Zweiter Weltkrieg

80 Jahre Kriegsende

MeinungKriegsende vor 80 Jahren
:Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung – aber viele wollen das heute wieder anders sehen

SZ PlusKommentar von Kurt Kister

Schlagzeilen

  1. Weltkriegsfolgen
    :Blindgänger in Neu-Ulm soll am Donnerstag entschärft werden

  2. SZ PlusFilm
    :„Ich sehe mich als thüringische Europäerin“

  3. SZ PlusKino
    :Sie sind wieder munter, die Schweine

  4. SZ PlusLiteratur
    :Wie lernt man aus der Geschichte?

  5. SZ PlusZweiter Weltkrieg
    :Die vergessenen Frauen der Resistenza

  6. SZ PlusLiteratur
    :Großmeister des Erzählens

  7. News-Überblick
    :Das sind die Nachrichten des Tages

  8. Donaugrund bei Deggendorf
    :Niedrigwasser bringt Weltkriegsmunition zum Vorschein

  9. Alle Schlagzeilen

Weitere Artikel

Weltkriegsfolgen
:Blindgänger in Neu-Ulm soll am Donnerstag entschärft werden

In einem Naherholungsgebiet ist eine 126 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Bahnstrecke Ulm-Augsburg muss für die Entschärfung gesperrt werden.

Film
:„Ich sehe mich als thüringische Europäerin“

In ihrem neuen Film „Vaterland“ spielt Sandra Hüller Erika Mann, die mit ihrem Vater Thomas durch Nachkriegsdeutschland reist. Ein Gespräch über das Hadern mit der Heimat und den Trost der Kunst.

SZ PlusInterview von Kathleen Hildebrand

Kino
:Sie sind wieder munter, die Schweine

Hanns Zischler spielt Thomas Mann, Sandra Hüller seine Tochter Erika. „Vaterland“ von Paweł Pawlikowski ist einer der besten Filme des Jahres – eine Reflexion über die Kunst und über Deutschland, präzise wie ein Laserstrahl.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

Literatur
:Wie lernt man aus der Geschichte?

Edgar Selge unterzeichnete einen offenen Brief gegen Waffenlieferungen in die Ukraine – dann merkte er: Er lag falsch. Ein Treffen mit dem Autor, dessen Roman „Juras letzter Winter“ über einen russischen Jungen auch um diesen Irrtum kreist.

SZ PlusVon Felix Stephan

Zweiter Weltkrieg
:Die vergessenen Frauen der Resistenza

Im September 1943 beginnt in Italien der bewaffnete Widerstand gegen Faschisten und Nationalsozialisten. Auch Kämpferinnen machen mit. Aus der Erinnerungskultur werden sie lange verdrängt.

SZ PlusVon Francesca Polistina

Literatur
:Großmeister des Erzählens

Kaum jemand hat Europas Erinnerungen, Brüche und Abgründe so genau vermessen wie er: Der ungarische Schriftsteller und Fotograf Péter Nádas ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Ein Nachruf.

SZ PlusVon Lothar Müller

Russland
:Wagt es, euch zu erinnern

Während in Putins Russland immer neue Statuen von Stalin enthüllt werden, verschwinden immer mehr Denkmäler für Stalins Opfer. Wer an die Verfolgten von damals erinnert, muss vorsichtig sein. So war das früher, so ist es jetzt wieder.

SZ PlusVon Silke Bigalke

News-Überblick
:Das sind die Nachrichten des Tages

Immer mehr junge Menschen suchen bei der Telefonseelsorge Hilfe, der fast missglückte Start einer Boeing am Münchner Flughafen wird untersucht, auf der Landshuter Allee gilt weiterhin Tempo 30 und mehr.

Von Julia Busch

Donaugrund bei Deggendorf
:Niedrigwasser bringt Weltkriegsmunition zum Vorschein

Ein Sondengeher entdeckt eine Panzerfaust. Experten beseitigen die gefundene Munition. Jedes Jahr räumen sie 100 Tonnen Bomben und Granaten weg.

Aktuelles Lexikon
:Hürtgenwald

Schauplatz eines verheerenden Brandes, der durch die Munitionsreste einer erbitterten Schlacht des Zweiten Weltkrieges noch gefährlicher wird.

SZ Plus

MeinungZweiter Weltkrieg
:Gedenken an die Verbrechen in Korea? Nicht mit Japans konservativer Regierung

Noch 81 Jahre nach dem Krieg verfolgen Südkoreaner mit Empörung, wie einseitig die offizielle Erinnerung in Tokio ist. Dennoch haben beide Länder ein größeres Problem als die Geschichte.

SZ PlusKommentar von David Pfeifer

Verwaltungsgericht München
:Rentnerin muss 45 000 Euro für Entfernung von Weltkriegsmunition von Grundstück zahlen

Weil sie sich an den Kosten einer mehrwöchigen Großbaustelle in ihrem Garten im Jahr 2017 beteiligen sollte, ging Melitta Meinberger vor Gericht – allerdings ohne Erfolg.

Von Andreas Salch

Hanne Lenz’ Erzählungen
:Die Schriftstellerin, die keine werden konnte

Hanne Lenz stand zeitlebens im Schatten ihres Ehemanns, des Schriftstellers Hermann Lenz. Der Erzählband „Das Nachtkarussell“ führt vor Augen, dass in ihr ebenfalls viel literarisches Potenzial steckte.

SZ PlusVon Antje Weber

Metamorphose einer Stadt
:„Würzburg war ein schwarz-braunes Kaff“

Von einer reaktionären Kommune zur Universitätsstadt mit linker Stadtratsmehrheit und dem ersten grünen Oberbürgermeister in Bayern – was ist eigentlich mit Würzburg passiert?

SZ PlusInterview von Olaf Przybilla

Fund von Wehrmachtssoldaten in der Donau
:„Ihre Familien haben womöglich nie erfahren, was mit ihnen geschehen ist“

In der ausgetrockneten Donau in Budapest ist ein Wehrmachtsmotorrad samt den Gebeinen zweier Menschen aufgetaucht. Wer könnten sie gewesen sein?

SZ PlusInterview von Moritz Geier

MeinungUngleichheit
:Wie Deutschland wieder ein gerechteres Land wird

Reiche und der Rest der Gesellschaft müssten nicht so auseinanderklaffen wie derzeit. Die Regierung kann die Ungleichheit bekämpfen – das zeigt ein Blick in die Geschichte.

SZ PlusEssay von Alexander Hagelüken

Literatur
:Dieser ewige Kampf um Freiheit

Hannah Häffners „Die Riesinnen“ und Miriam Carbes „Unerwünschte Töchter“ erzählen von mehreren Generationen von Frauen. Was alle miteinander und mit der Gegenwart verbindet: Sie können nie ganz die sein, die sie gern wären.

SZ PlusVon Gabriela Herpell

Umfrage
:Japaner weiter gegen Atomwaffen

Die große Mehrheit der Japaner lehnt laut einer aktuellen Umfrage auch weiterhin Herstellung, Besitz und Stationierung von Atomwaffen im Land ab. 76 Prozent der Bevölkerung sprachen sich für die Beibehaltung dieser drei sogenannten nicht-nuklearen ...

Endphase des Zweiten Weltkriegs
:Rückzug der Radikalisierten

Als die Wehrmacht 1944/45 von der Roten Armee Richtung Westen getrieben wurde, wendete sich die im Vernichtungskrieg angeeignete Gewalt gegen die eigene Bevölkerung, zeigt der Historiker Bastiaan Willems.

SZ PlusRezension von Florian Keisinger

Bestsellerautor und Agent Uwe Neumahr
:„Eine gute Buchhandlung ist immer ein Ort der Freiheit“

Uwe Neumahr hat einen Bestseller über berühmte Pariser Buchhandlungen von einst geschrieben, und als Literaturagent kennt er auch die Branche von heute bestens. Ein Gespräch über Höhen und Tiefen des Buchgeschäfts.

SZ PlusInterview von Antje Weber

Verwaltungsgericht in München
:Weltkriegsmunition geborgen – muss die Grundstückseigentümerin mitzahlen?

Rund zehn Tonnen Munition wurden vom Grundstück einer Rentnerin in Freimann geborgen. An den Kosten will sie sich nicht beteiligen – Nachbarn seien besser weggekommen.

Von Andreas Salch

Entschädigung für polnische NS-Opfer
:„Zwangsarbeiter in der Landwirtschaft erhielten einmalig 2220 D-Mark“

Polen drängt darauf, NS-Opfer zu entschädigen. Bisher habe Deutschland nur wenig gezahlt und an zu wenige, sagt Jakub Deka von der Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung. Er hofft zumindest auf eine humanitäre Geste.

SZ PlusInterview von Viktoria Großmann

Unesco
:Zehlendorf, Olymp, Normandie: Das sind die neuen Welterbe-Stätten

Auch die französische Stadt Carcasonne und das Werk von Stararchitekt Alvar Aalto genießen ab jetzt den Status.

NSDAP-Mitgliederkartei
:Am braunen Hügel von Bayreuth

„Unser seliger Adolf“ ging Winifred Wagner, Festspielleiterin in der NS-Zeit, noch 1975 über die Lippen. Für die Nazis war Bayreuth ein Sonderfall.

SZ PlusVon Olaf Przybilla

Straße trägt Namen von SA-Mann
:Nach fünf Jahren Diskussion: Allersberg benennt Straße um

Eine Marktgemeinde benennt 76 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg eine Straße nach einem Mann, der in der paramilitärischen Kampforganisation der Nazis war. Und rudert nun zurück.

Von Olaf Przybilla

Schicksale von Deserteuren in der NS-Zeit
:„Wenn Euch dieser Brief erreicht, bin ich nicht mehr“

Dreimal versucht Franz Fellner davonzulaufen. Zweimal wird er verraten. Und so wird der 19-jährige Bäcker aus München, der eigentlich die Weltmeere erkunden wollte, 1942 hingerichtet.

SZ PlusGastbeitrag von Alexandra Glöckl

Literatur
:Bin ich nur ein Pünktchen in der Statistik?

Matthias Nawrats Roman „Das glückliche Schicksal“ erzählt von Unrecht und Katastrophen, will aber nicht an unser Mitgefühl ran, sondern zwingt zum Selberdenken. Wie großartig sich das anfühlt.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Thomas Piketty
:„Die Brutalität von Trumps USA ist ein Zeichen der Schwäche“

Bestseller-Ökonom Thomas Piketty sieht die Macht der USA und Chinas schwinden – und darin eine Chance für Europa. Eine globale Vermögensteuer soll die Klimakatastrophe abwenden.

SZ PlusInterview von Alexandra Föderl-Schmid und Alexander Hagelüken

Berlin
:Wohnungen statt Nazibunker?

In Berlin sollen die letzten Reste der Luftschutzkeller unter Hitlers Neuer Reichskanzlei einem Wohnbau weichen. Dagegen regt sich nun Widerstand – aus ein paar nachvollziehbaren Gründen.

SZ PlusVon Peter Richter

MeinungÖsterreich
:Wenn Fragen zur Familiengeschichte erst jetzt gestellt werden

Wie so viele Menschen findet unsere Autorin den Namen ihres Großvaters in der NSDAP-Mitgliederkartei. Für die Familien ist das eine schmerzhafte, aber auch wichtige Erfahrung.

Kolumne von Verena Mayer

MeinungGeschichte
:Die Nazis, das waren nicht die anderen

Täter hier, Widerständler da: So einfach ist es nicht. Richtig „anständig“, wie es nach 1945 Millionen Deutsche behaupteten, sind am Ende nur ganz wenige geblieben.

SZ PlusKommentar von Robert Probst

Verbrechen
:Die Frau, die aus der Kälte kam

Die Serienmörderin Elfriede Blauensteiner liefert bis heute Stoff für True-Crime-Formate. Florian Klenk gelingt in „Ausreden“ eine eindringliche Spurensuche jenseits von „Wiener Weibsteufel“-Schlagzeilen.

SZ PlusVon Verena Mayer

Dachau, das KZ von nebenan
:Das Todeslager, von dem angeblich niemand etwas wusste

1933 errichtete das NS-Regime in Dachau eines der ersten Konzentrationslager, bald wurde gefoltert und gemordet. Hatten die Menschen in der Stadt wirklich nichts von den Verbrechen in ihrer Nachbarschaft mitbekommen?

SZ PlusVon Thomas Radlmaier

NSDAP-Mitgliederkartei
:„Der Nationalsozialismus versprach vielen vieles“

Nach Kriegsende behaupteten viele Deutsche, nicht bei den Nazis mitgemacht zu haben. Doch die NSDAP durchdrang mit ihren angeschlossenen Organisationen alle Bereiche des Zusammenlebens, sagt der Historiker Dietmar Süß.

SZ PlusInterview von Robert Probst und Joachim Käppner

ExklusivZweiter Weltkrieg
:Polnische NS-Opfer warten immer noch auf eine gute Geste

Leidtragende der Besatzung sollen finanzielle Hilfe aus Deutschland bekommen. Doch die Bundesregierung lässt sich Zeit, und immer mehr der hochbetagten Menschen sterben.

Von Daniel Brössler und Claus Hulverscheidt

MeinungZweiter Weltkrieg
:Je länger Deutschland die polnischen NS-Opfer hinhält, desto größer wird die Schande

Erst Olaf Scholz und dann Friedrich Merz haben eine „humanitäre Geste“ in Aussicht gestellt. Nur, passiert ist bisher nichts. Und so setzt sich die Bundesregierung einem schlimmen Verdacht aus.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

NSDAP-Mitgliederkartei
:„Alle haben ein verbrecherisches Regime legitimiert“

Opportunisten, überzeugte Nazis, spezielle Umstände – mit Hitlers Parteigenossen kennt sich der Forscher Jürgen W. Falter aus. Unwissentlich sei niemand eingetreten, sagt er. Ein Fall gibt ihm allerdings Rätsel auf.

SZ PlusInterview von Joachim Käppner und Robert Probst

NSDAP-Mitgliederkartei
:„Entscheidend ist letztlich, was die Menschen wirklich getan haben“

Was sagt die NSDAP-Mitgliederkartei aus, was sagt sie nicht aus? Der Historiker Ulrich Herbert über die Bedeutung der Akten, das Wissen über den Nationalsozialismus – und die Frage nach individueller Schuld.

SZ PlusInterview von Joachim Käppner

NSDAP-Mitgliederkartei
:Wer war in der Nazi-Partei?

Zwischen 1925 und 1945 traten mehr als zehn Millionen Menschen der NSDAP bei – viele aus Überzeugung, manche, weil der Druck zu groß wurde. Hier finden Sie heraus, ob Ihre Verwandten dazuzählten.

Abkürzungen und Organisationen
:Glossar zur NSDAP

Die Nazis wollten ihre Mitgliederkartei 1945 vernichten, jetzt sind 80 Prozent öffentlich einsehbar. So lassen sich die dort enthaltenen Informationen entschlüsseln.

SZ PlusVon Robert Probst und Cord Aschenbrenner

Gedenken an Widerstandskämpfer
:Macron nutzt das Panthéon noch einmal für einen politischen Akzent

Der Historiker und Widerstandskämpfer Marc Bloch kommt in die Ruhmeshalle der Republik – und seine Familie will bei der Zeremonie keine rechtsextremen Politiker sehen. Frankreichs Präsident hat einen Einwand.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Sachbuch
:Die ganze Welt im Schwarzwald

Für Künstler, Verfolgte und Widerständler im 20. Jahrhundert war das Dorf Saig die ideale Anlaufstelle. Gunilla Eschenbach und Rainer Bayreuther erzählen seine schillernde Geschichte in ihrem Buch „Das Dorf der Visionäre“.

SZ PlusVon Jens Hacke

Hitlers Reichskanzlei
:„Bürokratie kann das ,Böse‘ ermöglichen“

Wieso arbeitete der NS-Staat auf allen staatlichen Ebenen so effizient? Nun lassen sich die Akten aus Hitlers Reichskanzlei auch online recherchieren. Sie zeigen, wie sehr der Verwaltungsapparat die Diktatur stützte. Ein Gespräch mit den Herausgebern.

SZ PlusInterview von Robert Probst

MeinungDeutschland und Polen
:Zahlungen an die Opfer des NS-Regimes wären ein echter Schritt zu besseren Beziehungen

Merz müsste dafür Geld lockermachen und Tusk zu Hause eine Einigung verkaufen, die ihm zum Vorwurf gemacht werden kann. Anscheinend haben beide Seiten ein Problem mit dem politischen Marketing.

SZ PlusKommentar von Viktoria Großmann

Jugendbuch
:„Jugendliche sind für das Extreme besonders offen“

Ein Gespräch mit der Netflix-Drehbuchautorin, Psychotherapeutin und Schriftstellerin Eva Kranenburg über ihren Roman „Freunde“, Triggerwarnungen – und die Frage, was es wirklich heißt, junge Menschen als Leser ernst zu nehmen.

SZ PlusInterview von Christine Knödler

SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Gräber statt Gräben

Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie ähnelt sich: Was einen Friedhof für gefallene deutsche Soldaten in Algerien mit unserem Autor und dessen Weg nach München verbindet.

SZ PlusKolumne von Mohamad Alkhalaf

Biologie
:Und dann schwimmt ein Weißer Hai im Mittelmeer vorbei

Taucher entfernten Fischnetze von einem Schiffswrack vor Sizilien, als ein Weißer Hai auf sie zuschwamm. Was die Sichtung so besonders macht.

SZ PlusVon Valentina Reese

Opfer und Täter im Zweiten Weltkrieg
:Neuer Streit zwischen Polen und der Ukraine

Der ukrainische Präsident Selenskij hat eine Armee-Einheit nach den nationalistischen UPA-Kämpfern aus dem Zweiten Weltkrieg benannt. In Polen reagiert man gekränkt und erzürnt, denn die UPA ermordete auch polnische Zivilisten.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

Aktuelles Lexikon
:Colleville-sur-Mer

Ort in der Normandie, an dem am 8. Juni 1944 der erste US-amerikanische Soldatenfriedhof des Zweiten Weltkriegs auf europäischem Boden entstand.

Von Johanna Pfund

Deutschland und Russland
:Eine Wanne voll Mensch

Während im Ukrainekrieg gestorben wird und die Diplomatie zerbricht, werden mit großer Sorgfalt die Gebeine auch von Rotarmisten aus dem Zweiten Weltkrieg geborgen und begraben. So bleiben die Lebenden immerhin über die Toten im Gespräch.

SZ PlusVon Renate Meinhof (Text) und Sebastian Gabsch (Fotos)

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: