Migrations- und Asylpolitik

dpa-Nachrichten

  1. Afrika-Reise
    :Papst spricht afrikanischer Jugend Mut zu

  2. Afrika-Reise
    :Papst: „Welt wird von Handvoll Tyrannen zerstört“

  3. Asylgericht
    :Zahl der Asylklagen in Rheinland-Pfalz soll hoch bleiben

  4. Migration
    :Thüringen erleichtert Jobstart für ausländische Absolventen

  5. Migration
    :Charterflug ab Leipzig/Halle: Georgier abgeschoben

  6. Berufsausbildung
    :60 junge Lateinamerikaner werden für Ausbildung fit gemacht

  7. Auswärtige Kabinettssitzung
    :Kretschmer drängt auf Tempo bei Bahnprojekten nach Osteuropa

  8. Migration
    :Es bleibt erstmal dabei: keine Abschiebungen in den Iran

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

Migration
:Spanien umarmt eine halbe Million illegale Einwanderer

Hunderttausende Migranten ohne Papiere dürfen bald ganz legal im Land leben und arbeiten. Die Wirtschaft profitiert davon, die Kirche lobt „einen Akt sozialer Gerechtigkeit“. Doch es gibt auch Widerstand.

SZ PlusVon Patrick Illinger

MeinungBevölkerung
:So schadet sich Deutschland nur selbst

Laut einer Prognose sinkt die Zahl der Menschen hierzulande bis 2045 um 2,9 Prozent, weil die Zuwanderer ausbleiben. Und das hätte gravierende Folgen.

SZ PlusKommentar von Karin Janker

Bevölkerung
:Die Zahl der Menschen in Deutschland schrumpft wieder

Der Bevölkerungsschwund im vergangenen Jahr droht sich fortzusetzen. Warum das so ist und welche Folgen es hat.

Asylpolitik
:Bayern plant Wegfall von Tausenden Betten für Asylbewerber

Seit Monaten kommen weniger neue Asylbewerber in Bayern an, als ausreisen und abgeschoben werden. Der Freistaat will deshalb bei Unterkünften sparen – und hat ein klares Ziel bis Jahresende.

SZ am Abend
:Nachrichten vom 1. April 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Nach Friedrich Merz’ Pressekonferenz
:„80 Prozent“: Müssen wirklich so viele Syrer zurück?

Etwa 900 000 Syrerinnen und Syrer leben in der Bundesrepublik. Welchen Aufenthaltsstatus sie haben und warum gar nicht so wenige von ihnen gute Aussichten haben, bleiben zu können.

SZ PlusVon Claudia Henzler und Roland Preuß

Podcast „Auf den Punkt“
:Staatsbesuch aus Syrien: Vom Terroristen zum Hoffnungsträger

Die Bundesregierung empfängt Syriens Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Ein diplomatischer Drahtseilakt.

Von Ann-Marlen Hoolt und Sina-Maria Schweikle

Besuch in Deutschland
:Merz und al-Scharaa sprechen über Rückkehr von 80 Prozent der Syrer

Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa erhält in Berlin viel Zuspruch von der Bundesregierung. Flüchtlingshelfer befürchten das Aufflammen einer „zynischen Rückführungsdebatte“.

SZ PlusVon Robert Roßmann

Russen in Deutschland
:Er floh vor Putin. Jetzt könnte Deutschland ihn zurückschicken.

Georgi Avaliani sagt, er sei ein russischer Deserteur, deswegen sei er mit seiner Familie nach Deutschland geflohen, aus Angst. Jetzt wurde sein Asylantrag abgelehnt. Selbst Putins Gegner gelten mittlerweile als potenzielles Sicherheitsrisiko.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen (Text) und Mark Siaulys Pfeiffer (Fotos)

Neufahrns neuer Bürgermeister im Interview
:„Es wird auch eine Zeit nach Markus Söder geben“

Ozan Iyibas hat türkische Wurzeln, gehört der CSU an und wird von Mai an Bürgermeister in Neufahrn bei München sein. Ein Gespräch über die Migrationspolitik der Union, ausländerfeindliche Anschläge und seinen nicht einfachen Weg bis an die Spitze des Rathauses.

SZ PlusInterview von Francesca Polistina

Asylrecht im Europaparlament
:Weber wertet rechte Mehrheit als Erfolg

Das Europaparlament stimmt für ein strengeres Asylrecht. Damit setze er nur die Politik der Bundesregierung durch, findet der Chef der Konservativen, Manfred Weber. Doch es jubeln vor allem Rechtsradikale.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Brandmauer-Debatte
:Europäisches Parlament stimmt für umstrittene Verschärfung des EU-Asylrechts

Brisant ist das Votum vor allem, weil sich die christdemokratische EVP-Fraktion zu dem Gesetz mit drei rechten Fraktionen einschließlich der AfD abgestimmt hat.

Wahl in Dänemark
:Mette Frederiksen hofft auf Rückenwind aus Grönland

Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen wirbt um eine dritte Amtszeit: als strenge Migrationspolitikerin – und als die Frau, die Donald Trump die Stirn bot. Am Dienstag sind Parlamentswahlen.

SZ PlusVon Alex Rühle

ExklusivAbschiebungen
:Schutz für Jesiden? Nicht vereinbar mit Dobrindts Migrationspolitik

Sie sind vor dem Terror des „Islamischen Staats“ geflüchtet, ihre Heimat ist noch immer unsicher. Trotzdem droht Jesiden die Abschiebung in den Irak. Nordrhein-Westfalen will das verhindern – das Bundesinnenministerium bleibt hart.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Asylpolitik
:Proteste gegen Abschiebeterminal am Münchner Flughafen

Der Bau könnte von 2028 an Zehntausende Ausweisungen pro Jahr ermöglichen. Kritiker sehen darin einen Widerspruch zur Weltoffenheit der Stadt. Innenministerium und Freistaat rechtfertigen den Plan.

Von Lisa Torjuul

Europäische Union
:Der Mann, der Manfred Weber in Bedrängnis bringt

François-Xavier Bellamy war bei den Verhandlungen zum neuen Abschiebegesetz der federführende EVP-Mann – er bahnte die rechte Mehrheit an. Deutsche EVP-Abgeordnete wünschen nun, dass er dafür bestraft wird.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Korrekturen
:Falsch verortet und falsche Zahl

Ein Industriebetrieb im falschen Bundesland, ein Zelt in der falschen Grafschaft. Außerdem bessern wir noch ein paar Prozentzahlen nach.

Abschiebung
:Solidarität mit bolivianischer Familie

Ein Unterstützerkreis aus Putzbrunn macht sich für die Rückkehr der Eltern und ihrer beiden Töchter stark, die Ende Februar abgeschoben wurden.

Von Irmengard Gnau

Debatte
:Sie nennen ihn „Tschem“

Cem Özdemir gewinnt Wahlen in einem Land, in dem ihn die einen als zu türkisch und andere als zu wenig türkisch ansehen. Warum Zuwanderungsgeschichte noch immer eine Projektionsfläche ist – für Integrationshoffnungen, Verlustängste, Selbsthass und Stolz.

SZ PlusGastbeitrag von Güner Balcı

Flucht und Migration
:Geflüchtete sind oft weiblich oder sehr jung

Mehr als 65 Prozent der Menschen, die 2025 in Deutschland erstmals Asyl beantragt haben, waren Frauen, Kinder und Jugendliche. Die Linke warnt vor einer „Dämonisierung und Entrechtung“ der Schutzsuchenden.

SZ PlusVon Claudia Henzler

Krieg in Iran
:Asyl statt Gefängnis für Irans Fußballerinnen

Nach dramatischen Tagen erhalten fünf iranische Fußballerinnen Asyl in Australien. Die Sorge vor Repressionen in der Heimat ist groß – das restliche Team macht sich dennoch auf den Rückweg.

SZ PlusVon Ronny Blaschke

SPD
:„Ich will nicht, dass die Bundesregierung an mir scheitert“

Das abgeschaffte Bürgergeld, die verschärfte Asylpolitik, keine einfache Zeit für die Linken in der SPD. Wer wüsste das besser als Annika Klose? Die Frage ist nur, wie laut man gegen die eigene Regierung aufmucken darf.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Pflegekräfte im Asylverfahren
:Heute unverzichtbar, morgen abgeschoben?

Fast 50 Prozent Ausländeranteil in der Pflege – ohne Zuwanderung würde das System kollabieren. Doch während sich bei den Behörden die Akten stapeln, leben Geflüchtete in Angst vor der Abschiebung. Über Papierkriege, absurde Hürden und einen bayerischen Sonderweg.

SZ PlusVon Tobias Würtz und Rosalie Baumstieger

An Bayerns Grenzen
:Zahl der unerlaubten Einreisen geht deutlich zurück

Kurz vor den Kommunalwahlen vermeldet die Staatsregierung einen merklichen Rückgang bei der illegalen Migration – und sieht das als Erfolg ihrer Politik.

Bundestag
:Was die neuen EU-Asylregeln in Deutschland ändern

Lager an Flughäfen, Haft und schnellere Abschiebungen: Eine europäische Reform soll die Migration begrenzen. Mit der Zustimmung des Bundestags kommt sie jetzt nach Deutschland. Was sich damit ändern wird.

SZ PlusVon Markus Balser

Abschiebungen
:Aus dem neuen Leben gerissen

Integration schützt nicht vor Abschiebung – das zeigt das Beispiel der Familie  Salvatierra aus Putzbrunn bei München: Vater und Mutter haben feste Jobs, die Töchter gute Noten in der Schule. Dennoch werden sie kurzerhand nach Bolivien abgeschoben. Arbeitgeber, Mitschüler und Bekannte sind entsetzt.

SZ PlusVon Daniela Bode und Irmengard Gnau

ExklusivForderung an Innenminister Dobrindt
:Nordrhein-Westfalen will Jesiden dauerhaft schützen

Sie haben den Terror des IS überlebt und sind seit Jahren in Deutschland. Dennoch wurden zuletzt immer wieder Jesidinnen und Jesiden in den Irak abgeschoben. Das Bundesland mahnt nun in Berlin ihren dauerhaften Schutz an.

SZ PlusVon Markus Balser

Brandenburgs SPD-Innenminister
:„Voll ins Gefecht“

Der Erfolg der AfD macht viele Menschen ratlos und wütend, auch Berufspolitiker. Brandenburgs Innenminister René Wilke zeigt, wie man den Rechtsextremen Kontra geben kann.

SZ PlusVon Meredith Haaf

Datenschutz
:USA: Gläserne Touristen

Die US-Regierung plant, bei der Einreise künftig Social-Media-Konten und E-Mail-Adressen abzufragen. Auch jetzt schon legen Reisende viele Daten offen, in den USA ebenso wie in anderen Ländern. Welche Informationen man preisgeben muss – und welche nicht.

SZ PlusVon Eva Dignös

Bundestag
:Ausschuss beschließt deutsche Regeln für EU-Asylreform

Der Innenausschuss des Bundestages hat zwei Gesetzentwürfe zur Umsetzung der EU-Asylrechtsreform beschlossen. Unter anderem sollen Schutzsuchende, die in Erstaufnahmeeinrichtungen wohnen, schneller als bisher arbeiten dürfen.Eine Mehrheit gab es ...

MeinungWurster
:Arbeit statt Sprachkurs

Zusammenhalt im Regierungsbündnis
:Die Koalition übt sich im Geben und Nehmen

Nach harten Verhandlungen kommen diese Woche gleich zwei zentrale Vorhaben von Union und SPD ins Parlament: ein neues Asylpaket und das Tarifgesetz. Ein smarter Deal – oder auch eine Falle?

SZ PlusVon Daniel Brössler und Georg Ismar

MeinungMigration
:Dobrindts Asylpolitik wird so nicht funktionieren

Der Innenminister will Geflüchtete schneller in Arbeit bringen. Eine gute Idee, die allerdings an seinen eigenen kurzsichtigen Plänen scheitern dürfte.

SZ PlusKommentar von Markus Balser

Bundesinnenminister
:Dobrindt will Asylbewerber schneller in Arbeit bringen

Asylbewerber sollen schon nach drei Monaten in Deutschland arbeiten dürfen. Die SPD begrüßt den Plan – aber versteht nicht, warum der Innenminister dann bei Sprachkursen sparen will.

Von Georg Ismar

Niederländischer Ministerpräsident Rob Jetten
:Der Mann, der neue Städte errichten will

Der neue Ministerpräsident Rob Jetten führt in den Niederlanden jetzt ein Minderheitskabinett an. Der Linksliberale punktete mit Daueroptimismus, einem Schwenk nach rechts – und dem Versprechen, das Wohnungsproblem zu lösen.

Von Thomas Kirchner

Flucht und Migration
:„Keine einzige Turnhalle in Bayern mehr mit Flüchtlingen belegt“

Bayerns Innenminister Joachim Hermann präsentiert die Asylbilanz für das Jahr 2025 und lobt den „erfolgreichen Kurswechsel in der Migrationspolitik“. Nach Jahren hoher Zuwanderung hat sich die Zahl der Asyl-Neuzugänge demnach mehr als halbiert.

Von Johann Osel

MeinungStreichung von Sprachkursen
:Dobrindt opfert die langfristige Integration von Menschen kurzfristigen Haushaltszielen

Die SPD hat viele neue Härten im Migrationskurs der Bundesregierung hingenommen. Jetzt aber geht sie auf die Barrikaden. Dem Innenminister ist offenbar das Gespür für die eigene Koalition abhandengekommen.

SZ PlusKommentar von Markus Balser

Kino
:Ein Film, der den Blick zärtlicher macht

„Souleymanes Geschichte“ erzählt von einem Fahrradkurier, der den Parisern Essen bringt – und zeigt mit diesem Flüchtling aus Westafrika eine ganze, verborgene Welt.

SZ PlusVon Johanna Adorján

MeinungEuropa
:Die neuen Abschieberegeln bieten fast alles, was sich Friedrich Merz gewünscht hat

Die EU ermöglicht die Auslagerung von Asylverfahren. Nun liegt es an der Bundesregierung zu zeigen, dass das wirklich funktioniert – und zwar auf moralisch vertretbare Art und Weise.

SZ PlusKommentar von Josef Kelnberger

Podcast „Das Thema“
:Asylzentren in Albanien: Wie human ist die EU?

Abschiebezentren in Drittstaaten: Agiert die Europäische Union menschlicher bei Einwanderung und Asyl als die USA unter Trump? Eine Reise in die Zukunft der EU-Migrationspolitik.

Von Lina Verschwele und Lars Langenau

Asylpolitik
:Migranten werden bald in Länder geschickt, die sie noch nie gesehen haben

Annäherung an das Ruanda-Modell: Erneut bilden Christdemokraten und Konservative im EU-Parlament eine Mehrheit mit den rechten Fraktionen. SPD und Grüne sprechen von einer „Aushöhlung der Rechte Schutzsuchender“.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Nahost
:Grenzübergang Rafah wieder für Personenverkehr geöffnet

150 bis 200 Menschen sollen täglich die Grenze passieren dürfen, vorrangig Kranke und Verletzte.

Nachruf auf Rita Süssmuth
:Konservativ, katholisch, emanzipiert

Sie war Deutschlands erste Frauenministerin, dann Bundestagspräsidentin – und vor allem war sie vielen ihrer Parteifreunde weit voraus. Trotzdem sah Rita Süssmuth in der CDU die richtige Partei für sich. Bis ins hohe Alter folgte sie dem Motto: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Nun ist sie im Alter von 88 Jahren gestorben.

SZ PlusVon Christiane Schlötzer

Migranten in Spanien
:Plötzlich sind sie willkommen

Spaniens Wirtschaft blüht auch dank der Einwanderer. Doch viele werden ausgebeutet und schuften ohne Papiere, etwa als Putzkraft oder Handwerker. Nun macht die Regierung für eine halbe Million Menschen die Tür ganz weit auf.

SZ PlusVon Patrick Illinger

SZ MagazinUSA
:»Sie haben mich«

Die Bilder von uniformierten ICE-Trupps, die Migranten in den USA festnehmen, gehen um die Welt. Was sie nicht zeigen, sind der Schrecken und die Verzweiflung der betroffenen Familien in den Monaten danach. Die Geschichte einer Verhaftung – und wie es danach weiterging.

SZ PlusVon Nicola Meier

Niederlande
:Stararchitekten denken Asylzentren neu

Das Rotterdamer Büro von Rem Koolhaas soll quer durch die Niederlande Unterkünfte für Migranten errichten. Das Besondere daran: Sie sind dort nicht mehr allein unter sich.

SZ PlusVon Thomas Kirchner

MeinungTrump als Vorbild
:Ein bayerisches ICE? Die Verrohung der AfD kennt keine Grenzen

Die Rechts-außen-Fraktion fordert eine Abschiebepolizei nach US-Vorbild. Die Ideen der AfD werden immer gefährlicher.

SZ PlusKommentar von Thomas Balbierer

USA
:Der Feldherr muss weichen

Nach den Todesschüssen von Minneapolis wird der martialische Kommandant Bovino von der Border Patrol durch den Grenzschützer Homan ersetzt. Ändert Donald Trump den Kurs?

SZ PlusVon Peter Burghardt

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:ICE – drei Buchstaben des Schreckens

Vermummt, gesetzlos, gewaltbereit: Die Beamten der US-Migrationsbehörde verbreiten Furcht in Minneapolis. Ein Besuch in der Stadt.

Von Peter Burghardt und Lars Langenau

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