Neueste Artikel zum Thema

KRIEG DER TRÄUME
"Krieg der Träume" bei Arte

Linke und Faschisten, Pazifisten und Demokraten, Monarchisten und Nudisten

Das Mammutprojekt "Krieg der Träume" erzählt an 13 Biografien entlang von der Zeit zwischen 1918 und 1939. Und fragt sich, ob die Welt wirklich wie in einem Sog auf den Abgrund zurauschte.

Von Holger Gertz

Peenemünde Museum
Peenemünde auf Usedom

Zeigen, was Krieg ist

In Peenemünde auf Usedom bauten die Nazis ihre todbringende Rakete. Wie geht man mit so einem Ort um, wie erzählt man dessen Geschichte - aus Sicht der Opfer, der Techniker, der Täter? Ein Besuch.

Von Peter Burghardt

NS-Vergangenheit

USA schieben ehemaligen KZ-Wächter nach Deutschland ab

Jakiv Palij war SS-Helfer im Lager Trawniki und floh später in die USA. Die Bundesregierung weigerte sich lange, seine Abschiebung anzunehmen.

Von Xaver Bitz

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Polen

Regierung will weitere Reparationen von Deutschland fordern

Die polnische Regierung möchte weitere Reparationszahlungen von Deutschland fordern. Das machte Polens Außenminister Jacek Czaputowicz nach einem Treffen mit seinem deutschen Amtskollegen deutlich.

"Nachtwölfe" in der Slowakei

1968 kamen Panzer, heute die russischen Biker

Kurz vor dem 50. Jahrestag des Prager Frühlings formiert sich Widerstand in der Slowakei gegen die russische Biker-Truppe "Nachtwölfe". Die Politik wirkt hilflos.

Von Paul Katzenberger, Moskau

Erschossener Zivilist während der deutschen Besatzungszeit in Polen, 1939
Holocaust

So mordete die Wehrmacht im "Rassekrieg" mit

Historikerin Birthe Kundrus beschreibt, wie die Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs am Völkermord an den Juden beteiligt war.

Rezension von René Schlott

Olivier Guez: Foto IPP Gioia Botteghi 20 06 2018 Roma Festival delle letterature 2018 nella foto Olivier Guez I
Schriftsteller Olivier Guez

"Jetzt kehrt die Geschichte zurück"

Es sind vor allem die französischen Erzähler, die uns Deutschen die historischen Lehren zeigen: Ein Treffen in Paris mit Olivier Guez, der mit seinem Buch über den KZ-Arzt Josef Mengele der Autor der Stunde ist.

Von Hilmar Klute

Zwei Porzellanfiguren sind  in der Dauerausstellung "Nationalsozialismus in  München" im Stadtmuseum München zu sehen.
Nazi-Nippes

Sammelobjekte, gefertigt von KZ-Häftlingen

In der Porzellanmanufaktur München-Allach, die sich die SS eingliederte, entstanden Figuren, Vasen oder Leuchter. Vor allem vermögende Russen zahlen für die Skulpturen mit den Runen Höchstpreise.

Von Georg Etscheit

Frau bei Luftangriff auf Hamburg, 1943 10 Bilder
Zweiter Weltkrieg

Wie Hamburg aus der Luft verbrannt wurde

"Operation Gomorrha" nannten die Alliierten die Bombardierung von Hamburg, die heute vor 75 Jahren begann. Sie brachte Tod und Zerstörung.

Bilder aus dem Archiv von SZ Photo

Gedenken an die Befreiung des KZ Jasenovac
Ustascha-Diktatur im Zweiter Weltkrieg

Völkischer Furor in Kroatien

Slavko Goldstein verortet die Ursachen der Jugoslawienkriege im Völkermord durch das Ustascha-Regime im Zweiten Weltkrieg. Die Massaker an Serben, Juden und Roma wurden nie angemessen aufgearbeitet.

Rezension von Michael Frank

Bomben auf Hamburg - Feuersturm vor 75 Jahren
Erinnerungskultur in Hamburg

Zwischen Andacht und Einsicht

Die Hansestadt gedenkt der verheerenden alliierten Luftangriffe vor 75 Jahren - und muss gerade heute eine Form der Anteilnahme finden, die keinem falschen Geschichtsbild Raum gibt.

Von Thomas Hahn, Hamburg

Regisseurin Ferne Pearlstein The Last Laugh
Dokumentarfilm

"Wowschwitz", das Holocaust-Mahnmal

Sind Witze über die Vernichtung der Juden lustig? Die Dokumentarfilmerin Ferne Pearlstein ist der Frage nachgegangen in ihrem Film "The Last Laugh". Ein Gespräch über Grenzen des Humors.

Interview von Thorsten Schmitz

Gedenkstätte, Ausstellung Weiße Rose LMU
Die Weiße Rose

"Was ich noch in Erinnerung habe, ist die Beerdigung"

Am 13. Juli 1943 ermordeten die Nationalsozialisten den Münchner Professor Kurt Huber. Ein Gespräch mit seinem Sohn.

Interview von Julia Kitzmann

Nachruf auf Claude Lanzmann

Vom Unsagbaren erzählen

Claude Lanzmann versuchte, die Erinnerungen an den Holocaust und seine Überlebenden zu bewahren. Sein Film "Shoah" setzte Maßstäbe der Erinnerungskultur - nun ist der Regisseur im Alter von 92 gestorben.

Von Fritz Göttler

Migration aus Afrika
Prantls Blick

"Wisst ihr nicht, dass diese verdammten Zahlen menschliche Wesen sind?"

Vor achtzig Jahren begann in Évian die Konferenz über die Rettung der in Nazi-Deutschland verfolgten Juden. Sie wurde zum Desaster. Warum das, trotz aller Unterschiede, Mahnung und Warnung für heute ist.

Die politische Wochenvorschau von Heribert Prantl

Holocaust

Steinmeier besucht den Wald des Todes

In Malyi Trostenec ermordeten die Nazis mindestens 60 000 Menschen. Bei der Eröffnung der Gedenkstätte spricht der Bundespräsident erstaunlich unverdruckst. Sein Besuch sagt viel über das deutsch-weißrussische Verhältnis aus.

Von Joachim Käppner, Malyi Trostenec

Holocaust in Weißrussland

Tatort Maly Trostenez

Zehntausende Menschen starben in dem KZ: Maly Trostenez war der größte Vernichtungsort in Belarus während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg.

KZ-Gedenkstätte Dachau

"Das Wissen über die NS-Zeit geht zurück"

Nina Ritz, Leiterin des Studienzentrums der KZ-Gedenkstätte Dachau, über die Arbeit mit Jugendlichen - und mit welchen Mitteln sie versucht, eine Gruppe zum Diskutieren zu bringen.

Interview von Gerhard Fischer

Gedenktag 17. Juni
Prantls Blick

Die besten deutschen Tage

Warum der 17. Juni wieder ein Feiertag werden muss: Der deutsche Widerstand braucht einen Tag des Gedenkens. Es geht um einen Markstein im europäischen Gründungsmythos.

Die politische Wochenvorschau von Heribert Prantl

AfD-Vorsitzender Alexander Gauland
Leserdiskussion

Ihre Meinung zu AfD-Chef Gauland

Der Parteivorsitzende hat die Zeit des Nationalsozialismus als "Vogelschiss" in der deutschen Geschichte bezeichnet. Das Internationale Auschwitz Komitee kritisierte die Äußerungen als "unerträglich" und "würdelos". Es ist nicht das erste Mal, dass Gauland mit rechtspopulistischen Äußerungen auffällt.

Historische Fotos koloriert

Lenins rote Wangen

Mit dem Auge der Künstlerin und der Akribie einer Wissenschaftlerin koloriert die Russin Olga Schirnina alte Schwarz-Weiß-Fotos. Historische Figuren wie Lenin oder Goebbels erscheinen plötzlich erschreckend lebendig.

Von Paul Katzenberger, Moskau

Wiener Kaffeehaus in der Nachkriegszeit, 1946-1949
Literatur

Splatter-Stoizismus nach Wiener Art

Halsstiche aus dem Handgelenk und Uhren, die im Enddarm weiterticken: David Schalkos Roman "Schwere Knochen" erzählt unerhörte Geschichten aus der Unterwelt des Nachkriegs-Österreich.

Von Burkhard Müller

Modell der Skulptur Todesmarsch
Wertvolles Exponat

Dauerleihgabe fürs Badehaus

Die neue Dokumentationsstätte in Waldram erhält das Originalmodell des Todesmarsch-Mahnmals von Hubertus von Pilgrim.

Von Konstantin Kaip

Sprengung von Wasserbomben in der Ostsee
Giftiger Weltkriegsschrott

Bomben am Meeresgrund

In den Ozeanen liegen Millionen Tonnen Kriegsmunition - und werden bald durchrosten. Wie die Sprengstoffe auf die Umwelt wirken, ist ungewiss.

Von Andrea Hoferichter

Mirjam Zadoff im NS-Dokuzentrum in München, 2018
Mirjam Zadoff im Interview

"Wir gewinnen viel durch die Erinnerungskultur"

Die neue Leiterin des Münchner NS-Dokumentationszentrums über politisch aufgeheizte Zeiten und die gefährliche Allianz aus europäischem und muslimischem Antisemitismus.

Interview von Jakob Wetzel und Sonja Zekri