Flucht und Migration

dpa-Nachrichten

  1. Afrika-Reise
    :Papst spricht afrikanischer Jugend Mut zu

  2. Arbeitsmarkt
    :Ausbildungskampagne für junge Zugewanderte geht weiter

  3. Afrika-Reise
    :Papst: „Welt wird von Handvoll Tyrannen zerstört“

  4. Justiz
    :Warum Asylverfahren wieder länger dauern dürften

  5. Asylgericht
    :Zahl der Asylklagen in Rheinland-Pfalz soll hoch bleiben

  6. Migration
    :Thüringen erleichtert Jobstart für ausländische Absolventen

  7. Illegale Einreise
    :Fünf Chinesen mit im Lkw ‒ blinde Passagiere entdeckt

  8. Migration
    :Charterflug ab Leipzig/Halle: Georgier abgeschoben

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

Todd Lyons
:ICE-Chef tritt zurück

Der kommissarische Direktor der US-Einwanderungsbehörde ICE, Todd Lyons, wird Ende Mai zurücktreten. Das teilte der für innere Sicherheit zuständige Heimatschutzminister Markwayne Mullin auf X mit. Lyons habe eine Schlüsselrolle dabei gespielt, der ...

Migration
:Spanien umarmt eine halbe Million illegale Einwanderer

Hunderttausende Migranten ohne Papiere dürfen bald ganz legal im Land leben und arbeiten. Die Wirtschaft profitiert davon, die Kirche lobt „einen Akt sozialer Gerechtigkeit“. Doch es gibt auch Widerstand.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Indischer Ozean
:250 Menschen nach Bootsunglück vermisst

Zwischen Bangladesch und Malaysia kenterte ein Trawler mit Rohingya-Flüchtlingen. UN-Organisationen befürchten viele Tote und mahnen, die Lage der Minderheit zu verbessern.

MeinungBevölkerung
:So schadet sich Deutschland nur selbst

Laut einer Prognose sinkt die Zahl der Menschen hierzulande bis 2045 um 2,9 Prozent, weil die Zuwanderer ausbleiben. Und das hätte gravierende Folgen.

SZ PlusKommentar von Karin Janker

Bevölkerung
:Die Zahl der Menschen in Deutschland schrumpft wieder

Der Bevölkerungsschwund im vergangenen Jahr droht sich fortzusetzen. Warum das so ist und welche Folgen es hat.

Prantls Blick
:Wenn wir Flüchtlinge wären

Befänden wir uns auf der Flucht, wer würde uns dann helfen wollen, helfen können: Der Staat? Oder private Vereine und Akteure? Und wenn es die Städte und Gemeinden täten?

SZ PlusVon Heribert Prantl

Migration
:Weniger Schutz für Syrer

Eine große Zahl in Deutschland lebender Syrer soll nach Kriegsende in die Heimat zurückkehren. Das wirkt sich auf aktuelle Asylanträge aus.

MeinungDeutschland
:Die 80-Prozent-Äußerung des Kanzlers hat Schaden angerichtet

Friedrich Merz’ Einlassung über die umfassende Rückkehr von Syrern in ihr Heimatland verunsichert nicht nur die potenziell betroffenen Menschen – sondern alle mit internationaler Familiengeschichte.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Migration
:Bis zu 80 Tote bei Bootsunglück

Bei ihrem Versuch, mit einem Boot von Libyen nach Italien zu gelangen, sind offenbar zwischen 70 und 80 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen. 32 Menschen konnten die italienische Küstenwache und zwei Handelsschiffe in den Gewässern vor Libyen ...

Geschichtsbild
:Syrer in Deutschland

Im Spätsommer 2015 kommen Tausende Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof an und werden von einer beseelten Menge begrüßt. Doch die Euphorie vergeht schnell.

Von Sara Maria Behbehani

SZ am Abend
:Nachrichten vom 1. April 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Syrien-Rückkehrer
:80 Prozent – die Zahl, die niemand genannt haben will

Der Besuch des syrischen Übergangspräsidenten wird zum Kommunikationsfiasko für den Kanzler: Der Gast widerspricht Merz deutlich. Nun soll es keine Rolle mehr spielen, von wem die Idee mit der 80-Prozent-Quote stammt.

SZ PlusVon Georg Ismar

Südwesttürkei
:Flüchtlingsboot gesunken - viele Tote

Vor der Küste der Südwesttürkei ist ein Schlauchboot mit Migranten an Bord gesunken. Mindestens 19 Menschen seien nahe dem Touristenort Bodrum an der Ägäis ums Leben gekommen, teilte die türkische Küstenwache mit. 21 Menschen konnten demnach ...

Bootsunglück in der Ägäis
:Boot mit Geflüchteten kentert vor Türkei – mehrere Tote

Vor der Küste der Südwesttürkei kentert ein Schlauchboot. Mindestens 19 Menschen kommen ums Leben. Eine Person wird noch vermisst.

Syrien-Rückkehrer
:Der Kanzler, die 80 Prozent und die Frage: Wer hat’s gesagt?

Der Satz des Kanzlers zur Rückkehrquote von Syrern entwickelt sich zur kommunikativen Posse. Friedrich Merz schiebt die Zahl Syriens Übergangspräsidenten zu – aber der widerspricht nun deutlich.

SZ PlusVon Georg Ismar

Nach Friedrich Merz’ Pressekonferenz
:„80 Prozent“: Müssen wirklich so viele Syrer zurück?

Etwa 900 000 Syrerinnen und Syrer leben in der Bundesrepublik. Welchen Aufenthaltsstatus sie haben und warum gar nicht so wenige von ihnen gute Aussichten haben, bleiben zu können.

SZ PlusVon Claudia Henzler und Roland Preuß

MeinungMigration
:Rückkehr nach Syrien? Ja – sofern sie freiwillig und in Würde geschieht

Bundeskanzler Merz verhandelt mit dem Übergangspräsidenten al-Scharaa über Geflüchtete, als ginge es um bloße Zahlen und Interessen. Doch es geht erst einmal um Menschen.

SZ PlusKommentar von Sina-Maria Schweikle

Podcast „Auf den Punkt“
:Staatsbesuch aus Syrien: Vom Terroristen zum Hoffnungsträger

Die Bundesregierung empfängt Syriens Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Ein diplomatischer Drahtseilakt.

Von Ann-Marlen Hoolt und Sina-Maria Schweikle

Fotografie
:Die Wahrheit war nicht erwünscht

Der Leiterin des Hoesch-Museums Dortmund gelingt ein Coup: In der Ausstellung „Wie’s innen aussieht, geht niemand was an …“ präsentiert sie 50 Jahre alte Fotos griechischer Gastarbeiter in der Stadt. Sie zeigen eine Realität, die damals nicht sein durfte.

SZ PlusVon Max Florian Kühlem

Russen in Deutschland
:Er floh vor Putin. Jetzt könnte Deutschland ihn zurückschicken.

Georgi Avaliani sagt, er sei ein russischer Deserteur, deswegen sei er mit seiner Familie nach Deutschland geflohen, aus Angst. Jetzt wurde sein Asylantrag abgelehnt. Selbst Putins Gegner gelten mittlerweile als potenzielles Sicherheitsrisiko.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen (Text) und Mark Siaulys Pfeiffer (Fotos)

Literatur
:Wenn man seine Heimat hassliebt

Die russische Autorin Natalja Kljutscharjowa wurde denunziert und floh nach Deutschland. In ihrem Buch „Woher kommst du?“ spürt sie Gefühlen zwischen Verlorenheit und Neuanfang nach. Eine Begegnung.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

MeinungStreit um Merz-Äußerungen
:Der Fall Fernandes hat mit Gewalt von Migranten gegen Frauen doch nichts zu tun

Natürlich darf ein Bundeskanzler auch über Sexualdelikte von Zuwanderern sprechen. Aber mit der Art und Weise tut er sich und der Debatte keinen Gefallen.

SZ PlusKommentar von Katharina Riehl

Flüchtlinge auf dem Weg in die EU
:Pushbacks im Mittelmeer – Ermittlungen gegen Ex-Frontex-Chef

In der Amtszeit von Fabrice Leggeri wurden in Europa viele Flüchtlinge auf hoher See zurückgedrängt. Nun ermittelt die französische Justiz wegen des Verdachts auf Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Folter.

Von Oliver Meiler

Asylrecht im Europaparlament
:Weber wertet rechte Mehrheit als Erfolg

Das Europaparlament stimmt für ein strengeres Asylrecht. Damit setze er nur die Politik der Bundesregierung durch, findet der Chef der Konservativen, Manfred Weber. Doch es jubeln vor allem Rechtsradikale.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Brandmauer-Debatte
:Europäisches Parlament stimmt für umstrittene Verschärfung des EU-Asylrechts

Brisant ist das Votum vor allem, weil sich die christdemokratische EVP-Fraktion zu dem Gesetz mit drei rechten Fraktionen einschließlich der AfD abgestimmt hat.

Wahl in Dänemark
:Mette Frederiksen hofft auf Rückenwind aus Grönland

Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen wirbt um eine dritte Amtszeit: als strenge Migrationspolitikerin – und als die Frau, die Donald Trump die Stirn bot. Am Dienstag sind Parlamentswahlen.

SZ PlusVon Alex Rühle

ExklusivAbschiebungen
:Schutz für Jesiden? Nicht vereinbar mit Dobrindts Migrationspolitik

Sie sind vor dem Terror des „Islamischen Staats“ geflüchtet, ihre Heimat ist noch immer unsicher. Trotzdem droht Jesiden die Abschiebung in den Irak. Nordrhein-Westfalen will das verhindern – das Bundesinnenministerium bleibt hart.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Literatur
:Der Nachbar muss nicht bei allem nicken, was man sagt

Befeuern links und rechts die gesellschaftliche Spaltung gleichermaßen? Auf der Lit.Cologne sprechen Jan Philipp Reemtsma und Güner Yasemin Balcı über Heimat. Einige verlassen aus Protest den Saal.

Von Alexander Menden

Asylpolitik
:Proteste gegen Abschiebeterminal am Münchner Flughafen

Der Bau könnte von 2028 an Zehntausende Ausweisungen pro Jahr ermöglichen. Kritiker sehen darin einen Widerspruch zur Weltoffenheit der Stadt. Innenministerium und Freistaat rechtfertigen den Plan.

Von Lisa Torjuul

Europäische Union
:Der Mann, der Manfred Weber in Bedrängnis bringt

François-Xavier Bellamy war bei den Verhandlungen zum neuen Abschiebegesetz der federführende EVP-Mann – er bahnte die rechte Mehrheit an. Deutsche EVP-Abgeordnete wünschen nun, dass er dafür bestraft wird.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Migration
:Weniger Geflüchtete

Die Zahl der in Deutschland lebenden Geflüchteten ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Wie aus einer Antwort der Regierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, lebten hierzulande zum Stichtag 31. Dezember rund ...

Kinderbuch
:Wer ist hier eigentlich fremd?

Können sich Kinder vorstellen, wie es für andere Kinder ist, zu fliehen? Sollen sie es überhaupt? Die Niederländerin Enne Koens macht ihnen mit ihrem Roman „Zuhause ist woanders“ auf die beste Art einen Vorschlag.

SZ PlusVon Christine Knödler

Literatur
:Kommt nur alle rein und lärmt

In ihrem Debüt „Oroppa“ entwirft die niederländische Autorin Safae el Khannoussi das Wimmelbild eines unbekannten Europas voller verschrobener Figuren. Kein Sehnsuchtsort, aber eine spektakuläre Schau.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Debatte
:Sie nennen ihn „Tschem“

Cem Özdemir gewinnt Wahlen in einem Land, in dem ihn die einen als zu türkisch und andere als zu wenig türkisch ansehen. Warum Zuwanderungsgeschichte noch immer eine Projektionsfläche ist – für Integrationshoffnungen, Verlustängste, Selbsthass und Stolz.

SZ PlusGastbeitrag von Güner Balcı

Flucht und Migration
:Geflüchtete sind oft weiblich oder sehr jung

Mehr als 65 Prozent der Menschen, die 2025 in Deutschland erstmals Asyl beantragt haben, waren Frauen, Kinder und Jugendliche. Die Linke warnt vor einer „Dämonisierung und Entrechtung“ der Schutzsuchenden.

SZ PlusVon Claudia Henzler

Für arbeitende Geflüchtete
:Bundesrat befürwortet Bleiberecht

Der Bundesrat fordert von der Bundesregierung, ein neues Bleiberecht für Geflüchtete in Ausbildung und Arbeit einzuführen – angestoßen durch eine Initiative aus Schleswig-Holstein. „Ich freue mich sehr über die breite politische Mehrheit im ...

Pflege und Migration
:„Es gibt Faktoren, die ein würdevolles Altern erschweren“

Ältere Migranten zählen zu der am stärksten wachsenden Bevölkerungsgruppe in Deutschland. In der Pflege werden sie dennoch übersehen, sagt Altersforscherin Hürrem Tezcan-Güntekin.

SZ PlusInterview von Katharina Erschov

Migration
:Zahl der Asylanträge in Europa sinkt deutlich

Die Zahl der Asylanträge ist 2025 in der Europäischen Union und mehreren anderen europäischen Staaten um rund ein Fünftel zurückgegangen. Die 27 EU-Staaten sowie Norwegen, die Schweiz, Island und Liechtenstein verzeichneten im vergangenen Jahr rund ...

Bundestag
:Was die neuen EU-Asylregeln in Deutschland ändern

Lager an Flughäfen, Haft und schnellere Abschiebungen: Eine europäische Reform soll die Migration begrenzen. Mit der Zustimmung des Bundestags kommt sie jetzt nach Deutschland. Was sich damit ändern wird.

SZ PlusVon Markus Balser

Vereinbarung mit Taliban
:Abschiebungen nach Afghanistan

Deutschland hat zwanzig afghanische Straftäter von Leipzig nach Kabul abgeschoben, teilte das Bundesinnenministerium mit. Es sei der erste Charterflug dieser Art gewesen, der ohne die Unterstützung anderer Staaten auf Grundlage einer direkten ...

ExklusivForderung an Innenminister Dobrindt
:Nordrhein-Westfalen will Jesiden dauerhaft schützen

Sie haben den Terror des IS überlebt und sind seit Jahren in Deutschland. Dennoch wurden zuletzt immer wieder Jesidinnen und Jesiden in den Irak abgeschoben. Das Bundesland mahnt nun in Berlin ihren dauerhaften Schutz an.

SZ PlusVon Markus Balser

Brandenburgs SPD-Innenminister
:„Voll ins Gefecht“

Der Erfolg der AfD macht viele Menschen ratlos und wütend, auch Berufspolitiker. Brandenburgs Innenminister René Wilke zeigt, wie man den Rechtsextremen Kontra geben kann.

SZ PlusVon Meredith Haaf

MeinungWurster
:Arbeit statt Sprachkurs

Melonis Albanien-Zentren
:Italien muss Migranten entschädigen

Rom bringt einen Algerier in eines der umstrittenen Haftlager in Albanien – ohne schriftlichen Beschluss. Nun muss der Staat ihm eine Entschädigung zahlen. Ministerpräsidentin Meloni reagiert heftig.

SZ PlusVon Elisa Britzelmeier

MeinungMigration
:Dobrindts Asylpolitik wird so nicht funktionieren

Der Innenminister will Geflüchtete schneller in Arbeit bringen. Eine gute Idee, die allerdings an seinen eigenen kurzsichtigen Plänen scheitern dürfte.

SZ PlusKommentar von Markus Balser

Geflüchtete aus der Ukraine in München
:„Man hat nicht die Hoffnung, dass der Krieg morgen endet“

Vier Jahre sind seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine vergangen. Wie geht es den mehr als 22 000 Geflüchteten, die heute in München leben? Eine Helferin berichtet.

SZ PlusInterview von Lisa Torjuul

USA
:Unterwegs mit Gejagten

Millionen Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis halten die Vereinigten Staaten von Amerika am Laufen. Aber Trump will sie loswerden, hetzt ICE auf sie. Sogar Leute, die längst Amerikaner sind, wollen nichts wie weg. Unterwegs im Land der Angst.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Bundesinnenminister
:Dobrindt will Asylbewerber schneller in Arbeit bringen

Asylbewerber sollen schon nach drei Monaten in Deutschland arbeiten dürfen. Die SPD begrüßt den Plan – aber versteht nicht, warum der Innenminister dann bei Sprachkursen sparen will.

Von Georg Ismar

Niederländischer Ministerpräsident Rob Jetten
:Der Mann, der neue Städte errichten will

Der neue Ministerpräsident Rob Jetten führt in den Niederlanden jetzt ein Minderheitskabinett an. Der Linksliberale punktete mit Daueroptimismus, einem Schwenk nach rechts – und dem Versprechen, das Wohnungsproblem zu lösen.

Von Thomas Kirchner

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