Balkan

MeinungBalkan
:Serbien strebt in die EU – jedenfalls tut sein Präsident so

SZ PlusKommentar von Tobias Zick
Portrait Außenpolitik-Redakteur und Beauftragter für digitales Storytelling Tobias Zick

Podcast „Das Thema“
:Asylzentren in Albanien: Wie human ist die EU?

Abschiebezentren in Drittstaaten: Agiert die Europäische Union menschlicher bei Einwanderung und Asyl als die USA unter Trump? Eine Reise in die Zukunft der EU-Migrationspolitik.

Von Lina Verschwele und Lars Langenau

Zollfahndung
:Der Stoff kam per Post nach München – Ermittler lassen kriminelles Trio auffliegen

Münchner Zollfahndern und Beamten des Landeskriminalamts gelingt ein Schlag gegen den Rauschgifthandel. Zwei mutmaßliche Dealer und ihr Helfer sollen sich mit Drogengeschäften ein Luxusleben finanziert haben.

Von Martin Bernstein

Flüsse in Südosteuropa
:Das „blaue Herz“ schlägt immer schwächer

Auf dem Balkan feierten die Menschen zuletzt Erfolge beim Schutz von Wildflüssen. Doch eine neue Studie zeigt: Insgesamt verschlechtert sich der Zustand der Flüsse in der Region rapide.

SZ PlusVon Tobias Zick

Deutsche Handballer
:Der Groll des Juri Knorr

Die deutschen Handballer stehen bei der EM vor dem Aus, weil Bundestrainer Gislason beim 27:30 gegen Serbien seltsame Entscheidungen trifft – und der Spielmacher in der entscheidenden Phase nur auf der Bank sitzt.

Von Ralf Tögel

Demokratiebewegungen
:Der Traum von Freiheit soll nicht vergeblich geträumt sein

Westeuropa reagiert so rat- wie mutlos auf den Niedergang seiner Demokratien. In Mittel- und Osteuropa nimmt die Gegenwehr wieder zu. Unter großen Gefahren.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

Nach Parlamentswahl
:Der Stillstand in Kosovo ist vorbei

Wegen fehlender Mehrheiten konnte 2025 kein einziges Gesetz in dem Land verabschiedet werden. Nun hat die Partei von Ministerpräsident Kurti die Neuwahl unerwartet klar gewonnen.

Von Florian Hassel

Parlamentswahlen
:Nationalist Kurti gewinnt Neuwahl in Kosovo

Der linke Reform-Premier kann sich mit 49,4 Prozent der Stimmen eine Regierungsmehrheit sichern. Zusammen mit einigen Parteien der ethnischen Minderheiten könnte eine Regierungsbildung gelingen.

Serbien
:Trumps Schwiegersohn zieht sich aus Skandalprojekt zurück

Ein Mahnmal in Belgrad sollte einem Luxushotel weichen, so hatte es Präsident Vučić geplant. Nach Protesten lässt der US-Investor Jared Kushner das Projekt platzen – und Vučić ist wütend.

SZ PlusVon Tobias Zick

Urlaub ohne Flug
:„Fernreisen müssen wieder etwas Besonderes werden“

Bernd Pfleger ist Reiseveranstalter – und der Meinung, man dürfe aus ökologischen Gründen eigentlich keine Flugreisen anbieten. Nun hat er eine Afrika-Tour im Programm. Wie passt das zusammen?

SZ PlusInterview von Dominik Prantl

Literatur
:Ein Dackel der Geschichte

Noch immer sind so viele Schicksale des 20. Jahrhunderts nicht erzählt. Aber die Geister der Erinnerung leben unter uns, zeigt der Schriftsteller Marko Dinić – in seinem beeindruckenden Roman „Buch der Gesichter“ und bei einem Spaziergang in Wien.

SZ PlusVon Verena Mayer

Bosnien-Herzegowina
:Das neue Gesicht der Separatisten

Im serbischen Landesteil von Bosnien-Herzegowina musste Milorad Dodik auf internationalen Druck den Präsidentenposten räumen. Doch sein designierter Nachfolger dürfte seinen spalterischen Kurs fortsetzen.

SZ PlusVon Tobias Zick

MeinungBosnien-Herzegowina
:Der wahre Präsident steht in der zweiten Reihe

Im serbischen Landesteil Republika Srpska wird ein neuer Amtsinhaber gewählt. Die Wahlbeteiligung liegt bei nur einem Drittel – denn die Menschen merken: Der Vorgang ist eine Farce.

SZ PlusKommentar von Tobias Zick

Bosnien-Krieg
:Zum Spaß Menschen abgeknallt?

Schon lange gibt es Gerüchte, dass reiche, ausländische „Touristen“ während der Belagerung Sarajevos in den 1990er-Jahren auf Zivilisten geschossen haben. Aufgrund neuer Erkenntnisse will die italienische Justiz jetzt offenbar ermitteln.

SZ PlusVon Elisa Britzelmeier und Tobias Zick

WM-Qualifikation
:Münchner Polizei bereitet sich auf albanische und türkische Fans vor

Die entscheidenden Qualifikationsspiele zur Fußball-WM stehen an – und die Anhänger der beiden Nationalmannschaften feiern gern auf Ludwig- und Leopoldstraße. Nicht immer läuft das friedlich ab.

Flucht und Migration
:Abschiebezentren? Am liebsten woanders

Umstrittene Rückführungslager außerhalb der EU haben in Innenminister Dobrindt einen neuen Verfechter. Welche „Drittstaatenmodelle“ diskutieren Berlin und Brüssel – und was bedeuten sie für Asylbewerber?

SZ PlusVon Markus Balser, Marc Beise, Livia Hofmann, Josef Kelnberger und Lina Verschwele

Serbien
:Schweigeminuten gegen Luxushotel der Familie Trump

Serbiens Parlament erlaubt Trumps Schwiegersohn Jared Kushner per Sondergesetz einen Prachtbau in Belgrad – ausgerechnet da, wo ein mahnendes Kulturdenkmal steht. Das entfacht neue Proteste gegen das Vučić-Regime.

Von Tobias Zick

Erweiterung
:Die EU will aus ihren Fehlern lernen

Aus Sorge, dass weitere Autokraten oder Russland-Freunde in die Europäische Union gelangen, sollen Neumitglieder nur noch „auf Bewährung“ aufgenommen werden. Brüssel lobt vor allem vier Länder für ihre Reformbemühungen.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

MeinungSyrer in Deutschland
:Wer in der neuen Heimat zu Hause ist, soll nicht herausgerissen werden

Der Bürgerkrieg ist vorbei, das Land verwüstet. Sollen Menschen, die vor zehn Jahren aus Damaskus oder Aleppo hierher geflüchtet sind, nun zur Rückkehr gezwungen werden? Bei Straftätern ist das richtig – aber für die Mehrheit der Geflüchteten gilt das nicht.

Kommentar von Jan Bielicki

Serbien
:Stilles Gedenken und Protest gegen Präsident Vučić

In Serbiens zweitgrößter Stadt Novi Sad haben am Samstag Zehntausende Menschen der Opfer des Bahnhofunglücks vor einem Jahr gedacht. Sie legten Kränze nieder, entzündeten Kerzen und hielten Schweigeminuten für die 16 Personen ab, die beim Einsturz ...

Geschichten aus der WM-Qualifikation
:Von kleinen und großen Siegern

Islands Nationalteam erinnert gegen Frankreich an seine erfolgreiche Zeit, Kap Verde gelingt ein Sprung von historischer Dimension – und auch die stolzen Schweden lassen sich von einem Kleinen ärgern.

Von SZ-Autoren

Auf der Leopoldstraße
:Ausschreitungen in München – verfeindete Fußballfans stiften Chaos

Mit hundert Beamtinnen und Beamten stellt sich die Münchner Polizei in der Nacht zum Sonntag zwischen albanische und serbische Fußballfans. Und wird dabei selbst zur Zielscheibe.

Von Martin Bernstein

Literatur
:Die Bücher des Herbstes

Wenn die Tage kürzer werden, hat die Literatur Hochsaison. Zehn Bücher, die in diesem Herbst das Herz warm und den Kopf kühl halten.

SZ PlusAus der SZ-Redaktion

Lea Ypi
:Familiengeheimnisse

Die Großmutter von Lea Ypi wurde während der kommunistischen Diktatur in Albanien bespitzelt und kujoniert. Für ihr Buch „Aufrecht“ recherchierte die Autorin nun deren Lebensgeschichte – und findet viel mehr als das.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Serbien
:Hoffen auf einen neuen Morgen

Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Milošević-Regimes demonstrieren Menschen in Serbien dafür, das fortzusetzen, was seinerzeit gewaltsam abgewürgt wurde: einen echten Systemwechsel.

Von Tobias Zick

Deutscher Buchpreis
:Das Ungesagte sitzt in den Nieren

Mit seltener Präzision erzählt Jehona Kicaj am Beispiel einer Familie, die aus Kosovo geflohen ist, wie man Vergangenes weiterträgt, auch wenn man nichts davon weiß. Mit diesem Debütroman ist sie jetzt für den Deutschen Buchpreis nominiert.

SZ PlusVon Hubert Winkels

Geschichte und Gegenwart
:Die Walhalla für Insider

Wer steht in der Ruhmeshalle eigentlich so – außer den üblichen Verdächtigen? Ein Blick auf fünf Büsten jenseits des Mainstreams.

Von Olaf Przybilla und Christian Sebald

ExklusivMigration
:Europas finstere Seite

Dass Italien Migrationszentren in Albanien eingerichtet hat, wird nicht nur in Deutschland sehr genau beobachtet. Klar ist aber auch: Das Verfahren ist hochumstritten, teuer sowieso. Eine Fahrt in die Trostlosigkeit.

SZ PlusVon Lina Verschwele (Text und Fotos)

Albaniens Diktator Enver Hoxha
:„Ich konnte in diesem Haus anfangs nicht schlafen“

Drei Jahrzehnte lang terrorisierte der albanische Diktator Enver Hoxha sein Land. Sein luxuriöses Anwesen blieb lange verwaist. Seit Kurzem aber leben und arbeiten Künstler hier – und fragen sich, wie sie der dunklen Vergangenheit des Hauses gerecht werden können.

SZ PlusVon Julia Rothhaas

Albaniens Diktator Enver Hoxha
:„Ich konnte in diesem Haus anfangs nicht schlafen“

Drei Jahrzehnte lang terrorisierte der albanische Diktator Enver Hoxha sein Land. Sein luxuriöses Anwesen blieb lange verwaist. Seit Kurzem aber leben und arbeiten Künstler hier – und fragen sich, wie sie der dunklen Vergangenheit des Hauses gerecht werden können.

SZ PlusVon Julia Rothhaas

Albanien
:Künstliche Intelligenz im Kabinett

Als erstes Land der Welt erhält Albanien eine Künstliche Intelligenz (KI) als Ministerin: Diella, Albanisch für „Sonne“, war bisher nur als Chatbot in einem Regierungsportal bekannt. In Zukunft soll sie als virtuelle „Ministerin“ über die Vergabe ...

Serbiens Basketballer gegen Finnland
:Die erste große EM-Überraschung

Trainer Svetislav Pesic verpasst mit hochbegabten NBA-Spielern einen Titelgewinn für Serbien. Das Aus gegen Finnland wirft viele Fragen auf. Lag es an der Einstellung – oder an einem Virus?

Von Jonas Beckenkamp

Serbien
:Zehntausende fordern Neuwahlen

In Belgrad haben Zehntausende Serben Neuwahlen gefordert. Die Demonstranten zogen am Montagabend schweigend durch die Hauptstadt, um des Todes von 16 Menschen zu gedenken, die beim Einsturz des Daches eines renovierten Bahnhofs ums Leben gekommen ...

Kosovo
:Wahl des Parlamentspräsidenten gelingt nach vier Monaten

Mehr als vier Monate nach seiner ersten Einberufung hat das neue Parlament im Kosovo einen Präsidenten gewählt. Dimal Basha, Abgeordneter der stimmenstärksten Fraktion der Partei Vetevendosje (Selbstbestimmung), erhielt die Stimmen von ...

Konzerte in Benediktbeuern
:Der Sound der Heimat

Musiker aus fünf Nationen treten in Benediktbeuern auf. In ihren Programmen befassen sie sich damit, was Heimat für sie bedeutet.

Von Dorothea Friedrich

Interview mit Svetislav Pesic
:„Jetzt zu sagen, Deutschland ist Goldfavorit, wäre nicht korrekt“

Demnächst wird der Basketballtrainer Svetislav Pesic 76 Jahre alt. Mit Serbien hat er aber noch eine Menge vor. In München spricht er über seine Ziele, den europäischen Basketball – und die EM-Chancen seines Teams.

SZ PlusInterview von Ralf Tögel

Serbien
:Gewalt bei Protesten

Bei Protesten gegen die Regierung von Präsident Aleksandar Vučić ist es in Serbien den vierten Tag in Folge zu Gewaltakten gekommen. Die schwersten Ausschreitungen ereigneten sich Medienberichten zufolge in der zentralserbischen Stadt Valjevo, wo ...

Serbien
:Erneut gewaltsame Proteste

Bei erneut gewaltsamen Protesten in Serbien hat die Polizei in der Nacht zum Freitag 114 Menschen festgenommen. Das gab der serbische Innenminister Ivica Dacic bekannt. Es war bereits die zweite Nacht in Folge, in der es zu gewaltsamen ...

Verletzte und Festnahmen
:Proteste gegen Regierung in Serbien eskalieren erneut

Den zweiten Abend in Folge kommt es zu Gewalt bei Protesten gegen die Regierung von Präsident Vučić, die als korrupt kritisiert wird. An einem Parteisitz der Regierung gehen Scheiben zu Bruch.

Serbien
:Dutzende Verletzte bei erneuten Protesten gegen Präsident Vučić

Demonstranten kritisieren die serbische Regierung als korrupt und autoritär. Es kommt zu Zusammenstößen mit der Polizei und Anhängern des Staatschefs. Folgt nun eine harte Niederschlagung der Proteste?

Asylpolitik
:Ein „sicherer Herkunftsstaat“ muss wirklich sicher sein

Giorgia Meloni möchte Asylverfahren nach Albanien auslagern. Das höchste EU-Gericht setzt ihrem Modell nun ganz enge Grenzen. Das Urteil wirft aber auch Fragen für Deutschland auf.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Arte-Thriller-Serie
:Ein Wimpernschlag der Hoffnung

Die Arte-Serie „Geheimoperation Belgrad“ erzählt den Mord an Serbiens Ministerpräsidenten Zoran Đinđić im Jahr 2003 als Thriller. Dabei nimmt sie sich Freiheiten, erklärt aber, was Serbien bis heute bewegt.

SZ PlusTobias Zick

Genozid
:AfD-Eklat bei Srebrenica-Gedenken im Bundestag

Der Bundestag erinnert an die Opfer des Völkermords im Bosnien-Krieg. Zwei Abgeordnete der AfD lösen mit ihren Reden scharfen Protest aus.

30 Jahre Srebrenica
:Das Leben mit dem Trauma

Ein Vater, der ermordet wurde. Ein Baby, das überlebt hat. Der Podcast „Irma. Das Kind aus Srebrenica“ rekonstruiert das Schicksal einer Familie, die den Völkermord in Bosnien erlebt hat. Und zeigt, dass auch 30 Jahre später noch nicht alles geklärt ist.

SZ PlusVon Monika Rathmann

MeinungGenozid vor 30 Jahren
:Die Welt hat aus Srebrenica manch wichtige Lehre gezogen – und manche leider nicht

Der Massenmord an Muslimen im Juli 1995 durch serbische Terrormilizen hat die internationale Sicherheitspolitik verändert. Und doch: Es kann wieder geschehen, an vielen Orten der Welt.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

MeinungSrebrenica
:Das darf nie wieder passieren. Aber es könnte wieder passieren

Am 11. Juli 1995 begannen bosnische Serben in der Kleinstadt damit, mehr als 8000 Muslime zu ermorden. Der westliche Balkan ist inzwischen befriedet – doch entgiftet ist er noch lange nicht.

SZ PlusKommentar von Tobias Zick

Aktuelles Lexikon
:Wo liegt Srebrenica?

Eine Kleinstadt in Bosnien-Herzegowina, reich an Geschichte und Natur, die heute aber vor allem ein Symbol für das Versagen der internationalen Gemeinschaft ist.

Von Jonathan Rohr

30. Jahrestag von Srebrenica
:Die 8372 Toten von Srebrenica dürfen einfach nicht ruhen

Sofort nach dem Töten begann der Krieg um das Narrativ: Während die Angehörigen der Ermordeten trauern, reklamiert das Volk der Täter die Opferrolle für sich – und selbst Rechte in Europa missbrauchen den Genozid bis heute.

SZ PlusGastbeitrag von Dragan Popović (Text) und Armin Smailovic (Fotos)

Bosnien-Herzegowina
:Entspannung mit bitterem Beigeschmack

Kurz vor dem 30. Jahrestag des Völkermords von Srebrenica hebt die Justiz einen Haftbefehl gegen Separatistenführer Milorad Dodik auf. Das entschärft die politische Krise, schürt aber auch Zweifel am Rechtsstaat in Bosnien-Herzegowina.

SZ PlusVon Tobias Zick

Opposition in Serbien
:„Unser Büro wird praktisch jede Woche demoliert“

Was passiert, wenn man in Vučićs Serbien eine Literaturveranstaltung organisiert? Ein Gespräch mit dem Direktor des Belgrader „Krokodil“-Festivals Vladimir Arsenijević über brachiale Sabotageakte und Einschüchterungen.

SZ PlusInterview von Felix Stephan

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