SZ-Serie "Schaffen wir das", Folge 10

Die Provinz ist keine abweisende Wüste

Ländliche Gegenden gelten oft als Hochburgen von Heimatbewahrern, Großstädter hingegen als aufgeschlossen gegenüber Flüchtlingen. So einfach aber ist es nicht, zeigen Besuche in St. Pauli und in Rotenburg an der Wümme.

Von Thomas Hahn

Abschiebeflug nach Kabul

Krank, suizidgefährdet, abgeschoben

Erneut sind abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abgeschoben worden, Flüchtlingshelfern zufolge bräuchten einige von ihnen Hilfe. Sie machen sich Sorgen.

EU Rumänien Türkei Brexit
EU

Ein außergewöhnlich normaler Tag in Brüssel

Gibt es bald einen Brexit-Vertrag? Ist Rumänien reformbereit? Ist die Türkei verlässlich? Was die Europäische Union an einem Tag so alles umtreibt.

Von Thomas Kirchner und Alexander Mühlauer, Brüssel

Flüchtlinge auf dem Grenzzaun zwischen Mexiko und den USA
Flüchtlinge aus Mittelamerika

Erste Migranten erreichen US-Grenze

Tausende Kilometer waren sie unterwegs, nun haben die ersten Migranten aus Mittelamerika die mexikanische Grenzstadt Tijuana erreicht. Die US-Regierung will handeln.

Flüchtlinge in der Türkei
Türkei

Rechnungshof bemängelt Einsatz der EU-Flüchtlingshilfe

Die Europäische Union zahlt bis zu sechs Milliarden Euro an die Türkei, um syrische Flüchtlinge zu unterstützen. Die Hälfte davon ist schon aufgebraucht - allerdings nicht sehr effizient.

SZ-Serie "Schaffen wir das?", Folge 10

Ausgerechnet Heidenau

Seit der Neonazi-Randale von 2015 hat die sächsische Stadt einen schlechten Ruf. Die syrische Familie Almasri lebt seit fast drei Jahren dort - und fühlt sich wohl. Ein Ortsbesuch.

Von Antonie Rietzschel, Heidenau

Mittelamerika

Armut und Gewalt halten den Exodus in Gang

Die Flüchtlingskarawane aus Honduras ist in Mexiko-Stadt angelangt, viele wollen die gefährliche Reise Richtung USA fortsetzen. Es ist nur ein kleiner Teil der Menschenmassen, die aus Mittelamerika entkommen wollen.

Von Sebastian Schoepp

BAMF
Sicherheitsbedenken

Afghanischer Diplomat beantragt Asyl

Der Mann will nach Ablauf seiner Dienstzeit in Deutschland bleiben - aus Angst, nach Kabul zurückzukehren. Der Fall könnte die deutschen Behörden in eine heikle Lage bringen.

Von Lena Kampf, Berlin

Migranten auf dem Weg in die USA
USA

Trump will Recht auf Asyl einschränken

Der US-Präsident will allen, die außerhalb der Grenzübergänge aus dem Süden ins Land kommen, das Recht auf Asyl verwehren. Der Plan richtet sich gegen die Flüchtlingstrecks aus Mittelamerika - und verstößt gegen das Gesetz, meinen Menschenrechtler.

CDU-Generalsekretärin

Kramp-Karrenbauer fordert mehr Härte gegen straffällige Asylbewerber

Diesen müsse nicht nur die Wiedereinreise nach Deutschland, sondern in den gesamten Schengenraum auf Lebenszeit verweigert werden, sagt die Anwärterin auf den CDU-Vorsitz.

Prozess wegen misshandelter Flüchtlinge in Burbach
Skandal in Burbach

Prozess um Misshandlungen von Flüchtlingen beginnt

Wachleute und Personal aus der Heimleitung sollen Schutzsuchende gequält und misshandelt haben. 29 Angeklagte stehen vor Gericht.

Thousands Of Hondurans In Migrant Caravan Continue March Through Mexico
Vereinte Nationen

Was wirklich im "Globalen Migrationspakt" steht

Der UN-Plan gilt bei Rechten als eine Art Teufelspakt. Er entziehe den Staaten die Kontrolle über die Zuwanderung, sagen seine Gegner. Dabei hat der Pakt die Gestaltung von Migration im Fokus, nicht ihre Förderung.

Von Andrea Bachstein

Gewalt gegen Migranten

Vier pro Tag

Geflüchtete sind oft Ziel von Attacken - vor allem in Ostdeutschland. Konfliktforscher versuchen zu erklären, woran das liegt.

Von Helena Ott

SZ-Serie "Schaffen wir das?", Folge 9

Migration und Kriminalität - ein komplizierter Zusammenhang

Zuwanderer werden überdurchschnittlich häufig straffällig, das war auch vor 100 Jahren schon so. Woran das liegt - und warum es dennoch Anlass zur Hoffnung gibt.

Von Verena Mayer und Ronen Steinke

US-Präsident Donald Trump bei Fox News
SZ Espresso

Der Morgen kompakt - die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und wird.

Von Philipp Saul

Flucht in die USA

Mittelamerikanische Staaten wollen gegen Flüchtlingstrecks vorgehen

US-Präsident Trump hat gedroht, ihnen die Hilfszahlungen zu kürzen. Nun erklären die Regierungen von Honduras und Guatemala, die Organisatoren der sogenannten Migranten-Karawanen bestrafen zu wollen.

Bundestag
Koalitionsparteien

Wer gewählt werden will, muss Ideen haben

Die Gesellschaft ist von gewaltigen Umbrüchen geprägt. Wollen CDU und SPD die Zukunft mitbestimmen, müssen sie sich Debatten leisten. Den Soli abzuschaffen, reicht nicht.

Kommentar von Cerstin Gammelin

Trump speaks about immigration from the White House in Washington
Rede von US-Präsident Trump

Trump droht Flüchtlingen an der Grenze mit Schüssen

Wer einen Stein werfe, werde behandelt, als würde er mit einem Gewehr angreifen, kündigt Donald Trump an. Später nimmt er seine Aussage zurück. Man werde die Migranten aber "für lange Zeit" festnehmen.

SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Migrants, part of a caravan from Central America en route to the United States, waves the colors of the Honduras flag as they celebrate after crossing into Mexico from Guatemala through the Suchiate River in Ciudad Hidalgo
Mittelamerika

"Die Situation in Mittelamerika wird immer schwieriger"

Armut, Gewalt und Drogen: Warum so viele Menschen aus Mittelamerika in die USA fliehen. Die Geschichte von Donny Reyes aus Honduras.

Von Sebastian Schoepp

Österreich lehnt UN-Migrationspakt ab
Vereinte Nationen

Österreich sagt nein zum UN-Migrationspakt

Wien sieht darin eine "Gefahr für die nationale Souveränität". Jean-Claude Juncker ist enttäuscht und kündigt baldige Gespräche "mit den österreichischen Freunden" an. In Deutschland jubelt die AfD.

Von Matthias Kolb, Brüssel

Flüchtlinge - Mittelamerikanische Migranten auf dem Weg in die USA
Framing-Check: "Flüchtlingskarawane"

Flüchtlinge sind keine Handelsreisenden

Als "Flüchtlingskarawane" wird gerade eine Gruppe mittelamerikanischer Migranten bezeichnet, die sich auf dem Weg in die USA befinden. Der Begriff verharmlost ihre Not.

Von Jonas Lages

Donald Trump, Melania Trump
US-Staatsbürgerschaft

Trump: Kein Pass mehr durch Geburt in den USA

Wer in den Vereinigten Staaten geboren ist, hat automatisch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Präsident Trump sagt zu dem Gesetz: "Es ist lächerlich und es muss aufhören." Dabei ist es ein Grundprinzip des Einwanderungslandes USA.

Adil Yigit Pressefreiheit Türkei Ausweisung
Hamburg

Journalist Adil Yiğit darf in Deutschland bleiben

Der türkische Staatsbürger erhalte eine neue Aufenthaltsgenehmigung aus humanitären Gründen, erklärt die Hamburger Ausländerbehörde. Zuvor hieß es, er werde ausgewiesen.

Mittelamerikanische Migranten auf dem Weg in die USA
Flüchtlingstreck in Richtung USA

Honduranischer Flüchtling an Grenze zwischen Mexiko und Guatemala getötet

Mehr als 1000 Menschen sind in der sogenannten Migranten-Karawane noch unterwegs. Vor den Zwischenwahlen werden sie die USA wohl nicht mehr erreichen.