Wer sich ehrenamtlich in der Jugendarbeit engagiert, muss künftig ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Das empört nicht nur Datenschützer, auch die Verbände äußern ihre Zweifel, ob mehr Transparenz wirklich Schutz bieten kann.
Von Christiane Lutz und Michael Haasmehr...
Deutschland laufen die Ehrenamtlichen davon. Immer mehr Hochschulen definieren daher gesellschaftliches Engagement als Teil ihres Bildungsauftrags. Sie spornen so ihre Studenten zu Wohltaten an - mitunter gibt es auch Gegenleistungen.
Von Johann Oselmehr...
Einsatz ohne Bezahlung: Wer während des Studiums gemeinnützig arbeitet, sammelt Erfahrungen fürs Leben und Pluspunkte für den Lebenslauf. So wie Eva Mittereiter, die als Lehrerin nach Taiwan gegangen ist.
Von Verena Wolffmehr...
Sozialunternehmer wollen die Welt ein bisschen besser machen, dabei aber auch Geld verdienen: zum Beispiel mit ökosozialer Energieversorgung und mehr Betriebskitas. Vier Projekte von jungen Münchnern.
Von Juliane Frisse und Kathrin Hollmermehr...jetzt.de
Schwimmen, lesen, Rad fahren: Jeder Mensch hat Hobbys. Aber gehören die in den Lebenslauf? Das kommt darauf an, sagen Karriereberater und Personalverantwortliche - und warnen, dass so manche Freizeitbeschäftigung auch ein Jobhindernis sein kann.
Von Verena Wolffmehr...
Der Landkreis will eine Ehrenamtskarte ausstellen. Die Besitzer erhalten vergünstigte Eintritte. Der Verwaltungsaufwand aber ist hoch.
Von Heike A. Batzermehr...
Ausdruck von Anerkennung: Der Fürstenfeldbrucker Landrat Thomas Karmasin macht sich für die Einführung einer Ehrenamtskarte stark.
Von Andreas Ostermeiermehr...
Nicht immer können Mitarbeiter ihre volle Kraft einem Unternehmen widmen - weil sie kranke Angehörige pflegen oder selbst krank sind. Ein Coburger Autozulieferer hat ein "Netzwerk Pflege" in der Firma aufgebaut - und ist dafür ausgezeichnet worden.
Von Dietrich Mittlermehr...
"Feel good, do good." Unter diesem Motto veranstaltete die 25-jährige Monika Kirchner ein Konzert im Jugendzentrum Freiraum in Dachau. Die Besucher erleben wirklich tolle Musik - und sammeln nebenbei viel Geld für den guten Zweck.
Von Martha Schlickenriedermehr...
Der Bundesfreiwilligendienst scheint zur Erfolgsgeschichte zu werden: Wohlfahrtsverbände und Kommunen rechnen in diesem Jahr mit 60.000 Interessenten - haben aber nur 35.000 Stellen zu vergeben.
Von Silke Bigalkemehr...
Feierabend gibt's nicht mehr: Noch in den Neunzigern wurde der Siegeszug der Freizeitgesellschaft prophezeit. Aber nichts da - länger arbeiten, das gehört für viele Menschen in den Industrieländern zum Alltag. Doch das Verschwimmen der Grenzen von Arbeit und Freizeit hat weitreichende Folgen.
Von Caspar Dohmenmehr...
Viele Studenten interessieren sich nicht für die Arbeit der Fachschaften an den Hochschulen, die sie vertreten. Schade eigentlich. Denn wer sich in einer Fachschaft engagiert, kann nicht nur das Uni-Leben mitgestalten - es bringt ihm auch persönlich etwas.
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Der Staat versucht, privates Engagement auch durch finanzielle Anreize zu fördern. Doch dabei kommt es bisweilen zu irrsinnigen Konstellationen - zum Beispiel eine Hartz-IV-Kürzung für ehrenamtlich Aktive.
Von Claus Hulverscheidtmehr...
Wir wollen helfen, trauen uns aber nicht. Polizeihauptkommissar Arno Helfrich erklärt, wie man Zivilcourage zeigt, ohne selbst in Gefahr zu geraten.
Interview: Mirja Kuckukmehr...
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Mit 23 schmiss Lea Ackermann den Job in einer Bank, um sich für "Gottes vergessene Töchter" einzusetzen: Migrantinnen und Prostituierte.
Von Petra Blummehr...
Die Zivilgesellschaft kann den Sozialstaat nicht ersetzen. Die Arbeit von Stiftungen, Bürgervereinen und Tafeln kann nur eine Ergänzung sein.
Ein Kommentar von Heribert Prantlmehr...
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In den Vereinigten Staaten hat bürgerschaftliches Engagement eine lange Tradition. In Deutschland haben die Menschen erst angefangen, sich weniger auf den Staat zu verlassen.
Von Rupert Graf Strachwitzmehr...
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