Das Treffen von Altkanzler Schröder mit Irans Präsident Ahmadinedschad wird auch innerhalb der SPD missbilligt. Teheran betont derweil den privaten Charakter des Besuchs.
Die Lufthansa verwehrt dem SPD-Abgeordneten Weisskirchen den Flug nach Kiew. Obwohl ein Reisepass für die Einreise reicht, musste er von Bord, weil er nur einen Diplomatenpass dabei hatte.
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H. Leyendecker
Berlin hat einige symbolträchtige Orte zu bieten. An welchem nun Barack Obama am 24. Juli spricht, wird heute offiziell bekanntgegeben. Insider wollen bereits wissen, wo er sein Rednerpult aufstellen wird.
Das Pro-Europa-Lager von Staatsoberhaupt Tadic hat bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in Serbien einen sensationellen Sieg errungen - entgegen allen Vorhersagen. Doch wer die Regierung stellen wird, ist trotzdem noch unklar.
Ein Beschluss aller Bundestagsparteien sollte ein Zeichen setzen. Doch ein Streit über die Israel-Politik der DDR bedroht das gemeinsame Ziel.
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Daniel Brössler
Der Anlass sollte den Bundestag ausnahmsweise einen - doch nun weigert sich die Union, gemeinsam mit der Linken einen Appell gegen Antisemitismus zu beschließen.
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Daniel Brössler
Sowohl SPD-, als auch CDU-Politiker äußern sich lobend über den designierten Vizepräsidenschaftskandidaden Joseph Biden. Seine Nominierung sei ein gutes Signal an Europa.
Der Merkel-Biograph Gerd Langguth über den Machtmenschen Schröder und warum den nach seiner Zeit als Kanzler vor allem eines treibt: Geld.
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Gerd Langguth
"Keine Herausforderung ist zu groß für eine Welt, die zusammensteht" - spätestens bei seiner umjubelten Rede erliegt Berlin von der hohen Politik bis zu verzückten Teenagern bereitwillig dem Charme von Barack Obama.
Von
Peter Blechschmidt, Stefan Braun, Constanze von Bullion, Nico Fried und Susanne Höll
Der Fall des Kremlkritikers Chodorkowskij wird in Russland neu verhandelt. Eine Erklärung des Bundestages führt zu einem Zerwürfnis in der Koalition.
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Daniel Brössler
Zuspruch für Barack Obama: Deutsche Politiker haben die Rede des US-Präsidentschaftsbewerbers gelobt - im Gegensatz zum Konkurrenten des Amerikaners im Wahlkampf. John McCain kritisierte den Auftritt scharf.
Im Prinzip richtig, aber zu spät und zu wenig - so beurteilen Union und Opposition den Zehn-Punkte-Plan zu Afghanistan, den Außenminister Frank-Walter Steinmeier vorgelegt hat.
Der Vorschlag der Union, in Deutschland einen Nationalen Sicherheitsrat einzusetzen, stößt beim Koalitionspartner auf scharfe Kritik. Auch die Opposition hält von dem Gremium nicht viel.
"Der Unterschied ist nicht so groß": US-Präsident Barack Obama vermeidet es, im Machtkampf zwischen Ahmadinedschad und Mussawi Partei zu ergreifen. Die iranische Regierung hat unterdessen ausländische Botschafter einbestellt.
Mit nur 25.000 Stimmen Vorsprung hat Romano Prodi die Wahl um Italiens Abgeordnetenhaus gewonnen. Die letzte Hoffnung des Wahlverlierers Silvio Berlusconi ist die Nachzählung der als ungültig gewerteten Stimmzettel. Unterdessen haben Passanten in Rom fünf Kisten mit gültigen Wahlzetteln gefunden - auf der Straße.
Oskar Lafontaine zeigt im Bundestag, was er am besten kann: Mit fragwürdigen Argumenten eine Debatte zu seinen Gunsten anheizen.
Von
Thorsten Denkler, Berlin
Wolfgang Schäuble, Außenpolitik-Experte der Union, hat das Drängen des Bundeskanzlers auf einen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat heftig kritisiert.
Dieses Mal ist es Viktor Janukowitsch, der Wahlbetrug ausgemacht haben will. Beobachter verweisen auf den großen Abstand des Ministerpräsidenten zu Wahlsieger Juschtschenko und bezweifeln, dass Janukowitsch vor Gericht Erfolg haben wird.
Der demonstrative Schulterschluss des Bundeskanzler und US-Präsident George W. Bush ist in Deutschland eher skeptisch aufgenommen worden. Allerdings gab es auch positive Reaktionen.
In Deutschland hat eine Debatte über die Fortführung der Finanzhilfen für die Palästinenser begonnen. SPD und Union drohen mit einer Einstellung der Zahlungen, Grüne und Linke warnen vor diesem Schritt. Das so genannte Nahostquartett aus UN, USA, EU und Russland rief zum Gewaltverzicht im Nahostkonflikt auf.
Im Namen der Bundesrepublik hatte Thomas Matussek den Vereinten Nationen angeboten, mit Marine-Einheiten "die gesamte libanesische Küste zu patrouillieren und kontrollieren". FDP und Grüne sind erstaunt: Außenminister Steinmeier hatte ihnen davon gar nichts erzählt.
Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck hält eine neue Afghanistan-Friedenskonferenz für sinnvoll. Am Tisch könnten auch Vertreter der Taliban sitzen - eine abenteuerliche Idee, finden Vertreter anderer Parteien.