Halbleiter

Chipindustrie
:Ein Deal unter alten Bekannten

Infineon kauft dem österreichischen AMS-Osram-Konzern eine Sparte für mehr als eine halbe Milliarde Euro ab. Das AMS-Werk in der Steiermark bleibt aber – und muss sich mittelfristig neue Aufträge suchen.

SZ PlusVon Caspar Busse

Elektromobilität
:Chinas Regierung streicht Subventionen für E-Autos zusammen

Weniger Steuervorteile, geringere Prämien beim Kauf von E-Autos: Peking macht Ernst. Die Verkäufe und Aktienkurse vieler Hersteller brechen daraufhin ein. Besonders betroffen: Marktführer BYD.

SZ PlusVon Gregor Scheu und Christina Kunkel

Halbleiter
:Österreich fürchtet um seine einzige große Chipfirma

AMS Osram steckt in großen Problemen. Der Münchner Technologiekonzern Infineon will offenbar Teile kaufen. Doch es gibt Widerstand – und ein anonymes Gegenangebot.

SZ PlusVon Caspar Busse

Macht in der Weltwirtschaft
:So funktioniert das amerikanische Imperium

Die USA haben die Wirtschaft der Welt zu ihrer Waffe gemacht. Nur kann die nun auch gegen sie selbst eingesetzt werden. Der Politikwissenschaftler Henry Farrell erklärt das System – das Trump perfektioniert, aber nicht erfunden hat.

SZ PlusVon Jannis Brühl

Quantum Diamonds
:Münchner Start-up könnte für globale Chipindustrie unverzichtbar werden

Quantum Diamonds hat Mikroskope entwickelt, die in modernen Mikrochips kleinste Fehler erkennen können. Nun werden die ersten Geräte ausgeliefert – zu den Branchengrößen aus Taiwan und den USA.

SZ PlusVon Catherine Hoffmann

ExklusivIndustrie und KI
:Wo Deutschland noch eine Chance hat

Deutschland kann industrielle KI, weil das produzierende Gewerbe Gewicht hat. Die Maschinen liefern jede Menge Daten, um Algorithmen zu trainieren. Wie groß das Potenzial ist, zeigt eine Studie.

Von Elisabeth Dostert

Nvidia-Quartalszahlen
:Die KI-Blase schwillt an, aber sie platzt nicht

Erneut hat der Chiphersteller Nvidia die Erwartungen übertroffen und damit klargemacht: Der Hype um künstliche Intelligenz ist keineswegs vorbei. Fragt sich nur, ob das auf Dauer gut gehen kann.

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung

Chiphersteller
:Warum die Niederlande die Kontrolle über Nexperia abgeben

Im September hatte die Regierung in Den Haag überraschend bei dem niederländischen Chiphersteller eingegriffen und nicht zuletzt die deutsche Autoindustrie in Not gebracht. Jetzt rückt eine Lösung der Chip-Krise näher.

SZ PlusVon Thomas Kirchner und Helmut Martin-Jung

Mangel an Halbleitern
:Wenn diese Chips fehlen, steht die Welt still

Sie stecken in Autos, Toastern, Superrechnern – und in fast jeder Krise: Mikrochips sind die wahren Motoren der Moderne. Doch ein Lieferstopp in China reicht, und Deutschland kommt ins Straucheln.

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung und Stephan Radomsky

MeinungAutoindustrie
:Die Zukunft lässt sich nicht von Quartal zu Quartal gestalten

Abhängigkeit vom Batterie-Importen aus China, die Chip-Krise, der Jobabbau: Deutschlands Autoindustrie hat ernste Problemen. Dass es so gekommen ist, daran tragen die Konzerne viel eigene Schuld. Dabei ginge es auch anders.

SZ PlusKommentar von Stephan Radomsky

Nexperia-Chips
:So will Chinas Regierung die Weltwirtschaft steuern

Peking erlaubt den Export von Chips des Herstellers Nexperia wieder. Die Entscheidung ist Teil eines größeren Plans.

SZ PlusVon Lea Sahay

Halbleiter
:Hoffnung für die Autoindustrie

China vereinfacht Exporte für Nexperia-Chips.

Halbleiter
:Chips aus Europa bleiben Mangelware

Der Fall Nexperia zeigt: Europa ist bei Halbleitern extrem abhängig, Prestigeprojekte sind gescheitert. Und die großen EU-Pläne wirken wie Luftnummern.

SZ PlusVon Caspar Busse und Jan Diesteldorf

Niederlande
:Was wirklich geschah bei Nexperia

Der Eingriff der niederländischen Regierung bei dem Chiphersteller schockierte nicht nur China, sondern auch die deutsche Autoindustrie. Inzwischen ist klar, dass Druck aus Washington wohl nicht die entscheidende Rolle spielte.

Von Thomas Kirchner

Chip-Krise
:Bosch meldet in Ansbach und Salzgitter Kurzarbeit an

Lieferprobleme beim Chip-Hersteller Nexperia haben Auswirkungen an zwei deutschen Standorten des Autozulieferers Bosch. Hunderten Beschäftigten droht Kurzarbeit.

MeinungKrise der Autokonzerne
:Und alle fragen nur: War was?

Sicher, VW, Audi, Porsche, BMW und Mercedes stehen vor gewaltigen Herausforderungen: Lieferketten, Exporte, E-Mobilität – alles schwierig. Die eigentliche Gefahr aber ist, dass man in den Chefetagen offenbar immer noch nichts dazugelernt hat.

SZ PlusKommentar von Stephan Radomsky

Transformation
:Warum die Lage der Autobranche so düster ist

Erst die Probleme in China, dann die Zölle in Amerika und jetzt auch noch eine neue Chip-Krise: Europas Autohersteller stecken in existenziellen Nöten. Über einen drohenden Niedergang, der auch selbstverschuldet ist.

SZ PlusVon Thomas Fromm, Christina Kunkel, Stephan Radomsky, Meike Schreiber und Paulina Würminghausen

Nexperia
:Der Mann, der seine eigene Firma nicht mehr betreten darf

Er wollte China an die Spitze der Chipwelt führen. Nun hat Europa Zhang Xuezheng das Steuer aus der Hand genommen. Wer ist der Mann, der Nexperia nicht mehr anführen darf?

SZ PlusVon Gregor Scheu

Handelsstreit
:Was bedeutet die Chipkrise für die deutsche Autoindustrie?

Der Handelsstreit zwischen den USA und China trifft die kriselnde Autoindustrie hart. Gibt es alternative Lieferanten für die Chips von Nexperia? Und welche Folgen hätte es, wenn bald die Bänder in den Werken stillstehen? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

SZ PlusVon Tobias Bug, Jan Diesteldorf, Helmut Martin-Jung, Stephan Radomsky, Vivien Timmler und Paulina Würminghausen

MeinungHalbleiter und Rohstoffe
:Europas Industrie sitzt in der Falle

Die Krise um den Chiphersteller Nexperia und die massiven Probleme der Autoindustrie zeigen: Die europäische Industrie ist zum Spielball geopolitischer Interessen geworden. Sie droht im US-chinesischen Handelsstreit aufgerieben zu werden.

SZ PlusKommentar von Thomas Fromm

ExklusivAutoindustrie
:Kleine Chips, große Not

Im Handelskrieg zwischen China und den USA gerät ein weitgehend unbekannter Chiphersteller zwischen die Fronten. Dumm nur, dass ohne die Halbleiter dieser Firma fast keine Autos mehr gebaut werden können.

SZ PlusVon Tobias Bug, Jan Diesteldorf, Elisabeth Dostert, Thomas Fromm, Christina Kunkel, Stephan Radomsky und Paulina Würminghausen

Künstliche Intelligenz
:Warum ein deutsches Start-up in China ein „Fitnessstudio für Roboter“ baut

Während Europa menschenähnliche Roboter noch belächelt, investiert China Milliarden in ihre Weiterentwicklung. Ihr Ziel: eine neue Arbeitswelt zu erschaffen. Ein schwäbisches Unternehmen mischt nun mit.

Von Gregor Scheu

Halbleiter
:Warum der Chiphersteller Nexperia so wichtig ist

Sie sind klein, sie sind billig, sie werden milliardenfach produziert. Aber wehe, diese Chips fehlen. Wer ist der Hersteller Nexperia, dessen Lieferprobleme jetzt ganze Branchen lahmlegen könnten?

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung

Chipmangel
:Deutschen Autobauern drohen Produktionsstopps

China hat im Handelsstreit mit den USA die Ausfuhr von wichtigen Halbleitern gestoppt. Deshalb könnten in deutschen Autofabriken bald die Bänder stillstehen.

SZ PlusVon Thomas Fromm, Christina Kunkel, Stephan Radomsky und Paulina Würminghausen

Handelskrieg
:Niederlande übernehmen Kontrolle bei Chipfirma

Überraschend hat die niederländische Regierung die Chipfirma Nexperia übernommen – aus Sorge, dass es wegen der chinesischen Eigentümer zu Versorgungsengpässen kommen könnte.

Von Helmut Martin-Jung

MeinungRohstoffe der Zukunft
:Der Westen hat Chinas Stärke selbst geschaffen

Pekings neue Exportbeschränkungen für Seltene Erden sind das Ergebnis westlicher Kurzsichtigkeit. Sie zeigen, was passiert, wenn Politik über Jahrzehnte auf billige Lieferketten vertraut und die Grundlagen industrieller Stärke preisgibt.

SZ PlusKommentar von Gregor Scheu

Chip-Branche
:Was der Einstieg der US-Regierung bei Intel bedeutet

US-Präsident Trump hat eine zehnprozentige Beteiligung am Chipkonzern ausgehandelt. Dies könnte den Markt erheblich beeinflussen, auch in Europa.

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung

Chipindustrie
:USA machen den Staatseinstieg bei Intel perfekt

Die Regierung in Washington beteiligt sich mit 8,9 Milliarden Dollar an dem angeschlagenen Halbleiter-Konzern. Die Finanzierung erfolgt durch die Umwandlung von Chip-Subventionen.

Halbleiter
:US-Regierung bestätigt Einstieg bei Intel

Das einst führende Chip-Unternehmen erhält zudem Unterstützung vom japanischen Softbank-Konzern, der Aktien im Wert von zwei Milliarden Dollar kauft.

Von Helmut Martin-Jung

Trump und die Chipbranche
:Lob vom Präsidenten – Intel-Aktie steigt

Der Chef des kriselnden US-Konzerns, Lip-Bu Tan, hat Trump offenbar überraschend umstimmen können. Sein Job ist dennoch alles andere als sicher.

Von Helmut Martin-Jung

Künstliche Intelligenz
:Die USA liefern wieder KI-Chips nach China, aber nicht die schnellsten

Mikrochips – wer sie hat, ist in der modernen Welt im Vorteil. Der US-Präsident will den nicht aus der Hand geben und kommt zu einem überraschenden Meinungsumschwung. Aber auch der ist eine Machtdemonstration gegenüber China.

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung und Gregor Scheu

MeinungDonald Trump und die Wirtschaft
:Der Nvidia-Chef zeigt, wie man mit Trump umgehen muss

Wenn Manager sich mit Trump einigen, werden sie oft kritisiert. Aber was, bitteschön, bleibt Konzern-Chefs wie Jensen Huang anderes übrig?

SZ PlusKommentar von Jürgen Schmieder

MeinungHandelspolitik
:Trump droht mit Zöllen, aber das wird die Chip-Produktion nicht in die USA bringen

Mal wieder verkalkuliert sich der US-Präsident: Die Produktion von Halbleitern ist komplex und global organisiert – und wird es auch bleiben.

SZ PlusKommentar von Helmut Martin-Jung

Chipfabrik in Sachsen-Anhalt
:Wie das Milliardenprojekt in Magdeburg scheitern konnte

Mehr als 30 Milliarden Euro wollte Intel in Sachsen-Anhalt investieren, knapp zehn Milliarden Euro sollte der Staat dazugeben. Doch die modernste Chipfabrik der Welt scheiterte kläglich. Zurück bleiben nur Verlierer.

SZ PlusVon Saskia Aleythe, Caspar Busse und Helmut Martin-Jung

Chiphersteller
:Intel gibt Pläne für Fabrik in Deutschland auf

Im vergangenen Jahr hatte der Chipkonzern das geplante Werk in Magdeburg um zwei Jahre verschoben. Nun kommt das endgültige Aus.

Chipbranche
:KI-Boom beschert Chiphersteller TSMC Rekordquartal

Künstliche Intelligenz und kein Ende: Der taiwanische Chipfertiger TSMC steigert seinen Gewinn um 60 Prozent. Intel dagegen ist in Schwierigkeiten.

MeinungInnovationspolitik
:Von Dresden lernen: Deutschland braucht mehr Hightech-Standorte

Clustern statt kleckern: Es muss mehr Zentren für Wissenschaft geben, wie in Sachsen oder in München. Keine leichte Aufgabe in der risikoscheuen Republik mit ihren mächtigen Bundesländern.

SZ PlusKommentar von Helmut Martin-Jung

Halbleiter-Industrie
:Wie Dresden eine ganze Branche anlockt

Wo andere Standorte zuletzt immer wieder gescheitert sind, hat Dresden Erfolg: Hier investieren Firmen aus der Halbleiterindustrie tatsächlich. Woran liegt das?

SZ PlusVon Saskia Aleythe

MeinungIndustrie
:Die USA und Europa müssen Seltene Erden selbst fördern – oder sie liefern sich China aus

Zwar gibt es nun einen Handelsdeal zwischen Washington und Peking. Aber dieser Abmachung ist nicht zu trauen. Die Volksrepublik weiß ja ganz genau, welche Macht sie durch das Monopol auf die Rohstoffe hat.

SZ PlusKommentar von Ann-Kathrin Nezik

Investoren aus den USA
:Halbleiter-Standort Dresden wird noch größer

Der US-Chiphersteller Globalfoundries baut seine deutsche Fabrik aus – und bekommt Hunderte Millionen Euro an staatlichen Subventionen. Das ist auch gut für Sachsen.

Von Saskia Aleythe

Halbleiter
:Huawei soll chinesische Produktion für High-End-Chips aufbauen

Schnelle Chips sind unverzichtbar für KI und Rüstungstechnik. Der Kampf darum zwischen den USA und China verschärft sich. Die USA wollen den Export noch stärker kontrollieren, China strebt nach Autarkie und hat seinen Vorzeige-Konzern damit betraut.

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung

Halbleiterbranche
:Intel entlässt offenbar weitere 20 Prozent der Belegschaft

Der Chiphersteller Intel kommt nicht zur Ruhe. Eine zweite Entlassungswelle soll den Konzern wieder konkurrenzfähig machen. Mehr als 20 000 Menschen könnten ihre Jobs verlieren.

Von Helmut Martin-Jung

Handelskrieg
:Wie Trump sich die Chip-Branche vornimmt

In der Corona-Pandemie zog sich der Mangel durch nahezu alle Industriezweige. Etwas Ähnliches könnte nun wieder drohen.

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung

Handelskrieg
:Zollpause für iPhones - erster Etappensieg für Peking?

Im eskalierenden Handelskonflikt macht Trump einen Rückzieher: Smartphones, Laptops und andere Elektroartikel aus China sind von den Zöllen ausgenommen, vorerst jedenfalls. Aus Sicht Chinas ein Zeichen der Schwäche der Trump-Regierung.

SZ PlusVon Gregor Scheu

Großprojekt Rapidus
:Wie Japan die weltweit modernsten Mikrochips bauen will

Japan will seinen Ruf als Halbleiter-Großmacht wiederherstellen und investiert kräftig – im Eiltempo und ohne größere bürokratische Hindernisse.

SZ PlusVon Thomas Hahn

SZ Digitalgipfel
:Wie Deutschland in der Chipproduktion mithält

Jeder zweite Halbleiter kommt aus Taiwan, der Bau der Intel-Fabrik in in Magdeburg ist gestoppt. Trotzdem haben Deutschland und Europa eine Chance.

SZ PlusVon Mirjam Hauck

Chiphersteller
:Nvidia: Brauchen weiter viel Rechenpower

Nvidia ist der KI-Überflieger der vergangenen Jahre. Doch braucht es wirklich die immens teuren Super-Chips? Nvidia-Chef Huang hat darauf eine klare Antwort. Und schon das nächste Ziel im Visier.

Halbleiter
:Ein 65-Jähriger soll Intel jetzt aus der Krise führen

Der Halbleiter-Konzern kämpft seit Jahren mit Problemen. Nun soll ein neuer Chef helfen. Er wird wohl die Strategie seines Vorgängers auf den Prüfstand stellen.

Infineon
:Als Ulrich Schumacher im Porsche an der Börse vorfuhr

Es war der zweitgrößte Börsengang in Deutschland und der wohl umstrittenste: Vor genau 25 Jahren wurde nach einer beispiellosen Euphorie die Infineon-Aktie erstmals notiert. Was ist geblieben – auch für die Aktienkultur?

SZ PlusVon Caspar Busse

TSMC
:Was hinter Trumps Chip-Deal steckt

Taiwans Chiphersteller TSMC investiert 100 Milliarden Dollar in neue Produktionsstätten in den USA. Während Washington die Investition feiert, stellt sich die Frage, ob Taiwan damit seinen Schutz aufs Spiel setzt.

SZ PlusVon Gregor Scheu

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