Der Diener des Heiligen Vaters selbst soll vertrauliche Vatikan-Dokumente an die Öffentlichkeit gegeben haben. Während Paolo Gabriele in der Arrestzelle des Kirchenstaats sitzt, wird weiter nach etwaigen Hintermännern im Vatileaks-Skandal gesucht. Es geht um Seilschaften, Korruption und Intrigen unter den mächtigsten Kirchenmännern der Welt.
Papst Benedikt XVI. tritt ab. Doch war die Gesundheit tatsächlich der entscheidende Grund? Oder waren seine engsten Mitarbeiter am Ende erpressbar? Inmitten von Gerüchten beginnt die Suche nach dem Nachfolger.
Von Matthias Drobinskimehr...
Paolo Gabriele wird wegenDokumentendiebstahls 18 Monate im Hausarrest verbringen. Der ehemalige Kammerdiener des Papstes ließ seine Berufungsfrist verstreichen - und will nun die Verantwortung für sein Handeln übernehmen.
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Das milde Urteil gegen Paolo Gabriele mag gut begründet sein. Die Zweifel aber, ob der Kammerdiener des Papstes wirklich keine Komplizen hatte, kann es nicht ausräumen. Immerhin hat der Papst das Verfahren nicht unterbunden.
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Er ist wegen Diebstahls zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt worden, darf aber auf eine Begnadigung hoffen. Bisher ist Paolo Gabriele, der ehemalige Kammerdiener des Papstes, der einzige, der für die "Vatileaks"-Affäre zur Rechenschaft gezogen wurde. Doch das Gerichtsurteil ist keineswegs ein Schlussstrich.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Der ehemalige Kammerdiener des Papstes, Paolo Gabriele, soll ins Gefängnis. Die Richter verurteilten ihn im Prozess um die "Vatileaks"-Enthüllungen zu 18 Monaten Haft. Gabriele war wegen schweren Diebstahls angeklagt. Doch laut Aussagen eines Vatikan-Sprechers ist es unwahrscheinlich, dass Gabriele die Haft tatsächlich absitzen muss.
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Im Vatileaks-Prozess gibt der Angeklagte zu, einen Vertrauensbruch gegenüber dem Papst begangen zu haben. Des schweren Diebstahls fühle er sich aber nicht schuldig. Angetrieben habe ihn eine "unerträgliche Situation" im Vatikan.
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Im Prozess um vertrauliche Vatikan-Dokumente hat der frühere Kammerdiener des Papstes ein Geständnis abgelegt. Paolo Gabriele gab zu, das Vertrauen Benedikts missbraucht zu haben. Des schweren Diebstahls fühle er sich aber nicht schuldig, sagte der Angeklagte - und erhob schwere Vorwürfe gegen die Polizei des Vatikan.
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Meinung
Der frühere Kammerdiener des Papstes darf ein rasches, ordentliches Verfahren erwarten. Unwahrscheinlich, dass er am Ende tatsächlich ins Gefängnis muss. Ebenso unwahrscheinlich erscheint es allerdings, dass bei Urteilsverkündung die ganze Wahrheit über den Vatileaks-Skandal bekannt ist.
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Er ist beschuldigt, vertrauliche Dokumente aus dem Büro des Papstes gestohlen zu haben, die dann in den Medien gelandet sind. "Paoletto", der ehemalige Kammerdiener von Benedikt XVI., ist Schlüsselfigur der "Vatileaks"-Affäre - und steht seit heute vor dem Gericht des Vatikanstaats.
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Im Zuge der Vatileaks-Affäre kommen neue Details aus dem Kirchenstaat ans Licht: Der ehemalige Kammerdiener des Papstes soll einen Scheck über einen sechsstelligen Betrag und andere Kostbarkeiten für das Kirchenoberhaupt aufbewahrt haben. Unter den Geschenken für Benedikt XVI. befindet sich auch Skurriles.
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Meinung
Der Kammerdiener des Papstes und ein einfacher Informatiker sollen die Bösewichte in der Vatileaks-Affäre sein. Schwer zu glauben, dass sie ohne Auftrag ranghoher Mitarbeiter aus dem Vatikan gehandelt haben. Einen fairen Prozess dürfen die Beschuldigten - und die Öffentlichkeit - daher nicht erwarten.
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Der Kammerdiener des Papstes sei ganz allein verantwortlich für das Verschwinden vertraulicher Dokumente aus dem engsten Umfeld Benedikts, hieß es bislang immer aus dem Vatikan. Nun soll plötzlich ein zweiter Mann angeklagt werden. Sollten die Verschwörungstheoretiker am Ende doch recht behalten?
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Er soll interne Papiere an italienische Medien weitergegeben haben: Jetzt wird der frühere Kammerdiener von Papst Benedikt XVI. vor Gericht gestellt. Der Vorwurf: schwerer Diebstahl. Auch gegen weitere enge Mitarbeiter des Papstes wird ermittelt.
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Papst Benedikt dringt auf Klarheit in der Vatileaks-Affäre. Falls es tatsächlich zu einem öffentlichen Prozess kommt, würde vor aller Welt die Frage behandelt, wie groß der Verrat im Vorzimmer des Papstes war - und vor allem warum.
Von Matthias Drobinskimehr...
Der Zoff zwischen "Titanic" und Papst Benedikt XVI. geht weiter. Die Satirezeitschrift legt nach: Auch die August-Ausgabe zeigt auf dem Cover eine mehrdeutige Fotomontage des Oberhaupts der Katholiken.
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In einem Brief an den Pontifex gesteht Paolo Gabriele Fehler ein und bittet um Entschuldigung. Benedikts langjähriger Kammerdiener soll der Presse vertrauliche und brisante Dokumente aus dem Vatikan zugespielt haben. Doch italienische Medien glauben nicht an die kolportierte Einzeltäterthese - und spekulieren über weitere Maulwürfe.
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In die "3. Loggia", die Privatwohnung des Papstes, wird er wohl nicht zurückkehren. Paolo Gabriele, der langjährige Kammerdiener von Papst Benedikt XVI. und Hauptverdächtiger in der "Vatileaks"-Affäre, ist aus der Haft entlassen worden. Frei bewegen kann sich der 46-Jährige jedoch nicht.
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Meinung
"Verräter" nennen ihn manche. Weil er mit seinem Buch "Sua Santità" Vorgänge publik gemacht hat, die der Heilige Stuhl lieber im Dunkeln gelassen hätte. Versäumnisse beim Umgang mit Fällen von sexuellem Missbrauch beispielsweise. In der SZ erklärt der Journalist und Autor Gianluigi Nuzzi, warum die Veröffentlichung der Vatikan-Interna die Kirche besser machen wird.
Ein Gastbeitrag von Gianluigi Nuzzimehr...
Seit zwei Wochen sitzt Paolo Gabriele in der Arrestzelle des Vatikans. Nun ist der bislang einzige Beschuldigte im Vatileaks-Skandal erstmals verhört worden. Auch eine andere prominente Figur in der Enthüllungsaffäre hat sich erstmals zu Wort gemeldet.
Von Andrea Bachstein, Vatikanstadtmehr...
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