Gerade erst machte das Debakel um das Scheitern des Drohnen-Projekts Euro Hawk Schlagzeilen. In Penzberg produziert die Firma EMT Drohnen, die die Bundeswehrtruppen in Afghanistan vor "bösen Überraschungen" schützen sollen. Doch einige Rüstungsdeals des bayerischen Drohnen-Herstellers sind umstritten.
Von Daniel Schrödelmehr...
Noch vor einem Jahr warb Verteidigungsminister de Maizière vehement für ein Drohnenprojekt der Nato. FDP-Politikerin Elke Hoff erinnert sich jetzt, dass ihre Fraktion schon damals starke Vorbehalte gehabt habe. Gleichwohl hatten auch die Liberalen für das Projekt gestimmt.
Von Christoph Hickmann, Berlinmehr...
Kommt nach dem Stopp des "Euro Hawk" nun die nächste kostspielige Notlandung? Verteidigungsminister de Maizière lässt ein Nato-Überwachungsprogramm prüfen, bei der die Drohne "Global Hawk" eingesetzt werden soll. Es könnte ebenfalls eine Fehlinvestition sein.
Von Christoph Hickmann, Berlinmehr...
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Das Projekt sei "sehr wichtig" für Deutschland: Obwohl schon Probleme im Ministerium bekannt waren, setzte sich Verteidigungsminister de Maizière noch im Mai 2012 für eine deutsche Beteiligung am Drohnen-Programm der Nato "Global Hawk" ein.
Von Christoph Hickmann, Berlinmehr...
Offener Streit um den "Euro Hawk": Verteidigungsminister Thomas de Maizière zeigt nach dem Aus für das Drohnenprojekt mit dem Finger auf den US-Hersteller. Doch der schlägt in einem deutschen Zeitungsbericht zurück. Zum Beispiel sei sehr wohl ein Kollisionsschutz für die Aufklärungsdrohne eingeplant gewesen.
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Das Bild von Willy Brandts Kniefall in Warschau ging als Zeichen der Demut und Versöhnung um die ganze Welt. Doch es ist nicht die einzige Aufnahme mit besonderer Symbolkraft in der Geschichte der SPD.
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Verteidigungsminister de Maizière steckt in seiner bisher größten Krise: Mehr als 300 Millionen Euro sind beim "Euro Hawk" verschwendet worden - doch womöglich wird das Debakel noch deutlich teurer. Die Opposition wirft Thomas de Maizière Vertuschung vor, neue Pannen werden bekannt. Es wird gefährlich für den stillen Macher.
Von Christoph Hickmann, Berlinmehr...
Lange Zeit schien Thomas de Maizière gekonnt über dem Parteienstreit zu schweben. Doch das Bild des peniblen, stets überlegten Verteidigungsministers hat Kratzer bekommen. Wegen des Drohnen-Desasters steht sein Ressort nun in der Kritik - auch von Seiten des Koalitionspartners.
Von Christoph Hickmann, Berlinmehr...
13 Menschen kamen 1980 beim Anschlag auf das Oktoberfest in München ums Leben. Bisher galt das Attentat als Werk eines rechtsextremistischen Einzeltäters. Nun prüft der Generalbundesanwalt Berichte über eine Beteiligung des Bundesnachrichtendiensts.
Von Tanjev Schultzmehr...
Dolmetscher setzen ihr Leben aufs Spiel, um ausländischen Truppen in Afghanistan zu helfen. Durch den kommenden Abzug der Streitkräfte sehen sie ihr Leben bedroht. Nun willigt Großbritannien ein, ihnen ein Visum zu geben.
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Attentat in Kabul: In der afghanischen Hauptstadt ist am Morgen eine Bombe explodiert. Ziel des Anschlags war ein ausländischer Militärkonvoi. Mindestens 15 Menschen wurden getötet, darunter auch viele Zivilisten.
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Thomas de Maizière steht unter Druck: Im Bundestag will er die Neuausrichtung der Bundeswehr erklären. Die Regierungserklärung kommt aber zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Das Debakel um die Aufklärungsdrohne Euro Hawk wird zur Belastung für Merkels Verteidigungsminister.
Die Debatte im Newsblog von Martin Anetzbergermehr...
Europa ist politisch uneinig und militärisch nicht in der Lage, einen Krieg zu führen. Das zeigte spätestens der Kampf gegen islamistische Rebellen in Libyen. Anstatt ihr neues Leben einzuhauchen, steuert die EU auf einen Kollaps ihrer Verteidigungspolitik zu.
Eine Analyse von Martin Winter, Brüsselmehr...
Kanzlerin Merkel besucht die deutsche Truppe in Afghanistan. Angesichts des Abzugs 2014 fordert Merkel vom afghanischen Präsidenten Karsai mehr Reformen. Erst vor wenigen Tagen war ein deutscher Soldat in einen Hinterhalt geraten und erschossen worden.
Von Nico Fried, Masar-i-Scharifmehr...
Bei Angriffen auf Soldaten der Isaf-Mission sind in Afghanistan sieben Menschen getötet worden. Fünf Soldaten starben, als eine Bombe am Straßenrand explodierte. Beim Angriff eines afghanischen Soldaten wurden zwei Isaf-Kräfte getötet.
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Die Taliban hatten eine Frühjahrsoffensive angekündigt - nun lassen sie ihren Worten Taten folgen. Sieben US-Soldaten sterben am Ende einer todesreichen Woche in Afghanistan.
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Der in Afghanistan ums Leben gekommene Bundeswehr-Soldat war Mitglied der Elitetruppe "Kommando Spezialkräfte". Es ist der erste Tote der Armee am Hindukusch seit fast zwei Jahren. An der Strategie der Bundeswehr werde der Tod nichts ändern, sagt Verteidigungsminister de Maizière.
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Erstmals seit 2011 ist wieder ein deutscher Soldat in Afghanistan gefallen, ein weiterer Deutscher wurde bei dem Gefecht verletzt, sieben US-Soldaten wurden getötet. Die Gewalt in Afghanistan hat wieder zugenommen, die Taliban riefen zur "Frühjahrsoffensive" auf - doch die Bundesregierung hält an ihren Abzugsplänen fest.
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In Libyen dürfen Funktionäre des früheren Machthabers Gaddafi künftig keine öffentlichen Ämter mehr ausüben. Bewaffnete Milizen hatten tagelang protestiert, um den Regierungsbeschluss zu erzwingen.
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Der Abzug aus Afghanistan ist das "Schwierigste und Gefährlichste, was die Bundeswehr je gemacht hat", sagt Grünen-Verteidigungsexperte Nouripour. Auch andere Politiker zeigen sich nach dem Tod eines deutschen Soldaten bestürzt. An der Strategie des Einsatzes wollen sie jedoch nichts ändern.
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Die pakistanische Justiz schaltet sich in den politischen Streit um Drohneneinsätze der USA ein: Ein Gericht hat der Regierung in Islamabad aufgetragen, die Luftangriffe auf Terrorverdächtige zu stoppen. Um unschuldige Zivilisten zu schützen, müsse man die unbemannten Flugzeuge notfalls abschießen.
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Ausgerechnet der Assad-Verbündete Russland bringt Bewegung in die Syrien-Krise. Mit der Idee einer Friedenskonferenz weckt Moskau hohe Erwartungen, jetzt stehen Gespräche mit Großbritanniens Premier Cameron und Außenminister Westerwelle an. Doch wie groß ist Putins Wille zum Frieden wirklich?
Von Johannes Kuhnmehr...
Die Drahtzieher der Anschläge in der türkischen Grenzstadt Reyhanli sollen identifiziert sein - die Regierung in Ankara betrachtet eine Verbindung zum Assad-Regime als erwiesen. Zwei Autobomben haben mehr als 40 Menschen getötet und 140 verletzt. Damit greift der syrische Bürgerkrieg auf türkisches Staatsgebiet über.
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Zwei Bomben explodierten in der türkischen Stadt Reyhanli, 46 Menschen starben. Nun hat die türkische Polizei neun Verdächtige in Gewahrsam genommen. Die Beschuldigten sollen die Tat bereits teilweise gestanden haben. Ankara vermutet Syrien hinter den Anschlägen und droht indirekt mit Vergeltung.
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Der türkische Außenminister Davutoglu deutet eigene militärische Schritte an, der deutsche Außenminister Westerwelle schaut ernst - und versucht, die Forderungen nach einer Intervention in Syrien abzuwehren. Beim Treffen in Berlin sollten gute Nachrichten produziert werden. Doch in der Syrien-Frage liegen Deutsche und Türken über Kreuz.
Von Daniel Brössler, Berlinmehr...
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