Am 27. Oktober wird in Israel gewählt – und die Rechten werden siegen, weil die meisten Israelis es so wollen. Amtsinhaber Netanjahu kämpft aber gegen Splitterparteien im eigenen Lager.
Literatur
:Dieser Hass war immer schon da
Maxim Biller reflektiert in seinem aufrüttelnden Roman „Schwarze Samstage“ die Folgen des 7. Oktober für das Leben als Jude in Deutschland. Seine Antwort auf den Terror: große Literatur.
Literatur
:Diese existenzielle Ungewissheit
Was könnte wichtiger sein als eine Geschichte über die Liebe in Zeiten des Terrors? Dana Vowinckel schreibt mit „Anton und Alma“ einen erschütternden zweiten Roman.
Netanjahu-Herausforderer
:Eisenkot gegen Palästinenserstaat
Der nach Meinungsumfragen stärkste Rivale des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der Parlamentswahl hat sich klar gegen eine Zweistaatenlösung ausgesprochen. „Wer nach dem (Hamas-Überfall am) 7. Oktober noch über eine ...
MeinungNahost-Konflikt
:Israel ist unter Benjamin Netanjahu verroht
Das Thema Sicherheit dominiert den Wahlkampf. Und Sicherheit bedeutet für die Mehrheit vor allem Härte. Über ein Land, in dem man mit Frieden keine Wahl mehr gewinnen kann.
Gaza
:Israel übt mit KI-Hilfe Vergeltung für den 7. Oktober
Israels Armee tötet gezielt Hamas-Mitglieder, die am Massaker in Israel beteiligt gewesen sein sollen. Um sie zu finden, kommt auch KI zum Einsatz – Technologie, die Kritikern zufolge im Gazakrieg schon zu vielen zivilen Opfern geführt hat.
Vorwurf von Kriegsverbrechen
:Israel will Tötungen von Mädchen und Familie in Gaza strafrechtlich untersuchen
Gegenstand ist die Tötung der sechsjährigen Hind Rajab zusammen mit sechs Familienmitgliedern und zwei Sanitätern in Gaza und die Tötung von 15 Rettungskräften im März 2025.
MeinungInternationaler Strafgerichtshof
:Der Zerstörer Trump setzt sein Werk fort
Nun will Washington auch der Präsidentin der Institution in Den Haag das Leben so schwer wie möglich machen – und belegt sie mit Sanktionen. Europa muss vehement dagegen vorgehen.
Empörung über Äußerungen
:Merz geht auf Konfrontationskurs zur israelischen Regierung
Der Bundeskanzler verurteilt „die menschenverachtenden, völkerrechtswidrigen Appelle von Minister Ben-Gvir scharf“ und spricht von EU-Sanktionen.
Israel
:Dieser Polizeiminister ist ein Extremist. Und kaum einer regt sich darüber auf
Itamar Ben-Gvir fordert, die israelische Armee solle jede Nacht 30 bis 40 Palästinenser töten. Für seine Anhänger ist er der Mann, der nur ausspricht, was viele denken.
Nahostkonflikt
:Israelischer Minister fordert gezielte Tötung von Palästinensern in Gaza
30 bis 40 Menschen sollten dort jede Nacht umgebracht werden, sagt Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir. Auch der deutsche Vizekanzler fordert Konsequenzen.
Nahost
:Radikale Siedler belagern Familie im Westjordanland
Eine palästinensische Familie hält seit über einer Woche der Belagerung durch radikale Siedler stand. Der Fall ist beispielhaft für die Politik der rechtsreligiösen Regierung im Westjordanland.
MeinungNahost
:Sanktionen gegen Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir sind überfällig
Der Politiker verlangt, dass Nacht für Nacht bis zu 40 Menschen in Gaza getötet werden. Darauf muss es eine Antwort geben. Der deutschen Verantwortung für den jüdischen Staat steht dies nicht entgegen. Im Gegenteil.
Israel
:Israels Polizeiminister fordert mehr Tötungen in Gaza
Itamar Ben-Gvir verlangt in einem Podcast, jede Nacht 30, 40 Menschen in Gaza zu „entfernen“ – und meint damit nicht nur militante Palästinenser. Mehrere Politiker fordern EU-Sanktionen.
Gaza
:Jetzt versucht Jared Kushner, den US-Friedensplan zu retten
Trumps Schwiegersohn führt in Israel und Ägypten Gespräche über die Zukunft des Küstenstreifens. Dabei soll er Netanjahu vom militärischen Rückzug überzeugen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
MeinungIsrael und Deutschland
:Auch die engste Freundschaft hat Grenzen
Premierminister Benjamin Netanjahu erklärt, solange er regiere, werde es keinen palästinensischen Staat geben. Berlin sollte Wirtschaftssanktionen nicht länger ablehnen.
Gaza
:Warum Netanjahu gegen Trumps Friedensplan ist
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will sich nicht an den US-Plan zur Entwaffnung der Hamas und dem Rückzug der Armee halten. Was das mit den Wahlen im Oktober zu tun hat.
MeinungTürkei, Saudi-Arabien, Pakistan
:Ein Sicherheitspakt dieser drei Länder produziert keine Sicherheit. Im Gegenteil
Auf die USA mag sich im Nahen Osten keiner mehr verlassen, also schmieden drei regionale Mächte ihr eigenes Bündnis. Gegen Iran. Gegen Israel. Das wird Roulette nach Art des Nahen Ostens.
Die Linke
:"Die SPD hat’s verkackt"
Mit Bratwurst und Bürgernähe greift die Linke die Sozialdemokraten an, in manchen Gegenden hätte sie das Zeug zur Volkspartei. Wären da nicht auch all die Mitglieder, denen Palästina-Solidarität und queere Politik wichtiger sind als alles andere.
MeinungInternationaler Strafgerichtshof
:Die Krise um den Chefankläger kam den USA und Israel gerade recht
Fünf Länder kündigen ihre Mitgliedschaft an dem Tribunal auf. Die Regierung Trump macht Fortschritte in ihrem Bemühen, eine der wichtigsten Institutionen des Völkerrechts zu zerstören.
Nahostkonflikt
:Netanjahu: Plan zur Hamas-Entwaffnung nicht zugestimmt
Israel hat laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dem kürzlich verkündeten Plan des von US-Präsident Donald Trump gegründeten Friedensrats zur Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen nicht zugestimmt. Israel sei ein „Entwurf“ zugeschickt worden ...
Nahost
:Netanjahu: Haben Plan zur Hamas-Entwaffnung nicht zugestimmt
Der von US-Präsident Trump gegründete „Friedensrat“ hatte kürzlich einen Plan zur Entwaffnung der Terrorgruppe vorgelegt. Israel habe mit Anmerkungen auf den Entwurf geantwortet.
MeinungIran
:Das Regime ist nicht stabil, also ist es aggressiv
Alle Welt glaubt, Teheran sei der Gewinner des Krieges, und die Blamierten säßen allein in Washington und Jerusalem. Dabei hat das Regime nur seinen Untergang abgewendet, zu einem hohen Preis.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Trump verkündet Hamas-Entwaffnung: Monumentaler Schritt oder Hoax?
Laut dem US-Präsidenten ist die Terrororganisation dazu bereit, ihre Waffen abzugeben. Doch bei der Umsetzung gibt es gleich mehrere Haken.
MeinungDidi Hallervorden
:Die CDU muss Widerspruch in Sachen Gaza aushalten – gerade jetzt
Die Generalsekretärin weist nach einem Komiker-Auftritt alle Kritik zurück. Das zeigt, wie wenig ihre Partei sich selbst zumuten will. Welch ein Fehler.
Gazastreifen
:Zweifel an verkündeter Entwaffnung der Hamas
US-Präsident Trump hat erklärt, die Terrororganisation sei bereit, ihre Waffen abzugeben. Doch ein Hamas-Sprecher knüpft die Zusage an eine Bedingung: Israel soll mit dem Abzug aus Gaza beginnen.
Pop
:Wegen Reggaesong über Israel: Boy George steigt aus Musical aus
In dem Lied rechtfertigt der britische Musiker das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza und spottet über Kollegen, die „Flaggen hochhalten und plappern wie Schafe“.
Gaza
:Trump verkündet: Hamas hat ihrer Entwaffnung zugestimmt
Die Hamas soll ihre Waffen abgeben, Israel seine Truppen aus dem Gazastreifen abziehen. Doch die Islamisten stellen Bedingungen. Hat Trump wirklich einen Durchbruch erzielt?
Nahost
:Al-Jazeera kündigt Reportern in Gaza
Der Nachrichtensender soll 20 palästinensische Mitarbeiter entlassen haben, die dort lange unter Lebensgefahr berichteten. Die Reaktionen sind harsch – das Unternehmen aus Katar schweigt .
Debatte
:Denkt doch gerne noch mal nach
Das Studierendenparlament der Humboldt-Universität in Berlin fordert den Boykott aller israelischen Unis – was zu der Frage führt: Haben die jungen Menschen nicht ein Studium aufgenommen, um Phänomene differenziert zu betrachten?
Podcast „In aller Ruhe“
:„Die Menschen in Gaza werden weiterhin umgebracht“
Parnian Parvanta ist die Vorsitzende von „Ärzte ohne Grenzen“ in Deutschland. Ein Gespräch darüber, was im Gazastreifen fehlt und was es erschwert zu helfen.
Überfall am 7. Oktober 2023
:Israel plant Schauprozesse zum Hamas-Massaker
Am Rand von Jerusalem soll ein Tribunal entstehen, um Täter vom 7. Oktober 2023 zu verurteilen. Todesstrafen sollen möglich sein, genauso wie Livestreams aus den Verhandlungen.
Nahost
:Hamas macht al-Haja zum neuen Anführer
Al-Haja stammt aus Gaza und war bereits Mitglied des fünfköpfigen Führungsrats der radikalen Palästinenserorganisation.
Gaza-Krieg und die Folgen
:Die falsch verstandene Staatsräson
Wie gehen deutsche Politiker und Medien mit dem Gaza-Krieg um? Der Völkerrechtler Kai Ambos und der Journalist Fabian Goldmann sehen eine deutliche Einseitigkeit zugunsten Israels. Die Folgen wiegen schwer.
Israelische Angriffe
:Fünf Tote im Gazastreifen
Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens fünf Menschen getötet worden. Zwei Menschen seien bei einem Luftangriff nahe Tuffah im Norden des Küstengebiets ums Leben gekommen, sagten Rettungskräfte ...
Eigentlich gilt seit vergangenem Oktober eine Waffenruhe zwischen der radikal-islamischen Hamas und Israel. Dennoch fliegt Israel regelmäßig Luftangriffe im Gazastreifen – allein im Juni mehr als 40.
Nahost
:Sie wollen endlich raus aus ihrem Leben im Müll
Es sollte längst aufwärtsgehen für die Menschen in Gaza, die unter schrecklichen Bedingungen ums Überleben kämpfen. Doch Trumps „Friedensplan“ funktioniert nicht. Die Not wird noch größer.
Israel
:EU-Initiative: 900 Millionen Euro für Wiederaufbau in Gaza
Zur Verbesserung der katastrophalen humanitären Lage im Gazastreifen haben internationale Geber ein Hilfspaket verabschiedet. Bei Sanktionen gegen Israels Siedlungspolitik gibt es innerhalb der EU jedoch heftigen Streit.
EU-Kommission und Partner
:900 Millionen Euro für den Gazastreifen
Die EU-Kommission hat gemeinsam mit 15 Partnern eine Hilfsinitiative für den Gazastreifen im Umfang von etwa 884 Millionen Euro ins Leben gerufen. Die sogenannte „Team Gaza Initiative“ soll laufende und geplante Projekte zum Wiederaufbau und ...
MeinungNahost
:Die EU sollte den Handel mit Gütern aus israelischen Siedlungen stoppen
Wahrscheinlich bringt es nicht viel. Trotzdem ist es richtig, ein Importverbot zu verhängen. Alles andere wäre unglaubwürdig.
SZ-Podcast „In aller Ruhe“
:„Love is stronger than death“
Rachel Goldberg-Polins Sohn Hersh wurde von der Hamas entführt und ermordet. Ein Gespräch über die Trauer einer Mutter, ihre Beziehung zu Gott und über das Überleben.
Prozess gegen „Palestine Action“-Mitglieder
:„Hi, wenn ihr dieses Video seht, wurde ich wahrscheinlich verhaftet“
Unter enormen Sicherheitsvorkehrungen stehen in Stuttgart-Stammheim fünf Palästina-Aktivisten vor Gericht – angeklagt wegen Bildung einer „kriminellen Vereinigung“. Was dahintersteckt.
Israel und Libanon
:„Terrortunnel, Terrordörfer – all das wird beseitigt“
Ein Ende der Kämpfe in Libanon ist eine Kernforderung Irans bei den Verhandlungen mit den USA. Doch Israels Regierungschef Netanjahu folgt einer anderen Strategie.
MeinungMeinungsfreiheit in Deutschland
:Die Kritik der UN hat Gewicht
Irene Khan beschreibt, wie der deutsche Staat seit Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 überaus strikt gegen kritische Stimmen vorgegangen ist. Jetzt geht es um die Kraft zur Selbstkorrektur.
MeinungDer Nahostkonflikt auf dem Parteitag
:Dog Whistling bei der Linken
Der radikal propalästinensischen Fraktion der Linken ist es gelungen, im Nahost-Papier der Partei ein U-Boot unterzubringen. Eine Nachlässigkeit der Parteiführung? Naivität? Das macht die Sache nicht weniger unerträglich.
Angeblicher Apartheid-Vergleich
:Kallas in der Kritik
Israel bricht wegen angeblicher Apartheid-Vergleiche vorerst den Kontakt zur EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ab. Der israelische Außenminister Gideon Saar erklärte am Donnerstag, er werde die Kommunikation mit Kallas einstellen, bis sie ihre ...
Umgang mit Gaza-Aktivisten
:Italien ermittelt gegen Ben-Gvir
Wegen des Umgangs mit festgenommenen Gaza-Aktivisten Mitte Mai hat die italienische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen Israels rechtsextremen Polizeiminister Itamar Ben-Gvir eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Rom teilte am Montagabend mit, dass ...
MeinungDeutschland
:Everybody’s Darling? Das war einmal
Die Bundesrepublik blieb lange darauf ausgerichtet, von möglichst vielen gemocht zu werden. Die Niederlage bei den Vereinten Nationen zeigt: Das funktioniert nicht mehr. Aber das muss keineswegs schlimm sein.
Nahost
:Israel und Libanon einigen sich auf Waffenruhe
In Washington vereinbaren beide Seiten Zonen, in denen nur libanesisches Militär anwesend sein darf. Zunächst greifen Hisbollah und Israel sich weiter gegenseitig an.
Westjordanland
:Israel enteignet weiteres Land für Ausbau eines archäologischen Nationalparks
Die berühmte Palastanlage Herodium südöstlich von Bethlehem soll vor möglichen Schäden bewahrt werden, so die zuständige Behörde. Kritiker sehen die Enteignung von 32 Hektar als weiteren Schritt Richtung Annexion.