Flüchtlinge in Bayern

Vierkirchen bei Dachau
:Bewohner soll Brand in Geflüchtetenunterkunft gelegt haben

Die Polizei nimmt einen 26-Jährigen fest und bringt ihn in die Psychiatrie. Das Feuer war in seinem Zimmer ausgebrochen.

Abschiebung nach Volljährigkeit
:Täuschen bayerische Behörden bewusst Geflüchtete?

Die Ausländerbehörde Erding lässt einen jungen Gambier glauben, er könne eine Ausbildung machen. Dabei ist seine Abschiebung zum 18. Geburtstag lange geplant. Laut Fachleuten ist das gängige Praxis.

SZ PlusVon Anna Hofstetter

Militärgelände wird zum Stadtteil
:Abrüstung in den ehemaligen Kasernen

Früher Adolf-Hitler-Kaserne, dann großer US-Militärstützpunkt, heute Unterkunft für Geflüchtete und Hochschulstandort. Wie Jürgen Folk die Konversion in Schweinfurt vorantreibt.

SZ PlusVon Viktar Vasileuski

Bevölkerungsentwicklung
:Eine ganze Kleinstadt weniger: Bayern schrumpft erneut

Zum zweiten Mal in Folge nimmt die Zahl der Menschen ab, die in Bayern leben. Das liegt an der Wende in der Migrationspolitik – hat aber auch noch andere Gründe.

Geflüchtete
:Sechs Personen auf 26 Quadratmetern

Germering ringt wie viele Kommunen weiter um die Integration von Geflüchteten. Erschwert werden alle Bemühungen durch beengte Verhältnisse in Gemeinschaftsunterkünften und fehlendem Wohnraum für alle.

SZ PlusVon Karl-Wilhelm Götte

Sinkende Flüchtlingszahlen
:Bayern baut überall Asylunterkünfte zurück

Der Freistaat hat seit Sommer 2025  fast 20 000 Plätze aufgegeben, Mietverträge werden gekündigt oder nicht verlängert. Das Problem der Unterbringung hatte über Jahre die Landkreise belastet.

Von Matthias Köpf, Johann Osel und Greta Templin

Fraktionschefin Ebner-Steiner
:Die mächtigste Person der bayerischen AfD

Katrin Ebner-Steiner hat in der AfD inzwischen auf allen Ebenen Einfluss. Ihr Aufstieg begann in Niederbayern. Ein Gespräch über politische Sitten, das deutsche Volk und ihren Freund Björn Höcke.

SZ PlusVon Johann Osel

Gröbenzell
:Vorläufiges Aus für Asylunterkunft

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof stuft die Genehmigung des Landratsamtes für die Wohncontaineranlage in der Alpenstraße als rechtswidrig ein. Der für August geplante Bau ist damit vorerst vom Tisch.

Von Gerhard Eisenkolb

Migration
:Regierung belegt Übergangsheim mit ersten Bewohnern

In einem ehemaligen Bürokomplex in Ismaning werden Spätaussiedler, jüdische Emigranten und frühere afghanische Ortskräfte untergebracht, aber keine Asylbewerber. Gegen die Einrichtung hatte es Proteste am Ort gegeben.

Von Sabine Wejsada

Bayernkolleg Augsburg
:Neues Land, neue Sprache, neue Kultur – und trotzdem Abitur

Für junge Ukrainer bedeutet der russische Angriff neben Flucht und dem Verlust des gewohnten Umfelds oft auch einen Bruch in der Schullaufbahn. Hier erzählen drei von ihnen von ihrem Neustart in Deutschland.

SZ PlusVon Anna Hofstetter und Quentin Pehlke

Ein Jahr nach der Ausreise aus Bayern
:Tiba al Saadi will zurück nach Deutschland

Nach zehn Jahren ging Tiba al Saadi zurück nach Bagdad. Zusammen mit ihren drei Kindern, von denen zwei in Deutschland geboren sind.  Die freiwillige Rückkehrerin berichtet aus ihrem Alltag in der fremd gewordenen Heimat.

SZ PlusVon Nina von Hardenberg

Asylrecht
:Abgeschoben, aber nicht vergessen

Die Familie Salvatierra war in Putzbrunn mustergültig integriert, doch dann wurde sie abgeschoben. Nun wartet sie in der alten Heimat auf eine Chance zur Rückkehr. Unterstützt wird sie dabei von zahllosen Helfern hierzulande.

SZ PlusVon Irmengard Gnau und Daniela Bode

Flüchtlinge
:Ganz Bayern baut Asylunterkünfte ab – nur Markt Schwaben baut neu

Obwohl die Zahl der Unterkünfte für Asylbewerber im Freistaat reduziert werden soll, wird das Projekt am Ortsrand realisiert. Gleichzeitig fließt weiter Miete für ein nicht genutztes Gebäude.

SZ PlusVon Barbara Mooser

Debatte im bayerischen Landtag
:„Abschiebehaft dient nicht der Integration“

Die Grünen fordern ein Gesetz zum Thema Abschiebehaft, das die Abläufe und Rechte von Betroffenen klar und human regeln soll – nicht „gefängnisähnlich“. CSU und Freie Wähler verteidigen die bisherige Praxis.

Von Johann Osel

Unterbringung von Geflüchteten
:Asylunterkünfte werden saniert

Während in Bayern die Anzahl der Unterkünfte für Asylbewerber um ein Viertel sinken soll, ist der Landkreis Dachau weiter damit beschäftigt, bestehende Anlagen instand zu setzen. Das liegt auch an einem Rechenfehler des Innenministeriums.

Von Jessica Schober

Sprachkenntnisse
:Deutsch lernen bei einer Tasse Kaffee

Ein neues Sprachcafé in Freising richtet sich an alle, die ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten. Vor allem Geflüchtete sollen davon profitieren.

Von Gudrun Regelein

Abschiebung von Flüchtlingen
:Und eines Morgens stehen Polizisten am Bett

Die Kinder gehen in Unterhaching zur Schule, die älteste Tochter hat einen Ausbildungsplatz, der Vater ein Deutschzertifikat – dennoch wird eine sechsköpfige Familie aus Afghanistan nach Bulgarien abgeschoben.

Von Patrik Stäbler

Migration in Bayern
:Was von der Angst und vom Zorn übrig blieb

In Warngau und Großostheim gab es Proteste gegen Asylzentren, Angst ging um, die AfD erstarkte. Und heute? Ein Besuch.

SZ PlusVon Andreas Glas und Max Weinhold Hernandez

Einbürgerung
:Noch nie gab es so viele Neu-Bayern wie jetzt

Knapp 60 000 Menschen haben vergangenes Jahr in Bayern die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten – ein neuer Rekordwert. Innenminister Herrmann spricht von einer Erfolgsgeschichte, will die Regeln aber trotzdem verschärfen.

Von Johann Osel

Debatte um Abschiebung in Passau
:„Hätte sie jemanden mit dem Auto angefahren, hätte sie nicht abgeschoben werden können“

Eine fast 60 Jahre alte Mitarbeiterin des Passauer Traditionslokals „Goldenes Schiff“ ist nach Sierra Leone abgeschoben worden. Der Wirt macht den Behörden schwere Vorwürfe – mit einem Video, das viral geht.

Interview von Anna Hofstetter

Asylpolitik
:Bayern plant Wegfall von Tausenden Betten für Asylbewerber

Seit Monaten kommen weniger neue Asylbewerber in Bayern an, als ausreisen und abgeschoben werden. Der Freistaat will deshalb bei Unterkünften sparen – und hat ein klares Ziel bis Jahresende.

Justiz in Bayern
:Letzter Rettungsversuch für Wolfratshauser Schwarzbauten scheitert

Der Abriss der Häuser am Isarspitz steht kurz bevor. Das Verwaltungsgericht sieht keine Chance auf eine nachträgliche Baugenehmigung oder die Umnutzung zur Flüchtlingsunterkunft.

SZ PlusVon Benjamin Engel

MeinungFlüchtlingsunterkünfte
:Mit Provisorien löst man keine Probleme

Statt viel Geld für die Miete von Containern auszugeben, sollte der Landkreis Fürstenfeldbruck in feste Gebäude investieren. Die könnten erst für Geflüchtete genutzt werden – und dann die Wohnungsnot lindern.

SZ PlusKommentar von Gerhard Eisenkolb

Unterkunft für Geflüchtete
:Landratsamt zahlt Luxusmiete für Abrisshäuser und Container

Gröbenzells zweiter Bürgermeister Martin Runge hat ausgerechnet, dass der Preis für die umstrittene Flüchtlingsunterkunft an der Alpenstraße bei über 50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegt. Dabei hat die Fürstenfeldbrucker Kreisbehörde stets die Kosten als Argument für große Einheiten angeführt.

Von Gerhard Eisenkolb

Flucht und Migration
:„Keine einzige Turnhalle in Bayern mehr mit Flüchtlingen belegt“

Bayerns Innenminister Joachim Hermann präsentiert die Asylbilanz für das Jahr 2025 und lobt den „erfolgreichen Kurswechsel in der Migrationspolitik“. Nach Jahren hoher Zuwanderung hat sich die Zahl der Asyl-Neuzugänge demnach mehr als halbiert.

Von Johann Osel

Integrationsarbeit in Hebertshausen
:Bundesverdienstkreuz für Flüchtlingshelfer

Peter Barth engagiert sich seit 13 Jahren unermüdlich für die Integration geflüchteter Menschen. Dafür hat er nun die höchste Auszeichnung erhalten.

SZ-Serie: Kommunalwahl in der Region München
:Integration mit regionalen Spezialitäten

Berlin macht die Flüchtlingspolitik, Landkreise und Städte leisten Unterbringung und Integration. Obwohl es sich dabei um Pflichtaufgaben handelt, gibt es bei der Umsetzung zum Teil deutliche regionale Unterschiede. Und das liegt nicht nur am Geld.

Von Alexandra Vettori

Moscheen in Bayern
:Brauchen Imame Nachhilfe in Sachen Demokratie?

Die Grünen machen jetzt im Landtag Druck bei dem Thema: Außer „markigen Sprüchen“ gehe bei der Imam-Ausbildung nichts voran.

SZ PlusVon Johann Osel und Niklas Schneider

Aktuelle Zahlen der Ausländerbehörde
:Viele Kriegsflüchtlinge

Fast 3500 Menschen aus der Ukraine halten sich im Landkreis Fürstenfeldbruck auf. Etwa zwei Drittel sind privat untergebracht oder leben in eigenen Wohnungen.

Von Stefan Salger

Bayerische Sicherheitsstrategie
:Herrmann will mehr Kameras im öffentlichen Raum

Die Videoüberwachung habe sich bewährt, deswegen soll sie ausgebaut werden. Der Innenminister plädiert außerdem für Sauberkeit.

Von Johann Osel

Münchner Verein FC Mainaustraße
:Fußball spielen, um kurz die Angst vor der Abschiebung zu verdrängen

Beim preisgekrönten Münchner FC Mainaustraße spielen Geflüchtete aus mehreren Nationen zusammen Fußball. Der schwerste Gegner bislang: die Bürokratie.

Von Christoph Ruf

Statistisches Jahrbuch
:Die Vermessung der Bayern

Geburten, Zuwanderung, Wirtschaft – das sind die Klassiker eines Statistischen Jahrbuchs. Acht Dinge, die Sie vielleicht bisher nicht über die 13 Millionen Menschen in Bayern wussten, vom Übergewicht bis zur Kaffeemaschine.

Von Johann Osel

Migration
:Im Jahr 2025 weniger unerlaubte Einreisen nach Bayern

Die Zahl illegal eingereister Menschen in den Freistaat ist abermals rückläufig. Zwei Jahre zuvor waren es laut Bundespolizei noch mehr als doppelt so viele. Die meisten kommen aus der Ukraine, Syrien und Afghanistan.

2025: Der Aufreger
:Freistaat stoppt umstrittene Container-Unterkunft in Bairawies

Ist es sinnvoll, 130 Geflüchtete in einem Dorf mit 280 Einwohnern unterzubringen? Nach monatelangen Protesten spricht der bayerische Innenminister ein Machtwort. Die Suche nach Flüchtlingsunterkünften setzt den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen allerdings weiter unter Druck – auch wenn es eine Verwechslung mit Dachau gab.

Von Stephanie Schwaderer

Unterkunft bei Dorfen
:Mietvertrag für Geflüchtete läuft aus

19 Bewohner hatten bereits die Kündigung erhalten, nun will die Regierung von Oberbayern ihnen doch zu einer neuen Bleibe verhelfen.

Von Thomas Daller

Streit um Flüchtlingsaufnahme
:In zehn Jahren: Stadt kann Bamberger „Ankerzentrum“ kaufen

Über die Zukunft des großen Geländes für Geflüchtete in Bamberg haben Stadt und Staatsregierung jahrelang gestritten. Nun gibt es eine Einigung.

Anhaltende Wirtschaftskrise
:Die Superlative werden auch in Bayern weniger

Kriselnde Industrie, schrumpfende Exporte:  Das neue Statistik-Jahrbuch bietet nicht mehr so viele Jubelmeldungen wie früher. Da müssen schon mal die Lebkuchenbäckereien für Spitzenwerte herhalten.

Von Johann Osel

SZ Gute Werke
:Mit steigenden Preisen schwinden die Chancen für die Kinder

Obwohl Elias A. in Vollzeit arbeitet, reicht sein Gehalt nicht, um seine Familie in München zu ernähren. Wegen der Inflation sorgt er sich nun auch um die Zukunft seiner Kinder.

Von Karin Kampwerth

Geflüchtete
:Wie Ukrainer Krieg und Exil bewältigen

Pullach hat seit 2022 besonders viele Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen. Die meisten haben hier Fuß gefasst und Arbeit gefunden. Doch die, die erst kürzlich gekommen sind, werden die Streichung des Bürgergeldes spüren. Und die Helfer sind erschöpft.

SZ PlusVon Bernhard Lohr

Streit um Flüchtlingsaufnahme
:Bamberger „Ankerzentrum“: Stadt lässt sich Weiterbetrieb versüßen

Eigentlich hatte die Stadt auf eine Schließung Ende des Jahres gepocht. Die Staatsregierung sah keine Alternative für einen Weiterbetrieb. Jetzt gibt es eine Lösung in dem langjährigen Streit.

Flüchtlinge
:440 000 Euro für Erdinger Integrationsberatung

Der Landkreis bekommt für seinen Fachbereich Asylmanagement einen Zuschuss vom Freistaat.

Von Wieland Bögel

Abschiebungen
:Jeden Tag ein Kind zu viel

Fast täglich wird ein Kind aus Bayern abgeschoben. Viele kennen nur Deutschland als Heimat, sprechen die deutsche Sprache, gehen hier zur Schule. Dann kommt die Polizei – meist nachts. Die Unmenschlichkeit gehört zur alltäglichen Praxis.

Kommentar von Jessica Schober

Abschiebung
:Helfer von Aschaffenburg muss Deutschland verlassen

Ein mutiger Somalier verfolgte den Messerangreifer von Aschaffenburg und erhielt eine Medaille für Zivilcourage. Dennoch darf er nicht im Land bleiben.

Antrag der SPD
:Bessere Infrastruktur für geflüchtete Kinder gefordert

An die 100 Kinder und Jugendliche wohnen in der Unterkunft im früheren Sparkassengebäude. Doch die Bedingungen für sie sind schwierig, wie jetzt der Ebersberger Bürgermeister kritisiert.

Von Barbara Mooser

Neubiberg
:Mietvertrag für Containerdorf verlängert

Die Geflüchteten-Unterkunft auf der ehemaligen Landebahn im Landschaftspark Hachinger Tal bleibt mindestens bis Mitte 2028 bestehen.

Flüchtlingshilfe in Bayern
:„Viele Bescheide sind absolut unverständlich“

Joachim Jacob aus Petershausen ist langjähriger Vorsitzender des „Verbands der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer Bayern“. Im Interview spricht er über das freiwillige Engagement, die Bürokratie und seine Forderungen an die Politik.

SZ PlusInterview von Gregor Schiegl

Urteil im Traunsteiner Mammut-Prozess
:Hohe Haftstrafen für Mitglieder eines syrischen Schleuser-Clans

Das Landgericht Traunstein verurteilt einen führenden Kopf des international agierenden Al-Sarawi-Netzwerks zu zwölf Jahren Haft. Zwei Mittäter müssen ebenfalls für mehrere Jahre ins Gefängnis.

Von Matthias Köpf

Kommunen in Finanznot
:Fachstelle für traumatisierte Geflüchtete gerettet

Dass es das Nürnberger Angebot braucht, daran gab es wenig Zweifel. Wegen finanzieller Engpässe drohte ihm trotzdem das Aus. Nun kann es vorerst fortbestehen.

Von Max Weinhold Hernandez

Tödlicher Angriff am Barbarossaplatz
:Gutachter halten Abschiebung von Messerangreifer von Würzburg für zu gefährlich

Ein psychisch Kranker griff 2021 Passanten an und tötete drei Frauen. Die Stadt Würzburg wollte ihn abschieben lassen. Doch Staatsanwälte halten das für zu gefährlich.

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