Bayerisch-israelische Kunstprojekte:Zeichen der Solidarität

"Für das Leid in Israel fehlen mir die Worte: Bei meinem letzten Besuch in Israel habe ich gesehen, wie schmerzhaft der Krieg das Leben der Menschen verändert", sagt Kunstminister Markus Blume. (Foto: Florian Peljak/Florian Peljak)

Bayern bringt Sonderprogramm für den künstlerischen Austausch mit Israel auf den Weg. "Gerade jetzt brauchen wir Dialog", sagt Kunstminister Markus Blume.

Der Freistaat Bayern möchte den künstlerischen Austausch mit Israel stärker fördern. Projekte aus den Sparten Musik, Literatur, Kunst und spartenübergreifende Projekte mit überregionaler Bedeutung sollen unterstützt werden. "Gerade jetzt brauchen wir Dialog. Mit dem Sonderprogramm wollen wir Möglichkeiten für bayerisch-israelische Kunstprojekte schaffen", sagte Kunstminister Markus Blume (CSU) in München.

Antragsberechtigt seien nichtstaatliche Einrichtungen und Projektträger ohne Gewinnerzielungsabsicht mit Sitz in Bayern, die nicht überwiegend vom Freistaat Bayern finanziert werden. Eine Förderung erfolge bis maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, hieß es.

"Das Sonderprogramm ist ein Zeichen der Solidarität, eine Bekräftigung der bayerisch-israelischen Freundschaft und eine Einladung für ein künstlerisches Miteinander - hier bei uns in Bayern oder vor Ort in Israel", so Blume weiter.

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