Zweiter Weltkrieg

80 Jahre Kriegsende

MeinungKriegsende vor 80 Jahren
:Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung – aber viele wollen das heute wieder anders sehen

SZ PlusKommentar von Kurt Kister

Schlagzeilen

  1. SZ PlusTeuerung
    :Wie die Inflationswelle die Demokratie gefährdet

  2. SZ PlusKrieg in der Ukraine
    :Was Moskaus „Revanchismus“-Vorwurf an Deutschland bedeutet

  3. SZ PlusShoa-Überlebender Roman Haller über Antisemitismus
    :„Eigentlich müsste ich längst weg sein“

  4. SZ PlusHistorie
    :Nacht über Bochum

  5. SZ PlusMeinungAtomare Aufrüstung
    :Auch wenn Trump alles ins Rutschen bringt: Deutschland darf nicht mitrutschen

  6. SZ PlusKino
    :„Schade, dass niemand Hitler erschießt“

  7. Öffentlicher Dienst
    :Jetzt wird gestreikt – an Unikliniken, Hochschulen, Kitas

  8. Richard von Kühlmann
    :Ein Weltbürger in Ohlstadt

  9. Alle Schlagzeilen

Weitere Artikel

Teuerung
:Wie die Inflationswelle die Demokratie gefährdet

Der rasante Anstieg der Preise hat Regierungen gestürzt und Rechtspopulisten gestärkt. Wie die Demokratie unter der Verteuerung des Alltags leidet – und was Politiker jetzt tun können.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Krieg in der Ukraine
:Was Moskaus „Revanchismus“-Vorwurf an Deutschland bedeutet

Das russische Außenministerium hält Deutschland vor, es wolle Hitlers Niederlage rückgängig machen. In Berlin reagiert man empört auf die „bizarren“ Anwürfe – und will sich nicht beirren lassen.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Shoa-Überlebender Roman Haller über Antisemitismus
:„Eigentlich müsste ich längst weg sein“

Roman Haller wurde vor 81 Jahren als jüdisches Kind in einem Bunker in Polen geboren, versteckt von einer Polin und einem Wehrmachtsmajor. Stoff für einen Kino-Film und ein Broadwaystück. In München hat er sich sein Leben aufgebaut. Er liebt diese Stadt. Doch wird er bleiben?

SZ PlusVon Jutta Czeguhn

Historie
:Nacht über Bochum

Ein spektakuläres Fotobuch aus dem Krupp-Archiv zeigt den Weg eines deutschen Stahlkonzerns von der Weimarer Republik bis zur Unterwerfung unter das Naziregime.

SZ PlusVon Joachim Käppner

MeinungAtomare Aufrüstung
:Auch wenn Trump alles ins Rutschen bringt: Deutschland darf nicht mitrutschen

Ist Trump ein Grund für die Bundesrepublik, aus den großen Verträgen auszusteigen und Kernwaffen anzuschaffen? Von der Bedeutung des Rechtsgrundsatzes „rebus sic stantibus“.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Kino
:„Schade, dass niemand Hitler erschießt“

Astrid Lindgren führte während des Zweiten Weltkriegs akribisch Tagebuch. Der Film „Die Menschheit hat den Verstand verloren“ zeigt, warum sie ohne die Nazis vermutlich nie „Pippi Langstrumpf“ erfunden hätte.

SZ PlusVon David Steinitz

Öffentlicher Dienst
:Jetzt wird gestreikt – an Unikliniken, Hochschulen, Kitas

Die Gewerkschaft Verdi erhöht den Druck, um höhere Gehälter für Millionen Gesundheits- und Erziehungskräfte oder Polizisten herauszuholen.

Von Alexander Hagelüken

Richard von Kühlmann
:Ein Weltbürger in Ohlstadt

Als Staatssekretär im Auswärtigen Amt hat Richard von Kühlmann am Ende des Ersten Weltkriegs den Friedensvertrag von Brest-Litowsk mit ausgehandelt – nur eine von vielen seiner Stationen. Über den weltläufigen Diplomaten, der seinen Lebensabend in Oberbayern verbrachte.

Von Knud von Harbou

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Ist Trump ein Hooligan, Herfried Münkler?

„Furchtbar offen, ob das alles in der Apokalypse endet.“ Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler im Gespräch über Trumps Außenpolitik.

Von Lars Langenau

MeinungWirtschaftswachstum
:Das deutsche Modell ist tot. Außer Deutschland erfindet es neu

Nach drei Jahren Flaute sollte die Bundesregierung alles tun, damit die Wirtschaft wieder wächst. Alles andere wäre ein Konjunkturprogramm für die AfD.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

Roman von Elisabeth Sandmann
:Churchills vergessene Geheimagentinnen im Kampf gegen die Nazis

Die Autorin und Verlegerin Elisabeth Sandmann erzählt im Roman „Wir dachten, das Leben kommt noch“ von britischen Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs ihr Leben riskierten.

Von Anna Steinbauer

München nach dem Zweiten Weltkrieg
:Das erste Weihnachten ohne Angst vor Bomben

Die Kirchen verzeichnen „Massenbesuch“, Tausende Christbäume werden verkauft und das US-Militär spricht versöhnliche Worte: 1945 erlebt die Stadt das erste Weihnachtsfest nach dem Krieg. Eindrücke aus dieser Zeit.

SZ PlusVon Barbara Galaktionow

Erinnerungskultur
:Noch nicht mal mehr verdrängt

In der Nachkriegszeit herrschte Schweigen über die Vernichtung der Juden, jetzt rückt sie in historische Ferne. Der Politikwissenschaftler Jan Gerber fragt, was geschehen musste, damit die Deutschen sich mit der Shoah auseinandersetzen.

SZ PlusVon Willi Winkler

Susanne Röckels Buch „Vera“
:Wie funktioniert Erinnerung?

Die Schriftstellerin Susanne Röckel verknüpft im Buch „Vera“ ihre eigene Jugendgeschichte mit der einer Überlebenden des Massakers von Babyn Jar im Zweiten Weltkrieg. Kann das gutgehen?

Von Antje Weber

Bildband über NRW
:Ein neues Land an Rhein und Ruhr

Ein eindrucksvoller Bildband zeigt, wie die Menschen im neu gegründeten Nordrhein-Westfalen anpackten für eine bessere Zukunft.

Rezension von Robert Probst

MeinungDeutschland und Polen
:Dann gibt es halt gar kein Geld

Berlin leistet vorerst keine weiteren Zahlungen an NS-Opfer im Nachbarland. Das hat vor allem mit dem Kurs zu tun, den die Rechtspopulisten dort verfolgen.

SZ PlusKommentar von Viktoria Großmann

Literatur
:Ein Dackel der Geschichte

Noch immer sind so viele Schicksale des 20. Jahrhunderts nicht erzählt. Aber die Geister der Erinnerung leben unter uns, zeigt der Schriftsteller Marko Dinić – in seinem beeindruckenden Roman „Buch der Gesichter“ und bei einem Spaziergang in Wien.

SZ PlusVon Verena Mayer

Lesung bei der Münchner Bücherschau
:Warum Caro Matzko die Fluchtroute ihres Vaters rückwärts reiste

Gemeinsam mit Hannes Ringlstetter stellt Caro Matzko im Münchner Haus der Kunst ihr neues Buch vor. Ein Roadtrip nach Polen, an den Ort im ehemaligen Ostpreußen, aus dem ihr Vater einst fliehen musste.

Von Barbara Hordych

Bombenentschärfung am Westfriedhof
:Um 14.05 Uhr ist die Gefahr vorüber

Tagelang haben Feuerwehr und Sprengkommando die Entschärfung der im Westfriedhof entdeckten Fliegerbombe akribisch vorbereitet. Am Sonntag geht alles glatt. Und ein 94-jähriges Geburtstagskind kann sogar trotz Evakuierung  feiern.

Von Nicole Graner

MeinungDeutsch-polnisches Verhältnis
:Jetzt fehlt schon der Mut, an Mutige zu erinnern

„Wir vergeben und bitten um Vergebung“, das schrieben 1965 polnische Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder. Damals ein Tabu, mitten im Kalten Krieg. Heute ist der Regierung Tusk selbst eine Gedenkfeier aus Anlass dieses Briefs zu heikel.

SZ PlusKommentar von Viktoria Großmann

80 Jahre Nürnberger Prozesse
:Fünf Frauen, die Weltgeschichte schrieben

Wie eine Völkerrechtlerin, eine Auschwitz-Überlebende, eine Stenografin, eine Technikerin und eine Übersetzerin den Jahrhundertprozess in Nürnberg prägten. Fünf Frauen, fünf Porträts.

SZ PlusVon Max Weinhold Hernandez

Mitten in Nürnberg
:Danke, Fliegerbombe

An einer Evakuierung aufgrund einer Weltkriegsbombe ist absolut nichts lustig. Andererseits lernt man die Mitbewohner des eigenen Viertels neu kennen – und besser als einem lieb ist.

Glosse von Olaf Przybilla

Polen und Deutschland
:„Wir vergeben und bitten um Vergebung“

Wie ein Brief polnischer Bischöfe an ihre deutschen Brüder zur Inspiration für Willy Brandts Kniefall in Warschau wurde – und warum er heute wieder umstritten ist.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

Medizin
:Hitlers Blut und Hoden erklären nicht seine Verbrechen

Eine TV-Dokumentation deckt eine angebliche Hormonstörung bei Adolf Hitler auf – und zieht weitere fragwürdige Schlüsse, unter anderem über Genitalien und Psyche des Diktators. Warum es zu einfach ist, Tyrannen für krank zu erklären.

SZ PlusVon Werner Bartens

Exilliteratur
:„Ich habe manchmal Heimweh, ich weiß bloß nicht, wonach ...“

Die Dichterin Mascha Kaléko reiste 1956 nach Deutschland, nach Jahren im Exil. Aber ihre Leser, die Deutschen? Waren mit sich beschäftigt. Der Journalist Volker Weidermann erinnert an dieses schicksalhafte Jahr − und kommt seiner Heldin viel zu nah.

SZ PlusVon Christiane Lutz

80 Jahre Kriegsende in Icking
:„Die Gemeinde verfügt über keinerlei Kartoffeln mehr“

Eine Ausstellung in Icking widmet sich dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der Isartalgemeinde. Dokumente, alte Fotos und Zeitzeugenberichte beleuchten eine entbehrungsreiche Zeit mit großen Herausforderungen, die aber auch ein Neubeginn war.

Von Susanne Hauck

Geschichte
:„Zu gewissen Zeiten ist die Ukraine tatsächlich übersehen worden“

Martin Schulze Wessel hat die Beziehungen zwischen Deutschland und der Ukraine erforscht. Ein Gespräch über verdrängte Kriegsschuld, Putins Ambitionen und Merkels fatale Lehren aus der Geschichte.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger und Jens-Christian Rabe

Symbol der Vergebung wird vermisst
:Nagelkreuz aus KZ-Gedenkstätte Dachau gestohlen

Aus drei Nägeln der im deutschen Bombenangriff zerstörten Kathedrale von Coventry geformt, steht das Nagelkreuz für Vergebung und Versöhnung. Jetzt ist das einzigartige Symbol verschwunden – gestohlen aus einem Ort, der wie kein anderer für die Aufarbeitung deutscher Verbrechen steht.

Von Claudia Koestler

Historie
:Bruno im Paradies

Wie ähnlich uns die Menschen aus der Höhlenzeit waren: Ein Spaziergang mit dem Schriftsteller Martin Walker durch 70 000 Jahre Geschichte im Périgord.

SZ PlusVon Joachim Käppner

Remscheid
:Weiteres Geheimversteck: Noch mehr Waffen und Munition entdeckt

Die Dimension des riesigen Waffenfunds in Remscheid wächst: Hinter einer Vitrine entdecken Beamte ein weiteres Versteck mit Maschinengewehren und Munition teilweise aus dem Zweiten Weltkrieg. Drei Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft.

Ende der NS-Diktatur
:Lesung über das Kriegsende in Neufahrn

Der Neufahrner Heimatverein widmet einen Vortrag dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Einmarsch der Amerikaner vor 80 Jahren.

Ungleichheit
:Wie man mit Reichensteuern viele Milliarden einnehmen könnte

Das Vermögen der Deutschen ist immer ungleicher verteilt. Gleichzeitig braucht der Staat für viele Aufgaben Geld. Drei Wege, wie sich Reiche stärker in die Verantwortung nehmen lassen.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Lea Hampel

Archäologie
:„Für mich ist ein Wrack immer wie ein Tatort“

Gesunkene Schiffe erzählen auch unsere Geschichte, sagt Unterwasser-Archäologe Florian Huber. Wie er sich ihnen nähert, was er dabei erlebt hat und warum man auf der „Titanic“ keine Knochen findet, in der Ostsee aber schon.

SZ PlusInterview von Jakob Wetzel

ORF-Moderator
:„Wir leben in einem Zeitalter des Opportunismus“

Der 95-jährige Journalist und Autor Paul Lendvai erzählt in dem schmalen Buch „Wer bin ich?“ sein Jahrhundertleben: Ein Gespräch über die Zerbrechlichkeit der Freiheit und darüber, warum er bislang nie offen über seine jüdische Identität geredet hat.

SZ PlusInterview von Verena Mayer

Die erstaunliche Biografie der IJB-Gründerin Jella Lepman
:„Generationen von Kindern werden Sie verfluchen“

1945 kehrt die jüdische Autorin Jella Lepman aus dem Exil nach Deutschland zurück. Und setzt sich ein großes Ziel: Kinder mit internationalen Büchern zu Weltoffenheit und Toleranz zu erziehen. Die erstaunliche Lebensgeschichte der IJB-Gründerin liegt jetzt als illustrierte Biografie vor.

SZ PlusVon Barbara Hordych

Zweiter Weltkrieg
:Das Geisterdorf der Vertriebenen

Binnen weniger Jahre entstand in den Wirren nach dem Zweiten Weltkrieg am äußersten Rand der Oberpfalz an der Grenze zu Tschechien ein kleines Dorf, Bügellohe. Seine Geschichte ist kurz und tragisch.

SZ PlusVon Sebastian Beck

Landkreis Miltenberg
:Taucher finden Raketenmotor aus dem Zweiten Weltkrieg

Ein merkwürdiger Gegenstand wird bei der Inspektion an einer Schleuse entdeckt, der Motor einer Panzerfaustrakete. Kurzzeitig wird der Schiffsverkehr auf dem Main bei Klingenberg gestoppt, doch Spezialisten geben schnell Entwarnung.

Vorträge in München
:Wo Wissenschaft rockt und Maschinen zuhören lernen

Das Selbstverständnis von Frauen mit Migrationsgeschichte, das Neueste aus den Forschungsgebieten junger Wissenschaftler und ein Rückblick auf den schwierigen Neuanfang nach 1945: spannende Vorträge im Oktober.

Von Barbara Hordych

Eine Liebeserklärung an den Freistaat
:Bayern, i mog di

Bayern entspricht vielen Klischees und auch ihrem Gegenteil. Diese zu erforschen, hat sich der Autor seit fast 40 Jahren zur Aufgabe gemacht. Herausgekommen ist ein gschlampertes Verhältnis zu diesem Land, das immer noch Überraschungen birgt.

Von Sebastian Beck

80 Jahre SZ
:Ohne Demokratie kein Wachstum – und umgekehrt

Die Jahrzehnte des deutschen Wirtschaftswachstums seien „welthistorisch einmalig“, sagt ein Ökonom. Der Grund dafür:  Wirtschaft und Demokratie brauchen einander – und da fangen die Probleme an.

Von Caspar Busse

Kino
:Und immer wieder ist Mobilmachung

Die vielfach ausgezeichnete Doku „Trains“ montiert Archivaufnahmen rund um die Eisenbahn zu einer wuchtigen Geschichte des 20. Jahrhunderts.

SZ PlusVon Martina Knoben

Bayern nach dem Krieg
:Wohnungsnot, Arbeitermangel und eine umgeleitete Heilquelle

In der ersten Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 6. Oktober 1945 gab es noch keinen Bayernteil. Berichtet wurde dennoch über den Freistaat, etwa über die Versorgungslage nach dem Krieg, überschrieben einfach mit „Das melden uns die bayerischen Städte“. Hier der Originaltext – inklusive heute seltsam anmutender Schreibweisen.

Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg
:Wie der Wiederaufbau gelingen sollte

In der ersten Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 6. Oktober 1945 ging es vor allem um die Kriegsfolgen. Auch darum, wie und wann sich Bayerns Kulturbauten wieder aufbauen ließen. Zum 80. SZ-Jubiläum der Originaltext von damals.

Kino
:Von Nazis und Nordfriesen

Hitler ist tot, die Mutter leidet, der Sohn sucht seinen Platz in der Welt: Fatih Akin erzählt in „Amrum“ das Ende des Zweiten Weltkriegs als berührende Coming-of-Age-Geschichte.

SZ PlusVon Susan Vahabzadeh

Deutsche Geschichte
:"Little Berlin" in Bayern

Im Kalten Krieg ging eine Mauer durch das kleine Mödlareuth an der einstigen innerdeutschen Grenze. Mittlerweile besuchen jedes Jahr 80 000 Menschen das dortige Museum. Ein Besuch.

SZ PlusVon Max Weinhold Hernandez

Kino
:„Wenn ein Kind die Hauptrolle spielt, ist das immer ein Risiko“

Fatih Akin über schwierige Casting-Entscheidungen, schauspielerisch begabte Filmtiere und sein Drama „Amrum“, das von den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs erzählt.

SZ PlusInterview von David Steinitz

Dagmar Leupold über Generationenkonflikte
:„Das Schweigen der Mütter war ein anderes als das der Väter“

Vor Jahren hat die Schriftstellerin Dagmar Leupold die Männer der Kriegsgeneration in den Blick genommen, nun im Roman „Muttermale“ die Frauen. Ein Gespräch über Veränderungen in der Gesellschaft wie auch im Erzählen – und über ein spezielles Gift in Mutter-Tochter-Beziehungen.

SZ PlusInterview von Antje Weber

Residenztheater München
:Wie der Horror in den Alltag sickert

In dem Roman „Nach Mitternacht“ schaut Irmgard Keun den Leuten in Nazideutschland aufs Maul. Cosmea Spelleken inszeniert den bitterbösen Text nun unaufgeregt am Münchner Residenztheater.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Neue Biografie über Hermann Göring
:Massenmord und Ritterspiel

Der Journalist Andreas Molitor porträtiert die NS-Größe Hermann Göring, der für die Ausbeutung der Sowjetunion zuständig war. Einige Kindheitserlebnisse werden jedoch für den späteren Verbrechensweg arg überinterpretiert.

SZ PlusRezension von René Schlott

ExklusivIG Metall
:Gewerkschafter will exzessive Rüstungsgewinne besteuern

Mit IG-Metall-Bezirkschef Daniel Friedrich fordert erstmals ein Gewerkschafter, übermäßige Profite von Rüstungsfirmen zu besteuern. Je mehr die EU-Staaten für Verteidigung ausgeben, desto mehr könnten die Gewinne steigen.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: