:Tech-Milliardär Ellison garantiert Teil des Warner-Gebots
Warner Brothers hat die Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison abblitzen lassen und sich für das Übernahmeangebot von Netflix entschieden. Ellison bessert nun nach.
Weltfußballer
:Ousmane Dembélé ist der Beste
„Das war ein fantastisches Jahr für mich“: Ousmane Dembélé vom Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain wird von der Fifa zum Weltfußballer gekürt.
Katar
:Regierung verteidigt Kontakte zur Hamas
Katar hat seine Kontakte zur islamistischen Hamas verteidigt. „Diese Kommunikation hat zu Waffenruhen geführt, zur Freilassung von Geiseln, zu einer Linderung des Leids für die Menschen“ im Gazastreifen, sagte Ministerpräsident Mohammed bin ...
Korruption in der EU
:Zwischen Vorurteil und Tatsachen
Die Ermittlungen gegen die frühere Außenbeauftragte Federica Mogherini verursachen Aufregung in der Brüsseler EU-Szene. Profiliert sich die belgische Justiz auf Kosten von EU-Institutionen?
Finale der Formel 1
:„Ein Riesenfehler, der uns den Sieg von Oscar und ein Podium für Lando gekostet hat“
McLaren bremst seine Fahrer beim vorletzten Rennen in Katar klassisch aus: Ein strategischer Kollaps, der dem Team den WM-Titel entreißen könnte – denn vor dem Showdown mit Verstappen in Abu Dhabi erhöht Red Bull weiter den Druck.
Formel 1
:Verstappen lässt die Papaya-Party platzen
In Katar hätte Lando Norris vorzeitig die WM gewinnen können. Doch der McLaren-Kommandostand bremst seine Fahrer taktisch aus – und die Chancen von Titelverteidiger Verstappen sind größer denn je.
Nahost
:„Ein Handshake mit Scheich Donald reicht!“
Welche Anleihen bietet das Scheidungsrecht für den Nahostkonflikt? Ein Gespräch mit Daniel Gerlach, der ein Buch zur Kunst des Friedens in einer unruhigen Region geschrieben hat.
Außenpolitik
:Der Sultan lässt bitten
Ob Gaza, Syrien oder die Ukraine: Am türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan führt kaum ein Weg vorbei. Das wird den Antrittsbesuch von Bundeskanzler Friedrich Merz in Ankara prägen.
MeinungNach dem Bürgerentscheid
:Wenn Deutschland Olympia wirklich will, müssen jetzt die Profis ran
Der erste Schritt ist geschafft mit dem Münchner Ja. Doch die deutsche Bewerbung darf jetzt nicht wieder im Verbands-Klein-Klein versumpfen, sondern muss sich etwas trauen. Vorbild: Paris.
Waffenruhe in Gaza
:Trump erhöht Druck auf Hamas
Der US-Präsident und Außenminister Rubio drängen die Terrororganisation zur Herausgabe der in Gaza verbliebenen Leichen. Wer die Hamas entwaffnen soll, bleibt weiter nebulös.
WM-Qualifikation
:Frust über Katars Privilegien
Katar qualifiziert sich erstmals sportlich für eine Weltmeisterschaft. Kontrahenten kritisieren, dass der vergangene WM-Gastgeber wie auch Saudi-Arabien im Modus bevorteilt wurden.
Gaza-Krieg
:Das sind die Männer, auf die es bei den Friedensverhandlungen jetzt ankommt
Die Geiseln sind frei, die Gefangenen auch. Donald Trump lässt sich dafür feiern, verhandeln tun andere. Ein Blick auf die Unterhändler, die jetzt nach Lösungen für viele offene Fragen suchen müssen.
Nahost
:Vom David zum Goliath
Israel galt lange als das kleine, von großen Feinden umgebene Land. Inzwischen greift es im Nahen Osten selbst immer wieder Ziele an. Wie werden Katar und die anderen Staaten reagieren?
Trump und der Nahostkonflikt
:Doppelt vorgeführt von Netanjahu
US-Präsident Trump erfuhr von der israelischen Attacke auf das befreundete Katar offenbar erst, als es schon zu spät war. Seine Beziehung zum israelischen Premier dürfte dies weiter belasten.
MeinungIsraels Luftschläge
:Den Krieg in Gaza zu beenden, ist nun noch komplizierter geworden
Die Bomben auf Katar sollten Hamas-Funktionäre treffen. Doch sie haben auch die Amerikaner verärgert. Denn der Angriff behindert Versuche, für Frieden zu sorgen.
Außenpolitik
:Scharfe Worte gleich, Taten vielleicht später
Kanzler Merz und Außenminister Wadephul reagieren empört auf den israelischen Angriff auf die Hamas in Katar. Zu neuen Strafmaßnahmen wollen sie sich aber nicht drängen lassen.
Israelischer Angriff
:Katar spricht von „kriminellem Überfall“
Das Emirat geißelt den israelischen Angriff in seiner Hauptstadt als „kriminellen Überfall“. Israel hat zunächst keine Gewissheit, dass durch den Luftschlag Hamas-Führungsmitglieder getötet wurden.
Nahost
:Israel rechtfertigt Angriff in Katar
Er habe die Attacke auf „Terroristenführer der Hamas“ in der Hauptstadt Doha unter anderem wegen des Anschlags an einer Bushaltestelle in Jerusalem angeordnet, sagt Premier Netanjahu. Katar verurteilt den Angriff scharf.
MeinungIsraels Angriff in Katar
:Deutlicher kann man nicht demonstrieren, dass man keine friedliche Lösung möchte
Ministerpräsident Netanjahu provoziert mit dem jüngsten Luftschlag arabische Staaten, die ihre Beziehungen zum jüdischen Staat eigentlich normalisieren wollten.
Sommerspiele 2036
:Katar will Olympia – und die Chancen sind gerade gestiegen
Bis zuletzt war Indien der Favorit für die Sommerspiele 2036. Doch der Vergabeprozess ist erst mal gestoppt – und die Herrscher in Doha machen Boden gut. Auch für die deutschen Olympia-Träume hat das Folgen.
Ziel iranischer Raketen
:Ausgerechnet Katar?
Das kleine Emirat sieht sich seit vielen Jahren als Vermittler in Nahost, der grundsätzlich mit jedem kann. Wohl gerade deshalb hatte Iran das Land als Ziel für seine Raketen ausgewählt.
Krieg im Nahen Osten
:Wie Trump um die Waffenruhe ringt
Iran attackiert einen US-Stützpunkt in Katar – und der Präsident reagiert milde. Später verkündet er eine Feuerpause. Israel und Iran bestätigen diese - und feuern wenig später dann doch wieder Raketen aufeinander ab.
Nahost-Krise
:Diplomatie unter Extrembedingungen
Mitten auf seiner ersten Reise in den Nahen und Mittleren Osten ist Außenminister Johann Wadephul von Israels Krieg gegen Iran überrascht worden – und bleibt dennoch in der Region, als außenpolitische Stimme Europas.
Donald Trump
:Ein Geschenk aus Katar, das sehr teuer wird
US-Präsident Donald Trump will, dass sein neuer Luxus-Jet so schnell wie möglich einsatzbereit ist. Doch das Projekt könnte viel länger dauern, als ihm lieb ist.
MeinungPSG-Triumph in der Champions League
:Das ist der Fußball von morgen – ob es einem gefällt oder nicht
Zwei Endspiele, eine Botschaft: 2023 unterlag Inter Mailand dem aus Abu Dhabi finanzierten Manchester City, nun dem katarischen Staatsklub Paris Saint-Germain. Man sollte sich daran gewöhnen.
MeinungKatars Einfluss auf PSG
:Chapeau, Paris! Aber der Makel bleibt
Paris Saint-Germain erspielt sich den Triumph mit jugendlicher Frische und unverhoffter Dominanz. Der Klub und sein Eigentümer Katar haben die Fußballstadt Paris verändert – aber nicht nur zum Guten.
PSG im Champions-League-Finale
:Das Schattenreich des Fischersohns
Das Emirat Katar kaufte PSG vor 14 Jahren und schickte Nasser al-Khelaïfi nach Paris – mit einem Masterplan, Milliarden und fragwürdigen Methoden im Gepäck. Ein Staat pflügte brachial die Fußballwelt um und steht nun vor dem großen Erfolg.
Champions League
:Der Emir mit den Milliarden für Paris Saint-Germain
Seit 14 Jahren pumpt Katar viel Geld in den französischen Fußball-Klub. Gelingt nun endlich an diesem Samstag der Sieg im Finale gegen Inter Mailand? Das wäre der ultimative Triumph für Tamim bin Hamad al-Thani.
Wie der Trump-Clan verdient
:Geschäftsmodell Weißes Haus
Familie und Freunde Donald Trumps machen jetzt offenbar ungebremst Kasse. Immobilienprojekte, Kryptowährungen – seitdem er wieder US-Präsident ist, strömen die Millionen in ihre Unternehmen. Für manche riecht das nach Korruption.
Kunstmarkt
:Katar ist eine Messe wert
Die Art Basel, mächtigste Kunstmesse der Welt, kommt der arabischen Kundschaft entgegen – und expandiert nach Doha. Dafür gibt es auf beiden Seiten gute Gründe.
MeinungWelthandel
:Es hilft nichts: Deutschland muss auch mit Diktatoren Geschäfte machen
Politiker und Manager werben in den Golfstaaten zurzeit sehr um Geschäfte und Investitionen. Auch wenn man es dort nicht mit Demokraten zu tun hat: Es dient deutschen Interessen.
Nordrhein-Westfalen
:Was Hendrik Wüst am Golf will
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wüst ist mit Managern auf Werbetour in Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Aus den reichen Golfstaaten sind Energie und Geld gefragt. Der Ruf Deutschlands ist allerdings etwas lädiert.
Weltsport
:Schneller, höher, dreister
Dass Fußball-WM und Olympische Spiele in Trumps Präsidentschaft fallen – Pech. Aber die Sportmächtigen wanzen sich ja schon seit Jahren schamlos an Autokraten ran und testen auf kleiner Bühne, was der US-Präsident jetzt auf größter Bühne durchzieht.
Fußball und TV-Rechte
:Frankreich kämpft um die Zukunft seiner Liga
Die französische Ligue 1 zieht zu wenige Streaming-Abonnenten an. Sollte sich das nicht bald ändern, könnte sich Rechteinhaber Dazn zurückziehen - und die Liga in eine existenzbedrohende Krise stürzen.
WM-2006-Prozess
:Die Fifa – viel mehr als eine Bank
Der WM-2006-Prozess geht in die entscheidende Phase. Im Fokus: die aktive Rolle des Weltverbandes bei der Millionenschieberei. Und ein Besuch von Franz Beckenbauer in der Provinz.
Krieg in Nahost
:Libanon hat wieder einen Präsidenten
Nach fast zweieinhalb Jahren wählt das Parlament einen Nachfolger des ausgeschiedenen Staatsoberhaupts Michel Aoun: den Generalstabschef der Armee, Joseph Aoun. Beide sind nicht miteinander verwandt.
Erdoğan und Syrien
:Türkisches Pipeline-Poker
Nach Assads Sturz will Präsident Erdoğan seine Macht in der Region ausbauen. Dienlich wäre eine Pipeline von Katar über Syrien bis in die Türkei, die früher schon im Gespräch war. Die geopolitischen Folgen wären weitreichend.
Audi und Katar
:Das Gesicht der Formel 1 verändert sich radikal
Großes Geld und große Firmen steigen in die Königsklasse des Motorsports ein – jetzt erhält Audi einen finanzkräftigen Partner: Katar. Die Konkurrenz lobt den Deal.
Formel 1
:Verstappen gewinnt in Katar
Beim vorletzten Grand Prix dieses Jahres holt sich Weltmeister Max Verstappen seinen neunten Saisonsieg vor Charles Leclerc und Oscar Piastri. Die Entscheidung in der Konstrukteurs-WM wird erst beim Finale in Abu Dhabi fallen.
Trotz Mordverdachts und Katargate
:Europa begrüßt die Herrscher vom Golf
Die EU veranstaltet zum ersten Mal ein Gipfeltreffen mit den arabischen Golfstaaten. Wirtschaftliche und geopolitische Zwänge lassen vergessen, wer da unter den Gästen ist.
EU-Korruptionsskandal
:Katargate, ein belgisches Trauerspiel
Wer schützt das Herz der europäischen Demokratie vor Korruption? Mittlerweile erscheint fraglich, ob es jemals zu Anklagen gegen Eva Kaili und die anderen Verdächtigen kommt.
MeinungNaher Osten
:Wenn der Vermittler den Erfolg mehr will als die Kontrahenten...
US-Außenminister Antony Blinken erklärte seine Gespräche zu „finalen“ Verhandlungen. Sie werden wohl eine Fußnote in dem Konflikt bleiben.
MeinungFriedensverhandlungen
:In Gaza begann diese Krise, nur in Gaza wird sie enden können
Der Druck auf die Hamas und auf Israel, das Töten zu beenden, war noch nie so hoch. Und Iran hat kein Interesse an einem ganz großen Krieg. Deswegen sind die Gespräche in Doha eine Chance - wenn auch eine kleine.
Nahost
:Der Terrorist im Exil
Der mutmaßlich von Israel getötete Ismail Hanija galt für einen Hamas-Führer als eher gemäßigt. Er hätte auch eine Zweistaatenlösung akzeptiert – torpedierte sie aber zugleich mit Morden und Anschlägen. Ein Porträt.
Arabischer Blick auf die EM
:„Die Organisation ist schlecht. In eure Stadien regnet es rein“
Vor allem die Deutschen kritisierten Katar bei der vergangenen Fußball-WM, jetzt sieht die arabische Welt die Gelegenheit zur Retourkutsche. Kommentatoren bemängeln Infrastruktur und Planung – und sehen viel Doppelmoral.
Fußball-EM
:„Die Uefa hat die Messlatte mit ihrer Aussage sehr hoch gelegt“
Die Organisatoren der Europameisterschaft versprechen nicht nur ein Fußballfest, sondern auch die „nachhaltigste EM aller Zeiten“ auszurichten. Ist das wirklich ernst gemeint?
Korruption
:"Wir in Europa waren lange zu blauäugig"
Geld, Einladungen, Nebeneinkünfte: Russland, China und andere Autokratien versuchen, EU-Parlamentarier zu korrumpieren. Prominentester Verdachtsfall derzeit: Maximilian Krah von der AfD. Die Chefin von Transparency International erklärt, was sich bei den Regeln auf EU-Ebene ändern muss.
Krieg in Nahost
:Israel lehnt Hamas-Vorschlag für Feuerpause in der aktuellen Variante ab
Man wolle jedoch weiterverhandeln, sagt Premierminister Netanjahu. Zeitgleich teilt das israelische Militär mit, es führe "gezielte Angriffe" gegen Stellungen der Hamas im Osten Rafahs aus.
Kampf gegen Korruption
:Kaninchenbau voller Schmiergeld
Russische Spione, Korruption im EU-Parlament und Anklage wegen Bestechung gegen frühere Bundestagsabgeordnete: Autokraten attackieren Demokraten mit strategischer Korruption. Die Schlupflöcher im Finanzsystem machen es möglich, sie müssen international beseitigt werden.
Nahost-Konflikt
:Katar will sich vom Westen nicht unter Druck setzen lassen
Die Kritik von US-Politikern an der Rolle des Emirats im Nahost-Konflikt kommt in Doha schlecht an. Die Herrscher kündigen an, die Vermittlungsversuche zwischen Israel und der palästinensischen Hamas zu überdenken - und senden eine Warnung nach Washington.