Flucht und Migration

dpa-Nachrichten

  1. Zuwanderungsbericht
    :Asylzahlen in Schleswig-Holstein sinken um fast die Hälfte

  2. Umstrittene Razzien
    :ICE-Beamter wegen Schüssen in Minnesota angeklagt

  3. Statistisches Landesamt
    :Rekordzahl an Einbürgerungen im Südwesten

  4. Fußball-WM
    :USA verzichten bei WM-Zuschauern auf Kaution bei Einreise

  5. Zuzüge und Fortzüge
    :Nettozuwanderung in NRW auf tiefstem Stand seit 2010

  6. Gewalttat
    :Warum trotz Leiche in Münstertal nicht mehr ermittelt wird

  7. Integration
    :Minister trotz Kritik für Wohnsitzauflage für Migranten

  8. Zuwanderung
    :Deutlich weniger Asylanträge in Brandenburg

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Weitere Artikel

MeinungMai 2026
:„Nie wieder“ – ein Motto wird zur Phrase. Zu sehen am Beispiel Lesbos

Neulich sprach ich auf einer Gedenkfeier für NS-Opfer. Solche Feiern sind gut und wichtig. Nur gehen sie inzwischen einher mit gnadenloser Politik – gegenüber Menschen, deren Leben den Europäern nicht mehr viel wert sind.

SZ PlusKolumne von Nava Ebrahimi

Westend in München
:Das Viertel, in dem die AfD keine Chance hat

Im Westend steht die größte Geflüchtetenunterkunft Münchens. Und die Rechten? Haben hier nichts zu melden. Warum in dem Viertel niemanden stört, was andernorts für Riesenaufruhr sorgt.

SZ PlusVon Lisa Sonnabend

Statistisches Bundesamt
:Weniger Schutzsuchende

In Deutschland haben im Jahr 2025 deutlich weniger Menschen erstmals Schutz gesucht. 155 000 Schutzsuchende reisten nach Deutschland ein - 2024 waren es noch fast doppelt so viele (289 000 Personen). Das geht aus den am Dienstag veröffentlichten ...

Europäische Union
:EU plant Gespräche mit Taliban in Brüssel über Abschiebungen

Es wäre der erste offizielle Besuch von Taliban-Vertretern in der Europäischen Union. Die Einladung bedeutet nach EU-Angaben keine diplomatische Anerkennung ‌der Taliban-Regierung.

ExklusivBundesregierung
:Dobrindt will bei Integrationskursen doch weniger kürzen

Nach scharfen Protesten sollen kostenlose Integrationskurse auch für Menschen ohne gesicherte Bleibeperspektive möglich sein. Wie viele teilnehmen können, hängt allerdings vom Haushalt ab.

SZ PlusVon Manuel Bewarder und Georg Ismar

USA
:Hasskriminalität in Zeiten von Donald Trump

„Make America safe again“, hat der US-Präsident zu einem Motto seiner Politik gemacht. Doch statt mehr Sicherheit erfahren die Amerikaner mehr Gewalt. Eine Datenanalyse.

SZ PlusVon Joscha F. Westerkamp

Ein Jahr Grenzkontrollen
:Was Dobrindts umstrittene „Migrationswende“ gebracht hat

Vor einem Jahr kündigte die Bundesregierung einen Knallhartkurs in der Migrationspolitik an. Seither sanken die Asylzahlen. Aber ist das wirklich eine Folge der geänderten Politik?

SZ PlusVon Markus Balser und Jan Diesteldorf

Volksinitiative
:Sind zehn Millionen Menschen in der Schweiz zu viel?

Im Juni stimmen die Schweizer über eine mögliche Bevölkerungsobergrenze ab. Die Konsequenzen wären nicht abzusehen, doch der Zuspruch für den rechtspopulistischen Vorstoß ist groß.

SZ PlusVon Nicolas Freund

Spanien
:Rechtspopulisten: Einwanderer, bitte hinten anstellen

Kaum ist Vox in zwei Regionen an der Regierung beteiligt, ist der Teufel los. Die Partei will Sozialleistungen von der Herkunft der Empfänger abhängig machen, ihre konservativen Koalitionspartner knicken ein. Was bedeutet das für Spaniens nächste Regierung?

SZ PlusVon Patrick Illinger

Literatur
:Frauenperspektive, von einem Mann erzählt?

Ja, geht, wenn Colm Tóibín schreibt: Der Autor des Bestsellers „Brooklyn“ erzählt in der Novelle „Die Schwestern“ von einer Emanzipation, zu der es keine Alternative gibt.

SZ PlusVon Juliane Liebert

Migration
:EuGH-Gutachten: Flüchtlingszentren in Albanien nicht per se unzulässig

Die von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Albanien geplanten Lager für Asylbewerber sind aus Sicht des Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof (EuGH) zulässig. Das Abkommen zur Auslagerung von Asylverfahren sei grundsätzlich mit ...

Bericht zu Potsdamer Treffen
:„Correctiv“-Enthüllungen: Was ist wahr und was übertrieben?

Das Medienunternehmen „Correctiv“ löste 2024 mit einer Reportage über das Potsdamer „Remigration“-Treffen bundesweite Proteste aus. Zwei Landgerichte monieren nun Schludrigkeiten in der Darstellung. Doch das heißt nicht, dass sie falsch ist.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Migrationspolitik
:EuGH-Gutachter: Italienische Abschiebezentren in Albanien sind rechtlich möglich

Der zuständige Gutachter am höchsten europäischen Gericht in Luxemburg sieht bei Melonis „Return Hubs“ entsprechendes EU-Recht grundsätzlich gewahrt. Er stellt aber auch Bedingungen.

Bootsflüchtlinge
:Migrationspakt mit Paris

Die britische Regierung hat einen Vertrag über mehr als 760 Millionen Euro (662 Millionen Pfund) mit Frankreich abgeschlossen, um Bootsmigranten am Ärmelkanal von der Überfahrt abzuhalten. Das meldete die britische Nachrichtenagentur PA unter ...

Italien
:Meloni will Anwälte dafür bezahlen, Migranten zur Ausreise zu bringen

Italiens Regierung plant eine Regelung, die entsprechende Prämien vorsieht. Die Opposition spricht von „verschleierter Remigration“ – und blockiert die Regierungsbank.

SZ PlusVon Elisa Britzelmeier

Roman
:Wäre Papa nicht Islamist geworden

Eine humorvolle Familiengeschichte, und doch nie frei von den brutalen Kriegen in der Ferne: Safia Al Bagdadi erzählt in „Unser Haus mit Rutsche“ vom Großwerden zwischen Saarbrücken und dem Irak.

SZ PlusVon Nils Minkmar

Podcast: „Auf den Punkt“
:Straftaten: Die Kriminalstatistik zeigt ein verzerrtes Bild

Deutschlands Polizisten haben 2025 weniger Gewaltverbrechen registriert. Woran das liegt.

Von Markus Balser und Lars Langenau

Polizeistatistik 2025
:Weniger Straftaten, aber mehr Morde und Sexualverbrechen

Ist Deutschland sicherer geworden? Jein. Die Polizeistatistik zeigt für 2025 weniger Verbrechen, die Ermittler führen dies auch auf die geringere Zuwanderung zurück. Bei manchen Gewaltverbrechen sieht es aber anders aus.

SZ PlusVon Markus Balser und Roland Preuß

Migrationsgesellschaft
:Wirklich offen für alle?

Ein Drittel der deutschen Bevölkerung sind Einwanderer. Das muss sich auch in den Museen niederschlagen, fordert der Museumsbund. Der Leitfaden, den er dazu jetzt herausgegeben hat, rührt an das Selbstverständnis der Institutionen – und des Landes.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Neue Statistik der EU
:Asylanträge in Deutschland auf Rekordtief

Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist im ersten Quartal dieses Jahres um fast ein Viertel (23 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen und auf ein Rekordtief gefallen. Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten des laufenden ...

Todd Lyons
:ICE-Chef tritt zurück

Der kommissarische Direktor der US-Einwanderungsbehörde ICE, Todd Lyons, wird Ende Mai zurücktreten. Das teilte der für innere Sicherheit zuständige Heimatschutzminister Markwayne Mullin auf X mit. Lyons habe eine Schlüsselrolle dabei gespielt, der ...

Migration
:Spanien umarmt eine halbe Million illegale Einwanderer

Hunderttausende Migranten ohne Papiere dürfen bald ganz legal im Land leben und arbeiten. Die Wirtschaft profitiert davon, die Kirche lobt „einen Akt sozialer Gerechtigkeit“. Doch es gibt auch Widerstand.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Indischer Ozean
:250 Menschen nach Bootsunglück vermisst

Zwischen Bangladesch und Malaysia kenterte ein Trawler mit Rohingya-Flüchtlingen. UN-Organisationen befürchten viele Tote und mahnen, die Lage der Minderheit zu verbessern.

MeinungBevölkerung
:So schadet sich Deutschland nur selbst

Laut einer Prognose sinkt die Zahl der Menschen hierzulande bis 2045 um 2,9 Prozent, weil die Zuwanderer ausbleiben. Und das hätte gravierende Folgen.

SZ PlusKommentar von Karin Janker

Bevölkerung
:Die Zahl der Menschen in Deutschland schrumpft wieder

Der Bevölkerungsschwund im vergangenen Jahr droht sich fortzusetzen. Warum das so ist und welche Folgen es hat.

Prantls Blick
:Wenn wir Flüchtlinge wären

Befänden wir uns auf der Flucht, wer würde uns dann helfen wollen, helfen können: Der Staat? Oder private Vereine und Akteure? Und wenn es die Städte und Gemeinden täten?

SZ PlusVon Heribert Prantl

Migration
:Weniger Schutz für Syrer

Eine große Zahl in Deutschland lebender Syrer soll nach Kriegsende in die Heimat zurückkehren. Das wirkt sich auf aktuelle Asylanträge aus.

MeinungDeutschland
:Die 80-Prozent-Äußerung des Kanzlers hat Schaden angerichtet

Friedrich Merz’ Einlassung über die umfassende Rückkehr von Syrern in ihr Heimatland verunsichert nicht nur die potenziell betroffenen Menschen – sondern alle mit internationaler Familiengeschichte.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Migration
:Bis zu 80 Tote bei Bootsunglück

Bei ihrem Versuch, mit einem Boot von Libyen nach Italien zu gelangen, sind offenbar zwischen 70 und 80 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen. 32 Menschen konnten die italienische Küstenwache und zwei Handelsschiffe in den Gewässern vor Libyen ...

Geschichtsbild
:Syrer in Deutschland

Im Spätsommer 2015 kommen Tausende Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof an und werden von einer beseelten Menge begrüßt. Doch die Euphorie vergeht schnell.

Von Sara Maria Behbehani

SZ am Abend
:Nachrichten vom 1. April 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Syrien-Rückkehrer
:80 Prozent – die Zahl, die niemand genannt haben will

Der Besuch des syrischen Übergangspräsidenten wird zum Kommunikationsfiasko für den Kanzler: Der Gast widerspricht Merz deutlich. Nun soll es keine Rolle mehr spielen, von wem die Idee mit der 80-Prozent-Quote stammt.

SZ PlusVon Georg Ismar

Südwesttürkei
:Flüchtlingsboot gesunken - viele Tote

Vor der Küste der Südwesttürkei ist ein Schlauchboot mit Migranten an Bord gesunken. Mindestens 19 Menschen seien nahe dem Touristenort Bodrum an der Ägäis ums Leben gekommen, teilte die türkische Küstenwache mit. 21 Menschen konnten demnach ...

Bootsunglück in der Ägäis
:Boot mit Geflüchteten kentert vor Türkei – mehrere Tote

Vor der Küste der Südwesttürkei kentert ein Schlauchboot. Mindestens 19 Menschen kommen ums Leben. Eine Person wird noch vermisst.

Syrien-Rückkehrer
:Der Kanzler, die 80 Prozent und die Frage: Wer hat’s gesagt?

Der Satz des Kanzlers zur Rückkehrquote von Syrern entwickelt sich zur kommunikativen Posse. Friedrich Merz schiebt die Zahl Syriens Übergangspräsidenten zu – aber der widerspricht nun deutlich.

SZ PlusVon Georg Ismar

Nach Friedrich Merz’ Pressekonferenz
:„80 Prozent“: Müssen wirklich so viele Syrer zurück?

Etwa 900 000 Syrerinnen und Syrer leben in der Bundesrepublik. Welchen Aufenthaltsstatus sie haben und warum gar nicht so wenige von ihnen gute Aussichten haben, bleiben zu können.

SZ PlusVon Claudia Henzler und Roland Preuß

MeinungMigration
:Rückkehr nach Syrien? Ja – sofern sie freiwillig und in Würde geschieht

Bundeskanzler Merz verhandelt mit dem Übergangspräsidenten al-Scharaa über Geflüchtete, als ginge es um bloße Zahlen und Interessen. Doch es geht erst einmal um Menschen.

SZ PlusKommentar von Sina-Maria Schweikle

Podcast „Auf den Punkt“
:Staatsbesuch aus Syrien: Vom Terroristen zum Hoffnungsträger

Die Bundesregierung empfängt Syriens Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Ein diplomatischer Drahtseilakt.

Von Ann-Marlen Hoolt und Sina-Maria Schweikle

Fotografie
:Die Wahrheit war nicht erwünscht

Der Leiterin des Hoesch-Museums Dortmund gelingt ein Coup: In der Ausstellung „Wie’s innen aussieht, geht niemand was an …“ präsentiert sie 50 Jahre alte Fotos griechischer Gastarbeiter in der Stadt. Sie zeigen eine Realität, die damals nicht sein durfte.

SZ PlusVon Max Florian Kühlem

Russen in Deutschland
:Er floh vor Putin. Jetzt könnte Deutschland ihn zurückschicken.

Georgi Avaliani sagt, er sei ein russischer Deserteur, deswegen sei er mit seiner Familie nach Deutschland geflohen, aus Angst. Jetzt wurde sein Asylantrag abgelehnt. Selbst Putins Gegner gelten mittlerweile als potenzielles Sicherheitsrisiko.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen (Text) und Mark Siaulys Pfeiffer (Fotos)

Literatur
:Wenn man seine Heimat hassliebt

Die russische Autorin Natalja Kljutscharjowa wurde denunziert und floh nach Deutschland. In ihrem Buch „Woher kommst du?“ spürt sie Gefühlen zwischen Verlorenheit und Neuanfang nach. Eine Begegnung.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

MeinungStreit um Merz-Äußerungen
:Der Fall Fernandes hat mit Gewalt von Migranten gegen Frauen doch nichts zu tun

Natürlich darf ein Bundeskanzler auch über Sexualdelikte von Zuwanderern sprechen. Aber mit der Art und Weise tut er sich und der Debatte keinen Gefallen.

SZ PlusKommentar von Katharina Riehl

Flüchtlinge auf dem Weg in die EU
:Pushbacks im Mittelmeer – Ermittlungen gegen Ex-Frontex-Chef

In der Amtszeit von Fabrice Leggeri wurden in Europa viele Flüchtlinge auf hoher See zurückgedrängt. Nun ermittelt die französische Justiz wegen des Verdachts auf Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Folter.

Von Oliver Meiler

Asylrecht im Europaparlament
:Weber wertet rechte Mehrheit als Erfolg

Das Europaparlament stimmt für ein strengeres Asylrecht. Damit setze er nur die Politik der Bundesregierung durch, findet der Chef der Konservativen, Manfred Weber. Doch es jubeln vor allem Rechtsradikale.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Brandmauer-Debatte
:Europäisches Parlament stimmt für umstrittene Verschärfung des EU-Asylrechts

Brisant ist das Votum vor allem, weil sich die christdemokratische EVP-Fraktion zu dem Gesetz mit drei rechten Fraktionen einschließlich der AfD abgestimmt hat.

Wahl in Dänemark
:Mette Frederiksen hofft auf Rückenwind aus Grönland

Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen wirbt um eine dritte Amtszeit: als strenge Migrationspolitikerin – und als die Frau, die Donald Trump die Stirn bot. Am Dienstag sind Parlamentswahlen.

SZ PlusVon Alex Rühle

ExklusivAbschiebungen
:Schutz für Jesiden? Nicht vereinbar mit Dobrindts Migrationspolitik

Sie sind vor dem Terror des „Islamischen Staats“ geflüchtet, ihre Heimat ist noch immer unsicher. Trotzdem droht Jesiden die Abschiebung in den Irak. Nordrhein-Westfalen will das verhindern – das Bundesinnenministerium bleibt hart.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Literatur
:Der Nachbar muss nicht bei allem nicken, was man sagt

Befeuern links und rechts die gesellschaftliche Spaltung gleichermaßen? Auf der Lit.Cologne sprechen Jan Philipp Reemtsma und Güner Yasemin Balcı über Heimat. Einige verlassen aus Protest den Saal.

Von Alexander Menden

Asylpolitik
:Proteste gegen Abschiebeterminal am Münchner Flughafen

Der Bau könnte von 2028 an Zehntausende Ausweisungen pro Jahr ermöglichen. Kritiker sehen darin einen Widerspruch zur Weltoffenheit der Stadt. Innenministerium und Freistaat rechtfertigen den Plan.

Von Lisa Torjuul

Europäische Union
:Der Mann, der Manfred Weber in Bedrängnis bringt

François-Xavier Bellamy war bei den Verhandlungen zum neuen Abschiebegesetz der federführende EVP-Mann – er bahnte die rechte Mehrheit an. Deutsche EVP-Abgeordnete wünschen nun, dass er dafür bestraft wird.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

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