Iran

Merz: Israel darf kein Konflikttreiber werden

Auf dem G-7-Gipfel ruft der Kanzler das Land zur Mäßigung auf. Er habe Verständnis für das Sicherheitsinteresse Israels. Aber das dürfe nicht dazu führen, dass Libanon „destabilisiert wird“.

Alle Entwicklungen im Liveblog

dpa-Nachrichten

  1. Die Lage im Überblick
    :USA setzen Angriffe im Iran fort – Teheran attackiert Tanker

  2. Krieg im Nahen Osten
    :Reeder kritisieren Trumps Idee einer Schutzgebühr für Hormus

  3. Iran-Krieg
    :USA-Iran-Rahmenabkommen: Was hat Trump überhaupt erreicht?

  4. Iran-Krieg
    :Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein

  5. Krieg
    :Trump: Setzen Seeblockade gegen iranische Häfen wieder ein

  6. Rohstoffe
    :Ölpreise ziehen deutlich an - weitere US-Angriffe am Golf

  7. Iran-Krieg
    :USA und Iran: Konflikt um Straße von Hormus eskaliert

  8. Lage im Überblick
    :USA fordern energisch Hormus-Öffnung - Zweifel an Atomdeal

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

LiveKrieg in Nahost
:Seeblockade gegen iranische Häfen gestartet

Die US-Marine sperrt wie angekündigt erneut Häfen und Küstengebiete des Kriegsgegners, teilt das zuständige Kommando mit. Trump rückt von seinem Plan einer Hormus-Gebühr ab.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Straße von Hormus
:Trump rückt von Mautidee ab

Die USA greifen Iran erneut an. Im Streit über die Straße von Hormus fordert der Präsident nun nicht mehr Durchfahrtgebühren, sondern Investitionen der Golfstaaten in seinem Land.

SZ PlusVon Sebastian Gierke

Welthandel
:Dubai plant Ausweichhafen, um die Straße von Hormus zu umgehen

Die Sperrung der Meerenge durch Iran hat Dubais wichtigstem Hafen das Geschäft zerstört. Nun wollen die Emirate laut einem Medienbericht woanders einen neuen bauen.

Von Kerstin Bund und Markus Zydra

MeinungUSA
:Trump lernt gerade, was es heißt, Weltmacht zu sein

Als er noch Immobilientycoon war, kritisierte der US-Präsident die Nahost-Politik seines Landes aufs Schärfste. Jetzt feiert er die Rolle als Wächter – und akzeptiert offenbar den Preis dafür.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Debatte
:Willkommen in der neuen Welt der On-off-Konflikte

Donald Trump hat die strategischen Fähigkeiten Irans vollkommen unterschätzt. Wird die präzise Trennung zwischen Krieg und Frieden damit endgültig zum politischen Auslaufmodell?

SZ PlusGastbeitrag von Herfried Münkler

Tourismus
:Flüge deutlich teurer

Wegen des Iran-Kriegs haben sich die Preise für Flüge und Pauschalreisen im ersten Halbjahr deutlich erhöht. Ein Kontinent ist davon ausgenommen.

Iran-Konflikt
:Steigender Ölpreis belastet Wirtschaft und Sommerurlauber

Wegen der erneuten Eskalation zwischen Iran und den USA wird das Rohöl wieder teurer. Das spürt man an der Tankstelle und den Börsen.

SZ PlusVon Gunnar Herrmann

LiveBundespolitik
:Politiker warnen vor iranischen Anschlägen in Deutschland

Das Mullah-Regime versuche sich durch Terror zu stabilisieren, sagt etwa CDU-Mann Kiesewetter. Zuvor hatte eine iranische Zeitung Vergeltung gefordert – unter anderem gegen Kanzler Merz.

Alle Entwicklungen im Liveblog

MeinungIran
:Teheran will Krieg, aber nur ein bisschen

Die Führung steht vor gewaltigen Problemen, die Wirtschaft liegt am Boden. Der Krieg mit den USA hilft ihr – in einem begrenzten Maß.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

SZ am Abend
:Nachrichten vom 12. Juli 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Straße von Hormus
:Die nächste Eskalation

Es ist schon wieder passiert: Die USA greifen Iran an, nachdem das Regime ein Schiff in der Straße von Hormus beschossen hatte. Warum finden die Kriegsgegner keinen Ausweg?

SZ PlusVon Raphael Geiger

Nahost
:Iran sperrt die Straße von Hormus – die USA greifen wieder an

Iran hat ein Schiff in der Straße von Hormus beschossen und blockiert erneut die Meerenge. Die USA reagieren mit Luftangriffen. In mehreren Golfstaaten herrscht Alarm.

Thomas Piketty
:„Die Brutalität von Trumps USA ist ein Zeichen der Schwäche“

Bestseller-Ökonom Thomas Piketty sieht die Macht der USA und Chinas schwinden – und darin eine Chance für Europa. Eine globale Vermögensteuer soll die Klimakatastrophe abwenden.

SZ PlusInterview von Alexandra Föderl-Schmid und Alexander Hagelüken

Getöteter oberster Führer Irans
:Chamenei in Maschhad beigesetzt

Der getötete iranische Staatschef Ayatollah Ali Chamenei ist in seiner Heimatstadt Maschhad bestattet worden. Die Beisetzung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wie mehrere iranische Medien berichteten. Überschattet wurden die ...

MeinungChamenei-Begräbnis
:Die iranische Mehrheit passt auf kein Foto

Bei den Trauerzeremonien für den getöteten Obersten Führer der Islamischen Republik zeigte das Regime diese Woche Bilder von Menschenmassen. Man sollte sich von ihnen nicht täuschen lassen.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

Getötetes Staatsoberhaupt
:Irans oberster Führer Chamenei beerdigt

Lange galt Ayatollah Ali Chamenei als unantastbar. Ende Februar tötete das israelische Militär ihn bei einem Luftangriff.  Nach tagelanger Staatstrauer wurde er nun in seiner Heimatstadt beigesetzt.

Krieg in Nahost
:Schiffsverkehr in Straße von Hormus kommt wieder fast zum Erliegen

Nach der erneuten Eskalation zwischen USA und Iran und Attacken auf Tanker meiden die meisten Schiffskapitäne die Meerenge wieder.

Aktuelles Lexikon
:Warum ist Kerbala für die Schiiten so wichtig?

In der Stadt im Zentrum des Irak fand 680 n. Chr. eine entscheidende Schlacht statt. In der Folge spaltete sie die muslimische Glaubensgemeinschaft in Sunniten und Schiiten.

Von Sara Maria Behbehani

Nahost
:Israel bereitet neue Angriffe auf Iran vor

Aus Sicht Benjamin Netanjahus wurde der Iran-Krieg vorzeitig beendet. Dass Trump die Verhandlungen mit den Mullahs stoppte, sieht der israelische Regierungschef jetzt als Chance.

Von Kristiana Ludwig

SZ am Abend
:Nachrichten vom 8. Juli 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Podcast: „Auf den Punkt“
:Trump greift Iran an – und zeigt der Nato seine Verachtung

Auf dem Nato-Gipfel in Ankara zeigt der US-Präsident, dass ihm das Verteidigungsbündnis vollkommen egal ist. Und mehr.

Von Hubert Wetzel und Lars Langenau

MeinungTrump und die Nato
:Eine Beziehungskrise am Rande des Nervenzusammenbruchs

Allen Gipfeln, Deals und Versöhnungen zum Trotz: Wer mit dem US-Präsidenten zu tun hat, hat sich auf eine endlose, aufreibende, demütigende Machtprobe einzustellen. Die Europäer müssen sich dafür besser rüsten.

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

Gipfel in Ankara
:Trumps Wut stört die Nato-Harmonie

US-Präsident Trump macht dem Mitgliedstaat Spanien schwere Vorwürfe, erneuert seinen Anspruch auf Grönland und stellt den Waffenstillstand mit Iran infrage. Einige Länder aber lobt er.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Hubert Wetzel

Aktuelles Lexikon
:Was ist Abschaum – und was bitte nicht?

Okay, wenn man übers Kochen spricht. Aber wenn’s um andere Menschen geht? Über die Wortwahl von Donald Trump in Ankara.

Von Detlef Esslinger

Krieg in Nahost
:Dax bricht ein, Ölpreis steigt

Der Optimismus an den Börsen war wohl verfrüht: Die Eskalation im Nahen Osten drückt die Stimmung. Der zuletzt gesunkene Ölpreis zieht wieder an.

Nahost
:War’s das mit der Hoffnung auf Frieden mit Iran?

Er wolle mit den „kranken Leuten“ in Teheran nicht mehr verhandeln, erklärt US-Präsident Donald Trump auf dem Nato-Gipfel. Zuvor hatten die Amerikaner auf iranische Angriffe in der Straße von Hormus mit Luftangriffen reagiert.

SZ PlusVon Raphael Geiger und Reymer Klüver

Getöteter oberster Führer Irans
:Trauerfeiern für Chamenei im Irak

In der für Schiiten heiligen Stadt Nadschaf im Irak sind die Trauerfeiern für Irans getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei fortgesetzt worden. Am Mittwochmorgen setzte sich dort ein Trauerzug in Bewegung, zu dem örtlichen Berichten zufolge ...

Nato-Gipfel
:Politiker, die auf Trump starren

Wenn sich die Nato-Mitglieder treffen, sind sie mittlerweile schon froh, wenn Trump nicht gleich alles in die Luft jagt. So ist es jetzt auch in Ankara, es geht vor allem darum, den US-Präsidenten bei Laune zu halten – und so mal wieder den Westen zu retten.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Hubert Wetzel

MeinungWadephul in Israel
:Frieden in Nahost – das ist nicht das Ziel der Regierung in Jerusalem

Der deutsche Außenminister will mit seiner Reise einen Beitrag zur Verständigung leisten. Ein schönes Anliegen, das leider nicht wirklich zu den politischen Zielen seiner Gastgeber passt.

SZ PlusKommentar von Kristiana Ludwig

Getötetes Staatsoberhaupt
:Millionen Menschen bei Trauerzug für Chamenei

In Iran sind nach staatlichen Angaben mehrere Millionen Menschen der Trauerprozession für den getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei gefolgt. Die Staatsagentur Irna sprach von Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, nannte jedoch keine ...

Trauerfeier in Iran
:Sie beerdigen eine Ära

Das iranische Regime will die Beerdigung von Ali Chamenei als historisches Ereignis inszenieren. Fast eine Woche soll sie dauern. Dabei dürften in der Führung manche froh sein, dass Chamenei nicht mehr da ist.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Iran-Verhandlungen
:Warum die Mullahs so unnachgiebig sind

Im Krieg gegen Iran steckt US-Präsident Trump in einer strategischen Falle: Militärisch kann er seine Ziele nicht durchsetzen, also muss er verhandeln. Das wissen die Iraner – und treiben die Preise hoch.

SZ PlusVon Reymer Klüver

Geldanlage
:Die Rekord-Jagd ist vorbei

Nach immer neuen Höchstwerten fiel der Goldpreis zuletzt unter die 4000-Dollar-Grenze. Woran das liegt, und was Experten für den Rest des Jahres erwarten.

SZ PlusVon Valentin Dornis

Krieg in Nahost
:Katar: Kein Treffen von US-Vertretern mit iranischer Seite

Die US-Vertreter seien nur in Doha, um sich mit den Vermittlern zu beraten, teilt das katarische Außenministerium mit. Trump hatte am Montag behauptet, Iran habe um ein Treffen gebeten.

Alle Entwicklungen im Liveblog

SZ am Abend
:Nachrichten vom 29. Juni 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Straße von Hormus
:Irans Regime riskiert eine neue Eskalation

Nach erneuten gegenseitigen Angriffen wollen die USA und Iran jetzt wieder reden – zuerst über die Straße von Hormus. Aber in Teheran fordern die Kleriker eine harte Haltung, die sei „religiöse Pflicht“.

SZ PlusVon Raphael Geiger

MeinungNaher Osten
:Die Golfstaaten wollen ihr Geschäftsmodell zurück: Frieden

Bisher waren Oman, die Emirate und Katar ein ruhiger Hafen für alle, denen es ums Geschäft ging – auch dank der US-amerikanischen Präsenz. Die scheint nun zum Nachteil zu werden.

SZ PlusKommentar von Bernd Dörries

Bill Cassidy
:Der Senator, der auch mal den US-Präsidenten anschreit

Der Arzt aus Louisiana stimmt erst für eine Resolution zum Iran-Krieg, und dann dagegen. Dazwischen liegen ein hitziges Wortgefecht mit Donald Trump – und ein Briefing im Weißen Haus.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Podcast: „Auf den Punkt“
:USA: Trump verliert Teile der Maga-Basis

Der Iran-Krieg läuft nicht wie versprochen. Der US-Präsident wird dafür selbst in der Maga-Bewegung kritisiert. Wie gefährlich ist das für Trump?

Von Johannes Korsche und Charlotte Walser

Krieg in Nahost
:Trump droht mit Vernichtung, Iran mit der Hölle

Statt zu verhandeln, beschießen sich die USA und Iran wieder. Die Eskalation wird von wüsten Drohungen des US-Präsidenten begleitet. Teheran zeigt sich unbeeindruckt.

Von Bernd Dörries

WM 2026
:Für Iran endet ein Turnier voller Widerstände

Erst Enttäuschung im eigenen Spiel gegen Ägypten, dann der Irrsinn beim 3:3 zwischen Österreich und Algerien – Iran scheidet nach einem Dreikampf aus der Ferne aus. Es bleibt riesiger Ärger, auch über die Fifa.

Von Felix Haselsteiner

Iran wird Dritter in Gruppe G
:„Sie würden es wollen, dass wir ausscheiden“

Die sportliche Dramatik beim 1:1 gegen Ägypten lenkt kurz von der politischen Lage zwischen Iran und den USA ab. Angesichts der Restriktionen spricht Kapitän Taremi von einem Desaster, Trainer Ghalenoei findet: „Sie haben uns schrecklich behandelt.“

Von Felix Haselsteiner

Krieg in Libanon
:Israel macht erstmals Zugeständnisse und zieht sich aus Zonen in Libanon zurück

Israel und Libanon einigen sich auf ein Abkommen, das den Krieg beenden soll. Die Hisbollah saß nicht mit am Tisch und lehnt die Einigung ab.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Kicker LogoFußball-WM
:Historisches Remis: Ägypten ist weiter, Iran muss zittern

Zum ersten Mal steht Ägypten in der K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft. Auf die darf Iran nach dem 1:1 als Gruppendritter auch noch hoffen.

Ein Spielbericht der Kicker-Redaktion

WM 2026
:Iran verpasst Sieg gegen Ägypten dramatisch, kann aber noch weiterkommen

Nach einem am Ende turbulenten 1:1 im umstrittenen „Pride Match“ gegen Ägypten wird Iran Gruppendritter. Belgien schlägt Neuseeland mit 5:1 und wird Erster.

Nahost
:Israel und Libanon einigen sich auf Abkommen

Regierungsvertreter Israels und Libanons hatten unter Vermittlung der USA in Washington verhandelt. Die Hisbollah-Miliz lehnte das Abkommen ab und sieht sich nicht daran gebunden.

Attentate im Auftrag von Iran?
:Pistole mit Schalldämpfer „für den einmaligen Gebrauch“

Zwei Männer sollen im Auftrag Irans Mordanschläge auf die Chefs des Zentralrats der Juden und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft geplant haben. Wie weit reicht der Arm des Mullah-Regimes?

SZ PlusVon Ulrike Nimz

Straße von Hormus
:Iran mahnt zu Absprachen

Iran hat vor einer Durchquerung der Straße von Hormus ohne vorherige Abstimmung gewarnt. Eine sichere Passage durch die Meerenge könne ohne Koordination mit der Regierung in Teheran nicht garantiert werden, erklärte der stellvertretende ...

Top economists warn
:„China and the US will eat up Europe piece by piece“

If Europe doesn't achieve technological autonomy, it will become economic prey to superpowers, Niall Ferguson and Moritz Schularick predict. But the decline of German industry can be stopped.

Interview: Alexander Hagelüken

Krieg in Nahost
:Oman: Keine Gebühren an der Straße von Hormus geplant

Aus Sicht der USA kann Iran für die Passage der Straße von Hormus keine Gebühren verlangen – weder in den Verhandlungen über 60 Tage noch danach. Auch der Oman äußert sich in diese Richtung.

Alle Entwicklungen im Liveblog

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