Irak - SZ.de

Irak

dpa-Nachrichten

  1. Migration
    :Jesiden fordern nahe Innenminister-Tagung Abschiebestopp

  2. Migration
    :Niedersachsen verhängt Abschiebestopp für Jesiden

  3. Festnahme
    :Mutmaßlicher IS-Anhänger im Allgäu festgenommen

  4. Krieg in Nahost
    :Erneut schwere Kämpfe im Norden Gazas

  5. Migration
    :Flüchtlingsrat Niedersachsen gegen Abschiebungen in den Irak

  6. Konflikte
    :Irans Staatsmedien bestätigen Beginn von Vergeltungsangriff

  7. Extremismus
    :Jesidische Mädchen versklavt?: Festnahme in Bayern

  8. Krieg in Nahost
    :USA und Israel wegen Iran in Alarmbereitschaft

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

Irak
:Wo Influencer um ihr Leben fürchten

Im Irak erfreut sich Tiktok großer Beliebtheit. Zum Ärger von Extremisten und Politikern, die in der Social-Media-Plattform moralisches Verderben vermuten. Zumindest offiziell.

Von Dunja Ramadan

Erdoğan im Irak
:Auf der Suche nach neuen Freunden

Ein Transportweg vom Persischen Golf bis zur Türkei, der Kampf gegen die PKK im Grenzgebiet: Beim ersten Besuch im Nachbarland Irak seit zwölf Jahren will Präsident Erdoğan Allianzen schmieden.

Von Raphael Geiger

SZ PlusRonya Othmann: "Vierundsiebzig"
:Körperlich unversehrt

Kann ein tausende Kilometer entfernt verübter Völkermord traumatisieren? Ronya Othmann ergründet in "Vierundsiebzig" den Genozid an den Jesiden.

Von Moritz Baumstieger

SZ PlusNahost
:"Viele wollen mit Deutschland nichts mehr zu tun haben"

Seit dem 7. Oktober ist die Arbeit der deutschen politischen Stiftungen im arabischen Raum extrem schwierig geworden. Sowohl die Haltung der Bundesregierung als auch die Stimmung vor Ort setzen sie unter Druck oder machen ihre Arbeit unmöglich.

Von Jonas Junack und Sina-Maria Schweikle

Krieg in Nahost
:USA töten Milizen-Führer in Bagdad

Washington reagiert mit der Attacke auf die proiranische Kataib Hisbollah erneut auf den tödlichen Drohnenangriff vom Januar gegen einen amerikanischen Stützpunkt. Das Pentagon kündigt weitere Schläge an.

Von Bernd Dörries

SZ PlusMeinungGezielte Tötung im Irak
:Biden schlägt hart zurück

Der US-Präsident lässt in Bagdad einen Milizkommandanten mit einer Drohne töten - obwohl er damit das Völkerrecht verletzt.

Kommentar von Fabian Fellmann

Krieg in Nahost
:Kommandeur proiranischer Miliz bei US-Angriff im Irak getötet 

Bei dem Angriff handelte es sich um einen Vergeltungsschlag etwa anderthalb Wochen nach dem tödlichen Angriff auf US-Soldaten in Jordanien - nicht den letzten, wie ein US-Regierungsbeamter erklärt.

SZ PlusNaher Osten
:Im Dunkel der Nacht

Iran und die USA führen in der Region seit Monaten einen Schattenkrieg. Die Luftschläge vom Wochenende sind auch eine Warnung Washingtons an das Regime in Teheran, die Eskalation nicht zu weit zu treiben. Wird das dort verstanden?

Von Tomas Avenarius und Raphael Geiger

SZ PlusKrieg in Nahost
:Die Gefahr einer Ausweitung des Konflikts ist so groß wie nie

Die USA haben mit einem Vergeltungsschlag auf die Tötung dreier US-Soldaten reagiert, weitere könnten folgen. Interesse an einem Krieg mit Iran haben die Vereinigten Staaten weiterhin nicht - sie zielen wohl auch in Zukunft auf Ziele in Syrien und dem Irak.

Von Christian Zaschke

Iran und USA
:Der eine Angriff zu viel?

Iran will keinen Krieg in Nahost - es hat dabei zu viel zu verlieren. Stattdessen führt es einen Schattenkrieg gegen die USA und Israel mittels proiranischer Milizen. Doch auf den Tod von drei US-Soldaten wird US-Präsident Biden wohl entschieden reagieren.

Von Raphael Geiger

Nahostkonflikt
:US-Militär reagiert mit Gegenschlag auf Angriff im Irak

Nachdem Kämpfer proiranischer Milizen vor wenigen Tagen auf einen US-Stützpunkt im Irak Raketen abgefeuert hatten, haben die USA in der Nacht eine Attacke aus der Luft gestartet.

Iran
:Raketen mit einer Botschaft

Iran greift Ziele in Syrien und im Irak an, es ist die deutlichste Aktion des Teheraner Regimes seit dem 7. Oktober. Die Mullahs wollen offenbar eine Warnung aussenden - aber eine Eskalation des Nahostkonflikts vermeiden.

Von Raphael Geiger

Nahost
:Iran attackiert Ziele in Syrien und Irak

Die Angriffe seien eine Vergeltung für die jüngsten Anschläge in Iran. Sie dürften auch ein Signal an den Erzfeind Israel sein.

SZ PlusTürkei
:Ein trauriges Land

Soldaten sterben im Kampf gegen die PKK, die Inflation steigt, der Rechtsstaat leidet. Und bald sind Kommunalwahlen. Die Stimmung im Land: niedergeschlagen.

Von Raphael Geiger

SZ PlusIsrael
:Es brodelt an sieben Fronten

In Jerusalem und Washington wächst die Sorge, dass sich der Gaza-Krieg zu einem unkontrollierbaren Flächenbrand ausweiten könnte. Eine zentrale Rolle spielt die von Iran angeführte "Achse des Widerstands".

Von Tomas Avenarius

SZ PlusExklusivIrak-Abkommen
:Ein Deal für mehr Abschiebungen

Bereits im Mai hat sich die Bundesregierung mit dem Irak auf ein gemeinsames Migrationspapier geeinigt - und schweigt seitdem über das Dokument. Recherchen zeigen, dass der Irak bei der Rückführung seiner Staatsbürger helfen soll.

Von Manuel Bewarder, Kristiana Ludwig und Amir Musawy

SZ PlusVerschwunden auf dem Weg nach Europa:
:Wo ist Mohammed Sabah?

Beim Versuch Europas Grenzen zu überqueren, verschwinden jedes Jahr Tausende Menschen. Mohammed Sabah ist einer von ihnen. Niemand will wissen, wo er geblieben ist. Seine Familie schon. Über eine verzweifelte Suche.

Von Ben Heubl, Kristiana Ludwig und Gabriela Ramirez

SZ PlusIranischer Animationsfilm "Die Sirene" im Kino
:Als die Bomben fielen

"Die Sirene" von Sepideh Farsi ist ein brillanter Animationsfilm aus Iran, der vom Aufwachsen im Krieg mit dem Irak erzählt.

Von Philipp Stadelmaier

SZ PlusNaher Osten
:Der Schattenkrieg

Seit Tagen meldet die US-Armee immer wieder Raketenangriffe auf ihre Basen in Syrien und im Irak. Jetzt haben die USA reagiert - und zwei iranische Ziele bombardiert. US-Verteidigungsminister Austin betont trotzdem, man wolle keine Eskalation.

Von Raphael Geiger

SZ PlusIsraels Nachbarländer
:Freund und Feind im Nahen Osten

Seit dem Angriff der Hamas herrscht Krieg in Israel. Viele befürchten eine Eskalation des Konflikts in der Region. Wie ist das Verhältnis Jerusalems zu den Nachbarländern? Und wer sind mögliche Akteure?

Von Raphael Geiger und Sina-Maria Schweikle

SZ PlusSoziale Netzwerke
:Übers Meer und durch die Wälder

Wie junge arabische Männer in Chats und Kontaktgruppen mit Schleusern ihre Flucht nach Europa besprechen, warum sie die Gefahren auf sich nehmen - und es inzwischen auch manch warnende Stimmen gibt.

Von Dunja Ramadan

Irak
:100 Menschen sterben durch Brand bei Hochzeitsfeier

Weitere 150 Gäste sind irakischen Medienberichten zufolge verletzt worden. Die Veranstaltungshalle war offenbar mit leicht entzündlichem Material verkleidet gewesen.

SZ PlusMeinungTerror
:Man merkt dem Täter die Tat nicht an

Ein Verbrechen, das unwirklich erscheint: Im zweiten Anlauf korrigiert die Justiz einen Fehler und verurteilt eine IS-Ideologin wegen Beihilfe zum Mord an einem Jesiden-Mädchen.

Kommentar von Annette Ramelsberger

Höhere Strafe gegen IS-Rückkehrerin
:Das spricht gegen Jennifer W.

Warum das Oberlandesgericht München die Haftstrafe der IS-Rückkehrerin von zehn Jahren auf 14 Jahre verlängerte.

Von Annette Ramelsberger

Irak
:Sprachregel erlassen

Der Irak verbannt den Begriff Homosexualität offiziell aus den Medien des Landes. Stattdessen forderte die Irakische Kommission für Kommunikation und Medien dazu auf, künftig die Bezeichnung "sexuelle Abweichung" zu verwenden. Die ...

Koranverbrennung in Stockholm
:Irak weist schwedische Botschafterin aus

Nachdem in Stockholm erneut eine Koranverbrennung erlaubt wurde, stürmten wütende Iraker die schwedische Botschaft in Bagdad. Es ist nicht der erste Eklat dieser Art.

Von Sina-Maria Schweikle

Protest gegen geplante Koranverbrennung
:Demonstranten stürmen schwedische Botschaft in Bagdad und legen Feuer

Weil in Stockholm wieder ein Koran angezündet werden soll, protestiert im Irak eine wütende Menge vor der Botschaft - bis es brennt. Die Außenministerien beider Länder verurteilen den Vorfall scharf.

Irak
:"Wir vermissen sie und wollen sie zurückhaben"

Vor mehreren Monaten wurde die israelisch-russische Doktorandin Elizabeth Tsurkov im Irak entführt. Nun ging die israelische Regierung mit dem Fall an die Öffentlichkeit. Was bisher bekannt ist.

Von Sina-Maria Schweikle

Irak
:Proteste nach Koranverbrennung in Schweden

Nach der Verbrennung eines Korans in Schweden haben im Irak Hunderte Menschen demonstriert. Am Freitag versammelten sie sich in der Hauptstadt Bagdad und in anderen Teilen des Landes, wie Augenzeugen berichteten. Sie zogen nach dem Freitagsgebet auf ...

SZ PlusWassermangel
:Der Irak trocknet aus

Einst galt das fruchtbare Land zwischen Euphrat und Tigris als Garten Eden. Heute herrscht zunehmend Dürre. Wie Klimakrise, Korruption und regionale Konflikte die Menschen gefährden. Eine Analyse mit Grafiken.

Von Sören Müller-Hansen und Sina-Maria Schweikle

SZ PlusMeinung20 Jahre "Operation Iraqi Freedom"
:Mit dem Irakkrieg haben die USA ihre moralische Autorität eingebüßt

In der Nacht vom 19. auf den 20. März 2003 begann das Bombardement von Bagdad. Powell, Bush, Rumsfeld - diese Männer sind schuld, dass die Amerikaner auch heute noch vielerorts verhasst sind.

Kommentar von Dunja Ramadan

SZ PlusIrak
:Bagdad: Die Stadt, die wieder atmet

Zwanzig Jahre ist es her, dass amerikanische Truppen in den Irak einmarschierten und Bagdad bombardierten. Wie geht es den Menschen heute?

Von Dunja Ramadan

SZ PlusMeinungNaher Osten
:Es liegt im Interesse Deutschlands, dem Irak zu helfen

Vier Tage lang ist Außenministerin Annalena Baerbock dort unterwegs - das ist sinnvoll investierte Zeit.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

SZ PlusBaerbock im Irak
:"Wo das Böse auf dieser Welt sein Gesicht gezeigt hat"

Im Nordirak besucht die deutsche Außenministerin ein Hilfscamp für junge Jesidinnen und Jesiden, die der IS als Kindersoldaten und Sexsklavinnen missbraucht hat.

Von Paul-Anton Krüger

SZ PlusAnnalena Baerbock besucht den Irak
:"Schlüsselfaktor für die Stabilität der Region"

Außenministerin Baerbock nimmt sich so viel Zeit wie noch nie für einen Besuch: Vier Tage reist sie durch den Irak und verspricht, dass Deutschland sich weiter engagiert. Innere Spannungen, Korruption, marode Infrastruktur - die Herausforderungen sind enorm.

Von Paul-Anton Krüger

SZ PlusIrak
:Entführung und Mord als Waffe gegen die Zivilgesellschaft

Seit den Massenprotesten 2019 werden im Irak systematisch Aktivisten entführt oder gar getötet, es herrscht eine Atmosphäre der Angst. Und kaum ein Fall wird aufgeklärt.

Von Sina-Maria Schweikle

SZ PlusVölkermord an Jesiden
:Der Teufel, der die Seele frisst

Einst versklavte Jesidinnen treten auf die Bühne der Münchner Kammerspiele. Sie wollen reden, um sich von ihren grausamen Erinnerungen zu befreien.

Von Annette Ramelsberger

Terrorismus
:Bewaffnete töten Dutzende Zivilisten in Nordsyrien

Viele hatten sich offenbar vor Nachbeben in der Region in Sicherheit bringen wollen. Die Morde werfen ein Schlaglicht auf das syrisch-irakische Grenzgebiet als Versteck des IS und anderer militanter Gruppen.

Von Mirco Keilberth

ExklusivFlucht vor Völkermord
:Viele Jesiden erhalten kein Asyl

Immer weniger jesidische Flüchtlinge aus dem Irak werden in Deutschland anerkannt. Dabei hat der Bundestag gerade erst gefordert, den Überlebenden des Völkermordes hier Schutz zu gewähren.

Von Jan Bielicki

Islamischer Staat
:Bundestag erkennt IS-Verbrechen gegen Jesiden als Völkermord an

Mehr als 5000 Menschen jesidischen Glaubens wurden 2014 vom IS ermordet. Immer noch werden tausende Menschen vermisst. In Deutschland lebt die größte Diaspora.

Syrien
:Der gefährliche Frust der Jugend

Wieder einmal ist ein Anführer des "Islamischen Staates" für tot erklärt worden. Die Angst vor einem Wiederaufleben der Terrormiliz ist dennoch stets präsent: Viele junge Männer in Syrien und im Irak leben in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen.

Von Mirco Keilberth und Dunja Ramadan

SZ PlusArmee
:Iraks Regierung und der Kampf gegen Fettleibigkeit

Das Militär hat ein Problem: übergewichtige Soldaten. Dagegen helfen sollen nun jährliche Gewichtskontrollen und Fitnesstests. Doch die Ursachen liegen tief in der Vergangenheit.

Von Sina-Maria Schweikle

Archäologie
:Wie die Neandertaler kochten

Aus den ältesten je gefundenen Essensresten geht hervor: Schon Vormenschen und altsteinzeitliche Jäger und Sammler schroteten und erhitzten Getreide - und mochten ihr Essen offenbar auch ein bisschen bitter.

Iran
:Teheran droht mit Krieg

Das Mullah-Regime bekommt die landesweiten Straßenproteste nicht in den Griff. Nun will die Regierung mit einem militärischen Angriff auf die kurdischen Städte zumindest das Gebiet an der irakischen Grenze wieder kontrollieren.

Von Mirco Keilberth

Tote bei Angriff auf Kurdengebiete
:Ankara rechtfertigt Luftschläge

Die Türkei gibt offen zu, kurdische Gebiete in Syrien und dem Irak bombardiert zu haben. Dies sei eine Vergeltung für den Anschlag von Istanbul vor einer Woche gewesen, erklärt die Regierung. Sie will die kurdischen Gruppen im Schatten des Ukraine-Krieges entscheidend schwächen.

Von Mirco Keilberth

SZ PlusAntike
:Wie KI bei der Übersetzung babylonischer Keilschrift hilft

Werke wie das Gilgamesch-Epos sind nur in Bruchstücken erhalten. Künstliche Intelligenz kann helfen, die Lücken in den Texten zu füllen.

Von Christoph von Eichhorn

Irak
:Raketenangriff auf Bagdad

Der Machtkampf im Irak spitzt sich weiter zu: Bei einem Raketenangriff auf die hoch gesicherte Grüne Zone in Iraks Hauptstadt Bagdad sind Sicherheitskräften zufolge sieben Menschen verletzt worden. Auch in der Nähe des Parlamentsgebäudes sei eine ...

MeinungProfil
:Moqtada al-Sadr

Der Sohn eines berühmten Großayatollahs gilt als Auslöser der jüngsten Welle der Gewalt im Irak. Und gleichzeitig kann nur der als pragmatischer Populist bekannte Politiker einen Bürgerkrieg verhindern.

Von Mirco Keilberth

SZ PlusIrak
:Aufstand gegen Iran

Wahlsieger Moqtada al-Sadr kann einen pro-iranischen Premier nicht verhindern. Nach 30 Toten bei Protesten in Bagdad ruft er nun seine Anhänger zurück. Doch der innerschiitische Konflikt im Vielvölkerstaat kann jederzeit eskalieren.

Von Mirco Keilberth

Unruhen in Bagdad
:Anhänger al-Sadrs stürmen den Regierungspalast in Bagdad

Bald ein Jahr nach der Parlamentswahl im Irak verschärft sich die Krise weiter. Der schiitische Geistliche Muktada al-Sadr kündigt seinen Rückzug aus dem politischen Alltag an und löst damit neue Proteste aus. Mehrere Menschen sterben, mindestens 160 werden verletzt.

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