Landwirtschaft

Aktuelles zu Landwirtschaft und Agrarpolitik

Klimaschutz
:Wo bleibt die Müllabfuhr für Treibhausgase?

Moore vernässen, Wälder pflanzen, künstliche Photosynthese: Deutschland muss dringend CO₂ aus der Luft zurückholen, mahnen Forscher. Doch die Politik setzt gerade andere Akzente.

SZ PlusVon Christoph von Eichhorn

Landwirtschaft in der EU
:Was die Lockerung der Gentechnik-Regeln bedeutet

Die EU will gentechnisch veränderte Pflanzen schneller zulassen und sogar patentieren lassen. Befürworter sprechen von Chancen für die Landwirtschaft, Kritiker von unkalkulierbaren Risiken. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Thomas Hummel und Josef Kelnberger

Politik
:EU lockert Vorgaben für genveränderte Lebensmittel

Dadurch sollen Obst- und Gemüsesorten ertragreicher und resistenter gegen klimatische Veränderungen werden. Kritiker fordern, die Lebensmittel weiterhin zu kennzeichnen, um Verbrauchern die Wahlfreiheit zu erhalten.

Landwirtschaft in Bayern
:Wie die „Zukunftsbauern“ von Berchtesgadener Land das Klima schützen wollen

Als Genossenschaft gehören die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau zu hundert Prozent ihren eigenen Lieferanten. Harte Preiskämpfe kennen sie. Mit dem Vertrag mit einer großen Supermarktkette gehen sie einen ungewöhnlichen Weg, der in der Branche nicht die Regel ist.

Von Matthias Köpf

Agrarpolitik
:Bayern verliert Ökolandbau-Ausbau immer mehr aus den Augen

Auf 30 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche im Freistaat soll bis 2030 Ökolandbau betrieben werden. Um das zu erreichen, müsste viel getan werden. Das Gegenteil ist der Fall.

Seuchen
:Schweinepest bedroht Spaniens Exportwirtschaft

Nach dem Fund infizierter Wildschweine versucht Spanien eine Epidemie der Afrikanischen Schweinepest zu unterbinden. Menschen sind nicht gefährdet, wohl aber die milliardenschwere Fleischindustrie.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Chemiekonzern
:Trump-Regierung unterstützt Bayer im Glyphosat-Streit

Die US-Regierung hat dem Obersten Gerichtshof empfohlen, Bayers Berufung gegen ein Glyphosat-Urteil aus Missouri anzunehmen. Die Aktie des Konzerns legte daraufhin um fast 15 Prozent zu.

ExklusivTierschutzverstöße im Allgäu
:Das Leiden der Rinder

Auf Bauernhöfen kommt es immer wieder zu massiven Verstößen gegen den Tierschutz. Das zeigen ganz aktuell zwei Fälle im Allgäu, die ein Tierrechtler dokumentiert hat, nachdem er anonyme Hinweise bekommen hatte.

SZ PlusVon Florian Fuchs und Christian Sebald

Agrarpolitik
:Warum Tierschützer an der Politik verzweifeln

Überfüllte Tierheime, Grausamkeiten in Ställen und Schlachthöfen – und keine Aussicht auf Besserung. Die Stimmung unter Tierschützern ist miserabel. Und dann ist auch noch ein Metzger Landwirtschaftsminister.

SZ PlusVon Thomas Hummel

SZ MagazinTrüffeln aus Deutschland
:Den richtigen Riecher gehabt

Katharina Apfelbacher baut als eine der ersten Landwirtinnen in Deutschland Trüffeln an. Ihre Hündin hilft der Fränkin, die teuren Pilze aufzuspüren. Aber lohnt sich das?

SZ PlusVon Lars Reichardt

Agrarunternehmen
:Wie schwierig die Sanierung der Baywa ist

Zuletzt gab es Rückschläge beim Umbau des Münchner Krisenkonzerns, der Umsatz bricht ein. Auch die Aufarbeitung der Probleme kommt kaum voran. Und die Staatsanwälte ermitteln.

SZ PlusVon Caspar Busse

Mit Ausnahme von einem Jahr
:Bayern so trocken wie seit 1976 nicht mehr

Gefühlt war das Wetter in diesem Jahr durchwachsen, doch die Statistik belegt etwas anderes: Es war zu trocken und zu warm. Das wirkt sich auf das Grundwasser aus – und damit auch auf Landwirtschaft und Wasserpreise.

Von Christian Sebald

Vogelgrippe
:„Die Menschen haben trotzdem immer Angst“

Noch ist die Vogelgrippe 50 Kilometer vom Geflügelhof von Josefa Dehn und Frederik Ameis entfernt – aber wie lange noch? Trotzdem sind die beiden Landwirte zuversichtlich, schließlich haben sie bisher alles geschafft.

SZ PlusVon Paulina Würminghausen

Bayerischer Honig
:Imker ernten deutlich weniger

Wenn das Wetter nicht mitspielt, nützt auch Bienenfleiß nichts. 2025 war ein schlechtes Jahr für die bayerischen Imker. In anderen Bundesländern sah es besser aus.

Inflation
:Teure Lebensmittel nutzen vor allem dem Handel

Bei Verbrauchern sorgen steigende Lebensmittelpreise für Frust. Nach einem neuen Gutachten haben Landwirte jedoch immer weniger davon, es profitieren Lebensmittelhändler und -hersteller.

Stilkritik
:Trecker mit Massagesitz

Auf der Landmaschinen-Messe Agritechnica haben Traktoren und Mähdrescher mehr PS, mehr Luxus, mehr Wahnsinn als je zuvor. Alles für den Acker?

SZ PlusVon Gerhard Matzig

Landwirtschaft
:Was wird aus den Honigbienen – und aus uns?

Die Honigbiene ist vielleicht das wichtigste Nutztier der industriellen Landwirtschaft. In den USA sterben die Völker in größerer Zahl als je zuvor. Doch in China geht es ihnen gut. Warum?

SZ PlusVon Boris Herrmann, Gregor Scheu und Hanno Charisius

Vogelgrippe
:Saarland und Hamburg verhängen Stallpflicht

Als erstes Bundesland ordnet das Saarland an, dass Geflügel wegen der Vogelgrippe in Ställen gehalten werden muss. Auch in Hamburg gilt das in Kürze. Die Zahl von der Seuche betroffener Tiere steigt weiter.

ExklusivKrisenkonzern aus München
:Baywa: Der erste Aufsichtsrat zieht sich zurück

Der Münchner Agrarkonzern ist in einer tiefen Krise. Bisher weigerten sich die Aufsichtsräte, Konsequenzen zu ziehen. Doch jetzt gibt es Bewegung, ein wichtiger Aufseher ist schon weg.

SZ PlusVon Caspar Busse und Jan Diesteldorf

Tierseuche
:Wie sich die Vogelgrippe auf Landwirte und Verbraucher auswirkt

Was steckt hinter den jüngsten Ausbrüchen der Seuche? Ist das Virus auch für den Menschen gefährlich? Werden Geflügelprodukte und Eier jetzt teurer?  Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Christian Bellmann, Christina Berndt und Oliver Klasen

Landwirtschaft
:Vogelgrippe grassiert – 400 000 Tiere in Deutschland gekeult

Hunderttausende Hühner, Enten, Gänse und Puten müssen bereits vorsorglich getötet werden. Die Vogelgrippe setzt Experten zufolge dieses Jahr früher ein als sonst. Schuld an den Infektionen sind vermutlich Zugvögel.

Landwirtschaft
:Vogelgrippe breitet sich rasant aus – Zuchtbetriebe fürchten um ihr Geschäft

Zehntausende Hühner und Gänse müssen getötet werden, Geflügelbauern fordern mehr Schutz für ihre Tiere. Doch es gibt auch Kritik an der Art der Haltung.

Bestiarium
:„Wenn ich mit den Tieren arbeite, ist das wie ein Tanz“

Kuhkuscheln heißt ein Trend, bei dem man exakt das macht: mit Kühen kuscheln. Laura Morschett bietet diese ungewöhnliche Dienstleistung mit ihren Tieren an. Warum tut sie das? Und was suchen die Menschen bei ihr?

SZ PlusVon Paulina Würminghausen

Naturschutz im Freisinger Moos
:Wie Rinder zum Schutz des Brachvogels beitragen

Ein innovatives Beweidungskonzept im Freisinger Moos zeigt erste Erfolge. Auf einer Ausgleichsfläche der Deutschen Bahn bei Pulling sind in diesem Jahr drei Küken des selten gewordenen Wiesenbrüters flügge geworden. Martin und Hubert Bartl nutzen für das Modellprojekt drei besondere Rinderrassen.

Von Petra Schnirch

Jungbauernkalender 2026
:Halbnackt in der Krachledernen

Maximilian Orthofer ist 27 Jahre alt, Metzger und Bio-Landwirt. Im Jungbauernkalender 2026 symbolisiert der Lotzbacher den Juni und posiert oben ohne in einem Bach.

Von Alexandra Vettori

Krisenkonzern
:Finanzaufsicht rügt Baywa

Das angeschlagene Agrarunternehmen hat bei der Bilanzerstellung nicht richtig gearbeitet, sagen die Aufseher. Das ist keine gute Nachricht für die Münchner.

Ernährung
:München und Fürstenfeldbruck wollen Öko-Modellregion werden

Die Landeshauptstadt und der bevölkerungsreiche Landkreis im Westen möchten bei der Versorgung der Bevölkerung mit regionalen Bio-Lebensmitteln gemeinsame Sache machen. Die Bewerbung soll auch dazu dienen, den Anteil des Öko-Landbaus zu erhöhen.

Von Heike A. Batzer

Tierschutz
:Eine Brücke für Eichhörnchen

Kaufbeuren hat ein Seil zwischen zwei Bäumen gespannt, damit Eichhörnchen nicht eine Bundesstraße queren müssen und totgefahren werden. Nach einem Jahr steht fest: Die Aktion ist ein Erfolg.

Von Florian Fuchs

MeinungUmwelt
:Den Bauern die Schuld zu geben, greift zu kurz

Das Rebhuhn und viele andere Arten verschwinden aus der Kulturlandschaft, Gewässer sind mit Nitrat aus der Düngung belastet. Aber man löst diese Probleme nicht, indem man auf die Bauern zeigt.

SZ PlusKommentar von Hanno Charisius

Neue Attraktion in Glentleiten
:Zeitreise ins Dachau der 1970er-Jahre

Der Oberländer-Hof aus dem Landkreis Dachau ist das erste Gebäude-Ensemble aus dem nördlichen Oberbayern auf dem Gelände des Freilichtmuseums Glentleiten. Exponate und Dokumentationen lassen die 1970er-Jahre im ländlichen Raum lebendig werden.

Von Alexandra Vecchiato

Nationalsozialismus
:Sklaven-Äcker für die „ethnische Flurbereinigung“

Unter unmenschlichen Bedingungen haben KZ-Häftlinge in der Dachauer Plantage ihr Leben für die NS-Lebensraumpolitik geopfert. Die Forschungsergebnisse der Historikerin Anne Sudrow zum sogenannten SS-Kräutergarten sollen Teil der KZ-Dokumentation werden.

Von Alexandra Leuthner

EU-Parlament
:Zurück in die Fleischzeit

Produktnamen wie „Veggieburger“ oder „Tofuschnitzel“ sollen verboten werden, so will es eine Mehrheit der Europaabgeordneten. Verbraucherschutz oder Kulturkampf? Auch aus CDU und CSU kommt Kritik.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Überdüngung der Landwirtschaft
:„Bahnbrechender Erfolg für sauberes Wasser“

Das Bundesverwaltungsgericht erzwingt einen Aktionsplan gegen zu hohe Nitratwerte im Grundwasser. Es ist ein Urteil gegen die industrielle Landwirtschaft und gegen Minister Alois Rainer. Umweltschützer fühlen sich bestätigt.

SZ PlusVon Thomas Hummel

MeinungPrantls Blick
:Dank und Undank an Erntedank

Wie findet man an diesem Tag die richtigen Gesten und die richtige Sprache? Die Landwirtschaft ist Verursacher von Klimaschäden. Und die Landwirte sind auch die ersten Opfer von Starkregen, Hitze und Dürren.

SZ PlusVon Heribert Prantl

Urlaub in Griechenland
:Das versteckte Paradies

Die griechische Insel Chios verdankt ihren einstigen Reichtum einem Harz, das Gesundheit und ein langes Leben verspricht. Hinter ihren alten Mauern verbirgt sich aber noch viel mehr.

SZ PlusVon Monika Maier-Albang

Landwirtschaft
:Erst zu wenig, dann zu viel Regen:  Was das für die Ernte in Bayern bedeutet

Der Bauernverband (BBV) zeigt sich zufrieden mit der Bilanz für 2025. Die Getreidebauern freuen sich über gute Erträge, Kartoffeln gibt es ausreichend, auch die Apfelernte lief gut. Nur die Hopfenbauern klagen.

Künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft
:Warum Smart Farming sogar die Welt retten könnte

Landwirte sollen liefern: gesunde Lebensmittel, Ideen zur Rettung von Arten und Klima. Aber das schaffen sie nicht allein und lassen sich immer häufiger von Künstlicher Intelligenz helfen. So wie Andreas Dörr in der Rhön, der der digitalen Landwirtschaft viel Potenzial bescheinigt.

SZ PlusInterview von Cara Emilia Dühr

Obstanbau in Schwaben
:Wie ein Pomologe 90 Apfelsorten an einem Baum wachsen lässt

Anton Klaus ist Bayerns wohl kundigster Apfelkenner. In seinem Garten wachsen Sorten, die kaum noch jemand kennt. Warum er nichts von Supermarktäpfeln hält - und welche Sorten bei fast jedem Früchte tragen.

SZ PlusVon Florian Fuchs

Bericht der Europäischen Umweltagentur
:Natur unter Stress

Artenvielfalt, Böden und Wasserressourcen sind in Europa in einem schlechten Zustand, stellt die EU-Umweltagentur fest. Ein Hauptverursacher vieler Probleme: die Landwirtschaft.

Von Thomas Hummel

Bayerische Demenzwoche
:Einfach mal nur streicheln dürfen

Auf dem Auszeithof in Unering erleben demenzerkrankte Seniorinnen und Senioren Tiere, Traktoren und einen Nachmittag voller schöner Gefühle. Die Zeit ohne Anforderungen im Hier und Jetzt entspannt nicht nur die Teilnehmer, sondern auch ihre Angehörigen.

Von Patrizia Steipe

Milchmarkt
:„Wir melken uns ins eigene Grab“

Die Preise für Milch fallen, Discounter erhöhen den Druck – und unter Milchbauern wächst die Angst vor einer neuen Krise. Die Besonderheiten dieses Markts machen das nicht mal unwahrscheinlich.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Krise im Weinbau
:Viele Winzer geben auf

Die Lese ist mitten im Gang, aber die Stimmung im Weinbau ist schlecht. Betriebe schließen oder verkleinern ihre Flächen, manche sprechen von der schlimmsten Krise der Nachkriegszeit. Was ist da los? Eine Erkundung in Rheinland-Pfalz.

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé

Krisenkonzern aus München
:Trump gefährdet die Sanierung der Baywa

Der US-Präsident will erneuerbare Energien in den USA steuerlich nicht mehr fördern. Das könnte den angeschlagenen Agrarkonzern Baywa treffen. Denn die Münchner sind im Wind- und Solargeschäft.

Von Caspar Busse

Wetterextreme
:Bessere Unterstützung der Bauern

Bundeslandwirtschaftsminister Rainer prüft öffentliche Zuschüsse für Versicherungen

Leben in der Diktatur
:Butter und Vernichtung: Wie der Nationalsozialismus die Bauern im Allgäu gleichschaltete

Eine Ausstellung in Kempten zeigt erstmals für Bayern, wie die Nazis sich den ländlichen Raum untertan machten – und hebt dabei historische Schätze aus privaten Archiven.

Von Florian Fuchs

Denkmalschutz
:Gerettet vor dem Feuer

Der Vater hat ein 232 Jahre altes Holzhaus einst vor der Zerstörung gerettet, heute sorgt der Sohn für den Erhalt. Umso mehr, als er darin wohnt. Über Freud und Leid, in einem Bauernhofmuseum zu leben.

Von Alexandra Vettori

Biodiversität
:Herr Segerer und seine 3350 Falterarten

Insekten verschwinden rasend schnell von der Erde, dabei sind so viele noch unbekannt. Wie Forscher versuchen, die wahre Vielfalt des Lebens zu erfassen, bevor es zu spät ist.

SZ PlusVon Theresa Palm (Text), Lina Moreno (Design und Illustration), Julia Schubert (Infografik und Illustration)

Tierhaltung
:Ruhe im Stall

Ein milliardenschweres Programm sollte sicherstellen, dass es Tieren in deutschen Ställen besser geht. Nun wird es über Nacht eingestellt. Zum Leidwesen nicht nur der Tiere, sondern auch ihrer Halter.

Von Michael Bauchmüller

Bayern
:Neue Bauordnung gefährdet Barrierefreiheit

Wegen der neuen Bauordnung könnten in Bayern weniger ausgewiesene Stellplätze für Menschen mit Behinderung entstehen. Der Haarer SPD-Stadtrat Peter Paul Gantzer und der VdK äußern scharfe Kritik an den Änderungen.

Von Bernhard Lohr

Experimentalarchäologie
:Der Käse aus der Steinzeit

Eine Münchner Archäologin versucht, Käse wie in der Steinzeit zu produzieren. Was ihre Experimente über Ernährung und Kultur der Vorzeit verraten.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

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