Die nur etwa 30 Kilometer breite Durchfahrt vom Roten Meer in den Indischen Ozean wurde im Arabischen Bab al-Mandab getauft. Für saudische Öltanker wollen die Huthi die Durchfahrt jetzt blockieren.
MeinungNahost
:Jetzt wollen Irans Hilfstruppen die nächste Meerenge blockieren
Saudische Ölexporte konnten bisher über das Rote Meer verschifft werden. Wenn die Huthi nun das „Tor der Tränen“ für die Tanker schließen, würde das Desaster verschärft, das Trump mit diesem Krieg losgetreten hat.
Rotes Meer
:Huthi: Seeblockade gegen Saudi-Arabien
Die mit Iran verbündeten Huthi-Rebellen in Jemen verhängen laut ihrem Militärsprecher eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien. Diese gelte ab sofort. Insider hatten zuvor verlauten lassen, die Huthi sollten sich auf Bitten Irans auf eine Sperrung des ...
Iran
:Die Golfstaaten wollen ihre wichtigste Ressource zurück: Frieden
Wie die Länder am Persischen Golf versuchen, einen Umgang mit dem aggressiven Nachbarn Iran zu finden – und durch die Straße von Hormus nicht erpressbar zu werden.
Neuer „Typisch Deutsch“-Autor
:„Sie suchen dich, geh jetzt“
Sieben Jahre war der jemenitische Kameramann und Redakteur Mutasem Al-Hetari auf der Flucht. Nun kann er wieder seinem Beruf nachgehen, auch als Kolumnist für die SZ.
10 Jahre „Typisch deutsch“
:„Can I write for you guys?“
Diese Frage stellte ein geflüchteter Journalist vor zehn Jahren der SZ-Redaktion. Nach 550 Kolumnen von sechs Autorinnen und Autoren mit Einblicken und Eindrücken aus verschiedenen Kulturen lautet die Antwort einmal mehr: unbedingt! Ein Rückblick.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Das Leder rollt weiter
Unser neuer Autor hätte sich einen Erfolg der deutschen Elf gewünscht. Wie der Weg von einer Kugel aus Stofffetzen in Jemen zu einer Fußballmannschaft in Bayern helfen kann, das WM-Aus leichter zu nehmen.
Arbeitsmigration
:Wie Äthiopierinnen in Nahost ausgebeutet werden
Sie schuften ohne Ende, werden eingesperrt und beschimpft: Im Kafala-System sind ausländische Hilfskräfte ihren Arbeitgebern völlig ausgeliefert. Dennoch will Äthiopiens Regierung noch mehr Frauen in arabische Länder schicken.
MeinungGeopolitik
:Was die Exportnation Deutschland aus dem Iran-Krieg lernen sollte
Die Blockade der Straße von Hormus zeigt, wie Regionalmächte Handelsnationen erpressen können. Aber die Bundesregierung muss solchen Krisen nicht tatenlos zuschauen.
Podcast „Auf den Punkt“
:Iran und Israel: Irgendwo zwischen Krieg und Waffenruhe
Zum ersten Mal seit dem Beginn der Waffenruhe im April greifen sich Iran und Israel gegenseitig an. Bricht der Krieg jetzt wieder aus?
Podcast: „Auf den Punkt“
:Iran-Krieg: Signale der Verzweiflung aus Washington
Millionen Menschen demonstrieren in den USA gegen Trump. Der US-Präsident aber zündelt weiter.
Vorfall am Samstag
:Angriff auf israelische Vertretung: Verdächtiger in Untersuchungshaft
Ein Mann aus Jemen wirft Steine und droht mit einer angeblichen Bombe. Wegen der Bedeutung des Falls hat die Generalstaatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.
Straße von Hormus
:Gesundheitsministerin patzt in Geografie
Nina Warken verwechselt die Straße von Hormus mit dem Suezkanal – und irritiert damit die Gesundheitsbranche.
Krieg im Nahen Osten
:Was von der „Achse des Widerstands“ zu erwarten ist
Seit dem Terror der Hamas am 7. Oktober 2023 und den israelischen Gegenschlägen ist von der „Achse des Widerstands“ nicht mehr viel übrig. Geschlagen ist sie aber nicht. Welche Gefahr geht jetzt von ihr aus?
Jemen
:Separatisten kündigen Referendum an
Inmitten wachsender Spannungen in Jemen planen Separatisten ein Volksreferendum zur „Selbstbestimmung des Südens“. Die Abstimmung soll auf eine zweijährige Übergangsphase folgen, sagte der Vorsitzende des sogenannten Südlichen Übergangsrats (STC ...
Jemen
:Emirate ziehen Truppen ab
Der Jemen steht nach mehr als einem Jahrzehnt des Bürgerkriegs vor einer möglichen neuen Phase der schweren Eskalation. Ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis bombardierte dort am Dienstagmorgen den Hafen von Mukalla mit der Erklärung, die ...
Arabische Halbinsel
:Jemens Regierung beendet Zusammenarbeit mit den Emiraten
Das Bündnis mit Saudi-Arabien und den Vereinten Arabischen Emiraten gegen die Huthi-Miliz zerfällt. Die Emirate kündigen den Abzug ihrer Truppen aus Jemen an.
Afrika
:Warum Israel als erster Staat Somaliland anerkennt
Seit mehr als 30 Jahren kämpft die kleine Republik am Horn von Afrika um internationale Anerkennung. Nun feiert sie einen „historischen“ Erfolg. Aber bringt sie das auch ihrem Ziel näher?
Rebellengruppen
:Jemen droht die Spaltung
Lange waren in dem arabischen Land vor allem die Huthi-Rebellen ein Problem. Jetzt rücken Separatisten im Süden des Landes vor und besetzen Ölquellen.
UN-Generalversammlung
:Netanjahus Rede als Kampfansage
Als der israelische Premier ans Redepult tritt, kommt es in der UN-Vollversammlung zu tumultartigen Szenen. Seine dann folgende Rede ist hart, unerbittlich, und sie lässt wenig Raum für Hoffnung.
Jemen
:Israels Armee greift Huthi-Ziele an
Die israelische Armee hat als Reaktion auf wiederholte Raketenangriffe der Huthi-Miliz Ziele in Jemen angegriffen. Israelische Medien berichteten von Angriffen der Marine. Die israelische Armee bestätigte, es sei in Jemen „Energie-Infrastruktur, die ...
Jemen
:68 Migranten sterben bei Bootsunglück
Bei einem erneuten Bootsunglück vor der Küste des Jemen sind mindestens 68 Migranten ums Leben gekommen. 74 weitere würden noch vermisst, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) mit. Die meisten der Opfer stammten aus Äthiopien ...
Diplomatie
:Militärischer Zwischenfall führt zu Spannungen zwischen Berlin und Peking
Ein Schiff der chinesischen Marine soll im Roten Meer einen Laser auf ein Flugzeug der Bundeswehr gerichtet haben. Das Auswärtige Amt bestellt deshalb Chinas Botschafter ein. Zuvor hatte schon das Kanzleramt scharf protestiert – und China zu einer generellen Verhaltensänderung aufgefordert.
MeinungNaher Osten
:Trump muss das Gaza-Problem lösen, erst dann hören die Angriffe der Huthi auf
Der US-Präsident will die jemenitischen Rebellen besiegt haben, die Schifffahrt im Roten Meer soll wieder sicher sein. Wenn er sich da mal nicht täuscht.
Krieg in Nahost
:Waffenstillstand, frei interpretiert
US-Präsident Trump sagt, die Huthi hätten „kapituliert“. Doch die kündigen weitere Angriffe auf Israel an.
Naher Osten
:Wie lassen sich die Huthi besiegen?
US-Präsident Donald Trump wollte Kriege „beenden“. Nun hat er selbst einen teuren Feldzug gegen die Huthi in Jemen begonnen, der seine Ziele nicht erreicht. Unterdessen greift Israel massiv an.
Jemen
:Neuer Ministerpräsident
Die international anerkannte Regierung im Bürgerkriegsland Jemen hat einen neuen Ministerpräsidenten. Finanzminister Salem Saleh bin Braik übernimmt das Amt, wie die jemenitische Nachrichtenagentur Saba unter Berufung auf den Präsidialrat am ...
Jemen
:Neue Luftangriffe
Im Jemen hat es Medienberichten zufolge wieder mehrere Luftangriffe gegeben. Der Huthi-nahe Fernsehsender Al-Masirah berichtete, zwei Angriffe hätten die Hauptstadt Sanaa getroffen. Eine Serie von Angriffen habe es zudem auf Ziele auf der Insel ...
US-Regierung
:Der Signal-Skandal begann mit einer E-Mail im Oktober
Wie konnte es passieren, dass der Nationale Sicherheitsberater der USA einen Journalisten zu der geheimen Chat-Gruppe hinzufügte? Jetzt wurde das Ergebnis einer internen Untersuchung bekannt – natürlich durch ein Leak.
Sicherheitspanne der Trump-Regierung
:Seine Enthüllung erschüttert die USA
Jeffrey Goldberg leitet das Magazin „The Atlantic“ und legt offen, dass Trumps Minister bei einem Messengerdienst über Militärgeheimnisse schrieben. Es ist der Höhepunkt eines erfolgreichen Reporterlebens.
Sicherheitspanne
:Trumps Leute planten Luftschläge in einer frei verfügbaren Chat-App
Die höchste Riege der US-Regierung bespricht Militärgeheimnisse in einer Signal-Chatgruppe. Die Männer übersehen aber, dass sie einen Journalisten eingeladen haben.
MeinungJemen
:Mit Drohungen wird Trump im Nahen Osten nichts erreichen
Seit Tagen lässt US-Präsident Donald Trump die Huthi bombardieren. Aber so einfach, wie er sich das vorstellt, ist es nicht, jahrzehntealte Konflikte zu beenden.
US-Angriffe auf Jemen
:Attacke gegen die Huthi – mit einer Botschaft an Iran
Donald Trump lässt Städte in Jemen bombardieren und zielt damit auf die jemenitischen Rebellen, die seit Oktober 2023 vor ihrer Küste Frachter und Tanker überfallen. Doch vor allem will der US-Präsident das Regime in Teheran treffen.
Rotes Meer
:Trump lässt Huthi angreifen
Der US-Präsident warnt die Huthi davor, wieder Schiffe im Roten Meer zu beschießen. Die Miliz kündigt an, genau das wieder tun zu wollen.
Krieg in Nahost
:Jemens letzter Jude
Während die Hamas jüdische Geiseln freilässt, wird Levi Marhabi von schiitischen Huthi-Milizen schon seit 2016 in Haft gehalten. Was haben sie mit ihm vor?
Jemen
:Luftangriffe auf Sanaa
Israelische Kampfjets haben nach Angaben des Militärs am Freitag Ziele der Huthi-Rebellen im Westen und im Zentrum Jemens angegriffen. Ein Mensch sei bei Luftangriffen auf ein Kraftwerk verletzt worden, berichteten Medien, die den Rebellen ...
Influencer Luai Ahmed
:Verliebt in Israel
Der jemenitische Influencer Luai Ahmed ist Muslim, schwul und lebt in Tel Aviv. Ein Treffen mit einem Mann, der zusammenbringt, was sich sonst umbringt.
Naher Osten
:Israel bombardiert Jemen und droht der Huthi-Miliz
Erstmals erklärt Israels Geheimdienst, wie er der Hisbollah jene Pager verkauft hat, deren gezielte Explosionen Dutzende Terroristen töteten. Die Botschaft: Die Anführer der Huthi in Jemen sollen um ihr Leben fürchten und die Angriffe auf Israel stoppen.
Jemen
:Tote nach israelischen Luftangriffen
Bei israelischen Angriffen in Jemen sind offiziellen Angaben zufolge mindestens vier Menschen getötet worden. Ein Sprecher des von den Huthi kontrollierten Gesundheitsministeriums sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass außerdem mehr als ...
Krieg in Nahost
:Baerbock warnt vor Krieg zwischen Türkei und Kurden in Syrien
„Genau dazu darf es nicht kommen“, sagt die Außenministerin mit Blick auf die neue Dynamik in dem Land nach dem Sturz des Assad-Regimes. Es bestehe die Gefahr, dass dadurch die Terrormiliz IS gestärkt werde.
US-Stützpunkt Ramstein
:Geschosse aus Nachbars Garten
Mithilfe ihrer Militärbasis im pfälzischen Ramstein steuern US-Streitkräfte Drohnenangriffe in fernen Ländern. Darf Deutschland das zulassen? Über eine Klage aus Jemen hat nun das Bundesverfassungsgericht verhandelt.
Bundesverfassungsgericht
:Gelten deutsche Grundrechte auch in Jemen?
Die Ramstein Air Base in Rheinland-Pfalz ist wesentlicher Bestandteil der US-Infrastruktur für Drohneneinsätze in Afrika und auf der Arabischen Halbinsel. Zwei Jemeniten haben sich nun ans Bundesverfassungsgericht gewandt und bitten um Schutz.
Jemen
:Milizen stürmen UN-Büro
Die Huthi im Jemen haben in der Hauptstadt Sanaa ein Büro der Vereinten Nationen gestürmt. 13 UN-Mitarbeiter und mehr als 50 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen sowie ein Botschaftsmitarbeiter habe die Miliz dabei in ihre Gewalt genommen, berichtete ...
Iran
:Wie gefährlich sind Irans Streitkräfte?
Für den Tod des Hamas-Anführers Ismail Hanija hat das iranische Regime Rache geschworen. Über die militärischen Stärken und Schwächen der Islamischen Republik.
Luftangriff auf Jemen
:Israel sendet eine brennende Botschaft an Iran
Premier Netanjahu will den Angriff auf die proiranischen Huthi als Zeichen der Entschlossenheit verstanden wissen. Er gerät aber innen- wie außenpolitisch stärker unter Druck.
MeinungJemen
:Die Huthi könnten den Gaza-Krieg auf die gesamte Region ausweiten
Und die neue Eskalation mit Israel schadet vor allem der jemenitischen Bevölkerung.
Afrika
:Der Sieger steht schon fest
In Ruanda wird gewählt, aber es ist bereits sicher, dass der umstrittene Dauerherrscher Paul Kagame im Amt bleiben wird. Vom gekippten Migrationsdeal mit Großbritannien hat er profitiert.
An der zuletzt gemeldeten Position des Schiffes seien nur noch Trümmer und Öl gesichtet worden, teilt die britische Seeschifffahrtsbehörde mit. Es wäre der zweite Untergang eines kommerziellen Frachters nach einem Huthi-Angriff.
MeinungMarinemission
:Die EU verspielt ihre Glaubwürdigkeit
Die wichtige Handelsroute im Roten Meer sollte eigentlich mit "Aspides" geschützt werden. Zumindest hat Brüssel das versprochen.
Der US-Präsident verurteilt den Angriff Irans auf Israel auf das Schärfste. Israel habe gezeigt, dass es in der Lage sei, "selbst noch nie da gewesene Angriffe abzuwehren und zu vereiteln". Mit den Kollegen der G7 will Biden zügig "eine vereinte diplomatische Antwort" auf die Angreifer koordinieren.