Serbien

dpa-Nachrichten

  1. Schmuggelware aus China
    :Tausende gefälschte Kondome auf europäischem Markt entdeckt

  2. Wahlkampf ohne Wahltermin
    :Serbiens Präsident Vucic kündigt taktischen Rücktritt an

  3. EU-Westbalkan-Gipfel
    :EU-Erweiterung bis 2028? Merz und Macron wollen Tempo machen

  4. EU-Erweiterung
    :Merz und Macron starten Westbalkan-Initiative

  5. Demonstration in Serbien
    :Zehntausende bei Massenprotest in Belgrad

  6. Balkan
    :Kurti gewinnt Neuwahl im Kosovo mit klarem Vorsprung

  7. Kino
    :Film „Beautiful Evening, Beautiful Day“ gewinnt in Cottbus

  8. Bericht zu Beitrittskandidaten
    :Neue EU-Analyse sieht Reformtempo der Ukraine kritisch

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

Serbien
:Vučićs strategischer Rückzug

Der serbische Präsident kündigt an, vorzeitig zurückzutreten und Neuwahlen zu ermöglichen. Offenbar bereitet er sich auf ein neues Amt vor. Die Opposition muss zügig einen Gegenkandidaten finden.

SZ PlusVon Yannik Yeşilgöz

Serbien
:Vučić kündigt Rücktritt an

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat sein vorzeitiges Ausscheiden aus dem höchsten Staatsamt angekündigt. „Ich werde nur noch wenige Wochen Präsident sein, dann trete ich zurück“, sagte er auf einer Kundgebung in Belgrad. Der Führung der ...

Mikrostaaten
:Imperium im Donausumpf

Ein paar Teenager gründen zwischen Serbien und Kroatien den Mikrostaat Gapla. Und natürlich gibts schon eine eigene Währung. Was soll da noch schiefgehen?

Von Marie Gundlach

Westbalkan
:Kosovo sucht Nähe, die EU hält Abstand

Premierminister Kurti ist reformfreudig und unterstützt Sanktionen gegen Russland. Doch innenpolitisch brodelt es, und das schwierige Verhältnis zum Nachbarn Serbien macht einen EU-Beitritt kaum denkbar.

SZ PlusVon Yannik Yeşilgöz

Mordfall in Serbien
:Der Polizeichef und der tote Boss

Belgrads Polizeichef und Ex-Präsidentenberater Veselin Milić ist verhaftet. Er soll Mafiabosse zum Essen eingeladen und einen dabei verübten Mord vertuscht haben.

Von Florian Hassel

Ratko Mladić
:Der Massenmörder zeigt Mitgefühl –mit sich selbst

Der frühere Kommandeur der bosnisch-serbischen Armee  wurde vom UN-Tribunal für Jugoslawien wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt und sitzt seither in Den Haag ein. Nun möchte er zurück nach Serbien.

SZ PlusVon Tobias Zick

MeinungSerbien
:Die Sprache des Geldes versteht Präsident Vučić zweifellos

Die EU-Kommission droht Belgrad damit, Fördergelder einzufrieren, weil das Land Rückschritte bei der Rechtsstaatlichkeit macht. Das ist ein löblich klares Signal aus Brüssel.

SZ PlusKommentar von Tobias Zick

Serbien
:Kritik an Justizreform

Das verfassungsrechtliche Beratungsgremium des Europarats, die sogenannte Venedig-Kommission, hat deutliche Kritik an einer vor drei Monaten beschlossenen Justizreform in Serbien geäußert. In einem Dringlichkeitsgutachten bezeichnet die Kommission ...

Ungarns Außenpolitik
:Magyar sagt Orbáns Verbündeten auf dem Balkan den Kampf an

Der ungarische Wahlsieger Péter Magyar sendet auch in die Länder des westlichen Balkans selbstbewusste Signale. Vor allem ein prominenter Schützling von Viktor Orbán muss sich Sorgen machen.

SZ PlusVon Tobias Zick

MeinungNach der Wahl in Ungarn
:Für die Autokraten auf dem Balkan besteht keine Gefahr

Ob Bosnien und Herzegowina, Serbien oder Albanien: Dass es bei den EU-Beitrittskandidaten nach dem Sturz von Viktor Orbán jetzt zu einem politischen Frühling kommt, ist nicht zu erwarten.

SZ PlusKommentar von Florian Hassel

Interview mit Aleksandar Vučić
:„Wir sind niemandes Marionetten“

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić spricht über die jüngsten Spannungen mit dem langjährigen Partner Russland, seine Vorstellungen von einem Teil-Beitritt zur EU und den Umgang mit Studentenprotesten im eigenen Land.

SZ PlusInterview von Tobias Zick

Balkan
:Präsidentenwahl in Kosovo gescheitert – Neuwahlen drohen

Ministerpräsident Kurti ließ die Wiederwahl von Präsidentin Osmani nicht zu. Die Opposition sah sich übergangen – und boykottierte die Wahl eines Nachfolgers. Es steht die Frage im Raum, ob Osmani für Kurtis Geschmack zu unabhängig agiert.

MeinungBalkan
:Serbien strebt in die EU – jedenfalls tut sein Präsident so

Aleksandar Vučić ist ein Meister der Kunst, das eine zu sagen und das andere zu tun. Leidtragende sind seine Landsleute, die wirklich an Europas Werte glauben.

SZ PlusKommentar von Tobias Zick

Deutsche Handballer
:Der Groll des Juri Knorr

Die deutschen Handballer stehen bei der EM vor dem Aus, weil Bundestrainer Gislason beim 27:30 gegen Serbien seltsame Entscheidungen trifft – und der Spielmacher in der entscheidenden Phase nur auf der Bank sitzt.

Von Ralf Tögel

Demokratiebewegungen
:Der Traum von Freiheit soll nicht vergeblich geträumt sein

Westeuropa reagiert so rat- wie mutlos auf den Niedergang seiner Demokratien. In Mittel- und Osteuropa nimmt die Gegenwehr wieder zu. Unter großen Gefahren.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

Nach Parlamentswahl
:Der Stillstand in Kosovo ist vorbei

Wegen fehlender Mehrheiten konnte 2025 kein einziges Gesetz in dem Land verabschiedet werden. Nun hat die Partei von Ministerpräsident Kurti die Neuwahl unerwartet klar gewonnen.

Von Florian Hassel

Parlamentswahlen
:Nationalist Kurti gewinnt Neuwahl in Kosovo

Der linke Reform-Premier kann sich mit 49,4 Prozent der Stimmen eine Regierungsmehrheit sichern. Zusammen mit einigen Parteien der ethnischen Minderheiten könnte eine Regierungsbildung gelingen.

Serbien
:Trumps Schwiegersohn zieht sich aus Skandalprojekt zurück

Ein Mahnmal in Belgrad sollte einem Luxushotel weichen, so hatte es Präsident Vučić geplant. Nach Protesten lässt der US-Investor Jared Kushner das Projekt platzen – und Vučić ist wütend.

SZ PlusVon Tobias Zick

Serbien
:Schweigeminuten gegen Luxushotel der Familie Trump

Serbiens Parlament erlaubt Trumps Schwiegersohn Jared Kushner per Sondergesetz einen Prachtbau in Belgrad – ausgerechnet da, wo ein mahnendes Kulturdenkmal steht. Das entfacht neue Proteste gegen das Vučić-Regime.

Von Tobias Zick

Erweiterung
:Die EU will aus ihren Fehlern lernen

Aus Sorge, dass weitere Autokraten oder Russland-Freunde in die Europäische Union gelangen, sollen Neumitglieder nur noch „auf Bewährung“ aufgenommen werden. Brüssel lobt vor allem vier Länder für ihre Reformbemühungen.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Serbien
:Stilles Gedenken und Protest gegen Präsident Vučić

In Serbiens zweitgrößter Stadt Novi Sad haben am Samstag Zehntausende Menschen der Opfer des Bahnhofunglücks vor einem Jahr gedacht. Sie legten Kränze nieder, entzündeten Kerzen und hielten Schweigeminuten für die 16 Personen ab, die beim Einsturz ...

Auf der Leopoldstraße
:Ausschreitungen in München – verfeindete Fußballfans stiften Chaos

Mit hundert Beamtinnen und Beamten stellt sich die Münchner Polizei in der Nacht zum Sonntag zwischen albanische und serbische Fußballfans. Und wird dabei selbst zur Zielscheibe.

Von Martin Bernstein

Serbien
:Hoffen auf einen neuen Morgen

Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Milošević-Regimes demonstrieren Menschen in Serbien dafür, das fortzusetzen, was seinerzeit gewaltsam abgewürgt wurde: einen echten Systemwechsel.

Von Tobias Zick

Serbiens Basketballer gegen Finnland
:Die erste große EM-Überraschung

Trainer Svetislav Pesic verpasst mit hochbegabten NBA-Spielern einen Titelgewinn für Serbien. Das Aus gegen Finnland wirft viele Fragen auf. Lag es an der Einstellung – oder an einem Virus?

Von Jonas Beckenkamp

Serbien
:Zehntausende fordern Neuwahlen

In Belgrad haben Zehntausende Serben Neuwahlen gefordert. Die Demonstranten zogen am Montagabend schweigend durch die Hauptstadt, um des Todes von 16 Menschen zu gedenken, die beim Einsturz des Daches eines renovierten Bahnhofs ums Leben gekommen ...

Interview mit Svetislav Pesic
:„Jetzt zu sagen, Deutschland ist Goldfavorit, wäre nicht korrekt“

Demnächst wird der Basketballtrainer Svetislav Pesic 76 Jahre alt. Mit Serbien hat er aber noch eine Menge vor. In München spricht er über seine Ziele, den europäischen Basketball – und die EM-Chancen seines Teams.

SZ PlusInterview von Ralf Tögel

Serbien
:Gewalt bei Protesten

Bei Protesten gegen die Regierung von Präsident Aleksandar Vučić ist es in Serbien den vierten Tag in Folge zu Gewaltakten gekommen. Die schwersten Ausschreitungen ereigneten sich Medienberichten zufolge in der zentralserbischen Stadt Valjevo, wo ...

Serbien
:Erneut gewaltsame Proteste

Bei erneut gewaltsamen Protesten in Serbien hat die Polizei in der Nacht zum Freitag 114 Menschen festgenommen. Das gab der serbische Innenminister Ivica Dacic bekannt. Es war bereits die zweite Nacht in Folge, in der es zu gewaltsamen ...

Verletzte und Festnahmen
:Proteste gegen Regierung in Serbien eskalieren erneut

Den zweiten Abend in Folge kommt es zu Gewalt bei Protesten gegen die Regierung von Präsident Vučić, die als korrupt kritisiert wird. An einem Parteisitz der Regierung gehen Scheiben zu Bruch.

Serbien
:Dutzende Verletzte bei erneuten Protesten gegen Präsident Vučić

Demonstranten kritisieren die serbische Regierung als korrupt und autoritär. Es kommt zu Zusammenstößen mit der Polizei und Anhängern des Staatschefs. Folgt nun eine harte Niederschlagung der Proteste?

Arte-Thriller-Serie
:Ein Wimpernschlag der Hoffnung

Die Arte-Serie „Geheimoperation Belgrad“ erzählt den Mord an Serbiens Ministerpräsidenten Zoran Đinđić im Jahr 2003 als Thriller. Dabei nimmt sie sich Freiheiten, erklärt aber, was Serbien bis heute bewegt.

SZ PlusTobias Zick

MeinungSrebrenica
:Das darf nie wieder passieren. Aber es könnte wieder passieren

Am 11. Juli 1995 begannen bosnische Serben in der Kleinstadt damit, mehr als 8000 Muslime zu ermorden. Der westliche Balkan ist inzwischen befriedet – doch entgiftet ist er noch lange nicht.

SZ PlusKommentar von Tobias Zick

30. Jahrestag von Srebrenica
:Die 8372 Toten von Srebrenica dürfen einfach nicht ruhen

Sofort nach dem Töten begann der Krieg um das Narrativ: Während die Angehörigen der Ermordeten trauern, reklamiert das Volk der Täter die Opferrolle für sich – und selbst Rechte in Europa missbrauchen den Genozid bis heute.

SZ PlusGastbeitrag von Dragan Popović (Text) und Armin Smailovic (Fotos)

Bosnien-Herzegowina
:Entspannung mit bitterem Beigeschmack

Kurz vor dem 30. Jahrestag des Völkermords von Srebrenica hebt die Justiz einen Haftbefehl gegen Separatistenführer Milorad Dodik auf. Das entschärft die politische Krise, schürt aber auch Zweifel am Rechtsstaat in Bosnien-Herzegowina.

SZ PlusVon Tobias Zick

Opposition in Serbien
:„Unser Büro wird praktisch jede Woche demoliert“

Was passiert, wenn man in Vučićs Serbien eine Literaturveranstaltung organisiert? Ein Gespräch mit dem Direktor des Belgrader „Krokodil“-Festivals Vladimir Arsenijević über brachiale Sabotageakte und Einschüchterungen.

SZ PlusInterview von Felix Stephan

Serbien
:Ihr Mut, unsere Verantwortung

Die Proteste in Serbien und auch die Gegengewalt des Staates unter dem Autokraten Aleksandar Vučić erreichen gerade einen Höhepunkt. Junge Menschen kämpfen für eine Demokratie, die ihr Land nie hatte – warum steht die EU nicht an ihrer Seite?

SZ PlusGastbeitrag von Marko Dinić

Proteste in Serbien
:Der Präsident setzt auf Härte

Die Proteste gegen die serbische Regierung werden zunehmend von Gewalt und Repression überschattet. Die Studierenden, die sich anfangs von jeglicher Parteipolitik distanzierten, verlangen jetzt Neuwahlen.

Von Tobias Zick

Serbien
:Studenten fordern Neuwahlen

In Belgrad haben Zehntausende gegen die Regierung von Präsident Aleksandar Vučić protestiert und Neuwahlen gefordert. Am Slavija-Platz in der serbischen Hauptstadt schwenkten sie am Samstag EU- und serbische Flaggen. Laut Behörden nahmen ...

Belgrad
:Proteste in Serbien - Studenten fordern Neuwahl des Parlaments

Die Fronten zwischen Serbiens Regierung und den demonstrierenden Studenten sind zunehmend verhärtet. Jetzt kündigen die Regierungsgegner eine neue Strategie an, um vorgezogene Parlamentswahlen zu erzwingen.

Kosovo
:Rituale der Lähmung

Der jüngste Staat Europas hat seit Monaten keine Regierung – weil sich die Fraktionen im Parlament erbittert und kompromisslos blockieren. Das wird zunehmend auch zum finanziellen Problem.

SZ PlusVon Tobias Zick

Bosnien-Herzegowina
:Der Konflikt wird langsam physisch

Der per Haftbefehl gesuchte Präsident des serbischen Landesteils heizt den Konflikt um seine separatistische Politik weiter an. Inzwischen lässt er sich von schwer bewaffneten Sicherheitskräften vor dem Zugriff der Justiz schützen.

Von Tobias Zick

Serbien
:Präsident lässt für sich demonstrieren

In der serbischen Hauptstadt Belgrad sind am Samstagabend Tausende Menschen für die Regierung von Präsident Aleksandar Vučić auf die Straße gegangen. Der Populist hatte zu der Versammlung aufgerufen, um ein Zeichen gegen die seit Monaten andauernden ...

Serbien
:Ein Professor wird serbischer Premier

Staatspräsident Vučić setzt einen Mediziner als neuen Regierungschef ein, doch die Serben wissen, in wessen Händen die Macht liegt. Die Proteste gegen sein Regime gehen weiter.

Von Tobias Zick

Serbien
:Auftrag zur Regierungsbildung

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat den in der politischen Öffentlichkeit wenig bekannten Medizinprofessor Djuro Macut mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Dessen Aufgabe werde es sein, in Serbien weiterhin Frieden und ...

Serbien
:Präsident Vučić erteilt Mediziner neuen Regierungsauftrag

Der Präsident des Balkanlandes steht unter dem Druck einer großen Protestbewegung. Von einem neuen Regierungschef mit wissenschaftlichem Renommee erhofft sich Vučić eine Beruhigung der Lage.

Bosnien-Herzegowina
:Staatsministerin Lührmann: Wurde von bosnischen Serben bedroht

Vertreter des Serbenführers Milorad Dodik hätten ihr mit Gewalt gedroht, sagt die Grünen-Politikerin. Gegen ihn hat Deutschland Sanktionen verhängt – wegen seiner separatistischen Aktivitäten.

MeinungSerbien
:Präsident Vučić müsste jetzt eigentlich zurücktreten

Das Staatsoberhaupt leugnet zunächst, dass das Land Schallwaffen besitzt und diese am Wochenende gegen friedliche Demonstranten eingesetzt hat.

SZ PlusKommentar von Florian Hassel

Serbien
:Der Präsident, die Schallkanone und die Wahrheit

Zunächst leugnete Serbiens Staatsoberhaupt Aleksandar Vučić, dass das Land überhaupt Schallwaffen besitzt, Fotos und Kaufverträge sollen jetzt das Gegenteil beweisen. Stürzt die Regierung darüber?

Von Florian Hassel

Massengräber in Bosnien-Herzegowina
:Trauma der Unwissenheit

Auch Jahrzehnte nach dem Krieg wird in Bosnien-Herzegowina nach Vermissten, Ermordeten und anonym Verscharrten gesucht. Taina Tervonens  ergreifendes Buch über die Würde der Toten und die stille Verzweiflung der Überlebenden.

SZ PlusRezension von Viola Schenz

MeinungSerbien
:Präsident Vučić verdient keine Unterstützung mehr

Die Massenproteste in Belgrad sind Symptome einer echten Staatskrise. Serbiens schlechte Regierung hat abgewirtschaftet, das sollte man auch in Berlin zum Anlass für eine neue Politik nehmen.

SZ PlusKommentar von Florian Hassel

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: