Westjordanland

dpa-Nachrichten

  1. Krieg in Nahost
    :Israel: Minister Gantz will 7. Oktober untersuchen lassen

  2. Krieg in Nahost
    :Israel weist Völkermord-Vorwurf zurück

  3. Krieg in Nahost
    :Generalstreik im Westjordanland - Weitere Tote und Verletzte

  4. Nahost-Konflikt
    :Zahlreiche Tote bei Gefechten im Westjordanland

  5. Nahost
    :EU verhängt erstmals Sanktionen gegen israelische Siedler

  6. Krieg in Nahost
    :Israel: Tausende demonstrieren für Freilassung von Geiseln

  7. Krieg in Nahost
    :USA sehen „gefährlichen Moment“ in Nahost

  8. Regierung
    :Netanjahu kündigt Annektierung im Westjordanland an

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

Empörung über Äußerungen
:Merz geht auf Konfrontationskurs zur israelischen Regierung

Der Bundeskanzler verurteilt „die menschenverachtenden, völkerrechtswidrigen Appelle von Minister Ben-Gvir scharf“ und spricht von EU-Sanktionen.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Nahost
:Radikale Siedler belagern Familie im Westjordanland

Eine palästinensische Familie hält seit über einer Woche der Belagerung durch radikale Siedler stand. Der Fall ist beispielhaft für die Politik der rechtsreligiösen Regierung im Westjordanland.

Nahostkonflikt
:Armee geht gegen radikale Siedler vor

Israels Streitkräfte gehen eigenen Angaben zufolge gegen radikale israelische Siedler im Westjordanland vor, die seit Tagen die palästinensischen Bewohner eines abgelegenen Hauses bedrängt haben sollen. Berichten zufolge blockierten die Siedler die ...

MeinungIsrael und Deutschland
:Auch die engste Freundschaft hat Grenzen

Premierminister Benjamin Netanjahu erklärt, solange er regiere, werde es keinen palästinensischen Staat geben. Berlin sollte Wirtschaftssanktionen nicht länger ablehnen.

SZ PlusKommentar von Sina-Maria Schweikle

Westjordanland
:Israelische Siedler außer Kontrolle

Die „Hügeljugend“ und andere zunehmend gewalttätige Siedler im Westjordanland werden von Israels Regierung nicht nur weitgehend geduldet. Sie werden teils mitfinanziert – obwohl Gesetze das verhindern sollten.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Nahostkonflikt
:Die Gewalt im Westjordanland eskaliert

Nach einer Schießerei am Freitag, bei der Palästinenser und Israelis starben, hat die israelische Armee eine groß angelegte Militäroperation begonnen. Gewalttätige Siedler üben Rache.

Von Kristiana Ludwig

Mehrere Tote
:Eskalation im Westjordanland

Ein Zwischenfall im Westjordanland am Freitag mit mindestens sieben Toten verschärft die Lage zwischen Israel und Palästinensern. Die israelische Armee bereitet sich nach eigenen Angaben nun auf einen Einsatz in dem besetzten Gebiet vor. Nach ...

Illegale israelische Siedlungen
:SPD-Kritik an Wadephul

SPD-Außenpolitiker haben den Kurs von Außenminister Johann Wadephul (CDU) bei den EU-Beratungen über mögliche Maßnahmen gegen illegale israelische Siedlungen im Westjordanland kritisiert.Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Adis Ahmetović ...

Israel
:EU-Initiative: 900 Millionen Euro für Wiederaufbau in Gaza

Zur Verbesserung der katastrophalen humanitären Lage im Gazastreifen haben internationale Geber ein Hilfspaket verabschiedet. Bei Sanktionen gegen Israels Siedlungspolitik gibt es innerhalb der EU jedoch heftigen Streit.

Angeblicher Apartheid-Vergleich
:Kallas in der Kritik

Israel bricht wegen angeblicher Apartheid-Vergleiche vorerst den Kontakt zur EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ab. Der israelische Außenminister Gideon Saar erklärte am Donnerstag, er werde die Kommunikation mit Kallas einstellen, bis sie ihre ...

Westjordanland
:Smotrich kippt Hebron-Abkommen

Durch den Plan des israelischen Finanzministers würden zahlreiche Zuständigkeiten in der geteilten Stadt Hebron wieder vollständig an Israel übergehen. Palästinenserpräsident Abbas warnt vor einer Eskalation.

Westjordanland
:Israel enteignet weiteres Land für Ausbau eines archäologischen Nationalparks

Die berühmte Palastanlage Herodium südöstlich von Bethlehem soll vor möglichen Schäden bewahrt werden, so die zuständige Behörde. Kritiker sehen die Enteignung von 32 Hektar als weiteren Schritt Richtung Annexion.

Westjordanland
:Mit diesem Dorf soll auch eine Hoffnung verschwinden

Israels rechtsextremer Minister Smotrich will den Beduinenort Chan al-Ahmar von der Landkarte streichen. Wird so das Ende der Zweistaatenlösung besiegelt?

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Israel
:Je mehr Druck, desto härter

Israels rechtsextremer Finanzminister Smotrich erwartet, dass der Internationale Strafgerichtshof gegen ihn Haftbefehl beantragt. Zur Antwort kündigt er neue Härten gegen Palästinenser an.

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Arabische Welt
:Der nächste Sohn, der Macht und Pfründe in der Familie halten soll

Mit durchsichtigen Manövern ist Jassir Abbas von seinem Vater, dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas, auf einen einflussreichen Posten gehievt worden. Es ist ein Trauerspiel, das einem in dieser Weltgegend bekannt vorkommt.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Westjordanland
:Hier wird die Idee von der Zweistaatenlösung in Stücke gerissen

Israels Regierung will östlich von Jerusalem eine Siedlung und eine Straße bauen, die das Westjordanland in zwei Teile schneiden. Im Weg stehen Läden wie der von Mousa Hajuj.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg

Westjordanland
:EU einigt sich auf Sanktionen gegen radikale Siedler

Erstmals seit dem Höhepunkt der Gaza-Krise verständigt sich die Staatengemeinschaft auf Strafmaßnahmen. Der Beschluss bleibt jedoch hinter ursprünglichen Ambitionen zurück.

Podcast: „Auf den Punkt“
:Gaza: Nur ein Prozent der Trümmer sind beseitigt

Neue Kriege haben die Schlagzeilen über den Gaza-Krieg verdrängt. Dabei hat sich dort trotz Waffenruhe kaum etwas verbessert.

Von Leonard Scharfenberg und Lars Langenau

Krieg in Nahost
:Trump: Werde keine Kongresserlaubnis für Iran-Krieg einholen

Ungeachtet der Gesetzeslage wird US-Präsident Donald Trump sich die Fortsetzung des Iran-Krieges nicht vom Parlament genehmigen lassen.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Westjordanland
:Wählen hinter Stacheldraht

Schikanen durch die israelische Armee, Gewalt seitens illegaler Siedler: Im Westjordanland haben die Menschen Probleme, die palästinensische Politiker nicht lösen können. Die Kommunalwahl bedeutet ihnen trotzdem viel.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg

Krieg in Nahost
:Iranische Revolutionsgarde setzt drei Schiffe in Straße von Hormus fest

Die „MSC Francesca“, die „Epaminodes“ und die „Euphoria“ seien festgesetzt worden, da sie ohne Genehmigung auf Fahrt und ihre Navigationssysteme manipuliert gewesen seien, hieß es als Begründung.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Israel
:„Ihr Ziel ist es, alle Nichtjuden zu vertreiben“

Seit dem Iran-Krieg eskaliert die Gewalt jüdischer Siedler im Westjordanland so sehr, dass selbst Armee und Politik warnen, dies sei auch eine Gefahr für den israelischen Staat. Besuch in einem palästinensischen Dorf unter Belagerung.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Deutschland und Israel
:„Herr Bundeskanzler, die Zeiten, in denen Deutsche Juden vorschrieben, wo sie leben durften und wo nicht, sind vorbei“

Schon auf leise Kritik von Friedrich Merz an Israels Siedlungspolitik holt ein rechtsextremer Minister die Nazi-Keule heraus. Ein mäßigender Einfluss durch Diplomatie sieht anders aus.

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Krieg in Nahost
:Trotz Angriffswelle: Israel plant Verhandlungen mit Libanon

US-Präsident Trump hat Israels Ministerpräsidenten Netanjahu laut Medienberichten dazu aufgefordert, die Angriffe in Libanon herunterzufahren. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Nachmittag deutliche Kritik geäußert.

Alle Entwicklungen im Liveblog

MeinungTodesstrafe
:Israels Rechtsextreme legen Wert darauf, Henker zu sein

Das Land wurde gegründet von zionistischen Visionären.  Es geriet mit seinem moralischen Anspruch immer wieder in Konflikt, aber es inspirierte Menschen auf der ganzen Welt. Nun wollen sich Eiferer wie Ben-Gvir den Staat von Ben Gurion zu eigen machen.

SZ PlusKommentar von Sonja Zekri

MeinungTodesstrafe in Israel
:Dieses Gesetz ist so ruchlos

Die Knesset beschließt die Wiedereinführung einer Sanktion, die seit Jahrzehnten ausgesetzt war. Und sie soll nur für Palästinenser gelten.

SZ PlusKommentar von Sonja Zekri

Westjordanland
:Israels Außenminister kritisiert Botschafter Seibert

Israels Außenminister Gideon Saar hat scharf auf einen X-Post des deutschen Botschafters Steffen Seibert reagiert. „Botschafter Seibert fällt es schwer, Angriffe auf Israelis zu verurteilen, ohne die Palästinenser zu erwähnen“, schrieb Saar. „Gut zu ...

Mike Huckabee
:US-Botschafter löst mit Israel-Äußerung Empörung aus

Auf die Frage, ob Israel gemäß wörtlicher Auslegung der Bibel das Recht habe, große Teile des heutigen Nahen Ostens zu beanspruchen, antwortet Mike Huckabee: „Es wäre in Ordnung, wenn sie alles nähmen.“ Dafür erntet er heftige Kritik.

Essen
:“Unsere Küche ist ein Rezept für den Frieden“

In ihrem Berliner Restaurant „Kanaan“ haben der Israeli Oz Ben David und der Palästinenser Jalil Dabit zehn Jahre lang versucht, den Nahostkonflikt wenigstens auf dem Teller zu lösen. Nun muss das Lokal schließen. Aufgeben wollen die beiden trotzdem nicht.

SZ PlusVon Titus Arnu

Nahost
:Israel vereinfacht Siedlungsbau im Westjordanland

Der Sprecher der EU-Außenbeauftragten Kallas kritisiert die Beschlüsse: „Dieser Schritt ist ein weiterer Schritt in die falsche Richtung“. Zuletzt kam es im Gazastreifen erneut zu Gewalt - acht Palästinenser starben.

Krieg in Nahost
:Britische und französische Luftwaffe greifen IS in Syrien an

Der Angriff zielte auf eine unterirdische Anlage nördlich von Palmyra ab, die der Terrormiliz als Waffenlager gedient haben soll. Die britische Regierung will damit ein Wiederaufleben des IS verhindern.

Naher Osten
:„Ich mache mir keine Sorgen darüber, was Israel tut“

Bei einem Besuch in Florida wird Israels Ministerpräsident Netanjahu von Trump als „Held“ gelobt, der im Korruptionsprozess begnadigt werden müsse. Der US-Präsident droht der Hamas – und Iran.

SZ PlusVon Charlotte Walser

MeinungNahost
:Es sind diese leisen Veränderungen, die eine Zwei-Staaten-Lösung untergraben

19 neue Siedlungen sollen im Westjordanland gegründet werden. Das bleibt in den Augen vieler Staaten falsch und völkerrechtswidrig – auch für Deutschland. Nur braucht es endlich Druck von außen und echte Konsequenzen.

SZ PlusKommentar von Kristiana Ludwig

UNRWA
:Besuch bei den verdächtigten Helfern

Das Hilfswerk UNRWA für Palästinenser zieht Kritik aus Israel und Deutschland auf sich. Es soll zur Radikalisierung beitragen, lautet der Vorwurf.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Friedensplan für Nahost
:Netanjahu deutet Zugeständnisse an

Kommt wieder Bewegung in den Friedensprozess für Gaza und die Palästinensergebiete? Es gibt zumindest Hinweise, dass sich Israels Premier amerikanischem Druck beugen könnte. Aber er stellt Bedingungen.

SZ PlusVon Reymer Klüver

MeinungDer Kanzler in Israel
:Von Merz hat Netanjahu nur Appelle zu befürchten

Der Bundeskanzler erweist dem Premier, gegen den ein Haftbefehl aus Den Haag vorliegt, die Ehre seines Besuchs. Dieses freundliche Signal sollte dringend durch ein paar andere ergänzt werden.

SZ PlusKommentar von Kristiana Ludwig

MeinungRüstungsexporte
:Waffen an Israel? Wenn sie defensiv sind: unbedingt

Ja, es ist entsetzlich, wie die Armee des Landes gegen palästinensische Zivilisten vorgeht. Aber das ist doch kein Argument, Ersatzteile für U-Boote oder den „Iron Dome“ zu verweigern.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Westjordanland: Siedlergewalt bei der Olivenernte

Es war zwar nur eine Mehrheit von einer Stimme, aber die hat gereicht, damit die Knesset am Mittwochabend einen umstrittenen Gesetzentwurf in erster Lesung annimmt. Ultrarechte Abgeordnete hatten den Entwurf eingebracht und darin gefordert, dass das ...

Von Moritz Baumstieger und Ann-Marlen Hoolt

Gewalt im Westjordanland
:Im Schatten von Gaza

Ausgerechnet zum Besuch der US-Vermittler stimmt Israels Parlament für eine Annexion des Westjordanlands. Dort gehen derzeit radikale Siedler während der Olivenernte immer brutaler gegen Palästinenser vor. Ein Besuch bei Opfern.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger

MeinungNahost
:Der US-Präsident zeigt Benjamin Netanjahu die Grenzen auf

Donald Trump fühlt sich provoziert durch eine Abstimmung in der Knesset und lässt Israel seinen Ärger spüren. Für dessen Ministerpräsidenten wird die Lage immer heikler.

SZ PlusKommentar von Matthias Kolb

Nahost
:Heimkehr in den Widerstand

Im besetzten Westjordanland hat die Hamas seit dem 7. Oktober 2023 rasant an Beliebtheit zugelegt. Und die jetzt von Israel freigelassenen Gefangenen werden als Freiheitskämpfer verehrt. Eine Begegnung im Flüchtlingslager Jalazon.

SZ PlusVon Tomas Avenarius (Text) und Friedrich Bungert (Bilder)

Berlin
:Stimmen für Palästina

Nach zwei Jahren Krieg in Gaza empfindet die mit Palästina solidarische Bewegung in Deutschland Wut und Enttäuschung – und stellt Fragen zur Staatsräson. Eine Berliner Initiative will Brücken bauen.

Von Sina-Maria Schweikle

Krieg in Nahost
:Israel stimmt offenbar Rückzugslinie zu

Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump hat Israel bei den Verhandlungen um Frieden einer ersten Rückzugslinie zugestimmt. Wird diese auch von der Hamas akzeptiert, trete eine sofortige Waffenruhe in Kraft, so Trump.

Alle Entwicklungen im Liveblog

MeinungNahost-Konflikt
:Frieden ist ein großes Wort im Angesicht dieser Kriege

Warum Donald Trumps geplanter Deal mit Israel zwar Hoffnung macht – mit echtem Frieden aber kaum etwas zu tun hat.

SZ PlusGastbeitrag von Joana Osman

Nahostkonflikt
:Israel schließt Grenzübergang zwischen Westjordanland und Jordanien

Die Entscheidung habe die politische Führung getroffen, erklärt die zuständige Behörde. Der Schritt schränkt das Leben der Palästinenser drastisch ein und erschwert auch Hilfslieferungen nach Gaza.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Nahostkonflikt
:Israel schließt Grenzübergang zwischen Westjordanland und Jordanien

Die Entscheidung habe die politische Führung getroffen, erklärt die zuständige Behörde. Der Schritt schränkt das Leben der Palästinenser drastisch ein und erschwert auch Hilfslieferungen nach Gaza.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Palästinenserstaat
:Israels Drohung nach der Anerkennungswelle

Immer mehr Länder erkennen einen palästinensischen Staat an, als Antwort kündigt Israels Regierung harsche Reaktionen an – davor wiederum warnen arabische Staaten. So könnten sich regionale Konflikte verschärfen.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Krieg in Nahost
:Auch Frankreich erkennt Staat Palästina an

Das kündigt Präsident Emmanuel Macron bei einem Treffen zur Zweistaatenlösung in New York an. Zuvor hatten unter anderem bereits Kanada und Großbritannien ihre formale Anerkennung eines palästinensischen Staates bekanntgegeben – als erste wirtschaftsstarke G-7-Staaten.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Israel
:Zwei Staaten? Warum nicht!

Die meisten Israelis könnten sich einer aktuellen Meinungsumfrage zufolge einen Palästinenser-Staat durchaus vorstellen – ein paar Bedingungen haben sie aber schon.

Von Kristiana Ludwig

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