hormus kommt wieder fast zum Erliegen
Nach der erneuten Eskalation zwischen USA und Iran und Attacken auf Tanker meiden die meisten Schiffskapitäne die Meerenge wieder.
Aktuelles Lexikon
:Warum ist Kerbala für die Schiiten so wichtig?
In der Stadt im Zentrum des Irak fand 680 n. Chr. eine entscheidende Schlacht statt. In der Folge spaltete sie die muslimische Glaubensgemeinschaft in Sunniten und Schiiten.
ExklusivBerlin-Neukölln
:Strafbefehl gegen den Schulleiter, der einen Mordanschlag erfunden haben soll
Für sein Engagement gegen Antisemitismus und seine säkulare Arabischschule wurde Hudhaifa Al-Mashhadani von der Berliner Stadtgesellschaft gefeiert. Dann verdächtigt er einen Mann, ihn angegriffen zu haben – zu unrecht, findet das Amtsgericht Tiergarten.
SZ am Abend
:Nachrichten vom 8. Juli 2026
Was heute wichtig war.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Trump greift Iran an – und zeigt der Nato seine Verachtung
Auf dem Nato-Gipfel in Ankara zeigt der US-Präsident, dass ihm das Verteidigungsbündnis vollkommen egal ist. Und mehr.
MeinungTrump und die Nato
:Eine Beziehungskrise am Rande des Nervenzusammenbruchs
Allen Gipfeln, Deals und Versöhnungen zum Trotz: Wer mit dem US-Präsidenten zu tun hat, hat sich auf eine endlose, aufreibende, demütigende Machtprobe einzustellen. Die Europäer müssen sich dafür besser rüsten.
Gipfel in Ankara
:Trumps Wut stört die Nato-Harmonie
US-Präsident Trump macht dem Mitgliedstaat Spanien schwere Vorwürfe, erneuert seinen Anspruch auf Grönland und stellt den Waffenstillstand mit Iran infrage. Einige Länder aber lobt er.
Aktuelles Lexikon
:Was ist Abschaum – und was bitte nicht?
Okay, wenn man übers Kochen spricht. Aber wenn’s um andere Menschen geht? Über die Wortwahl von Donald Trump in Ankara.
Krieg in Nahost
:Dax bricht ein, Ölpreis steigt
Der Optimismus an den Börsen war wohl verfrüht: Die Eskalation im Nahen Osten drückt die Stimmung. Der zuletzt gesunkene Ölpreis zieht wieder an.
Nahost
:War’s das mit der Hoffnung auf Frieden mit Iran?
Er wolle mit den „kranken Leuten“ in Teheran nicht mehr verhandeln, erklärt US-Präsident Donald Trump auf dem Nato-Gipfel. Zuvor hatten die Amerikaner auf iranische Angriffe in der Straße von Hormus mit Luftangriffen reagiert.
Getöteter oberster Führer Irans
:Trauerfeiern für Chamenei im Irak
In der für Schiiten heiligen Stadt Nadschaf im Irak sind die Trauerfeiern für Irans getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei fortgesetzt worden. Am Mittwochmorgen setzte sich dort ein Trauerzug in Bewegung, zu dem örtlichen Berichten zufolge ...
Nato-Gipfel
:Politiker, die auf Trump starren
Wenn sich die Nato-Mitglieder treffen, sind sie mittlerweile schon froh, wenn Trump nicht gleich alles in die Luft jagt. So ist es jetzt auch in Ankara, es geht vor allem darum, den US-Präsidenten bei Laune zu halten – und so mal wieder den Westen zu retten.
Israel
:Wie Wadephul beweisen will, dass Dialog etwas bringt
Deutschland gilt in der EU als größter Bremser bei Sanktionen gegen Israel. Der Außenminister besucht seinen Amtskollegen – der Zeitpunkt der Reise ist nicht zufällig gewählt.
MeinungWadephul in Israel
:Frieden in Nahost – das ist nicht das Ziel der Regierung in Jerusalem
Der deutsche Außenminister will mit seiner Reise einen Beitrag zur Verständigung leisten. Ein schönes Anliegen, das leider nicht wirklich zu den politischen Zielen seiner Gastgeber passt.
Getötetes Staatsoberhaupt
:Millionen Menschen bei Trauerzug für Chamenei
In Iran sind nach staatlichen Angaben mehrere Millionen Menschen der Trauerprozession für den getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei gefolgt. Die Staatsagentur Irna sprach von Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, nannte jedoch keine ...
Prozess gegen „Palestine Action“-Mitglieder
:„Hi, wenn ihr dieses Video seht, wurde ich wahrscheinlich verhaftet“
Unter enormen Sicherheitsvorkehrungen stehen in Stuttgart-Stammheim fünf Palästina-Aktivisten vor Gericht – angeklagt wegen Bildung einer „kriminellen Vereinigung“. Was dahintersteckt.
Trauerfeier in Iran
:Sie beerdigen eine Ära
Das iranische Regime will die Beerdigung von Ali Chamenei als historisches Ereignis inszenieren. Fast eine Woche soll sie dauern. Dabei dürften in der Führung manche froh sein, dass Chamenei nicht mehr da ist.
Israel
:Sie sagt: „Wir haben hier keine Zukunft.“ Er sagt: „Ich träume von einer Stadt ohne Araber“
Im Schatten der Glitzer-Metropole Tel Aviv liegt Lod, eine arme, kriminalitätsgeplagte Stadt. Juden und Araber leben hier – gegeneinander. Besuch an einem Ort, den Israels Rechte zur Musterstadt machen will.
Israel und Libanon
:„Terrortunnel, Terrordörfer – all das wird beseitigt“
Ein Ende der Kämpfe in Libanon ist eine Kernforderung Irans bei den Verhandlungen mit den USA. Doch Israels Regierungschef Netanjahu folgt einer anderen Strategie.
Iran-Verhandlungen
:Warum die Mullahs so unnachgiebig sind
Im Krieg gegen Iran steckt US-Präsident Trump in einer strategischen Falle: Militärisch kann er seine Ziele nicht durchsetzen, also muss er verhandeln. Das wissen die Iraner – und treiben die Preise hoch.
Geldanlage
:Die Rekord-Jagd ist vorbei
Nach immer neuen Höchstwerten fiel der Goldpreis zuletzt unter die 4000-Dollar-Grenze. Woran das liegt, und was Experten für den Rest des Jahres erwarten.
Krieg in Nahost
:Katar: Kein Treffen von US-Vertretern mit iranischer Seite
Die US-Vertreter seien nur in Doha, um sich mit den Vermittlern zu beraten, teilt das katarische Außenministerium mit. Trump hatte am Montag behauptet, Iran habe um ein Treffen gebeten.
SZ am Abend
:Nachrichten vom 29. Juni 2026
Was heute wichtig war.
Straße von Hormus
:Irans Regime riskiert eine neue Eskalation
Nach erneuten gegenseitigen Angriffen wollen die USA und Iran jetzt wieder reden – zuerst über die Straße von Hormus. Aber in Teheran fordern die Kleriker eine harte Haltung, die sei „religiöse Pflicht“.
MeinungNaher Osten
:Die Golfstaaten wollen ihr Geschäftsmodell zurück: Frieden
Bisher waren Oman, die Emirate und Katar ein ruhiger Hafen für alle, denen es ums Geschäft ging – auch dank der US-amerikanischen Präsenz. Die scheint nun zum Nachteil zu werden.
Bill Cassidy
:Der Senator, der auch mal den US-Präsidenten anschreit
Der Arzt aus Louisiana stimmt erst für eine Resolution zum Iran-Krieg, und dann dagegen. Dazwischen liegen ein hitziges Wortgefecht mit Donald Trump – und ein Briefing im Weißen Haus.
Podcast: „Auf den Punkt“
:USA: Trump verliert Teile der Maga-Basis
Der Iran-Krieg läuft nicht wie versprochen. Der US-Präsident wird dafür selbst in der Maga-Bewegung kritisiert. Wie gefährlich ist das für Trump?
Krieg in Nahost
:Trump droht mit Vernichtung, Iran mit der Hölle
Statt zu verhandeln, beschießen sich die USA und Iran wieder. Die Eskalation wird von wüsten Drohungen des US-Präsidenten begleitet. Teheran zeigt sich unbeeindruckt.
Arbeitsmigration
:Wie Äthiopierinnen in Nahost ausgebeutet werden
Sie schuften ohne Ende, werden eingesperrt und beschimpft: Im Kafala-System sind ausländische Hilfskräfte ihren Arbeitgebern völlig ausgeliefert. Dennoch will Äthiopiens Regierung noch mehr Frauen in arabische Länder schicken.
Energie
:Haushalte spüren bislang nichts von der Gas-Krise
Bislang haben sich trotz des Iran-Kriegs die Gaspreise für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht geändert. Das Vergleichsportal Verivox hält sogar Tarifsenkungen für möglich.
Krieg in Libanon
:Israel macht erstmals Zugeständnisse und zieht sich aus Zonen in Libanon zurück
Israel und Libanon einigen sich auf ein Abkommen, das den Krieg beenden soll. Die Hisbollah saß nicht mit am Tisch und lehnt die Einigung ab.
Nahost
:Israel und Libanon einigen sich auf Abkommen
Regierungsvertreter Israels und Libanons hatten unter Vermittlung der USA in Washington verhandelt. Die Hisbollah-Miliz lehnte das Abkommen ab und sieht sich nicht daran gebunden.
Attentate im Auftrag von Iran?
:Pistole mit Schalldämpfer „für den einmaligen Gebrauch“
Zwei Männer sollen im Auftrag Irans Mordanschläge auf die Chefs des Zentralrats der Juden und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft geplant haben. Wie weit reicht der Arm des Mullah-Regimes?
Straße von Hormus
:Iran mahnt zu Absprachen
Iran hat vor einer Durchquerung der Straße von Hormus ohne vorherige Abstimmung gewarnt. Eine sichere Passage durch die Meerenge könne ohne Koordination mit der Regierung in Teheran nicht garantiert werden, erklärte der stellvertretende ...
Top economists warn
:„China and the US will eat up Europe piece by piece“
If Europe doesn't achieve technological autonomy, it will become economic prey to superpowers, Niall Ferguson and Moritz Schularick predict. But the decline of German industry can be stopped.
USA
:Oberster Gerichtshof stützt Trumps Asylpolitik
Mit sechs von neun Richterstimmen erlaubt der Supreme Court dem US-Präsidenten, den humanitären Schutz für Haitianer und Syrer aufzuheben. Auch Zurückweisungen an der Grenze billigt das Gericht.
Krieg in Nahost
:Oman: Keine Gebühren an der Straße von Hormus geplant
Aus Sicht der USA kann Iran für die Passage der Straße von Hormus keine Gebühren verlangen – weder in den Verhandlungen über 60 Tage noch danach. Auch der Oman äußert sich in diese Richtung.
MeinungUSA
:Die Zweifel am Präsidenten sind nicht zu überhören
Dank vier Stimmen von den Republikanern passiert eine Iran-Resolution zunächst den Senat. Donald Trump ist blamiert. Doch das war noch nicht das Ende: Jetzt geht’s ums Geld für den Krieg – und die Zwischenwahlen.
Schifffahrt
:Oman: Keine Hormus-Gebühren
Für die Durchfahrt der Straße von Hormus sollen nach Angaben Omans keine Gebühren erhoben werden. „Zukünftige Regelungen mit Blick auf die Straße (von Hormus) beinhalten keine Erhebung irgendwelcher Transitgebühren“, teilte Omans Außenminister Badr ...
Libanon
:Die Beschützerin der Schildkröten stirbt nach israelischem Luftangriff
Mona Khalil galt als Umweltpionierin in Libanon. Auch im Krieg blieb sie in ihrem Haus am Meer, um seltene Reptilien bei der Eiablage zu begleiten. Dort wurde sie von einer Rakete getroffen.
Iran
:Sie stand auf der Bühne wie die Botschafterin einer anderen Zeit
Zu 74 Peitschenhieben wurde die Sängerin Parastoo Ahmadi verurteilt – für ein Konzert aus dem Jahr 2024. Das Regime weiß, was solche Auftritte mit dem Volk machen: Sie erinnern es daran, was einst normal war in diesem Land.
MeinungNato
:Dieser US-Präsident wird Europa nicht verteidigen
Donald Trump hat den Krieg gegen Iran verloren, in Versailles eine Kapitulation unterschrieben. Die politischen und militärischen Lehren daraus für die Verbündeten? Höchst beunruhigend.