In Münchens Obstregalen zeigt sich der deutsche Anspruch an Vielfalt. Das kann einen beim Einkaufen im Supermarkt überfordern – oder in neuen Gedanken fruchten.
Uganda
:Vor ihm haben alle Angst
General Muhoozi Kainerugaba ist der Sohn von Langzeitherrscher Museveni. Und als bewaffneter Arm seines Vaters drangsaliert er die Opposition. Manch einer fragt sich: Will da einer Diktator werden?
Gewalt in Ostafrika
:Ugandas Militär jagt den Popstar Bobi Wine
Kidnapping, Morddrohungen, Prügel: Nach unfairen Wahlen in Uganda verschärft Langzeitherrscher Museveni die Repression – und traumatisiert offenbar auch die Frau des Oppositionsführers.
MeinungSZ-Kolumne Typisch deutsch
:Elternsein in Deutschland: Mama, die Erstklässlerin
Als alleinerziehende Mutter fühlt es sich bisweilen an, als sei man selbst wieder ein Schulkind. Muss dieser Druck sein? Warum lässt man den Kindern nicht mehr Freiheiten?
MeinungAfrika
:Eine korrupte Schar politischer Fossile verrät die Generation Z
Darf’s noch eine Amtszeit mehr sein? Aber klar, findet Ugandas Präsident Yoweri Museveni, 81. Und wie in anderen Staaten wird sich das rächen, weil die Jugend ohne Perspektive heranwächst.
Uganda
:Unruhen nach Wahl
In Uganda ist Langzeitpräsident Yoweri Museveni im Amt bestätigt worden. Laut Wahlkommission kam der 81-Jährige bei der Wahl vom Donnerstag auf 71,6 Prozent der Stimmen, sein stärkster Gegner Bobi Wine auf 24,7 Prozent. Wine warf Museveni ...
Wahl in Uganda
:Präsident Museveni zum Sieger erklärt – Gegenkandidat spricht von Entführungsversuch
Die Opposition erkennt das Wahlergebnis nicht an. Und macht der Regierung große Vorwürfe: Staatliche Sicherheitskräfte hätten versucht, ihn zu kidnappen, schrieb Präsidentschaftskandidat Bobi Wine auf der Plattform X.
Uganda
:Oppositionskandidat unter Hausarrest
Nach der Präsidentschaftswahl in Uganda gehen die Behörden gegen den prominentesten Oppositionskandidaten Bobi Wine vor. Das Militär habe nach der Stimmabgabe am Donnerstag sein Haus umstellt, um ihn unter Hausarrest zu stellen, erklärte Wine am ...
Uganda
:Und ewig grüßt der Präsident
Yoweri Museveni regiert länger, als die meisten Ugander auf der Welt sind. Nun stellt sich der Autokrat zum siebten Mal zur Wahl – und lässt das Internet sperren. Warum das Land den Mann nicht mehr loswird.
Ärztin über ihre humanitären Einsätze
:„Genau deswegen habe ich Medizin studiert“
Fünfmal hat Anna Ertl bereits humanitäre Hilfe im Ausland geleistet. Wie es ist, vor 2000 Häftlingen in einem ugandischen Gefängnis zu stehen – und weshalb der Ärztin solche Einsätze manchmal lieber sind als ihre Arbeit daheim.
Uganda
:Die Hoffnung aus dem Ghetto
Der Popstar Bobi Wine tritt zum zweiten Mal an, um den Langzeitherrscher Yoweri Museveni abzulösen. Doch dessen Herrschaftsapparat geht immer brutaler gegen die Opposition vor.
Reisefreiheit
:Wo ein Visum schon am Termin scheitert
Deutschland ist offen für Studierende und Fachkräfte aus dem Ausland – eigentlich. Aber in armen Ländern warten viele Bewerber sehr lange, bis sie eine Einreiseerlaubnis beantragen zu können. Woran liegt das?
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Stille Nacht, eilige Nacht
Beim Einkauf von Weihnachtsgeschenken lassen sich zwei Strategien unterscheiden: Langzeitplanung – und auf den letzten Drücker. Unsere Autorin erklärt, warum sie gerne zur Fraktion „Last Minute“ zählt.
Nahost
:Lässt sich die Hamas entwaffnen?
Die palästinensische Terrorgruppe soll ihre Waffen abgeben, fordert der US-Friedensplan. Aber ist das realistisch? Ein Blick auf ähnliche Momente der Geschichte – in Nordirland, Kolumbien und Uganda.
Debatte über Abschiebungen
:Wie die EU die Freiheiten von ausreisepflichtigen Migranten einschränken könnte
Die zuständigen Minister debattieren über neue Regeln für Abschiebungen. Dazu gehört die Möglichkeit, abgelehnte Asylbewerber in afrikanische Lager zu bringen. Die Niederlande sehen sich als Vorreiter.
Au-pair
:Zwischen Austausch und Ausbeutung
Viele junge Menschen nutzen das Au-pair-Programm, um langfristig nach Deutschland zu kommen. Sie sind besonders abhängig von ihren deutschen Gastfamilien – und gerade die haben mittlerweile einen schlechten Ruf.
Völkerrecht
:Diese Richterin hält zu Israel – und glaubt an das nahende Ende der Welt
Aufruhr um Julia Sebutinde: Als einziges Mitglied des Internationalen Gerichtshofs hält sie öffentlich zum jüdischen Staat.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Möchten Sie sich setzen?
Älteren Menschen seinen Sitzplatz anzubieten, gilt in Bus und Bahn als höflich. Manchmal wird die Offerte aber auch als Beleidigung aufgefasst. Über eine komplizierte Gratwanderung.
Einmal im Leben
:Scampi auf dem Kutter pulen
Wann sind die Meerestiere wirklich frisch? Ein Experte aus Schweden weiß es. Dieser und weitere Tipps.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Wie geht man mit Bettlern auf den Straßen der Stadt um?
Auch im reichen München sieht man immer wieder Menschen, die betteln. Doch es ist nicht immer leicht einzuschätzen, ob sie tatsächlich in Not sind.
Ostafrika
:Ugandas Militär macht Stimmung gegen Deutschland
Wegen angeblicher Umsturzpläne gerät der deutsche Botschafter Matthias Schauer in Uganda in die Kritik. Das Auswärtige Amt weist die Vorwürfe als „absurd“ zurück.
Uganda
:Verbale Angriffe auf deutschen Botschafter
Ugandas Militär hat die Zusammenarbeit mit Deutschland ausgesetzt. Zur Begründung hieß es am Montag, der deutschen Botschafter in der Hauptstadt Kampala gehe „subversiven Aktivitäten“ nach. Ein Militärsprecher erklärte auf der Plattform X weiter, es ...
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Steht das Boden-Picknick vor dem Aus?
Immer mehr Münchner schleppen Tische, Stühle und Geschirr in die Parks der Stadt oder ans Isarufer. Warum eigentlich?
Umgang mit Cannabis
:Kiffen lassen und kiffen sein lassen
In der früheren Heimat unserer Autorin wurde Marihuana mit der Unterschicht in Verbindung gebracht. In München dampfen die Menschen inzwischen legal vor sich hin – was aber nicht zwingend zum Mitmachen inspirieren muss.
Südsudan
:An der Schwelle zum Bürgerkrieg
Südsudans Staatschef Salva Kiir stellt seinen Vize Riek Machar unter Hausarrest. Über die jüngste Eskalation unter erbitterten Rivalen und den mutmaßlichen Einsatz leicht entflammbarer Waffen, die Frauen und Kindern schreckliche Qualen bereiten.
Kongo
:Kämpfe im Ostkongo weiten sich aus – auch Truppen Ugandas involviert
Südafrika hat seine Truppen abgezogen, Ruanda unterstützt die Miliz M23, nun liefern sich ugandische Soldaten blutige Gefechte mit einer anderen Rebellengruppe. Alle Rufe nach einer Waffenruhe verhallen und Hunderttausende sind auf der Flucht.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Heiße Sache
Unsere Autorin hat endlich ein Mittel gegen ihre ständig eiskalten Füße gefunden. Aber dafür die Entschuldigung, im Winter nicht zu radeln, verloren.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Geschüttelt, nicht getrocknet
Unsere Autorin hat eine Hassliebe zu Papierhandtuchspendern entwickelt. Ein Dilemma zwischen Fitzelchen und Papierklumpen.
SZ Gute Werke
:Und immer wieder Kartoffelbrei aus der Packung
Nahla Birungi spart und spart – und dreht die Heizung nur dort auf, wo ihre Jungs spielen. Sie fragt sich manchmal: Wo bin ich falsch abgebogen?
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Meine neue Flamme
Kerzen geben einem nicht nur im Advent Kraft und Mut. Eine Hommage an das Wachstum.
Geflüchtete Homosexuelle aus Uganda in München
:„Falls ich zurück muss, werde ich sterben“
Immer mehr queere Menschen flüchten aus Uganda, weil ihnen dort der Tod droht. Doch oft werden ihre Asylgesuche abgelehnt. Wie lässt es sich beweisen, dass man schwul oder lesbisch ist?
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Unter einer Decke
Wie sie drei Jahrzehnte ohne Wärmflasche leben konnte? So ganz kann unsere Autorin es inzwischen selbst kaum mehr glauben.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Getrennt leben unter einem Dach: du Couch, ich Bett
Kann man nach einer Trennung weiter zusammenwohnen? Es gibt Münchner, die das mangels Alternativen praktiziert haben – mit unterschiedlichem Ausgang.
Rebecca Cheptegei
:Paris benennt Sportstätte nach ermordeter Läuferin
Die Stadt Paris wird zu Ehren von Rebecca Cheptegei eine Sportstätte nach der ermordeten Olympia-Starterin aus Uganda benennen. Das gab Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Freitag bekannt. Cheptegei war am Vortag in Kenia ihren schweren ...
Leichtathletik
:Der Tod der Läuferinnen
Der Angriff auf die ugandische Marathonläuferin Rebecca Cheptegei ist grauenhaft – aber kein Einzelfall. Warum erfolgreiche afrikanische Athletinnen Opfer von Femiziden werden.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Die Fallstricke bei der Selbstbedienung im Biergarten
Münchens Biergärten sind Zentren der Integration. Auf unerfahrene Gäste warten dort allerdings auch eine Reihe an Gefahren. Tipps zur Fehlervermeidung.
Leichtathletik
:Cheptegei nach Brandangriff verstorben
Die ugandische Marathonläuferin Rebecca Cheptegei überlebt die Attacke ihres Lebensgefährten nicht. Der Fall erschüttert die Sportwelt.
Leichtathletik
:Brandangriff auf ugandische Marathonläuferin
Die ugandische Olympia-Marathonläuferin Rebecca Cheptegei ist nach Polizeiangaben von ihrem Lebensgefährten mit Benzin übergossen und angezündet worden. Die 33-Jährige wird nach dem Vorfall am Sonntag mit schweren Brandverletzungen im Krankenhaus in ...
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Das Schweigen der Pendler
München hat einen unausgesprochenen Verkehrs-Kodex: Geht die Bahntür zu, halte den Mund und starre auf dein Endgerät. Nur bei einem Thema machen die Stadtbewohner eine Ausnahme.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Bini Radl, bini König
Radfahrer haben es in München deutlich einfacher als in weiten Teilen Afrikas. Vielleicht ändern die Tour-de-France-Erfolge des Eritreers Biniam „Bini“ Girmay daran etwas?
Urlaub
:Warum weit fliegen, wenn doch die Heimat so viel bietet?
Unsere Autorin fühlte sich fast wie eine Ausgestoßene, wenn sie nicht von extravaganten Ferientrips berichten konnte. Nach einem Insel-Erlebnis kommt sie zu einem Schluss.
MeinungMünchner Volksfeste
:Das Frühlingsfest ist die bessere Wiesn
Keine Bierzelt-Staus, keine halb verdauten Speisereste in der Achterbahn, keine nervigen Promis: Für unsere Autorin ist das Münchner Frühlingsfest deutlich attraktiver als das Oktoberfest.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Andere Länder, andere Sitter
Unsere Autorin ist alleinerziehend und tut sich aus Zeitgründen schwer, Termine für Dates zu finden. Wo sind all die Teilzeit-Nannys? Ein Plädoyer für mehr Romanzen im Leben von Münchens Single-Mamas.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Freut euch, ihr Frauen
Am Weltfrauentag wird vor allem über Benachteiligungen gesprochen. Dabei könnte es auch heißen: Hey Leute, wir haben hier echt schon einiges erreicht. Das sei gesagt zwischen Gender-Sternchen und Binnen-I: im Binnenstaat Uganda können die Frauen von so viel Fortschritt nur träumen.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Wie man die Fastenzeit durchsteht
40 Tage Verzicht vor Ostern - unsere Autorin hat zunächst eine radikale Ernährungseinschränkung ausprobiert und arg gelitten. Inzwischen geht sie einen anderen Weg.
Typisch deutsch
:Wie ich das Bücherlesen verlernte
Literatur gehörte für unsere Autorin einst zum Alltag. Im schnelllebigen München kommt sie in Zeiten von Smartphones und Tiktok kaum mehr zur Ruhe. Was tut man dagegen?
Aktivistin für Menschenrechte
:Worte wie Lava
Mit ihren Gedichten hat Stella Nyanzi die Machthaber in ihrem Heimatland Uganda bis aufs Blut gereizt. Zweimal wurde sie verhaftet und gefoltert. Jetzt lebt die Wissenschaftlerin mit ihren drei Kindern in München. Und schreibt weiter.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Nicht hetzen lassen
Unsere Autorin war am Sonntag auf der Münchner Großdemo gegen Rechtsextremismus und fragt sich, was aus Deutschland, dem Land, das sie so schätzt und liebt, geworden ist.
Kolumne "Typisch deutsch"
:Wer rastet, der röstet
Ein kurzer Zwischenstopp an einer Münchner Bratwurstbude hat noch niemandem geschadet. Ganz im Gegenteil, findet unsere Autorin. Sie fragt sich allerdings: Wer in aller Welt braucht die vegetarische oder gar vegane Variante?
Klimawandel
:Die Opfer zu Rettern machen
Menschen in armen Ländern haben oft gute Ideen, wenn es darum geht, ihr Zuhause und ihre Zukunft zu sichern. Was sie brauchen, ist Vertrauen und Geld für Selbsthilfe.