:Trump gründet „Friedensrat“ für Wiederaufbau Gazas
Das Gremium soll parallel zu einem palästinensischen Komitee arbeiten und vor allem eine kontrollierende Rolle übernehmen. Dabei sind US-Außenminister Marco Rubio und der ehemalige britische Premier Tony Blair.
US-Plan
:Der steinige Weg zum Frieden in Gaza
Die US-Regierung startet die zweite Phase ihres Gaza-Plans, der zum Wiederaufbau führen soll. In Kairo hat sich die neue palästinensische Technokratenregierung getroffen. Doch Israelis wie Palästinenser sind skeptisch.
Nahostkonflikt
:Friedensplan für Gaza soll in die nächste Phase gehen
Unter anderem sind eine Übergangsregierung und eine internationale Stabilisierungstruppe geplant. Auch mit dem Wiederaufbau des Gazastreifens soll begonnen werden. Viele Punkte sind noch ungeklärt.
USA
:Zweite Phase im Gaza-Friedensplan
Die Umsetzung des Gaza-Friedensplans geht nach Angaben der USA in die zweite Phase. Darin gehe es um die Entwaffnung der Hamas, die Einsetzung einer technokratischen Übergangsregierung und den Beginn des Wiederaufbaus des Gazastreifens, teilte der ...
Waffenruhe im Gazastreifen
:Unicef meldet mehr als 100 tote Kinder
Seit Beginn der Waffenruhe Anfang Oktober sind im Gazastreifen laut dem Hilfswerk Unicef mehr als 100 Kinder durch Gewalt getötet worden. Zwar hätten die Bombardierungen und Schießereien nachgelassen, doch sie hätten nicht aufgehört, erklärte ...
Gaza
:Von Israel unterstützte Miliz tötet Hamas-Polizeioffizier
Eine von Israel unterstützte palästinensische Miliz hat nach eigenen Angaben einen hochrangigen Hamas-Polizeioffizier im südlichen Gazastreifen getötet. Die Hamas machte für den Vorfall am Montag „israelische Kollaborateure“ verantwortlich. In einer ...
Gaza-Konflikt
:„Wenn man dem Antizionismus nicht entgegentritt, bleibt kein Jude übrig“
Die israelische Publizistin Einat Wilf verhandelte einst für linke israelische Politiker über einen Frieden mit den Palästinensern. Sie empfindet sich immer noch als links – hält die Härte Israels inzwischen aber für den einzigen Weg. Ein Gespräch.
Trotz Waffenruhe
:Israel und Hamas bereiten sich auf neue Kämpfe vor
Die USA und Israel geben der islamistischen Hamas im Gazastreifen Berichten zufolge noch Zeit für ihre Entwaffnung. Doch danach sieht es weiterhin nicht aus. Brechen bald neue Kämpfe aus?
Bayern und Israel
:Zusammenhalt in Zeiten der Erschütterung
Die Stimmung bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ist angesichts von Krieg und Antisemitismus gedämpft. Immerhin rückt die jüdische Community enger zusammen.
MeinungIran
:So hoch war der Druck auf Iran noch nie
Das Regime hat viele Proteste überstanden, ein Eingreifen aus dem Ausland allerdings musste es nie fürchten. Der Fall Venezuela zeigt, was Drohungen der USA bedeuten können – zumal nach den Bomben vom Juni.
Templin
:Anschlag auf Grundstück des Brandenburger Antisemitismusbeauftragten
Ein Schuppen auf dem Grundstück von Brandenburgs Antisemitismusbeauftragten Büttner gerät in der Nacht in Brand. Regierungschef Woidke verurteilt die Tat.
Krieg in Nahost
:Britische und französische Luftwaffe greifen IS in Syrien an
Der Angriff zielte auf eine unterirdische Anlage nördlich von Palmyra ab, die der Terrormiliz als Waffenlager gedient haben soll. Die britische Regierung will damit ein Wiederaufleben des IS verhindern.
Nahost
:Könnte so schön sein
U-Bahn-Netze, Luxus-Resorts, künstliche Inseln: Pläne für den Wiederaufbau Gazas machen viele, palästinensische Spezialisten genauso wie Trumps Immobilien-Amigos. Ist das nicht viel zu früh?
MeinungDebatte über Auslandseinsätze
:Deutsche Soldaten müssen helfen, Frieden zu sichern, aber nicht in Gaza
Sollte es zu einem Kriegsende in der Ukraine kommen, würde die Bundeswehr dringend gebraucht, um die Folgen zu überwachen. Doch im Nahen Osten erschiene sie zu parteiisch.
Italien
:Spendengelder für Nahrung und Medikamente – oder für die Hamas?
Unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit soll ein italienisches Netzwerk die palästinensische Terrororganisation finanziert haben, sieben Personen wurden festgenommen. Nun diskutiert Italien über die Solidarität mit Gaza.
Humanitäre Lage
:Israel wirft 37 Hilfsorganisationen aus dem Gazastreifen
Ärzte ohne Grenzen und andere namhafte Hilfsorganisationen müssen ihre Arbeit im Gazastreifen einstellen – offiziell wegen Problemen mit ihren Personallisten. Die NGOs werfen Israel dagegen systematische Behinderung vor.
Naher Osten
:„Ich mache mir keine Sorgen darüber, was Israel tut“
Bei einem Besuch in Florida wird Israels Ministerpräsident Netanjahu von Trump als „Held“ gelobt, der im Korruptionsprozess begnadigt werden müsse. Der US-Präsident droht der Hamas – und Iran.
Afrika
:Warum Israel als erster Staat Somaliland anerkennt
Seit mehr als 30 Jahren kämpft die kleine Republik am Horn von Afrika um internationale Anerkennung. Nun feiert sie einen „historischen“ Erfolg. Aber bringt sie das auch ihrem Ziel näher?
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:2025: Was wurde aus ICE-Deportationen, Gaza-Kriegsverbrechen und Russlands Eroberungen?
Was für ein Klima schaffen die Abschiebungen in den USA? Hat Israel Kriegsverbrechen in Gaza aufgeklärt? Und: wie die Kreml-Propaganda im Ukraine-Krieg wirkt.
Naher Osten
:Will Netanjahu Trump von einem neuen Krieg überzeugen?
Am Montag wird Israels Ministerpräsident in Florida den US-Präsidenten treffen. Es wird um die Zukunft des Gazastreifens gehen – aber auch um den Konflikt mit Iran.
Millionenvermögen beschlagnahmt
:Mutmaßliche Hamas-Unterstützer in Italien festgenommen
Ermittler decken ein mutmaßliches Netzwerk zur Unterstützung der islamistischen Organisation auf. Unter dem Deckmantel von Wohltätigkeit sollen aus Italien Millionen an die Hamas geflossen sein.
Außenminister Wadephul
:Keine deutschen Truppen nach Gaza
Deutschland wird sich nach Angaben von Außenminister Johann Wadephul absehbar nicht an einer internationalen Stabilisierungstruppe zur Umsetzung des Gaza-Friedensplans beteiligen. Eine solche Truppe sei nicht allein eine Vermittlungstruppe, „sondern ...
Weihnachten 2025
:Der Papst schärft sein Profil
Leo XIV. feiert in Rom seine erste Weihnacht. Er redet wie sein Vorgänger Franziskus, aber er macht manches anders.
Nahost
:Israels Regierung plant Todesstrafe für Terroristen
Einem Gesetzentwurf zufolge sollen Militärgerichte künftig mit einfacher Mehrheit eine Exekution anordnen können. Menschenrechtsorganisationen warnen, die Pläne verstießen gegen das Völkerrecht.
Türkei
:Der Präsident kämpft weiter
Seit bald einem Vierteljahrhundert regiert Recep Tayyip Erdoğan das Land, laut Verfassung darf er das nur noch bis Frühjahr 2028 tun. Nun will er seinen Landsleuten klarmachen, dass es zu seiner Herrschaft keine Alternative gibt.
Aktivistische Kunst
:Subtil ist das nicht
Anne Frank mit Kufija? Juristisch mögen die Werke von Pro-Palästina-Aktivisten die Grenzen der Kunstfreiheit nicht immer überschreiten – die des guten Geschmacks überschreiten sie systematisch.
MeinungDebatte
:Deutsche, lernt von Amerika
Eine Abordnung Berliner Progressiver schwadronierte neulich in Zürich von Cancel-Culture in der BRD. Lernen könnten sie von den Intellektuellen in den USA: Hier wird nicht gejammert in Wutbehaglichkeit, hier geht es ums Überleben.
Nahost-Konflikt
:„Welche Entscheidung man auch trifft, es tut immer weh“
Amsterdam streitet um ein Chanukka-Konzert, bei dem ein selbsternannter „IDF-Kantor“ singt. Und wieder einmal erweist sich Moral in erster Linie als eine Form von Performancekunst.
Gaza
:Die Zerstörung geht weiter
Seit der Waffenruhe ist der Gazastreifen in eine israelisch besetzte und eine palästinensische Hälfte geteilt. Hinter der Linie zerstört Israel weiterhin Wohnhäuser. Eine Satellitenanalyse zeigt das Ausmaß.
Donald Trump
:Der Friedensstifter und die Tatsachen
Donald Trump hat sich selbst zum „Präsidenten des Friedens“ ernannt, weil er acht Kriege beendet oder verhindert haben will. Die Wirklichkeit ist aber: Viele der Konflikte gehen weiter.
Journalismus
:Eingeschränkter Zugang zur Wahrheit
Mehrere deutsche Ex-Botschafter fordern in einem offenen Brief, dass Journalisten zur Berichterstattung nach Gaza gelassen werden. Was das mit dem Fall Sophie von der Tann zu tun hat.
UNRWA
:Besuch bei den verdächtigten Helfern
Das Hilfswerk UNRWA für Palästinenser zieht Kritik aus Israel und Deutschland auf sich. Es soll zur Radikalisierung beitragen, lautet der Vorwurf.
Reporterpreis 2025
:Das sind die Gewinner
Geschlossene Wohngruppen, ein Interview mit dem serbischen Präsidenten und eine Schalte nach Gaza: In Berlin wurden die Reporterpreise verliehen.
Berlin
:Linke ringt mit Antisemitismus-Vorwürfen
In Berlin läuft es für die Partei bestens, Spitzenkandidatin Elif Eralp nimmt sich ein Vorbild am neuen New Yorker Bürgermeister. Nun könnte ihr Erfolg zum Problem für sie werden.
Orbán in Istanbul
:Besties am Bosporus
Der türkische Präsident Erdoğan erfreut sich großer Beliebtheit. Nicht in seinem Land, aber auf der Weltbühne. Am Montag bekam er Besuch vom ungarischen Premier Orbán. Der dankte dem Gastgeber für nichts weniger als die Rettung Europas.
Friedensplan für Nahost
:Netanjahu deutet Zugeständnisse an
Kommt wieder Bewegung in den Friedensprozess für Gaza und die Palästinensergebiete? Es gibt zumindest Hinweise, dass sich Israels Premier amerikanischem Druck beugen könnte. Aber er stellt Bedingungen.
Protest
:Radikal, radikaler, Greta
Erst lenkte sie den Blick der Welt auf die Klimakrise, inzwischen kämpft sie ebenso entschlossen für die Palästinenser: Die Wandlung der Aktivistin Greta Thunberg polarisiert – auch die Leserinnen und Leser der SZ.
MeinungDer Kanzler in Israel
:Von Merz hat Netanjahu nur Appelle zu befürchten
Der Bundeskanzler erweist dem Premier, gegen den ein Haftbefehl aus Den Haag vorliegt, die Ehre seines Besuchs. Dieses freundliche Signal sollte dringend durch ein paar andere ergänzt werden.
Cancel-Culture
:Du mich auch
Vom Eurovision Song Contest bis zu Sophie von der Tann: Empörung, Trotz und Pathos bestimmen die Diskurse der Gegenwart. So endet es, wenn wir nicht mehr reden, sondern nur noch Zeichen setzen.
Gazastreifen
:Israel und Ägypten streiten über Grenzöffnung
Die Regierung Netanjahu will die Grenze in Rafah nur für Palästinenser öffnen, die den Gazastreifen verlassen. Der ägyptische Präsident al-Sisi möchte dagegen auch die Wiedereinreise ermöglichen.
Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis
:„Ich bin kein Einzelfall“
Die ARD-Journalistin Sophie von der Tann erhält trotz massiver Anfeindungen den größten öffentlich-rechtlichen Fernsehpreis. Nur will die Jury diese Entscheidung nicht so recht begründen.
Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis
:Der Kulturkampf um den Journalismus
Populisten, Autokraten und Tech-Milliardäre bedrohen die freie und kritische Berichterstattung wie nie zuvor. Es liegt an uns, ob wir eine unsere Gesellschaft tragende Kultur verlieren oder nicht. Die Rede zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises in Köln.
MeinungRüstungsexporte
:Waffen an Israel? Wenn sie defensiv sind: unbedingt
Ja, es ist entsetzlich, wie die Armee des Landes gegen palästinensische Zivilisten vorgeht. Aber das ist doch kein Argument, Ersatzteile für U-Boote oder den „Iron Dome“ zu verweigern.
Ludwig-Maximilians-Universität
:Wieder Sachbeschädigung an Uni-Gebäude: Staatsschutz ermittelt
Propalästinensische und israelfeindliche Aktivisten sind offenbar verantwortlich für aktuelle Graffiti an der LMU. Für den 12. Dezember kündigen mehrere Gruppierungen weitere Aktionen in München an.
MeinungNahost
:Die Bomben fallen fast jeden Tag. Nun wieder mit freundlicher Unterstützung aus Berlin
Israel droht längst keine Gefahr mehr, trotzdem lässt die Regierung Netanjahu immer wieder die Nachbarn angreifen. Ausgerechnet jetzt liefert Deutschland seiner Armee wieder Waffen.
Lesung von Natalie Amiri über den Nahen Osten
:„Trump ist die größte Chance“
„Der Nahost-Komplex“: Navid Kermani stellt im Literaturhaus München das neue Buch der Journalistin Natalie Amiri vor.
Fernsehen
:„Trotzdem haben wir alles dokumentiert“
In einem so schwer verdaulichen wie bewegenden Themenabend zum „Brandherd Nahost“ zeigt Arte das Leben von Journalisten in Gaza und Folter in Syrien.
Diskussionsabend bei der Münchner Bücherschau
:Übungen in Optimismus sind ein hartes Workout
Wie überwinden wir das allgegenwärtige Gefühl der Ohnmacht angesichts der Weltlage? Die Münchnerinnen Joana Osman und Mirjam Zadoff haben da einige Strategien.
Neue Studie
:Wahrscheinlich mehr als 100 000 Kriegstote in Gaza
Eine neue Studie belegt, dass im Gazastreifen mehr Menschen getötet wurden, als bisher angenommen. Die Forscher sehen Parallelen zu historischen Genoziden.
Israel
:Militär tötet Mann im Gazastreifen
Trotz der Waffenruhe im Gaza-Krieg hat es erneut einen tödlichen Zwischenfall gegeben. Israels Armee teilte mit, eine Person habe sich in einem vom Militär kontrolliertem Gebiet im Süden des Gazastreifens Soldaten genähert. Der Palästinenser sei ...