Der kommissarische Direktor der US-Einwanderungsbehörde ICE, Todd Lyons, wird Ende Mai zurücktreten. Das teilte der für innere Sicherheit zuständige Heimatschutzminister Markwayne Mullin auf X mit. Lyons habe eine Schlüsselrolle dabei gespielt, der ...
Migration
:Spanien umarmt eine halbe Million illegale Einwanderer
Hunderttausende Migranten ohne Papiere dürfen bald ganz legal im Land leben und arbeiten. Die Wirtschaft profitiert davon, die Kirche lobt „einen Akt sozialer Gerechtigkeit“. Doch es gibt auch Widerstand.
Indischer Ozean
:250 Menschen nach Bootsunglück vermisst
Zwischen Bangladesch und Malaysia kenterte ein Trawler mit Rohingya-Flüchtlingen. UN-Organisationen befürchten viele Tote und mahnen, die Lage der Minderheit zu verbessern.
MeinungBevölkerung
:So schadet sich Deutschland nur selbst
Laut einer Prognose sinkt die Zahl der Menschen hierzulande bis 2045 um 2,9 Prozent, weil die Zuwanderer ausbleiben. Und das hätte gravierende Folgen.
Bevölkerung
:Die Zahl der Menschen in Deutschland schrumpft wieder
Der Bevölkerungsschwund im vergangenen Jahr droht sich fortzusetzen. Warum das so ist und welche Folgen es hat.
Prantls Blick
:Wenn wir Flüchtlinge wären
Befänden wir uns auf der Flucht, wer würde uns dann helfen wollen, helfen können: Der Staat? Oder private Vereine und Akteure? Und wenn es die Städte und Gemeinden täten?
Migration
:Weniger Schutz für Syrer
Eine große Zahl in Deutschland lebender Syrer soll nach Kriegsende in die Heimat zurückkehren. Das wirkt sich auf aktuelle Asylanträge aus.
MeinungDeutschland
:Die 80-Prozent-Äußerung des Kanzlers hat Schaden angerichtet
Friedrich Merz’ Einlassung über die umfassende Rückkehr von Syrern in ihr Heimatland verunsichert nicht nur die potenziell betroffenen Menschen – sondern alle mit internationaler Familiengeschichte.
Migration
:Bis zu 80 Tote bei Bootsunglück
Bei ihrem Versuch, mit einem Boot von Libyen nach Italien zu gelangen, sind offenbar zwischen 70 und 80 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen. 32 Menschen konnten die italienische Küstenwache und zwei Handelsschiffe in den Gewässern vor Libyen ...
Geschichtsbild
:Syrer in Deutschland
Im Spätsommer 2015 kommen Tausende Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof an und werden von einer beseelten Menge begrüßt. Doch die Euphorie vergeht schnell.
SZ am Abend
:Nachrichten vom 1. April 2026
Was heute wichtig war.
Syrien-Rückkehrer
:80 Prozent – die Zahl, die niemand genannt haben will
Der Besuch des syrischen Übergangspräsidenten wird zum Kommunikationsfiasko für den Kanzler: Der Gast widerspricht Merz deutlich. Nun soll es keine Rolle mehr spielen, von wem die Idee mit der 80-Prozent-Quote stammt.
Südwesttürkei
:Flüchtlingsboot gesunken - viele Tote
Vor der Küste der Südwesttürkei ist ein Schlauchboot mit Migranten an Bord gesunken. Mindestens 19 Menschen seien nahe dem Touristenort Bodrum an der Ägäis ums Leben gekommen, teilte die türkische Küstenwache mit. 21 Menschen konnten demnach ...
Bootsunglück in der Ägäis
:Boot mit Geflüchteten kentert vor Türkei – mehrere Tote
Vor der Küste der Südwesttürkei kentert ein Schlauchboot. Mindestens 19 Menschen kommen ums Leben. Eine Person wird noch vermisst.
Syrien-Rückkehrer
:Der Kanzler, die 80 Prozent und die Frage: Wer hat’s gesagt?
Der Satz des Kanzlers zur Rückkehrquote von Syrern entwickelt sich zur kommunikativen Posse. Friedrich Merz schiebt die Zahl Syriens Übergangspräsidenten zu – aber der widerspricht nun deutlich.
Nach Friedrich Merz’ Pressekonferenz
:„80 Prozent“: Müssen wirklich so viele Syrer zurück?
Etwa 900 000 Syrerinnen und Syrer leben in der Bundesrepublik. Welchen Aufenthaltsstatus sie haben und warum gar nicht so wenige von ihnen gute Aussichten haben, bleiben zu können.
MeinungMigration
:Rückkehr nach Syrien? Ja – sofern sie freiwillig und in Würde geschieht
Bundeskanzler Merz verhandelt mit dem Übergangspräsidenten al-Scharaa über Geflüchtete, als ginge es um bloße Zahlen und Interessen. Doch es geht erst einmal um Menschen.
Podcast „Auf den Punkt“
:Staatsbesuch aus Syrien: Vom Terroristen zum Hoffnungsträger
Die Bundesregierung empfängt Syriens Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Ein diplomatischer Drahtseilakt.
Fotografie
:Die Wahrheit war nicht erwünscht
Der Leiterin des Hoesch-Museums Dortmund gelingt ein Coup: In der Ausstellung „Wie’s innen aussieht, geht niemand was an …“ präsentiert sie 50 Jahre alte Fotos griechischer Gastarbeiter in der Stadt. Sie zeigen eine Realität, die damals nicht sein durfte.
Russen in Deutschland
:Er floh vor Putin. Jetzt könnte Deutschland ihn zurückschicken.
Georgi Avaliani sagt, er sei ein russischer Deserteur, deswegen sei er mit seiner Familie nach Deutschland geflohen, aus Angst. Jetzt wurde sein Asylantrag abgelehnt. Selbst Putins Gegner gelten mittlerweile als potenzielles Sicherheitsrisiko.
Literatur
:Wenn man seine Heimat hassliebt
Die russische Autorin Natalja Kljutscharjowa wurde denunziert und floh nach Deutschland. In ihrem Buch „Woher kommst du?“ spürt sie Gefühlen zwischen Verlorenheit und Neuanfang nach. Eine Begegnung.
MeinungStreit um Merz-Äußerungen
:Der Fall Fernandes hat mit Gewalt von Migranten gegen Frauen doch nichts zu tun
Natürlich darf ein Bundeskanzler auch über Sexualdelikte von Zuwanderern sprechen. Aber mit der Art und Weise tut er sich und der Debatte keinen Gefallen.
Flüchtlinge auf dem Weg in die EU
:Pushbacks im Mittelmeer – Ermittlungen gegen Ex-Frontex-Chef
In der Amtszeit von Fabrice Leggeri wurden in Europa viele Flüchtlinge auf hoher See zurückgedrängt. Nun ermittelt die französische Justiz wegen des Verdachts auf Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Folter.
Asylrecht im Europaparlament
:Weber wertet rechte Mehrheit als Erfolg
Das Europaparlament stimmt für ein strengeres Asylrecht. Damit setze er nur die Politik der Bundesregierung durch, findet der Chef der Konservativen, Manfred Weber. Doch es jubeln vor allem Rechtsradikale.
Brandmauer-Debatte
:Europäisches Parlament stimmt für umstrittene Verschärfung des EU-Asylrechts
Brisant ist das Votum vor allem, weil sich die christdemokratische EVP-Fraktion zu dem Gesetz mit drei rechten Fraktionen einschließlich der AfD abgestimmt hat.
Wahl in Dänemark
:Mette Frederiksen hofft auf Rückenwind aus Grönland
Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen wirbt um eine dritte Amtszeit: als strenge Migrationspolitikerin – und als die Frau, die Donald Trump die Stirn bot. Am Dienstag sind Parlamentswahlen.
ExklusivAbschiebungen
:Schutz für Jesiden? Nicht vereinbar mit Dobrindts Migrationspolitik
Sie sind vor dem Terror des „Islamischen Staats“ geflüchtet, ihre Heimat ist noch immer unsicher. Trotzdem droht Jesiden die Abschiebung in den Irak. Nordrhein-Westfalen will das verhindern – das Bundesinnenministerium bleibt hart.
Literatur
:Der Nachbar muss nicht bei allem nicken, was man sagt
Befeuern links und rechts die gesellschaftliche Spaltung gleichermaßen? Auf der Lit.Cologne sprechen Jan Philipp Reemtsma und Güner Yasemin Balcı über Heimat. Einige verlassen aus Protest den Saal.
Asylpolitik
:Proteste gegen Abschiebeterminal am Münchner Flughafen
Der Bau könnte von 2028 an Zehntausende Ausweisungen pro Jahr ermöglichen. Kritiker sehen darin einen Widerspruch zur Weltoffenheit der Stadt. Innenministerium und Freistaat rechtfertigen den Plan.
Europäische Union
:Der Mann, der Manfred Weber in Bedrängnis bringt
François-Xavier Bellamy war bei den Verhandlungen zum neuen Abschiebegesetz der federführende EVP-Mann – er bahnte die rechte Mehrheit an. Deutsche EVP-Abgeordnete wünschen nun, dass er dafür bestraft wird.
Migration
:Weniger Geflüchtete
Die Zahl der in Deutschland lebenden Geflüchteten ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Wie aus einer Antwort der Regierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, lebten hierzulande zum Stichtag 31. Dezember rund ...
Kinderbuch
:Wer ist hier eigentlich fremd?
Können sich Kinder vorstellen, wie es für andere Kinder ist, zu fliehen? Sollen sie es überhaupt? Die Niederländerin Enne Koens macht ihnen mit ihrem Roman „Zuhause ist woanders“ auf die beste Art einen Vorschlag.
Literatur
:Kommt nur alle rein und lärmt
In ihrem Debüt „Oroppa“ entwirft die niederländische Autorin Safae el Khannoussi das Wimmelbild eines unbekannten Europas voller verschrobener Figuren. Kein Sehnsuchtsort, aber eine spektakuläre Schau.
Interview mit dem Duisburger Oberbürgermeister
:„Es gibt in Duisburg keine No-go-Areas“
Der Duisburger SPD-Oberbürgermeister Sören Link ist bekannt für Klartext, auf manche Funktionäre seiner Partei ist er nicht so gut zu sprechen. Ein Interview über Fehler seiner Partei, den rauen Ruhrpott-Charme und den Missbrauch von Sozialleistungen.
Debatte
:Sie nennen ihn „Tschem“
Cem Özdemir gewinnt Wahlen in einem Land, in dem ihn die einen als zu türkisch und andere als zu wenig türkisch ansehen. Warum Zuwanderungsgeschichte noch immer eine Projektionsfläche ist – für Integrationshoffnungen, Verlustängste, Selbsthass und Stolz.
Flucht und Migration
:Geflüchtete sind oft weiblich oder sehr jung
Mehr als 65 Prozent der Menschen, die 2025 in Deutschland erstmals Asyl beantragt haben, waren Frauen, Kinder und Jugendliche. Die Linke warnt vor einer „Dämonisierung und Entrechtung“ der Schutzsuchenden.
Für arbeitende Geflüchtete
:Bundesrat befürwortet Bleiberecht
Der Bundesrat fordert von der Bundesregierung, ein neues Bleiberecht für Geflüchtete in Ausbildung und Arbeit einzuführen – angestoßen durch eine Initiative aus Schleswig-Holstein. „Ich freue mich sehr über die breite politische Mehrheit im ...
Pflege und Migration
:„Es gibt Faktoren, die ein würdevolles Altern erschweren“
Ältere Migranten zählen zu der am stärksten wachsenden Bevölkerungsgruppe in Deutschland. In der Pflege werden sie dennoch übersehen, sagt Altersforscherin Hürrem Tezcan-Güntekin.
Migration
:Zahl der Asylanträge in Europa sinkt deutlich
Die Zahl der Asylanträge ist 2025 in der Europäischen Union und mehreren anderen europäischen Staaten um rund ein Fünftel zurückgegangen. Die 27 EU-Staaten sowie Norwegen, die Schweiz, Island und Liechtenstein verzeichneten im vergangenen Jahr rund ...
Bundestag
:Was die neuen EU-Asylregeln in Deutschland ändern
Lager an Flughäfen, Haft und schnellere Abschiebungen: Eine europäische Reform soll die Migration begrenzen. Mit der Zustimmung des Bundestags kommt sie jetzt nach Deutschland. Was sich damit ändern wird.
Vereinbarung mit Taliban
:Abschiebungen nach Afghanistan
Deutschland hat zwanzig afghanische Straftäter von Leipzig nach Kabul abgeschoben, teilte das Bundesinnenministerium mit. Es sei der erste Charterflug dieser Art gewesen, der ohne die Unterstützung anderer Staaten auf Grundlage einer direkten ...
ExklusivForderung an Innenminister Dobrindt
:Nordrhein-Westfalen will Jesiden dauerhaft schützen
Sie haben den Terror des IS überlebt und sind seit Jahren in Deutschland. Dennoch wurden zuletzt immer wieder Jesidinnen und Jesiden in den Irak abgeschoben. Das Bundesland mahnt nun in Berlin ihren dauerhaften Schutz an.
Brandenburgs SPD-Innenminister
:„Voll ins Gefecht“
Der Erfolg der AfD macht viele Menschen ratlos und wütend, auch Berufspolitiker. Brandenburgs Innenminister René Wilke zeigt, wie man den Rechtsextremen Kontra geben kann.
MeinungWurster
:Arbeit statt Sprachkurs
Melonis Albanien-Zentren
:Italien muss Migranten entschädigen
Rom bringt einen Algerier in eines der umstrittenen Haftlager in Albanien – ohne schriftlichen Beschluss. Nun muss der Staat ihm eine Entschädigung zahlen. Ministerpräsidentin Meloni reagiert heftig.
MeinungMigration
:Dobrindts Asylpolitik wird so nicht funktionieren
Der Innenminister will Geflüchtete schneller in Arbeit bringen. Eine gute Idee, die allerdings an seinen eigenen kurzsichtigen Plänen scheitern dürfte.
Geflüchtete aus der Ukraine in München
:„Man hat nicht die Hoffnung, dass der Krieg morgen endet“
Vier Jahre sind seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine vergangen. Wie geht es den mehr als 22 000 Geflüchteten, die heute in München leben? Eine Helferin berichtet.
USA
:Unterwegs mit Gejagten
Millionen Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis halten die Vereinigten Staaten von Amerika am Laufen. Aber Trump will sie loswerden, hetzt ICE auf sie. Sogar Leute, die längst Amerikaner sind, wollen nichts wie weg. Unterwegs im Land der Angst.
Bundesinnenminister
:Dobrindt will Asylbewerber schneller in Arbeit bringen
Asylbewerber sollen schon nach drei Monaten in Deutschland arbeiten dürfen. Die SPD begrüßt den Plan – aber versteht nicht, warum der Innenminister dann bei Sprachkursen sparen will.
Niederländischer Ministerpräsident Rob Jetten
:Der Mann, der neue Städte errichten will
Der neue Ministerpräsident Rob Jetten führt in den Niederlanden jetzt ein Minderheitskabinett an. Der Linksliberale punktete mit Daueroptimismus, einem Schwenk nach rechts – und dem Versprechen, das Wohnungsproblem zu lösen.