:Erdoğan ruft Trump zu Diplomatie im Iran-Krieg auf
In einem Telefonat mit dem US-Präsidenten sagt der türkische Präsident, sein Land werde Friedensbemühungen unterstützen, und äußert die Hoffnung auf neue Verhandlungen der USA mit Iran.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Was ein Münchner Kindl zum Schlafen braucht
Mit einer Gute-Nacht-Geschichte und viel Ruhe bringt unser Autor seine Tochter ins Bett. In seiner alten Heimat Syrien würde das Abendritual komplett anders aussehen.
Syrien
:Warum sich Assad nicht zwingend auf Russland verlassen kann
Ein syrisches Gericht verurteilt den Ex-Diktator zum Tode, doch Präsident Putin lehnt dessen Auslieferung ab. Der Kremlchef ist allerdings auch an einer guten Beziehung zum neuen Präsidenten interessiert.
Syrien
:Ex-Präsident Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt
Der heute 60-Jährige war vor zwei Jahren als syrischer Präsident gestürzt worden und hält sich derzeit in Russland auf. Ihm werden unter anderem Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.
Krieg in Nahost
:Für Trump ist die Straße von Hormus wieder offen
Nach einer Minenräumung sei die Meerenge für Schiffe wieder befahrbar und werde „zu 100 Prozent“ von den USA kontrolliert. Von Iran fordert der US-Präsident Schadenersatz für den Konflikt.
Naher Osten
:Syrien und Russland einig über Zukunft von Militärstützpunkten
Syrien und Russland haben sich nach 18-monatigen Verhandlungen über die Zukunft der russischen Stützpunkte in der Hafenstadt Tartus und am Luftwaffenstandort Hmeimim geeinigt. Beide Seiten hätten sich auf eine entsprechende Absichtserklärung ...
MeinungTürkei, Saudi-Arabien, Pakistan
:Ein Sicherheitspakt dieser drei Länder produziert keine Sicherheit. Im Gegenteil
Auf die USA mag sich im Nahen Osten keiner mehr verlassen, also schmieden drei regionale Mächte ihr eigenes Bündnis. Gegen Iran. Gegen Israel. Das wird Roulette nach Art des Nahen Ostens.
Österreich
:Verurteilter syrischer Folterer soll abgetaucht sein
Ein hochrangiger Funktionär des Assad-Regimes war während seines Prozesses in Wien auf freiem Fuß. Die österreichischen Behörden sahen keine Fluchtgefahr. Nun ist er offenbar verschwunden.
Israel setzt Glyphosat ein
:„Wenn ich hier etwas pflanze, wird es nur wieder zerstört“
Israel schickt Flugzeuge über die Grenze nach Syrien und Libanon, sie versprühen Glyphosat, danach wächst nichts mehr. Zu Besuch bei verzweifelten Bauern.
Krieg in Nahost
:USA kündigen weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon an
Schon seit April finden direkte Gespräche zwischen der libanesischen und der israelischen Regierung statt. Kommende Woche wollen sich Vertreter in Rom treffen, heißt es aus Washington.
Nahost
:Syrien strebt Sicherheitsabkommen mit Israel an
Syrien versucht unter Beteiligung mehrerer anderer Länder, Israel zu einer ausgewogeneren Politik zu bewegen, sagt Präsident al-Scharaa. Syriens Anspruch auf die Golanhöhen will er nicht aufgeben.
News-Überblick
:Das sind die Nachrichten des Tages
Wie der Wiesn-Aufbau im vollen Gange aussieht, wie Mobilitätsreferent Dunkel in den kommenden Jahren die Verkehrswende vorantreiben soll, ob Anwohner bald über Nacht bei Aldi parken dürfen und mehr.
Kino-Dokumentarfilm über Frauen in Syrien
:„Diese Hölle wiederholte sich jede Nacht aufs Neue“
Der Dokumentarfilm „To My Sisters“ zeigt Frauen in Syrien unter dem IS-Regime. Für den in München lebenden Kurden Faek Falak geht es nicht nur um Einzelschicksale, sondern um die Art, wie wir leben wollen.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Der Ball ist bunt
In Syrien galt Fußball einst als strafwürdige Sünde – und brachte unseren Autor in Lebensgefahr. Dabei hat so ein WM-Turnier viel Gutes, etwa um den Erdkunde-Unterricht zu bereichern.
Krieg in Nahost
:Schiffsverkehr in Straße von Hormus kommt wieder fast zum Erliegen
Nach der erneuten Eskalation zwischen USA und Iran und Attacken auf Tanker meiden die meisten Schiffskapitäne die Meerenge wieder.
10 Jahre „Typisch deutsch“
:„Can I write for you guys?“
Diese Frage stellte ein geflüchteter Journalist vor zehn Jahren der SZ-Redaktion. Nach 550 Kolumnen von sechs Autorinnen und Autoren mit Einblicken und Eindrücken aus verschiedenen Kulturen lautet die Antwort einmal mehr: unbedingt! Ein Rückblick.
Krieg in Nahost
:Katar: Kein Treffen von US-Vertretern mit iranischer Seite
Die US-Vertreter seien nur in Doha, um sich mit den Vermittlern zu beraten, teilt das katarische Außenministerium mit. Trump hatte am Montag behauptet, Iran habe um ein Treffen gebeten.
USA
:Oberster Gerichtshof stützt Trumps Asylpolitik
Mit sechs von neun Richterstimmen erlaubt der Supreme Court dem US-Präsidenten, den humanitären Schutz für Haitianer und Syrer aufzuheben. Auch Zurückweisungen an der Grenze billigt das Gericht.
Krieg in Nahost
:Oman: Keine Gebühren an der Straße von Hormus geplant
Aus Sicht der USA kann Iran für die Passage der Straße von Hormus keine Gebühren verlangen – weder in den Verhandlungen über 60 Tage noch danach. Auch der Oman äußert sich in diese Richtung.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Vom Leben und Überleben
Wenn die Münchner über den heißen Sommer klagen, muss sich unser Autor ein Lächeln verkneifen. Wer in Syrien gelebt hat, ist Hitzewellen in größeren Dimensionen gewohnt.
Deutsche in Syrien
:Eva Maria Michelmann ist frei, die Fragen bleiben
Ende Januar haben syrische Regierungstruppen die Kölnerin im Kurdengebiet Rojava gefangen genommen. Jetzt ist sie zurück. Geklärt ist der Fall für sie und ihre Unterstützer aber nicht.
Ausstellung
:Auf dem Todesstern
Die Gedenkstätte Hohenschönhausen in Berlin zeigt eine Ausstellung über das syrische Foltergefängnis Sednaya. Sie ist klein, bedrückend, dank klug eingesetzter 3D-Technik sehr fesselnd. Und befreiend.
Krieg in Nahost
:Merz: Israel darf kein Konflikttreiber werden
Auf dem G-7-Gipfel ruft der Kanzler das Land zur Mäßigung auf. Er habe Verständnis für das Sicherheitsinteresse Israels. Aber das dürfe nicht dazu führen, dass Libanon „destabilisiert wird“.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Gräber statt Gräben
Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie ähnelt sich: Was einen Friedhof für gefallene deutsche Soldaten in Algerien mit unserem Autor und dessen Weg nach München verbindet.
UN-Bericht
:Ungewöhnlich viele Geflüchtete kehren zurück
Fast 15 Millionen Flüchtlinge traten 2025 die Rückreise in ihre Heimat an, eine sehr hohe Zahl im Vergleich mit früheren Jahren. Für viele Betroffene ist das keine gute Nachricht.
Migration
:Zahl der Einbürgerungen steigt auf Höchststand
Die größten Anteile machen Einwanderer aus Syrien, der Türkei und Russland aus, teilt das Statistische Bundesamt mit.
Syrien
:Assads verschleppte Kinder: Die einen kommen zurück, die anderen sind tot
Das Assad-Regime steckte Kinder von Gefangenen in Waisenhäuser und SOS-Kinderdörfer. Hunderte kehren nun heim. Nicht aber die fünf Töchter und der Sohn der Schachmeisterin Rania al-Abbasi.
Krieg in Nahost
:Repräsentant kritisiert langsame Umsetzung von Trumps 15-Punkte-Plan für Gaza
Der Plan des vom US-Präsidenten gegründeten Friedensrat soll Gaza eine Zukunft eröffnen. Weil die Hamas eine Entwaffnung ablehnt, gebe es auch keine Gelder für den Wiederaufbau, so Mladenow.
Krieg in Nahost
:Bericht: Irans Militär weiter „handlungsfähig“
Interne US-Geheimdienstberichte widersprechen der Darstellung der Trump-Regierung: Irans Militär ist laut „New York Times“ offenbar deutlich handlungsfähiger als offiziell behauptet.
Exilsyrer in München und Bayern
:„Ich kann dort meine Meinung nicht frei äußern“
Nach der Assad-Diktatur endeten viele Grausamkeiten in Syrien. Doch das Miteinander im neuen Staat gestaltet sich schwierig. Syrer aus München und Bayern blicken ganz unterschiedlich auf die Situation.
MeinungMigration
:Deutschland zahlt einen hohen Preis für Dobrindts plakative Grenzpolitik
Der Innenminister ist stolz auf den Rückgang der Asylgesuche. Aber er missachtet dabei europäisches Recht – und verfehlt mit seinen härteren Regeln zudem ein strategisches Ziel der Bundesregierung.
Nach Ende des Bürgerkriegs
:1,63 Millionen Syrer zurückgekehrt – wenige aus Deutschland
Seit dem Machtwechsel in Syrien sind laut UNHCR schon viele Flüchtlinge dorthin zurückgekehrt – die meisten aus benachbarten Staaten. Aus Deutschland sind es bislang wenige Tausend.
Krieg in Nahost
:Trump: Werde keine Kongresserlaubnis für Iran-Krieg einholen
Ungeachtet der Gesetzeslage wird US-Präsident Donald Trump sich die Fortsetzung des Iran-Krieges nicht vom Parlament genehmigen lassen.
Eva Maria Michelmann
:Syrien bestätigt Festnahme einer deutschen Journalistin
Seit Monaten wird eine Journalistin aus Köln in Syrien vermisst. Nun wird aus einer Vermutung Gewissheit.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Warum Diebstahl Kulturgut sein kann
Unser Autor begleitet einen Burschenverein beim Maibaum-Klauen. Über eine komplizierte Aktion im Dunklen, nachts in Kirchseeon.
Naher Osten
:Dient eine Deutsche im syrischen Gefängnis als Faustpfand gegen Berlin?
Eva-Maria Michelmann ist dabei, als die Kurden in Rojava ihren Traum vom eigenen Staat aufbauen, dann wird sie offenbar von Truppen des syrischen Präsidenten verschleppt. Aus politischem Kalkül, vermutet ihr Bruder.
Eva Maria Michelmann
:Familie der vermissten Journalistin fordert Unterstützung von Merz
Seit hundert Tagen wird eine deutsche Journalistin in Syrien vermisst. Ihre Angehörigen verlangen nun vom Kanzler, den Fall zur Chefsache zu machen.
Eva Maria Michelmann
:Seit hundert Tagen sitzt die deutsche Journalistin in Syrien in Haft
Aber warum eigentlich? Ihre Familie macht der Regierung in Damaskus schwere Vorwürfe – und hadert mehr und mehr mit der Bundesregierung.
Krieg in Nahost
:Iranische Revolutionsgarde setzt drei Schiffe in Straße von Hormus fest
Die „MSC Francesca“, die „Epaminodes“ und die „Euphoria“ seien festgesetzt worden, da sie ohne Genehmigung auf Fahrt und ihre Navigationssysteme manipuliert gewesen seien, hieß es als Begründung.
Exklusiv„Islamischer Staat“
:Wie das BKA ehemalige IS-Terroristen in Deutschland aufspürt
Unbemerkt von den Behörden lebten jahrelang mutmaßliche Milizionäre des „Islamischen Staats“ in Deutschland. Jetzt kann das Bundeskriminalamt die Islamisten reihenweise enttarnen – dank eines gigantischen Datensatzes.
MeinungSZ-Kolumne Typisch deutsch
:Die Champions League: ein Modell für Globalität
Kompany oder Vinícius Júnior? Der FC Bayern bezwingt Real Madrid. Beide Teams eint, dass sie Fußballer aus fast allen Kontinenten integrieren – und zu den Besten formen. Davon sollte man sich etwas abschauen.
Krieg in Nahost
:Trotz Angriffswelle: Israel plant Verhandlungen mit Libanon
US-Präsident Trump hat Israels Ministerpräsidenten Netanjahu laut Medienberichten dazu aufgefordert, die Angriffe in Libanon herunterzufahren. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Nachmittag deutliche Kritik geäußert.
Migration
:Weniger Schutz für Syrer
Eine große Zahl in Deutschland lebender Syrer soll nach Kriegsende in die Heimat zurückkehren. Das wirkt sich auf aktuelle Asylanträge aus.
MeinungDeutschland
:Die 80-Prozent-Äußerung des Kanzlers hat Schaden angerichtet
Friedrich Merz’ Einlassung über die umfassende Rückkehr von Syrern in ihr Heimatland verunsichert nicht nur die potenziell betroffenen Menschen – sondern alle mit internationaler Familiengeschichte.
MeinungHabild
:Walz nach Syrien
Syrische Ärzte in Deutschland
:„Jetzt fühle ich mich wieder wie ein Fremdkörper“
Etwa 7000 Ärztinnen und Ärzte aus Syrien arbeiten in Deutschland. Bisher dachten sie, dass sie hier einen wertvollen Beitrag leisten, doch dann sprach der Bundeskanzler von 80 Prozent, die zurückkehren sollten.
Bundespolitik
:Wirtschaftsweise Grimm spricht sich für Tempolimit aus
Als Maßnahme gegen die explodierenden Spritpreise könne ein Tempolimit auf den Straßen ein „kluges Signal“ sein, „damit die Menschen die Situation ernst nehmen“, sagt die Ökonomin der „Rheinischen Post“.
Geschichtsbild
:Syrer in Deutschland
Im Spätsommer 2015 kommen Tausende Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof an und werden von einer beseelten Menge begrüßt. Doch die Euphorie vergeht schnell.
Syrer über Rückführungspläne
:„Es fühlt sich an, als hätte ein Erdbeben unseren Boden erschüttert“
80 Prozent der Syrerinnen und Syrer sollen innerhalb von drei Jahren zurückkehren. Sechs von ihnen erzählen, was die Aussage des Bundeskanzlers in ihnen ausgelöst hat – und für wen eine Rückkehr sogar tödlich sein könnte.