Gazastreifen

dpa-Nachrichten

  1. Gazastreifen
    :Israel: Rafah-Übergang von Gaza nach Ägypten wird geöffnet

  2. Nahost
    :Israel will Einsatz von Ärzte ohne Grenzen in Gaza stoppen

  3. Internationaler Wettbewerb
    :Basketball-Euroleague: Ab Dezember wieder Spiele in Israel

  4. WM-Qualifikation
    :Norwegen gegen Israel: Brisanz überlagert Fußball-Freude

  5. Fußball
    :Vor Israel-Spiel in Norwegen: Infantino appelliert an Fans

  6. Fußball-WM in Saudi-Arabien
    :WM 2034 erst 2035? Infantino will Kalender optimieren

  7. Israels Seeblockade
    :Spanisches Kriegsschiff unterwegs zur Gaza-Hilfsflotte

  8. Nahost
    :Nach Sturm-Unterbrechung: Gaza-Hilfsflotte wieder auf See

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

Nahost
:Die Hisbollah will sich Sympathien zurückkaufen

Die libanesische Miliz ist im eigenen Land so unbeliebt wie nie. Nun zahlt sie schiitischen Familien bis zu 14 000 Dollar. Das Geld kommt wohl aus Iran.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Nahost
:Israels Militär greift in Gaza an

Bei einem neuen israelischen Angriff in der Stadt Gaza ist palästinensischen Berichten zufolge eine Frau getötet worden. Weitere Menschen seien verletzt worden, als ein Gebäude getroffen worden sei, meldete die palästinensische Nachrichtenagentur ...

Buchvorstellung
:Weiterleben nach dem Terror

Dafna Gerstner überlebte den Angriff der Hamas auf den Kibbuz Be’eri am 7. Oktober 2023. Bei einer Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde in Starnberg berichtet sie über ihre traumatischen Erlebnisse.

Israels Gedenktag zum 7. Oktober 2023
:Die Familien der Opfer fordern eine Untersuchung

Zum dritten Mal erinnert Israel an das Massaker, bei dem etwa 1200 Menschen getötet und 251 nach Gaza verschleppt wurden. Ohne Aufarbeitung der Geschehnisse, sagen die Angehörigen, „können wir nicht heilen“.

Von Kristiana Ludwig

Israel
:„Dieser schwarze Tag des Horrors“: Berlin gedenkt der Opfer des 7. Oktober

Am Jahrestag des Angriffs der Hamas zeigt sich die Politik solidarisch mit Israel. Das Leid der palästinensischen Bevölkerung kommt nur am Rande zur Sprache.

Von Amelie Rosée

Podcast: „Auf den Punkt“
:Israel nach dem 7. Oktober: Das kollektive Trauma wirkt nach

Auch drei Jahre nach dem Überfall der Hamas auf Israel herrscht kein Frieden in der Region. Wie schauen Israelis auf die humanitäre Lage in Gaza?

Von Pauline Claßen und Kristiana Ludwig

Gaza
:Selbst wenn keine Bomben fallen, geht der Krieg weiter

Kindergartenkinder, die vor Drohnen flüchten, Zivilisten, die von ausgebombten Häusern begraben werden – und jetzt noch die Angst vor dem Winter: Für die Menschen in Gaza ist der Stillstand der Verhandlungen tödlich.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig und Leonard Scharfenberg

Nahost
:„Die öffentliche Sympathie hatte gar keine Chance, auf der Seite Israels zu bleiben“

Deutschland wird für seine Haltung zu Gaza heftig angegriffen. Der indische Starautor Pankaj Mishra findet: zu Recht. Ein Gespräch über den 7. Oktober, die Rolle der Hamas und den Völkermord-Vorwurf.

SZ PlusInterview von Andrian Kreye

Israel nach dem 7. Oktober
:„Etwas im Inneren ist zerbrochen“

Das Trauma des 7. Oktober hat die Menschen in Israel verändert: Seit Irene Nurith Cohn Leichenteile barg, fürchtet sie Muslime. Und die Friseurin Tal Weinberger schwatzt nicht mehr mit dem arabischen Straßenarbeiter.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Debatte
:Die Israel-Flagge auf meinem Kopf

Als Jude im deutschen Alltag sichtbar zu sein, ist seit dem 7. Oktober zu einer harten Entscheidung geworden. Über eine Begegnung, bei der die Kippa ausreichte, um von einer Fremden für Israels Siedlungspolitik beschimpft zu werden.

SZ PlusGastbeitrag von Steven Guttmann

Debatte
:Es ist nie vorbei

Endlose Kriege, permanente Bedrohungen und neue Ängste: Warum der 7. Oktober in Israel zu einer Geisteshaltung zu werden droht.

SZ PlusGastbeitrag von Etgar Keret

Großbritannien
:Grüne setzen Zionismus mit Rassismus gleich

Die britischen Grünen haben ein spektakulär erfolgreiches Jahr hinter sich. Auf dem Parteitag wird sogar von einer Regierungsbeteiligung geträumt. Aber die Haltung zu Israel spaltet die Partei.

Von Martin Wittmann

Israel
:Wer mitreden will, muss diesen Film gesehen haben

„Naza“ bringt israelische Soldaten vor die Kamera, die unvorstellbare Kriegsverbrechen in Gaza schildern – Netanjahus Regierung hat die Regisseure deshalb zu Staatsfeinden erklärt. Jetzt kann man die Dokumentation im Kino sehen.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Israel
:Ex-Geheimdienstchef: Netanjahu hat Hinweise auf 7. Oktober ignoriert

Der frühere Schin-Bet-Direktor Ronen Bar bestätigt Berichte, denen zufolge der israelische Premier kurz vor dem Angriff der Hamas gewarnt worden sei. Die Nachricht kommt vier Wochen vor der Wahl in Israel.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Nations League
:Ein Trauerflor – oder eine politische Botschaft?

In wohl keinem anderen Land Europas sind die Kritik an Israel und die Unterstützung Palästinas so ausgeprägt wie in Irland. Das zeigt sich beim Länderspiel, das je nach Sichtweise eine „Farce“ oder eine „Ehre“ ist.

Von Markus Schäflein

Nations League
:Irlands Torhüter boykottiert Spiel gegen Israel

Gavin Bazunu will in den beiden Nations-League-Spielen gegen Israel nicht im Tor seines Heimatlandes stehen. Er betont, dass sich seine Entscheidung nicht gegen das israelische Volk oder die jüdische Gemeinschaft richte.

Israel
:Neuer Bericht: Netanjahu soll vor Hamas-Angriff gewarnt worden sein

Recherchen der „New York Times“ bestätigen einen Bericht der Zeitung „Haaretz“. Die Aufarbeitung des Angriffs vom 7. Oktober 2023 spielt eine wichtige Rolle im israelischen Wahlkampf.

MeinungNahost
:Nicht die Bibel regelt, wer im Westjordanland leben darf, sondern das Völkerrecht

Ministerpräsident Netanjahu erklärt vor den Vereinten Nationen den „Krieg um die Wahrheit“ zu Israels „achter Front“. Dabei muss man die Wahrheit oft nicht lange suchen, sondern nur sehen wollen.

SZ PlusKommentar von Kristiana Ludwig

Vereinte Nationen
:Netanjahu und die „größte Lüge des Jahrhunderts“

Wenige Wochen vor der Wahl in Israel spricht Benjamin Netanjahu vor den Vereinten Nationen – und wähnt sich in einem „Krieg um die Wahrheit“.

Von Kristiana Ludwig und Sina-Maria Schweikle

Vereinte Nationen
:Gaza, Gaza und nochmals Gaza

Am ersten Tag der UN-Generaldebatte steckt in vielen Reden Kritik an Israel und ein Appell für einen palästinensischen Staat. Deutschland steht dabei zunehmend im Abseits.

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Ed Sheeran
:Und? Auf welcher Seite stehst du?

Erst will der Sänger nichts Politisches sagen, dann bezieht er doch Stellung zum Krieg in Gaza: Was der Fall Ed Sheeran über eine Social-Media-Logik erzählt, die sich in die reale Kulturwelt hineingeschlichen hat.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Audioermittler
:„Wir sind in der Lage, Dinge zu analysieren, auf die viele Menschen nicht achten“

Lawrence Abu Hamdan arbeitet als Sounddetektiv daran, Verbrechen in Gaza oder Syrien aufzuklären. Ein Interview mit Hörbeispielen.

SZ PlusInterview von Silke Wichert

Wahl in Israel
:Von der Tötung palästinensischer Zivilisten will man lieber nichts hören

Benjamin Netanjahu ist in die Debatte um den Film „Naza“ eingestiegen. Vorwürfe gegen Soldaten sind in Israel unpopulär – das versucht sich der Ministerpräsident im Wahlkampf zunutze zu machen.

Von Kristiana Ludwig

Israel vor der Wahl
:Jung, jüdisch – und gegen den Krieg

Der Teenager Oren Roll lebt in Israel und setzt sich für Frieden ein. Damit ist er in seiner Generation eine Ausnahme. Die Mehrheit junger Israelis sieht sich selbst als rechts und religiös.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Naher Osten
:„Ab jetzt ist alles möglich – und dieses ‚alles‘ kann eine Katastrophe werden“

Hat Iran den Krieg gewonnen? Shahrzad Osterer und Richard C. Schneider analysieren in „Eskalation“ die jüngsten Kämpfe im Nahen Osten. Ein Gespräch über die Kopflosigkeit der USA  – und die Chancen für eine Abwahl Netanjahus.

SZ PlusInterview von Moritz Baumstieger

Gaza
:Mindestens 20 Tote bei Einsturz von Wohnhaus

In dem durch israelische Luftangriffe beschädigten Gebäude hatten vertriebene Familien Zuflucht gesucht. Nach Angaben des Zivilschutzes werden noch fast 100 Menschen unter den Trümmern vermutet.

Film
:Wie weit darf Rache gehen?

Die fünfte Staffel der Actionserie „Fauda“ und die von Israels Regierung scharf verurteilte Dokumentation „Naza“ betreiben höchst unterschiedlich die filmische Aufarbeitung des 7. Oktobers und Gazakrieges. Schwer anzusehen, aber schwer sehenswert.

SZ PlusGastbeitrag von Natan Sznaider

Podcast: „Auf den Punkt“
:Hat Netanjahu Warnung vor dem Hamas-Massaker ignoriert?

Kurz vor der Wahl in Israel stellt ein Zeitungsbericht die Frage, welche Verantwortung der Ministerpräsident für den 7. Oktober trägt.

Von Kristiana Ludwig und Lars Langenau

Film
:„Zusammenarbeit mit dem Feind“

Im Dokumentarfilm „Naza“ berichten israelische Soldaten über Kriegsverbrechen in Gaza. Droht den Filmemachern in Israel nun die Aberkennung der Staatsbürgerschaft? Oder sogar Schlimmeres?

SZ PlusVon Philipp Bovermann

Israel
:Der Journalist, der Netanjahu in Bedrängnis bringt

In einer neuen Recherche berichtet Shlomi Eldar, dass der israelische Premier Ende September 2023 vor einem Angriff der Hamas gewarnt worden sei – und nichts unternommen habe. Die Veröffentlichung könnte den Wahlkampf verändern.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Bundesanwaltschaft
:Mutmaßliche Hamas-Mitglieder in Berlin angeklagt

Sturmgewehr, Pistolen, Munition: Mutmaßliche Mitglieder der Hamas sollen von Deutschland aus Waffen für Anschläge der Terrorvereinigung besorgt haben. Die Bundesanwaltschaft zieht erneut vor Gericht.

Filmfestspiele in Venedig
:„Wir töten diese Kinder absichtlich“

Im Yuval Abrahams Dokumentarfilm „Naza“ sprechen 24 israelische Soldaten und Geheimdienstleute über den Krieg in Gaza. Sie beschreiben Kriegsverbrechen aus der Ferne, als Bürojob, der manchen sogar Spaß macht.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

SZ MagazinIsrael-Palästina
:Jedes einzelne Leben

Wie verteilen wir unsere Empathie im Gaza-Konflikt? Was braucht es, um das Leid der jeweils anderen zu ver­stehen und anzu­erkennen? Eine Auseinandersetzung.

SZ PlusVon Carolin Emcke

Israelischer Medienbericht
:Netanjahu soll Warnungen vor dem 7. Oktober ignoriert haben

Laut der Zeitung „Haaretz“ wurde der israelische Ministerpräsident zehn Tage vor dem Angriff informiert, dass die Hamas ein „Erdbeben“ vorbereite. Handlungsbedarf habe er nicht gesehen. Netanjahu bestreitet das.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Wahl in Israel
:Die Gefahr für Netanjahu kommt von rechts

Am 27. Oktober wird in Israel gewählt – und die Rechten werden siegen, weil die meisten Israelis es so wollen. Amtsinhaber Netanjahu kämpft aber gegen Splitterparteien im eigenen Lager.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Literatur
:Dieser Hass war immer schon da

Maxim Biller reflektiert in seinem aufrüttelnden Roman „Schwarze Samstage“ die Folgen des 7. Oktober für das Leben als Jude in Deutschland. Seine Antwort auf den Terror: große Literatur.

SZ PlusVon Nils Minkmar

Literatur
:Diese existenzielle Ungewissheit

Was könnte wichtiger sein als eine Geschichte über die Liebe in Zeiten des Terrors? Dana Vowinckel schreibt mit „Anton und Alma“ einen erschütternden zweiten Roman.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Netanjahu-Herausforderer
:Eisenkot gegen Palästinenserstaat

Der nach Meinungsumfragen stärkste Rivale des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der Parlamentswahl hat sich klar gegen eine Zweistaatenlösung ausgesprochen. „Wer nach dem (Hamas-Überfall am) 7. Oktober noch über eine ...

MeinungNahost-Konflikt
:Israel ist unter Benjamin Netanjahu verroht

Das Thema Sicherheit dominiert den Wahlkampf. Und Sicherheit bedeutet für die Mehrheit vor allem Härte. Über ein Land, in dem man mit Frieden keine Wahl mehr gewinnen kann.

SZ PlusKommentar von Kristiana Ludwig

Gaza
:Israel übt mit KI-Hilfe Vergeltung für den 7. Oktober

Israels Armee tötet gezielt Hamas-Mitglieder, die am Massaker in Israel beteiligt gewesen sein sollen. Um sie zu finden, kommt auch KI zum Einsatz – Technologie, die Kritikern zufolge im Gazakrieg schon zu vielen zivilen Opfern geführt hat.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Vorwurf von Kriegsverbrechen
:Israel will Tötungen von Mädchen und Familie in Gaza strafrechtlich untersuchen

Gegenstand ist die Tötung der sechsjährigen Hind Rajab zusammen mit sechs Familienmitgliedern und zwei Sanitätern in Gaza und die Tötung von 15 Rettungskräften im März 2025.

MeinungInternationaler Strafgerichtshof
:Der Zerstörer Trump setzt sein Werk fort

Nun will Washington auch der Präsidentin der Institution in Den Haag das Leben so schwer wie möglich machen – und belegt sie mit Sanktionen. Europa muss vehement dagegen vorgehen.

Kommentar von Reymer Klüver

Empörung über Äußerungen
:Merz geht auf Konfrontationskurs zur israelischen Regierung

Der Bundeskanzler verurteilt „die menschenverachtenden, völkerrechtswidrigen Appelle von Minister Ben-Gvir scharf“ und spricht von EU-Sanktionen.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Israel
:Dieser Polizeiminister ist ein Extremist. Und kaum einer regt sich darüber auf

Itamar Ben-Gvir fordert, die israelische Armee solle jede Nacht 30 bis 40 Palästinenser töten. Für seine Anhänger ist er der Mann, der nur ausspricht, was viele denken.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Nahostkonflikt
:Israelischer Minister fordert gezielte Tötung von Palästinensern in Gaza

30 bis 40 Menschen sollten dort jede Nacht umgebracht werden, sagt Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir. Auch der deutsche Vizekanzler fordert Konsequenzen.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Reymer Klüver

Nahost
:Radikale Siedler belagern Familie im Westjordanland

Eine palästinensische Familie hält seit über einer Woche der Belagerung durch radikale Siedler stand. Der Fall ist beispielhaft für die Politik der rechtsreligiösen Regierung im Westjordanland.

MeinungNahost
:Sanktionen gegen Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir sind überfällig

Der Politiker verlangt, dass Nacht für Nacht bis zu 40 Menschen in Gaza getötet werden. Darauf muss es eine Antwort geben. Der deutschen Verantwortung für den jüdischen Staat steht dies nicht entgegen. Im Gegenteil.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

Israel
:Israels Polizeiminister fordert mehr Tötungen in Gaza

Itamar Ben-Gvir verlangt in einem Podcast, jede Nacht 30, 40 Menschen in Gaza zu „entfernen“ – und meint damit nicht nur militante Palästinenser. Mehrere Politiker fordern EU-Sanktionen.

Gaza
:Jetzt versucht Jared Kushner, den US-Friedensplan zu retten

Trumps Schwiegersohn führt in Israel und Ägypten Gespräche über die Zukunft des Küstenstreifens. Dabei soll er Netanjahu vom militärischen Rückzug überzeugen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

MeinungIsrael und Deutschland
:Auch die engste Freundschaft hat Grenzen

Premierminister Benjamin Netanjahu erklärt, solange er regiere, werde es keinen palästinensischen Staat geben. Berlin sollte Wirtschaftssanktionen nicht länger ablehnen.

SZ PlusKommentar von Sina-Maria Schweikle

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: