:„Ich habe mich geschämt, dass meine Familie mit Gold Geld verdient hat“
Guya Merkle ist Schmuckunternehmerin und will die Bedingungen in den Goldminen verbessern. Ein Gespräch über das Scheitern – und die Frage, ob man für Schmuck noch echtes Gold braucht.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Die Türsteher des Flaschenwesens
Pfandautomaten stehen für den guten Geist des deutschen Recyclingsystems. Aber sie sind wählerisch und streng wie eine Club-Tür: Denn nur sie entscheiden, wer reinkommt.
Infektionskrankheit
:Uganda erklärt Ebola-Ausbruch für beendet
Uganda hat den jüngsten Ebola-Ausbruch im Land offiziell für beendet erklärt. Mit dem Virus hatten sich 20 Menschen infiziert, zwei von ihnen starben. Gesundheitsminister Chris Baryomunsi sagte am Dienstag, das Ministerium habe landesweit eine ...
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Odanzt is!
Beim Tanzen gelingt oft, woran politische Debatten scheitern. Man möchte die Amtsträger allesamt dazu animieren, sich afrikanisch-bayerischen Rhythmen hinzugeben.
Krankheiten
:WHO: Mehr als 450 Tote bei Ebola-Ausbruch in DR Kongo
Hunderte Menschen sind nach einer Ebola-Infektion gestorben. Aktuell gibt es keinen Impfstoff - und das Virus breitet sich nach Uganda aus.
10 Jahre „Typisch deutsch“
:„Can I write for you guys?“
Diese Frage stellte ein geflüchteter Journalist vor zehn Jahren der SZ-Redaktion. Nach 550 Kolumnen von sechs Autorinnen und Autoren mit Einblicken und Eindrücken aus verschiedenen Kulturen lautet die Antwort einmal mehr: unbedingt! Ein Rückblick.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Darf’s sonst noch etwas sein?
Die Bäckerei war schon immer mehr als nur ein Ort, an dem Brot verkauft wird. Sie erzählt viel über die Geschichte eines Stadtviertels, dessen Bewohner – und deren Gemüt.
Infektionskrankheiten
:„Wenn die Welt erst aufmerksam wird, wenn Ebola auftritt, ist es bereits zu spät“
Jeffrey Samuel von der humanitären Organisation Direct Relief über den schwierigen Kampf gegen die Fieberkrankheit – und ein übersehenes Risiko.
Ebola-Ausbruch in Afrika
:„Wenn es zu gefährlich für Amerika ist, ist es auch zu gefährlich für Kenia“
Das ostafrikanische Land verzeichnet bislang keine Ebola-Fälle. Doch nun will die US-Regierung dort eine Quarantänestation für amerikanische Bürger errichten. Der Widerstand ist groß.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Ausgestochen gut
Die Spargelzeit setzt gängige Regeln außer Kraft. Plötzlich dreht sich alles um Konsistenz, Herkunft und Zubereitung einer kostspieligen Gemüseart. Sparsamkeit kommt jedenfalls nicht von Spargel.
Ebola
:„In zwei bis drei Monaten haben wir einen Impfstoff zum Testen“
Schon kurz nach Bekanntwerden des Ebola-Ausbruchs arbeiten Wissenschaftler an einem Impfstoff. Auch Medikamente sollen bald erprobt werden. Doch noch ist der Erreger den Menschen einen Schritt voraus.
Ebola-Ausbruch
:Mehr als 200 mutmaßliche Ebola-Tote im Ostkongo gemeldet
Im Ostkongo kämpfen Behörden mit Lücken bei der Kontaktverfolgung des Ebolavirus. Während die Schutzausrüstung knapp wird, wächst in der Region die Sorge vor weiterer Ausbreitung.
Afrika
:WHO stuft Ebola-Ausbruch als „zutiefst besorgniserregend“ ein
Es gebe Fortschritte, doch Gewalt und Unsicherheit behinderten die Bekämpfung der Epidemie. Nach WHO-Angaben gibt es fast 750 Verdachtsfälle und 177 mutmaßliche Todesfälle – nun meldet Uganda neue Fälle.
Ebola
:Polizeieskorte bringt infizierten US-Bürger in Berliner Charité
Die Zahl der Erkrankten nach dem Ebola-Ausbruch in Kongo steigt. Ein dort mit dem Virus infizierter US-amerikanischer Arzt wird nun in einer Spezialstation in Berlin behandelt.
Ebola
:„Nach ein paar Tagen bluten viele aus der Nase. Dann weiß ich, dass es schlimm ist“
Der Arzt Mubarak Kano kümmert sich in Ostkongo um Ebola-Erkrankte. Er beschreibt die „katastrophal schlechte“ Ausstattung der Krankenstationen - und warnt vor einer weltweiten Ausbreitung.
Lebensgefährliches Virus
:Wie der Krieg in Kongo den Kampf gegen Ebola erschwert
Auch in den Nachbarländern wächst die Sorge: Uganda wappnet sich gegen einen möglichen Ebola-Ausbruch in seiner Fünf-Millionen-Hauptstadt Kampala. In Kongo selbst ist die Eindämmung ungleich schwieriger.
Gesundheit
:Was den aktuellen Ebola-Ausbruch besonders macht
Ebola ist in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda keine Unbekannte, doch dieses Mal ist einiges anders. Warum ist das Virus so schwer einzudämmen? Und besteht Gefahr auch für andere Länder?
MeinungEbola-Ausbruch
:Bundibugyo: Gegen den Virus-Stamm gibt es weder Impfstoff noch Heilmittel
Als Schutzmaßnahmen bleiben bislang nur die Nachverfolgung von Kontakten, Isolation und Quarantäne.
Lebensgefährliches Virus
:Ebola: WHO ruft internationale Gesundheitsnotlage aus
In der Demokratischen Republik Kongo sind mutmaßlich 80 Menschen an Ebola gestorben, die Zahl der Verdachts- und Todesfälle steigt. Gegen die Bundibugyo-Variante des Virus gibt es laut Weltgesundheitsorganisation keinen zugelassenen Impfstoff.
Biologie
:Wie es zu einer Art Bürgerkrieg unter Schimpansen kam
In einer Schimpansengruppe in Uganda haben Forscher über Jahrzehnte Entfremdung, Spaltung und schließlich tödliche Konflikte beobachtet. Was Menschen daraus lernen können.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Ein Land, erklärt mit Bananen
In Münchens Obstregalen zeigt sich der deutsche Anspruch an Vielfalt. Das kann einen beim Einkaufen im Supermarkt überfordern – oder in neuen Gedanken fruchten.
Uganda
:Vor ihm haben alle Angst
General Muhoozi Kainerugaba ist der Sohn von Langzeitherrscher Museveni. Und als bewaffneter Arm seines Vaters drangsaliert er die Opposition. Manch einer fragt sich: Will da einer Diktator werden?
Gewalt in Ostafrika
:Ugandas Militär jagt den Popstar Bobi Wine
Kidnapping, Morddrohungen, Prügel: Nach unfairen Wahlen in Uganda verschärft Langzeitherrscher Museveni die Repression – und traumatisiert offenbar auch die Frau des Oppositionsführers.
MeinungSZ-Kolumne Typisch deutsch
:Elternsein in Deutschland: Mama, die Erstklässlerin
Als alleinerziehende Mutter fühlt es sich bisweilen an, als sei man selbst wieder ein Schulkind. Muss dieser Druck sein? Warum lässt man den Kindern nicht mehr Freiheiten?
MeinungAfrika
:Eine korrupte Schar politischer Fossile verrät die Generation Z
Darf’s noch eine Amtszeit mehr sein? Aber klar, findet Ugandas Präsident Yoweri Museveni, 81. Und wie in anderen Staaten wird sich das rächen, weil die Jugend ohne Perspektive heranwächst.
Uganda
:Unruhen nach Wahl
In Uganda ist Langzeitpräsident Yoweri Museveni im Amt bestätigt worden. Laut Wahlkommission kam der 81-Jährige bei der Wahl vom Donnerstag auf 71,6 Prozent der Stimmen, sein stärkster Gegner Bobi Wine auf 24,7 Prozent. Wine warf Museveni ...
Wahl in Uganda
:Präsident Museveni zum Sieger erklärt – Gegenkandidat spricht von Entführungsversuch
Die Opposition erkennt das Wahlergebnis nicht an. Und macht der Regierung große Vorwürfe: Staatliche Sicherheitskräfte hätten versucht, ihn zu kidnappen, schrieb Präsidentschaftskandidat Bobi Wine auf der Plattform X.
Uganda
:Oppositionskandidat unter Hausarrest
Nach der Präsidentschaftswahl in Uganda gehen die Behörden gegen den prominentesten Oppositionskandidaten Bobi Wine vor. Das Militär habe nach der Stimmabgabe am Donnerstag sein Haus umstellt, um ihn unter Hausarrest zu stellen, erklärte Wine am ...
Uganda
:Und ewig grüßt der Präsident
Yoweri Museveni regiert länger, als die meisten Ugander auf der Welt sind. Nun stellt sich der Autokrat zum siebten Mal zur Wahl – und lässt das Internet sperren. Warum das Land den Mann nicht mehr loswird.
Ärztin über ihre humanitären Einsätze
:„Genau deswegen habe ich Medizin studiert“
Fünfmal hat Anna Ertl bereits humanitäre Hilfe im Ausland geleistet. Wie es ist, vor 2000 Häftlingen in einem ugandischen Gefängnis zu stehen – und weshalb der Ärztin solche Einsätze manchmal lieber sind als ihre Arbeit daheim.
Uganda
:Die Hoffnung aus dem Ghetto
Der Popstar Bobi Wine tritt zum zweiten Mal an, um den Langzeitherrscher Yoweri Museveni abzulösen. Doch dessen Herrschaftsapparat geht immer brutaler gegen die Opposition vor.
Reisefreiheit
:Wo ein Visum schon am Termin scheitert
Deutschland ist offen für Studierende und Fachkräfte aus dem Ausland – eigentlich. Aber in armen Ländern warten viele Bewerber sehr lange, bis sie eine Einreiseerlaubnis beantragen zu können. Woran liegt das?
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Stille Nacht, eilige Nacht
Beim Einkauf von Weihnachtsgeschenken lassen sich zwei Strategien unterscheiden: Langzeitplanung – und auf den letzten Drücker. Unsere Autorin erklärt, warum sie gerne zur Fraktion „Last Minute“ zählt.
Nahost
:Lässt sich die Hamas entwaffnen?
Die palästinensische Terrorgruppe soll ihre Waffen abgeben, fordert der US-Friedensplan. Aber ist das realistisch? Ein Blick auf ähnliche Momente der Geschichte – in Nordirland, Kolumbien und Uganda.
Debatte über Abschiebungen
:Wie die EU die Freiheiten von ausreisepflichtigen Migranten einschränken könnte
Die zuständigen Minister debattieren über neue Regeln für Abschiebungen. Dazu gehört die Möglichkeit, abgelehnte Asylbewerber in afrikanische Lager zu bringen. Die Niederlande sehen sich als Vorreiter.
Au-pair
:Zwischen Austausch und Ausbeutung
Viele junge Menschen nutzen das Au-pair-Programm, um langfristig nach Deutschland zu kommen. Sie sind besonders abhängig von ihren deutschen Gastfamilien – und gerade die haben mittlerweile einen schlechten Ruf.
Völkerrecht
:Diese Richterin hält zu Israel – und glaubt an das nahende Ende der Welt
Aufruhr um Julia Sebutinde: Als einziges Mitglied des Internationalen Gerichtshofs hält sie öffentlich zum jüdischen Staat.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Möchten Sie sich setzen?
Älteren Menschen seinen Sitzplatz anzubieten, gilt in Bus und Bahn als höflich. Manchmal wird die Offerte aber auch als Beleidigung aufgefasst. Über eine komplizierte Gratwanderung.
Einmal im Leben
:Scampi auf dem Kutter pulen
Wann sind die Meerestiere wirklich frisch? Ein Experte aus Schweden weiß es. Dieser und weitere Tipps.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Wie geht man mit Bettlern auf den Straßen der Stadt um?
Auch im reichen München sieht man immer wieder Menschen, die betteln. Doch es ist nicht immer leicht einzuschätzen, ob sie tatsächlich in Not sind.
Ostafrika
:Ugandas Militär macht Stimmung gegen Deutschland
Wegen angeblicher Umsturzpläne gerät der deutsche Botschafter Matthias Schauer in Uganda in die Kritik. Das Auswärtige Amt weist die Vorwürfe als „absurd“ zurück.
Uganda
:Verbale Angriffe auf deutschen Botschafter
Ugandas Militär hat die Zusammenarbeit mit Deutschland ausgesetzt. Zur Begründung hieß es am Montag, der deutschen Botschafter in der Hauptstadt Kampala gehe „subversiven Aktivitäten“ nach. Ein Militärsprecher erklärte auf der Plattform X weiter, es ...
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Steht das Boden-Picknick vor dem Aus?
Immer mehr Münchner schleppen Tische, Stühle und Geschirr in die Parks der Stadt oder ans Isarufer. Warum eigentlich?
Umgang mit Cannabis
:Kiffen lassen und kiffen sein lassen
In der früheren Heimat unserer Autorin wurde Marihuana mit der Unterschicht in Verbindung gebracht. In München dampfen die Menschen inzwischen legal vor sich hin – was aber nicht zwingend zum Mitmachen inspirieren muss.
Südsudan
:An der Schwelle zum Bürgerkrieg
Südsudans Staatschef Salva Kiir stellt seinen Vize Riek Machar unter Hausarrest. Über die jüngste Eskalation unter erbitterten Rivalen und den mutmaßlichen Einsatz leicht entflammbarer Waffen, die Frauen und Kindern schreckliche Qualen bereiten.
Kongo
:Kämpfe im Ostkongo weiten sich aus – auch Truppen Ugandas involviert
Südafrika hat seine Truppen abgezogen, Ruanda unterstützt die Miliz M23, nun liefern sich ugandische Soldaten blutige Gefechte mit einer anderen Rebellengruppe. Alle Rufe nach einer Waffenruhe verhallen und Hunderttausende sind auf der Flucht.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Heiße Sache
Unsere Autorin hat endlich ein Mittel gegen ihre ständig eiskalten Füße gefunden. Aber dafür die Entschuldigung, im Winter nicht zu radeln, verloren.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Geschüttelt, nicht getrocknet
Unsere Autorin hat eine Hassliebe zu Papierhandtuchspendern entwickelt. Ein Dilemma zwischen Fitzelchen und Papierklumpen.
SZ Gute Werke
:Und immer wieder Kartoffelbrei aus der Packung
Nahla Birungi spart und spart – und dreht die Heizung nur dort auf, wo ihre Jungs spielen. Sie fragt sich manchmal: Wo bin ich falsch abgebogen?
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Meine neue Flamme
Kerzen geben einem nicht nur im Advent Kraft und Mut. Eine Hommage an das Wachstum.