Der frühere Pastor von Barack Obama, Jeremiah Wright, hat seine umstrittenen Äußerungen zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wiederholt. Der demokratische Präsidentschaftsbewerber hat sich erneut von dem Geistlichen distanziert - doch die Diskussion beginnt erneut.
Weil Jeremiah Wright mit antiamerikanischen Ausfällen von sich reden machte, distanzierte sich Barack Obama von seinem ehemaligen Pastor in Chicago. Seiner Konkurrentin Hillary Clinton ist das nicht genug.
"Lächerlich", "abscheulich", "beleidigend": Mit drastischen Worten weist Präsidentschaftsbewerber Barack Obama die umstrittenen Äußerungen seines Pastors Jeremiah Wright zurück und distanziert sich erstmals von ihm als Person. Die Frage bleibt bestehen: Warum erst heute?
Von
Barbara Vorsamer
Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama kommt nach kontroversen Äußerungen seines Pastors aus der Deckung - und versucht bei seiner Rede zum Verhältnis der Rassen den Ausgleich.
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Jörg Häntzschel
Kurz vor den nächsten Vorwahlen hat der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Obama seine Konkurrentin Clinton erneut scharf angegriffen - wegen ihres "Polterns und Säbelrasselns" gegen Iran.
Präsidentschaftsbewerber John McCain schießt sich auf seinen wahrscheinlichen Gegner Obvama ein - und wirft dem Demokraten mangelnde Militärerfahrung vor. Zudem distanzierte der Republikaner sich von dem umstrittenen TV-Prediger Hagee.
Ein Foto vom Weißen Haus mit der Schlagzeile "Onkel Baracks Hütte" wird für die taz zur interkulturellen Tretmine: Der Umgang mit rassistischen Klischees ist zu leichtfertig.
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Andrian Kreye
Anleihen bei Lincoln und Kennedy sowie die Hoffnung auf ein weltlicheres, selbstkritischeres Amerika: Die Zivilreligion des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama.
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Roman Deininger
Sind Blogger die neue Macht im US-Wahlkampf? Zumindest haben sie enorm an Bedeutung gewonnen. Doch auch die traditionellen Medien und die Politiker selbst haben die Zeichen der Zeit erkannt.
Was passiert, wenn ein weißer Polizist einen schwarzen Professor festnimmt? Ein Zwischenfall bringt US-Präsident Obama in die Bredouille - die Rassismusdebatte lässt ihn seit dem Wahlkampf nicht los.
Von
I. Helmes
Seit Monaten liefern sich Barack Obama und Hillary Clinton ein hartes Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Die wichtigsten Stationen des erbitterten Duells in Bildern.
Skandal im US-Außenministerium: Mitarbeiter haben nicht nur die Pass-Unterlagen von Obama widerrechtlich eingesehen, sondern auch die von Clinton und McCain.
Hillary Clinton hat heute in Denver Obama angepriesen. Dabei hielt ihr Team ihn internen Papieren zufolge für "unamerikanisch". Nun könnte McCain die Schmutzkampagne starten, die sie nicht lostreten wollte.
Von
Matthias Kolb
Nach den neuen, umstrittenen Terror-Äußerungen seines früheren Predigers distanziert sich US-Präsidentschaftskandidat Obama erstmals mit scharfen Worten von ihm als Person: Jeremiah Wright sei nicht mehr der, den er vor 20 Jahren kennengelernt habe.
Der Gouverneur des Bundesstaates New Mexico schwankte lange zwischen Obama und Clinton, nun hat er sich für den schwarzen Politiker ausgesprochen. Obama sei fähig, die Nation zu versöhnen.
Von
Christian Wernicke
Die USA seien selbst schuld an 9/11 und die US-Regierung wolle mit HIV die Schwarzen auslöschen - Obamas ehemaliger geistlicher Berater schockiert erneut mit krassen Thesen. Einem Gerücht zufolge steckt Clinton dahinter.
Von
Barbara Vorsamer
Der amerikanische Wahlkampf läuft wie befürchtet: Die Hautfarbe kostet den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Barack Obama Stimmen.
Ein Kommentar von
Reymer Klüver
Als erster schwarzer US-Präsident gibt er vielen Menschen Hoffnung - nicht nur in Amerika. Schon immer hatte Barack Obama die Gabe, andere für sich einzunehmen. Eine Erfolgsstory.
Eine Reportage von
St. Klein, Chicago
Barack Obama erweist sich auch im Netz als strategischer Kämpfer: Auf Online-Gerüchte antwortet er mit einer eigenen Webseite - und nutzt sie gleichzeitig zur Wählermobilisierung.
Von
Kathrin Haimerl
Faszinosum Obama: Ein Dokumentarfilm schildert, wie tollkühn die Kandidatur des Senators anfangs schien. Er kommt für Obama zur rechten Zeit.
Von
Moritz Koch
Im Ringen um die Nominierung zum US-Präsidentschaftskandidaten liegt Barack Obama weiterhin vorne. Der Beschluss der Parteiführung, die Stimmen der umstrittenen Vorwahlen in Florida und Michigan nur zur Hälfte zu werten, hat den Vorsprung Obamas gefestigt.
Barack Obama spricht in Berlin - und Deutschland ist auf ihn angewiesen. Denn Obamas Rede wird die Vorstellung dessen, was wir mit Schwarz assoziieren, neu figurieren.
Von
Ijoma Mangold
Nach kontroversen Äußerungen seines früheren Predigers hat der demokratische Präsidentschaftsbewerber Obama die US-Bürger dazu aufgerufen, die Kluft zwischen Schwarz und Weiß endgültig zu überbrücken. Hier ist der Redetext im Original.