Andrij Jermak galt lange als die zweitmächtigste Person in der Ukraine und als rechte Hand des Präsidenten. Inzwischen ist er Verdächtiger in einem Geldwäscheskandal – und sitzt in Untersuchungshaft.
Krieg in der Ukraine
:Tote bei russischem Drohnenangriff im Westen der Ukraine
Mindestens sechs Menschen kommen ums Leben. Vorsorglich lässt das Nachbarland Polen Kampfjets aufsteigen. Die Slowakei schließt für kurze Zeit alle Grenzübergänge zur Ukraine.
MeinungTrump in China
:Dies ist eine Epoche der alten Männer, die in Feindbildern denken
Die stärksten Mächte der Welt haben Herrscher, die sich von Ressentiments leiten lassen. Das macht die Lage so bedrohlich – und doch ist sie nicht hoffnungslos. Denn Demokratien sind widerstandsfähig.
„Tag des Sieges“-Feier in Moskau
:Eine Inszenierung, die ihre eigene Schwäche kaum verbergen konnte
Der Kreml verzichtet auf die traditionelle Waffenschau bei seiner Siegesparade auf dem Roten Platz. Ungewöhnlich ist auch, dass Putin sich danach bei einer Pressekonferenz erklärt. Dabei fällt der Name Gerhard Schröder.
USA und Italien
:Rubio und Meloni – eine unterkühlte Begegnung
Nach seiner Audienz beim Papst trifft der US-Außenminister die italienische Regierungschefin. Die Stimmung war schon mal besser.
MeinungNato
:Es muss reichen, wenn Amerika künftig den atomaren Teil der Abschreckung liefert
Warum eigentlich raufen sich die Europäer die Haare, nur weil Trump nun doch keine „Tomahawk“-Marschflugkörper hierher verlegen will? Stattdessen sollten sie die Chance nutzen, die ihnen dieser Chaos-Produzent eröffnet.
Rüstungsindustrie und Geopolitik
:Wie Europas Verteidigung unabhängig von den USA werden soll
Krieg in der Ukraine und ein US-Präsident, der die Nato behandelt wie eine Karte beim Pokern? Zwei bekannte Manager, ein Ökonom, ein Politikberater und eine Investorin haben aufgeschrieben, was nun passieren sollte.
US-Truppenabzug
:Trumps Zorn trifft Deutschland
Mindestens 5000 Soldaten weniger, keine neuen Raketen, dafür neue Zölle: Der Rundumschlag des US-Präsidenten gegen Kanzler Merz könnte weitreichende Folgen haben. Wenn er denn wahr wird.
MeinungUS-Truppenabzug aus Deutschland
:Merz sollte jetzt lieber nicht auf Trump antworten – das gibt nur neuen Zoff
Donald Trump benutzt das Militär für persönliche Racheaktionen. Die Sicherheit der europäischen Verbündeten bedeutet ihm nichts. Doch die Nato braucht die USA. Zwingend und in doppelter Hinsicht.
MeinungDeutsch-amerikanische Beziehungen
:Wer Trump widerspricht, muss mit Strafe rechnen
Im Streit mit Friedrich Merz über den Iran-Krieg lässt Donald Trump US-Soldaten aus Deutschland abziehen. Umgekehrt verlieren die Europäer die Geduld mit dem US-Präsidenten – ein gefährlicher Kreislauf.
USA
:Trumps gefährliche Botschaft an Merz
Der US-Präsident will eine Truppenreduzierung in Deutschland prüfen. Ist das seine Antwort an den Bundeskanzler, der gesagt hatte, die Amerikaner würden in Iran „gedemütigt“?
Europa und USA
:Wie die Nato zum Kollateralschaden des Iran-Kriegs wird
Amerika werde von Iran „gedemütigt“, hat der Bundeskanzler gesagt. Spätestens mit dieser öffentlichen Attacke von Merz auf Trump könnte jetzt ein beunruhigendes Szenario Realität werden.
Krieg in der Ukraine
:Ukraine zu Gast auf dem EU-Gipfel
Beim EU-Gipfel in Zypern haben mehrere Staats- und Regierungschefs signalisiert, dass die Voraussetzungen für den Beginn der Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine erfüllt sind.
Krieg in der Ukraine
:USA erlauben weiterhin Kauf von russischem Öl
Die Ausnahmeregelung für den Kauf russischen Öls auf dem Seewege wird bis zum 16. Mai verlängert. Damit will die US-Regierung die während des Iran-Krieges gestiegenen Energiepreise unter Kontrolle halten.
Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Minenjagdboot?
Speziell konstruierter und ausgerüsteter Schiffstyp der deutschen Marine für Einsätze, die auch in der Straße von Hormus möglich wären.
Russische Bedrohung
:Was, wenn es auf Rügen passiert?
Militärplaner warnen davor, dass Russland die Schwäche der Nato für einen Coup ausnutzen könnte – womöglich auf Deutschlands größter Insel, wie jetzt ein estnischer Experte sagt. Ein beunruhigendes Szenario.
Iran-Krieg
:Europäer beraten über Hormus-Einsatz ohne die USA
Kanzler Merz reist am Freitag zu einem Treffen mit Frankreichs Präsident Macron und weiteren Partnern nach Paris. Die Hürden für einen Schutz der wichtigen Meerenge bleiben hoch.
MeinungAfD
:Es gewinnen immer die Radikalen
Rüdiger Lucassen, der verteidigungspolitische Sprecher der Fraktion, tritt zurück. Was immer man ihm dort zu Recht vorwerfen mag – sein Schritt bestätigt ein Naturgesetz der Partei.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Siko-Chef Ischinger: Trumps Umgang mit Nato-Partnern ist der GAU
Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz blickt zurück auf Gespräche mit Gorbatschow – und auf das Verhältnis zwischen der EU und den USA unter Trump.
Krieg in der Ukraine
:Greenpeace: Angriffe auf Ölanlagen bremsen Russlands Tanker
Ukrainische Angriffe auf Russlands Ölindustrie haben nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation Greenpeace kurzfristig Auswirkungen auf die sogenannte russische Schattenflotte in der Ostsee gezeigt.
Kanzler über den Iran-Krieg
:Ein Eiertanz nach Ostern
Friedrich Merz spricht in Berlin über die aktuellen Krisen. Er will Tatkraft demonstrieren, ohne hohe Erwartungen zu wecken, sich ein wenig von Donald Trump distanzieren, ohne ihn zu verprellen. Sein Auftritt lässt viele Fragen offen.
Der US-Präsident droht den Nato-Verbündeten – und benutzt Europas Sicherheit als Druckmittel. Er kann es, weil Europa es zulässt.
USA-Besuch
:Nato-Generalsekretär Rutte kann Trump nicht besänftigen
Der Nato-Generalsekretär versucht sich erneut als „Trump-Flüsterer“. Doch der US-Präsident bleibt bei seiner heftigen Kritik – und er wirft der Nato mehr als nur mangelnde Unterstützung im Iran-Krieg vor.
MeinungNato in der Krise
:Am liebsten würden sie Trump alle auf den Mond schießen
Der Streit der Europäer mit dem US-Präsidenten gerät zunehmend bitter. Daraus kann es letztlich nur eine Konsequenz geben.
SZ am Abend
:Nachrichten vom 2. April 2026
Was heute wichtig war.
Bundeswehr
:Fünf Lehren aus dem Iran-Krieg
Welche Erkenntnisse können die Bundeswehr und ihre Partner in Europa nach einem Monat ziehen? Welche neuen Lücken tun sich in der Verteidigung auf? Und warum preist der ukrainische Präsident zu Recht das Geschick von Hausfrauen?
Iran-Krieg
:Nato-Mitglied Spanien riskiert Eklat mit den USA
Premier Pedro Sánchez bleibt hart: Der spanische Luftraum sei für alle US-Flugzeuge gesperrt, die sich am Krieg gegen Iran beteiligen. Auch zwischen Italien und den USA bahnt sich Verdruss an.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Iran-Krieg: Signale der Verzweiflung aus Washington
Millionen Menschen demonstrieren in den USA gegen Trump. Der US-Präsident aber zündelt weiter.
MeinungUSA
:Trumps Wutausbrüche treffen die Nato ins Herz
Die Mitgliedsstaaten des Bündnisses wurden vor dem Krieg am Golf nicht einmal gefragt, jetzt sollen sie helfen. Ihre Weigerung verstärkt einen gefährlichen Zug des US-Präsidenten.
MeinungWeltpolitische Lage
:Vier Gründe, wieso der Krieg wahrscheinlich nicht zu uns kommt
Viele Menschen in Deutschland haben Angst vor einem Angriff Russlands auf die Nato, ähnlich wie in den Achtzigerjahren. Daraus lässt sich womöglich lernen, mit etwas mehr Optimismus in die Zukunft zu blicken.
Krieg in der Ukraine
:Selenskij: Putin profitiert von einem langen Krieg in Iran
„Ich habe ein sehr ungutes Gefühl, was die Auswirkungen dieses Kriegs auf die Lage in der Ukraine angeht und was den Fokus der USA betrifft“, sagt der ukrainische Präsident.
MeinungDiplomatie
:Lieber Donald, als Krieger bist du erst mal allein
Der Kanzler bekräftigt sein Nein zum Krieg gegen Iran, verspricht den USA aber Hilfe für die Zeit danach. Ob dies genügt, um den verstimmten US-Präsidenten zu besänftigen, ist unklar.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Zieht Trump die Nato in den Iran-Krieg?
Der US-Präsident will, dass die europäischen Bündnispartner Kriegsschiffe schicken, um die Straße von Hormus zu sichern. Die stehen vor einem Dilemma.
US-Krieg in Iran
:Klartext aus Berlin
Der Bundeskanzler stellt sich deutlich gegen Versuche des US-Präsidenten, die Bundeswehr zu einem Einsatz in der Straße von Hormus zu bewegen. Aber in der CDU gibt es auch andere Stimmen.
MeinungIran
:Kaum hat Trumps Militär Probleme, soll die Nato plötzlich helfen
Der US-Präsident fordert von den Nato-Alliierten Hilfe in einem Konflikt, dessen Probleme er unterschätzt hat. Europa sollte sich nicht erpressen lassen – und ihm einen Deal anbieten.
Iran
:Straße von Hormus: Europäer stellen sich gegen Trump
Der US-Präsident droht der Nato mit „schlechten“ Folgen, sollten die Verbündeten den USA nicht bei der Sicherung der Meerenge helfen. Die Antwort folgt umgehend – und sie wird Trump nicht gefallen.
US-Krieg gegen Iran
:Zweifel an Ramstein
Je länger der Krieg gegen Iran dauert, desto größer werden die Bedenken bei einigen in der Koalition, ob es weiter uneingeschränkte US-Militäroperationen von Deutschland aus geben kann.
Weltraumverteidigung
:Deutschland will ein Tor zum All öffnen
Ein Fischerort im Norden Norwegens wird zu Europas Weltraumbahnhof. Bei seinem Besuch erklärt Bundeskanzler Merz, warum von dort aus Europas Souveränität verteidigt werden soll.
Bundeswehr
:Wenn 30 000 Verwundete nach Deutschland kommen
Verletzte in Zelten, Transport per Luftbrücke: Mit beispiellosem Aufwand üben Bundeswehr und Rettungskräfte den Kriegsfall an der Nato-Ostflanke. „Medic Quadriga“ zeigt, wie ernst die Politik die Gefahr einer Eskalation in Europa nimmt.
MeinungÖsterreich
:Warum in Österreich niemand über einen Nato-Beitritt reden will
Die Regierung in Wien feiert zum Jahrestag ihre Bilanz, doch die Weltlage legt die außenpolitischen Schwachstellen offen. Trotzdem ist es ein Tabu, die Neutralität des Landes infrage zu stellen.
Krieg gegen Iran
:Nato wirft Iran Beschuss der Türkei vor
Erstmals ist ein Nato-Mitglied von den Kampfhandlungen direkt betroffen. Ein US-amerikanisches U-Boot versenkt ein iranisches Kriegsschiff vor Sri Lanka.
MeinungNukleare Abschreckung
:Macrons Schutzschirm könnte schnell wieder zuklappen
Frankreichs Präsident unternimmt einen ehrenvollen Vorstoß für eine europäische Atomabwehr. Deutschland aber muss sich fragen: Würde er im Ernstfall Paris opfern, um Berlin zu retten?
Sicherheitspolitik
:Frankreich baut sein Atom-Arsenal aus
Emmanuel Macron hält in dieser „Epoche des Wandels“ eine „fortgeschrittene Abschreckung“ für notwendig, auch für Europa. Die gesamte Entscheidung über Planung und Einsatz der nationalen Atomwaffen bleibt aber in Paris.
Debatte
:Das freie Wort gilt auch für Dummköpfe
Israel, die Linke und die Kunst: Wollen wir nicht im Provinzialismus eines Wolfram Weimer versinken, sollten wir endlich akzeptieren, dass hier jeder seine Meinung äußern darf. Das eigentliche Problem dieses ewig währenden Konflikts liegt woanders.
MeinungVier Jahre Zeitenwende
:Friedrich Merz hat sein Verdienst, Olaf Scholz aber auch
Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine und der historischen Rede des damaligen Regierungschefs im Bundestag ist bei Weitem nicht genug passiert, aber auch nicht nichts. Sollte Deutschland sich bewähren, dann wird es das Gemeinschaftswerk zweier Kanzler gewesen sein.
Krieg in der Ukraine
:Europa muss aufrüsten
Der Krieg von Russland gegen die Ukraine wird nicht am Verhandlungstisch enden. Vier Jahre nach der Invasion muss auch Europa sich endlich für den Notfall kampfbereit machen.
Nuklear-Bewaffnung
:Ein Schutzschirm für Europa
Donald Trump hat eine Debatte über die neue nukleare Bewaffnung des Kontinents ausgelöst. In Oslo und Kopenhagen, in Warschau und Berlin werden alte Gewissheiten infrage gestellt und neue Optionen erörtert.
Podcast „In aller Ruhe“
:„Alles um uns herum zerbricht“
Den harmlosen Putin habe es nie gegeben. Die Journalistin und Russlandexpertin über strategische Fehleinschätzungen, Männerfreundschaften und Merkels Schweigen.
Generalinspekteur der Bundeswehr in Starnberg
:„Die Zeit des Friedens ist vorbei“
Generalinspekteur Carsten Breuer, Deutschlands ranghöchster Soldat, referiert in Starnberg über die aktuelle Sicherheitslage und die künftige Rolle der Bundeswehr in Europa. Und skizziert ein Worst-Case-Szenario.
MeinungTransatlantische Beziehungen
:Drastische Worte über Trumps Amerika müssen sein. Aber nicht von Amtsinhabern
Sind die Beziehungen „in Auflösung“? Hat der US-Präsident die Nato „praktisch zerstört“? Es ist ja verständlich, wenn auch Minister und Senatoren so sprechen. Aber sie helfen damit nur ihm.