Jemen

Aktuelle Nachrichten aus Jemen

dpa-Nachrichten

  1. Entwicklungshilfe
    :GIZ verschärft Kontrollmechanismen für Entwicklungsprojekte

  2. Terrorismus
    :Mutmaßliches Huthi-Mitglied in München verurteilt

  3. Krieg und Diplomatie
    :Huthi-Miliz greift Israel an - Hoffnung auf Iran-Gespräche

  4. Konflikte
    :Jemen: Regierung bringt Separatistengebiete unter Kontrolle

  5. Nach Übergangsphase
    :Separatisten im Jemen planen Referendum zur Unabhängigkeit

  6. Nahost
    :Eskalation im Jemen: Ein vom Krieg zerrüttetes Land

  7. Nahost
    :Luftangriffe am Hafen: Jemen vor neuer Phase der Eskalation?

  8. Nahost
    :Vereinigte Arabische Emirate kündigen Abzug aus dem Jemen an

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

Aktuelles Lexikon
:Was ist das Tor der Tränen?

Die nur etwa 30 Kilometer breite Durchfahrt vom Roten Meer in den Indischen Ozean wurde im Arabischen Bab al-Mandab getauft. Für saudische Öltanker wollen die Huthi die Durchfahrt jetzt blockieren.

Von Tomas Avenarius

MeinungNahost
:Jetzt wollen Irans Hilfstruppen die nächste Meerenge blockieren

Saudische Ölexporte konnten bisher über das Rote Meer verschifft werden. Wenn die Huthi nun das „Tor der Tränen“ für die Tanker schließen, würde das Desaster verschärft, das Trump mit diesem Krieg losgetreten hat.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

Rotes Meer
:Huthi: Seeblockade gegen Saudi-Arabien

Die mit Iran verbündeten Huthi-Rebellen in Jemen verhängen laut ihrem Militärsprecher eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien. Diese gelte ab sofort. Insider hatten zuvor verlauten lassen, die Huthi sollten sich auf Bitten Irans auf eine Sperrung des ...

Iran
:Die Golfstaaten wollen ihre wichtigste Ressource zurück: Frieden

Wie die Länder am Persischen Golf versuchen, einen Umgang mit dem aggressiven Nachbarn Iran zu finden – und durch die Straße von Hormus nicht erpressbar zu werden.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Neuer  „Typisch Deutsch“-Autor
:„Sie suchen dich, geh jetzt“

Sieben Jahre war der jemenitische Kameramann und Redakteur Mutasem Al-Hetari auf der Flucht. Nun kann er wieder seinem Beruf nachgehen, auch als Kolumnist für die SZ.

Von Korbinian Eisenberger

10 Jahre „Typisch deutsch“
:„Can I write for you guys?“

Diese Frage stellte ein geflüchteter Journalist vor zehn Jahren der SZ-Redaktion. Nach 550 Kolumnen von sechs Autorinnen und Autoren mit Einblicken und Eindrücken aus verschiedenen Kulturen lautet die Antwort einmal mehr: unbedingt! Ein Rückblick.

SZ PlusVon Korbinian Eisenberger

SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Das Leder rollt weiter

Unser neuer Autor hätte sich einen Erfolg der deutschen Elf gewünscht. Wie der Weg von einer Kugel aus Stofffetzen in Jemen zu einer Fußballmannschaft in Bayern helfen kann, das WM-Aus leichter zu nehmen.

SZ PlusKolumne von Mutasem Al-Hetari

Arbeitsmigration
:Wie Äthiopierinnen in Nahost ausgebeutet werden

Sie schuften ohne Ende, werden eingesperrt und beschimpft: Im Kafala-System sind ausländische Hilfskräfte ihren Arbeitgebern völlig ausgeliefert. Dennoch will Äthiopiens Regierung noch mehr Frauen in arabische Länder schicken.

SZ PlusVon Katrin Albrecht

MeinungGeopolitik
:Was die Exportnation Deutschland aus dem Iran-Krieg lernen sollte

Die Blockade der Straße von Hormus zeigt, wie Regionalmächte Handelsnationen erpressen können. Aber die Bundesregierung muss solchen Krisen nicht tatenlos zuschauen.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

Podcast „Auf den Punkt“
:Iran und Israel: Irgendwo zwischen Krieg und Waffenruhe

Zum ersten Mal seit dem Beginn der Waffenruhe im April greifen sich Iran und Israel gegenseitig an. Bricht der Krieg jetzt wieder aus?

Von Raphael Geiger und Ann-Marlen Hoolt

Podcast: „Auf den Punkt“
:Iran-Krieg: Signale der Verzweiflung aus Washington

Millionen Menschen demonstrieren in den USA gegen Trump. Der US-Präsident aber zündelt weiter.

Von Hubert Wetzel und Lars Langenau

Vorfall am Samstag
:Angriff auf israelische Vertretung: Verdächtiger in Untersuchungshaft

Ein Mann aus Jemen wirft Steine und droht mit einer angeblichen Bombe. Wegen der Bedeutung des Falls hat die Generalstaatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.

Von Martin Bernstein

Straße von Hormus
:Gesundheitsministerin patzt in Geografie

Nina Warken verwechselt die Straße von Hormus mit dem Suezkanal – und irritiert damit die Gesundheitsbranche.

Von Bastian Brinkmann

Krieg im Nahen Osten
:Was von der „Achse des Widerstands“ zu erwarten ist

Seit dem Terror der Hamas am 7. Oktober 2023 und den israelischen Gegenschlägen ist von der „Achse des Widerstands“ nicht mehr viel übrig. Geschlagen ist sie aber nicht. Welche Gefahr geht jetzt von ihr aus?

SZ PlusVon Bernd Dörries

Jemen
:Separatisten kündigen Referendum an

Inmitten wachsender Spannungen in Jemen planen Separatisten ein Volksreferendum zur „Selbstbestimmung des Südens“. Die Abstimmung soll auf eine zweijährige Übergangsphase folgen, sagte der Vorsitzende des sogenannten Südlichen Übergangsrats (STC ...

Jemen
:Emirate ziehen Truppen ab

Der Jemen steht nach mehr als einem Jahrzehnt des Bürgerkriegs vor einer möglichen neuen Phase der schweren Eskalation. Ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis bombardierte dort am Dienstagmorgen den Hafen von Mukalla mit der Erklärung, die ...

Arabische Halbinsel
:Jemens Regierung beendet Zusammenarbeit mit den Emiraten

Das Bündnis mit Saudi-Arabien und den Vereinten Arabischen Emiraten gegen die Huthi-Miliz zerfällt. Die Emirate kündigen den Abzug ihrer Truppen aus Jemen an.

Afrika
:Warum Israel als erster Staat Somaliland anerkennt

Seit mehr als 30 Jahren kämpft die kleine Republik am Horn von Afrika um internationale Anerkennung. Nun feiert sie einen „historischen“ Erfolg. Aber bringt sie das auch ihrem Ziel näher?

SZ PlusVon Kristiana Ludwig und Paul Munzinger

Rebellengruppen
:Jemen droht die Spaltung

Lange waren in dem arabischen Land vor allem die Huthi-Rebellen ein Problem. Jetzt rücken Separatisten im Süden des Landes vor und besetzen Ölquellen.

Von Bernd Dörries

UN-Generalversammlung
:Netanjahus Rede als Kampfansage

Als der israelische Premier ans Redepult tritt, kommt es in der UN-Vollversammlung zu tumultartigen Szenen. Seine dann folgende Rede ist hart, unerbittlich, und sie lässt wenig Raum für Hoffnung.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Jemen
:Israels Armee greift Huthi-Ziele an

Die israelische Armee hat als Reaktion auf wiederholte Raketenangriffe der Huthi-Miliz Ziele in Jemen angegriffen. Israelische Medien berichteten von Angriffen der Marine. Die israelische Armee bestätigte, es sei in Jemen „Energie-Infrastruktur, die ...

Jemen
:68 Migranten sterben bei Bootsunglück

Bei einem erneuten Bootsunglück vor der Küste des Jemen sind mindestens 68 Migranten ums Leben gekommen. 74 weitere würden noch vermisst, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) mit. Die meisten der Opfer stammten aus Äthiopien ...

Diplomatie
:Militärischer Zwischenfall führt zu Spannungen zwischen Berlin und Peking

Ein Schiff der chinesischen Marine soll im Roten Meer einen Laser auf ein Flugzeug der Bundeswehr gerichtet haben. Das Auswärtige Amt bestellt deshalb Chinas Botschafter ein. Zuvor hatte schon das Kanzleramt scharf protestiert – und China zu einer generellen Verhaltensänderung aufgefordert.

Von Nicolas Richter, Lea Sahay und Sina-Maria Schweikle

MeinungNaher Osten
:Trump muss das Gaza-Problem lösen, erst dann hören die Angriffe der Huthi auf

Der US-Präsident will die jemenitischen Rebellen besiegt haben, die Schifffahrt im Roten Meer soll wieder sicher sein. Wenn er sich da mal nicht täuscht.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

Krieg in Nahost
:Waffenstillstand, frei interpretiert

US-Präsident Trump sagt, die Huthi hätten „kapituliert“. Doch die kündigen weitere Angriffe auf Israel an.

Von Bernd Dörries

Naher Osten
:Wie lassen sich die Huthi besiegen?

US-Präsident Donald Trump wollte Kriege „beenden“. Nun hat er selbst einen teuren Feldzug gegen die Huthi in Jemen begonnen, der seine Ziele nicht erreicht. Unterdessen greift Israel massiv an.

Von Bernd Dörries

Jemen
:Neuer Ministerpräsident

Die international anerkannte Regierung im Bürgerkriegsland Jemen hat einen neuen Ministerpräsidenten. Finanzminister Salem Saleh bin Braik übernimmt das Amt, wie die jemenitische Nachrichtenagentur Saba unter Berufung auf den Präsidialrat am ...

Jemen
:Neue Luftangriffe

Im Jemen hat es Medienberichten zufolge wieder mehrere Luftangriffe gegeben. Der Huthi-nahe Fernsehsender Al-Masirah berichtete, zwei Angriffe hätten die Hauptstadt Sanaa getroffen. Eine Serie von Angriffen habe es zudem auf Ziele auf der Insel ...

US-Regierung
:Der Signal-Skandal begann mit einer E-Mail im Oktober

Wie konnte es passieren, dass der Nationale Sicherheitsberater der USA einen Journalisten zu der geheimen Chat-Gruppe hinzufügte? Jetzt wurde das Ergebnis einer internen Untersuchung bekannt – natürlich durch ein Leak.

Von Simon Hurtz

Sicherheitspanne der Trump-Regierung
:Seine Enthüllung erschüttert die USA

Jeffrey Goldberg leitet das Magazin „The Atlantic“ und legt offen, dass Trumps Minister bei einem Messengerdienst über Militärgeheimnisse schrieben. Es ist der Höhepunkt eines erfolgreichen Reporterlebens.

SZ PlusVon Matthias Kolb

Sicherheitspanne
:Trumps Leute planten Luftschläge in einer frei verfügbaren Chat-App

Die höchste Riege der US-Regierung bespricht Militärgeheimnisse in einer Signal-Chatgruppe. Die Männer übersehen aber, dass sie einen Journalisten eingeladen haben.

SZ PlusVon Fabian Fellmann

MeinungJemen
:Mit Drohungen wird Trump im Nahen Osten nichts erreichen

Seit Tagen lässt US-Präsident Donald Trump die Huthi bombardieren. Aber so einfach, wie er sich das vorstellt, ist es nicht, jahrzehntealte Konflikte zu beenden.

SZ PlusKommentar von Bernd Dörries

US-Angriffe auf Jemen
:Attacke gegen die Huthi – mit einer Botschaft an Iran

Donald Trump lässt Städte in Jemen bombardieren und zielt damit auf die jemenitischen Rebellen, die seit Oktober 2023 vor ihrer Küste Frachter und Tanker überfallen. Doch vor allem will der US-Präsident das Regime in Teheran treffen.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Rotes Meer
:Trump lässt Huthi angreifen

Der US-Präsident warnt die Huthi davor, wieder Schiffe im Roten Meer zu beschießen. Die Miliz kündigt an, genau das wieder tun zu wollen.

Von Bernd Dörries

Krieg in Nahost
:Jemens letzter Jude

Während die Hamas jüdische Geiseln freilässt, wird Levi Marhabi von schiitischen Huthi-Milizen schon seit 2016 in Haft gehalten. Was haben sie mit ihm vor?

SZ PlusVon Bernd Dörries

Jemen
:Luftangriffe auf Sanaa

Israelische Kampfjets haben nach Angaben des Militärs am Freitag Ziele der Huthi-Rebellen im Westen und im Zentrum Jemens angegriffen. Ein Mensch sei bei Luftangriffen auf ein Kraftwerk verletzt worden, berichteten Medien, die den Rebellen ...

Influencer Luai  Ahmed
:Verliebt in Israel

Der jemenitische Influencer Luai Ahmed ist Muslim, schwul und lebt in Tel Aviv. Ein Treffen mit einem Mann, der zusammenbringt, was sich sonst umbringt.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Naher Osten
:Israel bombardiert Jemen und droht der Huthi-Miliz

Erstmals erklärt Israels Geheimdienst, wie er der Hisbollah jene Pager verkauft hat, deren gezielte Explosionen Dutzende Terroristen töteten. Die Botschaft: Die Anführer der Huthi in Jemen sollen um ihr Leben fürchten und die Angriffe auf Israel stoppen.

Von Matthias Kolb

Jemen
:Tote nach israelischen Luftangriffen

Bei israelischen Angriffen in Jemen sind offiziellen Angaben zufolge mindestens vier Menschen getötet worden. Ein Sprecher des von den Huthi kontrollierten Gesundheitsministeriums sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass außerdem mehr als ...

Krieg in Nahost
:Baerbock warnt vor Krieg zwischen Türkei und Kurden in Syrien

„Genau dazu darf es nicht kommen“, sagt die Außenministerin mit Blick auf die neue Dynamik in dem Land nach dem Sturz des Assad-Regimes. Es bestehe die Gefahr, dass dadurch die Terrormiliz IS gestärkt werde.

Alle Entwicklungen im Liveblog

US-Stützpunkt Ramstein
:Geschosse aus Nachbars Garten

Mithilfe ihrer Militärbasis im pfälzischen Ramstein steuern US-Streitkräfte Drohnenangriffe in fernen Ländern. Darf Deutschland das zulassen? Über eine Klage aus Jemen hat nun das Bundesverfassungsgericht verhandelt.

Von Wolfgang Janisch

Bundesverfassungsgericht
:Gelten deutsche Grundrechte auch in Jemen?

Die Ramstein Air Base in Rheinland-Pfalz ist wesentlicher Bestandteil der US-Infrastruktur für Drohneneinsätze in Afrika und auf der Arabischen Halbinsel. Zwei Jemeniten haben sich nun ans Bundesverfassungsgericht gewandt und bitten um Schutz.

Von Wolfgang Janisch

Jemen
:Milizen stürmen UN-Büro

Die Huthi im Jemen haben in der Hauptstadt Sanaa ein Büro der Vereinten Nationen gestürmt. 13 UN-Mitarbeiter und mehr als 50 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen sowie ein Botschaftsmitarbeiter habe die Miliz dabei in ihre Gewalt genommen, berichtete ...

Iran
:Wie gefährlich sind Irans Streitkräfte?

Für den Tod des Hamas-Anführers Ismail Hanija hat das iranische Regime Rache geschworen. Über die militärischen Stärken und Schwächen der Islamischen Republik.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Luftangriff auf Jemen
:Israel sendet eine brennende Botschaft an Iran

Premier Netanjahu will den Angriff auf die proiranischen Huthi als Zeichen der Entschlossenheit verstanden wissen. Er gerät aber innen- wie außenpolitisch stärker unter Druck.

Von Matthias Kolb

MeinungJemen
:Die Huthi könnten den Gaza-Krieg auf die gesamte Region ausweiten

Und die neue Eskalation mit Israel schadet vor allem der jemenitischen Bevölkerung.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

Afrika
:Der Sieger steht schon fest

In Ruanda wird gewählt, aber es ist bereits sicher, dass der umstrittene Dauerherrscher Paul Kagame im Amt bleiben wird. Vom gekippten Migrationsdeal mit Großbritannien hat er profitiert.

Von Paul Munzinger

Rotes Meer
:Von Huthi-Miliz beschossener Frachter offenbar gesunken

An der zuletzt gemeldeten Position des Schiffes seien nur noch Trümmer und Öl gesichtet worden, teilt die britische Seeschifffahrtsbehörde mit. Es wäre der zweite Untergang eines kommerziellen Frachters nach einem Huthi-Angriff.

MeinungMarinemission
:Die EU verspielt ihre Glaubwürdigkeit

Die wichtige Handelsroute im Roten Meer sollte eigentlich mit "Aspides" geschützt werden. Zumindest hat Brüssel das versprochen.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Nach iranischem Angriff
:Biden lobt "bemerkenswerte" militärische Fähigkeit Israels

Der US-Präsident verurteilt den Angriff Irans auf Israel auf das Schärfste. Israel habe gezeigt, dass es in der Lage sei, "selbst noch nie da gewesene Angriffe abzuwehren und zu vereiteln". Mit den Kollegen der G7 will Biden zügig "eine vereinte diplomatische Antwort" auf die Angreifer koordinieren.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: